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Autor: Möbelfertigung

„M.O.W."

„Wer hätte das im Vorfeld erwartet?“

„Bisher herrscht auf der „M.O.W.“ eine sehr, sehr positive Stimmung. Wer hätte das im Vorfeld erwartet?“ Mit diesen Worten startete „M.O.W.“-Geschäftsführer Bernd Schäfermeier gestern die Pressekonferenz zur diesjährigen Herbstmesse. Die Messemacher zeigten sich dankbar, dass die „M.O.W.“ auch im dritten Pandemie-Jahr ohne Unterbrechung über die die Bühne gehen kann. Und sie bedankten sich bei den Ausstellern, die mit vielen Innovationen aufwarten und dem Handel jede Menge Kaufimpulse bieten. Die Branche brauche die Messe, den Austausch, den Zusammenhalt gerade jetzt in diesen Zeiten, um die anstehenden Herausforderungen zu meistern. Mit 510 Ausstellern aus 41 Nationen ist diese „M.O.W.“ „eine der stärksten überhaupt“ (2021: 405 Aussteller aus 30 Ländern).

Positiv wirkt sich auch der große Anteil, immerhin 60 Prozent, an ausländischen Ausstellern aus, die wiederum auch für einen internationaleren Besuchermix sorgen. Folgende Länder sind nach Deutschland in diesem Jahr am stärksten vertreten: Polen, Türkei, Niederlande, Dänemark, Italien, Frankreich und die Ukraine. Darüber hinaus sind in der Halle 22.2 die führenden JuWo/SB-Anbieter aus Dänemark, Deutschland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Italien, Österreich, Polen, Schweden, Serbien und Spanien anzutreffen. Die gesamte Fläche der 85.000 Quadratmeter Ausstellung im Messezentrum Bad Salzuflen ist voll belegt. Alle 17 Hallen sind komplett gefüllt. „80 Prozent der Aussteller, die wir hier begrüßen können, stellen auf keiner anderen Messe in Deutschland aus“, betonte Projektmanager Maximilian Richter. Was die Bedeutung der „M.O.W.“ als Business-Plattform unterstreiche.

Zu den Besucherzahlen machte die M.O.W. gestern noch keine Angaben. Noch bis morgen ist die Messe in Bad Salzuflen geöffnet.

Polstermöbelindustrie steigert Umsatz bis Juli um 16 Prozent – Deutlicher Nachfragerückgang im Sommer

Die deutsche Polstermöbelindustrie zeigt sich trotz widriger Rahmenbedingungen im bisherigen Jahresverlauf überaus robust. Von Januar bis Juli 2022 steigerten die Hersteller ihren Umsatz laut amtlicher Statistik um 16 Prozent auf 665 Mio. Euro, wie Leo Lübke, Vorsitzender des Verbands der Deutschen Polstermöbelindustrie (VdDP), heute auf der Jahrespressekonferenz in Herford berichtete. „Die positive Umsatzentwicklung in den ersten sieben Monaten ist auf Preiseffekte infolge der gestiegenen Material- und Energiepreise sowie auch auf Mengensteigerungen zurückzuführen“, erläuterte VdDP-Geschäftsführer Jan Kurth. Seit Juni schwäche sich die Nachfrage allerdings spürbar ab. Im Juli verzeichnete die Polstermöbelindustrie erstmals in diesem Jahr einen Umsatzrückgang (minus 0,77 Prozent) gegenüber dem Vorjahresmonat. Die Branche stehe angesichts des schwächeren Konsumklimas und der weiter steigenden Kosten für Rohstoffe, Vormaterialien, Logistik und Energie vor sehr herausfordernden Monaten, so Kurth.
Die Wachstumsimpulse kamen in den ersten sieben Monaten vor allem vom Heimatmarkt. So zog der Inlandsumsatz von Januar bis Juli um 22,6 Prozent auf 444 Mio. Euro an. Der Auslandsumsatz wuchs um 4,7 Prozent auf 221,5 Mio. Euro. Vor diesem Hintergrund ging die Exportquote auf 33,33 (Vorjahr: 37,9) Prozent zurück. Ausbauen konnten die Polstermöbelproduzenten ihr Geschäft unter anderem in der Schweiz (plus 12,5 Prozent), dem wichtigsten Auslandsmarkt, und dem auf Rang drei platzierten Frankreich (plus 1,7 Prozent). Deutlich zweistellige Steigerungen gelangen im Vereinigten Königreich (plus 36 Prozent) – infolge der Unterzeichnung des Handelsabkommens mit der EU nun der fünfwichtigste Exportmarkt – und in den Vereinigten Staaten (plus 43 Prozent), dem wichtigsten Absatzmarkt für „Möbel Made in Germany“ außerhalb Europas. Auffällig ist zudem das Plus von 18,5 Prozent bei den Ausfuhren nach China. Rückgänge waren dagegen im Exportgeschäft mit Österreich, den Niederlanden, Belgien, Italien und Polen zu verzeichnen.

Dynamisch entwickelten sich auch die Importe von Polstermöbeln (plus 12,2 Prozent) nach Deutschland. Das mit Abstand wichtigste Lieferland stellt nach wie vor Polen dar. Die Einfuhren aus dem Nachbarland kletterten um 11 Prozent und machten rund 40 Prozent an den Gesamtimporten aus. Die Importe aus dem zweitplatzierten China lagen um 29 Prozent über dem Vorjahreszeitraum, wobei hier die deutliche Verteuerung von Möbeln aus chinesischer Produktion eine maßgebliche Rolle spielt. China kommt damit auf einen Anteil von knapp 28 Prozent an den Gesamtimporten.

Das wirtschaftliche Umfeld für die deutsche Polstermöbelindustrie mit ihren 4.170 Beschäftigten (minus 5,5 Prozent) in 29 Betrieben trübt sich immer stärker ein. „Die Auftragsbestände schmelzen allmählich ab“, beschrieb Lübke die aktuelle Entwicklung in der Branche. Zwar liegt der Auftragseingang im Zeitraum Januar bis August 2022 noch immer um knapp 17 Prozent über dem Vorjahr; eine Auslastung für die kommenden Wochen ist damit gesichert. Doch seit Juni entwickelt sich die Nachfrage stark rückläufig, wie verbandsinterne Erhebungen zeigen. Nach einem Minus von 21,3 Prozent im Juni und einem Rückgang von 38,4 Prozent im Juli schrumpfte der Auftragseingang auch im Monat August – und zwar um 29,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. „Die Verunsicherung der Verbraucher aufgrund des rasanten Anstiegs der Energiekosten und der Lebensmittelpreise macht sich auch in unserer Branche deutlich bemerkbar“, sagte Lübke.

„Die deutsche Polstermöbelindustrie sieht sich derzeit – wie die deutsche Wirtschaft insgesamt – erschwerten Rahmenbedingungen gegenüber“, sagte Lübke. Angesichts der vielen Unwägbarkeiten lasse sich die Geschäftsentwicklung in den kommenden Monaten nur schwer abschätzen. Dank des Auftragspolsters rechnet der VdDP für das Gesamtjahr 2022 trotz der derzeitigen Nachfrageabschwächung mit einem Umsatzplus von rund acht Prozent.

Die Ausgabebereitschaft für Polstermöbel ist in den vergangenen drei Jahren kontinuierlich gestiegen. Eine von den Möbelverbänden bei der Unternehmensberatung Titze in Auftrag gegebene Studie hat erbracht, dass im vergangenen Jahr in Deutschland je Haushalt im Durchschnitt 103 Euro für Polstermöbel ausgegeben wurden. Im Jahr 2020 hatte der Betrag noch bei 90,50 Euro gelegen, 2019 waren es 85,50 Euro.

Exporte in Nicht-EU-Staaten gestiegen

m August 2022 sind die Exporte aus Deutschland in die Staaten außerhalb der Europäischen Union (Drittstaaten) gegenüber Juli 2022 kalender- und saisonbereinigt um 4,0 rozent gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anhand vorläufiger Ergebnisse weiter mitteilt, wurden im August 2022 kalender- und saisonbereinigt Waren im Wert von 60,3 ;Milliarden Euro exportiert.

Nicht kalender- und saisonbereinigt wurden im August 2022 nach vorläufigen Ergebnissen Waren im Wert von 59,1 Milliarden Euro in Drittstaaten exportiert. Im Vergleich zum Vorjahresmonat August 2021 stiegen die Exporte um 21,2 Prozent. Dieser wertmäßige Anstieg ist auch vor dem Hintergrund der stark gestiegenen Außenhandelspreise zu sehen.

Wichtigster Handelspartner für die deutschen Exporteure waren auch im August 2022 die Vereinigten Staaten. Dorthin wurden Waren im Wert von 13,4 Milliarden Euro exportiert. Damit stiegen die Exporte in die Vereinigten Staaten gegenüber August 2021 um 42,3 Prozent. In die Volksrepublik China wurden Waren im Wert von 8,9 Milliarden Euro exportiert, das waren 17,2 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Die Exporte in das Vereinigte Königreich stiegen im Vorjahresvergleich um 22,6 Prozent auf 5,8 Milliarden Euro.

Exporte nach Russland gegenüber dem Vorjahresmonat um 45,1 Prozent gesunken

Die deutschen Exporte in die Russische Föderation sanken im August 2022 gegenüber August 2021 infolge des Kriegs in der Ukraine und der gegen Russland getroffenen Sanktionen um 45,1 Prozent auf 1,2 Milliarden Euro. Im August 2022 lag Russland damit auf Rang 10 der wichtigsten Bestimmungsländer für deutsche Exporte außerhalb der EU. Im Februar 2022, vor dem Angriff auf die Ukraine, hatte Russland noch Rang fünf belegt.

Verbessertes Kundenerlebnis auf der Website dank benutzerfreundlicher Gestaltung

Ab sofort genießen die Kunden von Interface und alle Interessierten ein optimiertes digitales Nutzererlebnis auf Interface.com. Das Bodenbelagsunternehmen hat seine deutsche sowie weitere globale Websites aktualisiert. Die neue Seite zeichnet sich durch ein schlankes, modernes Design aus, das die Marke widerspiegelt und Materialien sowie Produkte in einem digitalen Format zum Leben erweckt. 

„Das digitale Erlebnis ist für unsere aktuellen und potenziellen Kunden wichtiger denn je“, so Lisa King, Chief Innovation Officer bei Interface. „Ein Trend, der durch die globale Pandemie noch beschleunigt wurde: Designer und Architekten wollen einfach zu bedienende digitale Tools, die ihnen helfen, einzigartige Räume zu visualisieren und zu gestalten sowie Designinspirationen und Ideen zu finden. Wir haben unsere Website entsprechend neugestaltet, um sie an die Art und Weise anzupassen, wie unsere Kunden heute online mit uns in Kontakt treten. Unser neues Design zielt darauf ab, ein herausragendes digitales Erlebnis zu schaffen, das den Gestaltungsprozess verbessert und die Zusammenarbeit mit unseren Kunden vereinfacht.“

Um das neue Weberlebnis zu entwickeln und zu fördern, hat Interface externe und interne Zielgruppen auf der ganzen Welt befragt. Im Fokus standen spezifische Vorgehensweisen sowie Vorlieben bei der Navigation auf Produktseiten. Das Ergebnis ist eine frische Webpräsenz, die das Markenerlebnis stärkt und die Führungsrolle von Interface in den Bereichen Produktdesign, Innovation und Nachhaltigkeit unterstreicht. 

Mit der neuen Website hat Interface zudem viele Bereiche aktualisiert, um Websitebesuchern den Zugang zu Design- und Nachhaltigkeitsthemen zu erleichtern. Der Hersteller ermöglicht es den Nutzern, sich über seine Geschichte, seine Nachhaltigkeitsreise und seine Innovationen zu informieren. Zentraler Bestandteil der neuen Website bleibt weiterhin die Vorstellung aller Produkte und Kollektionen von Interface. Kunden und Partner können alle wichtigen Informationen wie Farbauswahl, Bildmaterial, technische Spezifikationen, EPDs (Umweltproduktdeklarationen), Nachhaltigkeitskennzahlen und Zertifikate übersichtlich und schnell einsehen oder herunterladen.

Ein besonderes Highlight ist das Floor Design Tool auf der Website, welches die Gestaltung von Bodenbelägen einfacher und intuitiver macht. Das aktualisierte Tool ist unkomplizierter und benutzerfreundlicher – eine direkte Reaktion auf das Kundenfeedback. Der Floor Designer unterstützt Kunden dabei, modulare Bodenbeläge im Raum zu visualisieren und kreativ zu sein. Dabei überzeugen eine übersichtliche Menüführung sowie eine frische, moderne Optik. Zu den neuen Funktionen gehören unter anderem das Hochladen eigener Fotos, das Speichern von Favoriten und fertig gestalteten Räumen sowie die direkte Verbindung zu Musterbestellungen. 

Verbundgruppe Creative Partner zu Gast

Am 14. September waren Mitglieder der Verbundgruppe Creative Partner im Hettich Forum in Kirchlengern zu Gast. Als Marketingpartner des Netzwerks engagiert sich der Beschlagspezialist Hettich für den Erfahrungsaustausch von Handwerk und Industrie. So standen beim Workshop zum Auftakt gleich mehrere aktuelle Handwerksthemen im Mittelpunkt: Personalgewinnung, Marketing und Vertrieb sowie gemeinsame Produktentwicklung.

„Wissenstransfer ist unser Schlüssel für eine erfolgreiche Zukunft. Im Netzwerk lernen und profitieren wir voneinander. Damit agieren wir effektiver und können die drängendsten Themen des Handwerks mit viel mehr Power angehen. Wir freuen uns, dass Hettich diese wichtige Zukunftsarbeit als engagierter Partner unterstützt“, beschreibt Gerd Fähler, Geschäftsführer der Creative Partner, die Kooperation.

Entsprechend praxisnah gestaltete sich auch der gemeinsame Kick-off-Termin bei Hettich: Gewinnung neuer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Zeiten des Fachkräftemangels, Marketing- und Vertriebsunterstützung für die Anwender von Hettich-Produkten und schließlich das Thema Produktvalidierung und Produktentwicklung.

Interessant für die Creativen Partner war ebenso der Blick in die Produktion des Beschlagherstellers sowie eine Führung durch die aktuelle Ausstellung mit Neuheiten und Trends im Innenausbau. Konrad Rettke freut sich auf die nächsten Etappen des Projekts: „Unser Auftakt war schon sehr erfolgversprechend. Mit den Ideen und Ergebnissen der Workshop-Gruppen gehen wir nun gemeinsam in die nächste Runde der Projektarbeit. Wir von Hettich nehmen alle Anregungen der Creativen Partner gerne auf, um unsere Produkte sowie Services nach den Bedarfen und Wünschen des Handwerks immer weiter zu optimieren.“

Surface Competence Center jetzt neu ausgestattet

Um optimale Ergebnisse in der Möbel- und Holzlackierung zu erzielen haben bereits viele Fachleute aus Industrie und Handwerk das Surface Competence Center von Croma Lacke genutzt. „Seit der Eröffnung im Jahr 2018 verzeichnet unser Beratungszentrum mehr als zweihundert erfolgreiche Testläufe auf den aktuellsten automatisierten Lackieranlagen. Mit diesem lösungsorientierten Kundenservice lassen sich Lacksysteme für effiziente Applikationstechnologien spezifisch konfigurieren. Durch die Anpassung entstehen hervorragende Anwendungslösungen“, kommentiert Alexander Kollat, Geschäftsführer der IVM Chemicals GmbH in Herrenberg.

Jetzt wird die Ausstattung zum Start einer neuen, engen Zusammenarbeit mit dem renommierten italienischen Lackiermaschinen-Hersteller Makor um weitere neue Anlagentechnologien ergänzt. „Wir freuen uns, dass wir jetzt einen deutschen Partner für die Präsentation unserer Anlagen haben. Diese Kooperation macht die Wege deutlich kürzer und effizienter“, so Dr. Ing. Carlo Dolciami, Sales und Marketing Manager von Makor.

Für die anwendungsorientierten Live-Präsentationen ist jetzt im Surface Competence Center der neueste Flächenspritzautomat „S-One“ von Makor in umfangreicher Ausstattung zu finden. Darunter mit Glaserkennung, Kleinmengenbehälter, Pistolensätze in luftzerstäubend, Airless und Airmix sowie Kremlin Pumpen und Applikationstechnik. Zudem ist eine weitere Ausbaustufe in der Planung.

In Kombination mit dem Makor „Fastdry“ Trockenkanal und dem Makor „Ultradry“ UV – Trockner können alle handelsüblichen Lacksysteme von wasserverdünnbaren 1K, 2K und UV Lacken mit diesem Automat appliziert werden. Dies gilt selbstverständlich auch für lösemittelbasierende Systeme.

Im Technikum stehen für die Simulation unterschiedlichster Oberflächen zahlreiche Applikationsmaschinen zur Verfügung.  Dazu gehören eine 2-Band Zylinderschleifmaschine von SCM, Walzenauftragsmaschine mit Glatt- und Rilliwalze, Spachtelmaschine und „Floory“ Öl-Linie mit Vertreibereinheit zum Bürsten und Einpadden sowie ein UV-Trockner von Makor. Ebenso zwei Walzenauftragsmaschinen, wahlweise mit Strukturwalze oder Moosgummiwalzen und Vertreiberbürsten zum Beizen sowie eine Tiefdruckanlage mit zwei Druckwalzen von Bürkle. Diese Ausstattung ermöglicht IVM Chemicals weitestgehend jede Applikationsform für die Holzveredelung real nachzustellen.

Die Marke Croma Lacke bietet eine hohe Beratungskompetenz vor Ort in Herrenberg.  Unter Anleitung von technischen Spezialisten können die Farb- und Lackkomponenten der innovativen Materialsysteme auf neuesten Lackiermaschinen getestet werden. So lässt sich hier unter realistischen Bedingungen eine effiziente Produktion von Veredelungen nach den aktuellen VOC-Richtlinien erproben. Auch ist jede Trocknersituation simulierbar, damit sind komplette Testläufe möglich. Das hat den Vorteil, dass für Anpassungen während der Produktion keine Zeit verloren geht. Ferner steht jedem Interessenten auch das Technikum von Makor in Sinalunga, Italien zur Verfügung.

Signet ist beigetreten und als „Klimaneutraler Möbelhersteller“ ausgezeichnet

Signet Wohnmöbel aus Hochstadt am Main ist dem „Klimapakt für die Möbelindustrie“ beigetreten und hat auf Anhieb die höchste Stufe „Klimaneutraler Möbelhersteller“ erreicht. „Wir freuen uns sehr über die Teilnahme von Signet Wohnmöbel an unserer Klimaschutzoffensive“, sagt Jochen Winning, Geschäftsführer der Deutschen Gütegemeinschaft Möbel (DGM), „und zeichnen das Unternehmen mit dem DGM-Klimalabel sowie dem RAL Gütezeichen ‚Möbelherstellung Klimaneutral‘ aus“.
 
Seit 2008 ist Signet Mitglied in der DGM und erfüllt die strengen Güte- und Prüfbestimmungen RAL-GZ 430. Mit dem Beitritt in den DGM-Klimapakt geht das Unternehmen noch einen Schritt weiter und unterstreicht über seinen hohen Qualitätsanspruch hinaus auch sein Verantwortungsbewusstsein für das Klima und nachfolgende Generationen. Mit professioneller Unterstützung einer Klimaschutzberatung hat Signet Wohnmöbel seine CO2-Bilanz für das Jahr 2021 ermittelt und Einsparpotenziale aufgedeckt. Darauf aufbauend möchte der Möbelhersteller seinen CO2-Fußabdruck stetig verkleinern und unvermeidbare CO2-Emissionen, wie jetzt begonnen, fortan jährlich neutralisieren.
 
Als Ergebnis seines Klimaschutz-Engagements darf sich Signet über einen wichtigen Beitrag für die Umwelt freuen. Außerdem erhält das Unternehmen die DGM-Auszeichnung als „Klimaneutraler Möbelhersteller“. „Endverbrauchern, die auf der Suche nach neuen Möbeln sind, dient das RAL Gütezeichen ‚Goldenes M‘ seit Jahren als wichtiger Wegweiser hin zu Möbelqualität. Ebenso verhält es sich nun auch mit dem RAL Gütezeichen ‚Möbelherstellung Klimaneutral‘: es weist Endverbrauchern den Weg zu Möbeln von verantwortungsbewussten, klimafreundlichen Herstellern“, schließt Winning.

DLV

Jetzt Projekte für das „Store Book“ einreichen

Das jährlich vom Deutschen Ladenbau Verband (DLV) herausgegebene „Store Book“ zeigt seit 2014 die Bedeutung von stationären Läden in anschaulicher Weise. Branchenübergreifend werden in dem Buch rund 50 nationale und internationale Store-Konzepte vorgestellt. Es bietet somit eine aktuelle Inspirationsquelle für alle Akteure und Kreative des Ladenbaus sowie des Retail- und Shopfitting-Business.

„Store Book 2023“: Projekte für die neue Ausgabe können jetzt auf der brandneuen Einreichungsseite registriert werden. Die Einreichung ist kostenlos, auch, wenn das Projekt in das Buch aufgenommen wird. Es fallen keinerlei Kosten an.

Einreichen können Ladenbau-Unternehmen, Beleuchtungs- und Bodenbelag-Profis, Visual-Merchandising-Spezialist:innen, Bauherren, Architekt:innen, Designer:innen und alle anderen Projektbeteiligten. Berücksichtigt werden alle Läden – unabhängig von der Branche – mit Neu- oder Wiedereröffnung im Zeitraum vom 01.09.2021 bis bis 30.09.2022. Für die Einreichung benötigt werden gute, druckfähige Fotos und vollständige Angaben zum Projekt. Die Einreichungsfrist endet am 30.09.2022.

Das neue „Store Book“ erscheint im Februar 2023 zur „Euroshop“.

„Tech Together“

Geht vom 18. bis 20. Oktober in die zweite Runde

„Tech-Together“ ist eine Initiative, die 2021 von engagierten Maschinen- und Anlagenbauern sowie Industriepartnern aus OWL (Ostwestfalen-Lippe) gemeinsam ins Leben gerufen wurde, mit dem Ziel, die Holzbearbeitungstechnologie mit interessierten Kunden zusammenzubringen. Hintergrund war der coronabedingte Wegfall von wichtigen Events, die dem persönlichen Austausch gedient haben.

Die Region OWL bietet nach wie vor geballte Maschinen-, Anlagen- und Zuliefererkompetenz im Bereich der Holzbearbeitung. Namhafte Anbieter, die den gesamten Bearbeitungsprozess abdecken, stellen sich vom 18.-20.10.2022 wieder dem Interesse der weltweiten Kundschaft. Die Kunden sind dazu eingeladen, die jeweiligen Showrooms der teilnehmenden Unternehmen zu bereisen und sich ein persönliches Bild von den Innovationen und technologischen Weiterentwicklungen zu machen.

Dadurch, dass die teilnehmenden Unternehmen zeitgleich Ihre Pforten öffnen, wird interessierten Kunden ein Anreiz geboten, die Region OWL zu bereisen und dabei mit möglichst vielen Unternehmen in Kontakt zu treten. Genau diese Idee kam bei den Besuchern sehr gut an, und so nutzten viele der Besucher im letzten Jahr die Möglichkeit, wie man so schön sagt, „viele Fliegen mit einer Klappe zu schlagen“.

Almut Rademacher vom Verein OWL Maschinenbau: „Wir finden es einfach klasse, dass die Unternehmen aus OWL in Eigenregie eine so tolle Initiative auf die Beine gestellt haben, und dass die Hausmessen so erfolgreich waren, dass das Format wiederholt wird. Wir haben natürlich selbst die Möglichkeit genutzt, uns ein eigenes Bild der Hausmessen zu machen und haben dabei gesehen, dass auch die Kunden das Eventformat gut angenommen haben. Es gab Besucher, denen wir an einem Tag mehrmals begegnet sind, jeweils bei unterschiedlichen Unternehmen, da sie, so wie es auch beabsichtigt war, eine Rundreise durch OWL gemacht haben. Das Besondere an der Region OWL ist, dass wir eine in Deutschland einzigartige Konzentration der holzverarbeitenden Industrie haben: geballte Innovationskraft made in OWL. Wir sind gespannt auf die nächste ,Tech-Together‘ und haben uns den Termin schon im Kalender vorgemerkt.“

Das Eventformat sieht eine Kombination aus Hausmesse und virtuellen Contents vor, die inhaltliche Ausgestaltung erfolgt individuell und liegt in der Verantwortung der einzelnen Teilnehmer. Mehr Details sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie auf der Eventseite: www.tech-together.de