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Autor: Möbelfertigung

„Light + Building Autumn Edition“

Große Zufriedenheit bei den Fachbesuchern

Für die Sonderausgabe der internationalen Leitmesse für Licht und Gebäudetechnik kamen 92.838 Besucherinnen und Besucher aus 147 Ländern auf das Event (2018: 220.000 aus 177 Ländern). Die meisten von ihnen kamen neben Deutschland aus Italien, den Niederlanden, Frankreich, der Schweiz, Belgien, Spanien, Österreich, Großbritannien und Polen. Damit lag die Internationalität bei 55 Prozent. Dass sich die Reise für sie gelohnt hat, zeigt die hohe Besucherzufriedenheit. 95 Prozent der Fachbesucher sind zufrieden mit der Erreichung ihrer Besuchsziele und dem Ausstellungsangebot, über 83 Prozent planen bereits den Besuch der „Light + Building 2024“, die vom 3. bis 8. März 2024 in Frankfurt stattfinden wird.

Die im zweijährigen Rhythmus stattfindende „Light + Building“ wurde aufgrund der Pandemie mehrfach verschoben und fand nun auf Wunsch der Branche als einmalige Sonderausgabe im Herbst statt. Dabei ist der Restart der Messe nach zweieinhalb Jahren Pandemie aus Sicht der Veranstalter mehr als gelungen. „Wir freuen uns über das überaus große Interesse der Besucherinnen und Besucher, die zur ,Light + Building Autumn Edition‘ gekommen sind. Die Themen der Veranstaltung bieten die Antworten auf die aktuellen Herausforderungen unserer Zeit. Darüber hinaus – und das zieht sich durch alle Gespräche, die wir führen – ist und bleibt die persönliche Begegnung das zentrale Element von Messen. Geschäfte werden nun mal zwischen Menschen gemacht. Für alle Teilnehmenden gilt: In Krisenzeiten gehören Mut und Risikobereitschaft dazu, positiv und lösungsorientiert in die Zukunft zu blicken. Das haben die ausstellenden Unternehmen eindrucksvoll bei der Light + Building Autumn Edition bewiesen“, fasst Wolfgang Marzin, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Frankfurt, die vergangenen fünf Tage zusammen.

Die „Light + Building Autumn Edition“ umfasste die Bereiche Licht und Gebäudetechnik. Im Segment der Elektrotechnik, Haus- und Gebäudeautomation standen vor allem technische Innovationen im Fokus, die zur Steigerung der Energieeffizienz in Häusern und Gebäuden beitragen. Zu den wachsenden Bereichen gehören außerdem regenerative Energiequellen wie Solar- oder Photovoltaikpanels, Lademanagementsysteme für Elektromobilität sowie Beleuchtungssteuerung. Auch im Lichtbereich spielen Effizienz und Nachhaltigkeit eine wichtige Rolle. Hochwertige, modulare Leuchtsysteme spenden in Kombination mit digitaler Steuerung dann Licht, wenn Helligkeit tatsächlich benötigt wird. Der neu aufgeplante Lichtbereich kam bei Ausstellern und Besuchern sehr gut an. Nach wie vor hat der Bereich mit 60 Prozent den größten Anteil an der Weltleitmesse.

Erstmals eröffneten sich für alle Teilnehmenden neue Perspektiven auch im digitalen Raum: Auf der „Light + Building Digital Extension“ konnten Aussteller und Besucher gezielt miteinander in Kontakt treten und ihr Netzwerk auf Basis von intelligentem Matchmaking erweitern. Das ist noch bis zum 14. Oktober 2022 möglich. Auf der Plattform sind zudem Vorträge, Diskussionsrunden und Präsentationen on-demand verfügbar, so dass Wissenstransfer über das vielseitige Rahmenprogramm der internationalen Leitmesse weiterhin möglich ist.

„Von dieser Light + Building geht ein starkes Signal aus: Es gibt Lösungen für die drängenden Energie- und Klimafragen und diese liegen in der konsequenten Elektrifizierung und Digitalisierung“, so Wolfgang Weber, Vorsitzender der Geschäftsführung des Verbands der Elektro- und Digitalindustrie (ZVEI). „Noch ist der Gebäudesektor ein großer CO2-Emittent. Das kann und muss sich ändern. Schon zur nächsten ,Light + Building‘ im Frühjahr 2024 werden wir deutliche Fortschritte sehen. Die Politik wird den passenden Rahmen liefern müssen, um Investitionen in Vernetzung und Energieeffizienz anzureizen. Nur so können wir die Klimaziele im Blick behalten.“

Ingolf Jakobi, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH) ergänzt: „Die ,Light + Building 2022‘ war ein wichtiges Signal in die Branche hinein. Deshalb freuen wir uns, dass die E-Handwerke bei der Autumn Edition in gewohnter Stärke vertreten waren. Als One-Stop-Shop hat die Messe es unseren Betrieben auch diesmal wieder auf optimale Weise ermöglicht, sich über aktuelle Trends, so zum Beispiel Photovoltaik, Wärmepumpen oder sogar Energieautarkie zu informieren. Unser Eindruck ist daher: Die E-Branche hat mit der ,Light + Building Autumn Edition‘ zur bewährten Form zurückgefunden. Dem Austausch, immer wesentlicher Bestandteil der Messe, kam in diesem Jahr noch mehr Bedeutung zu. Schließlich galt es nicht nur, ein Wiedersehen mit alten Bekannten zu feiern, sondern auch Kontakte über klassische Gewerkegrenzen hinaus zu knüpfen, um sich gemeinsam und für die Herausforderungen der Energiewende zu rüsten.“

Käufer gesucht

Made.com sucht einen Käufer. Wie die Nachrichtenagentur „Reuters“ berichtet, spreche der Onlinehändler bereits mit mehreren Interessenten, zu denen aber keine näheren Angaben gemacht wurden. Der Unternehmenswert betrage aktuell 13,2 Mio. Pfund (rund 15 Mio. Euro). Made.com schätzte, dass es in den kommenden 18 Monaten zwischen 45 Mio. und 70 Mio. Pfund (51,6 – 80,3 Mio. Euro) benötigen würde, um als eigenständige Aktiengesellschaft operieren zu können.

Der Onlinehändler hatte aufgrund von Lieferkettenproblemen und steigenden Kosten das erste Halbjahr 2022 mit Verlusten abgeschlossen. Um Kosten zu senken, kündigte das Unternehmen an, Stellen zu streichen.

Im Bild: Der Made.com Showroom in Berlin. Foto: Made.com / Marc Waldow

Mitgliederversammlung in Dogern: Starkes Netzwerk für aktuelle und künftige Herausforderungen

Am 30. September trafen sich die Mitglieder des Industrieverband Büro und Arbeitswelt zur Herbstversammlung in Dogern. 60 Vertreter aus den Geschäftsleitungen der Hersteller von Büroeinrichtungsgegenständen sowie Zulieferer waren der Einladung der Sedus Stoll AG in den äußersten Süden Baden-Württembergs gefolgt. Bereits am Vorabend hatten sie bei einem gemeinsamen Abendessen die Möglichkeit zum persönlichen Austausch. Den offiziellen Teil der Tagung am Freitagvormittag eröffnete der IBA-Vorsitzende Helmut Link mit einem Dank an die Gastgeber und einer Begrüßung der im letzten halben Jahr neu in den Verband aufgenommenen Unternehmen: der Büroeinrichtungshersteller Nurus GmbH, der in Italien beheimatete Zulieferer für Bürositzmöbelhersteller Donati S.p.A. sowie der Lichtspezialist Trilux GmbH & Co. KG. Im Zentrum des weiteren Programms standen die aktuellen und künftigen Herausforderungen für die Produzenten von Büro- und Objekteinrichtungen.

Dr. Ralf Sauter, Partner der Unternehmensberatung Horváth & Partner, eröffnete die thematische Auseinandersetzung mit einem Einblick in die Erwartungen und Strategien anderer Branchen. Es folgten Informationen über den Launch des neuen IBA Forum am 1. August 2022 unter www.iba.online. Die neu geschaffene Kompetenzplattform für Branchenthemen soll durch weitere Funktionen ergänzt werden und künftig sowohl online als auch live, im direkten Kontakt, Präsenz zeigen. Letzteres wird mit einem umfangreichen Programm erstmals im Rahmen der „Orgatec“ vom 25. bis 29. Oktober 2022 in Halle 6, Stand C-88 / E-89 der Fall sein. Über die weiteren Highlights im Programm der internationalen Leitmesse für moderne Arbeitswelten und über die Zusammenarbeit von Messeteam und Verband berichteten Matthias Pollmann und Thomas Postert stellvertretend für die Koelnmesse. Mit einem sehr guten Stand der Besucheranmeldungen hatten sie eine zusätzliche, hochwillkommene Information im Gepäck.

Neben der mit dem IBA Forum und der „Orgatec“ verbundenen Ziel einer Erhöhung der Sichtbarkeit der Branche und ihrer Themen steht der Ausbau des verbandseigenen Datenstandards OFML ganz oben auf der Prioritätenliste des IBA-Vorstands. Zur Ausschöpfung der Potenziale in den Bereichen Beratung und Planung sowie Vertrieb wurden in den zurückliegenden Monaten Arbeitsgruppen aus Vertretern der Verbandsmitglieder gebildet. Damit, so Helmut Link, sind die Schwerpunkte der Verbandsarbeit für die Folgejahre vorgezeichnet. Die nächste Mitgliederversammlung des IBA findet im Frühjahr auf Einladung des Neumitglieds Donati in Norditalien statt. Das informative und intensive Treffen am 30. September 2022 endete nach einem gemeinsamen Mittagessen mit einem Rundgang durch die Fertigung und das Smart Office der Sedus Stoll AG.

20,5 Prozent Exportzuwachs im ersten Halbjahr 2022

Die Corona-Pandemie hat einen langen Atem bewiesen und weltweit für erhebliche konjunkturelle Schwierigkeiten gesorgt. Wie die Außenhandelszahlen des ersten Halbjahres 2022 zeigen, hat die Österreichische Möbelindustrie jedoch diese Herausforderungen gut gemeistert und verzeichnet einen Zuwachs im Export. Dennoch schlagen Materialknappheit, Lieferkettenprobleme und Inflation aktuell zu Buche und machen es der Wirtschaft weiterhin schwer. Diese problematischen Rahmenbedingungen stellen für Österreichs Möbelhersteller große Herausforderungen dar.

Mit einem starken Anspruch an Qualität, Materialien, Design und Flexibilität bedient die Österreichische Möbelindustrie einen Trend, der nicht nur im eigenen Land, sondern auch international immer stärker nachgefragt wird. Verbraucher achten vermehrt auf Gütezeichen, Label sowie Prüfwerte und wollen wissen, wo die Möbel gefertigt werden. Gleichzeitig nehmen Umwelt- und Gesundheitsbewusstsein messbar zu. Themen wie Ressourcenschonung und Nachhaltigkeit gewinnen im Zuge der Energie- und Klimakrise beim Kauf an Bedeutung.  „Ökologische Sensibilität gepaart mit innovativen Funktionen, hervorragender Qualität und einem hohen Individualisierungsgrad zeichnen Möbel ‚made in Austria‘ aus“, erklärt Dr. Georg Emprechtinger, Vorsitzender der Österreichischen Möbelindustrie. Dank eines konsequenten Innovations-Managements rund um Design, Funktionalität und flexiblen Fertigungsstrukturen, hoher Qualität sowie einem umfassenden Kundenservice konnte die heimische Branche in den letzten sechs Monaten erfreuliche Umsatz- und Außenhandelszahlen bilanzieren: „Wir sind froh, dass wir die Einbrüche nach der Corona-Krise wieder aufholen und im ersten Halbjahr 2022 einen Exportzuwachs von 20,5 Prozent auf 676,6 Millionen Euro erwirtschaften konnten“, so Emprechtinger.

Während andere Märkte und internationale Lieferketten von der Pandemie stärker betroffen waren, blieb der Markt in Österreich vergleichsweise stabil. Durch einen großen Anteil heimischer Produktion, langjähriger Lieferanten-Verbindungen sowie konstanter Nachfrage startete die Österreichische Möbelindustrie gut ins Jahr 2022 und geht nun mit einem Plus aus dem ersten Halbjahr. Allein in das Nachbarland Deutschland – den mit Abstand wichtigsten Handelspartner – lieferte die Österreichische Möbelindustrie in den ersten sechs Monaten Möbel im Wert von 291,9 Millionen Euro. Das sind 14,6 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Den zweiten Platz im Exportranking hält die Schweiz mit 80,8 Millionen Euro (+21,6 %).

Ebenfalls wichtige Märkte mit großem Export-Potenzial sind Polen mit 40,9 Millionen Euro (+30,6 %) und Italien mit 27,7 Mio. Euro (+24,9 %). Deutlich Fahrt aufgenommen haben zudem die Ausfuhren nach Ungarn (23,0 Mio. Euro, +46 %) und Tschechien (20,3 Mio. Euro, +80,1 %). Und sogar in den USA wächst die Nachfrage: Im ersten Halbjahr wurden 28,3 Prozent mehr Möbel aus Österreich in die Vereinigten Staaten geliefert. „Die Exportzuwächse in nahezu allen Möbelsegmenten zeigen, dass die Möbelbranche auch einer Krise wie der Pandemie standhalten kann. Der Qualitätsanspruch von ‚made in Austria’ wurde auch im Ausland nach wie vor hochgeschätzt, sodass die Einbrüche nach der Corona-Krise wieder aufgeholt werden konnten“, fasst Emprechtinger zusammen. Zudem haben Quarantänemaßnahmen, Schließungen von Schulen und Betrieben sowie die häufigeren Home-Office-Tätigkeiten neue Bedürfnisse in Bezug auf die Einrichtung und Umgestaltung des Eigenheims entstehen lassen. Umstände, die dazu geführt haben, dass die Nachfrage in der Möbelindustrie bisher relativ stabil blieb.

Auf Importseite legten die Möbel-Einfuhren nach Österreich in den ersten zwei Quartalen 2022 um 8,2 Prozent auf 1,30 Milliarden Euro zu. Wobei Deutschland mit 522,8 Millionen Euro (+4,9 %) die Rangliste anführt. Auch italienisches Design ist in Österreich beliebt: Im ersten Halbjahr wurden 12,6 Prozent mehr Möbel aus Italien gekauft. Parallel dazu ist die billige Importware aus Osteuropa und Asien nach wie vor ein Thema, das den heimischen Markt unter Druck setzt. So belegt zum Beispiel Polen – trotz eines Rückgangs von zwei Prozent – mit Einfuhren von 144,0 Millionen Euro den zweiten Platz der Import-Statistik. Auch die Chinesen haben die Weichen auf Expansion gestellt und lieferten Waren im Wert von 178,6 Millionen Euro (+41,4 %).

„Das wachsende internationale Interesse zeigt, dass wir weltweit einen besonderen Ruf genießen – nicht aufgrund der Preise, sondern durch Handwerk, Produktqualität und Innovation. Auch die Umweltstandards werden international immer mehr gesehen“, so Emprechtinger. Ressourcenschutz und Green Economy treiben aktuell nahezu alle heimischen Produktionsbetriebe zu Höchstleistungen an. Dazu gehört eine Kreislaufwirtschaft ebenso wie Technologien für den Umstieg auf erneuerbare Energien, digitale Neuerungen und die effiziente Nutzung von Abfällen zur Wärmerückgewinnung oder Recycling. „Als Holznation – knapp die Hälfte des Landes ist bewaldet – sind die Betriebe fest mit der Natur verwurzelt“, betont Emprechtinger. „Der schonende und effiziente Umgang mit natürlichen Ressourcen und regionale Wertschöpfung gewinnen in unserer Branche immer mehr an Bedeutung.“

Trotz der guten Umsatz- und Außenhandelszahlen und der Bewältigung der Corona-Krise wird allerdings auch die Österreichische Möbelindustrie von der Inflation, Energiekrise oder den Auswirkungen des Ukrainekriegs nicht komplett verschont bleiben können. Lieferketten sind nach wie vor fragil, die Energiepreise steigen rasant, die Materialversorgung ist knapp und das Konsumverhalten der Menschen verändert sich. „Ich gehe davon aus, dass die zweite Jahreshälfte für ganz Europa und darüber hinaus eine Herausforderung sein wird. Aufgrund der sich verstärkt abzeichnenden Krisen rechnen auch wir im zweiten Halbjahr und zum Jahresbeginn 2023 mit einer Eintrübung und vorerst rückläufigen Entwicklung“, erklärt Emprechtinger. Gleichzeitig bleibt er aber vorsichtig optimistisch: „Auch wenn die kommenden Monate uns sehr herausfordern werden, bleibt die Österreichische Möbelindustrie zuversichtlich: Die aktuelle Lage stärkt das Bedürfnis nach Sicherheit und die Menschen sind derzeit auf der Suche nach nützlichen und werthaltigen Investitionsmöglichkeiten – genau das bieten Möbel aus Österreich. Diesem hohen Qualitätsanspruch verleiht unter anderem das ‚Austria Gütezeichen Möbel‘ Ausdruck.“

Neben erstklassiger Qualität sind auch Innovationsführerschaft und meisterhaftes Design relevante Merkmale der Österreichischen Möbel. Mit diesen Stärken kann die heimische Möbelindustrie die Auswirkungen der sich überlappenden Krisen abfedern. Denn Möbel aus Österreich sind für Generationen gemacht und mit ihrer Exklusivität eine hervorragende Wertanlage des Ersparten.

Die Werthaltigkeit der Möbel sowie der Cocooning-Effekt könnten der Möbelindustrie trotz unsicherer Wirtschaftslage durchaus Rückenwind verschaffen. Sobald die Reisesaison endgültig beendet ist und Verbraucher wieder mehr Zeit in den eigenen vier Wänden verbringen, wächst das Interesse an behaglichen Wohnkonzepten und der Wunsch, sich nachhaltige Wärme in Form von schönen Einrichtungen ins Haus zu holen.

„Es wird in den nächsten Monaten darum gehen, das Bewusstsein für Qualität und Güte zu stärken“, so Emprechtinger. „Und dann sind heimische Möbelhersteller gefragt: Sie greifen die wegweisenden Trendthemen wie Individualität, Flexibilität, Modularität und Funktionalität auf und werten das Heim spürbar auf. „Verbraucher entscheiden sich immer häufiger, in ihre Wohnungen und Häuser zu investieren. Und sobald die Lust am Wohnen wieder wächst, stehen hohe Qualität, traditionelles Handwerk und nachhaltiges Design ganz oben auf der Wunschliste der Möbelkäufer.“

Unterstützt Uniboard bei der dritten Modernisierungsphase in Val-d’Or

Ein umfangreiches Modernisierungsprojekt im Spanplattenwerk von Uniboard Canada Inc. in Val-d’Or, Quebec, ist das neueste Projekt, bei dem das 2021 vorgestellte Smart-Plant-Konzept „Cebro“ von Dieffenbacher zum Einsatz kommt. „Cebro“ kombiniert neue Digitalisierungslösungen und fortschrittliche Lösungen zur Energierückgewinnung mit Maßnahmen zur Verbesserung der Operational Excellence und zur Förderung der Nachhaltigkeit von Holzwerkstoffanlagen.

„,Cebro‘ verkörpert genau das, was wir von einer hochmodernen Produktionsanlage erwarten“, erklärt James Hogg, CEO und Präsident von Uniboard. Nach Abschluss aller drei Phasen des „Renaissance“-Projekts im Jahr 2025 wird die Kapazität der modernisierten Anlage etwa 50 Prozent höher sein als die der bestehenden Mehretagen-Spanplattenanlage, deren Hauptbestandteile im Jahr 1988 ebenfalls von Dieffenbacher geliefert worden waren.

Der Dieffenbacher-Lieferumfang für Uniboard umfasst eine 10 Fuß breite und 35 Meter lange kontinuierliche Presse „CPS+“, zwei „EVOjet P“ Beleimungssysteme, die neue Formstation „Span“ und das neue Wireless „STS Lagersystem“. Uniboard setzt außerdem auf die digitale Serviceplattform „MyDieffenbacher“ und Dieffenbachers intelligente Digitalisierungslösung „Evoris“, um die neue Anlage noch besser verstehen und steuern zu können. Das ebenfalls mitbestellte intelligente Hallenluftmanagement hält die Luft sauber und verbessert das Arbeitsklima. Des Weiteren wird Dieffenbacher die Staub- und Materialaufbereitung sowie die Leimaufbereitung und -dosierung, das Pressenabluftreinigungssystem und den Rohplattentransport liefern.

„Mit dieser Investition setzen wir die mehr als 30-jährige vertrauensvolle und erfolgreiche Partnerschaft zwischen unseren beiden Unternehmen fort,“ so Hogg. „Mit der Technologie und dem Know-how von Dieffenbacher werden wir unser Produktportfolio erweitern und die Verfügbarkeit erhöhen. Wir werden die Plattenqualität deutlich verbessern und unser Angebot an Plattenformaten und -dicken vergrößern. Dies ermöglicht uns den Einstieg in den Markt für dünne Platten, die in Nordamerika aktuell stark nachgefragt werden.“

Mit mehr als 800 Mitarbeitern an den Standorten Sayabec, Val-d’Or und Mont-Laurier ist Uniboard Canada Inc. einer der führenden nordamerikanischen Produzenten von Holzwerkstoffen. Das Unternehmen stellt unter anderem Rohspanplatten, hoch- und mitteldichte Faserplatten (HDF/MDF), TFL (Thermally Fused Laminate)- und HPL (High Pressure Laminate)-Platten her.

Emissionslabel für Pronorm Einbauküchen

Die Deutsche Gütegemeinschaft Möbel (DGM) hat Pronorm Einbauküchen mit dem Emissionslabel der Klasse A für Kastenmöbel ausgezeichnet. Der Möbelhersteller aus Vlotho ist seit 2020 Mitglied in der DGM und weist im Zuge dessen die Einhaltung der strengen Güte- und Prüfbestimmungen „RAL-GZ 430“ nach.

„Der Hersteller Pronorm unterstreicht sein hohes Qualitätsniveau gerade auch im Bereich der Wohngesundheit. Mit dem Emissionslabel erhält das Unternehmen einen weiteren aussagekräftigen Qualitätsnachweis, der Endverbrauchern als Entscheidungshilfe und Wegweiser bei der Suche nach hochwertigen Küchenmöbeln dient – ergänzend zum ‚Goldenen M‘ sowie dem DGM-Klimalabel und ‚Möbel Made in Germany‘“, sagt DGM-Geschäftsführer Jochen Winning.

Gerade das Thema Wohngesundheit ist vielen Menschen beim Möbelkauf wichtig. Das Emissionslabel gibt Auskunft über die Gesundheitsverträglichkeit von Möbeln und bescheinigt die Messung und Einhaltung strenger Emissionswerte. Das Label wird in den Emissionsklassen A bis D vergeben. Der Emissionsklasse A liegen die strengsten Grenzwerte zugrunde.

„Die Kastenmöbel von Pronorm Einbauküchen erfüllen die Vorgaben der Emissionsklasse A. Sie sind damit nachweislich wohngesund und eine gute Wahl“, so Winning. Alle ausgezeichneten Möbel werden in den ersten drei Jahren jährlich und danach zweijährlich in unabhängigen Prüflaboren untersucht.

Übertragen gemeinsam Künstliche Intelligenz-Technologie in die Holzwerkstoffindustrie

Siempelkamp und Smartech geben ihre Zusammenarbeit bekannt, die auf Basis der Künstlichen Intelligenz eine Revolution in der Holzwerkstoffindustrie auslöst. Siempelkamp, einer der weltweit führenden Anbieter von Holzwerkstoffanlagen, und Smartech, ein anerkanntes und innovatives Hightech-Unternehmen, erschließen mit ihrer Partnerschaft Holzwerkstoffproduzenten eine bedeutende Transformation.

„Wir sind überzeugt, dass unsere Zusammenarbeit mit Smartech die nächste Generation der Holzwerkstoffproduktion vorantreiben wird. Wir freuen uns darauf, gemeinsam eine Spitzen-Technologie auf den Markt zu bringen, die für unsere Kunden von großer Relevanz sein wird“, so Gregor Bernardy, Leiter MES und Industrial IT Solutions, Siempelkamp Logistics & Service GmbH.

„Siempelkamp ist ein weltweit führender Anbieter von Pressenlinien für die Holzwerkstoffindustrie; wir sind begeistert, künftig zusammenzuarbeiten. Technologie ist der Schlüssel für größeres Wachstum und eine bessere Zukunft. Die Synergie zwischen Siempelkamp und Smartech wird den Markt mit einer richtungsweisenden Lösung vorantreiben“, so Hanoch Magid, CEO von Smartech.

Smartech leistet als Hightech-Unternehmen Pionierarbeit und erschließt wegweisende Technologien für die globale Fertigungsindustrie. Das Unternehmen revolutioniert die traditionelle Fertigung, indem es das latente Potenzial von Rohstoffen und Daten hebt. Smartech spornt die Industrie an, ihre Anlagen zu intelligenten Fabriken aufzurüsten, indem es bestehende Produktionslinien in hochleistungsfähige, autonome, datengesteuerte und nachhaltige Anlagen umwandelt. So erschließt es neue Möglichkeiten für die intelligente Fertigung. Smartech Manewfacturing Technologies hat seinen Hauptsitz in Israel und ist in den USA, Kanada, Europa, Asien und Lateinamerika vertreten.

Ada Möbelwerke

Die Zukunft der Wirtschaft ist weiblich

Frauen sind auf dem Vormarsch: In Österreich werden inzwischen über 38 Prozent der Unternehmen, also mehr als jedes dritte, von Frauen geleitet. Ihr Anteil an Unternehmensgründungen lag Ende 2020 sogar bei beeindruckenden 45,2 Prozent. Und die Tendenz ist steigend. „Die Erfolge weiblicher Führungskräfte zeigen, dass die Chancen und Möglichkeiten für Frauen in der Wirtschaft vielseitig sind“, sagt Margot Wisiak, CMO bei Ada. „Wir müssen sie nur nutzen!“ Zusammen mit vielen weiteren Unternehmerinnen engagieren sich die Female Leaders des Traditionsbetriebes aus Anger für eine starke Position der Frauen. Durch Networking, Workshops und Events unterstützen sie sich gegenseitig und zeigen gemeinsam Stärke. Denn vereint sprechen sie mit einer lauteren, unüberhörbaren Stimme.

So kamen am 21. September 2022 über 100 ausgewählte Frauen in Toppositionen im Schlosspark Mauerbach im Wienerwald zusammen. Darunter Ada-Aufsichtsrätin Sabine Laussegger-Wegerer und CMO Margot Wisiak. Beim ersten „Female Leadership Circle“ standen die branchenübergreifende Vernetzung und der Austausch rund um Führung, neue Arbeitswelt und weitere aktuelle Business-Themen im Vordergrund. Das Ziel: miteinander ins Tun kommen. Eröffnet hat die Veranstaltung Startup-Ikone Selma Prodanovic, die den Teilnehmerinnen Inspiration und Mut zu neuem Denken mit auf den Weg gab. Der offene Erfahrungsaustausch unter den Business Women gab Raum für neuen Input und innovative Ansätze, Synergien und geschäftliche Kooperationen.

Neue Impulse und Perspektiven im Bereich Female Leadership gab es auch bei Ada in Anger. Zum diesjährigen Bezirksausflug des WKO-Netzwerkes „Frau in der Wirtschaft“ trafen sich am 27. September 2022 über 50 Unternehmerinnen aus dem Bezirk Weiz. Das Netzwerk bringt selbstständige Frauen zusammen und vertritt ihre Interessen, um gemeinsam eine wirtschaftlich erfolgreiche Zukunft zu gestalten. In diesem Sinn begrüßte die Bezirksvorsitzende Anna Harrer die Teilnehmerinnen und rief zum Austauschen, Netzwerken und Kennenlernen auf. Als Gastgeberinnen gaben die weiblichen Führungskräfte von Ada spannende Einblicke in ihr Unternehmen. Firmenpräsentation und Werksführung regten Gespräche über Chancen und Herausforderungen von Frauen in der Wirtschaft an.

Am 29. September trafen sich rund 1000 Frauen zum „female future festival“ in Graz in der Seifenfabrik. Unter anderem waren seitens Ada Verena Roscher, Senior Performance Marketing Managerin, und Verena Inschlag, PR & Media Marketing Managerin, dabei, um sich vom female empowerment und zukünftigen Chancen inspirieren zu lassen. Das „female future festival“ ist ein Business-Event für Frauen, bei dem sich alles um die Themen Zukunft, Innovation, Leadership und Karriere dreht. Mehr als 30 Top-Speakerinnen berichten von ihren Erfolgsstorys und motivieren zum Nachmachen und dazu, selbst etwas bewegen zu wollen. Es ist eine Konferenz der Möglichkeiten. Ein Event für Mutige und Macherinnen, für neue Perspektiven und Potenziale.

Die einstimmige Essenz: „There has never been a better time to be a woman.”

Women at Ada im Headquarter in Anger:

·         186 Frauen von 416 Mitarbeitenden, davon ca. 50:50 Prozent in Produktion und Verwaltung

·         weibliche Führungskräfte: 2 Aufsichtsrätinnen, 3 C-Levels/Managementpositionen, 8 Department Managerinnen, 10 Teamleiterinnen

·         8 weibliche Lehrlinge von insgesamt 15, davon ebenso 50:50 Prozent in Produktion und Verwaltung

Servicepoint A30 wird mit neuem Konzept zum Furniture Future Forum

Seit 2007 existiert das Trendforum Servicepoint A30 im Zentrum der deutschen Möbelindustrie und lädt regelmäßig die Entscheider und Designer der Möbelindustrie ein, um Farb- und Materialtrends, als auch gesellschaftliche Entwicklungen und technologische Trends für die Einrichtungsbranche zu thematisieren und zu diskutieren. Aber auch hier hat Corona Spuren hinterlassen, denn das Eventforum, welches in der Vergangenheit bis zu 170 Personen zu einem Event begrüßte, konnte dies aufgrund der Pandemie nicht mehr tun.

„Wir haben im Jahr 2020 viel experimentiert und neue Formate entwickelt,“ so Katrin de Louw, die mit Ihrem Trendfilter-Team, das Forum verantwortet. „Zum Beispiel haben wir mit dem Interior Innovation Hub einen exklusiven Trendworkshop für die Branche entwickelt, der neue Einrichtungsideen hervorbringt. Zusätzlich haben wir hybrid gedacht und verstärkt digitale Unterstützung gesucht, zum Beispiel durch Filmproduktionen und Onlineschaltungen. Insgesamt war es ein lehrreiches Jahr für uns, sodass wir nun das gesamte Konzept des Trendforums überarbeitet haben,“ so de Louw weiter.

Das Forum hat nicht nur ein neues Logo und mit Furniture Future Forum einen neuen Namen bekommen, es wurde auch, gemeinsam mit den Partnern des Netzwerkes, ein Gesamtkonzept entwickelt, welches im Laufe eines Jahres aus allen verschiedenen Veranstaltungsformaten schöpfen wird. Wenn es die Situation zulässt, sind in diesem Jahr noch Veranstaltungen mit bis zu 60 Personen geplant. Aber auch kleine Workshops mit 15-20 Teilnehmern in dem 600 Quadratmeter großen Forum. So wird es ab jetzt jedes Frühjahr einen Trendworkshop zum Thema Farb-, Material- und Oberflächentrends geben und jeden Herbst den Innovationsworkshop- in diesem Jahr zum Thema Nachhaltigkeit. Die Zusammenarbeit mit (Hoch) Schulen und den Tischlerinnungen bleibt ebenfalls Bestandteil des Gesamtkonzeptes.

„Solange die Pandemie verunsichert, bleibt unser Einladungsverteiler leider klein und sehr gezielt“, erläutert Katrin de Louw, „das tut mir wirklich leid, wenn wir aktuell nicht mehr alle unsere treuen Besucher einladen können. Die Vielfalt und der Austausch der verschiedenen Branchenköpfe ist ein wichtiger Teil des Forums und ich hoffe wirklich, dass wir den Einladungsverteiler 2022 wieder für Innenarchitekten und Innenausbauer öffnen können.“

Partner in der Ausstellung des sind: Christian Kröger, Conal, Continental, europlac, furnipart, Hera, Kröning, Lehmann., Linak, Neelsen, PaletteCAD, Pyrus Panels, Röhm, schattdecor, Sonae Arauco, SWL, Van Hoecke und die Westag AG.

Weitere Informationen zur Ausstellung, den Unternehmen im Netzwerk und weiteren Aktivitäten des ehemaligen Servicepoint A30  finden Sie auf www.trendfilter.net