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Autor: Möbelfertigung

Übernimmt Oskar Nolte GmbH und Klumpp Coatings GmbH

Verschiedene US-amerikanische Quellen (z.B. PRNewsWire) vermelden, dass Sherwin-Williams die Übernahme der Specialized Industrial Coatings Holding (SIC Holding) bekanntgegeben hat, einem Joint Venture der Peter Möhrle Holding und GP Capital UG, bestehend aus der Oskar Nolte GmbH und der Klumpp Coatings GmbH. Es soll Teil des berichtspflichtigen Segments der Sherwin-Williams Performance Coatings Group werden. Der Abschluss der Transaktion werde bis Anfang 2023 erwartet, vorbehaltlich der üblichen behördlichen Genehmigungen.

„Diese Akquisition eröffnet uns die Möglichkeit, unser profitables Wachstum auf dem globalen Markt für Industrieholz zu beschleunigen und passt zu unserer Strategie, komplementäre, hochwertige und differenzierte Unternehmen zu erwerben“, wird John G. Morikis, Chairman und Chief Executive Officer von Sherwin-Williams, zitiert.

Bietet Lösungen und Inspirationen zum Thema Homeoffice

Arbeiten im Homeoffice hat sich nicht nur etabliert, es gewinnt auch weiter an Beliebtheit und macht Unternehmen attraktiver, die ihren Mitarbeitenden ein professionelles Homeoffice ermöglichen. Das verlangt nach Angeboten, die für die Besonderheiten von Homeoffice entwickelt wurden und sich an die jeweils individuelle Einrichtungssituation anpassen.

Mit dem Fachforum „Homeoffice der Zukunft“ bietet der Furniture Club in Zusammenarbeit mit Fa. Hettich und Tischler.NRW Inneneinrichtern, Objekteinrichtern, Tischlerbetrieben, Raumausstattern, Interior Designern und Innenarchitekten eine Plattform für neue Ideen und Kontakte. Das Fachforum zeigt in einem Marktplatz Homeoffice-Lösungen der Furniture Club-Mitgliedsfirmen Hettich, Assmann Büromöbel, Alanod, BBH-Designelemente, Pfleiderer und Reichert Holztechnik. Des Weiteren geben Marktexperten in einem Dialogforum praxisnahe Impulse zu Kernthemen des Homeoffice, wie raumsparende Möbel, Gesundheit, Ergonomie, Licht und Integration ins Wohnumfeld. Das Fachforum legt besonderen Wert auf den Erfahrungsaustausch mit den Teilnehmenden und auf aktives Netzwerken.

Das Fachforum „Homeoffice der Zukunft“ findet statt am Mittwoch, den 23. November 2022 von 11.00 bis 16.00 Uhr bei Fa. Hettich in Vlotho. Anmeldungen werden erbeten unter info@furnitureclub.de oder www.furnitureclub.de.

Trotz Umsatzplus faktisch rückläufig

Die belgische Möbelindustrie erzielte im ersten Halbjahr 2022 einen Umsatz von 1,19 Milliarden Euro. Verglichen mit dem Vorjahreszeitraum ist das zwar eine Steigerung von 2,9 Prozent, da jedoch gleichzeitig die Absatzpreise um 15,7 Prozent nach oben gingen, mussten die Unternehmen vom Volumen her einen faktischen Umsatzrückgang von 13 Prozent verbuchen, wie Fedustria, der Belgische Verband der Textil-, Holz- und Möbelindustrie, mitteilte. 2021 stieg der Umsatz im Vergleich zu 2020 noch um 9,9 Prozent. Diese Preissteigerungen sind auf die gestiegenen Rohstoff-, Material-, Energie- und Lohnkosten zurückzuführen, unter anderem angeheizt durch die hohe Inflation und den Krieg in der Ukraine.

Büro- und Einzelhandelsmöbel verzeichneten nach einem guten 2021 auch im ersten Halbjahr 2022 eine markante Umsatzsteigerung von 27,6 Prozent. Wohnmöbel verbuchten ein bescheidenes Plus von 1,9 Prozent, während Küchenmöbel einen Anstieg um 8,7 Prozent verbuchen konnten. Ein auffällig starker Rückgang ist der offiziellen Statistik zufolge bei Matratzen und Lattenrosten zu beobachten – sowohl im Jahr 2021 als auch in der erste Jahreshälfte 2022. So betrug der Rückgang in den ersten sechs Monaten dieses Jahres 29,1 Prozent.

Die Investitionen der belgischen Möbelindustrie betrugen im ersten Halbjahr 37,5 Millionen Euro, was einen Rückgang von 1,3 Prozent im Vergleich zum selben Zeitraum 2021 bedeutet. Der Subsektor von Matratzen und Lattenrosten konnte im Hinblick auf Investitionen in der ersten Jahreshälfte 2022 aufholen. In nur sechs Monaten wurden bereits mehr als 75 Prozent des Investitionsvolumens des Jahres 2021 erreicht. Die Investitionsbereitschaft im Teilsektor der Küchenmöbel bleibt dagegen schwach (-4,9% im ersten Halbjahr 2022 im Vergleich zum selben Zeitraum des Vorjahres).

Der Export von belgischen Möbeln stieg im ersten Halbjahr vom Wert her um 1 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Unter Berücksichtigung der Selbstkostenpreissteigerung bedeutet dies jedoch ein Volumen-Rückgang. So wurden für knapp 870 Millionen Euro Möbeln exportiert, wobei Frankreich noch stets der wichtigste Exportmarkt für belgische Möbel ist, und eine Steigerung von 8,5 Prozent verzeichnete. Der Export in die Niederlande sank um 0,9 Prozent und der Export nach Deutschland um 2,8 Prozent. Innerhalb der EU wurde Spanien zum vierten Exportmarkt.

Der Möbelimport sank unterdessen insgesamt um 5,2 Prozent, die Einfuhren aus der Europäischen Union um 18,5 Prozent, wobei Importe aus China (+14,4%), Indonesien (+51,2) und Vietnam (+57%) zunahmen.

Ist neuer Partner der Initiative „Mülltrennung wirkt“

Bunt und mit humorvollen Claims will die Initiative „Mülltrennung wirkt“ Aufmerksamkeit schaffen, praktische Tipps für die richtige Mülltrennung geben und so zum Mitmachen motivieren – aktuell landet noch immer zu viel Restmüll in der Gelben Tonne und im Gelbem Sack. Gemeinsam mit den dualen Systemen will Hailo, Hersteller innovativer Abfalltrennsysteme und Mülleimer, Verbraucher:innen darüber aufklären, wie sie leere Verpackungen richtig entsorgen. Denn nur dann leisten sie einen aktiven Beitrag zum Klima- und Ressourcenschutz.

Welchen, das erfahren Verbraucher:innen auf der Website des Herstellers der Mülleimer mit dem bekannten roten Hailo-Punkt, der sich der Nachhaltigkeit verschrieben hat. Deshalb setzt das Traditionsunternehmen aus dem hessischen Haiger bei Produkten und Produktverpackungen verstärkt auf recycelte Kunststoffe, recycelbare Materialien und nachwachsende Rohstoffe. Die Partnerschaft mit der Initiative „Mülltrennung wirkt“ ergänzt zukünftig das Engagement: „Gesellschaftliche Verantwortung hat bei Hailo Tradition – dazu zählt auch, durch richtige Mülltrennung mehr Recycling zu ermöglichen und damit Ressourcen und Klima zu schonen“, erklärt Geschäftsführer Jörg Lindemann. „Je mehr Menschen mitmachen, desto besser! Deshalb möchten wir gemeinsam mit der Initiative ,Mülltrennung wirkt‘ für das Thema werben und die Aufmerksamkeit weiter verstärken.“

„Hailo ist ein toller Partner für unsere Aufklärungsarbeit. Verbraucher:innen direkt beim Kauf eines Abfalltrennsystems oder eines Mülleimers über richtige Abfalltrennung aufzuklären, liegt auf der Hand – wie eine zusätzliche Gebrauchsanleitung für das Produkt“, freut sich Axel Subklew, Sprecher der Initiative „Mülltrennung wirkt“, über die Partnerschaft:

Für die Verbreitung des Aufrufs und die Vermittlung von Informationen rund um die richtige Entsorgung von Abfällen hat Hailo auf der Website eine eigene Landingpage der Initiative „Mülltrennung wirkt“ eingerichtet. Hinzu kommen Platzierungen im Hailo-Newsletter sowie gemeinsame Aktionen in den Sozialen Medien. Wie groß der positive Effekt für die Umwelt ist, wenn Müll konsequent getrennt und Verpackungen recycelt sowie in den Wertstoffkreislauf zurückgeführt werden, zeigt eine aktuelle Studie des Öko-Instituts: Durch die Sammlung, Sortierung und Verwertung von Verpackungen aus der Gelben Tonne und dem Gelben Sack, aus Glas sowie aus Papier, Pappe und Karton werden in Deutschland jährlich 1,95 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente eingespart. Das ist so viel, als würde eine Person 1,38 Millionen Mal von Berlin nach New York fliegen. Gleichzeitig werden durch Verpackungsrecycling im Jahr rund vier Mio. Tonnen Sekundärrohstoffe erzeugt, die für die Herstellung neuer Produkte eine wichtige Rohstoffquelle sind.

Geschäftsjahr 2022 endet mit 7,1 % Umsatzplus

Ikea Deutschland schloss das Geschäftsjahr 2022 (1. September 2021 bis 31. August 2022) mit einem Gesamtumsatz von 5,684 Milliarden Euro ab, was einem Wachstum um 7,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Der Online-Anteil am Einzelhandelsumsatz ohne Food lag bei 24,5 Prozent (Vorjahr: 35,1 Prozent) und betrug 1,302 Milliarden Euro (minus 25,5 Prozent). Der Rückgang ist auf die Tatsache zurückzuführen, dass im GJ 22 die Ikea Einrichtungshäuser durchgängig geöffnet waren, wohingegen im GJ 21 ein fünfmonatiger Lockdown stattfand.

Auch dieses Geschäftsjahr war von außergewöhnlichen Herausforderungen geprägt: Die Störung der weltweiten Lieferketten, der Krieg in der Ukraine, die Inflation und nicht zuletzt die Pandemie erforderten erneut große Flexibilität, um das Geschäft stabil entwickeln, die Arbeitsplätze sichern und die Nachfrage der Kund*innen bedienen zu können.

Über das gesamte Geschäftsjahr betrachtet war das Interesse der Kund:innen an allen Sortimentsbereichen hoch. Zu Beginn des Geschäftsjahres stellten Warenverfügbarkeitsprobleme die größte Herausforderung dar. Im weiteren Verlauf waren es die steigenden Einkaufspreise für Rohmaterialien, Transporte und Dienstleistungen. All dies führte dazu, dass IKEA weltweit und auch in Deutschland seine Preise während des Geschäftsjahres anpassen musste. „Inzwischen liegt unser Augenmerk wieder klar auf dem Thema Erschwinglichkeit: Wir sind dafür bekannt, das beste Preis-Leistungsverhältnis zu bieten. Diese Position wollen wir weiter stärken – auch unter schwierigen Rahmenbedingungen“, so Walter Kadnar, seit erstem Oktober Geschäftsführer und CSO (Chief Sustainability Officer) von Ikea Deutschland.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr zeigte sich ein Trend zurück zur „Vor-Corona“-Normalität: Die Besucherzahl in den 54 deutschen Einrichtungshäusern lag mit rund 73,7 Millionen um fast 40 Prozent höher als im GJ 21, allerdings niedriger als vor der Pandemie. Im Vergleich dazu sank die Zahl der Online-Besucher:innen um 27,6 Prozent auf 302,1 Millionen. 38,5 Millionen Kund:innen kauften im abgelaufenen Geschäftsjahr in einem der 54 Ikea Einrichtungshäuser ein (+20,9 Prozent), d.h. 52,2 Prozent unserer Besucher:innen wurden zu Kunden:innen. Auf Ikea.de kauften 5,3 Millionen Menschen ein. Der Durchschnittsbon im stationären Handel stieg um 2,5 Prozent auf 104,12 Euro. Der online erzielte Durchschnittsbon lag bei 243,64 Euro und damit rund 30 Prozent höher als im Vorjahr. Zum Stichtag 31. August beschäftigte Ikea Deutschland 19.271 Mitarbeiter:innen.

Ikea Deutschland ist nach wie vor der größte Ingka Markt, gefolgt von den USA, Frankreich und Großbritannien.

Auch im abgelaufenen Geschäftsjahr hat Ikea Deutschland seine Entwicklung zum Omnichannel-Händler weiter vorangetrieben. So haben u. a. der massive Ausbau von Online-Planungs- und Beratungsangeboten sowie die Erweiterung des Fulfillment Netzes dazu beigetragen, dass der Online-Anteil am Gesamtumsatz inzwischen bei rund 25 Prozent liegt (vor der Pandemie waren es unter 10 Prozent). Neue Tools wie beispielsweise die „Shop & Go“ Funktion der Ikea App, die es Kund:innen in allen 54 Ikea Einrichtungshäusern ermöglicht, ihre Produkte bereits während des Einkaufs zu scannen und anschließend bequem an einer Schnellkasse zu bezahlen, sorgen dafür, dass die Kund:innen ein komfortableres Einkaufserlebnis erfahren.

Ikea Deutschland investierte im abgelaufenen Geschäftsjahr 156 Millionen Euro. Die größten Projekte waren Umbau- und Modernisierungsmaßnahmen in bestehenden Einrichtungshäusern.

Seit dem ersten Oktober ist Walter Kadnar neuer Geschäftsführer und CSO von Ikea Deutschland. Der Österreicher löste den Dänen Dennis Balslev ab, der fünf Jahre lang die Geschäfte der größten Ikea Retail Landesorganisation geleitet hat. Zuletzt war Kadnar in gleicher Funktion für Ikea Frankreich tätig, davor für Ikea Polen und Ikea Russland. Im laufenden Geschäftsjahr 23 will er den Schwerpunkt auf nachhaltiges Wachstum, ein nahtloses Einkaufserlebnis, hohe Kundenzufriedenheit und ein gerade in herausfordernden Zeiten relevantes und erschwingliches Angebot legen. Gleichzeitig hat er sich zum Ziel gesetzt, die Positionierung von Ikea Deutschland als werteorientiertes Unternehmen, das sich um Menschen und die Umwelt kümmert, weiter vorantreiben.

„Wir haben ehrgeizige wirtschaftliche Ziele, die wir nur in Einklang mit unseren Nachhaltigkeitszielen erreichen können. Klimapositiv und zirkulär zu werden, ist für uns nicht verhandelbar. Mit verschiedenen Initiativen wie zum Beispiel der Entscheidung, im Ikea Food-Bereich pflanzliche Alternativen grundsätzlich günstiger anzubieten als fleischhaltige, oder unsere Einrichtungshäuser konsequent auf Heizen und Kühlen mit 100 Prozent erneuerbarer Energie umzurüsten, arbeiten wir darauf hin“, so Kadnar.

„Das Leben zu Hause war noch nie so wichtig wie heute – in unseren vier Wänden, den lokalen Gemeinschaften und in unserem gemeinsamen Zuhause, dem Planeten“, so Kadnar weiter. „Wir wollen es noch viel mehr Menschen in Deutschland ermöglichen, ein besseres, gesünderes und nachhaltigeres Leben zu führen. Wir blicken optimistisch in die Zukunft und werden auch weiterhin in nachhaltiges Wachstum investieren.“

Rund 16.000 Besucher kamen nach Mailand

Vor rund drei Wochen endete in Mailand die 27. Ausgabe der „Xylexpo“, der alle zwei Jahre stattfindenden internationalen Technologiemesse für die Holz- und Möbelindustrie nach vier Messetagen in den Hallen 22 und 24 der „FieraMilano-Rho“. Und das durchaus mit großer Zufriedenheit bei einigen Ausstellern, auch wenn die reinen Zahlen ernüchternd sind: Rund 12.400 Besucher wurden an den Halleneingängen der „Xylexpo“ gezählt, etwa 4.000 kamen über die Parallelmessen „Viscom Italia“ und vor allem von 33. „Bimu“. Wie auch andere Branchenveranstaltungen war die „Xylexpo“ an den Messetagen positiv geprägt durch die Freude, sich wieder auf einer Messeplattform live begegnen zu können.

Die alle zwei Jahre stattfindende „Xylexpo“ fand in diesem Jahr zum ersten Mal zeitgleich mit einer Messe für digitale Kommunikation und einer von Ucimu organisierten Werkzeugmaschinenmesse statt. Offenbar haben alle drei Veranstaltungen für Fertigungstechnologien gemeinsam tatsächlich für eine höhere Anziehungskraft gesorgt.

Verglichen mit der letzten „Xylexpo“ in 2018 konnte die Messe nicht ganz an die Zahlen vor der Corona-Pandemie anknüpfen. Damals zog die „Xylexpo“ knapp 17.800 Besucher an. Der Anteil an internationalen Besucher ging um rund drei Prozent zurück, im Jahr 2018 waren es noch 28 Prozent ausländische Besucher. Was in den aktuellen Zeiten allerdings nicht verwundert, zudem stammte traditionell ein Teil der „Xylexpo“-Interessenten bei den letzten Veranstaltungen immer auch aus China, Russland und der Ukraine.

Luigi de Vito, Präsident von Eumabois und Acimall findet auf jeden Fall lobende Worte: „Die Zahlen haben nicht nur die Rolle der ,Xylexpo‘ bestätigt, sondern auch die Entscheidungen, die wir für diese Ausgabe getroffen haben. Wie das neue Layout und die Konzentration auf Elemente, die die Säulen zukünftiger Messen sein werden: eine andere Strategie bei der Produktpräsentation und ein starker Fokus auf neue digitale Dienstleistungen, die den Umfang und die Funktion einer Messe nur erweitern können.“

Starke Zeichen zu setzen – das war das Anliegen von Albert Grumer, Geschäftsführer der Weinig Holz-Her Italia S.R.L. in Bozen, als er sich für die Beteiligung an der Xylexpo in Mailand aussprach. „Ich denke, das ist unserer Mannschaft gut gelungen“, sagt er jetzt im Rückblick auf die italienische Leitmesse für das holzverarbeitende Gewerbe.

Noch zu Beginn des Jahres war ungeklärt, ob sich die italienische Niederlassung an der „Xylexpo“ vom 12. bis zum 15. Oktober beteiligen sollte. „Ein großer deutscher und ein großer italienischer Wettbewerber hatten sich bereits gegen die Teilnahme ausgesprochen, bei uns wurde darüber nachgedacht. Ich wollte aber unseren Erfolg in Italien nicht verspielen und ihn weiter festigen“, berichtet Grumer von den Diskussionen im Vorfeld. Als die Entscheidung schließlich stand, machte der Geschäftsführer die sprichwörtlichen Nägel mit Köpfen: Mit einem Stand von mehr als 1.100 Quadratmetern hatte sich die Fläche im Vergleich zur vorherigen „Xylexpo“ 2018 beinahe verdoppelt. „Damit waren wir dieses Jahr der zweitgrößte Aussteller, wir hatten 17 Maschinen unter Span, ein klares Zeichen“, sagt Grumer. „Ich bin sehr froh darüber, dass wir uns für die Teilnahme an der Xylexpo entschieden haben“, fasst Grumer seine Erfahrungen in Mailand zusammen: „Der Stand war jeden Tag voll und wir haben sehr viele Messeberichte geschrieben, die wir jetzt in den nächsten Wochen aufarbeiten.“

„topfair“ wird jetzt vom Vincentz Network herausgegeben

Über alle Trends und Highlights informiert sein: Zu den kommenden Veranstaltungen „Ambiente“, „Christmasworld“ und „Creativeworld“ vom 3. bis 7. Februar 2023 erscheint wieder das renommierte Messemagazin „topfair“, die offizielle Messepublikation.

Herausgegeben wird das Magazin 2023 erstmalig von Vincentz Network, Hamburg, in dem die Fachzeitschriften „möbel kultur“, „P&G“ „arcade“, „der küchenprofi“ und „möbelfertigung“ erscheinen. Damit gewinnt das Magazin eine hohe Expertise im Fachsortimente-Segment und erweitert die Zielgruppenansprache für die Aussteller deutlich: Die genannten B2B-Magazine aus dem Vincentz Network sind in der Fachsortimente- und Einrichtungs-Branche als Entscheider-Medien bestens verankert.

Profitieren Sie von der hohen Reichweite der neuen „topfair“ und erreichen Sie über Printausgabe, Webseiten und Newsletter mehr als 125.000 nationale und internationale Premium-Kontakte im Umfeld der Messe. Das Magazin wurde neu konzeptioniert, erscheint in einem frischen, modernen Layout und bietet den Messebesucher:innen in einem handlichen Pocket-Format viel Mehrwert und erhöht die Sichtbarkeit der Aussteller deutlich.

Das Magazin wird vom 3. bis 7. Februar 2023 an allen Eingängen des Messegeländes aktiv an die internationalen Messebesucher:innen verteilt.

„topfair“ zeigt die wichtigsten Produkte, die neue Wegeführung auf den drei Messen und stellt die Aussteller in den Vordergrund – der ultimative Messe-Einkaufsguide mit einem erstklassigen journalistischen Rahmen für Anzeigenwerbung. Hier geht es zu den Media-Daten von „topfair“.

„Menschen gehen gerne ins Büro, wenn sie auch zuhause bleiben dürfen“

Welche Gebäude brauchen wir in Zukunft? Wie müssen sie ausgestatten sein, wenn Flexibilität und Shared Spaces eine immer größere Rolle spielen?  Und wie lässt sich trotz Unsicherheit planen? Um diese und andere Fragen bezüglich der Zukunft der (Büro)Arbeit zu beantworten, hat Drees & Sommer 230 IT-, Real-Estate- und HR-Verantwortliche aus rund 20 verschiedenen Branchen befragt. Während das Büro durch vermehrtes mobiles Arbeiten einerseits sein Monopol als erste Arbeitsstätte verloren hat, ist es andererseits wichtiger denn je: Alles, was remote nicht umsetzbar ist, muss das Büro ermöglichen: von A wie Afterwork bis Z wie Zufallsbegegnungen. An die veränderten Anforderungen der Nutzer:innen müssen sich Büroflächen anpassen – in der Gestaltung wie im Flächenbedarf. Unternehmen benötigen zukünftig eine klare Strategie, um mit der sich stetig verändernden Arbeitswelt voranzugehen.

Eines hat sich spätestens im Verlauf dieses Jahres gezeigt: Homeoffice und mobiles Arbeiten sind gekommen, um zu bleiben. Davon sind rund 93 Prozent der Befragten überzeugt. Während Unternehmen in Deutschland vor der Corona-Pandemie diesbezüglich eher zurückhaltend waren, hat die Pandemie stark an den Grundfesten der Präsenzkultur gerüttelt und in vielen Branchen den Weg für moderne, dezentrale Arbeitsmodelle geebnet. Für Arbeitnehmer:innen birgt dies unbestreitbare Vorteile: weniger verbrachte Zeit auf der Straße, mehr Freizeit sowie mehr Flexibilität in der Einteilung der Arbeitszeit. Auf der anderen Seite fragen sich Unternehmen, wie sie dabei die Loyalität und den Innovationsgeist ihrer Mitarbeitenden aufrecht erhalten.

Die gute Nachricht: „Das Büro ist keinesfalls tot. Es wird bloß zukünftig eine andere Rolle im Arbeitsalltag spielen als vor der Pandemie“, sagt Sven Mylius, Senior Manager und Experte für New Work-Konzepte bei der Drees & Sommer SE. Teamarbeit und formelle wie informelle Kommunikation rücken in den Vordergrund. Kurz gesagt: Menschen gehen wegen Menschen ins Büro. Fast die Hälfte der Befragten nimmt diese Entwicklung als Veränderung im Vergleich zu vor der Pandemie wahr. „An die neuen Anforderungen müssen sich die Büros nun anpassen, zum Beispiel mit Kreativ- und Projekträumen, Kommunikationsflächen und Aufenthaltsangeboten. Das erfordert gleichzeitig ein Umdenken hinsichtlich Arbeitsweisen, Arbeitsorten und Strukturen – und damit auch ein Umdenken in der Unternehmensführung“, so Mylius.

Es menschelt im Büro: Die Sorge vieler Arbeitgeber:innen, dass die Einführung von Homeoffice und mobilem Arbeiten für leere Büros sorgen werde, ist unbegründet, wie die Ergebnisse der Trendstudie zeigen: Rund zwei Drittel der Teilnehmer:innen wünschen sich mobiles Arbeiten an zwei, maximal drei Tagen pro Woche (34 bzw. 32 Prozent). Diese Präferenz ist nicht dabei nur Theorie, sondern sie spiegelt sich genauso in der Umsetzung wider: Die Befragten, die zwei bis drei Tage pro Woche mobil arbeiten können, schöpfen diese Möglichkeit regelmäßig aus. Dahingegen tendieren diejenigen, die bis zu fünf Tage pro Woche mobil Arbeiten dürfen, eher dazu, dies an nur drei Tagen wahrzunehmen. Wunsch und Realität decken sich tatsächlich. „Menschen gehen gerne ins Büro, wenn sie auch zuhause bleiben dürfen und für sich selbst entscheiden können, wie oft sie hingehen“, schlussfolgert der New Work-Experte Mylius. „Wenn wir das Büro und mobiles Arbeiten als sich ergänzende anstatt konkurrierende Konzepte verstehen, können sie im Zusammenspiel ihr volles Potenzial und ihren jeweiligen Mehrwert entfalten.“

Mehr Flexibilität in den Flächen gefragt: Derzeit schätzen die Befragten die Flächenauslastung ihrer Büros auf 31 bis 40 Prozent – das entspricht einer höheren Auslastung als noch vor einem Jahr laut den Ergebnissen des Workspace Benchmark Report 2021. Das Desksharing-Prinzip nutzen derzeit rund zwei Drittel der Teilnehmenden – Tendenz steigend. Zukünftig sind rund 76 Prozent zu erwarten. Im vergangenen Jahr lag die Nutzung noch deutlich niedriger bei 52 Prozent.

Mit den neuen Arbeitsmodellen wird voraussichtlich zukünftig eine Flächenreduktion einhergehen: Rund 61 Prozent der Befragten rechnen damit, dass der Flächenbedarf pro Arbeitsplatz reduziert wird, indem zum Beispiel Einzelbüros wegfallen. Diese Mitarbeitenden erwarten eine Flächenreduktion von 21 bis 30 Prozent. Dagegen ist ein Drittel der Befragten der Meinung, dass es keine Veränderung geben wird. Ein geringer Anteil von rund 6 Prozent rechnet sogar mit einer Flächenerhöhung von 11 bis 20 Prozent. New Work-Konzepte gehen nicht zwangsläufig mit einer Flächenreduktion einher. Fest steht jedoch: Im Büro der Zukunft werden Flächen anders genutzt werden als zuvor. Shared Spaces machen den größten Flächenanteil aus, während die klassische Arbeitsfläche immer weiter abnimmt.

Das Büro als Flagship-Store: Im Rahmen eines New Work-Konzeptes kommt es neben der Raumaufteilung insbesondere auf deren Gestaltung an. „Im Wettbewerb um Talente wird das Büro zukünftig das Aushängeschild des Unternehmens sein, um Mitarbeiter:innen zu gewinnen und zu halten. Wer hier die Nase vorn behalten will, der muss in die Qualität der Fläche investieren. Wie in einem Flagship-Store erlebe ich im Büro die Arbeitgebermarke, deshalb müssen Markenwerte und Unternehmenskultur in den Räumen spürbar und erlebbar sein“, sagt Martin Becker, Partner bei Drees & Sommer. „Menschen kommen ins Büro, um Kolleg:innen persönlich zu treffen und sich mit dem Arbeitgeber zu identifizieren. Somit werden die Flächen mehr und mehr zur Tankstelle für Identität und Integrität.“

Es wird daher für Unternehmen zunehmend wichtiger, eine Strategie für den Umgang mit dem Thema New Work zu entwickeln. Rund Dreiviertel der Befragten geben an, in ihrem Unternehmen diesbezüglich bereits eine Strategie zu haben oder zu erarbeiten. Dabei sollte die New Work-Strategie auf die Unternehmensstrategie einzahlen, um ein ganzheitliches Verständnis zu schaffen. Ist das Verständnis intern im Unternehmen vorhanden, so kann auch extern eine Akzeptanz des Themas New Work erzeugt werden und auf die Arbeitgeberattraktivität einzahlen.

Foto: (c) Drees & Sommer

Den vollständigen Workspace Benchmark Report 2022 finden Sie hier zum Download: www.dreso.com/de/workspace-benchmark-report

„Klebstoff-Forschungspreis 2022“ verliehen

Seit 1995 zeichnet Jowat innovative Lösungen und Ansätze im Bereich Klebstofftechnologie mit dem Jowat „Klebstoff-Forschungspreis“ aus. In diesem Jahr ging die Auszeichnung an Dr. Dennis Meinderink.

Die von Dr. Meinderink eingereichte und von der Jury prämierte Dissertation erforscht nachhaltige Zinkoxid-Polyacrylsäure-Systeme zur Haftungssteigerung an Polymer-Metalloxid und Polymer-Polymer-Grenzflächen. Der erzielte wissenschaftliche Fortschritt der Arbeit besteht in der umfassenden Untersuchung der molekularen Adhäsion von Polyacrylsäure an nanostrukturierten Zinkoxid Oberflächen sowie deren Anwendung auf industrielle Prozesse, beispielsweise an feuerverzinktem Stahl. „Die Ergebnisse dieser Forschungsarbeit bilden eine wichtige Grundlage für nachhaltige Beschichtungen in Verbundsystemen und zeichnen sich damit durch eine hohe industrielle Praxisrelevanz aus“, erklärt Dr. Christian Terfloth, Vorstand von Jowat .

Der Preisträger Dr. Meinderink wurde 1991 in Nordhorn geboren, studierte nach seinem Abitur Chemie an der Universität Paderborn und arbeitete anschließend am dortigen Lehrstuhl für Technische und Makromolekulare Chemie als wissenschaftlicher Mitarbeiter und Gruppenleiter. Schon seit seiner Masterarbeit beschäftigt er sich mit Adhäsionsfragen. Seine von Professor Grundmeier betreute Promotion konnte er 2020 erfolgreich abschließen. Heute ist er als Stabsstelle in der Geschäftsleitung der K.L. Kaschier- und Laminier GmbH in Bad Bentheim tätig.

Der begehrte Klebstoff-Forschungspreis wurde Dr. Meinderink am vergangenen Freitag im Rahmen einer festlichen Veranstaltung in Jowats „Haus der Technik“ durch den Vorstand der Jowat SE überreicht.

Mit der Wahl des Festredners für diesen Abend konnte der Detmolder Klebstoffhersteller seine Gäste zusätzlich fesseln: Der renommierte Zukunftsforscher und -manager Professor Pero Mićić lenkte den Blick auf die „Landkarte der Zukunft“. Dabei beantwortete er auf gleichsam fundierte wie unterhaltsame und praxisbezogene Weise gesellschaftlich bewegende Fragen wie „Wieviel Zukunftsangst ist berechtigt?“, „Wie verändert sich unsere Arbeits- und Lebenswelt?“ oder „Wie können sich Menschen und Organisationen zukunftssicherer machen?“