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Autor: Möbelfertigung

Vorstand formiert sich neu

Nicht nur an der Spitze des MHK-Vorstands gibt es mit dem Abschied von Werner Heilos im nächsten Jahr einen Wechsel: Auch Vorstandsmitglied Kirk Mangels wird seinen Posten aufgeben. Anfang 2018 war dieser als AMK-Geschäftsführer zur MHK Group gegangen, um dort die Bereiche Digitalisierung, Marketing und Kommunikation zu verantworten. Nach über vier Jahren legt er nun auf eigenen Wunsch sein Vorstandsmandat nieder und verlässt die Verbundgruppe. 

Der Aufsichtsrat der MHK Group AG unter Leitung von Professor Rainer Kirchdörfer hat die Positionen bereits neu besetzt. Zum 1. Januar 2023 tritt Thorsten Hallermeier als Chief Digital Officer (CDO) in den MHK-Vorstand ein. Der Diplom-Ingenieur bekleidet aktuell die Position als Group Chief Information Officer und Chief Digital Officer bei der Vesta Beteiligungs GmbH in Idar-Oberstein. Hier verantwortete er die Digitalisierung und operative Steuerung aller IT-Einheiten der Vesta-Gruppe. Darüber hinaus ist Hallermeier Geschäftsführer der Vesta Technology GmbH und Mitglied der Geschäftsführung bei der AMC International Alfa Metalcraft, einem Tochterunternehmen der Vesta Gruppe.

Die Position des Chief Financial Officer (CFO) wird Carolin Kronenberg zum 1. Februar 2023 übernehmen. Die Diplom Wirtschaftsjuristin und Steuerberaterin wechselt von der Schwarz Unternehmensgruppe in Neckarsulm, zu der unter anderem die Lidl Stiftung & Co.KG und die Kaufland Stiftung & Co. KG zählen, zur MHK Group. Die ausgewiesene Expertin für die Dienstleistungs- und Handelsbranche ist bis zu ihrem Wechsel als Leiterin Finanzen und Rechnungswesen der Lidl Dienstleistung GmbH & Co. KG tätig. 

Wie berichtet, wird Volker Klodwig (bisher BSH) Anfang 2023 den Vorstandsvorsitz als designierter Nachfolger von Werner Heilos antreten. „Wir sind überzeugt, dass wir mit der Entscheidung für die neuen Vorstandsmitglieder und mit dem jetzt sechsköpfigen Vorstand der MHK Group wichtige Weichen für den weiteren Wachstumskurs der Gruppe gestellt haben,“ so Kirchdörfer.

Der Vorstand setzt sich derzeit zusammen aus Werner Heilos (Vorsitz), Wolfgang Becker, Frank Bermbach und Dr. Olaf Hoppelshäuser. Einen eigenen Vorstand für den Bereich Marketing gibt es noch nicht. Interimistisch liegt dieser in den Händen von Werner Heilos – nach Komplettierung des zukünftigen Vorstandes im neuen Jahr werden gegebenfalls die Zuständigkeiten neu zugeschnitten, so heißt es auf Anfrage.

Kirk Mangels (44), bis zum Ende des Vertrags im April 2023 freigestellt, hat sich bislang noch nicht auf eine neue Heimat in der Branche festgelegt.

„Digitale Produktpässe“ werden 2023 zum Topthema

Wichtige Themen rund um die Digitalisierung standen bei der jüngsten Mitgliederversammlung des Daten Competence Centers am 9. November im Mittelpunkt. Zuvor gab es einen Rückblick auf die Highlights 2022: So hob hier DCC-Geschäftsführer Dr. Olaf Plümer u.a. die Initiative „Zimlog“ hervor, in der sich vor allem Begros und VME stark engagiert haben. Gleichwohl wäre eine breite Beteiligung des Möbelhandels dringend geboten, so der Hinweis. Breiten Raum beanspruchte auch der neue DCC-Digitalindex, der – abgestimmt auf die europäische Plattform „Desi“ – zu Beginn des kommenden Jahres an den Start geht und danach übergreifend für alle Geschäftsbetriebe der Branche zum Benchmarking bereitsteht. In engem Kontext hierzu steht die Wissensplattform Moebel@digital, die sowohl die Aufmerksamkeit der Fachmedien als auch bereits rund 500 Follower auf Linkedin auf sich zieht.

Eine neue Herausforderung bedeutet künftig die Einführung der „Digitalen Produktpässe“ (DPP) im Kontext zum Green Deal der EU bzw. zur weit über Europa hinaus verfolgten Circular Economy. In Artikel 8 der europäischen Ecodesign-Richtlinie ESPR ist hierbei mit Blick auf den Verbraucherschutz das Recht der Endgebraucher festgezurrt, alle Informationen zu Kreislaufwirtschaft und Ökobilanz abrufen zu können. Das Problem bei der Umsetzungspflicht: Die digitale Struktur ist ebenso unklar wie die zu hinterlegenden Daten und – gravierender noch – die DPP gibt es nicht als eine „Nischenlösung“ für die deutsche Möbelindustrie, sondern ausschließlich international konzipiert unter Berücksichtigung aller Produkte und deren Daten. Eine gigantische Aufgabe, die am besten auf Grundlage der ISO 82474 und dem DCC als Koordinator angegangen werden sollte, wie Dr. Plümer anmerkte. 

Darüber hinaus gehörte bei dem Herforder Treffen zum Jahresrückblick, dass der Arbeitskreis IDM Küche/Bad die Version 3.0.0 verabschiedet hat und dass diese ab 1. Februar 2023 in Kraft tritt – während der AK Living (Polster und Wohnen) die IDM-Version 4.0.0 zum zweiten Quartal 2023 an den Start schickt.

Umsatz steigt im Geschäftsjahres-Halbjahr um 10,6 Prozent

Die Zumtobel Group AG veröffentlicht für das Halbjahr 2022/23 (1. Mai 2022 – 31. Oktober 2022) folgende vorläufige Zahlen: Mit 627,8 Mio. Euro (Vorjahr: 567,4 Mio. Euro) liegt der Umsatz 10,6 Prozent über dem Vorjahreszeitraum. Das operative Ergebnis (EBIT) der Zumtobel Group beträgt 50,8 Mio. Euro, was einer EBIT-Marge von 8,1 Prozent entspricht (Vorjahr: 35,0 Mio. Euro; EBIT-Marge 6,2 Prozent). Die Gründe hierfür sind – neben einer besseren Verfügbarkeit von Komponenten sowie teilweise höherer Verkaufsvolumen – vor allem höhere erzielte Verkaufspreise sowie positive Effekte aus der Entwicklung der Wechselkurse. Des Weiteren wurde das Periodenergebnis um 46,8 Prozent auf 33,7 Mio. Euro (Vorjahr: 23,0 Mio. Euro) gesteigert.

Aufgrund der positiven Entwicklung im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2022/23 und den vorläufigen Halbjahreszahlen erwartet der Vorstand der Zumtobel Group nun ein Umsatzwachstum zwischen vier bis acht Prozent (bisher: drei bis sechs Prozent) sowie eine EBIT-Marge von vier bis sechs Prozent (bisher: vier bis fünf Prozent) für das Geschäftsjahr 2022/23. Dieser Ausblick bedingt, dass in einem sehr herausfordernden Marktumfeld Europa weiterhin ausreichend mit Gas versorgt wird, die Energiepreise sich einpendeln und die Verfügbarkeit von Vorprodukten für die Produktion von Leuchten und Komponenten sich nicht weiter verschlechtert.

Die genannten Zahlen sind noch vorbehaltlich der prüferischen Durchsicht vom Wirtschaftsprüfer zu verstehen. Der vollständige Halbjahresfinanzbericht sowie Details über das zum 31. Oktober 2022 abgeschlossene Halbjahr werden gemäß Finanzkalender am 7. Dezember 2022 veröffentlicht.

Rainer Zumholte wird neuer Managing Director für Vertrieb und Marketing

Rainer Zumholte wird ab Januar 2023 als Geschäftsführer für Vertrieb und Marketing bei der Sonae Arauco Deutschland GmbH tätig sein. In dieser Position wird er Rui Manuel Gonçalves Correia (CEO), Dr. Steffen Körner (General Manager und Industrial Operations Director für NEE) sowie António Fernando Marques dos Santos Gomes de Castro (CFO) in der Unternehmensführung unterstützen.
Rainer Zumholte verfügt über umfangreiche Fachkenntnisse und Erfahrung im Holzwerkstoffsektor. In seiner beruflichen Laufbahn ist insbesondere seine Verantwortung für den Vertrieb in den westeuropäischen Kernmärkten als Geschäftsführer (Vertrieb) der Pfleiderer Deutschland GmbH, Neumarkt, hervorzuheben, für die er bis Ende März 2018 insgesamt 37 Jahre lang tätig war.

Zum 1. Juli 2018 wurde Herr Zumholte als Leiter des Geschäftsbereichs Oberflächen/Elemente in den Vorstand der Westag AG in Rheda-Wiedenbrück berufen. Anschließend war er dort bis Ende März 2022 als CCO für Vertrieb und Marketing tätig.

Bei Sonae Arauco wird Rainer Zumholte das Vertriebsgebiet Nordosteuropa (NEE) strategisch leiten und sich dabei besonders auf die Definition und Umsetzung der Marktstrategie konzentrieren.

Brasilien bleibt im Fokus der deutschen Maschinen- und Anlagenbauer

Brasilien bleibt für die Maschinen- und Anlagenbauer aus Deutschland auch nach der jüngsten Präsidentenwahl ein attraktiver Standort. Laut einer aktuellen Konjunkturumfrage des VDMA, an der sich knapp 80 Mitgliedsfirmen in Brasilien beteiligt haben, erwartet die Hälfte der Befragten einen steigenden Auftragseingang im nächsten Quartal. Lediglich 12 Prozent rechnen mit einem Rückgang. Für das laufende Jahr rechnen die Firmen im Durchschnitt mit einem Umsatzplus von 17 Prozent, 2023 wird dann ein Wachstum von sechs Prozent erwartet. „Probleme bereiten allerdings die Knappheit an Rohstoffen und Vormaterialeien und der Mangel an Fachkräften. Corona-Restriktionen spielen dagegen kaum noch eine Rolle“, erläutert Thomas Ulbrich, Geschäftsführer des VDMA in Brasilien. „Die Unternehmen sind sehr optimistisch, dass Europa seinen Blick wieder verstärkt nach Südamerika richten wird und den Reichtum dieses Teils des Kontinents erkennt”, ergänzt er.
Positiv bewerten die Unternehmen auch ihre Auftragslage: 41 Prozent der befragten Firmen melden einen Auftragsbestand, der über dem Normalwert liegt, 42 Prozent haben einen normalen Auftragsbestand. Lediglich 17 Prozent verbuchen derzeit einen unterdurchschnittlichen Wert. Bei den Aufträgen, die speziell von außerhalb Brasiliens kommen, sieht das Bild etwas getrübter aus. Hier gaben 26 Prozent an, dass sie unter den Erwartungen liegen, lediglich 18 Prozent meldeten über den Erwartungen liegende Bestellvolumen.

Grundsätzlich sehen die Maschinenbauer in Brasilien politische Veränderungen aus Erfahrung mit einer gewissen Gelassenheit, erläutert Ulbrich. „Jenseits aller Bekenntnisse der Politiker wissen die VDMA-Mitglieder hier aus jahrzehntelanger Erfahrung, dass das Land moderne Maschinen und Anlagen braucht, um seinen enormen Reichtum zu nutzen.12 Prozent der Wasserreserven der Erde sind hier, das Potential an Solarstrom ist fast unendlich, Brasilien ist einer der führenden Nahrungsmittelerzeuger der Erde“, erläutert der VDMA-Geschäftsführer.

Die große Herausforderung bleibt indes die Logistik. „Obwohl Brasilien mit 11 von 13 Ländern in Südamerika eine gemeinsame Landesgrenze hat, erschweren viele Faktoren, vor allem die Logistik, den Verkauf in die Nachbarländer. Oft ist es für die Kunden dort einfacher und preiswerter, die Maschine aus Deutschland zu bestellen als in Brasilien” erklärt Ulbrich.

Auf ihrer Mitgliederversammlung in São Bernado diskutierten die brasilianischen Mitgliedsfirmen des VDMA auch die möglichen Auswirkungen des anstehenden Präsidentenwechsels in Brasilien. Die Wahlversprechen von Lula da Silva umfassen enorme Ausgaben für Sozialprogramme. Die bis jetzt geltende Maximalausgabensperre soll beseitigt werden, was zu einer weiteren Erhöhung der Inflation – aktuell sieben Prozent – führen könnte. Die notwendige Steuerreform könnte nicht die gewünschte Vereinfachung und Entbürokratisierung bringen, sondern eine weitere Belastung der Unternehmen. Auch die Hoffnung, dass das Mercosur-Freihandelsabkommen durch Abschluss einer umweltfreundlichen Zusatzvereinbarung ratifiziert werden kann, hat einen Dämpfer erhalten: Präsident Lula verlangt Nachbesserungen im bereits unterzeichneten Abkommen.

„Noch offen ist, wie es mit den Investitionen weitergehen wird. Auf der einen Seite scheinen ausländische Investoren wieder Geld ins Land zu bringen. Auf der anderen Seite befürchten viele Beobachter, dass die Privatisierung von Staatsbetrieben unter Lula nicht vorangetrieben, ja sogar rückgängig gemacht werden könnte“, resümiert VDMA-Geschäftsführer Ulbrich.

Waren-Exporte deutlich gestiegen

Im September 2022 wurden aus Deutschland insgesamt Waren im Wert von 142,1 Milliarden Euro exportiert, das waren 20,2 Prozent mehr als im September 2021. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, sanken die Exporte nach Russland im gleichen Zeitraum infolge des Kriegs in der Ukraine und der gegen Russland getroffenen Sanktionen um 52,9 Prozent auf 1,1 Milliarden Euro. Demgegenüber stiegen die Ausfuhren in das wichtigste Zielland deutscher Exporte, die Vereinigten Staaten, um 43,4 Prozent auf 15,4 Milliarden Euro. Wichtigste Exportgüter in die Vereinigten Staaten waren Kraftfahrzeuge und Kraftfahrzeugteile im Wert von 3,5 Milliarden Euro (plus 63,1 Prozent zum September 2021) und pharmazeutische Erzeugnisse im Wert von 2,7 Milliarden Euro (plus 60,2 Prozent). Weitere wichtige Handelspartner waren exportseitig Frankreich (10,4 Milliarden Euro; plus 20,0 Prozent) und die Niederlande (9,2 Milliarden Euro; plus 3,9 Prozent).

Nach Deutschland importiert wurden im September 2022 insgesamt Waren im Wert von 134,0 Milliarden Euro. Das waren 31,3 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Wichtigster Handelspartner bei den Importen war China mit einem Anstieg von 35,0 Prozent auf 16,8 Milliarden Euro. Die Importe aus Russland sanken wertmäßig um 37,4 Prozent auf 1,8 Milliarden Euro. Dieser Rückgang wäre ohne die gestiegenen Preise – vor allem im Energiebereich – noch deutlicher ausgefallen. Mengenmäßig sanken die Importe aus Russland um 66,6 Prozent gegenüber September 2021. Die Erdöl- und Erdgasimporte aus Russland sanken wertmäßig um 49,8 Prozent auf 0,8 Milliarden Euro und mengenmäßig um 69,0 Prozent auf 1,5 Millionen Tonnen. Trotzdem waren Erdöl und Erdgas weiterhin die wichtigsten Importgüter aus Russland. Weitere wichtige Güter waren Kokerei- und Mineralölerzeugnisse (plus 59,9 Prozent auf 0,4 Milliarden Euro) sowie Metalle (minus 42,1 Prozent auf 0,2 Milliarden Euro).

Der Außenhandelssaldo (Export abzüglich Import) Deutschlands lag im September 2022 bei plus 8,1 Milliarden Euro (September 2021: plus 16,2 Milliarden Euro). Im Außenhandel mit Russland wurden wertmäßig mehr Waren importiert als exportiert. Im September 2022 betrug der Importüberschuss mit Russland 0,7 Milliarden Euro. Im September 2021 hatte er 0,6 Milliarden Euro betragen. Im Handel mit den Vereinigten Staaten wurde im September 2022 ein Exportüberschuss von 7,1 Milliarden Euro erzielt. Im September 2021 hatte er bei plus 4,4 Milliarden Euro gelegen.

Umsatz-Milliarde überschritten

Stabilus hat nach vorläufigen Zahlen für das am 30. September abgelaufene Geschäftsjahr 2022 mit einem Jahresumsatz von 1.116,3 Mrd. Euro erstmals die Umsatzschwelle von einer Mrd. Euro überschritten. Damit hat das Unternehmen auch die im August 2022 angehobene Umsatzprognose von circa 1.070 Mio. Euro übertroffen. Nach bereits starken neun Monaten hat sich das Umsatz- und Ergebniswachstum im vierten Quartal weiter beschleunigt. Zu dieser Entwicklung haben insbesondere die operativen Segmente (Regionen) Americas und APAC beigetragen, unterstützt vor allem durch starkes globales Wachstum in der Geschäftseinheit Automotive Powerise.

Im vierten Quartal des Geschäftsjahres 2022 konnte Stabilus seinen Umsatz im Vergleich zum Vorjahresquartal um 39,5 Prozent auf 320,3 Mio. Euro (Q4 GJ2021: 229,6 Mio. Euro) erhöhen. Bereinigt um Währungseffekte belief sich der Anstieg des Konzernumsatzes auf 31,9 Prozent. Damit liegt der Umsatz des vierten Quartals auch deutlich über dem Niveau vor Beginn der Pandemie im Jahr 2019.

Somit steigerte Stabilus den Vorjahresumsatz von 937,7 Mio. Euro um 19,0 Prozent, organisch, beziehungsweise 14,2%, im Jahresvergleich. Das bereinigte EBIT von 156,2 Mio. Euro (Vorjahr: 135,0 Mio. Euro) entspricht einer bereinigten EBIT-Marge von 14,0 Prozent.

„In der aktuellen gesamtwirtschaftlichen Lage und den weltweiten Marktturbulenzen haben wir nicht nur unsere Prognose voll erfüllt, sondern auch das lang gesteckte Ziel einer Umsatzschwelle von 1 Mrd. € überschritten“, so Dr. Michael Büchsner, CEO von Stabilus. „Insbesondere das starke Wachstum der Geschäftseinheit Automotive Powerise zeigt, dass wir technologisch gut aufgestellt sind und dass es vor allem Innovationen sind, die für Stabilus den Weg in die Zukunft zeichnen.“

Für das Geschäftsjahr 2023 erwartet Stabilus einen Umsatz von 1,1 Mrd. bis 1,2 Mrd. Euro sowie eine bereinigte EBIT-Marge in einer Bandbreite von 13 bis 14 Prozent. Die Bandbreite der Umsatz- und Ergebniserwartungen reflektiert die aktuellen makroökonomischen und geopolitischen Unsicherheiten. Stabilus verfolgt weiterhin seine Langfriststrategie mit den Eckpfeilern profitables und nachhaltiges Wachstum, Kunden- und Mitarbeiterzufriedenheit, Innovation und Nachhaltigkeit.

Supply Chain Collaboration in industriellen Wertschöpfungsketten

Das mittelständische Traditionsunternehmens Hesse Lignal aus Hamm hat sich gemeinsam mit dem weltweit umsatzstärksten Chemiekonzern BASF und weiteren Partnern auf den Weg gemacht, die Zusammenarbeit in der industriellen Wertschöpfungskette zu digitalisieren und damit grundlegend zu optimieren. Das Projekt wurde mit dem „German Innovation Award“ ausgezeichnet. In Form des Storytellings stellt Gerold Ohlendorf, Interims CIO bei Hesse Lignal und CEO bei GOcon, bei unserer Konferenz „Effiziente Möbelfertigung in der Praxis“ in Düsseldorf am 23. und 24. November die wesentlichen Prozess- und Produktinnovationen vor.

Ohlendorf zeigt auf, wie Einkaufs- und Bestellprozesse in Zusammenarbeit mit Lieferanten und Dienstleistern verbessert und automatisiert werden, wie Bestände durch eine beschleunigte Wiederbeschaffung optimiert werden und wie sich ein solches Projekt auf weitere Unternehmensbereiche positiv auswirkt.

Unbedingt dabei sein und vor Ort mit Ohlendorf sowie anderen Referenten und Teilnehmern austauschen: https://www.moebel-events.de/effiziente-moebelfertigung/

Das komplette Programm lässt sich auf der Veranstaltungshomepage ebenfalls ansehen. Wer sich über den Kongress hinaus intensiv schulen will, dem sei der vorgeschaltete Intensiv-Workshop mit Lignum Consulting empfohlen (als Paket mit der Kongressteilnahme buchbar). Dort geht es um die Frage, wann eine Produktion wirklich effizient ist. Und wie der Weg dahin idealerweise aussieht.

Wir freuen uns, dass folgende Sponsoren die Konferenz unterstützen: Baumer Inspection, Biesse, Blum, Cyncly, Ferwood, Fives, Hecht Electronic, Hettich, Homag, L’Engineers, die SCM Group und Välinge. Partner der Veranstaltung sind die beiden internationalen Leitmessen Interzum und Ligna.

Über individuelle Sponsoring-Möglichkeiten im Rahmen des Kongresses informiert Sie Hans-Christian Hahn, 040-632018-43, hans-christian.hahn@vincentz.net

Matthias Krauss übergibt Vorstandsvorsitz an Thorsten Bühl

Matthias Krauss übergibt nach 22 Jahren als Vorstandsvorsitzender der Mafell AG zum Jahreswechsel den Stab an Thorsten Bühl. „Ich freue mich sehr, dass Thorsten Bühl diese spannende Aufgabe übernimmt“, sagt Matthias Krauss zu dem lange geplanten Schritt. Thorsten Bühl wird die Mafell AG ab 1. Januar 2023 gemeinsam mit Rigo Züfle führen, der dem Vorstand seit Januar 2013 angehört.

Thorsten Bühl war elf Jahre in führenden Funktionen bei Rothenberger Werkzeuge GmbH, Kelkheim, tätig, zuletzt als Mitglied der Geschäftsleitung Leiter Business Unit Rothenberger. Zuvor war er in Führungsfunktionen bei Hilti in Deutschland und Polen beschäftigt.

„Das Unternehmen und die Marke Mafell ist hervorragend aufgestellt, um die gegenwärtigen Herausforderungen besser als viele Marktbegleiter zu meistern. Ich freue mich sehr, nach der außergewöhnlich langen und erfolgreichen Ära der Familie Krauss das Unternehmen zu führen und die Mitarbeiter auf einen gemeinsamen Weg mitzunehmen“, erklärt der zukünftige Vorstandsvorsitzende.

„Thorsten Bühl ist durch seine Erfahrung, Expertise und Persönlichkeit in hervorragender Weise geeignet, um die Erfolgsgeschichte der Mafell AG fortzuschreiben“, erklärt Hans-Joachim Bender, Aufsichtsratsvorsitzender der Mafell AG. Und weiter: „Er ist aufgrund seiner früheren Tätigkeiten nah am Handwerk, ist ein exzellenter Kenner der Strukturen des Handels und des Marktes für Elektrowerkzeuge.“

Matthias Krauss begleitet den Stabwechsel an seinen Nachfolger in einer dreimonatigen gemeinsamen Einarbeitungsphase. Er schätzt an Thorsten Bühl neben seiner hohen fachlichen Expertise die Fähigkeit, Menschen zu begeistern, zu führen und mitzunehmen. „Unsere Mitarbeitenden und auch unsere Kunden identifizieren sich sehr stark mit der Marke und dem Unternehmen. Dies ist ein Schatz und ich bin überzeugt davon, dass Thorsten Bühl diesen bewahren wird“, betont Matthias Krauss.

Matthias Krauss hat den Vorstandsvorsitz im Januar 2001 übernommen. Der Luft- und Raumfahrtingenieur hat das Unternehmen mit seiner unverwechselbaren DNA zu einer Premiummarke für Zimmerer und für das Schreiner- und Tischlerhandwerk etabliert. Mit Innovationen bei Dienstleistungen, Produkten, im Vertrieb und einer einzigartig hohen Fertigungstiefe am Standort des Unternehmens in Oberndorf am Neckar ist es gelungen, sich in einem wettbewerbsintensiven Umfeld erfolgreich und zukunftsorientiert zu positionieren.