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Autor: Möbelfertigung

EUnited Robotics & VDMA Robotik + Automation

Sind künftig gemeinsam unterwegs

EUnited Robotics und VDMA Robotik + Automation fusionieren zu einer starken Plattform für die europäische Robotik-Industrie. Die Mitglieder von EUnited Robotics werden ab Januar 2023 vom VDMA R+A vertreten.

„Wir werden unsere Ressourcen in einer starken europäischen Plattform bündeln, um die Vorteile der Automatisierung in Europa zu nutzen. So können wir bei der Entwicklung von Standards für die intelligente Fabrik der Zukunft effizienter werden, in Regulierungsfragen mehr Gehör finden und engagiert unseren Ansatz einer humanzentrierten Zukunft der Arbeit vorantreiben“, sagt Wilfried Eberhardt, Vorsitzender von EUnited Robotics.

„VDMA Robotik + Automation vereinigt mehr als 370 Mitgliedsunternehmen aus 13 europäischen Ländern“, sagt Patrick Schwarzkopf, Geschäftsführer von VDMA Robotik + Automation. „Wir freuen uns darauf, die zahlreichen Aktivitäten von EUnited Robotics fortzuführen, wie zum Beispiel den ,European Robotics Summit‘, die Interessenvertretung auf europäischer Ebene und die ,Good Work Charter‘ Kampagne. Dies ist wirklich ein Gewinn für die europäische Robotikindustrie.“

Klaus-Dieter Axt, Executive Director von EUnited AISBL, fügt hinzu: „Die enge Zusammenarbeit zwischen EUnited Robotics und VDMA R+A ist bereits gut etabliert und spiegelt sich in der großen Überschneidung der Mitgliederzahlen der beiden Verbandsplattformen wider. Mit dieser strategischen Entscheidung werden die Mitglieder von EUnited Robotics von neuen Synergien profitieren und das gesamte Leistungsspektrum des VDMA nutzen können. Wir werden die gute Zusammenarbeit zwischen EUnited und VDMA Robotik + Automation auch in Zukunft fortsetzen.“

Geschäftsentwicklung bleibt positiv

Die Homag Group verzeichnet weiterhin eine positive Geschäftsentwicklung und konnte in den ersten neun Monaten 2022 bei Umsatz und Ergebnis deutlich zulegen.

In den ersten drei Quartalen 2022 erhöhte sich der Auftragseingang der Homag Group gegenüber dem Vorjahr nochmals leicht um 4 Prozent auf 1.418 Mio. Euro (Vorjahr: 1.367 Mio. Euro). „Beim Auftragseingang ist beim Vergleich mit dem Vorjahr stets zu berücksichtigen, dass 2021 bei den Bestellungen ein herausragendes Jahr war“, erklärt der Vorstandsvorsitzende Dr. Daniel Schmitt. „Dass wir uns im laufenden Geschäftsjahr wieder auf diesem sehr hohen Niveau bewegen, ist ein großer Erfolg.“ Besonders stark war die Nachfrage in Nordamerika, wo die Homag Group um rund 50 Prozent zulegen konnte. Der Auftragsbestand stieg aufgrund des hohen Auftragseingangs zum 30. September 2022 auf 1.256 Mio. Euro (30.09.2021: 1.003 Mio. Euro).

Der Umsatz zeigt ein Plus von 20 Prozent auf 1.195 Mio. Euro (Vorjahr: 1.000 Mio. Euro). Ihr EBIT vor Sondereffekten konnte die Homag Group um 38 Prozent auf 92,4 Mio. Euro (Vorjahr: 67,1 Mio. Euro) deutlich verbessern und hat hier nach drei Quartalen bereits den Wert des Jahres 2021 erreicht. Dr. Daniel Schmitt: „Dass wir unser Ergebnis trotz der Mehraufwendungen infolge von Lieferkettenproblemen so deutlich erhöhen konnten, ist neben der hohen Auslastung vor allem auf die erzielten Effizienzsteigerungen der letzten Jahre sowie auf das gute Servicegeschäft zurückzuführen. Dazu beigetragen haben insbesondere auch unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die mit großer Flexibilität alle Herausforderungen gemeistert haben.“

Zum 30. September 2022 hat sich die Beschäftigtenzahl im Unternehmen auf 7.462 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (30.09.2021: 7.001) erhöht. Personal hat die Homag Group insbesondere in den strategisch wichtigen Bereichen Service und Holzhausbau aufgebaut.

„Wir beobachten, dass die schon länger erwartete Nachfrageberuhigung im Geschäft mit Möbelherstellern eintritt“, fasst Dr. Schmitt die weiteren Erwartungen zusammen. „Allerdings rechnen wir nicht mit einem Einbruch, sondern mit einer Normalisierung auf hohem Niveau. Bei unserem Geschäft mit Produktionstechnik für den Holzhausbau gehen wir davon aus, dass die Wachstumsdynamik angesichts des Trends zum Bau vorgefertigter klimafreundlicher Holzhäuser anhält.“

AMK

Vorbereitungen für den „Tag der Küche“ laufen auf Hochtouren

In wenigen Tagen ist es so weit: Am Samstag, dem 12. November 2022, findet der bundesweite „Tag der Küche“ statt. Die Vorbereitungen für den Aktionstag, an dem sich Verbraucher über die Neuheiten der Küchenbranche informieren können, laufen auf Hochtouren.

„Mehr als 2.000 Küchenstudios, Küchenfachgeschäfte und Küchenfachabteilungen des Möbelhandels werden Innovationen rund um das Thema Küche präsentieren und die vielfältigen Möglichkeiten der modernen Küchenausstattung zeigen“, sagt Volker Irle, Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft Die Moderne Küche e.V. (AMK), die den „Tag der Küche“ ins Leben gerufen hat. Mit diversen Kochevents ist für das leibliche Wohl gesorgt. Auch das beliebte Gewinnspiel findet wie gewohnt statt.

Im diesjährigen Online-Livestream aus dem „Tag der Küche“-Studio greifen wir das Thema Nachhaltigkeit auf. Zwei Profi-Köche finden im jeweiligen Kühlgerät die Reste des letzten Wocheneinkaufs einer 4-köpfigen Familie. Aus diesen Lebensmitteln zaubern sie spontan ein 3-Gänge Menü. Wir können gespannt sein, wie die Profis diese Aufgabe umsetzen.

Ebenfalls als Gast ins Studio eingeladen ist Juliane Eller, Winzerin und Influencerin von Juwel Weine. Die junge Winzerin aus Rheinhessen gibt auf den Social-Media-Kanälen Einblicke in ihre Arbeit im Weingut, um gerade auch jüngere Menschen noch stärker für deutschen Wein und Weinbau zu begeistern.

Zum „Tag der Küche“ veranstaltet das Museum Angewandte Kunst ein besonderes Highlight, auf das wir gerne aufmerksamen machen möchten: Das für den 12. November 2022 organisierte Vortragsprogramm wird sich rund um die Frankfurter Küche drehen, dem Vorbild der modernen Einbauküche von heute. Entworfen wurde die flurähnliche Standardküche im Jahr 1926 von der österreichischen Architektin Margarete Schütte-Lihotzky. Ihr Anliegen war es, die Arbeit in der Küche durch kurze Wege zu erleichtern. Zwischen 1926 und 1930 wurden mehr als 10.000 Küchen dieses Typs in Serienproduktion gefertigt und in Frankfurter Wohnsiedlungen eingebaut. Als Repräsentant der Frankfurter Moderne ist die Frankfurter Küche weltbekannt geworden. In Kooperation mit Architektur im Dialog und Kunstkontakt im Rahmen der Reihe Architektur im Film bietet das Museum Angewandte Kunst in Frankfurt am 12. November 2022 von 15.30 Uhr bis 18 Uhr Vorträge, einen Kurzfilm und eine Führung zu einem Exemplar der legendären Küche in der eigenen Dauerausstellung an. Eintritt: 12 Euro/ermäßigt 6 Euro. Weitere Informationen unter: https://www.museumangewandtekunst.de/

Wer bis zum „Tag der Küche“ und auch darüber hinaus auf dem Laufenden bleiben will, kann sich in den sozialen Netzwerken informieren. Unter Facebook oder „instagram.com/tagderkuche“ finden sich Informationen zu den neuesten Trends. Weitere Infos sind erhältlich unter: www.tag-der-kueche.de, unter www.amk-ratgeber-kueche.de sowie bei der Arbeitsgemeinschaft Die Moderne Küche e.V., www.amk.de.

Verleiht „Holzkopf des Jahres” für unsinnigste Aussage zum Klimawandel

Klima- und Umweltschutz ist das wichtigste Thema unserer Zeit. Dennoch gibt es immer wieder Menschen, die den Klimawandel nicht ernst nehmen, relativieren oder leugnen und sich dazu öffentlich äußern. Die Hartmann Möbelwerke verleihen daher zum ersten Mal den „Holzkopf des Jahres” für die unsinnigste Aussage zum Klimawandel, die in den letzten Jahren geäußert wurden. Vom 01. Juni 2022 bis zum 01. Oktober 2022 wurden jeden Monat zwei neue Aussagen auf dem Instagram-Kanal des Massivholzmöbelherstellers (@hartmann_moebel) vorgestellt. Insgesamt gingen damit zehn Personen ins Rennen um den „Holzkopf des Jahres”.

Jetzt fand die finale Abstimmung statt, bei der Nutzerinnen und Nutzer auf dem Instagram-Profil der Möbelwerke Hartmann ihren „Favoriten” der unsinnigsten Aussagen wählen konnten – und damit den Gewinner beziehungsweise die Gewinnerin. Die Möbelwerke Hartmann dürfen nun Alice Weidel, Bundesvorsitzender der AfD, den „Holzkopf des Jahres” überreichen. Mit der Aussage „Diese gesamte Klimahysterie ist an den Haaren herbeigezogen” hat Alice Weidel sich den Preis für die unsinnigste Aussage verdient.

„Die globale Erderwärmung nicht ernst nehmen oder gar leugnen, ist eine fatale Ansichtsweise. Wir widersprechen diesen Aussagen klar und deutlich und setzen uns dafür ein, dass die Öffentlichkeit durch derartige Statements nicht über die Realität des Klimawandels hinweggetäuscht wird. Wir hoffen, dass Menschen, die den Klimawandel leugnen, die Augen öffnen und erkennen, dass sie auf dem Holzweg sind“, so Katharina Hartmann, kaufmännische Leitung und Nachfolgerin bei den Möbelwerken Hartmann über die Aktion. „Als holzverarbeitendes Unternehmen liegt uns die Natur nicht nur besonders am Herzen, sondern sie liegt auch in unserer DNA. So waren unsere Möbel schon Bio, als es noch gar kein Siegel gab. Dabei setzen wir auf eine klimaschonende Produktion und geben dem Wald durch unsere Baumpflanzaktion etwas zurück.” 

Stattet das nachhaltige Leuchtturmprojekt „UN17-Village“ aus

Für Rotpunkt Küchen ist es das Ergebnis einer konsequenten Nachhaltigkeitsstrategie: Als einziger Küchenmöbelhersteller liefert das Unternehmen Küchen für die Wohnsiedlung „UN17-Village“. Dabei handelt es sich um das derzeit wohl ambitionierteste Bauprojekt in Sachen Nachhaltigkeit weltweit. Es entsteht am südlichen Stadtrand der dänischen Hauptstadt Kopenhagen und bietet nach Fertigstellung im Jahr 2024 in fünf Gebäudekomplexen Lebensraum für mehr als 800 Menschen.

In der Umsetzung und beim künftigen Betrieb basiert die neue Wohnsiedlung auf den 17 Zielen der Vereinten Nationen für eine nachhaltige Entwicklung. Diese Kriterien sind eng miteinander verzahnt und gehen über Einzelaspekte des Umweltschutzes, der Kreislaufwirtschaft oder der Reduktion des CO2-Fußabdrucks hinaus. Sie umfassen ökologische, soziale und wirtschaftliche Aspekte. Unter mehreren europäischen Bewerbern aus dem Kreis der Küchenmöbelhersteller konnte Rotpunkt Küchen sämtliche Gesichtspunkte überzeugend als gelebte Praxis dokumentieren.

Wobei es im Kern auch auf die jeweilig verwendeten Materialien und Produkte ankommt und auf deren Auswirkungen für die Lebensqualität der Bewohnerinnen und Bewohner. Die Greenline-Küchenmöbel von Rotpunkt Küchen passen exakt ins Anforderungsprofil für „UN17-Village“. Denn dieses Sortiment innerhalb der Rotpunkt-Kollektion basiert auf einer emissionsarmen Spanplatte, die zu 90 % mit Recyclingholz gefertigt wird. Dabei ist die „greenline BioBoard Gen2“ genauso belastbar und bearbeitbar wie eine herkömmliche Spanplatte – aber leichter und CO2-freundlicher sowie gut für ein gesünderes Raumklima, weil die für eine Spanplatte fertigungstypischen Formaldehyd-Emissionen zusätzlich reduziert sind.

Für Rotpunkt Küchen ist die Beteiligung an „UN17-Village“ auch deshalb so wertvoll, weil das Nachhaltigkeitsverständnis des Unternehmens mit den aktuellen Konzepten und Umgangsweisen praxisnah auf den Prüfstand gestellt werden konnte. „Wir sind bestimmt nicht in allem perfekt“, sagt Andreas Wagner (Foto), geschäftsführender Gesellschafter von Rotpunkt Küchen, „aber wir arbeiten daran, uns als produzierender Betrieb mit unseren selbstverständlich vorhandenen Wachstumszielen so verantwortungsvoll und nachhaltig wie möglich zu verhalten.“ Und das mit größtmöglicher Transparenz und auf breiter Basis: „Für die Umwelt, für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, für die Kunden im Fachhandel und für die Menschen, die den Wunsch haben, zu Hause gesund zu leben.“ In diesen Zusammenhängen definiert sich Rotpunkt Küchen als ein klimafreundliches Unternehmen, das das globale Klima und das Klima im Unternehmen ebenso berücksichtigt wie das Raumklima.

Die ersten der insgesamt 536 Küchen aus Bünde werden im „UN17-Village“ bereits installiert. Rotpunkt liefert Mobiliar für ein breites Spektrum: Küchen für Singlewohnungen und typische Familienküchen ebenso wie die Kücheneinrichtung mehrerer Penthouse-Wohnungen. Was für Sven Herden, Geschäftsführer Marketing und Vertrieb, zeigt, „dass sich selbst ambitionierte Ansprüche an Nachhaltigkeit sehr gut mit Funktionalität und Premium-Lifestyle kombinieren lassen“.

So geht produktiver und wirtschaftlicher Textilzuschnitt

Der Fachkräftemangel trifft künftig nahezu jedes produzierende Unternehmen. Darum gilt es, schon heute die Weichen zu stellen. Rolf Köppel, Product Manager bei dem Cad/Cam-Spezialisten Zünd Systemtechnik ist ein Experte in Sachen Digitalisierung und Automatisierung beim Textilzuschnitt. Und zeigt bei unserem fünften Kongress „Effiziente Möbelfertigung in der Praxis“ in Düsseldorf am 23. und 24. November auf, was der Stand der Dinge ist und wohin die Reise geht.
Denn neben der Verfügbarkeit von Personal beschäftigen auch die Materialkosten zurzeit alle Branchen intensiv. Wie kann die digitale Schneidtechnologie einen wertvollen Beitrag leisten, um bestehende Ressourcen optimal zu nutzen oder gar effizienter zu gestalten? Der Vortrag von Köppel beleuchtet die Herausforderungen im Cutting Room und zeigt Lösungsansätze zur Automatisierung sowie der Nutzung von KPI’s zur Prozessoptimierung.

Jetzt anmelden, um diesen und auch alle anderen Vorträge nicht zu verpassen und mit allen Referenten vor Ort in Kontakt kommen: https://www.moebel-events.de/effiziente-moebelfertigung/ Das komplette Programm lässt sich auf der Veranstaltungshomepage ebenfalls ansehen.

Wer sich über den Kongress hinaus intensiv schulen will, dem sei der vorgeschaltete Intensiv-Workshop mit Lignum Consulting empfohlen (als Paket mit der Kongressteilnahme buchbar). Dort geht es um die Frage, wann eine Produktion wirklich effizient ist. Und wie der Weg dahin idealerweise aussieht.

Wir freuen uns, dass folgende Sponsoren die Konferenz unterstützen: Baumer Inspection, Biesse, Blum, Cyncly, Ferwood, Fives, Hecht Electronic, Hettich, Homag, L’Engineers, die SCM Group und Välinge.

Über individuelle Sponsoring-Möglichkeiten im Rahmen des Kongresses informiert Sie Hans-Christian Hahn, 040-632018-43, hans-christian.hahn@vincentz.net

75 Prozent der Ausstellungsfläche ist vergeben

Trotz einer ganzen Reihe von besonderen Herausforderungen wie steigende Energiepreise, Materialknappheit und konjunkturelle Unsicherheiten in vielen Märkten zeigt sich die holzbe- und verarbeitende Industrie ein halbes Jahr vor der „Ligna“ in guter Stimmung – so vermeldet es heute die Deutsche Messe AG in einer Pressemitteilung. Schon jetzt haben rund zwei Drittel der langjährigen „Ligna“-Aussteller ihre Teilnahme für 2023 bestätigt und füllen die Ausstellungsfläche damit bereits zu 75 Prozent. Vom 15. bis 19. Mai trifft sich die Branche auf der Weltleitmesse in Hannover.

„Diese positive Entwicklung untermauert die Bedeutung der ,Ligna‘ für die Woodworking Community als zentraler Treffpunkt und Plattform für Entwicklung und Innovation“, ordnet Dr. Bernhard Dirr, Geschäftsführer VDMA Holzbearbeitungsmaschinen den Anmeldestand ein. „Nach vier Jahren braucht die Branche das persönliche Treffen in Hannover. Umso mehr freuen wir uns, dass sich bereits jetzt praktisch alle Marktführer für eine Teilnahme an der ,Ligna‘ 2023 entschieden haben und Weltneuheiten präsentieren, die erstmalig auf der Veranstaltung zu sehen werden sein.“ Ergänzt wird die Strahlkraft der „Ligna“ durch digitale Bestandteile, die die Reichweite vor, während und nach der Messe erhöhen.

„Der aktuelle Buchungsstand und unsere Gespräche in den vergangenen Monaten zeigen uns die hohe Loyalität und das Commitment unserer Aussteller zur ,Ligna‘ und dem Standort Hannover für die Live-Demonstration nicht nur von Maschinen und Werkzeugen, sondern von Gesamtlösungen rund um Produkte und Services“, sagt Stephanie Wagner, Projektleiterin der „Ligna“. „Wir sind überzeugt, dass wir im Schulterschluss mit den Ausstellern die kommende ,Ligna‘ 2023 zu dem gewohnten, führenden internationalen Schaufenster werden lassen. Entlang der gesamten Wertschöpfungskette werden innovative Lösungen für alle Be- und Verarbeitungsschritte, vom Holzeinschlag bis zur Oberflächenveredlung, zu erleben sein. Und das nicht nur für den Rohstoff Holz, dem Kern unserer ,Ligna‘, sondern für weitere Materialien, wie unter anderem Kunststoff, Glas, Stein und Composites.“

Koehler Paper

Ökostromvertrag mit RWE abgeschlossen

RWE Supply & Trading und Koehler Paper haben eine langfristige Grünstromlieferung über bis zu 175.000 Megawattstunden jährlich vereinbart. Die Ökostrom-Zertifikate stammen aus dem niederländischen 54- Megawatt-Windpark Waddenwind in der Region Groningen, der seit Jahresbeginn am Netz ist. RWE Supply &Trading kombiniert die Herkunftsnachweise zu einer Ökostromlieferung und integriert sie in das Beschaffungsportfolio von Koehler Paper.

Koehler Paper (Teil der Koehler-Gruppe) stellt hochwertige Spezialpapiere her. Bereits Anfang 2021 wurde die neue Produktionslinie am Standort in Kehl auf Ökostrom umgestellt. Dank dieses Vertrages produziert Koehler Paper nun am Standort Kehl zu einem Großteil klimaneutral.

„Durch diesen Schritt sparen wir rechnerisch rund 100.000 Tonnen CO2 pro Jahr ein. Wir unterstreichen damit unseren Anspruch, den Nachhaltigkeitsgedanken durch die gesamte Wertschöpfungskette unserer Papierproduktion durchzuziehen“, sagt Dr. Stefan Karrer, Vorstand Technik der Koehler-Gruppe. Das Familienunternehmen hat sich zum Ziel gesetzt, klimafreundlich zu produzieren und damit seinen Beitrag zur Umsetzung des Pariser Klimaabkommens zu leisten. An diesen Zielen hält Koehler, trotz der enormen unerwarteten Herausforderungen infolge der aktuellen Energiekrise, fest.

„Wir freuen uns, Koehler Paper bei der Realisierung ihrer Nachhaltigkeitsstrategie zu begleiten“, sagt Dr. Hendrik Niebaum, Leiter Commodity Solutions bei RWE Supply & Trading. „Der Bedarf an CO2-freien Stromlieferungen aus erneuerbaren Quellen wächst stark. Die Zusammenarbeit mit Koehler Paper und Waddenwind zeigt die Potenziale im europäischen Markt.“ Der Vertrag hat eine Laufzeit von zehn Jahren und gilt ab 2023.

„Online-Küchenmarke“ versendet jetzt verstärkt auch nach Deutschland

Eine weitere Küchenmarke für den deutschen Markt: Ab sofort ist die skandinavische Marke Nordiska Kök auch hier erhältlich. Nordiska Kök steht für maßgeschneiderte, handgefertigte Design-Küchen zu erschwinglichen Preisen. Nach eigenen Angaben des Unternehmens gab es eine große Nachfrage an Lieferungen in Richtung Deutschland seitens potenzieller Endkonsumenten, darum habe man sich entschieden, den Webshop in Richtung Deutschland zu öffnen. Die große Besonderheit von Nordiska Kök ist nämlich, dass es keine Vermarktung über den Handel gibt, sondern der Kunde direkt bestellt.

Im Jahr 2017 sind Magnus Vansvik, André Stömblad und Johan Lundkvist angetreten, um die Küchenmöbelindustrie „zu revolutionieren“. Und zumindest in Skandinavien ist es den drei Geschäftsführern recht gut gelungen.

„Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, die traditionelle Küchenindustrie herauszufordern, die seit Jahren auf die gleiche Art und Weise Küchen baut und verkauft. Und bieten stattdessen in Schweden hergestellte Qualitätsküchen auf neue digitale Art und Weise an. Durch die Digitalisierung des gesamten Kaufvorgangs – von der Inspiration bis zum Kundengespräch – und den Verzicht auf Händler und Ausstellungsräume können wir dies erreichen.

Heute sind wir stolz darauf, dass wir unseren Kunden die Möglichkeit bieten können, eine einzigartige und vollständig maßgeschneiderte Küche aus schwedischer Produktion zu einem vernünftigen Preis zu erwerben“, erklären die drei Gründer auf der Unternehmenshomepage. Jede maßgefertigte Küche wird vom Nordiska Kök-Designteam in Schweden fachmännisch entworfen und dann in einer Tischlerei außerhalb Göteborgs hergestellt. Bisher gab es einen Versand vor allem in Skandinavien und nur untergeordnet nach Europa. Das ändert sich jetzt im November, wo Nordiska Kök aktiv den deutschen Markt angeht.

„Mit Nordiska Kök schaffen wir einfach die Kauferfahrung, die wir selbst wollten“, sagt Johan Lundkvist, Mitbegründer und Creative Director. Und führt weiter aus: „Es ist durchaus möglich, eine designorientierte High-End-Küche zu einem sehr guten Preis zu bekommen. Durch die Digitalisierung des gesamten Kaufprozesses, von der Inspiration bis zur Bestellung, wird das Budget des Kunden dort eingesetzt, wo es wichtig ist: für hochwertige Materialien, Gestaltungsfreiheit, maßgeschneiderte Funktionen und echte Handwerkskunst.“

Die preisgekrönten Küchen von Nordiska Kök, deren Fokus vor allem Nachhaltigkeit und Langlebigkeit ist und keine kurzlebigen Trends, werden laut der Schweden so konzipiert, gebaut und gestaltet, dass sie lange halten. Nordiska Kök erhielt in jüngerer Zeit viel Medienaufmerksamkeit von Publikumszeitschriften wie „Elle Decoration UK“, „RUM“, „Living“ und anderen, die zur Expansion beigetragen hat.