Rückt Deutschland stärker in den Fokus seiner Aktivitäten
In den USA ist Sherwin-Williams ein Riese. Darüber hinaus seit Jahren ein starker Player in vielen europäischen Ländern und ein international agierender Großkonzern. Nun will Sherwin-Williams auch in Deutschland noch stärker Fuß fassen und mit seinen Lösungen punkten. Die „möbelfertigung“ sprach mit dem Europaverantwortlichen Kenth Eriksson, Vice President & General Manager Industrial Wood Coating, dem Senior Commercial Director Lars Nordgren und Business Development Manager Pascal Dieckmann über die Entwicklung, Strategie und Produkte von Sherwin-Williams Industrial Wood.
möbelfertigung: In den letzten zwei Jahren ist eine verstärkte Aktivität von Sherwin-Williams in Europa und insbesondere in Deutschland wahrzunehmen. Welche Strategie verfolgen Sie?Kenth Eriksson: Das ist in Europa länderspezifisch natürlich etwas unterschiedlich. In einigen Ländern sind wir bereits sehr gut vertreten. Dabei ist für uns Deutschland ein sehr interessanter Markt. Insbesondere im Bereich der industriellen Holz-Anwendungen. Wir glauben, dass wir Lösungen anbieten können, die unseren Kunden helfen Produktivität und Profitabilität zu steigern.
Wir konzentrieren uns hierbei auf Segmente, in denen wir das notwendige Know-How haben, Innovationen vorweisen können und in anderen Regionen bereits erfolgreich sind.
möbelfertigung: Um welche Marktsegmente handelt es sich?
Kenth Eriksson: Zum Beispiel die Küchen- und Türenindustrie. Hier können wir ein sehr großes Portfolio an Lösungen anbieten. Das umfasst Pulverbeschichtung, UV-Systeme, säurehärtende Produkte, wasserbasierte Lösungen auch in Kombination mit UV, Polyester und einiges mehr. Premium-Hersteller können hier von unserer Technologie profitieren.
möbelfertigung: Allerdings sind diese Marktsegmente in Deutschland bereits stark besetzt. Hiesige Kunden haben ihre oft seit Jahren etablierten Lieferanten. Mit welchen Argumenten möchten Sie hier Marktanteile gewinnen?
Kenth Eriksson: Das sind im Grunde die drei grundlegenden Säulen und Stärken von Sherwin-Williams Industrial Wood, die für die ganze Gruppe, unabhängig von der Region gelten. Zum einen möchten wir individuelle und auf den einzelnen Kunden zugeschnittene Lösungen bieten. Das setzt ein hohes Maß an Reputation und den Ruf Innovationstreiber zu sein voraus. Diesen Ruf möchten wir uns verdienen. Wir reden also von Lösungen, nicht von Produkten, denn Kunden verlangen heute umfassende technologische Lösungen. Hier steht Sherwin-Williams Industrial Wood zur Seite und unterstützt zum Beispiel bereits bei der Wahl des Set-Ups für eine Anlage. Der zweite Punkt, mit dem wir überzeugen möchten, ist Geschwindigkeit und Flexibilität. Darunter verstehen wir die Zeit zwischen aufkommenden Bedarf bis zur Umsetzung. Wenn ein Kunde mit einer Fragestellung auf uns zukommt, darf es nicht lange dauern, bis wir ihm eine Lösung präsentieren können. Kunden wünschen schon allein aufgrund der eigenen Innovationsnotwendigkeiten kurze Entwicklungszyklen für die entsprechende Oberflächenlösung.
Ein weiter wichtiger Punkt ist der regionale Service von Sherwin-Williams Industrial Wood. Man braucht in den einzelnen Märkten regionale und vor Ort ansässige Experten, die den Kunden schnell, flexibel und kompetent zur Seite stehen.
Das komplette Interview lesen Sie in der „möbelfertigung 4/2020“, die am 20. Juli erscheint. Wenn Sie ein Abonnement besitzen, erhalten Sie die Ausgabe automatisch. Wenn Sie noch kein Abo haben, dann bekommen Sie es hier.
Außerdem in der Ausgabe: Mit welchen Plattformen und Lösungen die Maschinenbauer den digitalen Wandel vorantreiben, was Cleaf und Egger jetzt planen, mit welchen Strategien Surteco seine Kompetenzen noch besser bündeln will, warum neue Normen oft auch neue Absauganlagen erfordern, welchen Einfluss Corona aus Sicht von Schattdecor-Design-Expertin Claudia Küchen auf aktuelle Trends hat, wie Ima eine Maschinenvorabnahme online realisieren konnte, welche Potenziale Lott-Lacke in Excimer-Lacken sieht, was das innovatives Applikationsverfahren von Adler Lacke und Dürr auszeichnet, wie Filmolux Design flexibler macht, und noch viele weitere, spannende Themen.
Darüber hinaus finden Sie in der aktuellen „möbelfertigung“ das große Dekorspecial mit vielen Trends, Produktneuheiten, Zahlen und Fakten.














