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Autor: Möbelfertigung

Relaunch der Marke: „Paper made for life“

Papier ist ein außergewöhnliches Material. Der klimafreundliche, erneuerbare Werkstoff ist stark, flexibel und äußerst vielseitig. Mit diesen Eigenschaften bietet Papier unendliches Potenzial und spielt eine wichtige oft unerkannte Rolle im Alltag. Felix Schoeller verbindet die Erfahrung aus mehr als 100 Jahren Papierherstellung mit dem Know-how, aus diesem Werkstoff gemeinsam mit Kunden und Partnern Lösungen für das Leben zu entwickeln. „Paper made for life“ – dafür steht die Marke Felix Schoeller. Das ist das Ergebnis eines umfangreichen Prozesses, in dem sich das Unternehmen, federführend angestoßen und begleitet von CEO Hans-Christoph Gallenkamp damit auseinandergesetzt hat, welchen Beitrag Felix Schoeller heute und in Zukunft für die Gesellschaft leisten will. Der neue Claim steht als ein Ergebnis. Er spiegelt gleichzeitig die Vision des Familienunternehmens wider, mit Papier das Leben besser zu machen, und gibt die Mission des Spezialpapierherstellers vor, die Kraft des Papiers nutzbar zu machen, um Lösungen im täglichen Leben der Menschen zu ermöglichen.

„Wir streben danach, unsere Kunden und Partner mit der Kraft des Papiers zu befähigen, Lösungen für den Alltag zu finden. Lösungen, die unseren heutigen Alltag ermöglichen, die Herausforderungen unserer Gesellschaft angehen und das Leben für die Menschen und unseren Planeten besser machen“, so Gallenkamp. „Wir denken Papier weiter und sehen es als Ressource für die Zukunft – mit unendlichen Möglichkeiten.“

Im Rahmen des intensiven Prozesses hat Felix Schoeller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Kunden und Partner von Anfang an beteiligt. Ein zentraler Aspekt war es, herauszufinden, wofür die Marke steht, was die Menschen am Unternehmen schätzen und was sie sich für die Zukunft wünschen. Die Ergebnisse waren so vielseitig wie die Möglichkeiten, die Papier bietet. „Paper made for life“ spiegelt gleichzeitig den eigenen Anspruch wider, den Felix Schoeller mit seinen Produkten verfolgt und ist ein Versprechen als Beitrag des Unternehmens für die Gesellschaft. Papier ist der Werkstoff und steht gleichzeitig als Wertstoff im Zentrum aller Aktivitäten. „Made“ steht für die Kompetenzen des Unternehmens, vor allem getragen von seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, „for life“ für den Antrieb, mit den eigenen Produkten Kunden und Partner zu befähigen, einen Beitrag für das Leben der Menschen zu leisten.

Anfang Februar hat Felix Schoeller den Vorhang für die neue Unternehmensmarke offiziell gelüftet. Teil des umfassenden Relaunchs ist neben den genannten Inhalten dabei auch ein weltweit neues Design und ein einheitlicher Auftritt, um die Marke Felix Schoeller zu stärken. Aus der Felix Schoeller Group wird Felix Schoeller, die Schoeller Technocell GmbH & Co. KG firmiert zukünftig als Felix Schoeller GmbH & Co. KG und die kanadische Technocell Inc. heißt Felix Schoeller Inc. „Technocell“ ist und bleibt weiterhin der Inbegriff für hochwertige Dekorpapiere. Der Marken Relaunch verändert weder in diesem noch in einem anderen Produktbereich die Leistungen und das Portfolio von Felix Schoeller für vielfältige Anwendungsgebiete und Marktsegmente in zahlreichen Branchen und Märkten weltweit.

Mit dem neuen Markenauftritt will sich das Unternehmen in weltweit herausfordernden Zeiten auf seine bewährten Stärken fokussieren und ein deutliches Zeichen setzen. „Wir wollen als Felix Schoeller ein ganz klares, positives Signal senden“, so Gallenkamp: „für ein gefestigtes Unternehmen, für Papier als Werkstoff mit Potential und für den Blick nach vorn einer ganzen Branche.“

Das Problem Fachkräftemangel

Es wird an vielen Stellen immer mehr zur Bremse für deutsche Industriebetriebe: Der Fachkräftemangel. Aber gibt es ein Patentrezept? Wie macht man sich als Unternehmen attraktiv für Mitarbeiter?
Im Umkreis von zehn Kilometern des Standortes von Rotpunkt Küchen in Bünde gibt es mehr als vier weitere große Küchenmöbelproduzenten – ganz abgesehen von Möbelzuliefern und ähnlichen Unternehmen. Und auch Zerspanungssystemspezialist Grotefeld in Espelkamp sucht immer wieder lange nach passenden Fachkräften. Andreas Wagner, Geschäftsführender Gesellschafter von Rotpunkt Küchen und Carsten Clauder, Geschäftsführer von Grotefeld, erzählen im neuen Podcast mf-Redakteurin Doris Bauer von ihren Erfahrungen der Mitarbeitergewinnung und erklären, wie sie Mitarbeiter halten.

HIER geht es direkt zum Hörerlebnis.

Sie haben ein spannendes Thema, über das Sie gern mal mit einem Redakteur der „möbelfertigung“ im Podcast diskutieren möchten? Dann melden Sie sich bei Redakteurin Doris Bauer, doris.bauer@vincentz.net.

Darüber hinaus gibt es verschiedene Möglichkeiten, Ihr Produkt in einem Podcast zu bewerben. Oder auch als Premium-Sponsor bei jedem neu erscheinenden Podcast genannt zu werden. Über alle zur Verfügung stehenden Möglichkeiten informiert Sie gerne Hans-Christian Hahn, 040-632018-43, hans-christian.hahn@vincentz.net.

Pronorm realisiert höchste Stufe des Klimapaktes

Pronorm Einbauküchen engagiert sich für den Klimaschutz und wurde jetzt von der Deutschen Gütegemeinschaft Möbel (DGM) mit dem RAL-Gütezeichen „Möbelherstellung Klimaneutral“ ausgezeichnet. „Wir freuen uns, dass Pronorm die höchste Stufe des Klimapaktes für die Möbelindustrie erreicht hat und damit unsere gemeinsamen Ziele unterstützt, CO2-Emissionen einzusparen, die Erderwärmung aufzuhalten und das Engagement unseres Industriezweigs zum Wohle des Klimas und der Menschen unter Beweis zu stellen“, so DGM-Geschäftsführer Jochen Winning.

Anfang 2016 hat die DGM den „Klimapakt für die Möbelindustrie“ gegründet, um damit aktiv am anvisierten 1,5-Grad-Ziel der Vereinten Nationen mitzuwirken. Das Fundament des DGM-Klimapakts bildet die CO2-Bilanz der teilnehmenden Unternehmen, der sogenannte Carbon Footprint (CO2-Fußabdruck). In einem dreistufigen Verfahren wird diese Bilanz erstens in Zusammenarbeit mit einer Klimaschutzberatung erstellt. Zweitens werden die CO2-Emissionen so weit wie möglich reduziert, und drittens im Idealfall schließlich vollständig abgelöst.

Pronorm hat sich dem Klimapakt im Sommer 2021 angeschlossen und seitdem die Bilanzierung und Reduzierung seiner CO2-Emissionen vorangebracht. Bereits durch die energetische Umstellung auf Ökostrom wurde der CO2-Ausstoß innerhalb kurzer Zeit um 46 Prozent reduziert. Die verbliebenen Emissionen wurden jetzt durch den Erwerb hochwertiger Klimaschutzzertifikate im Ablösestandard „UN-CER“ kompensiert. Die Zertifikate kommen Projekten zugute, die einerseits die Verbesserung der globalen CO2-Bilanz und andererseits die regionale Förderung von klimafreundlicher Infrastruktur zum Ziel haben.

Zusätzlich erfährt das Klimaschutz-Engagement von Pronorm Würdigung durch die Auszeichnung mit dem RAL-Gütezeichen „Möbelherstellung Klimaneutral“, das vor rund einem Jahr aus dem DGM-Label „Klimaneutraler Möbelhersteller“ hervorgegangen ist. „Es ist das erste Gütezeichen für den Klimaschutz im Qualitätssicherungssystem von RAL überhaupt, wodurch die Möbelbranche ihre führende Rolle bei diesem wichtigen Thema weiter unterstreicht“, erklärt Jochen Winning. Endverbrauchern im Möbelhandel hilft es dabei, klimafreundliche Hersteller zu erkennen.

Spende für Kinder- und Jugendhospiz

Pfleiderer unterstützt das Kinder- und Jugendhospiz Bethel in Bielefeld. Anlässlich eines Kundenevents zum jährlichen Branchentreff „Inspiration Days“ des Unternehmens, überreichte Stefan Zinn, Geschäftsführer Vertrieb und Marketing (CCO) einen Scheck über 25.000 Euro an René Meistrell, Leiter des Kinder- und Jugendhospiz.

Bis ins 19. Jahrhundert reichen die Historien von Bethel und Pfleiderer zurück. Beide prägen seit weit über 100 Jahren die Regionen und die Gesellschaften in denen sie wirken. Die v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel hat ihren Ursprung in Bielefeld und ist in neun Bundeländern aktiv. Dort leistet sie Behinderten-, Alten-, Jugend- und Wohnungslosenhilfe sowie gemeindenahe psychiatrische Versorgung. Pfleiderer ist mit fünf Standorten in drei Bundesländern vertreten und liefert aus Gütersloh hochwertige Möbelbauplatten, insbesondere in das Zentrum der deutschen Küchenmöbelindustrie in Ostwestfalen. „Wir verstehen Nachhaltigkeit seit jeher auch als gesellschaftliche Aufgabe und engagieren uns an unseren Standorten in Arnsberg, Baruth, Neumarkt, Leutkirch und Gütersloh. Soziales Engagement ist für uns eine Selbstverständlichkeit und wir helfen oft still dort, wo wir gebraucht werden. Wichtig ist uns die Verbundenheit zu den Menschen an unseren Standorten, an denen wir fest verwurzelt sind,“ betont Stefan Zinn, „Das Kinder- und Jugendhospiz Bethel ist ein Ort, an dem erkrankte Kinder und deren Angehörige einfühlsam begleitet werden. Da diese besondere Form der Begleitung nur durch Spenden möglich und umsetzbar ist, haben wir uns sehr bewusst für die Unterstützung von Bethel entschieden.“

Seit inzwischen über zehn Jahren begleitet das Kinder- und Jugend-hospiz Bethel, Bielefeld, lebensverkürzend erkrankte Kinder sowie deren Familien und bietet ihnen ab Diagnosestellung eine Rückzugsmöglichkeit aus ihrem hoch belasteten Alltag durch individuelle Begleitung. Erkrankte Kinder werden versorgt, Geschwister betreut, Eltern dürfen Ruhe finden. Dazu gehören Spiel- und Freizeitangebote ebenso wie eine liebevolle und qualifizierte Pflege sowie die Linderung von Schmerzen und anderer leidvoller Symptome. Für die Ausweitung der bestehenden Angebote in den Bereichen Musik-, Kunst- und Reittherapie ist die Pfleiderer Spende vorgesehen. „Während der Aufenthalte in unserer Einrichtung sind sinnliche Erfahrungen für die erkrankten Kinder, deren Geschwister und Eltern von großer Bedeutung,“ erläutert René Meistrell, „Über die Sinne habe ich die Möglichkeit auch Unaussprechliches zu bearbeiten, darüber in Kommunikation zu treten. Aktive Therapieangebote geben unseren Gästen Kraft und Mut, erhöhen so deren Lebensqualität auch über den Aufenthalt hinaus.“

Ab 7. Februar mit neuer Homepage

Hesse Lignal hat in den letzten Monaten seine Homepage komplett neu aufgebaut und auf den aktuellsten technischen Stand gebracht. Unter anderem wurde die Produktsuche umfangreicher, detaillierter und intuitiver gestaltet. Das Kundenportal als geschlossener Bereich bleibt natürlich erhalten. Der Zugang befindet sich im Footer der neuen Website.

www.hesse-lignal.com.

Hat jetzt eine Niederlassung in den USA

Um global zu wachsen und Firmen vor Ort den Schritt in die Automatisierung zu erleichtern, hat das Dresdener Robotiksoftware-Unternehmen Wandelbots einen Standort in den USA eröffnet. „Unser Produkt ist maßgeschneidert für den amerikanischen Markt, was als Voraussetzung für eine erfolgreiche Expansion ideal ist“, sagt Christian Piechnick, Gründer und Geschäftsführer von Wandelbots. „Der Fachkräftemangel in den Vereinigten Staaten ist derzeit riesig und steigt weiter an. Unsere Technologie kann helfen, dieser Herausforderung zu begegnen und US-Unternehmen auf ihrem Weg in die Automatisierung und Digitalisierung von Fertigungsprozessen zu unterstützen.“

Das Büro in Chicago, Illinois, wird von Sue Nicole Susenburger geleitet, die nach fast acht Jahren bei Bosch – zuletzt als Global Innovation Strategy Manager – zu Wandelbots gewechselt ist. „Wandelbots ist ein vielversprechendes Unternehmen, das die Robotik demokratisieren will“, sagt Susenburger, Wandelbots Vice President USA. „Wir bieten Lösungen für kleine und mittelständische Unternehmen, die den Fachkräftemangel deutlich spüren und deshalb die Implementierung von Automationslösungen vorantreiben.“

Die Dresdener Entwicklung hat in den USA bereits Anklang gefunden: Das Unternehmen verzeichnet erste Direktverkäufe sowie starke Partnerschaften – darunter mit dem Roboterhersteller Yaskawa. „Die Wandelbots-Teaching-Technologie bietet unseren Kunden einen großen Mehrwert und die einfache Handhabung unserer Roboter, insbesondere für die Arcworld Zellen“, sagt Josh Leath, Senior Product Manager bei Yaskawa Motoman. „Die Software in Verbindung mit dem intuitiven „Tracepen“. erleichtert die Benutzererfahrung für unsere beliebtesten Industrieroboter. Sie macht umfangreiche Kenntnisse in der Roboterprogrammierung überflüssig und eröffnet Kunden aller Größenordnungen neue Möglichkeiten bei der Roboterautomatisierung.“

Wandelbots Teaching ermöglicht eine programmierfreie und einheitliche Bedienung aller Industrieroboter für Produktionen bis Losgröße 1. Der Roboterpfad, zum Beispiel eine neue Schweißbahn, wird dafür zunächst mit dem Eingabegerät – dem „Tracepen“. – in der Hand auf dem Werkstück abgefahren und währenddessen von der Software aufgezeichnet. Über die intuitive 3D-Benutzeroberfläche der Wandelbots-Teaching-App lässt sich der erfasste Pfad anschließend bearbeiten, testen und ausführen. Den herstellerspezifischen Roboter-Code generiert die Software automatisch nach aktuellen Sicherheitsstandards. Um die Roboter entsprechend anzulernen, brauchen Unternehmen lediglich die Wandelbots-Software und den „Tracepen“. Dabei zeichnet sich die Lösung durch eine besonders einfache und einheitliche Benutzeroberfläche aus.

Showroom-Eröffnung in München – gestaltet nach dem Reunion-Modell

Außergewöhnliche Produkte, ein neuartiges Einrichtungskonzept, inspirierende Naturelemente, vielfältige Aktivitätszonen und ein attraktiver Standort – ein Zusammenspiel, das den neu gestalteten und frisch eröffneten Showroom in München-Hallbergmoos einzigartig macht. Der Showroom wurde nach dem von Nowy Styl entwickelten Gestaltungsansatz des Reunion-Modells konzipiert.

Das Renunion-Konzept versteht das Büro als den perfekten Ort für Interaktion, Begegnung, Ideen- oder Informationsaustausch, Kreation und Konzentration. Büroräume werden so konzipiert, dass sie die neuen Bedürfnisse – wie die Stärkung und den Wiederaufbau von Beziehungen in Teams – fördern. In der neu gestalteten Ausstellung in München erhalten die Besucher einen Einblick in die Arbeitswelt von heute und morgen. Reunion erschafft ein Büro, das zum Herzstück des Unternehmens wird.

Pflanzenvielfalt, Materialien aus der Natur und Wände, die den Eindruck einer faszinierenden Sicht auf die Alpen oder den Blick in die heimischen Wälder vermitteln – der Büromöbelspezialist ließ sich von der Natur inspirieren und gestaltete die Ausstellung im Biophilic Design mit entsprechenden Formen, Farben und Mustern.

Ob Eingangsbereich, in-/formeller Meetingbereich, Relax- und Cafézone, Workshop-Area, Agile Zone, Workspace, ein Bereich für Brainstormings oder volle Konzentration mittels Focus Room – in diesen verschiedenen Zonen der Ausstellung wurden jüngste Produktentwicklungen von Nowy Styl und Kusch+Co gekonnt integriert.

Unternehmensführung in neuen Händen

Im Zuge der Unternehmensnachfolge übernehmen die beiden Riepe Manager Frank Rave und Ulrich Schmidt die Geschäftsführung der Riepe GmbH & Co. KG (Riepe) und beteiligen sich gemeinsam mit von Pinova Capital GmbH verwalteten Fonds (Pinova) am Unternehmen.

Riepe ist – nach eigenen Angaben – der Marktführer im Bereich Kantenverarbeitung in Finish-Quality und zeichnet sich durch patentierte Lösungen mit einzigartiger Produktperformance, internationaler Reichweite und langjährige Kundenbeziehungen aus.

Mit der Gründung des Unternehmens vor 40 Jahren begann eine neue Ära im Bereich der Kantenbearbeitung. Was zunächst mit der Entwicklung von Metalldetektoren begann, wurde innerhalb kurzer Zeit zu einem innovationsgetriebenen, erfolgreichen Unternehmen. Bernd Riepe, Gründer und Inhaber, revolutionierte mit der Erfindung der elektronisch gesteuerten „Riepe Sprühsysteme“ den Bereich der Kantenbearbeitung. Waren vorher noch aufwändige, manuelle Reinigungsarbeiten an fertig bekanteten Werkstücken erforderlich, sorgen die „Riepe Sprühsysteme“ seitdem für maschinenfallend saubere Werkstücke in Finish-Quality.

Nach langjähriger, gemeinsamer Zusammenarbeit mit seinem Vater Bernd Riepe, übernahm René Riepe die kaufmännische Leitung des Unternehmens und sorgte dafür, dass Riepe international bekannt wurde und heute als weltweiter Marktführer im Bereich Kantenverarbeitung und verlässlicher Partner der Möbelindustrie anerkannt ist.

Im Zuge der Unternehmensnachfolge und weiterem Ausbau des Zulieferers übergibt Familie Riepe das Unternehmen nun in die Hände von Frank Rave, Ulrich Schmidt und der Pinova. Frank Rave ist bereits seit 10 Jahren bei Riepe und verantwortet als technischer Leiter den Bereich Einkauf und Produktion. Ulrich Schmidt ist seit 3 Jahren Leiter des Vertriebs und war vorher als Prokurist und Vertriebsleiter der Jowat SE tätig. Als langjährig bekanntes Unternehmen konnte man nun die Pinova als finanzstarken Partner hinzugewinnen, der die weitere Wachstumsstrategie gemeinsam mit der neuen Geschäftsführung des Unternehmens begleiten wird.

Ulrich Schmidt betont: „Als Experten in unseren jeweiligen Bereichen verfügen alle neuen Inhaber über die nötige Erfahrung, das Unternehmen Riepe in eine erfolgreiche Zukunft zu führen und die Marktposition durch neue Produktinnovationen und weitere Internationalisierung weiter zu stärken und auszubauen. Wir sind besonders stolz, hierfür auf ein Team von langjährigen Mitarbeitern und Branchenspezialisten zurückgreifen zu können, die den gesamten Bearbeitungsprozess in der Möbelindustrie in all seinen Teilbereichen kennen.“

„Alle Beteiligten legen größten Wert darauf, den ursprünglichen ,Riepe-Spirit‘ zu erhalten, der das Unternehmen erfolgreich gemacht hat: Schnelligkeit, Verlässlichkeit und kompromisslose Qualität. Dieser Spirit, verbunden mit neuen Technologien und Ideen wird die Zukunft der Riepe und der Holzverarbeitung für unsere Kunden und Partner richtungsweisend gestalten“, hebt Frank Rave hervor.

Hackerangriff bestätigt

Wie heute Morgen bereits vermeldet und vermutet (siehe https://www.moebelfertigung.com/news/31985), handelt es sich bei Beschlägespezialist Häfele tatsächlich um einen Hackerangriff. Gerade eben kam die offizielle Bestätigung aus Nagold:

„Am 2.2.2023 gab es nun auch bei Häfele einen Cyberangriff aus einer externen Quelle. Daraufhin hat das international agierende Unternehmen mit Hauptsitz in Nagold gezielt zahlreiche Systeme weltweit präventiv heruntergefahren und vom Internet getrennt. Der Umfang der Auswirkungen in der Unternehmensgruppe wird derzeit bewertet und untersucht, wie die Systemlandschaft so schnell wie möglich wiederhergestellt werden kann. Aktuell liegen keine Erkenntnisse zu einem Abfluss von Kundendaten vor, ausschließen lässt sich dies zum derzeitigen Zeitpunkt aber noch nicht. Häfele arbeitet eng mit den eingeschalteten Ermittlungsbehörden zusammen.

Aktuell kann Häfele noch keine Auskunft geben, wann die Systeme wieder voll einsatzfähig sind. Kunden und Lieferanten können ihre Häfele Ansprechpartner weiterhin auf deren Mobiltelefonen erreichen, Anrufweiterleitungen werden eingerichtet. Häfele Partner werden über die Website und per Directmail über den Fortgang und die Wiederherstellung der Dienste informiert.“

CEO Gregor Riekena erklärt: „Der Hergang und die Auswirkungen des Angriffs werden derzeit genau analysiert. Wir setzen alles daran, um diese Herausforderung so schnell wie möglich zu lösen.“