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Autor: Möbelfertigung

Die wichtigsten Zahlen der Branche auf 184 Seiten

Ohne Zahlen geht es nicht: Bestellen Sie jetzt das aktuelle „Möbel Zahlen Daten 2023“. Das statistische Jahrbuch der Möbelbranche ist 184 Seiten stark und voller wertvoller Branchendaten. Wie jedes Jahr gibt es einen umfangreichen illustrativen Grafikanteil, der die aktuellsten Themen aus der Branche erfasst. Außerdem finden Sie: Rahmendaten, Verbraucherindikatoren, Langzeitkurven, Vertriebswegestatistiken, Globalindikatoren und vieles mehr. Ein weiterer Schwerpunkt ist die ausführliche Außenhandelsdokumentation mit Zahlen aus 25 internationalen Märkten. Außerdem:

– wichtige Kennziffern aus Industrie und Handel

– Strukturdaten

– Produktionszahlen nach Warengruppen

– Zahlen und Fakten zu Großflächenanbietern, Filialisten und

   Einkaufsverbänden

– Möbel im Internet

– Erzeuger- und Einzelhandelspreise

– Im- und Exporte

– Globale Wirtschaftsdaten der wichtigsten Liefer- und Beschaffungsländer

Neugierig geworden? Das gesamte „Möbel Zahlen Daten 2023“-Buch können Sie im Onlineshop des Vincentz Network bestellen. Der Einzelpreis beträgt 139,90 Euro (im Abonnement 109,90 Euro) zuzüglich Mehrwertsteuer und Versandkosten.

Deutscher Gemeinschaftsstand auf der „KBIS“ doppelt so groß wie im Vorjahr

Starker Auftritt in Las Vegas: Zwölf deutsche Möbelhersteller und -zulieferer präsentieren sich in diesen Tagen auf einem offiziellen deutschen Gemeinschaftsstand auf der „Kitchen & Bath Industry Show“ (KBIS), der größten nordamerikanischen Branchenschau für Küche und Bad. Komplettiert wird der German Pavilion durch den Informationsstand des Bundes.

„Die rege Beteiligung am deutschen Gemeinschaftsstand zeigt, wie groß das Wachstumspotenzial in Nordamerika eingeschätzt wird“, sagte Volker Irle, Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft Die Moderne Küche (AMK), in Las Vegas. Jan Kurth, Geschäftsführer des Verbands der Deutschen Möbelindustrie (VDM), hob die Bedeutung der KBIS für den Ausbau des US-Geschäfts hervor: „Deutschen Küchen- und Möbelherstellern bietet sich hier eine attraktive Plattform, um ihre Aktivitäten auf dem nordamerikanischen Markt auszuweiten“, sagte er auf der vom 31. Januar bis 2. Februar stattfindenden Fachmesse.

Der deutsche Gemeinschaftsstand wird von der Leipziger Messe International in Zusammenarbeit mit AMK und VDM organisiert. Im vergangenen Jahr war die „KBIS“ angesichts der wachsenden Bedeutung des US-Marktes erstmals in das Auslandsmesseprogramm des Bundes aufgenommen worden. Das Interesse der deutschen Hersteller hat seitdem noch einmal deutlich zugenommen: Mit mehr als 1.000 Quadratmetern umfasst der Gemeinschaftsstand eine in etwa doppelt so große Fläche wie im Auftaktjahr 2022. Folgende Unternehmen stellen auf dem Gemeinschaftsstand aus: Ballerina-Küchen, Bauteam, Burnout Kitchen, Elektra, Häcker, Hettich, Imos, In2aqua, Kesseböhmer, Nobilia, Vauth-Sagel sowie W. Kirchhoff.

Begleitend zu der Fachmesse hat die AMK mit Unterstützung der Koelnmesse und gemeinsam mit dem amerikanischen Branchenverband NKBA (National Kitchen and Bath Association) eine Delegationsreise für interessierte Mitgliedsunternehmen organisiert. Das Programm umfasst alle relevanten Veranstaltungen rund um die „KBIS“, Treffen mit Architekten und Influencern sowie Besuche in lokalen Showrooms. Die Teilnehmer erhalten Einblicke in aktuelle Trends und Informationen zu den Eintrittsmöglichkeiten in den amerikanischen Markt.

Die Vereinigten Staaten sind der zweitgrößte Möbelmarkt nach China, ihr Anteil am weltweiten Möbelverbrauch beträgt rund 21 Prozent. Für die deutsche Möbelindustrie stellen die Vereinigten Staaten den wichtigsten Exportmarkt außerhalb Europas dar. In den ersten neun Monaten des vergangenen Jahres kletterten die deutschen Möbelausfuhren über den Atlantik um rund 20 Prozent auf 217 Millionen Euro. Laut einer jüngst vom VDM-Arbeitskreis Export in Auftrag gegebenen Studie bieten sich den deutschen Möbelherstellern dort insbesondere im Premiumsegment gute Chancen.

Weitere deutsche Gemeinschaftsstände sind in diesem Jahr unter anderem in China, Japan und den Vereinigten Arabischen Emiraten geplant, darunter erstmals auf der „Orgatec Tokyo“. Die Teilnehmer von German Pavilions können auf wichtigen Branchenmessen zu günstigen Konditionen vielversprechende Kundenkontakte knüpfen.

Doorskin-Duo für Steves & Sons

Neuer Auftrag für Siempelkamp: Der US-amerikanische Türenproduzent Steves & Sons, Inc. gab zwei Form- und Pressenstraßen zur Produktion von Doorskins in Auftrag. Überzeugt hat hier Siempelkamps umfassende Expertise im Bereich der Holzwerkstoffanlagen, insbesondere zur Herstellung von dünnen MDF- und HDF-Platten.

Der texanische Neukunde gab zudem zwei Fasertrockner und eine Energieanlage bei der Siempelkamp-Tochter Büttner in Auftrag. Steves & Sons, ein texanisches Familienunternehmen, steigt mit diesem Projekt in die Herstellung der Doorskins ein. „Qualität, erstklassige Handwerkskunst und Stil“ bilden das maßgebliche Bekenntnis des texanischen Familienunternehmens mit 157-jähriger Tradition in seinen Märkten.

Die beiden Pressenlinien bestehen je aus einem Fasersichter, der Streuung, Formstraße und der Mehretagenpresse mit 12 Etagen, die jährlich Millionen von Doorskins produziert. Bei der Pressenlinienkonzeption wurde der Schwerpunkt speziell auf die breite Produktvielzahl gesetzt, verbunden mit der Minimierung des Verschnittabfalls. Büttner steuert zur prozesstechnischen Wärmeversorgung der Fabrik eine Energieanlage einschließlich Rauchgasvorreinigung bei, die auf Biomasseverbrennung basiert, ebenso zwei Fasertrocknungsanlagen. Die Energieanlage versorgt nicht nur die Trocknungsanlagen mit Wärmeenergie, sie erwärmt auch Thermalöl für die Pressenbeheizung und erzeugt Dampf für die Holzzerfaserung. Die Inbetriebnahme ist für das Jahr 2024 vorgesehen.

Entscheidend für die Kooperation ist Siempelkamps herausragende Kompetenz in der Holzwerkindustrie, die auch Anlagen zur Produktion dünner MDF- und HDF-Platten einschließt. Diese Expertise ist auch bei der Herstellung von Doorskins gefragt – von dünnen geformten Hartfaserplatten, die, beidseitig auf Rahmen geklebt, als Türblätter zum Einsatz kommen. Siempelkamp hat seine Erfahrung im Bereich der Doorskin-Produktion bereits durch eine Hochleistungsanlage nachgewiesen, die ein türkischer Kunde betreibt. An die Oberflächenqualitäten der Platten werden höchste Anforderungen gestellt: Vom Erscheinungsbild, der Materialdichte bis hin zu den Dickentoleranzen wirken sich viele Faktoren auf die Optik, die finale Qualität und letztendlich auf die Produktionskosten der Doorskins aus.

Darüber hinaus trugen weitere Faktoren dazu bei, dass zwei Familienunternehmen mit nahezu identischer Langlebigkeit in diesem Projekt zusammentreffen. „Unsere Erfahrung im nordamerikanischen Markt, unsere Kompetenz, technische Ausführungen sehr spezifisch an lokale Anforderungen anpassen zu können, hat Steves & Sons überzeugt. Auch können wir unsere einzigartige Expertise in der Planung von Gesamtanlagen in die Waagschale werfen. Dies sichert eine optimale prozesstechnische und betriebskostenbezogene Gestaltung, zum Beispiel. in Form geringer Wartungsaufwendungen, niedriger Energiekosten, eines minimierten Rohstoffeinsatzes und eines hohen Automationsgrades“, so Dirk Koltze, Präsident Siempelkamp LP/Büttner in Charlotte/USA, und Andreas Krott, Vertriebs- und Projektingenieur bei Siempelkamp Maschinen- und Anlagenbau GmbH.

Wimex ist jetzt klimaneutral

Die Deutsche Gütegemeinschaft Möbel (DGM) hat nun auch Wimex aus Georgsmarienhütte als „Klimaneutraler Möbelhersteller“ zertifiziert. Der Hersteller von Mitnahmemöbeln gehört zur Wiemann-Familie, die sich 2022 mit fünf Unternehmen dem Klimapakt für die Möbelindustrie angeschlossen hatte. Vier von ihnen hatten sich bereits kurz danach klimaneutral aufgestellt.

„Fünf von fünf Unternehmen der Wiemann-Familie, die sich unserer Klimaschutzoffensive angeschlossen haben, sind jetzt klimaneutral – das spricht eindeutig für großes Verantwortungsbewusstsein. Wir freuen uns, dass jetzt auch Wimex die höchste Stufe unseres Klimapakts erklommen hat“, freut sich DGM-Geschäftsführer Jochen Winning.

Die DGM hatte den Klimapakt für die deutsche Möbelindustrie 2016 ins Leben gerufen, um Treibhausgas-Emissionen der teilnehmenden Unternehmen zu bilanzieren und reduzieren. „Viele gewerbliche Emissionen sind unvermeidbar, jedoch können diese an vielen Stellen noch reduziert und schließlich über hochwertige Klimaschutzzertifikate kompensiert werden“, erklärt Winning. Die Kompensation sei der logische nächste Schritt, sobald die CO2-Bilanz eines Unternehmens ermittelt ist und erste Einsparmaßnahmen definiert und in die Wege geleitet wurden. Wimex hat seine CO2-Bilanz durch den Erwerb von Klimaschutzzertifikaten im Zertifizierungsstandard der Vereinten Nationen (UN) ausgeglichen.

Der Anstoß für die Gründung des Klimapaktes kam 2015, als die UN-Klimakonferenz 2015 in Paris ihr 1,5-Grad-Ziel vorgegeben hatte. „Wir wollten dabei mithelfen, dieses Ziel zu erreichen und werden auch weiterhin Verantwortung für das Klima übernehmen, indem wir Unternehmen der Möbelindustrie dabei unterstützen, klimaneutral zu werden und indem wir auf dieses wichtige Engagement aufmerksam machen. Jede und jeder kann etwas beitragen, um die Erderwärmung aufzuhalten“, betont Winning.

Cor

Das siebte Jahr in Folge ein Umsatzzuwachs

Mit einem Umsatz von 50 Mio. Euro steigerte Cor 2022 sein Wachstum um sechs Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Damit setzte der ostwestfälische Sitzmöbelhersteller sein stetiges, gesundes Wachstum die vergangenen sieben Jahre fort. Dabei waren die Jahre 2021 bis 2022 – nicht zuletzt pandemiebedingt – besonders erfolgreich. Viele externe Herausforderungen, die durch den Ukraine Krieg ausgelöst wurden, gestalteten das Jahr nicht immer einfach. Hinzu kamen die hohen Krankheitsstände in den vergangenen Monaten. Dennoch konnte das Jahr 2022 mit einem Rekord-Auftragseingang in Höhe von 49,1 Mio. Euro abgeschlossen werden.

Das renommierteste Projekt des Jahres war die Ausstattung des G7 Gipfels in Elmau mit den „Alvo“- und „Noto“-Stühlen sowie dem Sofa „Elm“. Zur Milan Design Week stellte Cor seinen ersten Nachhaltigkeitsbericht vor. Bis 2030 soll die Klimaneutralität ohne Zertifikatszukauf gelingen, so das ambitionierte Unternehmensziel.

Wie 2021 war auch das Jahr 2022 von der Digitalisierung unterschiedlicher interner Arbeitsprozesse und der Neugestaltung der Verwaltung mit modernen Arbeitsplätzen geprägt. Mit großer Freude für die gesamte Belegschaft eröffnete im Mai die umfassend renovierte Kantine, die sich in kürzester Zeit zu einem Ort der Begegnung entwickelte. Zur Steigerung der Produktivität wurde in die Anschaffung neuer Maschinen und interner Infrastruktur investiert.

Die Digitalisierung ist seit drei Jahren eines der wichtigsten strategischen Ziele des Polstermöbelherstellers und bildet mittlerweile einen fest integrierten Unternehmensbereich, dem seit Januar 2023 Tobias Janorschke vorsteht. Der neue Leiter Digitalisierung und Prozessmanagement lenkt seit 2020 das Digitalteam und ist seit 2007 Teil der Cor-Familie.

Auf 225 ist die Zahl der Mitarbeiter:innen gewachsen ist. Eine neu geschaffene Stelle Projektmanagement „Nachhaltigkeit“ wurde mit Berenike Austermann besetzt. Das Contract-Team wurde um Manuel Haberer erweitert. Als verantwortlicher Außendienstmitarbeiter ist er mit

Für das Jahr 2023 bleibt neben der Digitalisierung, Nachhaltigkeit ein wichtiges Unternehmensziel. Mit dem Bau der neuen 3.100 qm großen Lagerhalle zur Verbesserung der internen Produktionsflüsse wird dem Wachstum des Unternehmens Rechnung getragen. Die 2022 ausgearbeitete Nachhaltigkeitsstrategie wird mit den ersten Maßnahmen in den Fokusbereichen Ökologie und Produkte umgesetzt.

„Als Premiummöbelhersteller bleiben wir optimistisch. Das Erreichte der letzten drei Jahre gilt es nun zu konsolidieren,“ so Leo Lübke, geschäftsführender Gesellschafter. „Das Jahr 2023 wird bei Cor vom „Trio“-Jubiläum geprägt sein, in Mailand werden wir zudem ein neues Polstermöbelprogramm vorstellen. Daher blicken wir mit Zuversicht in die Zukunft.“

Neben der Präsenz in Mailand vom 17. bis 23. April wird Cor auch an der „imm Spring Edition“ vom 4. bis 7. Juni in Köln teilnehmen.

Stark ins Geschäftsjahr 2023 gestartet

Die Stabilus SE konnte in ihrem am 31. Dezember 2022 abgeschlossenen ersten Quartal des Geschäftsjahres 2023 von einer starken Entwicklung in den Geschäftsbereichen Automotive Powerise sowie Industrie profitieren und einen deutlichen Umsatzanstieg verzeichnen.

Der Konzernumsatz stieg im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2023 auf 290,7 Mio. Euro von 243,7 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum, was einem Umsatzwachstum von 19,3 Prozent im Jahresvergleich entspricht.

„Das Umsatzwachstum des ersten Quartals liegt – sowohl absolut als auch organisch – auf einem Niveau mit dem des abgelaufenen, sehr erfolgreichen Geschäftsjahres 2022“, so Dr. Michael Büchsner, CEO von Stabilus. „Unsere Geschäftsentwicklung trotzt damit weiterhin den Herausforderungen der weltweit makroökonomisch schwierigen Zeiten. Auch wenn die anhaltende geopolitische und damit einhergehende wirtschaftliche Unsicherheit weiter besteht, bleiben wir unserer Zielsetzung profitablen Wachstums treu und unsere Ergebnisse zeigen, dass wir in der Lage sind, diese zu erfüllen.“

In der Region EMEA stieg der Umsatz im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2023 um 3,5 Prozent auf 109,2 Mio. Euro (Q1 GJ2022: 105,5 Mio. Euro). Der wesentliche Umsatztreiber mit einem organischen Wachstum von 21,7 Prozent war hierbei der Geschäftsbereich Automotive Powerise, der sich überproportional zum Anstieg der Fahrzeugproduktion in der Region entwickelte. Die größte Umsatzsteigerung unter allen Regionen erzielte Stabilus im mit 41,5 Prozent auf 109,2 Mio. Euro (Q1 GJ2022: 77,2 Mio. €) in der Region Americas, wobei die Wechselkursumrechnung hierbei einen unterstützenden Effekt hatte (organisches Wachstum plus 23,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr). Das Wachstum ist insbesondere auf eine starke Entwicklung des Industriegeschäfts in allen Segmenten sowie eine auf dem Kontinent generell steigende Fahrzeugproduktion zurückzuführen. In Asien-Pazifik (APAC) verzeichnete das Unternehmen einen Umsatzanstieg gegenüber dem Vorjahresquartal von 18,3 Prozent auf 72,3 Mio. Euro (Q1 GJ2022: 61,1 Mio. Euro), der vor allem auf eine erneut starke Entwicklung des Geschäftsbereichs Automotive zurückzuführen ist (organisches Wachstum in Automotive Powerise plus 42,2 Prozent und Automotive Gas Spring plus 2,7 Prozent im Jahresvergleich).
Nach Geschäftsbereichen bleibt Automotive Powerise mit einer organischen Umsatzsteigerung von 31,9 Prozent auf 107,8 Mio. Euro (Q1 GJ2022: 76,7 Mio. Euro) das am stärksten wachsende Segment, trotz einer weltweit nur leicht gestiegenen Fahrzeugproduktion. Dies ist vor allem einer ungebrochen hohen Endkundennachfrage nach elektrisch bewegten Heckklappen zu verdanken. Insgesamt entfielen 35 Prozent (Q1 GJ2022: 37 Prozent) des Konzernumsatzes auf den Geschäftsbereich Industrial und 65 Prozent (Q1 GJ2022: 63 Prozent) auf die beiden Automotive-Geschäftsbereiche Automotive Powerise und Automotive Gas Spring.

Das bereinigte betriebliche Ergebnis stieg im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2023 um 11,3 Prozent auf 32,6 Mio. Euro (Q1 GJ2022: 29,3 Mio. Euro). Dies entspricht einer bereinigten EBIT-Marge von 11,2 Prozent gegenüber 12, Prozent im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2023 lag der Gewinn bei 15,5 Mio. Euro (Q1 GJ2022: 18,0 Mio. Euro) und der freie Cashflow vor Akquisitionen bei 32,7 Mio. Euro (Q1 GJ2022: 7,4 Mio. Euro).
Stabilus bestätigt seine Prognose für das Gesamtgeschäftsjahr 2023 und erwartet unverändert einen Umsatz von 1,1 Mrd. bis 1,2 Mrd. Euro bei einer bereinigten EBIT[1]-Marge zwischen 13 und 14 Prozent.

Erwirbt Vermögenswerte von Novem Industries

Die Egger Gruppe hat in Nordamerika das Geschäft und die Vermögenswerte von Novem Industries, Inc. erworben, einer etablierten Holzrecyclinganlage in Charlotte, N.C. Die Übernahme durch die hundertprozentige Tochtergesellschaft von Egger, Timberpak, LLC, soll die Mission von Egger Wood Products LLC, mehr aus Holz zu machen und nachhaltig für zukünftige Generationen zu sein, stärken. Timberpak schloss die Übernahme am 3. Januar 2023 ab.

„Diese Akquisition wird nicht nur eine wichtige Rolle bei der Stärkung unserer Nachhaltigkeitsinitiativen hier in Nordamerika spielen, sondern uns auch in Schlüsselmärkten besser positionieren, während wir weiter expandieren und wachsen“, sagte Markus Frevert, Werksleiter für Produktion bei Egger Wood Products. „Timberpak wird in unserem Werk in Lexington, North Carolina, recycelte Materialien für die Herstellung von Spanplatten und thermisch verschmolzenen Laminatprodukten verarbeiten. Dadurch werden Ressourcen umgelenkt, die andernfalls auf Mülldeponien gelandet wären.“

Mit der Übernahme von Novem Industries beabsichtigt Timberpak, seine in Europa angesiedelten Prozesse und Verfahren an die Bedürfnisse des Egger-Werks in Lexington anzupassen und Rohstoffe für die im Bau befindliche Holzverwertungsanlage vor Ort zu liefern. Timberpak wird als zusätzliche Holzquelle für die Produktion von Spanplatten und thermisch verschmolzenen Laminaten (TFL) von Egger dienen und gleichzeitig die Nachhaltigkeitsziele des Unternehmens fördern.

Neben der Übernahme von Timberpak und dem neuen Standort hat Egger Wood Products sein Engagement für eine nachhaltige Produktion durch die Investition von weiteren 38 Millionen Dollar in die Produktionsanlage in Lexington gestärkt, wodurch die Möglichkeit der Verarbeitung von recycelten Rohstoffen vor Ort verbessert wird. Timberpak wird ein geschätzter Partner in dem neuen Recyclingbetrieb sein.

Der Standort in Charlotte wird weiterhin den bestehenden Kundenstamm von Novem bedienen und die sechs Mitarbeiter des Unternehmens beschäftigen. Die neu errichtete nordamerikanische Timberpak-Anlage wird die bestehenden Altholzsammelstellen von Egger in Großbritannien, Rumänien, Frankreich, Deutschland und Polen ergänzen.

Timberpak wird Bau- und Abbruchholz sowie Verpackungsabfälle – in erster Linie gebrauchte und zerbrochene Paletten – aus Vertriebszentren für die industrielle Fertigung annehmen. Das Holz wird in Stücke von etwa einem Meter Länge zerkleinert, bevor es an die Produktionsstätte von Egger in Lexington geliefert wird.

Die weitere Verarbeitung erfolgt in der Holzrecyclinganlage vor Ort, die voraussichtlich im Frühjahr fertiggestellt sein wird. Das recycelte Holz wird auf Metalle, Steine, Kunststoffe und andere Fremdstoffe untersucht, während es zu Spänen geeigneter Größe für die Spanplattenproduktion zerkleinert wird.

Möbelstücke mit Geschichte

Ganz gleich ob Generation X, Y oder Z: Das Interesse an Vintage-Artikeln ist groß – und das nicht nur bei Mode. Geht es um die Inneneinrichtung der eigenen vier Wände, fällt die Wahl immer häufiger auf Secondhand-Möbel aus längst vergangener Zeit. Diese sind häufig günstig, einzigartig sowie nachhaltig. Mit Hilfe von Klebstoffen können sie im neuen Glanz erstrahlen.

Ohrensessel, Stehlampe, Schminktisch oder antike Kommode – der Nostalgie-Trend in puncto Möbel lässt sich anhand mehrerer Faktoren erklären: In der heutigen Zeit hegen viele Menschen den Wunsch nach Entschleunigung und Nachhaltigkeit. Wer also ein gebrauchtes Möbelstück kauft, schenkt ihm nicht nur ein zweites Leben, sondern trägt auch dazu bei, dass wertvolle Ressourcen, geschont werden. Ein weiteres Argument, das für die Vintage-Möbel spricht: Sie sind meist Einzelstücke aus Massivholz, wirken unvergänglich und stehen damit für viele Menschen im positiven Gegensatz zum heutigen Konsumverhalten. Praktisch: Über Anzeigen oder Auktionsportale sind sie oft schon für kleines Geld zu bekommen.

Gebrauchsspuren wie kleine Kratzer oder leichte Macken an erworbenen antiken Secondhand-Möbelstücken sind keine Seltenheit und verleihen ihnen sogar einen besonderen Charme. Schließlich war das ein oder andere Exemplar über mehrere Generationen im Familienbesitz und ist schon an die 150 Jahre alt.

Problematisch wird es, wenn der Zahn der Zeit so stark an ihnen genagt hat, dass beispielsweise Beine fehlen, Kanten abgebrochen sind oder sich Furniere lösen. Um noch lange Freude am Möbelstück zu haben und es in seinem Wert für die Zukunft vielleicht sogar noch zu steigern, lohnt sich eine professionelle Restauration in einer Werkstatt. Dank ihres Know-hows können Restaurateure die besonderen Einzelstücke im neuen Glanz erstrahlen lassen. Dabei leisten Klebstoffe wie Glutinleime tatkräftige Unterstützung.

Geht es beispielsweise an die Restauration einer antiken Kommode, können beschädigte, mit Glutinleim geklebte Furniere, mit Hilfe eines Bügeleisens oder Heißluftföns und einem feuchten Tuch vorsichtig abgelöst werden. Die angelösten Leimreste auf der Kommode werden mit Wasser abgewaschen. Ist das neue Furnierstück aus dem Fundus zurechtgeschnitten, wird der warme Glutinleim aufgetragen und das Furnier vorsichtig, passgenau daraufgesetzt. Anschließend wird das Ganze mit Schraubzwingen flächig fixiert, bis der Leim vollständig abgebunden ist. Zum Schluss können Klebstoffreste vorsichtig mit Wasser entfernt werden – und schon kann das Möbelstück für die nächsten kommenden 100 Jahre Freude bereiten.

Wachstum im Ausland – Gründung der Hecht Systems Polska

Die Hecht AG, mit Sitz Nähe Stuttgart, nach eigenen Angaben Marktführer für taktile und optische Vermessung sowie Inspektion von Möbelteilen, setzt ihren Wachstums- und Expansionskurs fort: Um die Kunden in Polen noch besser betreuen zu können, wurde im Januar 2023 eine Tochtergesellschaft für Vertrieb und Service gegründet.

Nach zehn Jahren erfolgreicher und vertrauensvoller Zusammenarbeit mit der Familie Brejtfus, die einiges an Erfahrung im Maschinenbau mitbringen, haben sich die Hecht AG und Barbara Brejtfus entschlossen, eine gemeinsame Gesellschaft zu gründen. Barbara Brejtfus ist dabei Mitgesellschafterin und Geschäftsführerin von Hecht Systems Polska.

Die Vorteile für die Kunden sind vielseitig: Die Wege zu den Unternehmen sind kurz, es gibt lokales Personal und Ersatzteillieferungen werden noch einfacher.

Sitz der Gesellschaft ist in Warschau. Mit der Gründung der lokalen Gesellschaft wird auch die Produktgruppe Sägeanlagen verstärkt in die Vertriebsarbeit in Polen aufgenommen. Hecht hat in den letzten Jahren die zweite Produktgruppe mit Sägen und Längenanschlägen für den Fensterbau enorm ausgebaut und geht auch mit diesen Produkten weiter voran. Dadurch bietet der deutsche Maschinenbauer auch für die Fensterproduktion Lösungen, um die Produktivität und die Prozesssicherheit deutlich zu steigern.

Mit der neuen Gesellschaft kommt noch eine weitere Veränderung. Der langjährige polnische Außendienstmitarbeiter Pawel Kloch geht im Sommer in den verdienten Ruhestand. Mit Krysztof Hryckiewicz wurde bereits ein passender Nachfolger gefunden. Damit ist eine mehrmonatige Übergangszeit gewährleistet und die enge Betreuung von Bestandskunden und neuen Interessierten in Zukunft gesichert.