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Autor: Möbelfertigung

Begrüßt Decora S.A. als erstes neues Mitglied im Jahr 2023

Der MMFA, der Verband der mehrschichtig modularen Fußbodenbeläge e.V., freut sich, bekanntzugeben, dass Decora S.A. dem Verband als neues ordentliches Mitglied beigetreten ist.

Der Präsident des MMFA, Jan Dossche von Coretec, hieß Decora S.A. im MMFA willkommen: „Mit seiner Verpflichtung zur Innovation durch kontinuierliche Investitionen in die Forschung und Entwicklung in den letzten 28 Jahren und durch die Anwendung modernster Fertigungsmethoden ist Decora ein Leitbild für andere Fußbodenhersteller. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit und das Fachwissen, das diese neue Mitgliedschaft in den Verband der mehrschichtig modularen Fußbodenbeläge e. V. einbringen wird.“

„Bei Decora haben wir uns dazu verpflichtet, unseren Kunden Fußbodenlösungen bereitzustellen, die ebenso nachhaltig wie innovativ sind. Mit unserem Ziel, keinerlei Abfälle zu produzieren, freuen wir uns auf den Wissensaustausch mit anderen MMFA-Mitgliedern und darauf, grünere Initiativen im Verband anzuregen“, so Artur Tomikowski, Marketing Director bei Decora S.A.

Decora S.A. ist ein internationales Unternehmen, das unter den Marken Arbiton, Ewifoam und Afirmax Klick-Vinylböden, Unterböden, Sockelleisten und Bodenprofile anbietet. Mit Produkten, die in zwei verschiedenen europäischen Werken hergestellt werden, produziert das Unternehmen eine innovative Kategorie an Bodenbelägen, SPC – ein Vinylboden mit Mineralkern, der eine hohe Dichte aufweist. Darüber hinaus fertigt Decora Unterböden mittels drei verschiedener Technologien: PUM, XPS und PEHD mit Aquastop.

Die Decora-Marke Ewifoam E. Wicklein GmbH war seit 2014 ein außerordentliches Mitglied des Verbands. Die Mitgliedschaft hält nun Decora inne. Mit diesem Neuzugang verfügt der MMFA über 29 ordentliche Mitglieder (Hersteller von MMF-Bodenbelägen oder ihre europäischen Vertretungen), 30 außerordentliche Mitglieder (Zulieferunternehmen) und drei fördernde Mitglieder (wissenschaftliche Institute).

„Swiss Interior Expo“

Feiert im November 2024 in Bern Premiere

Für das Premierenformat „Swiss Interior Expo“ des B2B-Event-Profis Trendfairs GmbH wurden wichtige Weichenstellungen getroffen: Die künftig alle zwei Jahre stattfindende Fachmesse feiert auf dem Bernexpo-Gelände in der Schweizer Hauptstadt Bern vom 5. bis 7. November 2024 Premiere.

Nach umfangreichen Recherchen und intensiven Verhandlungen sind damit Termin und Ort der neuen Fachmesse für Küche und Wohnen fixiert. Für die „swiss interior expo“ erwarten Hersteller, Dienstleister und Brancheninsider hervorragende Erfolgsaussichten, da die Schweiz ein einzigartiges Potenzial für eine eigenständige Küchen- und Wohn-Fachmesse bietet.

Produktvielfalt und -tiefe unter den Aspekten bester Qualität und Top-Design stehen im Mittelpunkt der Präsentationen, erwartet werden Fachbesucher aus Handwerk, Architektur bzw. Innenarchitektur, von Generalunternehmen sowie Planer und Einrichter wertiger Immobilien. Neben Besuchern aus dem Inland ist mit zahlreichen Interessenten aus Anrainerstaaten zu rechnen.

Bern mit seinem Messegelände Bernexpo ist für die „Swiss Interior Expo“ der optimale Standort: im Herzen Europas gelegen und infrastrukturell gut angebunden, kommunikativ sowohl die deutsch, als auch die französisch sprechende Schweiz integrierend mit einem wohltuenden Mix aus urbaner und ländlicher Lebensart ausgezeichnet.

Die Hauptstadt der Eidgenossenschaft hat rund 40 Hotels mit über 2.000 Zimmern, mehr als 300 Restaurants, Bars sowie Cafés und bietet außergewöhnliche kulturelle Highlights. Besonders attraktiv ist die historische Altstadt, die seit 1983 Teil des Unesco-Weltkulturerbes ist. Als Stadt der kurzen Wege liegt fast alles in Gehdistanz.

Das Gelände der Bernexpo AG gilt als das größte der Schweiz. Auf 100.000 Quadratmeter Freifläche mit über 40.000 Quadratmeter Ausstellungsgelände und 22 Hallen bzw. Räumen finden Jahr für Jahr 30 Gast- und Eigenmessen sowie weitere 300 Kongresse und Konzerte statt. Und mit 2.500 Parkplätzen findet jeder Besucher problemlos Platz für ‚sein‘ Event. Wie zur Premiere der „Swiss Interior Expo“ 2024.

„German Design Award“ für „Lichtbrücke“

Alljährlich vergibt der Rat für Formgebung mit dem „German Design Award“ einen der begehrtesten Preise der Designlandschaft. Auch für 2023 zeichnete eine hochkarätig besetzte Jury aus über 4.000 Produkten diejenigen aus, die die maßgeblichen Gestaltungstrends widerspiegeln. Einer der Gewinner des Jahres ist die „Lichtbrücke Lichtsystem 6“ von Gera Leuchten, eine multifunktionale Leuchte für die Kücheninsel. Die Auszeichnung ist ein weiteres Highlight in der Designgeschichte von Gera Leuchten: Über ein Dutzend Awards hat das Unternehmen für seine minimalistisch-zeitlosen Entwürfe bereits erhalten. „Innovation, Service und Qualität zeichnen alle unsere Produkte aus“, sagt Hening Pölitz, Inhaber und Geschäftsführer von Gera Leuchten. „Werte, für die ich ganz persönlich stehe. Dabei setzen wir auf Kontinuität und eine konsequente Markenführung – auch auf zeitgemäße Produkte wie unser Lichtregal. Diese Haltung wissen unsere Kunden zu schätzen und sie überzeugte auch die Jury des ,German Design Award‘.“

Für die Designstrategie und Durchgängigkeit in der Gestaltung ist bei Gera Leuchten der Designer Thomas Ritt verantwortlich. Seit 25 Jahren sorgt er gemeinsam mit Hening Pölitz für eine einheitliche konzeptionelle und gestalterische Entwicklung bei Gera Leuchten, durch die sich das Unternehmen vom Zulieferer zur bekannten und anerkannten Leuchtenmanufaktur entwickelt hat. „Unsere Produkte heute sind wiedererkennbar, klar unterscheidbar und einzigartig“, sagt Thomas Ritt, „und sie sorgen so für eine unverwechselbare Markenidentität.“

Wie seine anderen Entwürfe ist auch die „Lichtbrücke“ ein Sinnbild des minimalen Funktionalismus. Abgeleitet ist sie aus dem Gera „Lichtsystem 6“, das sich als Profilbaukasten seit 2009 enorm variabel entwickelt hat – von der Unterbau- und Pendelleuchte über Lichtborde bis zum Lichtregal für den Einsatz in der Nachbarschaft zum Möbel. Als Lichtbrücke ist das „Lichtsystem 6“ das perfekte Beleuchtungskonzept für eine Art der Raumgestaltung, in der sich Trend und Notwendigkeit gleichermaßen wiederfinden: „Wohnraum wird knapper, die Grundrisse damit kleiner“, erläutert Thomas Ritt. „Wenn man Küche und Esszimmer zusammenlegt, erreicht man eine effiziente und kommunikative Raumnutzung. Die Kücheninsel dient hier mehreren Zwecken. Sie gliedert den Raum, fungiert als Abgrenzung und schafft Blickachsen.“

Die „Lichtbrücke“ ist für solche Innenraumgestaltungen die ideale Lichtquelle, da sie die Beleuchtung des Arbeitsplatzes und des umgebenden Raumes mit der Aufbewahrung und Bereitstellung von Hilfsmitteln vereint. Sie trägt und ordnet Zubehör, präsentiert Zutaten und ist integrierbar, maßvariabel, präzise und hochwertig verarbeitet. Erhältlich ist das ausgezeichnete Lichtsystem mit eloxierten Oberflächen in Schwarz, Aluminiumsilber oder in einem Edelstahlton. Lichtfarbe und Lichtstärke sind individuell steuerbar.

„Gutes Design gibt Antworten auf Fragen, die die Gesellschaft aktuell und zukünftig stellt“, sagt Thomas Ritt. Und mit der „Lichtbrücke“ wurde ein Produkt ausgezeichnet, das genau dies tut und damit auch den Kriterien des Rats für Formgebung entspricht. Als „Winner Excellent Product Design Kitchen“ ist es ein weiterer Höhepunkt in der Design- und Produkthistorie von Gera Leuchten.

Für Innovationskraft ausgezeichnet

Moralt hat es ein weiteres Mal in die „Top 100“ geschafft und gehört damit zu den innovativsten Unternehmen des deutschen Mittelstands. Der bereits seit 30 Jahren etablierte „Top 100“ Innovationswettbewerb richtet sich an mittelständische Unternehmen die eine besondere Innovationskraft aufweisen. Der Wettbewerb basiert auf einem wissenschaftlichen Auswahlverfahren. Die Bewertung erfolgt anhand von mehr als 100 Kriterien aus fünf Kategorien: Innovationsförderndes Top-Management, Innovationsklima, Innovative Prozesse und Organisation, Außenorientierung/Open Innovation sowie Innovationserfolg. Ein wichtiges Prüfkriterium

ist dabei, ob die Innovationskraft des Unternehmens nur ein Zufallsprodukt ist oder aber systematisch organisiert ist und damit auch in Zukunft nachhaltig.

In der „Top 100“-Jury sitzen ausgewiesene Innovationsexperten aus Wirtschaft, Wissenschaft, Medien und Politik. Prof. Dr. Nikolaus Franke ist der wissenschaftliche Leiter und zählt zu den weltweit führenden Innovationsforschern. Mentor von TOP 100 ist der Wissenschaftsjournalist und TV-Moderator Ranga Yogeshwar. Projektpartner sind die Fraunhofer-Gesellschaft und der BVMW – Bundesverband mittelständische Wirtschaft.

„Bei Top 100 geht es um die Frage, welchen Stellenwert das Innovationsziel im Unternehmen einnimmt“, sagt Prof. Dr. Nikolaus Franke. „Dominieren Routinen und Gewohnheiten oder aber ist das Unternehmen in der Lage, Bestehendes zu hinterfragen, kreativ und neu zu denken und erfolgreich am Markt durchzusetzen? Wir analysieren diese Fähigkeit anhand von mehr als 100 Prüfkriterien“, erläutert er. Es gibt fünf Bewertungskategorien: Innovationsförderndes Top-Management, Innovationsklima, Innovative Prozesse & Organisation, Innovationsmarketing / Außenorientierung & Innovationserfolg.

Der anhaltende Innovationserfolg der Moralt AG wird durch die Einbindung externer Partner in die Entwicklungsarbeit und das Innovationsmarketing befeuert. Moralt initiiert neue Projekte gemeinsam mit Vertriebspartnern und Lizenznehmern. Für das Produktdesign wiederum werden Kooperationspartner eng einbezogen, die zum Beispiel auf Türenzubehör spezialisiert sind. All diese Partner bilden nach der Markteinführung wichtige Multiplikatoren um das Ergebnis in den Märkten zu etablieren. An der Produkt- und Systemrealisierung arbeiten bedarfsweise Projektingenieure, Forschungseinrichtungen, externe Prüfinstitute und auch Hochschulabsolventen mit. Spezialmaschinen- und Anlagenbauer helfen bei der technischen Umsetzung.

Opfer eines Hackerangriffs?

Der Systemspezialist Häfele ist möglicherweise Opfer eines Hackerangriffs geworden. Das Online Portal csoonline.com berichtet: „Die Webseite ist abgeschaltet, telefonisch ist niemand zu erreichen. Nicht bestätigten Informationen zufolge soll ein erfolgreicher Cyberangriff dahinterstecken. Das Portal schreibt weiter, dass einem Insider zufolge gestern ein Großteil der Mitarbeitenden nach Hause geschickt wurde.

Auf Nachfrage der„möbelfertigung“-Online-Redaktion in der Pressestelle von Häfele wurde bestätigt, dass weltweit seit gestern Morgen alle Häfele-Systeme heruntergefahren und „offline“ sind und dass intensiv an einer möglichst schnellen Lösung gearbeitet wird. Ein offizielles Presse-Statement zu einem Hackerangriff gibt es nicht – aber alles deutet sehr darauf hin.

100 Millionen Euro Umsatz erreicht

Rotpunkt Küchen legte im Geschäftsjahr 2022 im Umsatz erneut kräftig zu – um stolze 15 Prozent auf 100 Millionen Euro. Dieser Anstieg speist sich nur zum Teil aus notwendigen Preisanpassungen, die auch Rotpunkt im vergangenen Jahr wegen deutlich gestiegener Material- und Energiepreise vornehmen musste. „Rund fünf Prozent der Umsatzsteigerung resultiert aus einem konkreten Mengenzuwachs“, erklärt Sven Herden, Geschäftsführer Marketing und Vertrieb. Zudem verkauft der Handel die Küchen von Rotpunkt immer Hochwertiger. Hinzu kommen zusätzliche Umsatzquellen über die Küche hinaus. Mit Lösungen für den Hauswirtschaftsraum, das Bad, die Garderobe und das Ankleidezimmer.

Den Großteil der 100 Mio. Euro Umsatz erwirtschaftet der Küchenmöbelhersteller zusammen mit seinen Handelspartnern im Ausland. Die Exportquote liegt nach wie vor bei etwa 80 Prozent. Größter Markt für Rotpunkt sind die Niederlande, gefolgt von Deutschland, Belgien, Frankreich, Großbritannien, Skandinavien und Österreich. Aktuell startet der Marktaufbau in Slowenien und Kroatien. Der in 2022 realisierte Umsatzzuwachs konnte wie im Vorjahr proportional über alle Märkte erreicht werden.

Der Blick auf die Geschäftsentwicklung der vergangenen fünf Jahr verdeutlicht die bemerkenswerte Entwicklung des Familienunternehmens. Von 2018 bis 2022 legte der Umsatz in Summe um 54 Prozent zu. Konkret stiegen die Erlöse von 65 Millionen Euro im Jahr 2018 auf die jetzt bilanzierten 100 Mio. Euro. Das beständige Wachstum steht nach Auskunft der beiden geschäftsführenden Gesellschafter, Andreas Wagner und Heinz-Jürgen Meyer, auf der soliden Basis eines sich permanent entwickelnden Unternehmens. So stieg die Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an den beiden Standorten in Bünde und Getmold parallel zur Umsatzentwicklung leichfalls: von 320 (Ende 2021) auf jetzt 369 (Stichtag 31. Dezember 2022). Aktuell werden weitere Fachkräfte eingestellt.

Weitreichende Investitionen in Gebäude und Maschinen sowie in Lager, Logistik und die kaufmännische Organisation sollen die erfolgreiche Position von Rotpunkt Küchen untermauern und Raum für weiteres Wachstum schaffen. In einem ersten Schritt investiert das Unternehmen rund 15 Millionen Euro in verschiedene Maßnahmen. Dazu zählen Kapazitätserweiterungen sowie grundsätzliche Aspekte. „Corona hat gezeigt, dass ‚just-intime‘ neu definiert werden muss“, so Sven Herden. Deshalb stehen zuerst Erweiterungen der Lagerfläche für Warenannahme, Versand und Logistik auf dem Programm. Das soll auch die Verfügbarkeit für den Handel beschleunigen. Nachdem inzwischen alle Genehmigungen vorliegen und die notwendigen Vorarbeiten abgeschlossen wurden, beginnen im April 2023 die eigentlichen Arbeiten für einen Hallenneubau am Firmensitz an der Ladestraße in Bünde.

Rotpunkt Küchen investiert aber nicht nur in den Ausbau der Kapazitäten, sondern auch in die Modernisierung und den Austausch vorhandener Anlagen. Allein in einen neuen Bohrautomat rund 2,5 Mio. Euro. Ans Netz gehen wird die hochmoderne Anlage im Herbst 2023.Verbunden mit den Ausbauplänen sind zudem neue Gebäude für Schulung und Ausstellung. Deren Umsetzung erfolgt in einem weiteren Schritt und ist noch nicht final terminiert.

Weitere Investitionen fließen in den kaufmännischen Bereich und in die Förderung gesunder Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Zwei zentrale Projekte stechen dabei hervor: die weitere Digitalisierung der Prozesse sowie die Optimierung der Auftragsbearbeitung. Ausgebaut werden soll auch das im vergangenen Jahr eingeführte „Rotpunkt Echo Systems“. Dabei handelt es sich um ein CRM-System (Customer-Relationship-Management), mit dem Geschäftsprozesse noch konkreter auf die Bedürfnisse der Kunden ausgerichtet werden. Involviert sind sämtliche Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen von Rotpunkt Küchen, die diesen Prozess mit Leben füllen. Genutzt wird dafür künftig eine zentrale Informations- und Wissensplattform. Das Ziel beschreibt Sven Herden so: „Wir wollen einzigartige Kundenerlebnisse schaffen.“

In Summe investiert Rotpunkt Küchen in den nächsten Jahren etwa 50 Mio. Euro in die Zukunftssicherung des Unternehmens.

Mit den genannten Maßnahmen soll die erfolgreiche Wachstumsstrategie fortgesetzt werden. Zwar kühle sich der Küchenmarkt im Vergleich zu den Vorjahren aktuell ab, so die Geschäftsleitung, dennoch planen die Verantwortlichen in Bünde im Jahr 2023 mit einer moderaten Umsatzsteigerung. „Leicht über dem Vorjahr“, konkretisiert Andreas Wagner. Für den zuversichtlichen Blick auf die nächsten Monate nennt er zwei konkrete Gründe: „Ein hoher Auftragsbestand sowie Menge und Qualität der aktuellen Auftragseingänge“.

„Interzum“

BMWK unterstützt die Teilnahme junger Unternehmen an dem Mega-Event

Auch in diesem Jahr fördert das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) die Teilnahme junger Unternehmen an der „Interzum“. Gefördert wird die Beteiligung an Gemeinschaftsständen, auf denen neue Marktteilnehmer innovative Produkte und Lösungen vorstellen können. Auswahlkriterien des BMWK sind dabei neben einer vorliegenden FKM-Prüfung (Gesellschaft zur Freiwilligen Kontrolle von Messe- und Ausstellungszahlen) die Internationalität sowohl in der Präsentation als auch auf Besucherseite.

Mit dem Programm verfolgt das BMWK ein klares Ziel: Der Innovationsstandort Deutschland und der Export von innovativen Produkten und Verfahren soll gestärkt werden. Zu diesem Zweck wird jungen Unternehmen bei der Vermarktung ihrer Ideen unter die Arme gegriffen. Konkret heißt das: Wenn die Unternehmen die Voraussetzungen des BMWK erfüllen, übernimmt das Ministerium bis zu 60 Prozent der Standkosten. Die Obergrenze der förderfähigen Summe je Unternehmen liegt bei 7.500 Euro. Wichtig ist, dass nur Geschäftsgründungen, die noch nicht das 10. Jahr überschritten haben, die Möglichkeit haben, die eigene Arbeit in einem internationalen Rahmen zu präsentieren. „Wir freuen uns, dass die ,Interzum 2023‘ auch wieder zu den förderfähigen Messen gehört“, erklärt Maik Fischer, Director der „Interzum“. „Hier in Köln werden die wichtigsten Geschäfte gemacht und Impulse für die globale Möbelzulieferindustrie gesetzt. Entscheiderinnen und Entscheider, Opinion Leader und Multiplikatoren aus aller Welt informieren sich über die Innovationen der Branche. Auf der interzum suchen und finden sie neue Kontakte — wer 2023 richtig gutes Business machen will, kommt an Köln nicht vorbei. Darin liegt die Chance eben auch für junge Unternehmen“, so der Director weiter.

Exporte im Dezember gesunken

Die deutschen Exporte sind im Dezember 2022 gegenüber November 2022 kalender- und saisonbereinigt um 6,3 Prozent und die Importe um 6,1 Prozent gesunken. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anhand vorläufiger Ergebnisse weiter mitteilt, stiegen die Exporte im Vergleich zum Vorjahresmonat Dezember 2021 um 5,9 Prozent und die Importe um 3,0 Prozent. Im Gesamtjahr 2022 nahmen die Exporte kalender- und saisonbereinigt um 14,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr zu, die Importe stiegen insbesondere aufgrund der infolge des Kriegs in der Ukraine stark gestiegenen Preise für die Einfuhr von Energie deutlich stärker um 24,3 Prozent. Der kalender- und saisonbereinigte Exportüberschuss sank damit 2022 bereits im fünften Jahr in Folge.

Im Dezember 2022 wurden kalender- und saisonbereinigt Waren im Wert von 127,4 Milliarden Euro aus Deutschland exportiert und Waren im Wert von 117,4 Milliarden Euro nach Deutschland importiert. Die Außenhandelsbilanz schloss damit im Dezember 2022 mit einem Überschuss von 10,0 Milliarden Euro ab. Im November 2022 hatte der kalender- und saisonbereinigte Saldo der Außenhandelsstatistik plus10,9 Milliarden Euro betragen, im Dezember 2021 hatte er bei plus 6,3 Milliarden Euro gelegen.

In die Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU) wurden im Dezember 2022 kalender- und saisonbereinigt Waren im Wert von 70,9 Milliarden Euro exportiert und Waren im Wert von 58,7 Milliarden Euro von dort importiert. Gegenüber November 2022 sanken die kalender- und saisonbereinigten Exporte in die EU-Staaten um 4,0 Prozent und die Importe aus diesen Staaten um 4,8 Prozent. In die Staaten der Eurozone wurden Waren im Wert von 49,8 Milliarden Euro (minus 3,2 Prozent) exportiert und Waren im Wert von 39,9 Milliarden Euro (minus 4,9 Prozent) aus diesen Staaten importiert. In die EU-Staaten, die nicht der Eurozone angehören, wurden Waren im Wert von 21,1 Milliarden Euro (minus 5,7 Prozent) exportiert und Waren im Wert von 18,8 Milliarden Euro (minus 4,5 Prozent) von dort importiert.

In die Staaten außerhalb der EU (Drittstaaten) wurden im Dezember 2022 kalender- und saisonbereinigt Waren im Wert von 56,5 Milliarden Euro exportiert und Waren im Wert von 58,8 Milliarden Euro aus diesen Staaten importiert. Gegenüber November 2022 nahmen die Exporte in die Drittstaaten um 9,1 Prozent und die Importe von dort um 7,4 Prozent ab.

Die meisten deutschen Exporte gingen im Dezember 2022 in die Vereinigten Staaten. Dorthin wurden kalender- und saisonbereinigt 10,0 Prozent weniger Waren exportiert als im November 2022. Damit nahmen die Exporte in die Vereinigten Staaten auf einen Wert von 12,3 Milliarden Euro ab. Die Exporte in die Volksrepublik China sanken um 14,2 Prozent auf 7,6 Milliarden Euro, die Exporte in das Vereinigte Königreich gingen um 24,3 Prozent auf 5,6 Milliarden Euro zurück.

Die meisten Importe kamen im Dezember 2022 aus der Volksrepublik China. Von dort wurden kalender- und saisonbereinigt Waren im Wert von 13,5 Milliarden Euro eingeführt, das waren 14,0 Prozent weniger als im Vormonat. Die Importe aus den Vereinigten Staaten sanken um 7,3 Prozent auf 7,7 Milliarden Euro. Die Importe aus dem Vereinigten Königreich nahmen im gleichen Zeitraum um 6,6 Prozent auf 2,9 Milliarden Euro ab.

Die Exporte in die Russische Föderation sanken im Dezember 2022 gegenüber November 2022 kalender- und saisonbereinigt um 16,7 Prozent auf 0,9 Milliarden Euro, gegenüber Dezember 2021 nahmen sie um 59,8 Prozent ab. Die Importe aus Russland stiegen im Dezember 2022 gegenüber November 2022 um 0,1 Prozent auf 1,6 Milliarden Euro.

Nominal (nicht kalender- und saisonbereinigt) wurden im Dezember 2022 Waren im Wert von 123,9 Milliarden Euro aus Deutschland exportiert und Waren im Wert von 114,2 Milliarden Euro nach Deutschland importiert. Im Vergleich zum Vorjahresmonat Dezember 2021 stiegen die Exporte damit um 5,9 Prozent und die Importe um 3,2 Prozent. Die unbereinigte Außenhandelsbilanz schloss im Dezember 2022 mit einem Überschuss von 9,7 Milliarden Euro ab. Im Dezember 2021 hatte der Saldo plus 6,3 Milliarden Euro betragen.

Im Jahr 2022 wurden von Deutschland Waren im Wert von 1 574,0 Milliarden Euro exportiert und Waren im Wert von 1 494,4 Milliarden Euro importiert. Damit stiegen die Exporte um 14,1 Prozent und die Importe um 24,1 Prozent gegenüber dem Jahr 2021. Die Außenhandelsbilanz schloss im Jahr 2022 mit einem Überschuss von 79,7 Milliarden Euro ab. Das war der niedrigste Saldo aus Exporten und Importen seit dem Jahr 2000. Im Jahr 2021 hatte der Saldo in der Außenhandelsbilanz plus 175,3 Milliarden Euro betragen. Damit hat sich der Exportüberschuss 2022 gegenüber dem Vorjahr mehr als halbiert.

Erneute Auszeichnungen für Nachhaltigkeitsleistung

Nachhaltiges Wirtschaften ist ein bedeutender Bestandteil des unternehmerischen Handelns der Egger Gruppe. Ein zentraler Anspruch dabei ist die kontinuierliche Verbesserung im eigenen Nachhaltigkeitsmanagement. Das Unternehmen stellt sich daher regelmäßig der Bewertung durch externe Institutionen. Jetzt konnte Egger erneut zwei Auszeichnungen in Nachhaltigkeitsratings erzielen: den Prime-Status im ISS ESG-Corporate Rating sowie die EcoVadis-Silbermedaille.

ISS ESG ist eine der führenden Rating-Agenturen im nachhaltigen Anlagesegment. Sie verlieh der Egger Gruppe nun bereits zum dritten Mal den Prime-Status, der den besten Unternehmen ihrer jeweiligen Branche vorbehalten ist. ISS ESG verfolgt ein wissenschaftlich fundiertes Ratingkonzept. Nicht-finanzielle Informationen aus den Bereichen Umwelt, Soziales und Governance werden evaluiert. Unternehmen erzielen den Prime-Status, wenn sie die von ISS ESG für eine bestimmte Branche definierten Anforderungen an die Nachhaltigkeitsleistung erreichen bzw. übertreffen. Unternehmen mit Prime Status gelten als führend im Bereich Nachhaltigkeit in ihrer Branche. Egger fand sich in der eigenen Branche in den Top 3 von 49 Unternehmen, die dort von ISS evaluiert wurden.

EcoVadis, einer der weltweit größten Anbieter von Nachhaltigkeitsratings, verlieh Egger bereits zum vierten Mal die Silbermedaille. Damit zählt der Holzwerkstoffhersteller zu den besten 25 Prozent unter allen bewerteten Unternehmen. Im Zentrum der Bewertung stehen 21 Kriterien, die in vier Themenbereiche untergliedert sind: Umwelt, Arbeits- und Menschenrechte, Ethik und nachhaltige Beschaffung.

Ein Kernelement der Nachhaltigkeit bei Egger ist das Arbeiten in geschlossenen Kreisläufen, was maßgeblich der Schonung frischer Ressourcen dient. Der Holzwerkstoffhersteller ist Sekundär-Verarbeiter von Sägeresthölzern sowie von Post-Consumer-Recycling-Holz. Dieses Altholz stammt aus entsorgten Gütern wie alten Möbeln, Verpackungsmaterial oder Paletten. Es wird entsprechend aufbereitet und von Verunreinigungen befreit. Nur in einem geringen Ausmaß kommt also für Holzwerkstoffe von Egger Frischholz in Form von nicht-einschnittfähigem Industrieholz zum Einsatz. Inzwischen stammen 64 % des eingesetzten Holzes aus Recycling oder Nebenprodukten industrieller Holzbearbeitungsschritte wie Hackschnitzel oder Sägespänen. Stofflich nicht mehr verwertbare Holzreste liefern in den unternehmenseigenen Biomassekraftwerken Energie aus erneuerbaren Quellen. Am Ende ihrer langen Lebensdauer sind Egger Produkte wiederum zum Großteil recyclingfähig und können von Neuem in den Kreislauf eingebracht werden.

Alle wesentlichen Nachhaltigkeitsthemen können im Nachhaltigkeitsbericht (nichtfinanzielle Erklärung) der Gruppe unter www.egger.com/nachhaltigkeit eingesehen werden. Er enthält die Strategie der Gruppe, Zielsetzungen und Leistungen hinsichtlich ökonomischer, ökologischer und sozialer Nachhaltigkeit.