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Autor: Möbelfertigung

2022 war ein ausgezeichnetes Jahr

Das vergangene Geschäftsjahr war sehr gut für Catas, nach eigenen Angaben das wichtigste europäische Prüflabor für die Holzmöbelbranche. Das Unternehmen blickt zufrieden auf die vergangenen zwölf Monate zurück: Die Zahl der durchgeführten Prüfungen ist im Vergleich zu 2021 leicht gestiegen, liegt bei rund 45.000. Der Umsatz bleibt knapp über der 7-Millionen-Euro-Grenze. Die Zahl der Mitarbeiter stieg auf 56 und dank geplanter Einstellungen weiter steigen. Auch diese Zahl kann sich sehen lassen: Im Jahr 2022 wurden von der „Catas Academy“ rund 200 Schulungsstunden in Form von Webinaren, Treffen und Seminaren in Italien und auf dem internationalen Markt angeboten.

„Ein Jahr 2022, das uns angenehm überrascht hat“, kommentiert Geschäftsführer Franco Bulian, „wenn man bedenkt, dass es besorgniserregend begann, mit den Unwägbarkeiten der Pandemie und dem Krieg in der Ukraine sowie der daraus resultierenden Schließung von drei Märkten – Ukraine, Weißrussland und Russland. Wir erzielten mit diesen drei Ländern in der Vergangenheit immerhin rund vier Prozent unserer Einnahmen.“

Zu dem guten Gesamtergebnis haben viele im Jahr 2022 neu gestartete Aktivitäten beigetragen. Wie zum Beispiel die Entwicklung und Herstellung von Prüfmaschinen der Sparte „Catas Engineering“. Mit diesen Maschinen können Unternehmen im eigenen Betrieb die gleichbleibende Qualität der Produkte überprüfen.
Auch die neue Dienstleistung „The Life Cycle measured by Catas“ des Labors kommt gut an. Was nicht zuletzt daran liegt, dass sich Anbieter weltweit immer häufiger Fragen der Nachhaltigkeit stellen müssen. Mit den neuen Services werden die Umweltauswirkungen eines Rohstoffs, eines Halbfertigprodukts oder eines Endprodukts nach den international anerkannten Grundsätzen der Ökobilanzierung objektiv gemessen.

Ein bewussterer Verbraucher
„Mehr als je zuvor achten die Verbraucher heute auf sichere und zuverlässige Produkte“, so Bulian weiter. „Ein Szenario, das zweifellos das Ergebnis eines stärkeren Bewusstseins des Einzelnen und noch entschlossenerer und kohärenterer internationaler Normen ist, deren oberstes Ziel die beste Lebensqualität für alle ist. Ich bin jedoch davon überzeugt, dass die schwierigen Rahmenbedingungen, die wir in den letzten Jahren erlebt haben, ebenfalls eine wichtige Rolle in dieser Dynamik spielen. Es ist unumgänglich, dass die Unternehmen ihren Teil dazu beitragen und durch Tests und Zertifizierungen Zuverlässigkeit, Sicherheit, Langlebigkeit und Umweltfreundlichkeit garantieren.

Die Nachfrage
Während auch der italienische Markt weiter wächst, machen Tests für Kunden in aller Welt mittlerweile 35 Prozent des gesamten Geschäfts von Catas aus. Vor allem im Jahr 2022 war ein deutlicher Anstieg der Aufträge aus China zu verzeichnen, wo viele Hersteller die strengen Spezifikationen erfüllen müssen, die ihnen von globalen Möbelhändlern auferlegt werden.

Alles aus einer Hand
Auch auf die Zunahme der Komplexität hat Catas reagiert. Es gibt neben Normprüfungen für Stühle, Matratzen oder Tische auch Brandreaktionstests, Oberflächen-Qualitätstests, mechanische Prüfungen und die Kontrolle von Lacken und Klebstoffen: „Wer sich an Catas wendet, der weiß, dass er auf Ingenieure, Holzmöbeltechniker und Chemiker zählen kann, die ihn zügig mit Tests und Zertifizierungen unterstützen, dank derer er neue Produkte definieren oder etablierte Produktionsprozesse umsetzen und weiter verbessern kann. Dass wir uns als einziger Ansprechpartner für die gesamte Lieferkette von Möbeln anbieten können, hilft uns, die Beziehungen in der ganzen Welt zu festigen“, fährt der Catas-Geschäftsführer fort.

Dreißig Jahre „CQA-Catas Quality Award“
Im Jahr 2023 wird das dreißigjährige Bestehen des „CQA-Catas Quality Award“ gefeiert, einer Zertifizierung, die sich nicht auf ein einzelnes Produkt bezieht, sondern auf eine ganze Produktion bzw. die Prozesskette mit allen verwendeten Materialien. Erst kürzlich hat Catas den Meilenstein von 200 zertifizierten Produkten erreicht. Die Auszeichnung reicht von Platten bis zu Beschichtungssystemen, von Halbfertigprodukten bis zu kompletten Möbeln.

Im Jubiläumsjahr wird dem „CQA-Catas Quality Award“ das neue Zertifikat „VOC Low Emission“ zur Seite gestellt. Diese Auszeichnung geht nur an Produkte, die unter Einhaltung strengster VOC-Richtlinien entstehen. Ein weiteres Thema – die Emissionen in Innenräumen – das den Endverbraucher der Möbelindustrie zunehmend beschäftigt.

Ziele für 2023
Für das neue Geschäftsjahr gibt es viele Pläne und Strategien, mit denen Catas die Aktivitäten an den drei Standorten in Friaul-Julisch Venetien, der Lombardei und Marche weiter ausbauen will. Auch Investitionen soll es geben. In San Giovanni al Natisone (Udine) ist alles bereit, um mit der Erweiterung des Gebäudes zu beginnen, in dem sich das Feuerlabor und das mechanische Labor befinden. Zusätzliche 2.400 Quadratmeter auf drei Etagen werden hier entstehen.
In Lissone profitiert Catas von einer dreißigjährigen Präsenz, die in den letzten Jahren dazu geführt hat, dass sich auch Möbelhersteller vermehrt in der Region angesiedelt haben. Hier galt und gilt es, die zur Verfügung stehenden Prüfmaschinen und -geräte zu erneuern und deren Anzahl zu erhöhen.
Im Laufe des Jahres 2022 hat sich auch die in 2021 neu gegründete Niederlassung in Pesaro etabliert und gerechnet. Die Anzahl an Test nahm kontinuierlich zu, genauso wie die Nachfrage an Kursen und Seminaren. Ein Umzug in ein größeres Gebäude wird dem Ganzen sicherlich noch einmal Rückenwind geben.
Im Jahr 2023 wird Catas zudem zum ersten Mal auf internationalen Messen und Veranstaltungen vertreten sein, um zu unterstreichen, dass das italienische Prüflabor weit über die Landesgrenzen aktiv ist.

HDH

Waldbau regional an der Erderhitzung ausrichten

Zur Stellungnahme „Mehr als Gute fachliche Praxis“, die Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir vergangenen Donnerstag auf der „Grünen Woche“ aus den Händen des Wissenschaftlichen Beirats für Waldpolitik entgegennahm, erklärt Denny Ohnesorge, Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der Deutschen Holzindustrie (HDH):

„Der Hauptverband der Deutschen Holzindustrie begrüßt zentrale Punkte in der gestern vom Wissenschaftlichen Beirat für Waldpolitik vorgelegten Stellungnahme „Mehr als Gute fachliche Praxis“.

Die Folgen der Erderhitzung stellen die Waldwirtschaft in Deutschland vor Probleme, auf die je nach Standort, Region und Betrieb unterschiedliche Antworten sinnvoll sein können. Pauschale Festlegungen zur Bewirtschaftung, wie sie bundesweite Kriterien zur fachlichen Praxis zementieren würden, wären daher nicht die richtige Lösung. Der vom Wissenschaftlichen Beirat gemachte Vorschlag einer „anpassungsfähigen forstlichen Governance“ hat hingegen das Potenzial, den regional sehr unterschiedlichen Anforderungen an Waldbau und -bewirtschaftung gerecht zu werden.

Mit seinem ganzheitlichen Ansatz, der die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen (SDGs) umfassend und nicht isoliert voneinander in den Blick nimmt, geht das Positionspapier vor dem Hintergrund der angestrebten Novelle des Bundeswaldgesetzes angemessen und innovativ auf aktuelle Herausforderungen für die Waldbewirtschaftung ein.

Zu begrüßen ist auch das von Bundesminister Cem Özdemir bei Entgegennahme des Positionspapiers geäußerte Bekenntnis zur Stärkung der Wald- und Holzwirtschaft. Durch die zusammen mit der Bundesbauministerin angekündigte Holzbau-Initiative muss das Bekenntnis jetzt in die Tat umgesetzt werden.“

Führt international anerkanntes Umweltmanagementsystem EMAS ein

Die Messe Frankfurt setzt ihre Nachhaltigkeitsoffensive fort und strebt bis Ende 2023 ein Zertifikat des international anerkannten und anspruchsvollen Umweltmanagementsystems EMAS (Eco-Management und Audit Scheme) an. Damit ist die Messe Frankfurt laut EMAS das erste Unternehmen innerhalb der deutschen Messewirtschaft, das dieses System einführt.

Das von der Europäischen Union entwickelte Gütesiegel für nachhaltiges Umweltmanagement legt das Augenmerk auf die kontinuierliche und eigeninitiierte Verbesserung der Umweltleistung. „EMAS ist das anspruchsvollste Umweltmanagementsystem weltweit und damit ein echter Motor des Wandels. Mit der angestrebten Validierung verbessern wir konsequent und dauerhaft unsere Umweltleistungen und dokumentieren diese sehr transparent gegenüber unseren Geschäftspartnern, Gesellschaftern und der interessieren Öffentlichkeit“, betont Wolfgang Marzin, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Frankfurt. Das Unternehmen wird das Audit bis Ende des Jahres für alle an seinem Heimatstandort in Frankfurt ansässigen Unternehmensgesellschaften durchführen und sich dann jährlich an seinen Fortschritten messen lassen. Die Analyse und Prüfung durch EMAS umschließt neben der Messe Frankfurt GmbH, Messe Frankfurt Exhibition GmbH, Messe Frankfurt Venue GmbH auch die Tochterunternehmen Messe Frankfurt Medien und Service GmbH sowie Accente Gastronomie Service GmbH.

Die strengen Anforderungen und regelmäßigen, unabhängigen Bewertungen durch EMAS umfassen nahezu alle Unternehmensbereiche. Kernindikatoren sind die Sektoren Energie, Emissionen, Material, Wasser, Abfall sowie Flächenverbrauch beziehungsweise biologische Vielfalt. Zusätzlich werden weitere Indikatoren wie beispielsweise soziales Engagement bewertet. Geprüft werden der gesamte Prozess und die Informationen in einer Umwelterklärung durch unabhängige externe Umweltgutachter*innen. Das EMASBegutachtungssystem wird vom Bundesumweltministerium überwacht.

Nachhaltigkeit ist eine zentrale Säule der Unternehmensstrategie der Messe Frankfurt. In den vergangenen Jahren hat sich die Unternehmensgruppe mit einer Reihe von freiwilligen Selbstverpflichtungen zur Nachhaltigkeit bekannt. Hierzu gehören der United Nations Global Compact, die Charta der Vielfalt sowie der Nachhaltigkeitskodex fairpflichtet. 2022 hat die Messe Frankfurt erstmals ein ESG-Rating (Environmental, Social, Governance) absolviert und die Bronze-Medaille erreicht. Das Unternehmen unterstützt die Nachhaltigkeitsinitiative der Branchenverbände AUMA und UFI und hat den „Net Zero Carbon Events Pledge“ unterzeichnet.

Generationen- und fachübergreifend sind die Mitarbeitenden der Messe Frankfurt aktiv in den nachhaltigen Transformationsprozess im Unternehmen eingebunden. Auch Auszubildende und Studierende beschäftigen sich intensiv und erfolgreich mit dem Thema Nachhaltigkeit. Im Rahmen der Messe-Impuls-Preis-Verleihung 2022 für herausragende wissenschaftliche Abschlussarbeiten durch den FAMA, Fachverband Messe und Ausstellungen, wurde Messe Frankfurts Young Professional Valerie Grimm mit dem ersten Platz prämiert. In ihrer Bachelorarbeit an der DHBW Ravensburg hat sie das Thema Nachhaltigkeit von Kongressen am Beispiel der Messe Frankfurt untersucht. Grimm hat eine Matrix sowie ein Online-Tool entwickelt, die es ermöglichen, den CO2- Fußabdruck von Kongressveranstaltungen bezogen auf die Locations abzubilden und die einzelnen Parameter interaktiv planbar zu machen.

Erstmals mehr als 300 Mio. Euro Umsatz

Mit 303 Mio. Euro hat es die Baumann Group 2022 über die nächste Umsatzschwelle geschafft. Davon entfallen 74,2 Mio. Euro auf Bauformat (+11,7 Prozent), auf Burger 217,2 Mio. Euro und Badea 11,8 Mio. Euro (+8,4 Prozent). Im Schnitt entspricht dies einem Jahreswachstum von 7,1 Prozent für die gesamte Gruppe.

Das Plus wurde im In- und Ausland erwirtschaftet, wie Geschäftsführer Matthias Berens gegenüber unserer Redaktion berichtet. Die Exportquote stieg leicht auf 27 Prozent, was laut Berens durchaus noch Potenzial hat. Entsprechend werden die Auslandsaktivitäten noch verstärkt. Die höchste Dynamik entwickelte 2022 Spanien mit 18,6 Prozent Plus, was gerade durch einen zweiten Vertriebsmann verstärkt wurde. Frankreich als Nr.1 legt um 13,8 Prozent zu, die Niederlande an zweiter Stelle um 16 Prozent.

Um den Export zu pushen, nimmt die Baumann Group in diesem November erstmals an der Pariser Messe „Esprit Meuble“ teil, ebenso wieder an der „Eurocucina“ 2024. Ende diesen Monats geht es zur „KBIS“ nach Las Vegas, wo das Unternehmen sogar an zwei Ständen durch den amerikanischen Distributor vertreten ist.

Auch wenn die Stimmung im Handel hierzulande eher ruhig ist, sei sie weiterhin gut, stellt Berens fest. Für Bauformat gibt es zusätzlich Rückenwind als neuer Zweitlieferant für die Musterring-Küche, die über Küchen Aktuell und Segmüller vertrieben wird. Dies sei kein Ersatz für Störmer, betont Berens, sondern mit Verweis auf die Lackkompetenz: „Wir liefern das, was Störmer nicht abdeckt.“ Etwas schwieriger sieht es derzeit für Burger aus, da im Zuge der Preiserhöhungen der Einstieg wegbricht. „Die 4.000- bis 5.000-Küche gibt es faktisch nicht mehr“, stellt Berens fest und hofft, dass sich die Nachfrage entsprechend stärker von oben nach unten verlagert.

„Domotex Asia“/„Chinafloor“

Rückkehr nach Shanghai im Juli

China kündigte kürzlich eine landesweite Lockerung der COVID19-Beschränkungen an. Die Ankündigung ist ein positives Zeichen für die Zukunft der Messeindustrie und wurde sowohl von den Veranstaltern, als auch von den Teilnehmern mit Begeisterung aufgenommen. Die wichtigsten neuen gelockerten Maßnahmen umfassen weniger Tests, keine umfangreichen Sperrungen und keine Quarantäne in zentralen Zentren für Patienten mit leichten Symptomen. Die Lockerung der Vorschriften stellt die weitreichendsten Änderungen seit Beginn der Pandemie vor drei Jahren dar und markiert eindeutig eine Rückkehr zur Normalität in China.

Auch der Welthandel und die damit verbundenen Ein- und Ausfuhren in der Bodenbelagsbranche befinden sich auf dem Weg zu einer raschen Erholung. Die „Domotex Hannover“ fand vom 12. bis 15. Januar 2023 nach zwei Jahren Zwangspause statt, und mehr als 100 chinesische Aussteller nahmen vor Ort persönlich teil. „Dies ist ein deutliches Zeichen für die Liberalisierung des Welthandels. Wir glauben, dass die zweite Jahreshälfte 2023 einen starken Aufschwung der internationalen und nationalen Aktivitäten in einem sichereren Umfeld markieren wird“, erklärte David Zhong, Präsident von VNU Exhibitions Asia, Ltd, Mitveranstalter der „Domotex Asia“/„Chinafloor“. Aus diesem Grund haben die Organisatoren auch beschlossen, dass die „Domotex Asia“/„Chinafloor“ im Jahr 2023 vom 26. bis 28. Juli im „National Exhibition and Convention Center“ in Shanghai stattfinden wird, um der Bodenbelagsbranche wieder eine hochwertige Veranstaltung zu bieten.

In der Ausgabe 2023, die das 25. Jahr der aufeinanderfolgenden „Domotex Asia“/„Chinafloor“-Messen markiert, werden neue und bewährte Highlights und Veranstaltungen das größte Treffen der Branche in der asiatisch-pazifischen Region ergänzen. „Z-Space“, das neueste Schaufenster der „Domotex Asia“/„Chinafloor“, rückt alle Aspekte mehrdimensionaler Räume ins Rampenlicht und deckt verschiedene Kategorien des Boden-Wand-Decken-Konzepts ab. Das Hosted-Buyer-Programm bringt erneut sowohl vor Ort, als auch online, hochwertige Einkäufer mit einigen der besten Bodenbelagshersteller aus der Region zusammen. Die Hosted Buyers, die sich für die Vor-Ort-Option entscheiden, kommen unter anderem in den Genuss einer kostenlosen Unterkunft in Shanghai sowie eines VIP-Status auf der Messe. Schließlich gibt es auch wieder das „China Flooring Industry Summit Forum“, bei dem 23 renommierte Experten und herausragende Unternehmer referieren. Ihre Präsentationen und Diskussionen werden von angesehenen Branchenvertretern besucht, die unter anderem mehr als 200 Bodenbelagsunternehmen in China vertreten.

In den vergangenen drei Jahren kamen aufgrund der strengen chinesischen Politik zur Bekämpfung von Epidemien, neben den Einschränkungen im internationalen und nationalen Reiseverkehr, auch alle kommerziellen Aktivitäten in der Region letztlich zur Stagnation. Mit der Anpassung der Regierungspolitik ist davon auszugehen, dass die langfristig aufgestaute Nachfrage auf dem chinesischen Markt in den kommenden Monaten sehr deutlich zutage tritt. Die „Domotex Asia“/ „Chinafloor“ trägt dazu bei, die ständig steigende Nachfrage der Bodenbelagsindustrie zu befriedigen, und nimmt auch weiterhin eine Pole-Position der Geschäftsplattform im asiatisch-pazifischen Raum sein.

DS Automotion wird vollständiges Mitglied der Gruppe

Die SSI Schäfer Gruppe, ein international führender Lösungsanbieter von modularen Lager- und Logistiksystemen mit rund 10.000 Mitarbeitenden, und die DS Automotion GmbH, ein führender Anbieter von mobiler Robotik (AGV – Automated Guided Vehicle und AMR – Autonomous Mobile Robots) mit Hauptsitz in Linz, haben einen Vertrag zur vollständigen Anteilsübernahme an der DS Automotion GmbH durch SSI Schäfer unterzeichnet.

Damit baut SSI Schäfer die seit dem Jahr 2018 bestehende Minderheitsbeteiligung aus, um der wachsenden Bedeutung der autonomen und mobilen Robotik und des AGV-Geschäfts in der Intralogistik Rechnung zu tragen. Der vollständige Anteilserwerb tritt zum 01. März 2023 in Kraft und erfolgt vorbehaltlich der Genehmigung durch die Bundeswettbewerbsbehörde in Österreich.

Über den Kaufpreis der Anteile wurde Stillschweigen vereinbart. Das Management um die Geschäftsführer Manfred Hummenberger und Wolfgang Hillinger bleibt weiter an Bord. Unverändert wird DS Automotion auch künftig eigenständig mit seiner etablierten Marke auftreten.

Steffen Bersch, CEO der SSI Schäfer Gruppe: „Die Partnerschaft mit DS Automotion wurde in den letzten zwei Jahren deutlich intensiviert, und das Geschäft mit selbstfahrenden Fahrzeugen in der Intralogistik wächst rasant. Deshalb freuen wir uns sehr, dass die Gesellschaft, als einer der führenden Player im internationalen Markt, nun ein vollständiges Mitglied der SSI Schäfer Gruppe wird. Gemeinsam werden wir den Wachstumskurs im Bereich Robotik fortführen.“

Im Zuge der generellen Neuausrichtung des Robotik-Geschäfts ist eine der wichtigsten gemeinsamen Initiativen die Weiterentwicklung autonomer mobiler Roboter (AMR). Dieses Produktsegment, das durch einfache Inbetriebnahmen und flexible Einsatzmöglichkeiten besticht, gewinnt zunehmend an Bedeutung und bietet hohe Wachstumschancen. DS Automotion hat in diesem Produktsegment Standards wie Planbare Autonomie und Kooperative Navigation entwickelt, welche helfen, die Vorteile der Flexibilität mit der Verlässlichkeit und Verfügbarkeit industrieller Anlagen zu verbinden. Basis für diese Transformation ist die hohe Inhouse Technologiekompetenz von DS Automotion, die auf 40 Jahren Navigations- und Steuerungs-Knowhow aufbaut.

Manfred Hummenberger, CEO DS Automotion: „Wir sind in den letzten Jahren als DS Automotion stark und kontinuierlich gewachsen und haben durch einen vermehrten Fokus auf Technologie und Produktstandardisierung die Qualität und Performance des Unternehmens maßgeblich gesteigert. Um mit den rasanten Entwicklungen in dieser Branche auch weiterhin schritthalten zu können, ist jetzt der richtige Zeitpunkt, die Zusammenarbeit mit SSI Schäfer auf ein neues Level zu heben und damit an den weltweit sich bietenden Wachstumschancen im Bereich Robotik mit vereinten Kräften zu partizipieren.“

Die vollständige Anteilsübernahme an DS Automotion bildet einen wichtigen Meilenstein zum Ausbau der Technologieführerschaft der SSI Schäfer Gruppe und stärkt die Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft in den für die Intralogistik zukunftsweisenden Bereichen Robotik und Automatisierung.

Gleichzeitig verbleibt DS Automotion in den bekannten Anwendungsgebieten wie Produktions- und Krankenhauslogistik als auch Montageanlagen. Diese Bereiche werden weiterhin mit gewohnter Innovationspower ausgebaut und die bestehenden Kundenbeziehungen gestärkt.

Errichtet neues Logistikzentrum in Coesfeld

Am 25. Januar war es so weit: Um 11.00 Uhr erfolgte der erste Spatenstich für das neue Parador Logistikzentrum am Standort Coesfeld. Auf der Fläche zwischen B474 und Millenkamp entsteht ein 30.000 Quadratmeter großer Neubau mit einer Kapazität für bis zu 30.000 Paletten und ausreichend Platz für operative Tätigkeiten.

Nach einer intensiven Planungsphase mit Stakeholdern aus allen Bereichen und in enger Abstimmung mit der Stadt Coesfeld sind die Weichen für eine erfolgreiche Realisierung des Projekts gestellt. Für die Konzeption und ganzheitliche Planung wurde das Bau- und Dienstleistungsunternehmen Goldbeck aus Münster beauftragt.

„Wir freuen uns, dass wir die Interessen aller Projektpartner berücksichtigen konnten, und sind glücklich, nun in die Umsetzung zu starten“, blickt Stefan Kükenhöhner, Geschäftsführer bei Parador, positiv auf die kommenden Monate. Die Fertigstellung des Logistikzentrums ist für das Frühjahr 2024 geplant.

Um diesen straffen Zeitplan einzuhalten, bedarf es eines erfahrenen Partners, den Parador mit Goldbeck gefunden hat. „Nach über einem Jahr an konstruktiven Gesprächen und intensiver Vorarbeit, sind wir sehr froh, dass wir für Parador ein nachhaltiges und energieeffizientes Logistikzentrum realisieren dürfen“, erklärt Christian Terwey, Leiter der Goldbeck Niederlassung Münster.

Effizienz, Nachhaltigkeit und die Stärkung des Standorts Coesfeld sind die wichtigsten Argumente für den Bau des neuen Logistikzentrums von Parador. Parador steigert mit dem Neubau und der damit verbundenen Zentralisierung der Läger die gesamte Effizienz seiner Logistik und wird deutlich flexibler. Die Parador Außenlager in der Umgebung können aufgegeben werden, es entfallen rund 33 Prozent der bisherigen Transporte.

Das Thema Nachhaltigkeit wird durch eine Fassadenbegrünung und einen umfassenden Bepflanzungsplan für das Gelände zusätzlich unterstützt. Ebenfalls projektiert ist die Installation einer PV-Anlage auf der 30.000 Quadratmeter großen Dachfläche. Die dort gewonnene Energie wird für den eigenen Verbrauch am Standort Coesfeld eingesetzt. So stärkt Parador seine Kohlendioxid-neutrale Produktion am Standort Coesfeld.

HDH

Waldbau regional an der Erderhitzung ausrichten

Zur Stellungnahme „Mehr als Gute fachliche Praxis”, die Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir gestern auf der Grünen Woche aus den Händen des Wissenschaftlichen Beirats für Waldpolitik entgegennahm, erklärt Denny Ohnesorge, Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der Deutschen Holzindustrie (HDH): „Der Hauptverband der Deutschen Holzindustrie begrüßt zentrale Punkte in der gestern vom Wissenschaftlichen Beirat für Waldpolitik vorgelegten Stellungnahme „Mehr als Gute fachliche Praxis”.

Die Folgen der Erderhitzung stellen die Waldwirtschaft in Deutschland vor Probleme, auf die je nach Standort, Region und Betrieb unterschiedliche Antworten sinnvoll sein können. Pauschale Festlegungen zur Bewirtschaftung, wie sie bundesweite Kriterien zur fachlichen Praxis zementieren würden, wären daher nicht die richtige Lösung. Der vom Wissenschaftlichen Beirat gemachte Vorschlag einer „anpassungsfähigen forstlichen Governance” hat hingegen das Potenzial, den regional sehr unterschiedlichen Anforderungen an Waldbau und -bewirtschaftung gerecht zu werden.

Mit seinem ganzheitlichen Ansatz, der die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen (SDGs) umfassend und nicht isoliert voneinander in den Blick nimmt, geht das Positionspapier vor dem Hintergrund der angestrebten Novelle des Bundeswaldgesetzes angemessen und innovativ auf aktuelle Herausforderungen für die Waldbewirtschaftung ein.

Zu begrüßen ist auch das von Bundesminister Cem Özdemir bei Entgegennahme des Positionspapiers geäußerte Bekenntnis zur Stärkung der Wald- und Holzwirtschaft. Durch die zusammen mit der Bundesbauministerin angekündigte Holzbau-Initiative muss das Bekenntnis jetzt in die Tat umgesetzt werden.”

Kitchen Stories kocht jetzt in Küchen von Rotpunkt

Rotpunkt Küchen ist neuer Küchenausstatter der populären Kochplattform Kitchen Stories. Alle neuen Rezepte und deren mediale Inszenierung werden seit Januar 2023 in drei exklusiven Küchen des Unternehmens aus Bünde umgesetzt. Auf Fotos und in Videos sind die Rotpunkt Küchen selbst zu sehen, deren Innenleben und die Umfeldgestaltung mit modernen Stauraumlösungen wie die „Wall Solution“. „Mit dieser Partnerschaft gehen wir neue Wege in der Ansprache von Endkundenkonsumenten und schaffen Aufmerksamkeit für unsere Küchen und unsere Marke“, beschreibt Lena Steffen vom Rotpunkt-Marketing das Engagement. Denn Kitchen Stories erreicht über seine diversen digitalen Kanäle jeden Monat Nutzerinnen und Nutzer im zweistelligen Millionenbereich.

Die weltweite Community erhält auf der Website kitchenstories.com und über Social Media täglich neue Inspirationen für simple, anspruchsvolle und kreative Gerichte. Und darüber hinaus Infos und Tipps zur Ausstattung der Küche. Leadgenerierung inklusive: Denn auf den jeweiligen Plattformen haben die Nutzerinnen und Nutzer die Möglichkeit, direkt mit dem Küchenmöbelhersteller Kontakt aufzunehmen. Was das erfolgreiche Berliner Start-up unterstreicht: „In einer Kombination aus Nutzer-Befragungen und Retargeting-Maßnahmen bringen wir potenzielle Käufer direkt mit Rotpunkt Küchen zusammen.“ Die drei ausgewählten Produktionsküchen unterscheiden sich in Optik und Ausstattung und sprechen damit verschiedene Zielgruppen an. Laut Lena Steffen sind das „Young Professionals“, „familienfokussierte Hobbyköche“ und „erfahrene Professionals“.

Kitchen Stories gehört seit 2017 zur BSH Hausgeräte GmbH.