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Autor: Möbelfertigung

Mehraufwand beim Warentransport deutlich gestiegen

Auch wenn sich die Branche auf den Brexit eingestellt hat: Verzögerungen im Warenverkehr von und nach Großbritannien sind der Alltag. In Folge müssen die Unternehmen flexibel agieren und immer noch Feinjustierungen an ihren logistischen Strategien vornehmen. Was stets zusätzliche Kosten mit sich bringt. Wie die bisherigen Erfahrungen Post-Brexit-Erfahrungen aussehen, erfragte die „möbelfertigung“ bei einigen Unternehmen.

„Die größten Probleme sind aktuell logistischer Natur. Gut vorbereitet war da niemand, weder die britischen Zollbehörden, noch die Spediteure“ führt Jens Hesse, geschäftsführender Gesellschafter von Hesse-Lignal aus. „Im Januar dieses Jahres konnte bestellte Ware über mehrere Wochen nicht ausgeliefert werden, da der Prozess der Wareneinfuhr einfach nicht funktionierte. Dies betrifft sowohl Verkäufe, als auch Einkäufe. Da all dies aber schon vorhersehbar war, haben sich viele unserer Kunden bevorratet, in einigen Fällen aber leider dann doch nicht ausreichend.“

Heiner Klingelhöfer, Area Sales Manager UK & Scandinavia bei Kesseböhmer ergänzt: „Ob es zu einer von vielen erwarteten Eintrübung der Konjunktur kommt, ist insbesondere in Zeiten der Corona-Pandemie schwer vorherzusagen. Positive Aspekte des Brexits sind aus unserer Sicht nicht erkennbar.“ Ähnlich sieht es Christina Nitsche, Area Sales Manager UK & Ireland bei Rauch: „Die wirtschaftlichen Auswirkungen des Brexits auf unser Unternehmen sind zum aktuellen Zeitpunkt schwer abschätzbar. Das ist auch der Situation geschuldet, dass Großbritannien seit Januar im Lockdown ist und die Möbelhäuser noch bis Mitte April geschlossen bleiben. Wie in vielen anderen Bereichen profitiert natürlich auch bei Möbeln der Online-Handel. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Kombination aus Brexit und Corona-Lockdown in den nächsten Monaten auf den stationären Handel auswirken wird, beziehungsweise ob es zu Schließungen kommen wird und wenn ja, in welchem Maße.“

Wie andere wichtige Player der Branche die Situation beurteilen, lesen Sie in der „möbelfertigung“ 3/2021, die am 27. April erscheint oder in der digitalen Ausgabe unter https://bc.pressmatrix.com/de/profiles/62108939bed5/editions.

Außerdem in der Ausgabe: Wie CEO Ralf W. Dieter den Marktanteil der Homag Group auf 40 Prozent heben will, warum Hettich in verschiedenen Szenarien plant, was die vorherrschenden Trends bei Industrierobotern sind, welche Strategien der neue Geschäftsführer von Salice Deutschland verfolgt, was Hummingbird in Sachen Tiefdruck- und Digitaldruck zu bieten hat, welche Roboter für die holzbe- und verarbeitende Industrie besonders interessant sind was aus Sicht von Messe-Direktor Maik Fischer besonders spannend an der „interzum@home“ ist und vieles mehr.

Darüber hinaus unser Service für Sie und erstmals in der „möbelfertigung“: Die große Übersicht der Intralogistik- und Automationsspezialisten.

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Verbesserte Prognose für 2021

Aufgrund eines sehr starken Auftragseinganges im 1. Quartal 2021 und einer auch für den weiteren Jahresverlauf erwarteten hohen Nachfrage hebt Jungheinrich seine am 26. März 2021 veröffentlichte Prognose für das Jahr 2021 an.

Der Vorstand rechnet auf Basis der aktualisierten Unternehmensplanung für das Gesamtjahr 2021 nunmehr mit einem Auftragseingang zwischen 4,2 Milliarden Euro und 4,5 Milliarden Euro (bisher: 3,9 Mrd. € bis 4,1 Mrd. €). Der Konzernumsatz dürfte sich aufgrund der großen Herausforderungen in der Lieferkette innerhalb einer Bandbreite von 4,0 Milliarden Euro bis 4,2 Milliarden Euro bewegen (bisher: 3,9 Mrd. € bis 4,1 Mrd. €). Das Ergebnis vor Finanzergebnis und Ertragsteuern (EBIT) wird 2021 nach aktueller Einschätzung zwischen 300 Millionen Euro und 350 Millionen Euro liegen (bisher: 260 Mio. € bis 310 Mio. €). Demgemäß wird eine EBIT-Rendite in der Bandbreite von 7,5 Prozent bis 8,3 Prozent erwartet (bisher: 6,7 Prozent bis 7,6 Prozent). Das Ergebnis vor Steuern (EBT) dürfte 280 Millionen Euro bis 330 Millionen Euro erreichen (bisher: 240 Mio. € bis 290 Mio. €). Die EBT-Rendite soll zwischen 7,0 Prozent und 7,9 Prozent liegen (bisher: 6,2 Prozent bis 7,1 Prozent). Der Vorstand geht von einem ROCE-Wert zwischen 17 Prozent und 21 Prozent (bisher: zwischen 14 Prozent und 18 Prozent) aus.

Des Weiteren wird erwartet, dass Jungheinrich zum Geschäftsjahresende 2021 ein Nettoguthaben von deutlich über 300 Millionen Euro erreichen wird (bisher: Nettoguthaben deutlich über 200 Mio. €).

Zugrunde gelegt wird bei dieser aktualisierten Prognose insbesondere, dass es im Jahresverlauf zu keinen weitreichenderen Lockdown-Maßnahmen bis hin zu Werksschließungen kommt und die Lieferketten des Konzerns intakt bleiben. Unsere Maßnahmen zur Sicherstellung der Lieferfähigkeit von Jungheinrich setzen wir uneingeschränkt fort. Die im November 2020 veröffentlichten Ziele der Strategie 2025+ werden vollumfänglich weiterverfolgt und die Zielgrößen für 2025 im Laufe des Jahres überprüft.

Jungheinrich verzeichnete einen sehr starken Start in das Jahr 2021. Der Auftragseingang konnte im ersten Quartal 2021 um 30 Prozent auf 1.322 Millionen Euro (Vorjahr: 1.016 Mio. €) gesteigert werden. Der Umsatz erhöhte sich im gleichen Zeitraum auf 959 Millionen Euro (Vorjahr: 920 Mio. €). In einem anspruchsvollen Marktumfeld verbesserte sich das EBIT – auch aufgrund des weiterhin konsequenten Kostenmanagements – deutlich um 34 Prozent auf 72,1 Millionen Euro (Vorjahr: 53,7 Mio. €). Darin enthalten sind Zuführungen zu Rückstellungen in Höhe eines niedrigen zweistelligen Millionen-Euro-Betrages. Die getroffene Vorsorge betrifft die Berücksichtigung höherer Kosten für die Entsorgung von Batterien und Gewährleistungsverpflichtungen. Die EBIT-Rendite erhöhte sich auf 7,5 Prozent (Vorjahr: 5,8 Prozent). Das EBT betrug 68,2 Millionen Euro (Vorjahr: 43,5 Mio. €). Entsprechend lag die EBT-Rendite bei 7,1 Prozent (Vorjahr: 4,7 Prozent).

Die Quartalsmitteilung der Jungheinrich AG zum 31. März 2021 wird am 7. Mai 2021 veröffentlicht.

Villeroy & Boch

Erhöhung der Umsatz- und Ergebnisprognose

Im ersten Quartal 2021 erzielte der Villeroy & Boch-Konzern einen Umsatz in Höhe von 223,3 Millionen Euro (inkl. Lizenzerlöse) und lag damit um 40,9 Millionen Euro bzw. 22,4 Prozent über dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Zum einen war das Vorjahresquartal bereits durch die ersten Auswirkungen der Corona-Pandemie belastet, zum anderen profitiert der Konzern aktuell verstärkt von dem Trend zur Renovierung und Neuausstattung von Haus und Bad sowie der Verschönerung des eigenen Wohnumfelds. Die Auftragseingänge des ersten Quartals 2021 führten im Vergleich zum 31. Dezember 2020 zu einer Erhöhung des Auftragsbestands um 31,2 Millionen Euro auf 132,0 Millionen Euro. Davon entfielen 108,7 Millionen Euro (31.12.2020: 85,1 Mio. Euro) auf den Unternehmensbereich Bad und Wellness und 23,3 Millionen Euro (31.12.2020: 15,7 Mio. Euro) auf den Unternehmensbereich Dining & Lifestyle. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) erhöhte sich im ersten Quartal 2021 vor allem aufgrund der erreichten Umsatzsteigerung auf 18,6 Millionen Euro (Vorjahr: 4,3 Mio. Euro).

Für den Unternehmensbereich Dining & Lifestyle verlief das erste Quartal 2021 sehr positiv. Der Unternehmensbereich konnte einen Umsatz in Höhe von 63,3 Millionen Euro erzielen (Vorjahr: 56,0 Mio. Euro) und lag damit um 7,3 Millionen Euro über dem Vorjahr, welches jedoch bereits durch die weitreichenden Corona-bedingten Schließungen der Ladengeschäfte ab Mitte März 2020 beeinträchtigt war. Größter Wachstumstreiber waren die E-Commerce-Aktivitäten (+12,1 Mio. Euro) in nahezu allen relevanten Märkten. Mit den stationären Handelspartnern wurde ein Umsatzplus von 5,3 Millionen Euro erzielt. Der Unternehmensbereich Dining & Lifestyle schloss mit einem operativen Ergebnis (EBIT) von 2 Millionen Euro ab und lag damit um 6,4 Millionen Euro über Vorjahr. Ursächlich hierfür waren die erreichte Umsatzsteigerung sowie Einsparungen in den von den Lockdown-Maßnahmen betroffenen Einzelhandelsgeschäften.

Positiv verlief auch die Geschäftsentwicklung im Unternehmensbereich Bad und Wellness, der im ersten Quartal einen Umsatz in Höhe von 159,3 Millionen Euro (Vorjahr: 125,8 Mio. Euro) erzielte. Dabei wurde in allen Geschäftsfeldern ein Umsatzwachstum erwirtschaftet. Der Umsatzanstieg in Höhe von 33,5 Millionen Euro zeigte sich dabei hauptsächlich im Geschäftsfeld Sanitärkeramik (+20,3 Mio. Euro) sowie im Geschäftsfeld Wellness (+6,1 Mio. Euro). Der Unternehmensbereich Bad und Wellness startete aufgrund des umsatzstarken ersten Quartals mit einem operativen Gewinn (EBIT) von 16,6 Millionen Euro ins aktuelle Geschäftsjahr (Vorjahr: 8,7 Mio. Euro).

Im ersten Quartal 2021 hat der Villeroy & Boch-Konzern Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen in Höhe von 3,7 Millionen Euro getätigt (Vorjahr: 3,5 Mio. Euro). Davon entfielen 2,7 Millionen Euro auf den Unternehmensbereich Bad und Wellness sowie 1 Mio. Euro auf den Unternehmensbereich Dining & Lifestyle. Im Unternehmensbereich Bad und Wellness wurden neue Anlagen für die Keramikwerke in Ungarn und Frankreich sowie Werkzeuge für die ViClean-Produktion erworben. Im Unternehmensbereich Dining & Lifestyle wurde im Wesentlichen in den Erhalt und die Modernisierung des Logistikzentrums in Merzig, in Neuanschaffungen von Presswerkzeugen sowie in die energetische Optimierung eines Ofens investiert.

Im Verlauf des Jahres 2021 wird im Zuge verringerter Infektionsrisiken bzw. fortschreitender Impfungen damit gerechnet, dass die Erholung der Weltwirtschaft an Fahrt gewinnen wird. Die Stärke der wirtschaftlichen Erholung wird voraussichtlich von Land zu Land erheblich variieren. Aufgrund der überaus guten Geschäftsentwicklung des ersten Quartals 2021 und der hohen Auftragsbestände in beiden Unternehmensbereichen wird die Prognose für den Konzernumsatz und das operative Ergebnis für das Gesamtjahr erhöht. Es wird im gegebenen wirtschaftlichen Umfeld eine Umsatzsteigerung zwischen 5 und 10 Prozent (bisher 3 % bis 5 %) sowie ein deutlich überproportionaler Anstieg des operativen Konzernergebnisses erwartet. Insbesondere im zweiten Halbjahr wird eine, im Vergleich zum durch Nachholeffekte geprägten Vorjahr, nachlassende Umsatzdynamik erwartet. Der Vorstand der Villeroy & Boch AG beurteilt die wirtschaftliche Lage des Konzerns insgesamt als positiv. „Wir sind außerordentlich gut in das Jahr 2021 gestartet, die Geschäftsentwicklung im ersten Quartal ist herausragend. Die Nachfrage nach unseren Produkten ist erheblich gestiegen. Wir profitieren derzeit verstärkt vom Trend der Renovierung und Neuausstattung des Zuhauses“, erklärt Frank Göring, Vorstandsvorsitzender des Villeroy & Boch-Konzerns.

Hat an Nachhaltigkeitsziele gekoppelte Anleihefinanzierung abgeschlossen

Die PCF GmbH („Pfleiderer“ oder das „Unternehmen“), Hersteller von hochwertigen Holzwerkstoffen für Premium-Küchen und -Möbel sowie den konstruktiven Holzbau in Westeuropa, gibt den erfolgreichen Abschluss der Refinanzierung bestehender Kreditlinien bekannt:
Pfleiderer hat die Platzierung von vorrangig besicherten, variabel und festverzinslichen Sustainability-Linked Unternehmensanleihen in Höhe von insgesamt 750 Millionen Euro abgeschlossen. Das Unternehmen hat Nachhaltigkeitsziele festgelegt, die es verpflichten, zum einen, die Scope-1- und Scope-2-Treibhausgasemissionen bis 2022 beziehungsweise 2025 um 8 Prozent beziehungsweise 21 Prozent zu reduzieren, und zum zweiten, den Einsatz von recyceltem Holz bis 2022 beziehungsweise. 2025 auf 44 Prozent beziehungsweise 50 Prozent zu erhöhen (jeweils ausgehend von ihrem Ausgangswert 2020). Das Unternehmen wird einen Strafzins auf seine Anleihen zahlen, sollte es beide Ziele 2022 nicht erreichen. ISS ESG, ein führender unabhängiger Anbieter von Environmental Social Governance (ESG)-Ratings, hat bestätigt, dass die Kennzahlen, zu denen sich Pfleiderer verpflichtet hat, für das Geschäftsmodell des Emittenten zentral, relevant und wesentlich sind, und die gesetzten Ziele zu den drei ehrgeizigsten der Branche gehören. Die Anleiheemission von Pfleiderer ist eine der ersten Sustainability-Linked Anleiheemissionen eines deutschen Emittenten überhaupt und beinhaltet die erste variabel verzinsliche Sustainability-Linked Anleihe, die auf EUR lautet.

Dr. Boris Gorella, CEO von Pfleiderer, sagte: „Durch die Refinanzierung sind wir bestens für künftiges Wachstum aufgestellt. Pfleiderer bleibt hervorragend positioniert, um von den vorteilhaften Langfristtrends zu profitieren, die die Nachfrage nach unseren Produkten antreiben. Nachhaltigkeit war schon immer das Herzstück unseres Geschäfts. Unser Engagement für nachhaltiges Bauen und die Reduzierung unseres ökologischen Fußabdrucks wird durch die ehrgeizigen ESG-Ziele, die wir uns selbst gesetzt haben, deutlich.“

Das Thema Nachhaltigkeit steht bei Pfleiderer seit der Gründung vor über 125 Jahren im Mittelpunkt des Handelns. Heute ist Pfleiderer ein Pionier und Branchenführer, wenn es darum geht, Recycling-Holz in der Produktion einzusetzen. Zudem hat das Unternehmen in den letzten Jahren seine CO2-Emissionen deutlich reduziert und nähert sich damit einem zentralen Ziel, der Klimaneutralität.

Pfleiderer ist Vorreiter für eine Kreislaufwirtschaft für Holz und für Reycling-Management. Das Unternehmen verwendet für alle Holzwerkstoffprodukte Recycling-Holz, Sägespäne und nachhaltiges Rundholz (zertifiziert nach FSC1 und PEFC1). Zusätzlich produziert das Unternehmen seinen eigenen Strom, welcher zu 95 Prozent aus klimaneutraler Biomasse erzeugt wird.

Dr. Mani Herold, CFO von Pfleiderer, sagte: „Mit diesen Anleihen ist Pfleiderer gut für die Zukunft aufgestellt und setzt auf dem positiven Momentum auf, welches wir geschaffen haben. Die direkte Verknüpfung zwischen unseren ESG-bezogenen Kennzahlen und der Anleihen-Struktur war ein wesentlicher Teil des Erfolgs der Emission. Zusätzlich unterstreicht dies deutlich, wie relevant Nachhaltigkeit für unsere Strategie ist und welche Bedeutung wir nachhaltigem Wachstum beimessen.“

Präsident Claudio Luti ist zurückgetreten

Claudio Luti hat den Verwaltungsrat Federlegno Arredo Eventi S.p.A. über seinen Rücktritt als Präsident des „Salone del Mobile.Milano“ informiert. Dies teilte das Pressebüro der Messe für Deutschland, Österreich und die Schweiz heute mit.

Weiter heißt es: Über die Organisation des „Salone del Mobile.Milano“ 2021 sind noch keine finalen Entscheidungen getroffen worden. Der Verwaltungsrat des Unternehmens wird sich in den nächsten Tagen treffen, um alle zukünftigen Pläne zu besprechen.

Offizielle Urkundenübergabe „Möbel Made in Germany“

Besondere Auszeichnung: Am Donnerstag, 22. April 2021, wurde nun auch offiziell in einer kleinen feierlichen Runde die offizielle Urkunde für das neue Label ,Möbel Made in Germany‘ von Jan Kurth, Geschäftsführer des Verbands der Deutschen Möbelindustrie, an die Palmberg-Geschäftsführung vertreten durch Nicole Eggert und Uwe Blaumann sowie Sebastian Zamzow (Palmberg Energie- und Umweltmanagementbeauftragter) übergeben.

„Made in Germany“ hat weltweit einen ausgezeichneten Ruf. Nachhaltige Qualität, Design und Ingenieurskunst schwingen bei dieser Herkunftsangabe immer mit.

Das Familienunternehmen Palmberg fertigt seine hochwertigen Büroeinrichtungen am Stammsitz im mecklenburgischen Schönberg sowie im benachbarten Rehna. „Wir freuen uns, dass wir mit dem Herkunftslabel unsere heimische Produktion und unsere hohen Qualitätsmaßstäbe noch besser dokumentieren können“, sagte Palmberg-Geschäftsführer Uwe Blaumann bei der Urkundenübergabe durch Jan Kurth, den Geschäftsführer des Verbands der Deutschen Möbelindustrie (VDM). „Palmberg ist einer der ersten Büromöbelhersteller, der unser neues Siegel erhält“, freute sich Kurth über den Neuzugang im Kreis der 55 zertifizierten Hersteller.

Seit mehr als 30 Jahren beschäftigt sich Palmberg intensiv mit der Gestaltung zeitgemäßer Arbeitswelten und hat sich im Lauf der Zeit zum Experten für Büromöbel entwickelt. Heute steht der Name Palmberg für eine gelungene Mischung aus Innovation und Tradition, gepaart mit einer hohen Flexibilität und Qualität. Denn Büros sollen heute nicht nur Arbeits- sondern auch Wohlfühlorte sein. Besonderes Vertrauen genießen dabei Möbel, die nachweislich in Deutschland hergestellt werden.

„Für viele Verbraucher bedeutet ,Made in Germany‘, dass ein Produkt eine besonders hohe Qualität aufweist. Für Palmberg ist diese Qualität seit Firmengründung gelebte Praxis und ein Versprechen an die Kunden. Mit dem Label ,Möbel Made in Germany‘ stellen wir zukünftig auch visuell sicher, dass diese Erwartungen rundum bestätigt werden und geben Brief und Siegel auf den Herkunftsort und das daran geknüpfte Qualitätsversprechen. Die Zertifizierung mit dem Herkunftsgewährzeichen ,Möbel Made in Germany‘ sehen wir deshalb auch als weiteres Leistungsversprechen für unsere Kunden, dem wir auch in der Zukunft mit dem Namen Palmberg gegenüber verpflichtet sind.”, so die geschäftsführende Palmberg-Gesellschafterin Nicole Eggert.

Das geographische Herkunftsgewährzeichen „Möbel Made in Germany“ hat der VDM gemeinsam mit dem renommierten Deutschen Institut für Gütesicherung und Kennzeichnung (RAL) entwickelt und im August 2020 herausgebracht. Die Einhaltung der Anforderungen überwacht die Deutsche Gütegemeinschaft Möbel (DGM) im Auftrag des VDM. Für eine Zertifizierung muss nachgewiesen werden, dass die Konstruktion, die Montage und die Qualitätsprüfung des jeweiligen Möbelstücks in Deutschland stattfinden. Zudem muss der für die Qualität relevante Herstellungsprozess überwiegend in Deutschland erfolgen.

Erwartet noch mehr Besuchergruppen

Das virtuelle Format der „Interzum @home“ bietet die Möglichkeit ganz neue Präsentationsformen zu nutzen, bei Themen noch mehr in die Tiefe zu gehen, eine größere Reichweite zu generieren und neue Besuchergruppen anzusprechen. Wie auch „Interzum“-Director Maik Fischer im Gespräch bestätigt

möbelfertigung: Herr Fischer, rechnen Sie mit einer noch vielschichtigeren Besucherstruktur bei der digitalen „Interzum“?
Maik Fischer:
Auf jeden Fall. Wir erreichen über die Geschäftsführer hinaus sicher auch andere Besucher, wie zum Beispiel das technische Personal von Unternehmen, sowie neue ­Zielgruppen. Nehmen wir das Thema antibakterielle Oberflächen, das aktuell sehr im Fokus steht. Das ist interessant für den Pflegebereich. Diese Leute haben wir früher nicht erreicht, und sie wären auf eine klassische „Interzum“ wohl auch kaum gekommen. Da ist die digitale Plattform ein Riesenvorteil, denn diese Menschen können da ganz gezielt ihr Topic auswählen und sich auf der „Interzum @home“ bei den entsprechenden Ausstellern informieren.
Die Breite der Zielgruppe wird ein kräftiges Plus der Veranstaltung sein.

möbelfertigung: Was ist aus Ihrer Sicht das Reizvolle an dem virtuellen Format der „Interzum @home“?
Maik Fischer:
Die größere Reichweite und neue Zielgruppen. Außerdem gewinnen die Stages enorm an Bedeutung. Inhaltlich wird das Event viel Tiefe und gleichzeitig Breite bieten, weil Informationen anders zur Verfügung gestellt werden. Darüber hinaus ermöglichen wir den Ausstellern 100 Prozent Lead-Sichtbarkeit in ihrem Showroom, denn jeder Besucher hinterlässt einen digitalen Fußabdruck. Das gibt es bei keiner physischen Messe und ermöglicht bessere Vertriebschancen auch nach dem Event. Für uns als Messemacher ist die „Interzum@home“ ein echter Ritt, aber ein sehr spannender. Schließlich betreten wir Neuland, was enorm reizvoll ist und richtig viel Spaß macht.

Das vollständige Interview lesen Sie in der Printausgabe der „möbelfertigung“ 3/2021, die am 27. April erscheint. Sie können das Magazin auch sofort digital lesen unter http://bit.ly/mf03-21. Um das E-Magazin auch auf mobilen Endgeräten wie Smartphones oder Tablets bequem konsumieren zu können, gibt es jetzt ganz neu eine „möbelfertigung“ App. Diese erhalten Sie kostenfrei als Download wahlweise im ,,Google Play Store‘‘ für Android-Systeme oder im iOS ,,App Store‘‘ für Apple-Gerate.

Außerdem in der Ausgabe: Wie CEO Ralf W. Dieter den Marktanteil der Homag Group auf 40 Prozent heben will, warum Hettich in verschiedenen Szenarien plant, was die vorherrschenden Trends bei Industrierobotern sind, welche Strategien der neue Geschäftsführer von Salice Deutschland verfolgt, was Hummingbird in Sachen Tiefdruck- und Digitaldruck zu bieten hat, wie die Branche die Herausforderungen des Brexits meistert, welche Roboter für die holzbe- und verarbeitende Industrie besonders interessant sind und vieles mehr.

Darüber hinaus unser Service für Sie und erstmals in der „möbelfertigung“: Die neue große Übersicht der Intralogistik- und Automationsspezialisten.

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Auftragseingang im Bauhauptgewerbe im Februar gesunken

Der reale (preisbereinigte) Auftragseingang im Bauhauptgewerbe war nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Februar 2021 saison- und kalenderbereinigt 3,7 Prozent niedriger als im Januar 2021.

Im Vergleich zum Februar 2020 war der reale, kalenderbereinigte Auftragseingang im Februar 2021 um 3,5 % höher. In den ersten zwei Monaten des Jahres 2021 stiegen die realen Auftragseingänge gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 2,6 Prozent.

Der Auftragseingang im Bauhauptgewerbe betrug im Februar 2021 rund 7,1 Milliarden Euro. Das waren nominal (nicht preisbereinigt) 7,6 Prozent mehr als im Februar 2020 und damit der höchste jemals gemessene Wert an Neuaufträgen in einem Februar in Deutschland. In den ersten zwei Monaten 2021 stiegen die nominalen Auftragseingänge im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 3,3 Prozent.

Ist eine Kooperation mit dem Start-up TheWall eingegangen

Lechner und das Start-up TheWall kooperieren. Mit dem Ergebnis, einem Rückwandsystem, das exklusives Design mit innovativer Technik verbindet, erfüllt das Traditionsunternehmen sein aktuelles Motto „Wir können mehr“ mit Leben. Als richtige Idee zur richtigen Zeit versteht Daniel Griehl, Geschäftsführer Vertrieb und Marketing bei Lechner das erste gemeinsame Produkt: „TheWall by Lechner“, das die Wand zum multifunktionalen Design-Highlight macht. „Wir haben bereits vorher begonnen, uns neue Produktwelten außerhalb der Küche zu erschließen und mit unseren Produkten neue Wohnbereiche zu erobern“, so Griehl.

Weil die beiden Unternehmen die Lust auf Neues verbindet, konnte das erste gemeinsame Produkt, „TheWall by Lechner“ mit Start-up-Spirit und Handwerkstradition in Rekordzeit entwickelt werden.

Bei dem Familienunternehmen aus Rothenburg ob der Tauber sieht man in „TheWall by Lechner“ die Antwort auf mindestens zwei langfristige Trends: Während auf der einen Seite die Kunden zunehmend online Möbel kaufen, werden gleichzeitig durch das Verschmelzen der verschiedenen Wohnbereiche individuelle und kombinierbare Gestaltungsmöglichkeiten gesucht. Die Idee zu „TheWall“ von dem Unternehmer Johannes Falk verbindet beide Entwicklungen. Die Multifunktionswand bereichert nicht nur Küchen, sondern lässt sich als Multimediawand zum Beispiel auch im Wohn- oder Schlafbereich verwenden. Und ist dabei immer wieder neu flexibel auf die individuellen Bedürfnisse umstellbar.

„,TheWall‘ ist eine Kombination aus vielen bereits vorhandenen Produkten: Rückwand, Stromschienen, Accessoires. Man könnte also denken: So what?! Doch es ist am Ende wie beim iPhone, mit dem Apple auch nur vorhandene Funktionen in einem Gerät vereint hat – und so die Art unserer Kommunikation und unseres Alltags komplett umgekrempelt hat“, so Johannes Falk, der sich als ehemaliger Apple-Manager gut mit der Materie auskennt. „Wie bei vielen großen Entwicklungen ergibt sich aus der Kombination ein Zauber. Die Wand wird auf einmal zur Kommunikationszentrale, zum Soundsystem oder zum Designmittelpunkt. Ganz individuell, wie der Nutzer es möchte. Das ist der sogenannte Houdini-Effekt von ,TheWall by Lechner‘, so Falk weiter. Er freut sich, dass seine Idee für die neuartige Rückwand dank Lechner zum Produkt wird, denn das Traditionsunternehmen verfügt über Produktionsmöglichkeiten und Infrastruktur, um auch eine größere Nachfrage bedienen zu können.

Für die verschiedenen Gadgets und Accessoires, die die Rückwand mit Leben füllen, holte man sich weitere Produktpartner an Bord und ist bereits mit weiteren bekannten Zubehörpartnern in der Entwicklung. Die Markteinführung ist schon für Mai geplant. „All in – Wonderwall“ heißt der Claim und bringt genau auf den Punkt, was die beiden Unternehmen entwickelt haben: einen Alleskönner für die Wand, der jedem Raum Magie verleiht – und der, wie sich Daniel Griehl sicher ist, „ein großer Schritt auf dem Weg ist, für Lechner neue Märkte zu erschließen.“