Zum Hauptinhalt springen

Autor: Möbelfertigung

Jetzt mittels Youtube-Filmen besser montieren

Es ist jetzt noch einfacher, Nassraumelemente von Resopal im Badezimmer zu montieren: Der internationale Schichtstoffhersteller stellt Verarbeitern auf Youtube ausführliche Schritt-für-Schritt Tutorials zur Installation von „Spastyling“-Produkten zur Verfügung.

„Wir verspüren eine ungebrochene Nachfrage nach unseren ,Resopal Spastyling‘ Produkten. Gleichzeitig sind Vor-Ort-Schulungen aufgrund der aktuellen Situation kaum möglich. Unser neues digitales Angebot unterstützt die Verarbeiter bei der Montage unserer Produkte – und gibt eine Vielzahl an Profitipps, die auch für erfahrene Kunden eine wichtige Unterstützung sein können“, erklärt Frank Scheidel, Verkaufsleiter „Spastyling“ DACH bei Resopal.

„Resopal Spastyling“ bietet die Möglichkeit, ganzheitliche Badkonzepte mit einer vielfältigen Auswahl an Dekoren und Oberflächen umzusetzen. Die leichten und großflächigen Wandelemente, die „Spastyling Boards“, haben sich in den letzten Jahren als Alternative zu klassischen Fliesen im Bad etabliert. In Kombination mit dem „Spastyling“ Fußboden und Duschelementen lassen sich Badkonzepte aus einem Guss realisieren. Das digitale Trainingsangebot umfasst alle relevanten Montageschritte für die Resopal Produkte und ist ab sofort auf Youtube verfügbar.

Folgende Videos gibt es bereits:

  • Zuschnitt und Konfektionierung von Wandelementen
  • Verbinden von Wandelementen
  • Kleben von Wandelementen
  • Verarbeiten von Profilen
  • Wannenverkleidung
  • Vorwandverkleidung
  • Verbinden von Wandelementen mit Nut und Feder
  • Fußboden verlegen
  • Einbau Duschtasse
  • Bestellformular Duschtasse

Leichter Umsatzrückgang im Corona-Jahr 2020 – trotz steigender Nachfrage

Mit einem blauen Auge in eine rosige Zukunft. So könnte man die Entwicklung der Schmidt Groupe im abgelaufenen Wirtschaftsjahr zusammenfassen. In Deutschland zeigte sich die Möbelindustrie trotz Pandemie mit Umsatzeinbußen von 3,7 Prozent recht robust – und laut Verband der Deutschen Möbelindustrie verbuchten die Küchenhersteller sogar eine Steigerung von 4,5 Prozent. Ein ganz anderes Bild allerdings in Frankreich: Hier haben die Auswirkungen von Covid-19 und den damit verbundenen Lockdowns viel gravierendere Spuren hinterlassen.

So erzielte die Schmidt Groupe einen Produktionsumsatz von 564 Millionen Euro und lag somit aufgrund der anhaltenden Folgen der Pandemie um sechs Prozent unter dem Vorjahr. Auch der Fachhandelsumsatz verzeichnete ein Minus von sieben Prozent. Die Erlöse einschließlich der über die Gruppe gelieferten Elektroeinbaugeräte belief sich auf 1,62 Milliarden Euro. Doch der erste Blick auf die Zahlen trügt: Die Umsätze spiegeln die gestiegene Nachfrage nicht wider.

„Unsere Entwicklung war durchweg positiv. Der Wunsch nach einer neuen Küche und vor allem auch das Interesse an unseren Maßanfertigungen aus den Wohnwelten waren enorm“, erklärt Jean-Claude Meyer. Er ist der Geschäftsführer der zur Schmidt Groupe gehörenden Schmidt Küchen GmbH & Co. KG, die in Deutschland ein Umsatzplus von rund 15 Prozent bilanzieren konnte. Im Hauptabsatzmarkt Frankreich war es jedoch anders.

Im internationalen Vergleich hinkt hier der Möbelmarkt bei der Produktion und im Verkauf hinterher. „Unsere Werke standen zweieinhalb Monate still. Insgesamt fielen so 22 Prozent an Produktionskapazitäten weg – dieses Loch lässt sich nicht so schnell stopfen. Obwohl wir von September bis Dezember sogar sieben Prozent über unserer maximalen Kapazitätsauslastung lagen“, erklärt Meyer und fügt hinzu: „Aber diesen Rückstand holt man nicht so einfach auf. Vor allem dann nicht, wenn parallel dazu das Kaufinteresse weiter hoch ist. So gingen wir mit einem dick gefüllten Auftragsbuch in den Jahreswechsel, während der Zustrom auf die Studios kontinuierlich anhielt.“

Der Möbelkauf wurde beim französischen Branchenprimus nicht aufgehoben, sondern er verschob sich lediglich. Das lässt sich auch an anderen positiven Eckdaten aus dem abgelaufenen Kalenderjahr ablesen: Die Mitarbeiterzahl innerhalb des Konzerns blieb trotz Pandemie-Krise mit 1.736 annähernd gleich. Die Kurve bei der Belegschaft mitsamt den Angestellten aus den Studios vollzog sogar einen dreiprozentigen Sprung von 251 auf 7.708 Beschäftigte – ein neuer Rekord in der fast 90-jährigen Unternehmenshistorie.

Eine Bestmarke ist auch die Anzahl der Exklusivhändler, welche die Marke Schmidt sowie zusätzlich in Frankreich und Belgien noch das Label „Cuisinella“ vertreiben. Hier gab es einen Anstieg von 33 Fachgeschäften auf nunmehr 793 Partnerhäuser – wobei das deutsch-französische Traditionsunternehmen nach wie vor in 27 Ländern rund um den Globus vertreten ist. In Deutschland bieten 34 Mono-Markenstudios eine individuelle Möblierung auf Maß an. Das in dritter Generation von Anne Leitzgen geführte Unternehmen bleibt auch der fünftgrößte europäische Küchenhersteller, der insgesamt auf einer Fläche von rund 210.000 Quadratmetern produziert.

Das geschieht überwiegend im Elsass – drei Werke befinden sich in Sélestat, eines am Hauptsitz in Lièpvre und hinzukommt das im Produktionsverbund arbeitende Stammhaus im saarländischen Türkismühle. Zudem gibt es ein Logistikzentrum in Bergheim. Dabei investierte man in den letzten fünf Jahren 165 Millionen Euro in die hochmodernen Möbelfabriken.

Frankreich erlebte 2020 insgesamt drei komplette und harte Lockdowns, welche die Studios monatelang auf Eis legte. Und das in einer Zeit, in der die Leute ihr Zuhause schöner machen und in neue Möbel investieren wollten. Das löste einen Boom im Netz aus.

So konnte die Schmidt Groupe die erste Stufe des Verkaufens und den primären Schritt der Produktentdeckung ins Internet verlagern. „Schauen wir auf die französische Webseite, haben sich die Zugriffe um 51 Prozent auf über 5,4 Millionen erhöht. Im vergangenen Jahr nutzen mehr als 750.000 Kunden unsere 3D-Konfiguratoren. Rund 18 Prozent des Umsatzes von Schmidt in Frankreich lässt sich bereits direkt auf digitale Marketingaktivitäten zurückführen“, weiß Jean-Claude Meyer. Auch wenn derzeit die Pandemie das Leben in Frankreich schon wieder lahmlegt, so geht die Schmidt Groupe doch absolut positiv und zuversichtlich in die Zukunft.

Drastischer Einbruch bei den Ausbildungsplätzen

Die schwierige Situation bei der Nachwuchsgewinnung in der Kunststoff verarbeitenden Industrie hat sich dramatisch weiter zugespitzt. Im vergangenen Ausbildungsjahr ist die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge, im Vergleich zum Vorjahr, um knapp 30 Prozent eingebrochen.

Die Corona-Krise hat die bereits angespannte Situation bei der Einwerbung von jungen Menschen für eine Ausbildung zum/zur Verfahrensmechaniker:in für Kunststoff- und Kautschuktechnik weiter drastisch verschärft. Insgesamt konnten die Unternehmen der Kunststoffe verarbeitenden Industrie gerade einmal 1.473 Auszubildende gewinnen. Dies entspricht einem Rückgang von 28,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Damit wurde der Tiefstand aus dem vergangenen Jahr nochmals deutlich unterschritten.

Die Corona-Krise hat es im vergangenen Ausbildungsjahr fast unmöglich gemacht, in Schulen oder bei Praktika junge Menschen für eine Ausbildung in diesem perspektivischen Ausbildungsberuf zu begeistern. Ungeachtet dessen entscheiden sich immer mehr Schulabgänger gegen eine duale Ausbildung und für eine Hochschulausbildung, auch weil in den allgemeinbildenden Schulen viel zu wenig Informationen über den dualen Berufsweg und seine vielfältigen Möglichkeiten vermittelt werden. „Angesichts überfüllter Universitäten und Fachhochschulen, einhergehend mit Abbrecherquoten von bis zu 40 Prozent, muss an dieser Stelle von den Schulen schnell gehandelt und das Informationsdefizit ausgeräumt werden, weil ansonsten der Standort Deutschland einen großen Schaden nimmt“, betont Ralf Olsen, Hauptgeschäftsführer des pro-K Industrieverbandes Halbzeuge und Konsumprodukte aus Kunststoff e.V. und im Gesamtverband Kunststoffverarbeitende Industrie e.V. zuständig für Bildungspolitik und Berufsbildung.

Aktuell forciert der Verband die Neuordnung des Ausbildungsberufs zum/zur Verfahrensmechaniker:in für Kunststoff und Kautschuktechnik mit einer deutlichen Akzentuierung bei Digitalsierung und Nachhaltigkeit sowie einer attraktiveren Namensgebung.

Übernahme von Kallesoe Machinery A/S

So geht Unternehmenswachstum: Mit der mehrheitlichen Übernahme des dänischen Maschinenbauers Kallesoe Machinery A/S baut die Homag Group ihr Massivholz-Segment weiter aus. Damit geht das Unternehmen den nächsten Schritt, um sich auch als führender Technologiepartner für nachhaltiges Bauen mit Massivholz zu etablieren.

Kallesoe ist spezialisiert auf Hochfrequenzpressen zur Herstellung von Brettsperrholzplatten – auch bekannt als Cross Laminated Timber – aus denen unter anderem Wände für Holzhäuser entstehen. Das 1969 gegründete Unternehmen erwirtschaftet mit etwa 70 Mitarbeitern rund 20 Millionen Euro Umsatz und hat weltweit rund 500 Pressen installiert. Kallesoe ist einer der wenigen Anbieter von Hochfrequenzpressen, die mit Hochfrequenzwellen das Aushärten des Klebstoffs beschleunigen. Holzwerke können mit dieser Technologie schneller und flexibler produzieren als mit den herkömmlichen Kaltpressen. Zudem sinken die Betriebskosten, da der Klebstoff bei Hochfrequenzpressen deutlich günstiger ist als bei Kaltpressen.

„Wir wollen als Systemlieferant möglichst viele Technologien für den Holzbau aus einer Hand anbieten“, erklärt Ralf W. Dieter, Vorstandsvorsitzender der Homag Group AG. „Durch den Boom im Holzhausmarkt wird die Bauelemente-Produktion immer stärker industrialisiert und automatisiert. Dafür ist Homag der richtige Partner. Wir entwickeln das Massivholzgeschäft zu einem zweiten Standbein neben unseren Aktivitäten mit der Möbelindustrie.“

Durch die Akquisition deckt das Homag-Produktprogramm gut 70 Prozent der Prozesskette in der Fertigung von Leimholzelementen ab. Homag hat seine Massivholzaktivitäten im neuen Geschäftsbereich Solid Wood Processing gebündelt. Eine zentrale Rolle spielt die Tochtergesellschaft Weinmann mit Produktionsanlagen für den Holzbau, zum Beispiel Riegelwerk- und Wand-stationen. Hinzu kommt der im Vorjahr erworbene Maschinenbauer System TM, der ebenfalls in Dänemark beheimatet ist und Systeme für das Sortieren, Optimieren und Keilzinken von Massivholzbrettern anbietet. Kallesoe hat in der Vergangenheit bereits bei mehreren Projekten mit System TM kooperiert.

Homag übernimmt gut 70 Prozent der Anteile an Kallesoe Machinery A/S von der Familie Christensen, die restlichen rund 30 Prozent verbleiben bei der Familie Kallesoe. Der Kaufpreis liegt im niedrigen zweistelligen Millionen-Euro-Bereich. „Für uns war es wichtig, einen kompetenten Investor für Kallesoe zu finden, der das Geschäft in eine erfolgreiche Zukunft führt. Wir sind zuversichtlich, dass Homag genau der geeignete Partner dafür ist,“ erklärte der bisherige Mehrheitsaktionär Otto Christensen. „Wir freuen uns darauf, zusammen mit Homag unsere Position im Wachstumsmarkt Massivholzbau auszubauen,“ sagte Bruno Kallesoe, Chief Sales Officer von Kallesoe Machinery A/S.

Der Markt für nachhaltige Holzhäuser wächst zügig. Immer mehr Bauherren entscheiden sich für Holz als Baustoff, da es schnell nachwächst und CO2 bindet. Bauen mit Holz ist klimafreundlich. Experten zufolge bindet ein Holzhaus circa 80.000 Kilogramm CO2. Holz hat sehr gute Dämmeigenschaften, der Einsatz von Holzbauteilen beschleunigt den Bau von Häusern. In puncto Brandschutz sind moderne Holzhäuser nahezu vergleichbar mit Stahlbetonkonstruktionen. Auch Bauhöhen von 100 Metern sind mit Holz möglich. In den USA sind ab 2021 Holzgebäude mit bis zu 18 Stockwerken erlaubt. In Frankreich muss ab 2022 die Hälfte der öffentlichen Gebäude in Holzbauweise erstellt werden.

Dass die Homag Group eine Akquisition plant, war zwischen den Zeilen bereits in dem großen Interview zu spüren, das die „möbelfertigung“ mit Homag & Dürr-CEO Ralf W. Dieter geführt hat. Hier geht es zu dem Interview in digitaler Form, welches wir schon lange vor Drucklegung der Ausgabe 3/2021 hier auf www.moebelfertigung.com veröffentlicht haben: TEIL 1 & TEIL 2. Wer direkt das gesamte Heft lesen möchte, der wird HIER fündig.

Hat drei neue Vorstandsmitglieder

Der Vorstand von VDMA Robotik hat drei neue Vorstandsmitglieder berufen: Andrea Alboni, Universal Robots folgt seinem ehemaligen Kollegen Helmut Schmid, der im vergangenen Jahr den Vorstand verließ. Martin Kullmann, ABB Robotics, folgt Jörg Reger von ABB Robotics. Mit Alexander Mühlens stellt die Firma Igus aus Köln erstmals ein Vorstandsmitglied.

„Wir freuen uns sehr, mit Andrea Alboni, Martin Kullmann und Alexander Mühlens drei neue hochkarätige Experten in unserem Vorstand begrüßen zu dürfen“, sagt Volker Spanier, Vorstandsvorsitzender VDMA Robotik. „Die ehrenamtliche Arbeit in der VDMA-Fachabteilung Robotik mit ihren rund 100 Mitgliedern ist wichtiger denn je. Wir beobachten aktuell eine rapide technologische Entwicklung und unterstützen kleine, mittlere und große Unternehmen dabei, die Chancen zu nutzen.“

Andrea Alboni ist General Manager von Universal Robots Western Europe in München und verweist auf die enorme Dynamik der Robotik- und Automatisierungsbranche. Als Spezialist für kollaborierende Leichtbauroboter hilft er als Vorstandsmitglied in der VDMA-Fachabteilung Robotik dabei, die Entwicklung der Mensch-Roboter-Kollaboration weiter voranzutreiben.

Martin Kullmann ist Geschäftsbereichsleiter Customer Service bei ABB Robotics im hessischen Friedberg und hebt als Zukunftsthema die Weiterentwicklung der Robotik rund um Sicherheit hervor. Der Ausbau von Standards und Erweiterungen von Anwendungsbereichen sowie die engere Zusammenarbeit von Mensch und Maschine sind weitere wichtige Themen, bei denen Martin Kullmann die VDMA-Fachabteilung tatkräftig unterstützen wird.

Alexander Mühlens leitet den Geschäftsbereich Automatisierungstechnik und Robotik beim Kölner Unternehmen Igus. Er freut sich auf die Zusammenarbeit im starken VDMA-Netzwerk der Automatisierungsbranche. Die Wettbewerbsfähigkeit der Industrie für die neuen, stark wachsenden Märkte der Automatisierung bewertet er als größte Herausforderung. Gerade dort gelte es, Impulse zu geben und mit dem VDMA die Zukunft zu gestalten.

Furnier erleben auf der „Interzum @home“

Vom 4. bis zum 7. Mai 2021 öffnen keine Messetore in Köln, sondern Server. Mit an Bord der digitalen „Interzum @home“ ist die Initiative Furnier + Natur (IFN). Unter ihrem Dach präsentieren sich knapp 20 internationale IFN-Mitgliedsunternehmen mit ihren klassischen Furnieren, Furnierprodukten und Neuheiten. Die Furnierfirmen und der IFN-Stand sind wie in einer echten Messehalle gemeinschaftlich vereint. Die teilnehmenden IFN-Mitgliedsunternehmen präsentieren sich in kompakten Firmenportraits. Ihre Mitarbeiter:innen stehen neben der Geschäftsstelle als Ansprechpersonen zur Verfügung. Hier können Besucher:innen digital Kontakt aufnehmen und ihre Fragen stellen. Interessante Videos, zum Beispiel zu den funktionalen Furnier-Trends bei Architekturprojekten und den ökologischen Vorteilen von Furnier, können rund um die Uhr angeklickt und angesehen werden.

„Im Jahr 2021 ist die gute alte ,Interzum‘ ein rein digitaler Marktplatz. Aussteller und Besucher sind gleichermaßen gespannt, wie dieses Format funktioniert und wie sein Erfolg sein wird“, erklärt Axel Groh, Vorsitzender des Vorstands der Initiative Furnier + Natur (IFN). Die Kölner Zuliefermesse ,Interzum‘ ist und bleibt dabei die weltweit bedeutendste Trendmesse und Leistungsschau für die Möbelfertigung und den Innenausbau. Eine stets optimierte Produktqualität, technische Neuerungen, effizientere Technologien, der Blick auf Ressourcenschonung, verbunden mit dem gestiegenen Anspruch an Design, gaben der Möbel- und Einrichtungsbranche nach der ,Interzum‘ immer einen sichtbaren Innovationsschub. „Präsenzmessen werden wiederkommen, aber das Digitale wird nicht mehr verschwinden. Die Furnierbranche hat die durch die Pandemie beschleunigte digitale Transformation angenommen und stellt sich gerne dieser Herausforderung“, summiert Axel Groh. Neben den klassischen Furnieren aus dem Laubholzbereich, allen voran die Eiche, ist die steigende Nachfrage der internationalen Möbelindustrie nach Nadelholzfurnieren auffällig. Hier sind es Lärche, Kiefer und Tanne, die vermehrt zu Furnier verarbeitet werden. Diese Entwicklung zeigt zum einen die wachsende Bedeutung von echten und ökologischen Naturmaterialien für Endkunden, und zum anderen einen ressourcenschonenden Umgang mit sichtbaren Oberflächen durch die verarbeitende Möbelindustrie auch bei eher preiswerten Hölzern. Kombiniert etwa mit Leitbauplatten werten Nadelholzfurniere auch günstige Möbel deutlich auf.

Die an der „Interzum @home“ teilnehmenden IFN-Mitglieder sind:
Balti Spoon/Moehring-Group, decospan, Europlac, S.R.O. – Röhr GmbH, Fritz Kohl GmbH & Co KG, Furwa Furnierkanten GmbH, HWB Furniere und Holzwerkstoffe GmbH, J. und A. Frischeis GmbH, Josef Grabner Furniere GmbH, Kirchgasser Furniere GmbH, Koppensteiner Furniere GmbH & Co. KG, Lubelski Fornir Moehring-Group, M. Kaindl OG, Roser AG, Schorn & Groh GmbH, Ulrich/IVC Group, Wehmeyer GmbH & Co KG und die Wilfried Koch KG.

Schön, effizient und nachhaltig

SPONSORED ARTICLE:

Wenn es um hochwertige Oberflächen in Top-Design geht, ist ­Neodecortech eine der ersten Adressen. Denn die Gruppe agiert stets am Trend-Puls der Zeit. Außerdem denkt das Unter­nehmen über seine eigenen ­Produkte hinaus, verfolgt konsequent nachhaltige Ziele und übernimmt dabei auch gesellschaftliche Verantwortung.
In Sachen Möbeloberflächen, Bodenbelägen und Innenausbau ist die Neodecortech-Group einer der wichtigsten und innovativsten Player am Markt. Dabei umfasst die Produktpalette 50 Produktfamilien, zwei Werkstoffstränge ­(Papier und Kunststoff), drei Abteilungen sowie drei Produktionsstätten. Das Unternehmen zeichnet sich durch hohe Qualität, kombiniert mit einem erkennbar italienischen Stil aus. Diese Handschrift zieht sich identifizierbar als roter Faden durch das Sortiment. Natürlich ist technische Perfektion für Neodecortech selbstverständlich.
Die Produkte-Palette in Sachen Papier um­fasst Basispapiere für den Druck, durchgefärbte Produkte, bedruckte ­Dekorpapiere sowie Imprägnate, Finishfolien und CPL. Bei den Kunststoff-basierten Produkten kommen PVC und PET zum Einsatz. In diesem Segment stellt Neodecortech Druckfolien für LVT sowie laminierte, beschichtete und geprägte Produkte für die Möbel- und Türenindustrie her.

Eine eigene Gruppe stellen die EOS-Produkte dar. Dabei handelt es sich um eine Reihe kürzlich entwickelter Oberflächen mit hervorragenden Super-­Matt- und Anti-Fingerprint-Eigenschaften. Aufgrund ihrer ausgezeichneten physikalischen Merkmale und überzeugenden Optiken lassen sie sich äußerst vielseitig einsetzen.

Bei Neodecortech sind Qualität und Kunden­zufriedenheit eng mit den Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten der Gruppe verbunden. Seit 2010 hat sich die Forschungs- und Entwicklungsabteilung von Neodecortech in das Neodecortech Lab verwandelt. Dabei handelt es sich um ein technisches Forschungslabor, das sich der Realisierung von Kundenwünschen und der Vorwegnahme von Trends widmet, indem es verschiedenste Werkstoffe, wie zum Beispiel Holz, Marmor, Metalle, sowie textile Texturen und abstrakte Muster reproduziert. Der Impuls für ein neues Dekor kann aus einer Kundenanfrage oder internem, kreativen Antrieb kommen. Jährlich präsentiert Neodecortech etwa 60 neuen Designs und über 2.000 Farb­variationen. Dabei sind die Kreationen stets an den spezifischen Bedürfnissen der Kunden und deren Branchen ausgerichtet.

Auch sieht sich die Gruppe der Nachhaltigkeit verpflichtet und orientiert sich dabei an den relevantesten internationalen Initiativen, wie dem Global Compact oder den Sustainable Development Goals (SDGs) der Vereinten Nationen. Dementsprechend verfolgt Neodecortech einen Ansatz, der auf der verantwortungsvollen und nachhaltigen Nutzung von Ressourcen, freiwilligen Zertifizierungen, der Einhaltung internationaler und nationaler Initiativen zur Nutzung von Rohstoffen, der Förderung des Schutzes natür­licher Ressourcen und der Übernahme der Prinzipien der Kreislaufwirtschaft basiert. Deshalb betreibt die Gruppe ein Biomasse-Heizkraftwerk mit einer Kapazität von circa 150.000 MWh pro Jahr. Die erzeugte Energie wird größtenteils im Produktionsprozess genutzt, die überschüssigen Anteile gehen ins Netz.
Bei der „Agenda 2030“ für nachhaltige Entwicklung, die von den Vereinten Nationen im Jahr 2015 definiert wurde, handelt es sich um einen globalen Aktionsplan für nachhaltige Entwicklung. Sie umfasst 17 Zielsetzungen, die in 169 Ziele unterteilt sind, die bis 2030 erreicht werden sollen. Einige kann auch ein Oberflächenspezialist wie Neodecortech umsetzen, weshalb sich die ­Gruppe folgende Punkte auf die Agenda geschrieben hat: Hervorragende Ausbildung, sauberes ­Wasser, „grüne“ Energie, gute Arbeitsbedingungen, Wirtschaftswachstum, verantwortungsvoller Konsum, umweltfreundliche Produktion, Kreislaufwirtschaft sowie aktiver Kampf gegen den Klimawandel. In diesem Zusammenhang ist die Neodecortech-Group davon überzeugt, alle Produktionsprozesse unter dem Blickwinkel der Kreislaufwirtschaft zu überprüfen. Dabei hat das Unternehmen auch die Lieferkette im Blick und wählt dementsprechend seine Lieferanten aus.
Zudem setzt sich die Neodecortech-Group für eine verantwortungsvolle und nachhaltige Waldbewirtschaftung ein. Für den Einkauf von Zellstoff und Papier, den Hauptrohstoffen der Gruppe, werden entsprechende Bezugsquellen gewählt. Das gesamte Altpapier, das an den Neodecortech-Standorten anfällt, wird sorgfältig von möglichen Schadstoffen getrennt und dann in den Produktionsprozessen der CDG, der Papierfabrik der Gruppe, wiederverwendet.
Ab Ende 2015 beschloss die Gruppe als Reaktion auf Marktanforderungen, neue Träger mit bedruckten und imprägnierten Papier zu kombinieren und mit der „Plana“-Linie eine neue Produktlinie auf PVC-Basis einzuführen. Auch hier folgt die Gruppe den Prinzipien der Kreislaufwirtschaft und des verantwortungsvollen Umgangs mit Rohstoffen. So gehen PVC-Produktionsabfälle grundsätzlich an Entsorger, die Teil der europäischen Recovinyl-Initiative sind.

Auch mit den notwendigen Chemikalien geht die Neodecortech-Group verantwortungsvoll um. Dementsprechend schult die Gruppe ihre Mitarbeiter, rüstet ihre Anlagen entsprechend aus und sucht stets nach umweltfreundlichen Alternativen, weshalb es ökologisch sinnvolle Neuentwicklungen konsequent beobachtet und, wenn möglich, in Folge einsetzt.
Den verantwortungsvollen Umgang mit Chemikalien lässt das Unternehmen sowohl extern als auch intern überprüfen. Marktinnovationen fließen dabei ebenfalls immer wieder ein. Darüber hinaus spielen stetige Schulungen der Mitarbeiter, Investitionen in Anlagen, Ausrüstungen und Werkzeuge, die zur Anpassung der Aktivitäten geeignet sind, wichtige Rollen. Denn das Unternehmen will nicht „nur“ hinsichtlich der eigenen Produkte innovativ sein.
Mehr Infos: www.neodecortech.it

Sebastian Hunathey verstärkt Lamigraf als Business Development Manager Asien & Pazifik

„Wir freuen uns sehr, Sebastian bei uns begrüßen zu dürfen. Mit mehr als 20 Jahren Erfahrung in der Dekorpapierindustrie verfügt Sebastian über ein tiefgreifendes Wissen über das Produkt und den asiatischen Markt. Seine Position wird entscheidend sein, um unsere Geschäftsstrategie in Asien weiter zu entwickeln, indem er das Wachstum vorantreibt und unser Team unterstützt“, sagt Martin Marxen, Sales, Marketing und Art Director bei der Lamigraf Gruppe. Hunathey wird in Lamigrafs aufstrebendem Werk in Changzhou ansässig sein. Während er die Bemühungen des von Sophia Song geleiteten Teams in China unterstützen wird, wird sich sein Verantwortungsbereich auf den Rest des asiatischen Kontinents erstrecken.

In diesem Bereich hat Lamigraf gerade einen wertvollen Kooperationsvertrag mit Herrn Kant Bae und seiner Firma Changzo INT Corp. geschlossen, um der exklusive Vertriebspartner für Lamigraf Produkte in der Republik Südkorea zu sein. Herr Kant verfügt ebenfalls über mehr als 20 Jahre Erfahrung in der Dekorpapierindustrie.

Türen tragen neues RAL Gütezeichen

Bei der Entscheidung für den Kauf von Innentüren stehen der Wunsch nach Design und zuverlässiger Qualität zumeist ganz oben. Sicherheit für die richtige Entscheidung schaffen die RAL Gütezeichen, denn sie gewährleisten alle wichtigen Anforderungen an eine besonders hohe Qualität von Produkten. Die Innentüren vom Türenhersteller Prüm tragen nach erfolgreicher Prüfung das neue Gütezeichen „RAL GZ 426“  und stehen damit für eine lange Lebensdauer und Strapazierfähigkeit.

Bei Innentüren aus Holz und Holzwerkstoffen definiert die neu verabschiedetet „RAL GZ 426“ die Anforderungen für die Herstellung von Türblättern und Zargen. Die neuen Kriterien legen fest, welche Eigenschaften ein Türblatt oder eine Zarge vorweisen muss, um das Gütezeichen für besondere Güte führen zu dürfen. Sie unterliegen besonders aufwändigen Prüfungen. Das heißt, für die RAL Zertifizierung erfolgt eine Prüfung nach strengeren Kriterien als beispielsweise von staatlichen Aufsichtsbehörden vorgegeben. Auch die Innentüren vom Türenhersteller Prüm wurden den strengen Prüfungsrichtlinien nach „RAL GZ 426“ unterzogen und tragen nach erfolgreicher Prüfung, durch das ift Rosenheim, das Gütezeichen als Beleg der besonders hohen gleichbleibenden Qualität der Produkte.

Innentüren mit dem RAL Gütezeichen trotzen unterschiedlichen Klimabedingungen, Feuchtigkeit und Nässe sowie mechanischen und chemischen Beanspruchungen der Oberfläche. Aber auch die Kantenstoßfestigkeit wurde einer Prüfung unterzogen, die weit über die bislang üblichen Verfahren hinausgeht. So wurde die Premiumkante mit dem RAL-Gütezeichen der Kantenstoßfestigkeitsklasse „S“ ausgezeichnet. Diese bestätigt die extreme Stoßfestigkeit der Türblattkante. Die Zertifizierung der Prüm Innentüren mit „RAL GZ 426“ stellt einen wichtigen Schritt in die Zukunft dar. Als Hersteller von Innentüren stehen für Prüm sowohl Qualität, Langlebigkeit und Belastbarkeit als auch die Zufriedenheit der Kunden im Vordergrund. Zudem bietet der Qualitätstürenhersteller aus Weinsheim unzählige Designvarianten und Oberflächen im gesamten Spektrum seines Produkt-Portfolios an. Mehr unter www.tuer.de.