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Autor: Möbelfertigung

Akustikpaneel erhält „Red Dot Award“

Die Meisterwerke haben erfolgreich am „Red Dot Award: Product Design“ 2021 teilgenommen. Das Filz-Akustikpaneel Meisterpaneele „Style“ erhielt von der internationalen Jury die Auszeichnung „Red Dot“, die für hohe Designqualität steht.

Die mit dem „Red Dot“ ausgezeichnete Meisterpaneele „Style SP 800“ verfügt über eine Oberfläche aus hochwertigem Filz. Das Akustikpaneel absorbiert 35 Prozent des Raumschalls (Absorberklasse D gemäß DIN EN 11654) und sorgt damit für eine spürbar angenehme Atmosphäre besonders in modernen Wohnumgebungen, in denen Vorhänge und andere Textilien nur sparsam eingesetzt werden. „Style“ steht in fünf modernen Farben zur Verfügung – für den perfekten Gesamteindruck wird jede Farbe komplettiert durch passende Filzleisten (Winkelabdeckleiste und Abdeckleiste). „SP 800“ punktet auch bei der Nachhaltigkeit: Die vegane Filzoberfläche besteht aus Recyclingmaterial (100 % bei den Grautönen, 50 % bei Oliv und Terrabraun) und lässt sich nach Ende der Nutzung selbst wiederum komplett recyceln.

Ab dem 21. Juni 2021 ist das Akustikpaneel in der Online-Ausstellung auf der Red Dot-Webseite zu sehen. An diesem Tag beginnt auch die „Red Dot Design Week“, während der die diesjährigen Preisträger und damit auch die Meisterwerke Schulte GmbH digital gewürdigt werden. Ab dem 22. Juni 2021 ist das Meister-Produkt dann ebenso in der Ausstellung „Design on Stage“ im „Red Dot Design Museum Essen“ zu finden, die alle ausgezeichneten Produkte präsentiert. Zwischen aktuellen Gestaltungslösungen und historischer Industriearchitektur können Besucher dort die Qualität der Gestaltungen erleben. Das „Red Dot Design Yearbook“ 2021/2022 erscheint im August. Die Publikation gibt einen umfassenden Überblick über den State of the Art sowie über Trends in der Produktgestaltung.

Übernimmt Top Drawer Components

Das Unternehmen Rev-A-Shelf Company aus Louisville in den USA gab bekannt, dass es eine Vereinbarung über den Kauf von Top Drawer Components aus Apache Junction getroffen hat. Rev-A-Shelf wird die komplette Fertigung von Top Drawer in Apache Junction übernehmen, fortführen und ausbauen. Top Drawer Components soll eine Tochtergesellschaft von Rev-A-Shelf werden und einen erweiterten Kundenstamm bedienen. Top Drawer Components ist ein führender Hersteller von Holzschubkästen und Zubehör im Südwesten der Vereinigten Staaten. Rev-A-Shelf wird alle Mitarbeiter behalten und auch das Management soll bleiben. Beide Seiten gehen davon aus, dass die Übernahme bis Ende April 2021 abgeschlossen sein wird.

David Noe, General Manager und Vice President von Rev-A-Shelf, sagt: „Wir freuen uns sehr über die Übernahme eines so angesehenen Unternehmens mit einer Qualitätskultur, die unserer eigenen entspricht. Top Drawer wird es uns ermöglichen, in einen eng verwandten Markt mit Holzschubkästen und Zubehör zu wachsen – sowohl regional, als auch landesweit. Wir wollten die Möglichkeit haben, Holzzubehör ,Made in America‘ zu produzieren, das das aktuelle Angebot von Top Drawers erweitert und die Bedürfnisse unserer Stammkunden von Rev-A-Shelf ergänzt. Es ist die perfekte Plattform, um eine heimische Holzproduktfertigung zu etablieren.“

Brian Emerson, Eigentümer von Top Drawer, fügte hinzu: „Ich bin sehr froh, den richtigen Partner für die Übernahme und das Wachstum meines Unternehmens gefunden zu haben. Ich weiß, dass Top Drawer mit den Ressourcen, die Rev-A-Shelf einbringt, das Potenzial hat, weiter zu expandieren. Ich freue mich darauf, mit dem Unternehmen zusammenzuarbeiten und auf der soliden Grundlage, die wir geschaffen haben, weiter zu wachsen. Unsere Bestandskunden können von erweiterten Möglichkeiten profitieren, und durch strategische Investitionen werden wir in der Lage sein, unsere Präsenz zu vergrößern und neue Märkte zu erschließen. Dies ist ein sehr positiver Schritt nach vorne für Top Drawer.“

Becher

KI visualisiert Wunschböden

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Ein neues und innovatives Online-Planungswerkzeug mit dem Namen „meinBoden“ hat der Holzgroßhändler Becher für seine Gewerbe­kunden entwickelt. Mit diesem lassen sich verschiedene Bodenbeläge virtuell in Räumen perfekt betrachten. Dabei dient der neue kostenlose Online-Bodenplaner als Beratungsunterstützung. Die Bedienung ist simpel. Der Handwerker lädt ein Bild vom Raum seines Kunden hoch, wählt einen Bodenbelag aus und kann den Boden direkt im Raum des Kunden virtuell ansehen. Bodenbelagsart und Verlegerichtung können mit wenigen Klicks geändert werden. Das fertige Bild lässt sich anschließend einfach herunterladen.
Das Werkzeug unterstützt bei der Beratung, indem es Kundinnen und Kunden durch eine lebensechte Vorschau des eigenen Raumes emotional erreicht und ist damit die perfekte Verkaufshilfe für Böden. Darüber hinaus zeigt das System nicht nur Böden einer Marke, sondern Parkett, Designböden sowie Laminat mehrerer Marken wie beispielsweise von Belmono, Boen, Meister und Tarkett.

Entscheidet sich der Kunde dann für einen ­Boden, kann dieser direkt über Becher bezogen werden. Weitere Vorteile: Die Nutzung des ­Planers ist kostenfrei, eine Installation oder Anmeldung ist nicht erforderlich.
Der neue Online-Bodenplaner „meinBoden“ ist über diesen Link erreichbar: becher-holz.de/meinboden.

Mehr Infos: www.becher-holz.de

Neue Fachschrift zu Innentüren erschienen

Tischler Schreiner Deutschland veröffentlicht den dritten Teil der Richtlinie zur visuellen Beurteilung von Tischler- und Schreiner-arbeiten. Nach den Beurteilungsgrundsätzen sowie der Fachschrift zur individuellen Beurteilung von Möbeln und Innenausbau haben sich die Experten dieses Mal mit dem Thema Innentüren befasst.

In verständlichen Beschreibungen legen die Autoren dar, welche spezifischen Anforderungen an sichtbare, halbverdeckte und verdeckte Flächen gelten. Mit Definitionen untermauert und grafisch veranschaulicht werden Erscheinungsklassen und Holzmerkmale beschrieben sowie Details und Eigenschaften, aber auch Oberflächenbehandlungen und Glasflächen hinsichtlich ihrer Zulässigkeit beurteilt. So hilft die Schrift objektiv die Leistungen zu bewerten und kann auch in Fällen unbegründeter Reklamationen zur Versachlichung beitragen.

Später im Jahr folgt zum Thema Innentüren noch ein weiteres Fachbuch mit ausführlichen Beschreibungen technischer Details, das jedem Tischler- und Schreinerbetrieb bei der Produktion und Montage von Innentüren fundierte Hilfe bietet. Ebenso gut kann es von Sachverständigen zur Leistungsbewertung und für die Ermittlung von Anforderungen zurate gezogen werden. Ein besonderes Augenmerk wird dabei auf Funktionstüren wie zum Beispiel Rauchschutztüren gelegt.

Zusammen bilden beide Werke ein Kompendium, welches das Thema Innentüren übersichtlich sowie umfassend aufarbeitet und die TSD-Fachschriftenreihe weiter vervollständigt.

Alle bisher erschienenen Werke können über die TSD Service + Produkt GmbH bezogen werden, siehe QR-Code im Bild.

VDM

Möbelindustrie fordert Beibehaltung von Click & Collect und Click & Meet

Die laufenden politischen Beratungen zur Änderung des Infektionsschutzgesetzes und zur bundesweiten Umsetzung der Notbremse kommentiert Elmar Duffner, Präsident des Verbands der Deutschen Möbelindustrie (VDM), wie folgt:

„Mit Blick auf die anstehenden wichtigen Beschlüsse bitten wir die politischen Entscheidungsträger dringend, die in den vergangenen Wochen erzielten Fortschritte für einen kontakt- und risikoarmen Einkauf zu berücksichtigen. Die erprobten und etablierten Möglichkeiten zur kontaktarmen Abholung bestellter Ware im Rahmen von Click & Collect-Lösungen müssen bestehen bleiben, sofern steigende Inzidenzwerte keine flächendeckende Öffnung des Einzelhandels ermöglichen. Im großflächigen Möbelhandel sollte zudem weiterhin die Buchung von Einzelberatungsterminen mit maximal zwei Personen pro Beratungsgespräch und strengen Flächenbegrenzungen (Click & Meet) ermöglicht werden. Ein aktueller negativer Corona-Test kann dabei zusätzliche Sicherheit gewährleisten.

Da gerade in der Pandemie das eigene Zuhause als sicherer Rückzugsort an Bedeutung gewinnt und Einrichtungsbedarf vorhanden ist, der nicht über Onlinekanäle abgedeckt werden kann, müssen die genannten Zugänge für die Verbraucher offengehalten werden. Bayern beispielsweise hat die entsprechende Verordnung schon in dieser Hinsicht angepasst – mit Click & Meet-Angeboten (plus negativem Corona-Test) bei einer 7-Tage-Inzidenz von 100 bis 200 und der Möglichkeit von Click & Collect bei einer Inzidenz von mehr als 200.“

Ist eine strategische Partnerschaft mit „Swood“ eingegangen

Hettich und „Swood by Eficad“, die in Solidworks integrierte Holzbearbeitungs- und Möbel-CAD/CAM-Software, haben in den letzten Monaten gemeinsam an der Entwicklung einer Verlinkung zwischen der Hettich Hardware-Produktdatenbank und den „Swood“-Bibliotheken gearbeitet. Die aktuelle Produktpalette des Beschlagspezialisten Hettich steht damit ab sofort in den Bibliotheken der „Swood“-Lösungen zur Verfügung.

„Swood“ und Hettich stellen im Rahmen ihrer strategischen Partnerschaft ein userfreundliches Tool zur Verfügung, das es „Swood“-Anwendern ermöglicht, innerhalb ihrer Bibliotheken auf alle Hettich-Produkte zuzugreifen und diese jederzeit zu aktualisieren. Das manuelle Anlegen einer Hardware-Bibliothek wird damit überflüssig. Das Tool sorgt ebenso dafür, dass „Swood“-Anwender immer auf dem neuesten Stand der innovativen Produkte von Hettich sind und diese direkt in ihren 3D-Holzbearbeitungs- und Möbelmodellen verwenden können.

Die automatisch erstellten, intelligenten Komponenten der „Swoodbox“ enthalten nicht nur das 3D-Modell der Hettich-Hardware für die Visualisierung, sondern auch alle notwendigen Bearbeitungsschritte wie Löcher und Schnitte an den umliegenden Platten, so dass das 3D-Modell für die anschließende Produktion bereit ist.

Die Automatisierung wird in der Möbelbranche immer mehr zum entscheidenden Wettbewerbsfaktor. „Swood“ und Hettich werden daher weiterhin gemeinsam daran arbeiten, die automatisierte Erstellung von intelligenten Komponenten für die 3D-Konstruktion in Solidworks weiter zu optimieren und die Benutzerfreundlichkeit zu erhöhen.

Bosch

Die Fabrik der Zukunft

Der Bedarf gibt den Takt vor, das Produkt den Prozess. Maschinen und Roboter ordnen sich immer wieder neu. Autonome Transportfahrzeuge liefern Komponenten, ausgefeilte Robotik greift und sortiert Werkstücke, Assistenzsysteme unterstützen Mitarbeiter, Künstliche Intelligenz übernimmt die Qualitätskontrolle. Prozesse und Maschinenzustände sind dank Industrie 4.0-Software jederzeit einsehbar. Die Steuerung bleibt fest in menschlicher Hand. So sieht Bosch die Fabrik der Zukunft – und so baut sie das Unternehmen für die „Hannover Messe“ auf: eine Modellfabrik, die ab Sommer 2021 im neuen Kunden- und Innovationszentrum von Bosch Rexroth in Ulm zugänglich ist.

Die Fabrik der Zukunft ist beweglich – mit dem intelligenten Boden von Bosch Rexroth wird selbst der Untergrund flexibel und passt sich der Produktion an. Die Energie wird kontaktlos übertragen, sogenannte Wägezellen im Boden „erkennen“ Personen und messen das Gewicht von Anlagen und Maschinen. LED-Leuchtbänder zeigen jederzeit anpassbare Fahr- und Laufwege. Auch die Kommunikation zwischen Anlagen und Maschinen erfolgt drahtlos. Der intelligente Boden, den Bosch 2019 als Forschungsprojekt auf der Hannover Messe vorgestellt hat, ist jetzt für den Einsatz bei Pilotkunden verfügbar. Gemeinsam mit verschiedenen Partnern hat Bosch neue Funktionalitäten wie etwa ein Bodenmodul mit integrierter Sicherheitsschaltmatte entwickelt. Sie schaltet die Maschinen bei unbefugtem Betreten automatisch ab.

Anhand eines modularen Fertigungssystems zeigt der Sondermaschinenbau von Bosch, wie wandelbar die Fertigung künftig sein wird. Die Basis bildet eine Plattform mit standardisierten Hard- und Softwareschnittstellen. Alle weiteren Prozessmodule etwa für Füge- oder Prüfprozesse werden flexibel nach Bedarf integriert. Ob Mitarbeiter am unterstützten Handarbeitsplatz Teile montieren, mit einem kollaborierenden Roboter zusammenarbeiten oder Handling- und Transportprozesse autonom erfolgen – der Automatisierungsgrad ist frei skalierbar.

Mit „CtrlX Automation“ von Bosch Rexroth wachsen Hard- und Software zusammen. Mit der ersten offenen 5G-fähigen Automatisierungsplattform auf dem Markt können Anwender Apps von Bosch Rexroth oder Drittanbietern nutzen oder selbst Applikationen erstellen und anderen Unternehmen über die Plattform anbieten. „CtrlX Automation“ unterstützt mehr als 30 Kommunikationsschnittstellen und Standards für den Datenaustausch; Programmiersprachen sind frei wählbar.

Maximal flexibel ist auch das Nexeed Industrial Application System von Bosch Connected Industry. Die Industrie 4.0-Software besteht aus spezifischen Anwendungen, gemeinsam entwickelt mit Kunden. Ein Beispiel: Über eine App sind Mitarbeiter im Osram-Werk in Berlin dank einer individuellen Nexeed-Lösung stets über den Status der Maschinen und Anlagen informiert. Anstehende Wartungsarbeiten oder Materiallieferungen lassen sich übersichtlich online darstellen, organisieren und auswerten.

„Smart Item Picking“ von Bosch Rexroth unterstützt als selbstlernendes Robotiksystem künftig bei arbeitsintensiven Kommissionierungsaufgaben in der Intralogistik. Das System verfolgt einen modellfreien Ansatz, so dass es auch neue Objekte erkennen und zuverlässig greifen kann. Mit Daten aus dem Betrieb und neuesten KI-Methoden wird die Objekterkennung des Systems für jede spezifische Anwendung verfeinert und die Greifstrategie optimiert. Das Baukastensystem mit Hardware- und Software-Modulen ermöglicht die Kommissionierung eines breiten Portfolios von Einzelteilen wie beispielsweise Drogerieartikeln in Kartons oder Ersatzteilen auf ein Förderband. Mehr als 600 Artikel pro Stunde verarbeitet das System zuverlässig. Die Erfolgsquote liegt bei 99 Prozent.

Der automatische Produktionsassistent „Apas“ hat das Zusammenspiel von Mensch und Maschine revolutioniert. Der „Apas Assistant“ arbeitet ohne Schutzumhausung sicher mit dem Menschen zusammen. Für die automatische optische Inspektion von Werkstücken ist der „Apas Inspector“ zuständig. Dank Künstlicher Intelligenz (KI) lässt sich das System jederzeit nachtrainieren. Das erhöht die Erkennungsraten, ohne dass umfangreiche Programmierkenntnisse erforderlich sind.

„Track and Trace“ sorgt für die nötige Transparenz, wenn sich Produkte auf den Weg zu Händlern und Kunden machen: Die Logistik-Lösung überwacht den Transport. Sensoren und Gateways senden regelmäßig Informationen zu Ort und Bearbeitungsstatus der Ware. Logistiker wissen jederzeit, wo sie sich befindet und ob sie pünktlich ankommt. „Track and Trace“ hilft, dass Lieferketten halten.

Mit Bosch Climate Solutions berät eine neu geschaffene Einheit produzierende Unternehmen dabei, ihren CO2-Ausstoß zu verringern. Basis dafür sind die Erfahrungen von Bosch bei der eigenen Klimaneutralstellung. Binnen vier Wochen führen die Experten ein CO2-Audit durch und liefern einen ersten Masterplan. Drei Monate später steht ein CO2-Reduktionskonzept. Der ganzheitliche Ansatz umfasst Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz, den Ausbau der Versorgung mit regenerativen Energien sowie den Zukauf von Ökostrom und Kompensationen. Zu den Kunden, die sich in Kooperation mit Bosch auf den Weg machen, klimaneutral zu wirtschaften und zu produzieren, zählen die Technikunternehmen Freudenberg und Prettl sowie der Brausen- und Armaturenhersteller Hansgrohe.

Bosch kombiniert Wissen und Technik: Mit der Energy Platform bietet das Unternehmen eine intelligente Software, die den Verbrauch von Wärme, Strom oder Druckluft an über 120 Standorten des Unternehmens steuert. Bei externen Kunden ist die Plattform in mehr als 80 Projekten im Einsatz. Auf der Hannover Messe stellt Bosch eine Erweiterung vor: Das Balancing Energy Network analysiert Energieflüsse und liefert Prognosen. In die Energiefahrpläne fließen Informationen aus der Fertigungs-, Schicht- und Logistikplanung sowie Wetterdaten ein. Ursprünglich für Produktionsanlagen entwickelt, hat die KI-basierte Software das Potenzial, allen Arten von größeren Gebäudekomplexen wie Logistikzentren zu helfen, ihren ökologischen Fußabdruck zu verkleinern.

Außendienst mit „Peka Expo-Bus“ unterwegs

Über die Schulter geschaut: Derzeit ist Opo Oeschger-Außendienstmitarbeiter Ralf Bauer zum „Trucker“ mutiert und besucht seine Kunden mit dem „Peka Expo-Bus“. Die „moebelfertigung“ hat vorbeigeschaut, während der kleine Showtruck vor der Schreinerei Gerlach in Mannweiler-Cölln im Donnersbergkreis Halt gemacht hat. Fazit von Frank Gerlach, Inhaber der Schreinerei: „Es ist schön, in diesen Zeiten auch hin und wieder Dinge ,live‘ erleben zu dürfen. Es ist doch anders, beispielsweise diese Beschläge im realen Einsatz zu sehen, statt nur in Prospekten zu blättern. Mich hat beim Peka Regalsystem die Stabilität begeistert, das hätte ich so nicht erwartet.“ Auch Sohn Lukas, der derzeit überlegt, ob er in die Fußstapfen seines Vaters treten soll, hat im Ausstellungsfahrzeug alles genau angesehen.
In Rheinland-Pfalz und im Saarland ist der „Peka Expo-Bus“ noch diese Woche unterwegs, im Anschluss folgen weitere Vertriebsgebiete im süddeutschen Raum.

„3D Particleview“ als „Innovation des Jahres“ ausgezeichnet

Das Messgerät Grecon „3D Particleview“ von Fagus-Grecon wurde als „Innovation des Jahres“ ausgezeichnet. Der Preis wurde von der US-amerikanischen Engineered Wood Technology Association (EWTA) verliehen, dem Handelsverband für Zulieferer der nordamerikanischen Holzwerkstoffindustrie.

Mit Hilfe des im niedersächsischen Alfeld entwickelten Messgerätes „3D Particleview“ wird die Spangeometrie automatisch und berührungslos bestimmt. Diese sowohl für die Produktqualität als auch für die Prozesssteuerung wichtige Kenngröße musste bislang stichprobenartig mit großem Zeitaufwand manuell im Labor vermessen werden. Auf Basis der ermittelten Messwerte kann die Herstellung der Späne bzw. der daraus produzierten Spanplatten optimiert werden.

„Wir sind sehr glücklich über den Gewinn des Preises. Das bestätigt die wertvolle Arbeit, die unser Entwicklungsteam hier täglich leistet“, sagt Dr.-Ing. Torben Marhenke, Teamleiter Forschung & Entwicklung in der Business Unit Messtechnik bei Fagus-GreCon. Der „3D Particleview“ ist mittlerweile in zahlreichen Holzwerkstoffplattenwerken und auch in Forschungseinrichtungen im Einsatz. „Das Kundenfeedback ist sehr positiv“, ergänzt Marhenke.

Anwender des „3D Particleview“ schätzen insbesondere, dass der Anteil der zu dicken Späne ermittelt werden kann, weil diese die Plattenqualität gefährden. Mit dieser Information können Gegenmaßnahmen eingeleitet werden, um die Produktgüte sicherzustellen. Darüber hinaus kann mit Hilfe des Verhältnisses aus Oberfläche und Volumen die eingesetzte Leimmenge angepasst werden.

Mit der Auszeichnung „Innovation des Jahres“ würdigt die EWTA Innovationen von Unternehmen, die nachweislich dabei helfen, Produktionskosten zu senken, die Produktivität zu erhöhen und die Produktqualität zu verbessern. Der „3D Particleview“ wurde durch Stimmen von Werksleitern zum Sieger gekürt, deren Unternehmen Mitglied der American Plywood Association (APA – The Engineered Wood Association) sind, dem nordamerikanischen Verband der Holzwerkstoffhersteller.

„Wir fühlen uns geehrt, dass die EWTA und die Werksleiter der APA, die für uns abgestimmt haben, den ,3D Particleview‘ als Produktinnovation des Jahres ausgezeichnet haben. Dies bestätigt den Fokus, den wir auf die Produktionsoptimierung und -Qualität für unsere Kunden weltweit gelegt haben“, sagt Eric Peterson, CEO von Fagus-Grecon Inc., dem US-amerikanischen Tochterunternehmen von Fagus-Grecon.