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Autor: Möbelfertigung

„Interzum @home“ 2021 und „Materials.Cologne“

Nachhaltigkeit und Material im Fokus

Aktuelle Trends, die neuesten Produktinnovationen, spannende Vorträge, die Möglichkeit zum fachlichen Austausch: All das bietet die „Interzum @home“ dieses Jahr – ganz egal, wo sich der Besucher vom 04. bis zum 07. Mai befindet. Im Rahmen einer neuen und innovativen Plattform gibt es auf der „Interzum @home“, wie sonst auf der Messe vor Ort in Köln, unzählige Bereiche zu entdecken. Neben der Anbahnung erfolgreicher Geschäfte versteht sich dieses Businessevent aber auch als Kommunikations- und Netzwerkplattform für Knowhow-Transfer zwischen Forschung und Industrie sowie als Inkubator neuer Materialien, Trends und Technologien. Teil dieses begleitenden Rahmenprogramms ist in diesem Jahr auch die etablierte Materialkonferenz „Materials.Cologne“.

Die Plattform und Konferenz für Design und Innovation „Materials.Cologne“ konzentriert sich auf den Schwerpunkt Material und Nachhaltigkeit. In Zusammenarbeit mit der „Interzum @home“ will Initiator Martin Beeh mit Fachreferaten internationaler Experten zu Materialthemen und in mehreren „Master Classes“ vor allem Designer, Architekten, Innenarchitekten sowie Entscheider aus innovativen Unternehmen ansprechen.

Die Veranstaltung konzentriert sich am Starttag 4. Mai auf drei Segmente: den aktuellen Stand des Wissens, Best Practice Beispiele aus Design und Handwerk sowie aus Architektur und Innenarchitektur. Im ersten Themenblock erhalten die Gäste der „Interzum @home“ das neueste Wissen von Forschung und Wissenschaft zu nachhaltiger Gestaltung und Materialentwicklung sowie zu praktischen Methoden der Nachhaltigkeitsbewertung. Im Themenblock 2 berichten Referenten anhand von Projektbeschreibungen und Erkenntnissen, wie nachhaltige Gestaltung gelingen kann. Produkt-, Möbel- und Textildesign sowie handwerkliche Umsetzungen stehen im Mittelpunkt.

Im dritten Komplex schließlich begeistern Gestalterpersönlichkeiten, wie für den Bau und die Innenraumgestaltung nachhaltige Prinzipien praktisch umgesetzt werden. In den Werkberichten erfahren die Konferenzteilnehmer mehr über die Herausforderungen und Lösungen nachhaltiger Architektur. „Die gestaltungsnahen Entscheider in den Unternehmen können die Dialogplattform ,Materials.Cologne‘ exklusiv nutzen, um neue Geschäftsfelder und mögliche Partner für interdisziplinäre Projektlösungen zu finden“, erklärt Kurator Beeh die Zielstellung dieser Konferenz.

Unter den Referenten ist Karl-Johan Bertilsson aus Stockholm (Schweden), der über aktuelle Farbtrends in Design, Architektur und Innenarchitektur mit Blick auf nachhaltige Produkt- und Markenstrategien spricht. Prof. Dr. phil. Dipl.-Des. Marina-Elena Wachs von der Hochschule Niederrhein stellt Nachhaltigkeits-Lösungen von Fashion über Lampen bis hin zu Automotive, Interior und Architektur vor.

Albin Kälin, Gründer der EPEA Switzerland GmbH, ist Industriepionier für nachhaltige Produktentwicklung und akkreditierter Gutachter für den „Cradle-to-Cradle-Certified“-Zertifizierungsstandard. Dem gegenüber hat sich der amerikanische Designer, Brand Strategist und Personal Brand Consultant Gilman Hanson mit seinem Team der Entwicklung von Marken verschrieben, die das Vertrauen und die Loyalität von Verbrauchern gewinnen. Und Sarah Janböcke, diplomierte Industriedesignerin mit mehrjähriger Erfahrung in Luftfahrt, White Goods, Consumer Electronics und Packaging berät Unternehmen in den Schwerpunkten Innovation, Digitalisierung und Unternehmenskultur. Ihr Vortragstitel lautet „Building sustainable business“.

Die Referenten der Veranstaltung treten zudem ‚live‘ als Tutoren der separat durchgeführten digitalen „Master Classes“ an den Folgetagen 5. und 6. Mai auf. Zielstellungen hier sind die Themenvertiefung anhand der betrieblichen Praxis, das Kennenlernen wirksamer Tools und nicht zuletzt die persönliche Kontaktnahme zu den Experten. Die ‚Meisterklassen‘ werden jeweils zweistündig über die Kommunikationsplattform Zoom angeboten und sind kostenpflichtig.

Die Konferenz findet in englischer Sprache statt. Es besteht die Möglichkeit, die Kurzbeiträge der Experten und Referenten auch nach der „Interzum @home“ im Internet zu erleben. Zum Abschluss nochmals Projektleiter Beeh: „Unsere Konferenz als Teil der ,Interzum @home‘ steht für den Wissensaustausch der Einrichtungsbranche – in NRW, im deutschsprachigen Raum, in Europa und in der ganzen Welt.“ Mehr über „Materials.Cologne“ 2021 unter www.mat.cologne

Die Plattform und Konferenz für Design und Innovation „Materials.Cologne“ konzentriert sich auf den Schwerpunkt Material und Nachhaltigkeit. In Zusammenarbeit mit der „Interzum @home“ will Initiator Martin Beeh mit Fachreferaten internationaler Experten zu Materialthemen und in mehreren „Master Classes“ vor allem Designer, Architekten, Innenarchitekten sowie Entscheider aus innovativen Unternehmen ansprechen. „Anlässlich der Premiere der Zuliefermesse ,Interzum‘ als rein digitales Messeformat werden wir täglich eine Kurzzusammenfassung der Vorträge und Master Class-Ergebnisse bei ,Materials.Cologne.TV‘ im Netz kommunizieren“, so Martin Beeh zum zusätzlichen Feature der Konferenz.

„Automatica Talk“

Experten fachsimpeln über den Einsatz von Robotern bei KMUs

In Zeiten, in denen Menschen offiziell nicht in großer Anzahl aufeinandertreffen dürfen, da entstehen immer mehr digitale Formate. Dies ist auch rund um die Messeplattform „Automatica“ der Fall. Mit dem regelmäßigen „Automatica Talk“ bringt der Messeveranstalter Themen rund um die Münchner Messe direkt auf den heimischen Schreibtisch. Die interaktive Online-Event-Reihe soll in der Zeit zwischen den Messen zusätzliches Orientierungswissen und konstruktiven Austausch ermöglichen. Beim fünften „Automatica Talk“ Mitte März drehte sich rund 75 Minuten alles um „Roboter im Mittelstand“. Es ging dabei sogar sehr holzaffin zu, als Experte war nämlich Professor Andreas Heinzmann von der TH Rosenheim und Beiratsmitglied von Deinschrank.de zugeschaltet. Darüber hinaus sprachen Dr.-Ing. Werner Kraus, Abteilungsleiter Roboter- und Assistenzsysteme am Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung (IPA); Christian Piechnick, CEO von Wandelbots und Ralf Winkelmann, Geschäftsführer Fanuc Deutschland GmbH sowie Vorstandsmitglied VDMA Robotik + Automation. Das komplette Gespräch stand unter dem Motto „Roboter im Mittelstand“.

Warum auch KMUs mittlerweile vermehrt auf Robotik in der Produktion setzen, lesen Sie im entsprechenden Artikel in der Printausgabe der „möbelfertigung“ 3/2021, die heute erscheint. Sie können das Magazin auch sofort digital lesen unter http://bit.ly/mf03-21. Um das E-Magazin auch auf mobilen Endgeräten wie Smartphones oder Tablets bequem konsumieren zu können, gibt es jetzt ganz neu eine „möbelfertigung“ App. Diese erhalten Sie kostenfrei als Download wahlweise im ,,Google Play Store‘‘ für Android-Systeme oder im iOS ,,App Store‘‘ für Apple-Gerate.

Außerdem in der Ausgabe: Wie CEO Ralf W. Dieter den Marktanteil der Homag Group auf 40 Prozent heben will; warum Hettich in verschiedenen Szenarien plant, was die vorherrschenden Trends bei Industrierobotern sind; welche Strategien der neue Geschäftsführer von Salice Deutschland verfolgt; was Hummingbird in Sachen Tiefdruck- und Digitaldruck zu bieten hat; wie die Branche die Herausforderungen des Brexits meistert; was aus Sicht von Messe-Direktor Maik Fischer besonders spannend an der „interzum @home“ ist; wie Kettnaker seine Produktion auf neustem Stand hält; der australische Hersteller Dezignatek seine Werkstücke optimal für das Thermoformen vorbereitet, welche Roboter Fanuc-Marketingleiter Nils Tersteegen für den Einstieg empfiehlt und vieles mehr.

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Ab sofort können Sie die möbelfertigung 03/2021 und die möbelfertigung 03/2021 english edition als E-Magazine online lesen.
Top-Themen der Ausgabe: Wie CEO Ralf W. Dieter den Marktanteil der Homag Group auf 40 Prozent heben will, warum Hettich in verschiedenen Szenarien plant, was die vorherrschenden Trends bei Industrierobotern sind, welche Strategien der neue Geschäftsführer von Salice Deutschland verfolgt, was Hummingbird in Sachen Tiefdruck- und Digitaldruck zu bieten hat, wie die Branche die Herausforderungen des Brexits meistert, welche Roboter für die holzbe- und verarbeitende Industrie besonders interessant sind und vieles mehr.

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AMK

Küchenhersteller sind „Gewinner“ des Corona-Krisenjahres

Der „Stay-at-home“-Effekt rückte die Küche 2020 in den Mittelpunkt des Lebens und führte dazu, dass die Branche zu den Gewinnern des Corona-Krisenjahres gehörte. „Die Bedeutung des Home Cooking und die Bereitschaft zu Investitionen in die eigenen vier Wände sind in der Corona-Krise deutlich gestiegen“, stellte Roland Hagenbucher, Vorstandssprecher der Arbeitsgemeinschaft Die Moderne Küche e.V. (AMK), auf der AMK-Wirtschaftspressekonferenz fest, die heute online stattfand. „Das Interesse und der Bedarf an individuell geplanten Einbauküchen haben spürbar zugelegt – und tun dies auch weiterhin.“

2020 kostete eine Küche laut GfK durchschnittlich 9.678 Euro und damit 4,6 Prozent mehr als 2019. Und es sind, wie Markus Wagenhäuser, GfK, erläuterte die Küchen im Segment 10.000 bis 20.000 Euro und über 20.000 Euro, die zweistellig und damit überdurchschnittlich zulegen konnten. Die Küchenspezialisten haben sich im Vergleich zur Großfläche hervorragend entwickelt.

Die deutschen Küchenmöbelproduzenten steigerten ihren Umsatz nach Angaben des Verbands der Deutschen Küchenmöbelindustrie (VdDK) im vergangenen Jahr um 4,5 Prozent auf 5,26 Milliarden Euro. Erstmals seit geraumer Zeit entwickelte sich der Inlandsmarkt (plus 7,76 %) besser als das Auslandsgeschäft (plus 0,06 %). Der positive Verlauf des Küchenmarkts spiegelt sich auch bei den Hausgeräten wider: Die hiesigen Handelsumsätze mit Elektro-Großgeräten, darunter auch denjenigen für die Küche, legten laut GfK um 10,4 Prozent auf 10 Milliarden Euro zu. Der heimische Küchenhandel profitierte stark von der erhöhten Ausgabebereitschaft der Küchenkäufer: Während die Verkaufsmenge um 5 Prozent stieg, kletterte der Verkaufsumsatz um knapp 10 Prozent, wie die GfK ermittelte.

Elektrogroßgeräte boomten und die Kleingeräte sogar noch stärker. Die beeindruckenden Wachstumszahlen lieferte Markus Wagenhäuser, GfK Market Intelligence, der den Homeoffice Trend dafür mit verantwortlichen Homeoffice-Trend für nachhaltig hält. Ein paar Beispiele: globales Umsatzwachstum von Mai bis November 2020 für Küchenmaschinen lag bei + 70 Prozent, für Roboterstaubsauger bei + 47 Prozent und für Kaffeevollautomaten bei + 38 Prozent.

Großvolumige Kühlgeräte wuchsen 2020 im Vergleich zu 2019 stark. NoFrost-Kombinationen um 14,3 Prozent, Side-by-Side-Geräte um 34,5 Prozent und Multidoors sogar um 70,9 Prozent.

Für das laufende Jahr zeigt sich die deutsche Küchenbranche trotz der Unsicherheiten infolge der Pandemie zuversichtlich gestimmt. „Angesichts der weiterhin starken Baukonjunktur und des nachhaltigen Interesses der Konsumenten an höherwertigen Küchen bieten sich auch im Jahr 2021 Wachstumschancen“, skizzierte AMK-Vorstandssprecher Markus Sander die Erwartungen. Allerdings dürften die mit der Corona-Krise verbundenen Risiken nicht aus dem Blick geraten, die sich unter anderem aus instabilen Lieferketten ergäben. So seien etwa zwei Drittel der Unternehmen negativ vom Spanplatten-Engpass betroffen.

Ein weiteres Thema, Informationen über erste Rückmeldungen zur Nachhaltigkeitsumfrage der AMK unter ihren 147 Mitgliedern. AMK-Geschäftsführer Volker Irle freut sich über das große Engagement. So bezeichneten 33 Prozent der Unternehmen aus der Küchenmöbelindustrie ihren Co2-Fußabdruck als „gut“, bei der Hausgeräteindustrie waren es 40 Prozent und bei den Zulieferbetrieben 30 Prozent.

Bei der Frage zu den wichtigsten Nachhaltigkeitszielen bis 2025 kam bei der Küchenmöbelindustrie die klimaneutrale Produktion auf Position 1 gefolgt von der kompletten Umstellung auf E-Fahrzeuge.

Kooperiert mit Satra in UK im Rahmen der UKCA-Kennzeichnung

Mit dem Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union ist die britische UKCA-Kennzeichnung (UK Conformity Assessed) für Bauprodukte zum 1. Januar 2021 in Großbritannien rechtsgültig geworden. Diese beruht auf Designated Standards, die die gleiche Rechtsgrundlage wie harmonisierten Normen für die CE-Kennzeichnung haben und für Bauprodukte in UK und Nordirland anzuwenden sind.

Bis zum 31. Dezember 2021 ist eine gleichberechtigte CE- und/oder UKCA-Kennzeichnung zulässig. Danach ist nur noch die UKCA-Kennzeichnung möglich. Dafür hat das EPH als Europäisch Notifizierte Prüf- und Zertifizierungsstelle für seine Kunden in der Fußbodenbranche mit dem Satra Technology Centre Ltd eine in UK notifizierte Stelle als Partner akquirieren können, die ebenfalls auf dieses Produktsegment spezialisiert ist und UKCA-Zertifikate auf Basis von EPH-Dokumenten ausstellen kann. Dies betrifft Produkte, die über eine CE-Kennzeichnung auf Basis der harmonisierten Normen EN 14041/EN 14342 oder EN 14904 im System 1 oder 3 verfügen.

Maschinelles Lernen mit der Expertise von Mitarbeitern kombinieren

In Sachen künstlicher Intelligenz geht es rasant voran. Immer mehr spannende Systeme kommen zum Einsatz. „Mich begeistern handfeste Anwendungen, wie zuletzt in der Verpackungstechnik bei Lorenz Nuss aus der Familie Lorenz Bahlsen Snack World. „Maddox“ heißt das System“, erläutert Verena Fink, Geschäftsführerin der Unternehmensberatung Woodpecker Finch, in der „möbelfertigung“.  „Dabei handelt es sich um eine Software, die maschinelles Lernen aus Maschinendaten mit menschlicher Erfahrung der Belegschaft in der Produktion oder Fertigung kombiniert, um Produktionsstörungen zu reduzieren. „Maddox“ überwacht alle produzierenden Maschinen und wird aktiv, sobald eine Störung auftritt. Dann analysiert der Algorithmus, welcher Lösungsansatz den größten Erfolg haben wird.“

Das System bedient sich derLösungsansätze, die es bislang bei Mitarbeitern in der Störungsbehebung beobachtet hat. Dem Mitarbeiter in der Schicht empfiehlt es dann die passende Wissenskarte mit Angabe zur Erfolgswahrscheinlichkeit in Prozent, gefüllt mit Anleitungen wie Texten, Bildern und Videos. Der Mitarbeiter selbst entscheidet, ob er diese Karte verwendet und gibt „Maddox“ im Anschluss Feedback, wie gut die Anleitung geholfen hat, wie er sie ändern oder ergänzen möchte. „Das System lernt aus jeder Reaktion und aggregiert das Wissen anonymisiert, um es auch an die Maschinenhersteller zurückspielen zu können“, so Fink.

Den kompletten Beitrag lesen Sie in der Printausgabe der „möbelfertigung“ 3/2021, die am 27. April erscheint. Sie können das Magazin auch sofort digital lesen unter http://bit.ly/mf03-21. Um das E-Magazin auch auf mobilen Endgeräten wie Smartphones oder Tablets bequem konsumieren zu können, gibt es jetzt ganz neu eine „möbelfertigung“ App. Diese erhalten Sie kostenfrei als Download wahlweise im ,,Google Play Store‘‘ für Android-Systeme oder im iOS ,,App Store‘‘ für Apple-Gerate.

Außerdem in der Ausgabe: Wie CEO Ralf W. Dieter den Marktanteil der Homag Group auf 40 Prozent heben will, warum Hettich in verschiedenen Szenarien plant, was die vorherrschenden Trends bei Industrierobotern sind, welche Strategien der neue Geschäftsführer von Salice Deutschland verfolgt, was Hummingbird in Sachen Tiefdruck- und Digitaldruck zu bieten hat, wie die Branche die Herausforderungen des Brexits meistert, was aus Sicht von Messe-Direktor Maik Fischer besonders spannend an der „interzum@home“ ist, welche Roboter für die holzbe- und verarbeitende Industrie besonders interessant sind und vieles mehr.

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Stapler-Millionär aus Aschaffenburg

Seit 1959 fertigt Linde Material Handling Gegengewichtsstapler am Produktionsstandort Aschaffenburg. Im März lief das millionste Fahrzeug vom Band und wurde jetzt feierlich ausgeliefert an das Kundenunternehmen Colorobbia España S.A., eine der größten Anlagen der Welt zur Herstellung von Pigmenten und anderen Produkten für die Keramik- und Glasindustrie.

Auch wenn der ganz große Bahnhof Pandemie-bedingt ausfallen musste, gab es reichlich Gänsehaut-Feeling, als der millionste Gegengewichtsstapler im Aschaffenburger Produktionswerk Mitte März vom Band lief. Mit einem minutenlangen Indoor-Feuerwerk aus rotem bengalischem Licht, Funkenfontänen, Rauch und jeder Menge Glitzer-Regen rund um die Zahl „1.000.000“ wurde die Fertigstellung des Jubiläumsfahrzeugs gefeiert und für alle auf Video festgehalten. Einen Tag später ging der Linde-Dieselstapler der neuesten Staplergeneration mit 3,5 Tonnen Tragfähigkeit, auf dessen Heck zuvor alle Montagemitarbeiter unterschrieben hatten, auf die Reise zu seinem künftigen Einsatzort bei Colorobbia España S.A. an der spanischen Ostküste.

Dort verstärkt er eine insgesamt 60 Fahrzeuge umfassende Flotte. „Wir vertrauen seit 24 Jahren auf Flurförderzeuge der Marke Linde und schätzen vor allem die Benutzerfreundlichkeit und Sicherheit der Geräte“, sagt Gonzalo Trilles de Castro, Geschäftsführer von Colorobbia España S.A. Ebenso wichtig sei ihm die zuverlässige Partnerschaft mit einem Unternehmen, das der eigenen Philosophie bezüglich Nachhaltigkeit, Innovationen und Technologie entspreche. „All dies ist eine Garantie für langfristigen Erfolg, den wir als Wettbewerbsvorteil mit unseren Kunden teilen.“ Die Ankunft des Staplers beim spanischen Kundenunternehmen, das in diesem Jahr sein hundertjähriges Firmenjubiläum feiert, wurde dem Anlass entsprechend mit einer besonders dekorierten Torte zelebriert, aus der ebenfalls Funken sprühten.

Der millionste Gegengewichtsstapler aus dem Aschaffenburger Stammwerk ist das neueste Highlight von Linde Material Handling in der mittlerweile über sechzigjährigen Erfolgsgeschichte. Mit dem „Hubtrac“, dem ersten Linde-Gabelstapler, bot der heutige Warenumschlagspezialist eine branchenprägende, technologische Alternative zu den bis dahin schwergängigen, mit Kupplung und Gangschaltung meist ruckelig zu bedienenden Nutzfahrzeugen. Dank des innovativen hydrostatischen Antriebs und der dadurch möglichen Doppelpedalsteuerung war der Urahn wie geschaffen für das Aus- und Einlagern von Waren bzw. die Be- und Entladung von Lkw: kein Schalten beim häufigen Vor- und Zurückfahren, stattdessen ruhen beide Füße in entspannter Haltung auf dem jeweiligen Pedal. Und das sorgte schon damals für höhere Umschlagleistungen im Güterumschlag und wurde bis heute zum Markenzeichen für alle Linde-Gegengewichtsstapler – egal ob verbrennungsmotorisch oder elektrisch angetrieben.

Heute setzt Linde Material Handling technologisch wieder Maßstäbe und macht die Stapler fit für die Zukunft: mit unterschiedlichsten Energiearten, intelligenten Assistenzsystemen und einer serienmäßigen Vernetzung. „Unser Ziel ist, dass Kundenunternehmen ihre Materialflussprozesse so effizient und sicher wie möglich gestalten können und damit in ihrem Kerngeschäft noch erfolgreicher sind“, sagt Stefan Prokosch, Senior Vice President Brand Management bei Linde Material Handling. „Mit Produkten, die unsere Kunden überzeugen, haben wir den nächsten Meilenstein unserer Unternehmensgeschichte – den Launch der neuen Linde-Elektro-Staplergeneration im Juni dieses Jahres – bereits fest im Blick.“

Mailänder Messe fehlt es an Zusammenhalt

Nachdem am Freitag bereits bekannt wurde, dass Claudio Luti seine Präsidentschaft des „Salone del Mobile“ niedergelegt hat, nahm er am Samstag in einer persönlichen Erklärung nochmals Stellung dazu. Hintergrund von Lutis Entscheidung waren demnach die unterschiedlichen Ansichten der Aussteller darüber, dass die Messe in gewohnter Qualität stattfinden könne. Somit sah sich Luti, der sich als Verfechter für die Messeveranstaltung in diesem September engagiert hatte, in Frage gestellt und hatte deshalb auch nicht mehr an der Sitzung des Verwaltungsrates von Federlegno Arredo teilgenommen.

„Die Präsidentschaft des ,Salone‘ zu einem so heiklen und komplexen Zeitpunkt aufzugeben, ist eine schmerzhafte, quälende Entscheidung“, so Claudio Luti wörtlich. „Über die Jahre habe ich hart daran gearbeitet, um die Messe als Repräsentant der Industrie auf internationaler Ebene zu erhalten. Aber die Bedingungen sind nicht mehr gegeben, um meine Vorstellung von einer Branchengemeinschaft umzusetzen.“ Bei allem Respekt vor Einzelentscheidungen angesichts der pandemiebedingten Unsicherheiten erkennt Luti zwar die schwierige Lage, doch betont zu gleich: „Aber was für mich zählt, ist der gemeinsame Wille zur Zielsetzung, die gescheitert ist.“

Digitalkompetenz und Handwerkskunst

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Die 3C-Gruppe aus Rheda-Wiedenbrück – dem Herzen der deutschen Polstermöbelindustrie – zählt zu den grössten Polstermöbellieferanten für den deutschen und europäischen Möbelhandel. Im 3C-Werk Lind im slowakischen Krupina ist unlängst ein Zünd Cutter „G3 L-2500“ in Betrieb genommen worden. Eines der Ziele war die nachhaltige Erhöhung der Kapazitäten im Zuschnitt.
Die 1991 gegründete 3C-Gruppe wächst seit Jahren kontinuierlich und hat sich mit gezielten Investitionen in modernste Produktionstechnologien für die Zukunft aufgestellt. Heute beschäftigt die 3C-Gruppe rund 200 Angestellte in der Firmenzentrale sowie 1800 in Polen und der Slowakei. Digitale Technologien und ein hoher Grad an Automation, etwa beim Stoff- und Lederzuschnitt, sind selbstverständlich. Die hohe digitale Kompetenz in Kombination mit hochwertigstem Polstererhandwerk ist dann auch einer der Gründe für den Erfolg des Unternehmens.

Die Bezüge aus Textil oder Leder werden auf hochmodernen Schneideanlagen zugeschnitten. Dazu zählt auch neuste digitale Schneidtechnologie von Zünd, für maximale Produktionsflexibilität und Verschnitteffizienz. Im 3C-Werk Lind im slowakischen Krupina ist unlängst ein Zünd Cutter „G3 L-2500“ in Betrieb genommen worden.

Eines der Ziele war die nachhaltige Erhöhung der Kapazitäten im Zuschnitt, erklärt Franz-Wilhelm Walter im Gespräch. Walter ist Mitglied der Unternehmensleitung und zuständig für die Bereiche Produktion und IT: „Die Erhöhung der Kapazitäten war eines der Ziele dieser Investition, das im Übrigen erreicht wurde. Wichtiger war und ist die Tatsache, dass Zünd Cutter sehr einfach in bestehende Workflows implementiert werden können. Das ist in unseren hochgradig vernetzten und integrierten Produktionszellen ein wichtiger Faktor. Kommt hinzu, dass wir unsere Planungsstruktur nicht im Geringsten anpassen mussten.“
Die Initialzündung für die Investition gab allerdings ein weiterer Punkt, nämlich der Umgang mit sensiblen Daten. Im Zuge der Digitalisierung sind auch sämtliche Schablonen digitalisiert worden und werden digital auf lokalen Servern (erprobte Technologie) gespeichert. „Das bedeutet, dass uns Zünd beim Datenhandling keine Vorgaben macht. Ein enorm wichtiger Punkt für uns. Kurzum, wir haben einen Partner gesucht, der ähnlich tickt wie wir selbst und haben ihn gefunden“, sagt Walter.

Dass sich die Verantwortlichen für Zünd entschieden, lag aber auch an den Schneidsystemen selbst sowie an der Produktionssicherheit und -verfügbarkeit. Dazu Walter: „Der Zünd ,G3 Cutter‘ überzeugt auch im Bereich der Maschinenzuverlässigkeit auf der ganzen Linie. Dasselbe gilt für die Qualität im Zuschnitt und seine Gesamtproduktivität – verbunden mit geringem Bedarf bei Verbrauchs- und Verschleissmaterialien. Und nicht zuletzt haben wir eine sehr professionelle Projektbetreuung seitens Zünd erfahren und setzen höchstes Vertrauen in ihre Kompetenzen.“
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