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Autor: Möbelfertigung

Bietet Endkunden ab sofort eine Service App an

Im Sinne der Effizienz- und Verfügbarkeitssteigerung werden in der Verarbeitung von Holz,- Metall- und Kunststoff Produktionsumgebungen und Prozesse zunehmend digitalisiert. Auch der Support und Service der Produktionstechnik unterliegt einer zunehmenden Digitalisierung.

Um Support- und Service-Wege für Anwender zu reduzieren, bietet die Altendorf Group mit der neuen „MyAltendorfgroup“-App einen digitalen direkten Kanal zum bewährten Altendorf Service. Nach Registrierung kann der Kunde direkt auf die Daten der eigenen Maschinen zugreifen, sowie Maschinendokumentationen und Trainingsvideos abrufen.

Falls zum Beispiel in einem Tischlereibetrieb die Funktion der Altendorf Formatkreissäge oder der Hebrock Kantenanleimmaschine gestört ist, kann der Tischler mit der App direkt per Chat oder Videosupport mit einem Altendorf Service-Techniker in Kontakt treten. Dieser ist dann direkt digital im Betrieb und kann Support leisten. Auch Ersatzteile können direkt über die App angefragt und bestellt werden. Mithilfe der angezeigten Service-Historie kann sehr einfach auf alle Service-Fälle der Vergangenheit zugegriffen werden.

„Die neue ,MyAltendorfgroup‘-App erleichtert unseren Kunden den Kontakt zu uns. Wir können per Video-Support direkt Hilfestellungen geben und somit zu einer schnellen Verfügbarkeit der Maschine beitragen. Der persönliche Kontakt zu unseren Kunden steht natürlich immer an zentraler Stelle bei uns und somit ist die App eine Erweiterung unserer bestehenden persönlichen Kunden-Kommunikation“, so Jörg Woestkamp, Head of Service bei der Altendorf Group.

In einem weiteren Schritt soll die App auch weltweit Altendorf Group Händlern als eigenes Support-Instrument zur Verfügung gestellt werden. Die „MyAltendorfgroup“-App ist ab sofort verfügbar für iOS und Android.

Schafft nachhaltig Werte und legt Rekordergebnis für 2021 vor

Jungheinrich blickt auf das erfolgreichste Geschäftsjahr in seiner Unternehmensgeschichte zurück. Trotz fortbestehender Einschränkungen der Wirtschaftstätigkeiten und anhaltender Herausforderungen in den Lieferketten durch die Corona-Pandemie stiegen Auftragseingang und Umsatz des Jungheinrich Konzerns im Jahr 2021 stärker als zunächst prognostiziert. „Wir sind mit dem Verlauf des Geschäftsjahres 2021 sehr zufrieden“, sagt Dr. Lars Brzoska, Vorstandsvorsitzender der Jungheinrich AG. Die bereits im Jahresverlauf angehobenen Zielkorridore für Auftragseingang und Umsatz wurden angesichts der anhaltenden sehr guten Nachfrage nach den Produkten und Dienstleistungen von Jungheinrich übertroffen. Der Auftragseingang erreichte mit 4,87 Mrd. Euro einen Rekordwert. Auch der Konzernumsatz verzeichnete mit 4,24 Mrd. Euro einen historischen Spitzenwert. Das EBIT verbesserte sich sehr deutlich und übertraf mit 360 Mio. Euro den Vorjahreswert um 142 Mio. Euro, was einer Steigerung von 65 Prozent entspricht. Auch die EBIT-Rendite übertraf den Vorjahreswert erheblich und erhöhte sich auf 8,5 Prozent. Das EBT lag bei 349 Mio. Euro. Die EBT-Rendite betrug 8,2 Prozent. „Wir sind in das Geschäftsjahr 2021 mit dem Anspruch gestartet, auch in der Pandemie profitabel zu wachsen und nachhaltig Werte zu schaffen. Das ist uns gelungen“, sagt Dr. Brzoska.

Ebenso wie im Vorjahr hatte die Corona-Pandemie auch 2021 erhebliche Auswirkungen auf die weltweiten Lieferketten. Aus diesem Grund waren weiterhin große Anstrengungen nötig, um die Materialversorgung von Jungheinrich zu sichern. Durch gezieltes und erfolgreiches Supply-Chain-Management ist es dem Unternehmen jedoch gelungen, Produktionsstillstände in seinen Werken weitgehend zu verhindern. Dank erfolgreicher Effizienzmaßnahmen und geeigneter preislicher Anpassungen konnten zudem Kostensteigerungen erfolgreich kompensiert werden. Vor diesem Hintergrund schlägt der Vorstand der Jungheinrich AG der Hauptversammlung am 10. Mai 2022 vor, eine Dividende in Höhe von 0,66 Euro je Stammaktie und 0,68 Euro je Vorzugsaktie auszuschütten. Das entspricht einer Erhöhung um 61 Prozent beziehungsweise 58 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Auch die Dividende steigt damit auf ihre historische Bestmarke.

Seit Februar 2022 haben sich die gesamtwirtschaftlichen Risiken massiv verschärft. Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine wirkt sich erkennbar nicht nur auf das Geschäft mit den betroffenen Ländern selbst aus, sondern vergrößert die Unsicherheiten für die wirtschaftliche Entwicklung in ganz Europa und darüber hinaus erheblich. Trotzdem geht der Vorstand der Jungheinrich AG grundsätzlich von einer guten Marktnachfrage und damit von einem weiteren profitablen Wachstum des Konzerns aus, wie das Unternehmen bereits am 24. März im Rahmen einer Ad-hoc-Meldung mitteilte. Für den Auftragseingang rechnet der Vorstand aktuell mit einem leichten Rückgang gegenüber dem Vorjahr. Für den Konzernumsatz 2022 wird bei anhaltenden Engpässen in den Lieferketten ein leicht über dem Vorjahr liegender Wert erwartet. Das EBIT und das EBT dürften jeweils einen Wert erreichen, der deutlich unter dem Vorjahreswert liegt. Die Renditen für EBIT und EBT dürften im Vergleich zum Vorjahr ebenfalls deutlich niedriger ausfallen. Hinsichtlich der Materialkostenentwicklung geht das Unternehmen – ausgehend von dem bereits sehr hohen Niveau – von weiteren merklichen Steigerungen im Jahresverlauf 2022 aus. In der Prognose wurden weitere negative Effekte des Krieges, die nicht abschließend abschätzbar sind, noch nicht berücksichtigt. „Eine genaue Einschätzung, wie sich der Krieg in der Ukraine und die Sanktionen gegen Russland auf unser Geschäft auswirken werden, ist aufgrund der sich schnell ändernden Umstände derzeit nicht zu treffen. Wir arbeiten intensiv daran, mögliche Auswirkungen auf aktueller Basis einzuschätzen und Pläne sowohl für die nahe als auch die mittel- bis langfristige Zukunft zu entwickeln“, erklärt Dr. Brzoska.

Mit dem Ziel, nachhaltig Werte für alle Stakeholder zu schaffen, setzt Jungheinrich seine Unternehmensstrategie 2025+ weiter konsequent um. Im Jahr 2022 ist dafür ein Ausbau der personellen Kapazitäten geplant, insbesondere in den strategischen Handlungsfeldern Automatisierung, Digitalisierung, Energiesysteme, Effizienz, Global Footprint und Nachhaltigkeit. 2021 hat Jungheinrich die Zielgrößen der Strategie überprüft und angepasst. Demnach soll der Konzernumsatz bis zum Jahr 2025 organisch auf 5,5 Mrd. Euro wachsen und die Ziel-EBIT-Rendite in einem Korridor zwischen 8 und 10 Prozent liegen. Außerhalb Europas wird ein Umsatzanteil von 20 Prozent angestrebt.

Vergebliche Investorensuche – endgültiges Aus

„Warum Bax? Traditionelles Handwerk, hochwertige Materialien und viel, viel Liebe.“ Lange Jahre hat sich die Küchenmanufaktur aus Detmold mit diesem USP „als Geheimtipp“ am Markt behauptet und sich durch ihr spezifisches Knowhow und Nischenangebot einen herausragenden Ruf im Handel erworben. 1890 gegründet, musste das 132 Jahre alte Traditionsunternehmen bekanntlich am 26. Januar das vorläufige Insolvenzverfahren beantragen. Nun ist klar, dass es keine Chance für eine Weiterführung mehr gibt, wie Insolvenzverwalter Martin Schmidt diese Woche mitteilte.

Auch der letzte potenzielle Investor war kürzlich abgesprungen. Es habe zwar einen Sanierungsplan gegeben und auch eine Reihe von Interessenten, aber letztlich keinen Durchbruch. „Der Ukraine-Krieg und die damit verbundenen Unsicherheiten haben die Situation nochmals erheblich erschwert“, erklärt Schmidt. Gleichwohl war die Ausgangslage des Unternehmens mit seinen 51 Mitarbeitern und 5 Millionen Euro Umsatz (2021) schwierig. Eine Größenordnung, die selbst als Manufaktur nicht zum Überleben reichte. Bis zuletzt habe der Gesellschafterkreis um Josef A. Wiese (auch Geschäftsführer) die Defizite finanziell ausgeglichen und damit dem Unternehmen die Stange gehalten. Doch die Hoffnung auf Wachstum und entsprechende Mengeneffekte, um die kostenintensive Produktion rentabel zu gestalten, hat sich nicht erfüllt. Dazu kamen in jüngster Zeit die Probleme am Beschaffungsmarkt und die rasant angestiegenen Preise, die nochmals die Kosten in die Höhe getrieben haben. Der im Sanierungsplan vorgesehene Versuch, mit einem Partnerunternehmen aus der Küchen- oder Kastenmöbelindustrie als eigenständiger Satellit für Sonderanfertigungen oder auch durch Übernahme ins Geschäft zu kommen, sei immerhin durchaus auf Interesse gestoßen.

Heute, am 1. April, wird nun plangemäß das offizielle Insolvenzverfahren eröffnet. Zwar werden keine neuen Aufträge mehr angenommen, doch die bestehenden möglichst vollständig abgearbeitet, heißt es. Die Handelspartner sind über die aktuelle Lage bereits informiert. Materialvorräte seien weiterhin vorhanden und die Entlohnung bis einschließlich April abgesichert, auch wenn nur noch bis Ende März Insolvenzgeld gezahlt wird. Mit Blick auf die 51 Mitarbeitenden ist Rechtsanwalt Schmidt jedoch zuversichtlich, dass sie bei der aktuellen Arbeitsmarktlage und angesichts ihrer hohen Qualifikation bald einen neuen Arbeitgeber finden.

Deutschland-Roadtrip startet in Berlin

Unter dem Motto „Make Room for Collaboration“ geht Kinnarps in Kürze auf Roadshow durch Deutschland. Vom 26. April bis zum 5. Mai 2022 präsentieren die Marken Kinnarps, Materia, Skandiform und NC Nordic Care ihre aktuellen Trends in Hamburg, Berlin, Köln und Worms. Neue Produkte, inspirierende Vorträge und der Austausch mit Fachhändlern und Kunden stehen auf dem Programm. Auch Fachvorträge und die Präsentation eines virtuellen Planungstools erwarten die Besucher.

„Nach langer Pause freuen wir uns, wieder persönlich mit unseren Partnern und Kunden ins Gespräch kommen zu können. Kollaboration betrifft uns alle und nach den Erfahrungen der letzten beiden Jahre noch viel mehr. Wenn wir produktiv, kreativ und zufrieden arbeiten wollen, ist Zusammenarbeit eine wichtige Voraussetzung. Daher beleuchten wir dieses Thema bei der Roadshow aus unterschiedlichen Blickwinkeln“, berichtet Dr. Jens Gebhardt, der das Marketing bei der Kinnarps GmbH verantwortet.

Die Veranstaltungen finden zweimal täglich jeweils am Vor- und Nachmittag als „Lunchbreak“ und als „Teatime“ statt, um möglichst vielen Kunden die Teilnahme zu ermöglichen. Die Tour startet am 26. April in Berlin, gastiert am 28. April in Hamburg, am 3. Mai in Worms und endet am 5. Mai in Köln. Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldungen erfolgen hier über die Eventseite von Kinnarps.

Hat The 1810 Company akquiriert

Das britische Unternehmen The 1810 Company wurde 2009 von Managing Director Gareth Williams gegründet. Die Geschäftsräume und das Lager befinden sich in Mold, Nordwales. Darüber hinaus präsentiert The 1810 Company seine Produkte im eigenen Showroom im Business Design Centre in Islington, London. Die Akquisition eröffnet Schock die Möglichkeit, den Vertrieb in Großbritannien weiter auszubauen.

„Die starke Position, die The 1810 Company im britischen Markt innehat, ist für uns die perfekte Grundlage, um das Geschäft in Großbritannien weiter auszubauen. Die Produkte, die Philosophie und die Marktkenntnisse von The 1810 Company sind außergewöhnlich und wir freuen uns auf die zukünftige Zusammenarbeit“, so Ralf Boberg, CEO von Schock.

Gareth Williams, Managing Director von The 1810 Company, fügt hinzu: „Ich habe die Marke Schock schon immer für ihre Originalität, ihre Stärke und ihre Produkte geschätzt. Die kombinierte Stärke unserer beider Marken und das überzeugende Produktportfolio, das wir zukünftig gemeinsam anbieten können, sind große Chancen. Zusammen sind wir damit auf dem Weg, zu einem führenden Anbieter von Spülen und Armaturen in Großbritannien zu werden. Wir freuen uns auf die gemeinsame Zukunft und darauf, das volle Potential der beiden Marken zu heben.“

The 1810 Company wird auch zukünftig vom jetzigen Managementteam geführt und wird die Produkte von Schock neben seinem Produktportfolio vermarkten.

Andreas Pötz ist neuer Finanzvorstand

Surteco Group SE hat ihren Vorstand verstärkt. Mit Wirkung zum 1. April 2022 gehört Andreas Pötz als Chief Financial Officer (CFO) dem Vorstand der Surteco Group SE an. Pötz hat über 25 Jahre Erfahrung im Finanzbereich und ist bereits seit Dezember 2017 als Geschäftsführer der Tochtergesellschaft Surteco GmbH und seit Juli 2020 als CFO der Gruppe und der Surteco Group SE im Unternehmen tätig.

„Wir freuen uns sehr über die Verstärkung des Vorstandsteams. Andreas Pötz wird seine ganze Erfahrung und seine Persönlichkeit bei der Umsetzung unserer Strategie und der Weiterentwicklung der Gesellschaft einbringen“ so Wolfgang Moyses, Vorstandsvorsitzender der Surteco Group SE.

Der Vorstand der Surteco Group SE besteht nunmehr aus Wolfgang Moyses, CEO, Dr. Manfred Bracher, COO und Andreas Pötz, CFO.

Oliver Henle scheidet aus Geschäftsführung aus – zwei erfahrene Manager kommen neu dazu

Angesichts der guten Geschäftsentwicklung, gefüllter Auftragsbücher und der dynamischen Neuausrichtung des Unternehmens beruft Siematic zwei erfahrene, langjährige Manager in die nun erweiterte Geschäftsführung. Hohe strategische Investitionen in den Standort Löhne einerseits, wie zum Beispiel in die neue Factory22 und in die SAP-Einführung, sowie die zukunftsorientierte Weiterentwicklung der Marke, des Produktportfolios und der Kundenzentrierung andererseits, um den gesellschaftlichen Veränderungen insbesondere im Luxussegment international erfolgreich gerecht zu werden, erfordern die Verantwortung auch in der Geschäftsführung auf weitere Schultern zu verteilen.

Zum ersten April 2022 wurden Axel Maek und Michael Kersting in die Geschäftsführung der Unternehmensgruppe berufen. Gemeinsam mit Daniel Griehl, CEO bilden sie fortan die Geschäftsführung und wollen gemeinsam mit dem Siematic Management und den Mitarbeitern im In- und Ausland die Gegenwart und Zukunft von Siematic aktiv gestalten. Zeitgleich verlässt Oliver Henle (55) das Unternehmen. Er trat 2018 als CFO bei Siematic ein und steuerte in den letzten vier Jahren gemeinsam mit dem CEO den aktiven Transformationsprozess des Unternehmens. Er verlässt das Unternehmen um sich neuen Herausforderungen zu stellen.

Axel Maek (62), Diplom-Ingenieur Elektrotechnik und Diplom-Wirtschaftsingenieur, ist bereits seit 23 Jahren in Managementfunktionen im Unternehmen tätig. Davon 22 Jahre als Prokurist, 15 Jahre als Kaufmännische Leitung und seit acht Jahren als Technische Leitung und COO. Er wird als Geschäftsführer in die August Siekmann Möbelwerke GmbH & Co. KG, in die Siematic Möbelwerke GmbH & Co. KG sowie aller inländischen Gesellschaften berufen. Zusätzlich zu seinen bisherigen Ressorts als COO verantwortet er nun die Bereiche IT und Kundenservicecenter.

Michael Kersting (57), Diplom-Kaufmann, ist bereits seit 29 Jahren in Managementfunktionen bei Siematic tätig. Er leitet seit 20 Jahren das Finanz- und Rechnungswesen sowie das Konzernrechnungswesen und ist seit neun Jahren Prokurist. Er wird als Geschäftsführer in die August Siekmann Möbelwerke GmbH & Co. KG, in die Siematic Möbelwerke GmbH & Co. KG sowie aller ausländischen Tochtergesellschaften berufen. Zusätzlich zu seinen bisherigen Aufgaben übernimmt er als CFO nun die Verantwortung für die Ressorts Finanzen, Controlling und Personal.

Der Gesellschafter, das Management und die Mitarbeiter begrüßen die Ernennung von Axel Maek und Michael Kersting und freuen sich darauf, die Wachstumsstrategie und den Transformations-prozess der Unternehmensgruppe engagiert weiter voranzutreiben.

Künftig nicht mehr mit dabei ist der bisherige CFO Oliver Henle. CEO Daniel Griehl sagt zu seinem Ausscheiden: „Wir bedauern das Ausscheiden von Oliver Henle und danken ihm ausdrücklich für seinen großen persönlichen Einsatz, seine kompetente Unterstützung und seine partnerschaftliche Zusammenarbeit in allen Gremien und Projekten. Wir wünschen ihm von Herzen alles Gute für seinen weiteren beruflichen und privaten Weg. Das Siematic Management-Team und ich freuen uns sehr über die Berufung von Axel Maek und Michael Kersting in die Geschäftsführung und auf eine weiterhin vertrauensvolle und enge Zusammenarbeit. Siematic ist sehr gut aufgestellt und auf dem richtigen Weg. Wir werden die gemeinsam entwickelte Strategie und den eingeschlagenen Weg konsequent fortsetzen und international mit der kompletten Mannschaft motiviert umsetzen.“

Spendet 100.000 Euro für Soforthilfe vom Deutschen Roten Kreuz

Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) hat ein Nothilfeprojekt gestartet, um schnellstmöglich auf die verheerende Situation in der Ukraine zu reagieren. Busch Vacuum Solutions unterstützt die humanitären Bemühungen um die Menschen, die von der aktuellen Situation in der Ukraine direkt betroffen sind, mit einer Spende über 100.000 Euro.

Im Ukraine-Krieg baut das Deutsche Rote Kreuz gemeinsam mit dem Ukrainischen und Polnischen Roten Kreuz eine Versorgungslinie auf, um eine schnelle Lieferung von Hilfsgütern in die Ukraine zu ermöglichen.

„Wir haben beschlossen, dem Deutschen Roten Kreuz 100.000 Euro als humanitäre Hilfe für die Ukraine zur Verfügung zu stellen“, Miteigentümer Kaya Busch. „Die schnelle und gut organisierte Versorgung der Zivilbevölkerung hat in dieser schrecklichen Notsituation oberste Priorität. Wir glauben, dass das Deutsche Rote Kreuz aufgrund seiner guten Ausstattung und der Nähe zum Konflikt am meisten für die Menschen erreichen kann.“

Seit vielen Jahren unterstützt Busch bereits die Arbeit des Deutschen Roten Kreuzes. Auch die Mitarbeiter der Busch Gesellschaften auf der ganzen Welt zeigen ihre Solidarität und unterstützen die Menschen in Not. Die Vertriebsgesellschaft in Polen beispielsweise sammelt Essensspenden, warme Kleidung, Schlafsäcke und Decken und bringt diese direkt an die polnisch-ukrainische Grenze. Bei Busch in Tschechien arbeiten seit vielen Jahren ukrainische Kollegen. Das Unternehmen unterstützt diese Mitarbeiter bei der Unterbringung von geflüchteten Familienangehörigen und leistet hier nicht nur finanzielle Hilfe, sondern sammelt auch dringend benötigte Sachspenden. Busch hat außerdem sämtliche Lieferungen von Produkten nach Russland bis auf Weiteres eingestellt.

Produktionskapazität in Polen wird deutlich erhöht

Der Maschinen- und Anlagenbauer Ima Schelling erweitert einen von seinen weltweit vier Produktionsstandorten. Grund dafür: die immer größer werdende Nachfrage der Kunden im Bereich Transport- und Handlingtechnik. Im polnischen Środa werden dafür zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen und die Hallenkapazitäten verdoppelt.

Die weltweit steigende Nachfrage nach Automatisierungslösungen für Produktionsmaschinen macht eine Erweiterung des in der Nähe der Universitätsstadt Poznań (Posen) gelegenen Standortes notwendig. Bisher wurden hier die kleinsten Maschinen der Novimat-Baureihe sowie kleinere Transporte gefertigt. Die Produktion wird dementsprechend um weitere Transporte und Handlingkomponenten erweitert. Gleichzeitig mit dem Ausbau wird auch eine Umstrukturierung im weltweiten Produktionsnetzwerk von Ima Schelling vorgenommen. „Alle unserer Fertigungsstandorte sollen sich zukünftig auf bestimmte Kernkompetenzen konzentrieren und damit eine effiziente Wertschöpfung garantieren“, erklärt COO Christoph Geiger.

Der polnische Standort in Środa umfasste bisher eine ca. 8.000 Quadratmeter große Produktionshalle. Im Zuge der Erweiterung wächst die vorhandene Fläche um knapp 7.000 Quadratmeter und somit auf fast das Doppelte an. Geplant ist außerdem ein neuer Bürokomplex, welcher Platz für Sozialräume, Konstruktionsbüros und Arbeitsplätze für Servicemonteure bieten soll. Bereits im Herbst 2022 sollen die neuen Gebäude in Betrieb genommen werden. Die Zahl der Mitarbeiter von jetzt 179 wird um etwa 40 aufgestockt.

Das Investitionsvolumen der Ima Schelling Group in Polen beläuft sich auf etwa 6 Millionen Euro und macht damit einen nicht unbeträchtlichen Teil der Gesamtinvestitionen der Unternehmensgruppe von 17 Millionen Euro aus. „Die Erweiterung ist auch als ein klares Bekenntnis zu unserem Produktionsstandort in Polen zu verstehen“, betont Christoph Geiger.

Neben dem polnischen Środa produziert die Ima Schelling Group in Lübbecke in Deutschland, in Schwarzach in Österreich und in Kechnec in der Slowakei.