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Autor: Möbelfertigung

Mit „German Design Award“ ausgezeichnet

Erfolg für Leicht Küchen: Das Oberflächenkonzept „Bossa Walnuss“ erhält die internationale Auszeichnung „German Design Award 2022“ in der Kategorie „Excellent Product Design“.

Die vertikal linierte Echtholz-Oberfläche „Bossa“ folgt der Tradition des Schreinerhandwerks des Küchenherstellers aus Waldstetten und ist heute – anderthalb Jahre nach der ersten Vorstellung – immer noch ein polarisierendes gestalterisches Novum für raumübergreifende Innenausbaukonzepte. Mit dem Oberflächenprogramm überzeugte die Architekturmarke die interdisziplinär aufgestellte Jury des „German Design Award 2022“ und belegt mit „Bossa“ in diesem Jahr den ersten Platz in der Kategorie „Excellent Product Design“.

„Mit dem exklusiven ,Bossa‘ Echtholz-Oberflächenprogramm lassen sich Küchenfronten und Wände in einem einheitlichen Look verkleiden – eine fantastische Lösung, welche die Möglichkeiten von Architekten und Planern um eine äußerst attraktive Dimension erweitert“, so die Jury.

Schließt Refinanzierung erfolgreich ab

Zu Ende Februar konnte die Vivonio Furniture Group erfolgreich einen weiteren Refinanzierungsprozess abschließenn. Die Unternehmensgruppe führte die Refinanzierung mit einem internationalen Banken- und Fonds-Konsortium durch. Damit sieht sich Vivonio auf dem europäischen Möbelmarkt optimal aufgestellt, um zukünftige Wachstumspotenziale überproportional realisieren zu können.

Damit sollen gleich zwei Faktoren für den langfristigen Unternehmenserfolg gewährleistet werden: Zum einen sichert der Konsortialkredit, der von einem internationalen Konsortium bereitgestellt wird, die Unternehmensgruppe unter den weiterhin herausfordernden gesamtwirtschaftlichen Bedingungen dauerhaft ab. Zum anderen ermöglicht der nochmals erhöhte Finanzierungsrahmen Vivonio die Möglichkeit, in weiteres Wachstum seiner Unternehmensgruppe zu investieren.

„Wir sehen, dass die europäische Möbelindustrie während der Coronapandemie ein hohes Maß an Resilienz bewiesen hat – und zugleich in eine neue Wachstumsphase eingetreten ist“, sagt Niels Ackermann, Geschäftsführer und CFO bei Vivonio. „Die Menschen verbringen seitdem insgesamt deutlich mehr Zeit zu Hause, was eine erhöhte Nachfrage nach schöner und zugleich funktionaler Einrichtung zur Folge hat. Wir sehen hier weiterhin großes Wachstumspotenzial in allen unseren Geschäftsbereichen.“

Die erfolgreich abgeschlossene Refinanzierung bestätigt Vivonio mit seinem Fokus auf Wachstum. „Als Unternehmensgruppe konnten wir das Konsortium mit unserem leistungsfähigen Portfolio innerhalb einer wachsenden Branche überzeugen. Wir sind nun besonders gut aufgestellt, um unsere starke Position auf dem europäischen Möbelmarkt auch zukünftig zu sichern und auszubauen“, so Niels Ackermann.

Unterstützt Umweltprojekte mit 22.000 Euro

Ernst, aber nicht hoffnungslos, so sieht der Weltklimarat die aktuelle Lage. Nach seinem jüngsten Bericht kann die globale Erderwärmung noch bei 1,5 Grad, spätestens bei zwei Grad gestoppt werden. Die Werkzeuge und das Know-how stünden dafür zur Verfügung. Aber man müsse auch wollen, erklärte der Vorsitzende Hoesung Lee. Das viele kleine Projekte und Initiativen wollen, zeigt die Förderung der Europa Möbel-Umweltstiftung von rund 22.000 EUR für Umweltprojekte im ersten Halbjahr 2022.

So gehen 5.000 Euro an das Institut für Ozean Plastik Recycling IFOPR, das ein Online-Portal für Schulen und Einrichtungen konzipiert. Konzepte und Vorträge zum Downloaden und Umsetzen mit Schülerinnen und Schülern sollen helfen, Müll zu sammeln und die Meere vor Müll zu schützen.

Ebenfalls 5.000 Euro erhält das Projekt Grüne Wasser. Mit künstlichen Einbauten sollen natürliche Lebensstrukturen auf in praktisch vegetationsfreien Wasserwegen in Hamburg geschaffen werden. Begrünte Inseln werden so in den Stadtraum gebracht und ökologische Nischen angelegt.

Drei Kindergruppen des Nabu Wesel wollen in die Jahre gekommene Streuobstwiesen wieder verjüngen.Damit wird der Klima- und Artenschutz in der Region gefördert. Jedes Kind pflanzt seinen eigenen Baum. Die Umweltstiftung unterstützt das Projekt mit 5.000 Euro.

Ebenfalls um Bäume kümmert sich die Deutsche Wildtierstiftung. Auf der zur Verfügung gestellten Fläche soll der ökologische Waldumbau für die nächste Generation vorangetrieben werden. Jugendliche pflanzen unter professioneller Leitung 6.000 Bäume. So entsteht ein klimaresilienter Mischwald. Das Projekt erhält 7.200 Euro.

„Wir freuen uns wieder sehr, das vielfältige und kreative Engagement regionaler Initiativen und Fördervereinen mit unserer Umweltstiftung unterstützen zu können. Jedes Projekt ist etwas Besonderes und fördert das Bewusstsein des Klima- und Umweltschutzes vor Ort“, betont Ulf Rebenschütz, Vorstand der Europa Möbel-Umweltstiftung.

Der „rote Punkt“ feiert: Hailo wird 75

Seit Generationen steht der rote Punkt von Hailo für Qualität, Innovation, Sicherheit und gutes Design. Ob Aluminium-Haushaltsleiter, Abfallsammler oder Steigtechnik: 75 Jahre begleiten die Produkte von Hailo nun schon Menschen auf der ganzen Welt im privaten Haushalt und im Beruf – und sorgen dabei für Komfort und Arbeitssicherheit. Wenn ein Unternehmen über eine so lange Zeitspanne erfolgreich ist und auf unterschiedlichsten Geschäftsfeldern wächst, hat das gute Gründe: Bei Hailo gehen seit seiner Gründung 1947 Vision, Pioniergeist, Innnovationsfreude, Qualitätsbewusstsein und soziale Verantwortung Hand in Hand.

1947 legt Rudolf Loh im aufstrebenden Nachkriegsdeutschland den Grundstein für sein Unternehmen. Seine Vision ist es, „Probleme im Haushalt zu lösen und die Arbeit mit guten Ideen sicher, leichter und schöner zu machen.“ Gemeinsam mit seiner Ehefrau Irene und drei weiteren Mitarbeitern fertigt der Maschinenbauingenieur Produkte, die dringend gebraucht werden: Eimer, Abfallbehälter, Metallbetten, Sanitätsmöbel und Bettwärmflaschen. Letztere entwickeln sich rasch zu Bestsellern, denn nur wenige Haushalte verfügen über eine intakte Heizung. 1953 folgen die ersten Einbau-Abfallsammler für die Küche.

Damit sind die Weichen gestellt für einen beispiellosen Aufstieg. Den Durchbruch bringt 1960 die Erfindung der ersten Haushaltsleiter aus Aluminium: „Bis dahin waren Leitern aus Stahl gefertigt, also schwer und sperrig. Die Aluminiumleiter begründete die weltweite Erfolgsstory unseres Hauses“, sagt der heutige Geschäftsführer Jörg Lindemann. In den 80er-Jahren setzt Hailo mit der ersten Sprossenleiter mit Niveauausgleich und Multifunktionsfüßen erneut Maßstäbe in der Branche – genau wie mit der jüngsten Innovation, dem Treppenpodest „TP1“. Die Arbeitsplattform kann, speziell in Treppenhäusern, als sicherer Problemlöser eingesetzt werden.

Dass ein Produkt von den Verbrauchern stark mit einem Unternehmen verbunden wird, ist selten. Bei Hailo hat die Erfindung der Aluminiumleiter bis heute diesen Effekt: Mit einer Markenbekanntheit von über 80 Prozent sind Leitern von Hailo erste Wahl beim Kauf. Dabei steht das Produktportfolio heute auf einer sehr breiten Basis.

Im Bereich Einbautechnik bietet Hailo eine Vielzahl maßgeschneiderter Stauraumlösungen für die Küchenindustrie. Vom Einbau-Abfalltrennsystem bis hin zu praktischen Ordnungssystemen. In den 90er-Jahren als selbständig agierendes Profitcenter etabliert, ist der Bereich mit seinen innovativen Abfalltrennsystemen heute Marktführer in Europa.

Ebenfalls für die industrielle Anwendung begann das Unternehmen bereits in den 1980er-Jahren mit der Entwicklung und Vermarktung von Schachtabdeckungen. Heute stattet der 1999 gegründete Bereich Hailo Professional weltweit Bauwerke, Gebäude und Türme mit Steig- und Sicherheitstechnik aus. Zum umfangreichen Portfolio gehören Steigleitern, Absturzsicherungssysteme, Schachtabdeckungen und Service-Lifte sowie sicherheitstechnische Schulungen.

Private Haushalte und Gewerbe finden wiederum bei Hailo Home&Business freistehende Mülleimer und Abfallsammler sowie Klapptritte, Leitern und Gerüste. Bei den Steiggeräten ist das Unternehmen Marktführer in Europa.

In den 75 Jahren, die Hailo nun im Markt aktiv ist, werden dem Unternehmen aus Haiger seine Verdienste in Hinblick auf Innovation, Design und Qualität häufig von Dritten bestätigt: Zahlreiche Auszeichnungen, die von der Stiftung Warentest bis hin zu vielen Design-Awards reichen, bestätigen die außergewöhnliche Stellung von Hailo. 2020 erfolgte zum wiederholten Male die Aufnahme in die Enzyklopädie „Deutsche Standards – Marken des Jahrhunderts“. Damit gehört Hailo zur Elite der 250 wichtigsten deutschen Marken, was sich auch in der internationalen Bekanntheit widerspiegelt: Die Produkte des Unternehmens werden heute in über 65 Ländern vertrieben. Dabei sind die lokalen Wurzeln wichtig: „Made in Germany“, das klare Bekenntnis zum Standort Deutschland, ist ein Gütesiegel, das im globalen Wettbewerb weiter an Bedeutung gewinnt. Über 80 Prozent der Produkte werden unter Einsatz modernster Fertigungstechnologien in Haiger hergestellt. Derzeit arbeiten dort im Stammwerk über 400 Beschäftigte.

Neue Wege gehen – das ist nicht nur bei den Produkten das Credo von Hailo, auch in Hinblick auf die Unternehmensstruktur hat sich das florierende Familienunternehmen immer wieder erneuert: Anfang 2009 übernahm die dritte Inhabergeneration das Ruder. Joachim Loh, der das Unternehmen von seinem Vater übernommen hat, gab die Leitung der Joachim Loh Unternehmensgruppe (JLU Group) an seinen ältesten Sohn Sebastian Loh weiter. Die JLU Group ist branchenübergreifend weltweit tätig. In den sechs Unternehmen Hailo, Hailo Wind Systems, Hailo Digital Hub, Meta, Expresso und Lotus sowie 18 Tochtergesellschaften sind heute mehr als 1300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. Der Beginn dieser Erfolgsgeschichte liegt jetzt 75 Jahre zurück – ein Grund zum Feiern und gleichzeitig ein Ansporn für die nächsten 75 Jahre!

Luftqualität in Messehallen unbedenklich

In den letzten zwei Jahren war die Durchführung von Messen in den letzten zwei Jahren fast nicht möglich, obwohl Deutschland über viele Messehallen mit aufwendigen raumlufttechnischen Anlagen verfügt. Die Gesundheitsämter folgten dabei der Annahme, dass durch die menschliche Atmung potentiell mit Viren belastete Aerosole analog zu CO2 bei der Atmung abgegeben werden und es verstärkt zu Infektionen mit Covid-19 kommt. Deshalb wurden Veranstaltungen in öffentlich zugänglichen Räumen zunächst kategorisch ausgesetzt.

Im Rahmen einer Studie hat die Messe Frankfurt, gemeinsam mit einem Forscherteam vom Lehrstuhl für Gebäude- und Raumklimatechnik, E.ON Energieforschungszentrum, der RWTH Aachen und der Heinz Trox Wissenschaft GmbH untersucht, wie stark die Belastung in der Raumluft typischer Messehallen ist und ob die Luftqualität hygienisch bedenklich ist.

Die Studie wurde in der zweiten Jahreshälfte 2021 durchgeführt. Unter der Leitung von Prof. Dirk Müller wurden drei Messen in den Hallen 3 und 12 der Messe Frankfurt – messtechnisch begleitet.

„Die jetzt vorliegenden Studien-Ergebnisse zeigen, dass es in allen untersuchten Messehallen und bei allen drei Veranstaltungen eine gute Mischung der Raumluft ohne erkennbare lokale Anreicherungen gab“, sagt Uwe Behm, Geschäftsführer der Messe Frankfurt. „Die CO2-Konzentrationen an den einzelnen Messstellen und in der Abluft unterscheiden sich nur geringfügig, es handelt sich daher um eine nahezu ideale Mischlüftung.“ Die Messungen erfolgten in der Zu- und Abluft der raumlufttechnischen Anlagen und zusätzlich mit weiteren 22 Sensoren in Kopfhöhe der Besucher kontinuierlich während des Messebetriebs an Säulen in Gang- und Standnähe sowie in Randbereichen der Hallen.

Als Indikator für die Belastung der Raumluft wurde die CO2-Konzentration gewählt, da auch die in der Pandemie bedeutsamen und potentiell mit Viren belasteten Aerosole analog zu CO2 bei der Atmung abgegeben werden. Ziel sollte sein, einen CO2-Wert von 1.000 ppm nicht zu überschreiten. Als hygienisch inakzeptabel gilt die Raumluft ab 2.000 ppm. Alle gemessenen CO2- Konzentrationen lagen durchgehend und deutlich unterhalb von 1000 ppm – mit zum Teil knapp über 400 ppm hatten die gemessenen Werte annähernd Außenluftqualität. Mit einem Maximalwert von 835 ppm am besucherstärksten Tag konnte außerdem nachgewiesen werden, dass mit den durch die Messe Frankfurt vorgegebenen Luftmengen eine gute und hygienisch unbedenkliche Luftqualität über alle Messetage garantiert werden konnte. Mit ergänzenden Schutz- und Hygienemaßnahmen geht die Messe Frankfurt daher auch während einer Pandemie von einem sicheren Messebetrieb ausgegangen werden. Die Luftqualität kann und sollte dabei aber immer durch die Messung der CO2-Konzentration kontinuierlich überwacht werden.

Burnout Kitchen

Gewinnt „Red Dot Design Award“

Bereits kurz nach ihrer Markteinführung wurde die Premium-Outdoorküche der DoT GmbH & Co. KG mit dem „Red Dot Design Award 2022“ im Bereich Product Design als Winner ausgezeichnet. Dabei stach der international besetzten Jury vor allem die Wertigkeit der „Burnoutlux“ ins Auge, die nun über einen abschließenden Sockel, Glaszargen bei den Innenauszügen und einen über alle Materialien gleichen Schwarzton verfügt. Abgerundet wird

dieser visuelle Eindruck noch durch eine eigene Gas- und Keramikgrilllinie von Burnout Kitchen, die das tiefe Schwarz aufnimmt und sich sogar an den Griff- und Bedienelementen fortsetzt.

„Dass wir schon mit der ersten Einreichung bei einem solch renommierten Designwettbewerb wie dem Red Dot Design Award als Winner ausgezeichnet werden, ehrt und freut uns, auch wenn es uns nicht wirklich überrascht“, sagt Geschäftsführer Daniel Joachimmeyer. „Wir wollen mit unserer Burnoutlux zeigen, dass selbst eine Burnout Kitchen noch wertiger, noch stylisher sein kann. Wenn man so will, haben wir hier vieles auf die Spitze getrieben, um in ein Luxussegment vorzustoßen, das bislang beim Thema Outdoorküche noch gar nicht existiert hat“, so Joachimmeyer, der seinen nationalen wie internationalen Händlern nun mit dem „Red Dot Design Award“ noch ein weiteres Argument mit an die Hand geben kann.

Continental

Weiht in Pune 20-Millionen-Euro-Werk für Oberflächenlösungen ein

Das Technologieunternehmen Continental hat sein neues Werk in Pune, Indien, eingeweiht. Es stellt Oberflächenmaterialien hauptsächlich für den indischen Automobil- und Zweiradmarkt her, aber auch für den Export. Continental hat mehr als 20 Millionen Euro in die Anlagen und Maschinen zur Herstellung von hochwertigen Oberflächenmaterialien für die Innenausstattung von Autos, einschließlich Elektrofahrzeuge und Zweiradsitze, investiert.

„Der Ausbau unseres Geschäfts in der asiatisch-pazifischen Region ist eine unserer wichtigsten strategischen Säulen“, sagte Philip Nelles, Mitglied des Continental-Vorstands und Leiter des Unternehmensbereichs ContiTech, bei der Eröffnungsfeier in Pune. „Indien spielt dabei eine wichtige Rolle. Deshalb investieren wir weiter in unsere indischen Standorte. So bleiben wir nah an unseren Kunden und maximieren unsere Wertschöpfung.“

Jetzt die erste Ausgabe lesen!

100 Mrd. Euro zu verteilen: Der Pflegemarkt wächst im Gesundheitswesen am stärksten. 2019 betrug das Marktvolumen der ambulanten und stationären Pflege in Deutschland rund 60 Mrd. Euro. Rund 4,1 Mio. Menschen waren pflegebedürftig. Im Jahr 2030 dürfte die Zahl der Pflegebedürftigen bei 4,9 Mio. Menschen liegen, bis 2040 bei 5,6 Mio. Dies haben unsere Kollegen von „CARE Invest“ bei der Auswertung des Pflegeheim Rating Reports 2022 des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsförderung analysiert.
Der auf Wohnen im Alter spezialisierte Projektentwickler Terragon schreibt in einem Whitepaper: In Deutschland sind derzeit rund 300.000 Wohnungen mit Service für Senioren verfügbar, davon rund 30.000 Premium-Wohnungen. Jedoch werden weitere circa 550.000 Wohnungen zur Deckung des Bedarfs benötigt, davon rund 85.000 bis 100.000 in Premium-Qualität. Perspektivisch steigen diese Zahlen bis 2035 um weitere 200.000 Service-Wohnungen beziehungsweise 33.000 in Premium-Qualität. Terragon beziffert das Investment-Potenzial auf etwa 64 bis 100 Mrd. Euro. Und alle diese Wohnungen müssen eingerichtet werden. Ein enormes Potenzial für die Branche. Weitere spannende Entwicklungen: Neben Kliniken, die auf Hotel-Ambiente setzen, werben Hotelbetreiber mit speziellen Healthcare-Angeboten, um an diesem lukrativen Markt zu partizipieren.

In unserer ersten Ausgabe arcade Living + Health + Care bündeln wir das Wichtigste aus den Bereichen Wohnen, Gesundheit und Pflege. Wir klären Begriffe, analysieren Zahlen und stellen attraktive Produke, Projekte und Konzepte sowie ihre Innenarchitekt:innen vor. So haben wir u.a. mit Jochen Hagen und Jens Schneider von Cubik3 über die besonderen Herausforderungen und ihre Ansprüche bei der Planung und Einrichtung von Healthcare-Objekten gesprochen. Und wir zeigen Healing Architecture z.B. von Sylvia Leydecker, Michels Architekturbüro und Brandherm+Krumrey. Außerdem: Wie smarte Technologien sicheres Wohnen im Alter ermöglichen, wie groß der Bedarf an Senioren-Wohnungen tatsächlich ist und warum wir frische Denkansätze bei der Einrichtung brauchen.

Lesen Sie die Ausgabe hier digital. Wir freuen uns über Ihr Feedback!

Die digitale und Print-Ausgabe bündelt die Zielgruppen der Verlagsbereiche Altenpflege und Möbel des Vincentz Network GmbH & Co. KG.:

– Betreiber, Investoren, Analysten, Finanzdienstleister, Consultants im Altenhilfe-Markt

– Immobilienunternehmen

– Das Top-Management der Pflegewirtschaft

– Geschäftsführer:innen, Inhaber:innen kommunaler und privater Einrichtungen

– Manager:innen, Heim- und Pflegedienstleitungen

– Impulsgeber im Pflege- und Betreuungsmarkt

– Designer:innen, Inneneinrichter:innen, Innenarchitekt:innen, Architekt:innen

Neues Logistikzentrum für die Produktionshalle in Hall in Tirol

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Mit einer breiten Produktpalette erfüllt die Felder Group als Gesamtanbieter für Holz-, Kunststoff- und Aluminiumbearbeitungsmaschinen die Bedürfnisse aller Kundinnen und Kunden – sowohl von Anwender:innen aus dem Handwerk als auch der Industrie. Das Unternehmen konnte in den vergangenen Jahren ein rasantes Wachstum verzeichnen, nicht zuletzt dank seiner innovativen Produkte, die für hohe Qualität, Effizienz und Arbeitssicherheit stehen. Am Hauptentwicklungsstandort HALL in Tirol werden Lösungen erarbeitet, die weltweit neue Maßstäbe setzen. Der hochwertige Maschinenbau bildet das starke Rückgrat des Technologieunternehmens, das seit Jahren konsequent in Forschung und Entwicklung zu komplexen mechatronischen Produkten, Software und Automatisierungssystemen investiert.

Der Wachstumskurs am Standort HALL in Tirol, der schon seit Jahrzehnten konstant verfolgt wird, schafft und sichert wertvolle Arbeitsplätze für die Region. Die Anzahl der Stellen wurde während der Coronakrise noch weiter erhöht. HALL in Tirol ist neben Italien und Deutschland der größte Produktionsstandort der Felder Group: Von dort aus werden über 90 % der Felder-Produkte in die ganze Welt exportiert. Dieses kontinuierliche Wachstum am Standort HALL in Tirol ermöglicht nun eine beachtliche Erweiterung: Anfang Januar wurde mit dem Bau des neuen Logistikzentrums für Wareneingang und Produktion begonnen. Die verbaute Fläche umfasst ca. 5.100 m2. Darin befinden sich ein 30 Meter hohes automatisches Hochregallager mit ca. 11.700 Palettenplätzen, ein automatisches Kleinteilelager mit 16.000 Boxenplätzen, 2.500 m2 freie Logistikzone, manuelle Lager und eine Tiefgarage. Der Felder Group war es ein Anliegen, im Sinne der Ressourcenschonung auf eine möglichst platzsparende Bauweise zu setzen.

Durch den Bau des neuen Logistikzentrums werden neue, moderne Arbeitsplätze geschaffen. Die Gewährleistung idealer Arbeitsbedingungen durch die Faktoren Ergonomie, Licht und Raumklima stand im Zentrum des Projekts. Ein weiterer wichtiger Aspekt bei der Planung war das Thema Nachhaltigkeit: So wird die Beheizung des Gebäudes über CO2-neutrale Fernwärmeversorgung mit Betonkernaktivierung realisiert. Energieeffiziente Förderanlagen und Regalbediengeräte, LED-Beleuchtung sowie eine Photovoltaikanlage sorgen dafür, dass im Zuge des wirtschaftlichen Wachstums auch wichtige ökologische Aspekte berücksichtigt werden.

Nachhaltigkeit, Umweltbewusstsein und Ressourceneffizienz zählen zur Unternehmensphilosophie der Felder Group – auch, wenn es um Produkte geht: Eine nutzerfreundliche und intuitive Bedienung der Felder-Maschinen sowie die Vermeidung unnötiger Belastungen reduzieren die Bearbeitungsdauer und steigern dadurch die Effizienz der Energienutzung. „Mit dem Bau des neuen Logistikzentrums setzt die Felder Group aktiv einen weiteren Schritt in Richtung Leistungsfähigkeit und nachhaltige Unternehmensführung,“ berichtet CEO Martin Felder.

Die Fertigstellung und Inbetriebnahme des Zentrums sind für Dezember 2022 geplant.

www.felder-group.com