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Autor: Möbelfertigung

FSC

Bewerbung für den „FSC Furniture Award 2022“ jetzt möglich

Der „FSC Furniture Award“ geht in die nächste Runde. Die vierte Ausgabe des europaweiten Wettbewerbs steht unter dem Motto „Schöner leben, gesündere Wälder“. Er würdigt das Engagement für FSC und Nachhaltigkeit von Unternehmen im europäischen Innen- und Außenmöbelsektor. Teilnahmeberechtigt sind Inhaber von FSC-Zertifikaten und Werbelizenzen in der Möbelbranche, die ihren Hauptsitz in einem der folgenden europäischen Länder haben: Österreich, Belgien, Bosnien und Herzegowina, Kroatien, Tschechische Republik, Dänemark, Frankreich, Deutschland, Italien, Montenegro, Niederlande, Nordmazedonien, Polen, Portugal, San Marino, Serbien, Slowenien, Spanien, Schweiz und das Vereinigte Königreich.

Es gibt drei Preiskategorien: Commitment, Brands und Communication (jeweils eine Auszeichnung für Hersteller und eine für Einzelhändler in jeder Kategorie). Hinzu kommen die Kategorien „Hersteller des Jahres für Innen- und Außenmöbel“ und „Einzelhändler des Jahres“.

„Die Möbelindustrie trägt Verantwortung für die Sicherstellung der legalen und nachhaltigen Herkunft der forstwirtschaftlichen Materialien und Produkte. Als weltweit vertrauenswürdigste Lösung für eine nachhaltige Waldbewirtschaftung ist der FSC ein glaubwürdiger Partner der Möbelindustrie, um dieses Ziel zu erreichen und nachhaltige Holzwertschöpfungsketten zu fördern. Gemeinsam mit der Möbelindustrie wollen wir nachhaltige Produkte und Lösungen für bewusste Verbraucher anbieten und die Wälder der Welt durch verantwortungsvolle Bewirtschaftung schützen“, betont Dr. Uwe Sayer, Geschäftsführer FSC Deutschland. Die „möbel kultur“ freut sich, wieder Medienpartner des Wettbewerbs zu sein.

Bewerbungen für die FSC Furniture Awards können ab heute bis zum 8. September über die offizielle Website fscfurnitureawards.org eingereicht werden. Die Teilnahme ist kostenlos. Alle Infos gibt es auf der Website www.fscfurnitureawards.org.

Zertifizierte Sicherheit bei Formatkreissägen

Ein Auto ohne Airbag im Jahr 2022? Definitiv unvorstellbar. Eine Formatkreissäge ohne KI- und kamerabasiertes Sicherheitssystem, die das Verletzungen effektiv verhindern kann? In nicht allzu ferner Zukunft ebenfalls keine Option mehr. „Hand Guard“ hat am 09.05.2022 die Zertifizierung der Berufsgenossenschaft Holz und Metall (BGHM) erhalten und definiert mit dem GS-Siegel (Geprüfte Sicherheit) den Sicherheitsstandard für Formatkreissägen am Weltmarkt neu. Somit können die bis zu 120 meldepflichtigen Unfälle pro Monat in Deutschland in Verbindung mit Formatkreissägen nahezu vollständig verhindert werden. Nach dem sofortigen EU-weiten Auslieferungsstart erfolgt zudem nach erfolgreicher UL/CSA-Zertifizierung auch die Auslieferung von „Hand Guard“ in Nordamerika, zeitgleich mit dem weltweiten Vermarktungsstart.

Bis ein Produkt in Europa in den Verkauf gehen kann, muss es allen gängigen Normen entsprechen. Dies garantiert ein einheitliches Schutzniveau zur Unfallverhütung bei der Nutzung von Maschinen. Selbst bei einer Fehlanwendung wird auf diese Weise die Sicherheit gewährleistet. Ist dies gegeben, erhält das Produkt die CE-Kennzeichnung. Dieses Prüfsiegel kann der Hersteller meist selbst vergeben, eine unabhängige Prüfstelle muss hier nicht hinzugezogen werden. Anders sieht es hingegen im Fall von Formatkreissägen aus. Da diese in Anhang IV der Maschinenrichtlinie (MRL) 2006 EG gelistet sind und somit zu gefährlichen Maschinen zählen, muss der Hersteller zur Überprüfung der Normenkonformität und damit einhergehend für das CE Kennzeichen eine zugelassene Prüfstelle mit einer Baumusterprüfung beauftragen. So weit, so gut: Doch wie verhält es sich, wenn es für eine technische Errungenschaft noch keine Norm gibt?

Vor dieser Herausforderung stand die Altendorf Group mit „Hand Guard“, einem vollkommen neuen Sicherheitssystem für Formatkreissägen. Für KI- und kamerabasierte Sicherheits-Assistenz-Systeme gab es bislang keine Norm. Aus diesem Grund musste die Altendorf Group eine EG-Baumusterprüfung bei der BG in Auftrag geben. Neben tausenden Material-, Gestaltungs- und Funktionsprüfungen, wurden für die Zertifizierung durch die BG folgende Bedingungen definiert: 1. Funktionsfähigkeit bei Handgeschwindigkeiten von bis zu 2m/s (typische Reflex- und Abrutschbewegung) & 2. Performance Level C (Anforderung, die bisher an Formatkreissägen gestellt wurden) & 3. Entsprechende Zuverlässigkeit der Handerkennung (orientiert an den Kriterien der Taxonomie für autonome und KI-Systeme). Das Ziel der BG bestand darin, mit „Hand Guard“ einen hohen Sicherheitsstandard für Formatkreissägen neu zu definieren. Dieser soll künftig für alle anderen Marktbegleiter als Maßstab dienen. Da ein KI- und kamerabasiertes Sicherheitssystem für Formatkreissägen und die damit zusammenhängende Definition eines vollkommen neuen Sicherheitsstandards durchaus komplex ist, musste die Maschine von einem unabhängigen Prüfinstitut untersucht werden.

Nun nach intensivster Prüfung ist es so weit: „Hand Guard“ erhält das GS-Siegel. Damit ist für den potenziellen Käufer klar ersichtlich, dass die Sicherheit von einem Prüfinstitut bestätigt wurde. „Als Entwickler von Premium-Formatkreissägen war es uns ein großes Anliegen, weiter zu forschen, um schließlich ein Sicherheitssystem auf den Markt zu bringen, mit dem sich Unfälle nahezu vollständig verhindern lassen. Mit „Hand Guard“ schreiten wir als Pionier voran. Es gibt kein vergleichbares System, das ebenfalls die Bedingungen dieser Zertifizierung erfüllt“, so Peter Schwenk, CEO der Altendorf Group. Technischem Fortschritt geht immer eine Vision voraus. Nie wieder Verletzungen im Holz-Handwerk – dies war die Vision der Altendorf Group. Als Resultat hat das Mindener Unternehmen „Hand Guard“ entwickelt. Es ist damit zu rechnen, dass in Zukunft kein Tischler an einer Formatkreissäge ohne KI- und kamerabasiertes Sicherheitssystem arbeiten wird. Utopie? Wohl eher nicht. Schließlich fährt auch niemand ein Auto ohne Airbag.

Meisterwerke

Veröffentlichen ersten Nachhaltigkeitsbericht

Die Meisterwerke haben ihren ersten Nachhaltigkeitsbericht veröffentlicht. Mit dem Online-Nachhaltigkeitsbericht 2021 legt das Rüthener Familienunternehmen bereits erzielte Erfolge dar und informiert zugleich über die weitere strategische Ausrichtung in Sachen Nachhaltigkeit. Auf der Unternehmenswebseite www.meisterwerke.com ist für den Themenkomplex eigens ein neuer Bereich eingerichtet worden, den Besucher über den Menüpunkt „Nachhaltigkeit“ aufrufen können. Hier erfolgt eine transparente Berichterstattung in den fünf Themenkapiteln „Unternehmen“, „Partner“, „Produkte“, „Betrieblicher Umweltschutz“ und „Mitarbeiter“.

„Wir leben Nachhaltigkeit in unserem eigenen Selbstverständnis bereits seit Jahrzehnten“, betont der geschäftsführende Gesellschafter Guido Schulte. „Für die Berichterstattung haben wir unser Umweltbewusstsein und unser nachhaltiges Wirtschaften bewusst auf den Prüfstand gestellt und dokumentieren für unsere Interessensgruppen, wo wir zurzeit stehen und was wir durch konsequente Weiterentwicklung in den Bereichen Ökonomie, Ökologie und Soziales zukünftig erreichen wollen.“

Die Facetten nachhaltigen Handelns reichen bei den Meisterwerken vom nachwachsenden Rohstoff Holz als integralem Produktbestandteil über das effiziente Energiemanagement im Unternehmen bis hin zur aktiv gelebten sozialen Verantwortung nach innen und außen. Mit einem Mix aus textlichen Informationen, Schaubildern und Infografiken transportiert der Online-Nachhaltigkeitsbericht anschaulich, welchen Einfluss nachhaltige Aspekte auf Produkt- und Prozessinnovationen, den Einsatz von Ressourcen und die Zusammenarbeit mit Partnern in der gesamten Wertschöpfungskette haben.

Diese erste Berichterstattung hebt das nachhaltige Engagement des sauerländischen Bodenbelagsherstellers auf eine verbindliche Ebene – eine Richtung, die das Unternehmen mit der jüngst erfolgten Ernennung eines Nachhaltigkeitsbeauftragten und dem Vorhaben, künftig alle drei Jahre einen ausführlichen Nachhaltigkeitsbericht nach spezifischen Kriterien (GRI-Standards) zu veröffentlichen, zielstrebig weiterverfolgt. Der erste nach GRI-Richtlinien erstellte Nachhaltigkeitsbericht über das Geschäftsjahr 2024 soll Anfang 2025 publiziert werden.

FSK

Jubiläumsfeier in Hamburg großer Erfolg

Die größte Fachgruppe des Fachverband Schaumkunststoffe und Polyurethane e.V. (FSK) feierte nachträglich ihr 25-jähriges Bestehen und lud dazu ins Forschungszentrum Deutsche Elektronen-Synchrotron DESY in Hamburg ein.

Am 11. Mai 2022 veranstaltete der Fachverband Schaumkunststoffe und Polyurethane e.V. (FSK) in Hamburg den Jubiläumsfachtag der Fachgruppe Polyurethane. Bereits zweimal war dieser aufgrund der Covid-19 Pandemie verlegt worden und fand jetzt unter dem Motto 25+2 statt. Die Fachgruppe Polyurethane ist das größte Fachgremium im Verband und zählt Mitglieder aus allen Bereichen der Wertschöpfungskette.

Mit einer Barkassen-Fahrt, einem Hafen- und Elbtörn sowie dem traditionellen, vorabendlichen Get-Together wurde die Veranstaltung eröffnet. Die Jubiläumssitzung am zweiten Tag bot zahlreiche Präsentationen Themen aus der Welt der Polyurethane. So die Innovationsvorträge von Florian Kessler, cellEQ, der zum Thema „Kennwertermittlung für reaktive Systeme und Schäume unter Prozessbedingungen“ präsentierte und Christian Hanhart, Dow Anlagengesellschaft mbH Werk Ahlen, mit seinem Vortrag „Effizienzsteigernde Ladungssicherung mit Polyurethan“.

Klaus Junginger und Nilüfer Bozkurt-Thielscher der FSK Services GmbH berichteten zum Stand der REACH Diisocyanate-Schulungen. „Das Thema bewegt die Branche nun schon eine ganze Weile und wird mit Hinblick auf die Frist im nächsten August immer brisanter. In unseren täglichen Beratungsgesprächen können wir förmlich spüren, wie das Thema in der Polyurethanindustrie brodelt. Wir sind froh, dass wir mit dem E-Learning-Tool bereits eine große Breite an Schulungsanfragen bedienen konnten und mit unseren kompetenten Trainern auch die Nachfrage an Präsenzschulungen abdecken können“, berichtet Projektleiterin Nilüfer Bozkurt-Thielscher.

Weiteres Highlight der Vortragsreihe war die Darstellung von Dr. Wolfram Frank und Martin Dietrich, Getzner Werkstoffe GmbH Werk Bürs. Die gekonnt, charmant und witzig die einzigartige Geschichte von Polyurethan und ihre rasante Entwicklung zu einem unentbehrlichen Werkstoff erzählten und so den Ehrentag der Fachgruppe nochmals in den Vordergrund stellten. In diesem passenden Rahmen ehrte der FSK Wolfgang Barth und Dr. Wolfram Frank für Ihre außerordentlichen Dienste für den Werkstoff Polyurethan.

Als Experte für Umwelt- und Arbeitssicherheit, Sicherheitsingenieur, Immissionsschutz- und Störfallbeauftragter und Gefahrstoffexperte hatte Wolfgang Barth über Jahre hin nicht nur in großen Unternehmen gewirkt, sondern sein Wissen auch in den FSK-Arbeitskreis Umwelt, Arbeitssicherheit und Chemikalienpolitik eingebracht. Sein Beitrag bei der Entwicklung der TRGS 430 ist bedeutend, ebenso sein Engagement im Zuge der Betrachtung von Diisocyanaten unter REACH. „Sein Beruf ist eher eine Berufung“, so Klaus Junginger. „Mit seinem Eintritt in den Ruhestand wird hoffentlich nicht all sein Wissen und Wirken ruhen. Es wäre ein Verlust für die Branche. Dr. Wolfram Frank ist als Urgestein aus der Polyurethan-Industrie nicht wegzudenken. Bei der Entwicklung der Lerninhalte für die Diisocyanat-Schulungen hat er maßgeblich auf Seiten des FSK mitgewirkt. Seine nationalen und internationalen Berufserfahrungen und Engagements in der Branche sprechen für sich!“

Mit der Vorstellung des DESY von Dr. Arik Willner „Ökosystem Steckenpferd DESY für Innovation“ und einer geführte Campus-Tour endete die Veranstaltung. Das Forschungszentrum DESY – Deutsche Elektronen-Synchrotron zählt zu den weltweit führenden Beschleunigerzentren. Mit Großgeräten erkunden hier Forscher den Mikrokosmos in seiner ganzen Vielfalt – vom Wechselspiel kleinster Elementarteilchen über das Verhalten neuartiger Nanowerkstoffe bis hin zu jenen lebenswichtigen Prozessen, die zwischen Biomolekülen ablaufen. Das DESY ist nicht nur ein Magnet für jährlich mehr als 3000 Gastforscher aus über 40 Nationen, sondern auch gefragter Partner in nationalen und internationalen Kooperationen.

„Die Veranstaltung war ein großer Erfolg und Auftakt für die kommenden Events des Verbandes“, resümiert FSK-Geschäftsführer Klaus Junginger. „Wir freuen uns, dass wir unsere Fachtage, Gremiensitzungen und vor allem die große Jahrestagung wieder live durchführen werden. Die Internationale Fachtagung Polyurethane und Schaumkunststoffe am 12. und 13. September in Dortmund wird der Höhepunkt in unserem Veranstaltungsjahr werden und noch mehr Highlights hinsichtlich Themen und Rahmenprogramm beinhalten. Die Live-Veranstaltungen bleiben die wichtigste Plattform für einen regen Wissensaustausch in der Industrie.“

Ist „Steelcase 2022 Premier Supplier“

Bei der jährlichen Lieferantenbewertung durch die Firma Steelcase, Grand Rapids, USA, erhielt die Hettich Unternehmensgruppe im April 2022 zum dritten Mal in Folge die Auszeichnung „Premier Supplier“.

Steelcase, multinationaler Hersteller von Büroeinrichtungen und Raumlösungen, hat weltweit etwa 11.700 Beschäftigte und über 800 Fachhändler. Mit seiner Auszeichnung „Premier Supplier“ würdigt das Unternehmen außergewöhnliche Leistungen und besonderes Engagement seiner Zulieferer. Hettich wurde innerhalb der über 20-jährigen Geschäftsbeziehung bereits zum wiederholten Mal von Steelcase ausgezeichnet. Die Hettich Unternehmensgruppe beliefert die europäischen Steelcase-Produktionswerke in Tschechien und Spanien. Hauptumsatzträger sind das Schubkastensystem „Sytema Top 2000“ und das Schiebetürsystem „Slideline 55 Plus“. Aufgrund der Corona-Pandemie wird die Preisverleihung nicht wie üblich persönlich auf dem Steelcase Campus in den USA stattfinden.

Karlheinz Deutsch, Key Account Manager für Steelcase bei Hettich, ist stolz auf die neuerliche Würdigung: „Mit Steelcase arbeiten wir seit über zwei Jahrzehnten partnerschaftlich zusammen, und wir wollen unserem guten Ruf immer wieder neu gerecht werden. Unsere größte Herausforderung im letzten Jahr bestand darin, Steelcase mit einer Lieferzeit von vier Tagen zuverlässig zu beliefern – und das trotz Corona, trotz der gestressten Lieferketten und trotz der schlechten Verfügbarkeit von Rohmaterialien wie Stahl. Mein Dank geht an alle Kolleginnen und Kollegen bei Hettich, die diese Aufgabe gemeinschaftlich so erfolgreich gemeistert haben.“

Roadshow erfolgreich beendet

Die Kinnarps-Roadshow durch Deutschland unter dem Motto „Make Room for Collaboration“ ist letzte Woche erfolgreich zu Ende gegangen. Rund 120 Gäste konnte Kinnarps von Ende April bis Anfang Mai auf seiner Roadshow durch Deutschland begrüßen. An vier Stationen machte der Blue Truck Halt, um eine Auswahl an Neuheiten zum Fachhandel zu bringen. In den Kinnarps-Showrooms in Berlin, Hamburg, Worms und Köln konnten die Besucher:innen ähnlich einer Messe die Stände der Marken Kinnarps, Materia, NC Nordic Care und Skandiform besuchen und ihre neuen Produkte kennenlernen. Expert*innen jeder Marke präsentierten nicht nur die News, sondern standen auch für Fragen bereit. In Hamburg und Worms begrüßte Geschäftsführer Klaus Schalk die Teilnehmenden persönlich und betonte, wie sehr man den Austausch in den letzten zwei Jahren vermisst habe.

NC Nordic Care brachte mit „Stop Wing“ eine Neuinterpretation eines Ohrensessels sowie eine Rückenlehnen-Version des Sessels „Humlan“ mit. Bei Skandiform fanden die nachhaltigen Produkte „Tinnef“ und der neue Stuhl „D2“ viel Anklang. Materia kam ebenfalls mit einer Reihe Neuheiten wie unter anderem dem Sofa „Ro“ und dem Stuhl „Yarn“. Bei Kinnarps standen verschiedene Stühle wie „Leia“ und „Nilo“ und die neue Sofaserie Gino auf Rollen für flexibles Arbeiten im Vordergrund.

Da bei allen Produkten auf nachhaltige Materialien und Produktion Wert gelegt wurde, erläuterte Commercial Director Dr. Jens Gebhardt die Nachhaltigkeitsstrategie von Kinnarps. Darüber hinaus stellen die Partnerunternehmen Dataflex und Room.Building.Partner ihre Lösungen vor. Bei leckeren schwedischen Häppchen kamen die Gäste an allen Standorten schnell miteinander ins Gespräch. 

Dr. Jens Gebhardt zog nach Beendigung der Veranstaltungen am 7. Mai Resümee: „Die Kinnarps-Roadshow war in vielerlei Hinsicht ein voller Erfolg. Nach der langen ,Durststrecke‘ ohne Kontakte in Präsenz haben wir uns gefreut, Fachhändler und Kunden in vier unserer Showrooms begrüßen zu können, und uns wurde versichert, wie sehr man den persönlichen Austausch genossen habe. Die Präsentationen der schwedischen Kollegen mit ihren Neuheiten haben bei unseren Besuchern großes Interesse hervorgerufen, denn die Produkte konnten vor Ort nicht nur haptisch erfahren werden, sondern auch geprüft, besessen und angehoben werden. Das hat viele mehr überzeugt, als zum Beispiel nur ein Bild zu betrachten. Erstmalig haben wir auch den Bereich ,Care‘ gezielt vorgestellt und ausgewählte Produkte der Marke NC Nordic Care für dieses Segment näher beleuchtet. Wir wollten erfahren, ob der Fachhandel hier einen Bedarf sieht und wir sind überrascht und erfreut, wie positiv die Produkte von NC Nordic Care aufgenommen wurden. Es steht daher außer Frage, dass wir den Bereich Betreuung und Pflege mit unserer skandinavischen Expertise in Deutschland ausbauen werden. Ein Blick in die vielen Wohneinrichtungen für Senioren zeigt, dass es hier einen großen Nachholbedarf gibt.“

Virtuelle Hauptversammlung – zum dritten Mal

Die Homag Group AG hat ihre Hauptversammlung aufgrund der Corona-Pandemie heute bereits zum dritten Mal virtuell durchgeführt. Die Präsenz des Grundkapitals lag bei rund 91 Prozent. Auf der Hauptversammlung wurden Vorstand und Aufsichtsrat mit großer Mehrheit entlastet.

Für das Geschäftsjahr 2021 zahlt die Homag Group AG ihren Aktionärinnen und Aktionären eine Ausgleichszahlung in Höhe von 1,01 Euro je Aktie. Die Ausgleichszahlung resultiert aus dem mit der Muttergesellschaft Dürr geschlossenen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag.

In seiner Rede blickte der Vorstandsvorsitzende, Dr. Daniel Schmitt, auf das erfolgreiche Geschäftsjahr 2021 zurück, in dem die Homag Group trotz der weltweiten Lieferkettenprobleme einen Rekord beim Auftragseingang erzielte. Das Ergebnis vor Sondereffekten konnte mehr als verdreifacht werden. Nach dem erfolgreichen ersten Quartal 2022 und mit Blick auf den hohen Auftragsbestand ist Dr. Schmitt für 2022 optimistisch: „Wir wollen beim Umsatz und dem EBIT vor Sondereffekten weiter zulegen, auch wenn die Herausforderungen im aktuellen Umfeld von politischer Unsicherheit, Lieferkettenproblemen und Materialpreissteigerungen zugenommen haben.“

Chancen und Anwendungsfelder von Künstlicher Intelligenz

Künstliche Intelligenz ist allgegenwärtig. Hinkt die Möbelbranche hinterher? Was sind typische Hindernisse bei der Einführung von KI in der Produktion, Lagerhaltung oder im Produktdesign? Und wann lohnt sich der Einsatz smarter Technologie? Nach vorne geblickt: Wenn wir im Mittelstand mithalten wollen, welchen Beitrag kann Künstliche Intelligenz dann leisten? Welche vier Schritte machen unsere ersten KI-Projekte erfolgreich?
Darüber sprechen Verena Fink, Inhaberin von Woodpecker Finch und Expertin für KI und digitale Transformation, und Tino Eggert, Chefredakteur & Objektleiter „möbelfertigung“ und „arcade“ im Vincentz Network in der neusten Folge von Möbelfertigung. Der Podcast. Am besten gleich HIER reinhören!

Sie haben ein spannendes Thema, über das Sie gern mal mit einem Redakteur der „möbelfertigung“ im Podcast diskutieren möchten? Dann melden Sie sich bei Redakteurin Doris Bauer, doris.bauer@vincentz.net.

Darüber hinaus gibt es verschiedene Möglichkeiten, Ihr Produkt in einem Podcast zu bewerben. Oder auch als Premium-Sponsor bei jedem neu erscheinenden Podcast genannt zu werden. Über alle zur Verfügung stehenden Möglichkeiten informiert Sie gerne Hans-Christian Hahn, 040-632018-43, hans-christian.hahn@vincentz.net.

Kesseböhmer

Harald Küper verantwortet das Produktmanagement

Harald Küper (53) hat am 1. April 2022 die Leitung des Produktmanagements bei der Kesseböhmer GmbH in Bad Essen übernommen. Er bringt umfangreiche Erfahrungen aus den Bereichen Vertrieb und Produktmanagement mit sowie fundiertes Wissen im Umgang mit Konstruktionssoftware für den Möbel- und Innenausbau. Fast 25 Jahre war Harald Küper in verantwortlichen Positionen vor allem für Unternehmen der Möbelbeschlagbranche tätig.

Harald Küper kommt von der Grass GmbH, Höchst/Österreich, wo er zuletzt als Leiter des globalen Produktmanagements vom Produktions­standort Reinheim aus weltweit Sortimentsaufbau, -ausbau und -pflege der Scharnier- und Klappensysteme verantwortete. Seine Karriere in der Branche startete der gelernte Tischler und Diplom-Holzingenieur 1998 im Softwaresupport und im Vertrieb der Imos AG, Herford. Es folgten Stationen als Business Support- und Category-Manager bei Hettich FurnTech in Vlotho und als International Product Manager bei Franz Schneider Brakel (FSB), bevor Küper 2013 als Global Product Manager für Scharnier- und Klappensysteme zu Grass wechselte.

Bei Kesseböhmer wird Harald Küper Produktstrategien für die Möbelbe­schlagsysteme erarbeiten. „Ich freue mich sehr, diese wichtige Position bei einer starken Marke zu übernehmen. Kesseböhmer hat sich als Marktführer etabliert. Es wird interessant, hier im Team die zukünftige Ausrichtung zu gestalten. Dazu gehört für mich, Innovationen nicht nur im Produktbereich voranzutreiben“, freut sich der Manager auf seine neue Herausforderung. Thomas Laaff, sein Vorgänger auf dieser Position, hatte das Unternehmen im Mai 2021 auf eigenen Wunsch verlassen.