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Autor: Möbelfertigung

Prof. Dr. Andreas W. Bitter zum Präsidenten gewählt

Der Hauptausschuss der AGDW hat Prof. Dr. Andreas W. Bitter einstimmig zum Präsidenten gewählt. Bitter ist als Professor am Institut für Forstökonomie und Forsteinrichtung an der Technischen Universität Dresden tätig und Vorsitzender von PEFC Deutschland.

„Mit Professor Bitter hat die AGDW eine engagierte Persönlichkeit mit außergewöhnlicher Expertise an ihre Spitze gewählt“, sagten die beiden Vizepräsidenten Roland Burger und Josef Ziegler. „Er wird seine umfangreiche Erfahrung aus Wissenschaft, Verbandsarbeit und Waldbewirtschaftung in die Spitzenfunktion unseres Bundesverbandes einbringen können.“ Prof. Bitter war viele Jahre Vorsitzender des Sächsischen Waldbesitzerverbandes und Präsidiumsmitglied der AGDW. Außerdem ist er Waldeigentümer in Nordrhein-Westfalen und Sachsen.  

„Ich freue mich darauf, mich auf Bundesebene für die Interessen der Waldbesitzenden stark machen zu können“, betonte der neue Präsident. „Ein Kernthema wird für mich die Honorierung der Ökosystemleistungen des Waldes sein. Angesichts der Klimakrise braucht der Wald dringend und schnell mehr finanzielle Unterstützung, damit Wiederbewaldung und klimaangepasster Waldumbau gelingen. Darüber hinaus werde ich den Schutz des Eigentums und die besonderen Herausforderungen des Kleinprivatwaldes in den Fokus nehmen.“

Bereits als Präsidiumsmitglied und Verbandsvorsitzender in Sachsen hatte sich Prof. Dr. Bitter intensiv für die Honorierung der Klimaschutzleistung des Waldes sowie für eine stärkere Vertretung der Waldbesitzenden in den Gremien der Sozialversicherung SVLFG eingesetzt.

Prof. Dr. Andreas W. Bitter folgt auf Hans-Georg von der Marwitz, der seit Januar 2019 Präsident der AGDW war.

Umsatz auf Rekord-Niveau

Erfolg für Meisterteam: Mit 30,3 Mio. Euro ist der Gesamtumsatz im Jahr 2021 auf eine Rekordmarke geklettert (2020: 26,2). Auch die Eigenkapitalquote weist mit 22,3 Prozent einen sehr guten Wert auf. Darüber hinaus erreichte die Bonusausschüttung mit 525.000 Euro ebenfalls einen Rekordwert.

Trotzdem steht die Gruppe vor Herausforderungen, wie zum Beispiel Lehrlingsknappheit, Fachkräftemangel, Energiewende und Digitalisierung. Der Aufsichtsratsvorsitzende Burkhard Leffers und Meisterteam-Geschäftsführer Thomas Schley appellierten an die Mitgliedsbetriebe und die Partner aus Industrie und Dienstleistung, ihre Zusammenarbeit zu verstärken und die Vorteile der Verbundgruppe noch mehr zu nutzen.

Ein Beispiel sei die seit 26 Jahren bestehende Kooperation mit der Würth-Gruppe, die 200 Meisterteam-Betriebe zu ihren Kunden zählt. Bei der Versammlung, die auf Einladung von Würth im Carmen-Würth-Forum in Künzelsau (Stammsitz des Unternehmens) stattfand, skizzierten Thomas Schley und Würth-Geschäftsführer Jens Neumann die ständige Qualitätsverbesserung als vorrangiges gemeinsames Ziel. Die horizontale Vernetzung durch das Projekt „Mitglieder liefern an Mitglieder“, biete eine zusätzliche Möglichkeit, den Austausch von Waren und Dienstleistungen weiter zu verbessern. Dazu sollen auch kleine regionale Produktions-Netzwerke zwischen Innenausbau-Betrieben initiiert werden.

Für die künftige Entwicklung sollten die Meisterteam-Betriebe die Modernisierung mehr in den Blick nehmen, erläuterte Schley. Weitere Preissteigerungen bei Energie und Rohstoffen belasteten zwar auch die Unternehmen, böten aber zugleich die Chance, die Kunden von energetischen Maßnahmen für Häuser und Wohnungen zu überzeugen. „Ein Gebiet, auf dem die Ausbau-Gewerke der Verbundgruppe besonders stark ist.“

Meisterteam will das „Jobportal“ für die Gewinnung von Fach- und Nachwuchskräften um die Onlineportale „HeyJobs“ und „YourFirm“ ergänzen. So können mehr Möglichkeiten genutzt werden, um qualifiziertes Personal zu bekommen, wie auf der Jahrestagung betont wurde.

Gleich zweimal ausgezeichnet

Peka konnte mit seiner Tablarlinie „Liro“ gleich zwei Jurys überzeugen. So gewann die Produktfamilie sowohl den „Red Dot Award: Product Design 2022“ und den „iF Design Award 2022“.

Laut Peka handelt es sich bei „Liro“ um die erste Tablarlinie, die bei jedem Produkt mit und ohne Reling funktioniert. Die Relinge sind zudem individuell materialisierbar. Durch ihr wandelbares Design können Liro-Tablare laufend an wechselnde Küchentrends angepasst werden.

„Domotex 2023“

Setzt auf neues Wertebewusstsein

Aktueller denn je beschäftigt sich die „Domotex“ mit den Fragestellungen rund um ein gesundes, natürliches und nachhaltiges Leben in unseren Arbeits- und Wohnräumen. Wertebasierte Themen sowie Fragen rund um die Verantwortung gegenüber der Umwelt und der Natur stehen auf der Agenda der Messe unter dem Leitthema „Floored by Nature“. Die Weltleitmesse für Teppiche und Bodenbeläge lädt alle Teilnehmenden der 33. Auflage dazu ein, einen neuen Blickwinkel auf das zentrale Raumelement Boden einzunehmen.

„Der ressourcenschonende Einsatz von Materialien, Kreislaufwirtschaft, eine neue Sourcing-Debatte, gesundes Wohnen und Arbeiten sowie die fortschreitende Digitalisierung in allen Lebensbereichen prägen auch die Bodenbelagsbranche und damit die Weltleitmesse ,Domotex‘. ,Floored by Nature‘ steht dabei für nachhaltige und natürliche Materialien, die unsere Wohnräume erobern. ,Floored by Nature‘ heißt, durch die Natur inspiriert und fasziniert, neue umweltverträgliche Möglichkeiten zu entdecken, und vorhandene Ressourcen optimal einzusetzen. Das Ziel: gesunde, nachhaltige und zugleich inspirierende Räume zu schaffen“, erläutert Sonia Wedell-Castellano, Global Director „Domotex“, Deutsche Messe AG, das Leitthema 2023. „Aber auch akute Rohstoffengpässe, hohe Transportkosten und weiter steigende Energiepreise sorgen für große Herausforderungen in der Branche. Die ,Domotex‘ gilt auch hier als Schaufenster und zeigt Potenziale, thematisiert Chancen und Risiken und liefert Best Practices“, so Wedell-Castellano weiter.

Drei Fokusthemen bilden die Basis für das Leitthema: „Connecting Markets“, „Conscious Living“ und „Colourful Nature“.

Dabei verdeutlicht „Connecting Markets“ die Notwendigkeit zur Anpassung an veränderte Rahmenbedingungen. Märkte unterliegen einem permanenten Wandel: sich fortlaufend verändernde Im- und Exportverhältnisse, Lieferbeziehungen, Lieferengpässe, erhöhte Energie- und Produktionskosten, digitale Services und neue Online-Handelsplattformen verändern die Wirtschaft. Digitale Technologien bieten die Möglichkeit, über Verkaufsflächen und Ländergrenzen hinaus neue Kollektionen auf den Markt zu bringen und sich mit bestehenden Kundinnen und Kunden zu vernetzen. Insbesondere die sozialen Medien sind auch in der Bodenbelagsbranche neben dem stationären Handel zu einem wichtigen Absatzkanal geworden.

Hinter dem Fokusthema „Conscious Living“ verbirgt sich der Wunsch nach gesundem Wohnen und Arbeiten, die Verpflichtung zu umweltfreundlichen Materialien und Herstellungsprozessen mit dem Ziel, ausgewogene und zugleich trendbewusste Lebens- und Wohlfühlräume zu schaffen. Das Fokusthema rückt die Umsetzung innovativer Lösungen und den zirkulären Materialeinsatz – Stichwort Kreislaufwirtschaft – in den Vordergrund.

Mit „Colourful Nature“ zeigt die „Domotex“ als neuen Schwerpunkt die Natur als Inspirationsquelle für trendige Designs, Farbspiele und Muster. Die Natur fasziniert nicht nur durch perfekte Kreislaufsysteme und maßvollen Umgang mit den Ressourcen, sondern auch durch sich ändernde und überraschende Farbspiele, Formen, Muster und trendige Designs – die ihren Ausdruck in perfekten Lebens- und Wohlfühlräumen wiederfinden. Diese Formen und Muster zeigen sich auf Teppichen und Böden für anspruchsvolle Einsatzbereiche, beispielsweise im Objektbereich. Damit ist der Bodenbelag gleichermaßen als Dekoration und als Einheit mit Möbeln und Stoffen zu verstehen und zahlt mit seiner Vielseitigkeit maßgeblich auf die Atmosphäre im Raum ein.

Die „Domotex 2023“ findet als hybride Veranstaltung vom 12. bis 15. Januar (Donnerstag bis Sonntag) auf dem Messegelände in Hannover statt.

Equivia Partners ist jetzt Mehrheitseigentümer

Der Kölner Company Builder Equivia Partners hat ein Jahr nach dem 30 Prozent-Einstieg die Mehrheit an der Deinschrank.de-Gruppe erworben. Deinschrank.de ist nach eigenen Angaben der führende Online-Anbieter für maßgefertigte Möbel in Deutschland. Die weiteren Anteile erwarb Equivia Partners vom Gründer Budde. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Der Gründer sieht für sein Unternehmen in der Zusammenarbeit mit Equivia Partners großes Entwicklungspotenzial: „Für die nächsten Entwicklungsschritte des Unternehmens war es uns wichtig einen Partner zu finden, der den richtigen Spirit mitbringt, um das Unternehmen weiterzuentwickeln. Mit den Partnern von Equivia haben wir gestandene Unternehmer gewinnen können, die nicht nur weiteres Wachstumskapital für die nächsten Schritte mitbringen, sondern auch mit Ihrer Expertise unterstützen. Letztendlich hat uns überzeugt, dass wir in jedem Gespräch gespürt haben, mit gründungserfahrenen Unternehmern zu sprechen.“

Thomas Strohe, Partner der Equivia Partners: „Das Gründerteam hat in den vergangenen 12 Jahren mit Deinschrank.de ein führendes Tech-Unternehmen für maßgefertigte Möbel in Deutschland aufgebaut und einen Leuchtturm in der Losgröße-1-Produktion geschaffen. Die Leidenschaft, mit denen die Gründer das Unternehmen fortwährend entwickelt haben, beeindruckt nachhaltig. Mit der innovativen Industrie-4.0-Produktionsstätte und dem D2CVertrieb wurde eine optimale Grundlage geschaffen.“

Die Mitgründerin und Geschäftsführerin von Deinschrank.de, Gisela Cousland, wird das operative Geschäft weiterführen während Gründer Budde in beratender Funktion den weiteren Ausbau des Geschäfts unterstützt.

Equivia Partners ist ein Zusammenschluss von erfolgreichen Gründern und Unternehmern, die jetzt als Investoren andere Unternehmen im Wachstum unterstützen. Wir kommen aus der Praxis und wissen, was es bedeutet, ein Unternehmen über verschiedene Zyklen und Größen hinweg aufzubauen und zu führen. Unsere eigenen Unternehmen haben wir von Anfängen als kleine Start-ups hin zu Marktführern mit Unicorn-Exits skaliert. Als Investoren wenden wir nun dieselben Prinzipien an, um unsere Partner zu unterstützen. Wir teilen unser Wissen und unsere Netzwerke und arbeiten Hand in Hand mit unseren Portfoliounternehmen. Als Unternehmer, Investoren und Partner.

„Furniture on Tour“-Hausmessekonzept kommt an

Ein Blick auf die Teilnehmer, die schon jetzt sicher bei der „Furnitoure – Furniture on Tour“ dabei sind, zeigt, dass das von der Österreichischen Möbelindustrie initiierte Hausmessekonzept auf viel positive Resonanz stößt. Ihre Türen öffnen vom 20. Juni bis 1. Juli die Verbandsmitglieder ADA, Bene for Home, Blaha Office, Elastica, Joka, Sedda und Team 7. Dazu kommen Anrei, Eberharter Betten, fm Büromöbel, Schösswender, Strasser Steine und Voglauer sowie Object Carpet aus Baden Württemberg, denn auch Unternehmen aus benachbarten Regionen können dabei sein.

Das speziell zugeschnittene Format bietet Fertigungsbetrieben aus den Bereichen Living & Küche sowie Office & Objekt, aber auch Zulieferern und Geräteherstellern die Möglichkeit, individuell ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis zu stellen und sich gleichzeitig als starke Gemeinschaft zu präsentieren. So entsteht eine Win-win-Situation, in der alle Teilnehmer von schlagkräftigen Synergien bei überschaubaren Kosten profitieren. „Das Konzept wird sehr gut angenommen und die Anmeldungen laufen erfolgreich“, so Dr. Georg Emprechtinger, Vorsitzender der Österreichischen Möbelindustrie.

Mit der „Furnitoure – Furniture on Tour“ will die Österreichische Möbelindustrie Händler und Unternehmen der Einrichtungsbranche direkt zusammenbringen. Im Mittelpunkt der Hausmessen stehen Produkt- und Vertriebskonzepte, Design, Materialien und aktuelle Funktionen. Zentral sind außerdem Themen wie Kompetenz, Service und Verlässlichkeit. Werte, für die die österreichischen Hersteller international bekannt sind und die das aktuelle „Austria Gütezeichen Möbel“ sichtbar macht. Es kennzeichnet österreichische Möbel mit überdurchschnittlicher Qualität und gibt eine verbriefte Garantie darauf, dass die Möbel mit über 50 Prozent Wertschöpfung in Österreich gefertigt werden. Wertvolle Argumente, die im Rahmen der „Furnitoure“ noch deutlicher herausgestellt werden sollen.

Vorstand formt sich neu

Auf der Mitgliederversammlung in Weimar Ende der letzten Woche wurden vier neue Vorstände in das oberste Gremium des VDMA Fachverbandes Holzbearbeitungsmaschinen gewählt:

  • Michael Baumann (Linck Holzverarbeitungstechnik GmbH, Oberkirch)
  • Birgit Gros (Schiele Maschinenbau GmbH, Niederzissen)
  • Jürgen Philipps (Siempelkamp Maschinen- und Anlagenbau GmbH, Krefeld)
  • Dr. Daniel Schmitt (Homag Group AG, Schopfloch).

„Wir stehen vor herausfordernden Zeiten. Umso mehr freuen wir uns über die Verstärkung des Vorstandes durch eine Vertreterin und drei Vertreter führender Unternehmen aus der ganzen Breite unserer vielfältigen Branche“ sagte Vorstandsvorsitzender Markus Hüllmann.

Erneuert wurden von der Mitgliederversammlung die Mandate von

  • Dr. Stefan Möhringer (Simon Möhringer GmbH & Co. KG, Wiesenthal) und
  • Peter Schaeidt (Baljer & Zembrod GmbH & Co. KG, Altshausen).

Weiter gehören dem Vorstand an:

  • Gregor Baumbusch (Michael Weinig AG, Tauberbischofsheim)
  • Dr. Stefan Brand (Vollmer Werke GmbH, Biberach)
  • Christian Dieffenbacher (Dieffenbacher GmbH, Eppingen)
  • Frank Diez (Ledermann GmbH & Co. KG, Horb)
  • Jürgen Köppel (Leitz AG, Oberkochen)
  • Matthias Krauss (Mafell AG, Oberndorf)
  • Ove Lange (Anthon GmbH, Flensburg)
  • Wolfgang Rohner (IMA Schelling Group, Lübbecke)
  • Olaf Rohrbeck (Robert Bürkle GmbH, Freudenstadt)
  • Heiner Wemhöner (Wemhöner Surface Technologies GmbH Co. KG, Herford).

Dr. Dieter Siempelkamp (Siempelkamp GmbH & Co. KG, Krefeld) legt sein Amt nach 42 Jahren im Vorstand nieder, über 20 Jahren davon war er Vorstandsvorsitzender und ist bis heute Ehrenvorsitzender. „Wir danken Dieter Siempelkamp für die Jahrzehnte fortgesetzten Engagements zum Wohl der Branche. Wie keine andere Unternehmer-Persönlichkeit hat er unsere Branche und den Verband geprägt und in der ganzen Welt repräsentiert“ betonte Dr. Bernhard Dirr, Geschäftsführer des Fachverbandes.

Andre Scherff ist neuer COO

Der Nachfolger von Ralf Eisermann steht fest: Seit dem 1. Mai 2022 hat die Windmöller GmbH, Hersteller von Bodenbelägen der Marke Wineo, mit Andre Scherff (46, Foto) einen neuen Chief Operating Officer (COO). In seiner Rolle als COO wird der Diplom-Kaufmann die Prozesse im Unternehmen optimieren und harmonisieren sowie den Bereich Operations digitalisieren. Zu seinen Aufgaben gehört ebenso, die gesamte Wertschöpfungskette transparenter zu gestalten.

Für seinen neuen Aufgabenbereich bringt Andre Scherff eine breit gefächerte und langjährige Erfahrung mit. Zuletzt war er als COO beim Industriedienstleister Eriks Deutschland GmbH tätig. Seine besonderen Qualifikationen liegen in der Logistikprozess- und der Produktionsprozessoptimierung. Zudem gilt er als Supply-Chain-Spezialist. Als COO berichtet Andre Scherff direkt an den geschäftsführenden CEO Matthias Windmöller.

Kantenanleimmaschinen für die kundenspezifische Produktion

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Vom kleinen Schreinerbetrieb bis zum großen Industrieunternehmen bietet Biesse mit seinem umfassenden und individuell abstimmbaren Sortiment an Kantenanleimmaschinen für jeden Bereich die passende Lösung. Speziell für das gehobene Handwerk und kleine Industriebetriebe entwickelte der Hersteller seine variantenreiche „Stream A“-Baureihe.
Als erfahrener Hersteller gestaltet der italienische Maschinenproduzent Biesse sein Portfolio so, dass sich für jeden Bereich und jeden Kunden das richtige Angebot findet. Individuell ­abgestimmte Pakete, von der Software über die Konfigura­tionsmöglichkeiten der Maschinen bis zum umfassenden Zubehörprogramm, unterstützen diesen Findungsprozess. Dabei kommt auch den Anwendern der Produkte eine bedeutende Rolle zu, wie Sebastian Marschner, Vertriebsleiter der Biesse Deutschland GmbH betont: „Wir sind nah am Kunden und erfahren so auf direktem Weg deren Wünsche, bekommen Anregungen aus der Praxis und können direkt darauf reagieren – unabhängig davon, ob es sich um Neuentwicklungen oder Verbesserungen bewährter Maschinen handelt. Unsere Konstruktionsabteilung in Pesaro ist dabei stets involviert und legt großen Wert auf die leichte Bedienung und kundenspezifische Anpassungsfähigkeit unserer Aggregate.“
Im Bereich Kantenanleimen wurde der Fokus im letzten Jahr vor allem auf die Optimierung der bestehenden Modelle und dem Ausbau des Zubehörprogramms mit einigen Produktneuheiten gelegt. Das elektronisches Abrundaggregat „AR70“ mit einem sehr günstigen Preis-Leistungs-Verhältnis entwickelte Biesse für die von größeren Handwerksbetrieben und kleinen Industrieunternehmen eingesetzten „Stream A“-Modelle. Kleinere und größere Tischlereien profitieren von dem neuen Hybrid-Vorschmelzer „TM 15“, für den sowohl PUR-Patronen wie auch Granulat verwendet werden können. Für die Industriemaschinen findet sich im Produktportfolio das neue, ergonomische Kantenmagazin. Zusätzlich zur Hardware bietet das Unternehmen mit einem abgestimmten und kompletten Softwareangebot intuitive Lösungen, die das Prozessmanagement vereinfachten und die Effi­zienz der gesamten Produktionskette steigern.
Goldene Mitte
Wie in allen Produktbereichen, bietet Biesse seinen Kunden auch im Segment Kantenbearbeitung ein umfassendes und fein abgestuftes Sortiment vom Handwerk bis zur Industrie an.
Die automatische, einseitige „Stream A“ mit 2- oder 6-fach-Kombimagazin für den automatischen Wechsel der Kanten in Echtzeit hat Biesse für mittelständische Handwerksbetriebe konzipiert, die ihre Herstellungskapazitäten intensivieren und die Maschinenrüstzeiten reduzieren möchten. Mit der flexiblen Maschine lässt sich die Produktion um bis zu zwei Arbeitsschichten steigern. Dank der individuellen Konfigurationsmöglichkeiten passt sie sich perfekt allen Bearbeitungsanforderungen an und bringt Kanten jeder Größe auf. Mit wenigen Schritten lässt sich das neue „TM15“ Hybrid Top Melt-System mit zwei Vorschmelzern für die Verschmelzung des On-Demand-Klebers von oben wechseln. Zur Ausstattung der 7.460 mm bis 8.460 mm langen Maschine gehören neben dem Air Force System auch das lineare Kappaggregat „IT 70 P“ mit Stepperbewegung zur Massivholzbearbeitung. Die „Stream A“ bearbeitet Werkstücke mit einer Höhe von 10 mm bis 60 mm und Plattenstärken von 0,4 mm bis 22 mm mit einer Geschwindigkeit von 25 m/min. Das komplette Zubehör für die Kantenanleimmaschinen von Biesse lässt sich auch schon bei diesen Modellen verbauen, im vollen Umfang ist es aber erst ab den „Stream B“- und „C“-Modellen nutzbar.
Die sieben Modelle der „Stream A Smart“-Baureihe hat die Entwicklungsabteilung des Italienischen Maschinenherstellers speziell für Handwerksbetriebe und kleine Mittelstandsbetriebe konzipiert, die nach einfacher Bedienung und kundenspezifischer Produktion suchen. Ein innovatives und dennoch schlichtes, praktisches Design gilt als Markenzeichen von Biesse und das zeichnet auch diese Baureihe aus. Mit der „Smart Touch“-Steuerung und ihrer schnellen, benutzerfreundliche Programmierung über das Bedienfeld steht ihre progressive Technologie in den Diensten des Anwenders. Die transparente, mit Polycarbonat verstärkte Schutztür gewährt dem Bediener maximale Sicht in das Innenleben der Maschine. Außen zeigen 5-farbige LEDs den jeweiligen Maschinenstatus an, die einfache Überwachung der Bearbeitungsphasen wird so gewährleistet. Zur Grundausstattung gehört neben den hängenden, servo-gesteuerten, line­aren Kappaggregaten „IT 70 P“ oder „IT 70 S“ auch das „Air Force System“ zur unsichtbaren Kantenverklebung mit einer langlebigen, hohen Oberflächenqualität ohne sichtbare Fugen und Klebestellen.

Die beiden „Stream A“ Modelle werden ein­gerahmt von einer Palette automatischer Kantenanleimmaschinen, die mit den drei „Akron“-­Modellen beginnt: Je nach Variante eignen sie sich für kleine holzverarbeitende Betriebe oder Industrieunternehmen mit maßgeschneiderter Produktion. Über die beiden „Stream A“-Baureihen führt das Angebot von Biesse zu den für den Mittelstand und die Industrie mit Linien­fertigung konzipierten drei „Stream B“- und „C“-Modellen mit unzähligen Möglichkeiten zur kundenspezifischen Konfiguration.
Mehr Infos: www.biesse.com