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Autor: Möbelfertigung

Hat in Oceanworks investiert

Die BASF Venture Capital GmbH (BVC), die Corporate Venture Gesellschaft der BASF-Gruppe, hat ein strategisches Investment in Oceanworks bekannt gegeben. Das junge, in Amerika beheimatete Unternehmen ist ein Anbieter von nachhaltigen Kunststofflösungen und macht mit Hilfe digitaler Lösungen die Rückverfolgbarkeit und Transparenz bei recycelten Kunststoffen möglich. Über die leistungsstarke Plattform von Oceanworks erhalten Unternehmen zuverlässigen Zugang zu hochwertigen Quellen für Plastik aus dem Meer und so genannte PCR-Kunststoffe (Post-Consumer-Recycled Produkte werden aus recyceltem Kunststoff und weggeworfenen Materialien hergestellt). Für BVC unterstreicht diese Investition das Engagement von BASF, nachhaltige Lösungen zu entwickeln, um die Transformation hin zu einer Kreislaufwirtschaft auf eine neue Stufe zu heben.

Kunststoffe sind ein wesentlicher Bestandteil des modernen Alltags. Allerdings endet zu viel Kunststoff nach seiner regulären Verwendung im Meer. Der verantwortungsvolle Umgang mit Plastikmüll ist daher von entscheidender Bedeutung. Ein Aspekt dabei ist das Recycling: Immer mehr Unternehmen streben nach höheren Recyclinganteilen in ihren Produkten und benötigen neue vertrauenswürdige Quellen für recycelte Kunststoffe.

Oceanworks bietet mit seinem globalen Marktplatz für recycelte Kunststoffmaterialien und -produkte eine ausgefeilte Lösung. Das junge Unternehmen erleichtert es seinen Kunden, wiederverwertete Kunststoffe zu beziehen, die anderenfalls die jährlich ins Meer fließende Menge von 11 Millionen Tonnen an Plastik weiter erhöhen würden. Digitale Blockchain-Technologie, Sicherung der Materialqualität, globale Logistik und Marketing-Unterstützung gehören zum Angebot von Oceanworks für Kunden und deren Partner.

Die Investition von BASF Venture Capital ist Teil der Seed-Finanzierung von Oceanworks und ermöglicht es dem Unternehmen, die Entwicklung seiner Sourcing Engine und der Track-and-Trace-Verifizierung für recyceltes Plastik aus dem Meer zu beschleunigen. Über die finanziellen Details der Investition haben die Parteien Stillschweigen vereinbart.

„Die Instrumente zur Rückverfolgung von Oceanworks bieten einen echten Mehrwert bei der Reduzierung von Kunststoffabfällen“, sagt Markus Solibieda, Geschäftsführer von BASF Venture Capital. „Mit dieser Investition und der Zusammenarbeit mit Oceanworks unterstützen wir das Ziel von BASF, Kunden nachhaltige Lösungen anzubieten, um die Produktion, die Verwendung und das Recycling von Kunststoffen weiter zu optimieren.“

Ein Beispiel für das Engagement von BASF, Plastikmüll in der Umwelt zu reduzieren, ist die Allianz gegen Kunststoffabfälle in der Umwelt (Alliance to End Plastic Waste, AEPW). BASF unterstützt die AEPW als Gründungsmitglied, weil es einer gemeinsamen Anstrengung von Unternehmen, Regierungs- und Nichtregierungs-organisationen sowie der Zivilgesellschaft bedarf, um der globalen Herausforderung von Plastikmüll in der Umwelt zu begegnen.

„Plastikmüll in der Umwelt ist eine große globale Herausforderung, die niemand allein bewältigen kann. Wir brauchen viele verschiedene Lösungen und Akteure wie die Industrie, die Politik und die Zivilgesellschaft, die zusammenarbeiten. Das ist einer der Gründe, warum BASF 2019 die Alliance to End Plastic Waste mitbegründet hat. Um die Ressourcen unseres Planeten zu schützen, müssen wir die Art und Weise, wie wir leben und Geschäfte machen, verändern. Oceanworks ist eine großartige Ergänzung, um unsere ehrgeizigen Ziele zu erreichen“, sagt Dr. Martin Kayser, Senior Vice President Corporate Projects bei BASF.

BASF und Oceanworks prüfen nun, wie sie gemeinsam Technologien weiter entwickeln können, um das Kunststoffrecycling zu beschleunigen und die neuen rückverfolgbaren Ozeanplastikmaterialien zu globalen Kunden zu bringen.

„Wir freuen uns, mit BASF zusammenzuarbeiten, um das Wachstum unseres neuen Geschäftsmodells für die zuverlässige Beschaffung von Kunststoffen voranzutreiben, das durch eine digitalisierte Rückverfolgbarkeit von der Küste bis zum Regal in Echtzeit unterstützt wird“, sagte Vanessa Coleman, CEO von Oceanworks. „Wir freuen uns darauf, die Rückgewinnung von Kunststoffabfällen aus den Ozeanen zu beschleunigen, um die Kreislaufwirtschaft zu fördern.“

Elegante High-Tech

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Domus Line ist eine absolute Top-Adresse, wenn es um minimalistisches Design bei Leuchten und Licht-Profilen geht. Das beweist das Unternehmen mit dem Lichtprofil „Fynn“ und der Schubladenbeleuchtung „Hiddi“. Aber auch in Sachen Zubehör sind die Italiener auf Zack. Das Modul „Subby“ mit doppeltem USB-Anschluss ist nicht nur für die Küche, sondern eigentlich für jeden Raum eine echte Bereicherung, ohne dabei aufdringlich zu wirken.
Im Markt der linearen LED-Leuchten, der sich durch eine Fülle von Produkten und die Transversalität des Angebots auszeichnet, hebt sich Domus Line einmal mehr ab. Das Unternehmen konzentriert sich auf Qualität in der Lichttechnik für die Branche Möbel- und Innendesign – dank Erforschung, Design und Produktion ganz spezieller Lösungen, die sich für zahlreiche Anwendungen eignen und einfach zu installieren sind.
„Fynn“Hauptmerkmal von „Fynn“ ist das minimalistische, schlichte Design, weshalb sich sämtliche Leuchten perfekt in Einrichtungselemente integrieren lassen. Das Profil mit asymmetrischer, um 20 Grad nach innen oder außen geneigter Lichtverteilung ist für den flächenbündigen Einbau unter dem Regalboden oder auch an den Seiten des Schranks konfiguriert. ­Seine spezielle Form, mit zwei koextrudierten Mikro­vorsprüngen in weißer oder schwarzer Ausführung, ermöglicht es, den Leuchtpunkt einzufahren und die Blendwirkung zu verringern. Die Endkappen sind so konzipiert, dass sie die Zentrierung der Lichtquelle sowie die korrekte Positionierung und den Austritt des Kabels sicherstellen – entweder radial oder axial zur Installationsfläche.

„Hiddi“
Eine Kombination von Funktionalität und minimalen Abmessungen: das sind die Elemente des „Hiddi“-Projekts: einer kleinen LED-Leuchte, die von Domus Line für die Beleuchtung von Fächern, insbesondere von solchen mit ausziehbaren Elementen, entwickelt wurde. Dank einer Breite von nur 2 cm und einem Überstand von 1,5 cm ist „Hiddi“ mit allen Arten von Schränken kompatibel. Seine kompakte, unauffällige Form ermöglicht den Einbau in Elemente mit Schubladen und Ausziehkörben jeder Größe, sowohl in Küchen- und Wohnmöbeln als auch in Schubladen von Kleiderschränken.
Der 180 Grad-Full Light-Diffusor sorgt in Verbindung mit einem leistungsstarken LED-Cluster bei jeder gewünschten Anwendung für die angemessene Beleuchtung. Dank der neutralen Farbe harmoniert die Leuchte mit allen beliebigen Ausführungen des Schrankkorpus. „Hiddi“ verfügt über einen Infrarotsensor, der die Leuchte beim Öffnen und Schließen der Schublade oder des Korbes automatisch ein- und ausschaltet. Das Netzkabel ist abnehmbar. Seine Führung erfolgt in einem mit dem Gerät gelieferten Kabelschacht mit abnehmbaren Deckel und Klebesockel.
„Subby“
„Subby“ ist ein Modul, das zwei USB 5V Typ A-Anschlüsse mit intelligenter Erkennung und schneller Aufladung integriert. „Subby“ ist dank der serienmäßigen Halterung für den Einbau – Bohrungsdurchmesser 46 mm – in Holzpaneelen oder für die Aufbaumontage konzipiert und verfügt über ein Ladesystem, das mit Smartphones, Tablets, Spielkonsolen, MP3-Playern und Kameras kompatibel ist und zwei Geräte gleichzeitig aufladen kann, selbst unterschiedlicher Art. „Subby“ erkennt die Belastung anhand der Anzahl der angeschlossenen Geräte und der benötigten Leistung und berechnet automatisch die Ladegeschwindigkeit auf der Grundlage des Modells und der technischen Merkmale. „Subby“ vereint Ästhetik und Funktionalität in einer Lösung, die sich dank ihres minimalistischen Designs und der beiden verfügbaren Ausführungen – „Black Touch“ und „lackierter Stahl“ – perfekt in die Möbelmodule einfügt.

Mehr Infos: www.domusline.com

Veröffentlichung der Ergebnisse für das erste Quartal 2022

Highlights Grow & Deliver (im Vergleich zu Q1 2021):
– Umsatzanstieg um 12 Prozent und 10 Prozent bei konstanten Wechselkursen, angetrieben durch starke Preisgestaltung (+17%)
– Umsatzrendite bei 9,1 Prozent (2021: 13,6 %), bedingt durch anhaltende Rohstoff- und Frachtkosteninflation und Lieferengpässe
-Bereinigtes EBITDA bei 317 Millionen Euro (2021: 391 Millionen Euro)

Highlights Q1 2022 (im Vergleich zu Q1 2021):
– Preisinitiativen haben den Anstieg der Rohstoff- und anderen variablen Kosten (einschließlich Frachtkosten), die zusammen um 334 Millionen Euro gegenüber Q1 2021 gestiegen sind, mehr als ausgeglichen. Volumina 7 Prozent niedriger
– Betriebsergebnis in Höhe von 232 Millionen Euro (2021: 303 Mio. €), einschließlich positiver Auswirkungen von identifizierten Posten in Höhe von zwei Millionen Euro (2021: negative Auswirkungen in Höhe von 4 Mio. €). OPI-Marge 9,2 Prozent (2021: 13,4%)
– Bereinigtes Betriebsergebnis in Höhe von 230 Millionen Euro (2021: 307 Millionen Euro)
– Netto-Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit sank auf minus 102 Millionen Euro (2021: minus 31 Millionen Euro)
– Auf Anteilseigner entfallender Nettogewinn von 154 Millionen Euro (2021: 217 Millionen Euro)
– EPS aus dem Gesamtgeschäft bei 0,87 € (2021: 1,15 €); bereinigtes EPS aus dem fortgeführten Geschäft bei 0,86 € (2021: 1,18 €)

Akzonobel CEO, Thierry Vanlancker, kommentierte: „Wir haben weiterhin gute Fortschritte gemacht, mit einem starken Umsatzwachstum bei Farben und Lacken im ersten Quartal. Durch unsere energischen Preisinitiativen sind wir im Einklang mit der beispiellosen Inflation der variablen Kosten, die unsere Branche im Laufe des Quartals getroffen hat. Ich bin sehr stolz auf unsere Organisation, und die Ergebnisse des ersten Quartals sind ein Beweis für die kontinuierliche harte Arbeit und das Engagement aller unserer Mitarbeiter
Auch wenn weiterhin Unsicherheiten bestehen, unter anderem im Hinblick auf die Sanktionen gegen Russland, das Wiederaufleben von COVID-19 in China und anhaltende Lieferengpässe – insbesondere in Nordamerika – bleiben wir zuversichtlich, unsere Grow & Deliver-Strategie zu verwirklichen.“

Ausblick: Akzonobel hat sich zum Ziel gesetzt, im Einklang mit der Grow & Deliver-Strategie des Unternehmens auf oder über seinen relevanten Märkten zu wachsen. Die Trends sind je nach Region und Segment unterschiedlich, wobei erwartet wird, dass die Inflation bei Rohstoffen und anderen Kosten (einschließlich Frachtkosten) in der zweiten Hälfte des Jahres 2022 allmählich nachlässt. Akzonobel ist bestrebt, die Inflation bei Rohstoffen und anderen variablen Kosten (einschließlich Frachtkosten) weiterhin durch Preisinitiativen auszugleichen. Die Marktunsicherheiten haben unter anderem aufgrund der Sanktionen gegen Russland und des Wiederauflebens von COVID-19 in China zugenommen. Unter der Annahme, dass es keine weiteren signifikanten Marktstörungen gibt, strebt Akzonobel an, das bereinigte EBITDA-Ziel von 2 Milliarden Euro für 2023 zu erreichen und die Umsatzrendite im Zeitraum 2021-2023 um durchschnittlich 50 Basispunkte pro Jahr zu steigern. Akzonobel strebt einen Verschuldungsgrad von 1 bis 2 mal Nettoverschuldung/EBITDA an und ist bestrebt, ein starkes Investment-Grade-Rating beizubehalten.

Drei Mrd. Euro für die internationale Expansion

Um seine Expansion zu beschleunigen, tritt Ikea bei dem weltweiten Ausbau des Filialnetzes aufs Gaspedal. Wie die Ingka Group als Haupteigner mitteilte, will sie bis Ende nächsten Jahres mehr als drei Milliarden Euro in neue und bestehende Standorte investieren. Dabei sollen diese so eingerichtet werden, dass sie auch als Verteilzentren für den Onlinehandel genutzt werden können.

„Unsere Geschäfte bleiben eine unserer größten Stärken und wir werden sie weiter umgestalten, um die Bedürfnisse unserer Kunden für kommende Generationen zu erfüllen. Wir sehen, dass viele unserer Filialen eine Doppelrolle einnehmen, indem sie unseren Kunden das Beste aus dem stationären und dem Online-Einzelhandel bieten, und die Investition wird nicht nur ein inspirierendes Ikea-Erlebnis im Geschäft unterstützen, sondern auch einen schnelleren und günstigeren Versand von Online-Bestellungen direkt von unserem Läden“, sagt Tolga Öncü, Retail Operations Manager, Ingka Group.

Auf der internationalen Agenda steht nun u.a. die Eröffnung der ersten City Stores in Stockholm und Toronto. Zudem sieht der Expansionsplan für Kanada die Eröffnung eines neuen Vertriebszentrums in Quebec und eines Planungsstudios in Montreal vor. Knapp 1,2 Milliarden Euro werden in London investiert, unter anderem in den Laden in der Oxford Street, in neue Dienstleistungen und in die Eröffnung eines Distributionszentrums in Dartford, das Lieferungen nach Hause innerhalb von 24 Stunden in der ganzen Hauptstadt ermöglichen soll. In Madrid ist ein dritter City Store in Planung.

„Auch in unseren gesättigten Märkten wie Deutschland oder Spanien werden wir weiter investieren, weil wir noch gutes Potenzial sehen, unser Geschäft auszubauen und noch mehr Menschen zu einem besseren Alltag zu verhelfen. Unabhängig von der Größe des stationären Berührungspunkts können Kunden immer erwarten, dass sie die gleiche Einrichtungsexpertise und Inspiration erhalten, die sie an Ikea lieben“, betont Öncü.

Neue Halle eingeweiht – Spatenstich für neues Logistikcenter

Gleich doppelten Anlass zur Freude gab es gestern, am 10. Mai 2022, bei Homag in Schopfloch. Zum einen konnte die neue Produktionshalle mit einer Fläche von 6.700 qm wie geplant eingeweiht werden, zum anderen erfolgte der Spatenstich für ein modernes Logistikcenter.

In rund zehn Monaten Bauzeit wurde die Produktionshalle für Montage und Versand fertiggestellt. Die Homag Group hat in diese Erweiterung und Modernisierung der Produktionskapazitäten rund 10 Millionen Euro investiert und bündelt die bisher dezentral geführten Aktivitäten im Werk Schopfloch. So werden die bisherigen Außenstandorte für die Montage teilweise aufgelöst und externe Lagerflächen reduziert. „Der größte Nutzen der neuen Halle besteht aber in der Optimierung von Prozessen sowie einem verbesserten Materialfluss innerhalb des Werks“, betont Dr. Daniel Schmitt, Vorstandsvorsitzender der Homag Group

Ihre Effizienz will die Homag Group in Schopfloch auch mit dem neuen Logistikcenter erhöhen, für das der Spatenstich jetzt erfolgt ist. „Wir erreichen damit eine hohe Ersatzteil-Verfügbarkeit sowie schlanke und effiziente Logistikprozesse bei der Belieferung des Werks und der Kunden“, erklärte Dr. Schmitt in seiner Rede. Das Logistikcenter hat eine Fläche von 8.500 qm und soll im vierten Quartal 2023 fertiggestellt sein. Die Investitionssumme beläuft sich auf über 20 Millionen Euro.

Neben dem Führungsteam der Homag Group waren auch der Landrat des Landkreises Freudenstadt, Dr. Klaus Michael Rückert, sowie der Schopflocher Bürgermeister Klaas Klaassen vor Ort und freuten sich in ihren Grußworten über das klare Bekenntnis von Homag zur Region.

Die neue Produktionshalle und das Logistikcenter sind Teil des größten Investitionsprogramms der Firmengeschichte. So sollen in Schopfloch bis 2025 zusätzlich ein neues Kundencenter, moderne Bürogebäude und ein zeitgemäßes Betriebsrestaurant entstehen. Hinzu kommen weitere umfangreiche Investitionen an den Standorten Calw-Holzbronn, St. Johann, Herzebrock sowie in Polen, Dänemark und China.

21 Projekte sind von Jury nominiert

Innovationen sind der Motor unserer Wirtschaft. Unternehmerinnen und Unternehmer können so mit ihrem Mut zu neuen Herausforderungen, Geschäfte und Märkte beeinflussen. Mit dem „Deutschen Innovationspreis für Klima und Umwelt“ (IKU) würdigt das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz das Engagement von Wirtschaft und Forschung für Klima- und Umweltschutz.

Um das Preisgeld von insgesamt 175.000 Euro haben sich 150 Unternehmen mit zukunftsweisenden Produkten und Dienstleistungen beworben. Der „Deutsche Innovationspreis für Klima und Umwelt“ wird aus Mitteln der Nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz gefördert.

Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz Oliver Krischer: „Die vielen Einreichungen zeigen das enorme Potenzial in den Bereichen Nachhaltigkeit, Kreislaufwirtschaft oder Ressourcenschonung, das mit guten Ideen noch gehoben werden kann! Es freut mich zu sehen, dass immer mehr Unternehmen bereit sind, ihren Beitrag für Klima und Umwelt zu leisten. Der ,IKU‘ lenkt seit vielen Jahren die Aufmerksamkeit auf Technologien, Produkte und Dienstleistungen, die einen wichtigen Beitrag zu nachhaltigem Wirtschaften leisten können.“

Bei der insgesamt achten Runde des „IKU“ waren erneut Bewerbungen zu Kategorien wie Prozesse für den Klimaschutz, Kooperation mit Entwicklungs- und Schwellenländern oder umweltfreundliche Produkte und Dienstleistungen möglich.

Die hochrangig besetzte Jury unter Leitung von Prof. Ottmar Edenhofer (unter anderem Direktor und Chefökonom am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK)) traf ihre Entscheidungen auf Basis wissenschaftlicher Bewertungen durch das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung.

„Zeiss Performancefit“ der Carl Zeiss Industrielle Messtechnik GmbH (Oberkochen) bietet eine umfassende Nach- bzw. Umrüstlösung für Koordinatenmessgeräte und trägt damit zur Ressourcenschonung bei. Durch die Umrüstung wird die neueste Sensortechnologie nutzbar, die Lebenszeit der Geräte wird um mindestens 10 Jahre verlängert und der Energiebedarf (Strom, Druckluft) wird reduziert.

Mit der AdiP-Technologie hat die Covestro AG (Leverkusen) die Herstellung von Methylendiphenylisocyanat (MDI), einer wichtigen Komponente von Polyurethanschäumen, deutlich effizienter gemacht. In einem kompakten Reaktor wurde die Raum-Zeit-Ausbeute erhöht, so dass der Dampf- und Strombedarf um bis zu 40 Prozent gesenkt werden konnte. Der CO2-Ausstoß wird dadurch um bis zu 35 Prozent verringert.

Mit „Ecopaintjet“ hat die Dürr Systems AG (Bietigheim-Bissingen) ein Lackierverfahren erfunden, welches ganz ohne Overspray auskommt. Die Farben werden nicht „vernebelt“ aufgetragen, sondern als voller Strahl. Dadurch ergeben sich zahlreiche Umweltvorteile wie weniger Abfälle, Energieeinsparungen in der Lackierkabine oder geringere Lösemittel- und CO2-Emissionen.

Die von der Eneka Energie und Karten GmbH (Rostock) entwickelte kartografische Software-Toolbox unterstützt Kommunen bei der Energie- und insbesondere der Wärmeplanung. Durch die Ausrichtung auf Prozesse und Gebäude ermöglicht sie eine enorme Zeitersparnis bei Planungsvorhaben, der Identifizierung von effizienten Maßnahmen und der Erfüllung von Berichtspflichten.

Das KI-gestützte Energiemanagement der Etalytics GmbH (Darmstadt) optimiert industrielle Energiesysteme im Betrieb und erzielt dabei Energieeinsparungen von bis zu 40 Prozent. Durch die Kombination lernender Verfahren mit physikalischem Domänenwissen wird ein sehr breites Spektrum von Anwendungsfällen abgedeckt.

Das Fraunhofer Institut Umsicht (Oberhausen) und das Start-up Volterion (Dortmund) konnten die Kosten für Stacks von Redox-Flow-Batterien um 50 Prozent senken, indem sie Bipolarplatten aus hochgefüllten Thermoplasten entwickelten, welche sie massenproduktionstauglich fertigen und automatisiert zu Batteriestacks verschweißen können.

Die Grundfos GmbH (Erkrath) hat mit „iGRID“ eine Lösung entwickelt, mit der Fernwärmenetze in einzelne Zonen unterteilt werden können. Durch eine intelligente Datenerfassung und -auswertung in Echtzeit lässt sich die Energieversorgung in diesen Zonen gezielter an den Bedarf anpassen und dabei die Temperatur absenken. Durch die Reduzierung der Vorlauftemperaturen können CO2-Emissionen gespart, alternative Energiequellen eingesetzt und die Lebensdauer der Leitungen erhöht werden.

Die Heidelbergcement AG (Heidelberg) bewirbt sich mit ReConcrete-360°, einem Verfahrenskonzept zur Kreislaufwirtschaft von Beton, Zuschlagstoffen, Zement und CO2. Der aus Altbeton abgetrennte Zementstein dient als Ersatz für Kalkstein und als reaktiver Zementbestandteil. Für Deutschland liegt das CO2-Einsparpotential durch dieses Verfahren bei 10 Millionen Tonnen pro Jahr.

Heliatek (Dresden) ist es gelungen, dünne, leichte und flexible Solarfolien auf Basis organischer Photovoltaik zur Marktreife zu bringen. Sie zeichnen sich durch einen Carbon Footprint von weniger als 10 gCO2e/kWh, eine Energy Payback Time kleiner drei Monate und eine Carbon Payback Time kleiner sechs Monate aus und zählen somit zu den saubersten Stromerzeugungstechnologien.

Die Hobart GmbH (Offenburg) entwickelte mit „Climate-Plus“ ein Energiesparsystem für gewerbliche Spültechnik, eine Kombination aus Abwasserwärmerückgewinnung und modernster Wärmepumpentechnologie, welche insgesamt bis zu 70 Prozent der Energie aus dem Abwasser und bis zu 100 Prozent der Energie aus der Abluft dem Spülprozess wieder zuführt. 

Das abwasserfreie Droptima-Verfahren von Klink Textile Pflege-Dienste (Salzgitter) spart bei den industriellen Waschprozessen der Jeansproduktion mindestens 85 Prozent Frischwasser, 70 Prozent Chemikalien und 70 Prozent Energie (Photovoltaik). Bei 150 Millionen Jeanshosen, die weltweit monatlich produziert werden, könnten damit 14,1 Millionen Kubikmeter Frischwasser eingespart werden.

Die Kübler GmbH (Ludwigshafen/Rhein) bietet die Wärmeversorgung für den Neubau und die Modernisierung von Hallengebäuden als Mietmodell an und schafft dadurch für Kund:innen eine attraktive Möglichkeit zur Beheizung beziehungsweise energetischen Sanierung ohne eigene Investition. Im Vergleich zur Altanlage können 30 bis 70 Prozent Energie, Energiekosten und CO2 eingespart werden.

Die Kueppers Solutions GmbH (Gelsenkirchen) bietet mit dem „iRecu“ den weltweit ersten im 3D-Druck hergestellten Serienbrenner mit optimierter Wärmerückgewinnung an. Schon vor der Verfügbarkeit grüner Brennstoffe kann so in industriellen Thermoprozessanlagen 2,2 Millionen Tonnen Kohlendioxid eingespart werden, im nächsten Schritt mit grünem Wasserstoff über die zweikanalige Gasmischeinheit weitere 13 Millionen Tonnen pro Jahr.

Die Kurtz GmbH (Kreuzwertheim) hat mit dem Einsatz von Radiofrequenz-Technologie die Herstellung von Formschaumteilen revolutioniert. Neben großen Einsparungen an Wasser und Energie ist am Verfahren besonders innovativ, dass Biopolymere und zu 100 Prozent recycelter Kunststoff im „Kurtz Wave Foamer“ eingesetzt werden können. 

Rund 30 Prozent der Feinstaubemissionen eines Fahrzeugs werden durch Bremsabrieb verursacht. Mann+Hummel (Ludwigsburg) hat einen Bremsstaubpartikelfilter entwickelt, der einfach in bestehende Fahrzeugarchitekturen integriert werden kann. Das System beeinträchtigt die Bremsleistung nicht und reduziert die durch Bremsen verursachten Feinstaubemissionen in erheblichem Umfang.

Die Unternehmensinitiative R-Cycle (Troisdorf) verbessert das Recycling fossiler Rohstoffe durch die automatisierte Erfassung recycling-relevanter Produkteigenschaften entlang der Wertschöpfungskette für Kunststoffverpackungen. Gemeinsam haben zwölf Technologieunternehmen und Organisationen die erforderliche technische Infrastruktur für die Datenerfassung auf Basis digitaler Produktpässe aufgesetzt und erste kreislauffähige Pilotprodukte produziert.

Schunk (Lauffen) hat in Zusammenarbeit mit dem Start-up Innocise einen bionisch inspirierten Greifer entwickelt, der auf dem Prinzip der Adhäsion basiert. Er ermöglicht eine automatisierte Handhabung auch in hygienisch sensiblen Umgebungen oder für empfindliche Werkstücke. Der Greifvorgang selbst benötigt keine zusätzliche Energie, womit etwa im Vergleich zu konventionellen Flächengreifern der Energiebedarf signifikant reduziert wird.

Die auf Flugdrachen basierenden Windkraftanlagen der Skysails Power GmbH (Hamburg) sparen gegenüber herkömmlichen Windkraftanlagen 90 Prozent Material ein, haben eine erhöhte Grundlastfähigkeit und eignen sich besonders für abgelegene Regionen sowie Stark- und Schwachwindgebiete.

Die TFE Energy GmbH (München) ermöglicht mit der Online Plattform VIDA mittels KI und Satellitendaten eine zeit- und kostensparende Planung von Elektrifizierungsprojekten in Entwicklungsländern und katalysierte seit dem Launch im Februar 2021 bereits Investitionen von mehr als 1,5 Milliarden USD in Energy Access Projekte in mehr als 15 Ländern in Afrika und Asien.

Die Verbio Vereinigte Bioenergie AG (Leipzig) hat in Indien eine 20-MW-Biomethan-Anlage errichtet. Darin wird Stroh umgesetzt, welches sonst auf den Feldern verbrannt werden würde, wodurch Luftverschmutzung vermieden und CO2-Emissionen gespart werden.

Die Zasso GmbH (Aachen) bewirbt sich mit Electroherb™, einem Verfahren, das elektrischen Strom anstelle von Herbiziden zur Unkrautbekämpfung nutzt. Die nötige Hochspannung wird in einem patentierten Leistungsmodul moduliert. Das Unkraut wird somit bodenschonend (CO2-Fixierung im Boden) und rückstandslos (keine toxischen Stoffe in der Umwelt) entfernt.

Die Preisverleihung erfolgt am 16. Mai 2022.

Neue App für B2B-Kunden

Remmers bietet seinen Kunden mit der neuen B2B-Shop App vielfältige Möglichkeiten rund um das gesamte Produktsortiment. Benutzer profitieren dabei von einem integrierten Barcode-Scanner mittels dem Artikeldetails schnell und unkompliziert abrufbar sind. Zusätzlich stehen über einen persönlichen Account umfassende Informationen zu Bestellungen und Auslieferungen 24 Stunden an 7 Tagen zur Verfügung. Ein auftragsbezogener Tracking-Link ermöglicht zudem eine Sendungsverfolgung.

In puncto technischer Beratung eröffnet die Remmers App völlig neue Möglichkeiten. Remmers Kunden können mit dem RTS Remmers Technik Service per Videochat, innerhalb der normalen Geschäftszeiten oder direkt bei der Verwendung der Produkte in Kontakt treten.

Einen weiteren Vorteil bietet die Download-Funktion mittels der Informationen zum gesamten Remmers Produktsortiment sowie Technische Merkblätter heruntergeladen werden können. Unabhängig von der Netzqualität stehen somit alle Unterlagen jederzeit auf den eigenen mobilen Endgeräten wie Smartphones oder Tablets bereit.

Verfügbar ist die neue Remmers App über den App Store und Google Play Store.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.remmers.com.

„Internationaler Global Kitchen Design Award“ geht in die nächste Runde

Ab sofort und bis zum 15. August sind die weltweiten Leicht-Partnerinnen und Partner, Architekt­innen und Architekten sowie Interior-Designerinnen und -Designer herzlich eingeladen, ihre neues­ten Leicht-Projekte online über www.global-kitchen-design.com einzureichen. Nachdem der Wett­bewerb 2021 nach einer zweijährigen Pause zurückkehrte, heißt es in diesem Jahr erneut „Wer hat die schönste Küche der Welt?“: Gesucht werden innovative und inspirierende Küchenplanungen, die in ihrer Umsetzung das Potential von Leicht-Gestaltungsmöglichkeiten, Materialien und Funktionen widerspiegeln. Neu in diesem Jahr ist, dass im Vorfeld zum finalen Einreichungstermin auf der Home­page regelmäßig Küchenhighlights veröffentlicht werden. Die Preisverleihung findet am 15. Oktober 2022 in der „Leicht | Welt“ in Waldstetten statt.

Der vom Küchenhersteller Leicht ausgelobte, internationale Wettbewerb „Global Kitchen Design“ ist in der Küchenbranche einzigartig. Die eingereichten Küchenprojekte treten im direkten Vergleich gegenei­nander an und werden danach bewertet, ob Planung und Ausstattung in besonderer Weise und im Sinne der gestalterisch hochwertigen, zeitlos modernen Leicht-Stilistik überzeugen. Dabei durchläuft die Be­wertung der Projekte zwei Phasen: Mit Ablauf der Bewerbungsfrist Mitte August, kann für die teilnehmen­de Küchenplanungen gestimmt werden. Im Anschluss kürt eine Expertenjury das Gewinnerprojekt aus den Küchen, für die vorher online am meis­ten abgestimmt worden ist.

Weltweit beschäftigen sich täglich über 1.000 Küchenplanerinnen und -planer mit den Leicht-Produkten. Aus dem darin liegenden und unschätzbar großen, kreativen Potenzial entstehen Planungsszenarien, die im Sinne der Markenidentität klar reduziert genauso wie emotional gedacht sind. Leicht folgt der Über­zeugung, dass sich außergewöhnliche Projekte aus einer Schnittstelle von Qualität und gestalterischem Anspruch entwickeln und der „Global Kitchen Design Award“ genau die richtige Plattform ist, um diese zu fördern. „Wir suchen nach Partnerinnen und Partnern, die diese Überzeugung mit uns teilen und neu interpretieren. Die Idee hinter dem Award ist die internationale Küchenwelt zu vernetzen sowie Handel­spartnerinnen und -partnern und Endkundinnen und -kunden Inspiration für kreative Einrichtungsideen von und mit Leicht zugänglich zu machen“, so Stefan Waldenmaier, Vorstandsvorsitzender der Leicht Küchen AG. Die Website www.global-kitchen-design.com stellt neben einer Plattform für das Voting auch besonders spannende Projekte aus den letzten Jahren vor, die für unterschiedlichste Raumsituationen geeignet sind und als Inspiration und Ideenfindung dienen.

Lockdowns in China hinterlassen tiefe Spuren

Die Corona-bedingten Lockdowns und Restriktionen in China hinterlassen bei den Maschinen- und Anlagenbauern vor Ort tiefe Spuren. Dies zeigen die Ergebnisse der Frühjahrsumfrage des VDMA unter den in China ansässigen 850 Mitgliedsunternehmen. Der Umfrage zufolge bewerten zwar 27 Prozent der befragten Firmen die aktuelle Geschäftslage noch als gut und 45 Prozent als zufriedenstellend, aber 28 Prozent stufen diese bereits als schlecht ein. Damit ist die Bilanz von positiven zu negativen Einschätzungen erstmals seit zwei Jahren wieder unter null gesunken (minus 1 Prozentpunkt). Im Herbst lag der Wert noch bei plus 33 Prozentpunkten, damals hatte das positive Sentiment das negative weit übertroffen.

Die überwiegende Mehrheit der Unternehmen sieht sich zunehmend mit Faktoren konfrontiert, die ihren Geschäftsbetrieb in China behindern. Waren es im Herbst 2021 bereits 55 Prozent, klagen nun 87 Prozent über Bremsfaktoren. Hauptproblem sind aktuell die Lockdowns und Einschränkungen im Zusammenhang mit Omikron-Infektionen in verschiedenen Städten und Regionen des Landes – eine Herausforderung für 98 Prozent der davon betroffenen Unternehmen. Fast jedes zweite Unternehmen (49 Prozent) musste seinen Betrieb Lockdown-bedingt komplett einstellen, hiervon wiederum 40 Prozent für mindestens drei Wochen, viele sogar länger. „Eine Beseitigung dieser Engpässe ist aktuell noch nicht in Sicht. Die Wiederaufnahme der Produktion vor allem in Schanghai läuft sehr schleppend. Die Auflagen für einen sogenannten ‚closed loop‘ – die Beschäftigten arbeiten und wohnen auf dem Fabrikgelände – sind hoch, der Genehmigungsprozess zäh, und es ist mit zusätzlichen Kosten zu rechnen für Mitarbeiterzuschläge, für Betten, zur Desinfizierung und anderes,“ erläutert Claudia Barkowsky, Geschäftsführerin des VDMA in China.

Die Kapazitätsauslastung der Maschinen- und Anlagenbauer in China hat ihren bisher abruptesten Rückgang innerhalb von sechs Monaten erfahren. Aktuell verzeichnen 37 Prozent der Unternehmen eine unter dem langjährigen Durchschnitt liegende Auslastung. Im Herbst 2021 waren es lediglich 14 Prozent gewesen, vor einem Jahr sogar nur 7 Prozent. Derzeit geben 26 Prozent der Unternehmen eine über normal liegende Auslastung an und 37 Prozent verzeichnen ein normales Niveau. „Der geringe Auslastungsgrad bei vielen Unternehmen rührt aber aktuell nicht von einem schwachen Auftragsbestand her, sondern ergibt sich vielmehr aus den erzwungenen temporären Schließungen. Befindet sich das Unternehmen außerhalb der Risikogebiete, kann nahezu normal gearbeitet werden“, erklärt Barkowsky

Auch der Auftragseingang ist in China rückläufig. Ein Drittel (32 Prozent) der befragten Unternehmen berichten, dass sich der aktuelle Auftragseingang unter dem normalen Bereich befindet, im Herbst waren es lediglich 17 Prozent. Die Aufträge aus dem Ausland sind gleichermaßen davon betroffen. 29 Prozent gaben an, dass die Bestellungen über den Erwartungen liegen.

Nur eine Minderheit der Unternehmen (24 Prozent) geht von einer Besserung der Geschäftslage in den kommenden sechs Monaten aus. Dagegen geben 29 Prozent an, dass sich die Lage weiter verschlechtern wird, 47 Prozent rechnen mit einer gleichbleibenden Situation. Neben den Produktionsstillständen stellen auch die Engpässe bei Material und Rohstoffen nach wie vor ein Hindernis für Unternehmen dar. Grund dafür sind vor allem Transportschwierigkeiten innerhalb Chinas. Der Druck bei der Lokalisierung ist gestiegen: stellte das im Herbst 2021 für lediglich 3 Prozent der Unternehmen eine Herausforderung dar, sind es mittlerweile 13 Prozent.

Die Umsatzentwicklung in China war 2021 für viele Maschinen- und Anlagenbauer überaus erfreulich. Im Herbst vergangenen Jahres schätzten die Teilnehmer ihr Wachstum für 2021 im Durchschnitt auf 22 Prozent, realisiert wurden 21 Prozent, wie die aktuelle Frühjahrsumfrage ergab. Die Erwartungen für 2022 liegen mit einem Wachstum von nur noch drei Prozent allerdings deutlich darunter. Im Herbst ging man noch von einem Wachstum von zehn Prozent aus.

Grundsätzlich sehen 58 Prozent der Unternehmen für dieses Jahr noch ein Wachstum voraus, 14 Prozent erwarten ein Null-Wachstum und 28 Prozent einen Rückgang. „Die Aussichten für 2022 waren bereits im Herbst 2021 verhalten optimistisch, für chinesische Verhältnisse. Unternehmen waren davon ausgegangen, dass es im Zuge der Olympischen Winterspiele im Februar zu Einschränkungen kommt, was dann aber nicht eintraf. Dass dagegen Omikron die wirtschaftlichen Aktivitäten derart stark zum Erliegen bringt, damit hat niemand gerechnet. Zuvor hatte es China immer geschafft, Infektionsherde schnell einzudämmen und die Auswirkungen auf die Wirtschaft zu minimieren. Danach sieht es nun nicht aus“, resümiert die VDMA-China-Geschäftsführerin.