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Autor: Möbelfertigung

Deutliches Wachstum in 2023

Die deutsche Robotik- und Automationsbranche rechnet für 2023 mit einem Branchenwachstum von 9 Prozent auf 15,7 Milliarden Euro. „Die Nachfrage nach Robotik und Automation ist weiterhin hoch und die Transformation vieler Kundenbranchen erfordert innovative Automatisierungslösungen. Die sich abzeichnende Entspannung bei den Lieferketten versetzt die Branche in die Lage, den enorm hohen Auftragsbestand nun sukzessive abzuarbeiten. Weitere Impulse erwarten wir von unserer internationalen Leitmesse ,Automatica‘, die vom 27. bis 30. Juni 2023 in München stattfindet. Vor diesem Hintergrund rechnen wir fest damit, unseren bisherigen Umsatzrekord von 2018 deutlich zu übertreffen und damit die Pandemie endgültig hinter uns zu lassen“, sagt Frank Konrad, Vorsitzender des VDMA Robotik + Automation und CEO der Hahn Automation GmbH in Rheinböllen.

Die Leitmesse für Smart Automation und Robotik, „Automatica“, präsentiert in der letzten Juniwoche in sechs Messehallen alle Neuerungen und Trends der Industrieautomation. „Ihr vollständiges Angebot und ihr umfangreiches Rahmenprogramm sichert der ,Automatica‘ die unangefochtene Themenführerschaft. Als ideell-fachlicher Träger freuen wir uns auf ein Innovations-Feuerwerk und zahlreiche Highlights: die Sonderschau ‚Mobile Robots in Production‘, die Service Robot City und den dezentralen Umati-Demonstrator mit vernetzten Maschinen. Hinzu kommen die ,Test Zone‘, die ,Start-Up Arena‘, die ,Machine Vision Expert Huddles‘, das ,Munich_i Hightech Summit‘ mit Sonderschau ‚AI Society‘ sowie das ,Automatica Forum‘. Das macht die Messe zum Pflichttermin“, sagt Patrick Schwarzkopf, Geschäftsführer des VDMA Robotik + Automation.

Kostenfrei neue Werkstoffe kennenlernen

Der Holzgroßhändler Becher bietet in seinem professionellen Schulungszentrum regelmäßig kostenlose Verarbeiterschulungen für Tischler, Schreiner, Innenausbauer, Architekten, Designer und Zimmerer, die sich an alle Qualifikationsstufen richten, auch an Auszubildende. Geschult wird die Verarbeitung der Werkstoffe Fibo, Himacs und Paperstone.

Die nächste Schulung zum Thema Fibo findet am Freitag, 5. Mai, statt – diesmal ausnahmsweise am Becher-Standort St. Wendel – bis zum Sommer folgen drei weitere.

In der Becher Akademie dürfen die Teilnehmer selbst Hand anlegen und die Werkstoffe bearbeiten. So erleben sie den Werkstoff hautnah und erfahren zudem Interessantes zum Thema dekorativer Innenausbau. „In der Akademie können unsere Kunden ihre Kompetenzen erweitern und erhalten dadurch einen echten Mehrwert. Gleichzeitig möchten wir eine Plattform bieten, auf der ein Austausch unter Kollegen stattfinden kann und unsere Kunden sich so noch besser für Zukunftsthemen aufstellen können“, so Akademie-Leiter David Wolf.

Die Termine im Überblick:
5. Mai: Fibo, 10 bis 12 Uhr (Becher St. Wendel)
25. Mai: Himacs, 10 bis 15 Uhr (Akademie Maintal)
22. Juni: Paperstone, 10 bis 15 Uhr (Akademie Maintal)
14. Juli: Himacs, 10 bis 15 Uhr (Akademie Maintal)

Zur kostenlosen Anmeldung geht es hier: https://www.becher-holz.de/becher-akademie/

Gold-Medaille beim Ecovadis-Rating 2023

Erneute Auszeichnung für nachhaltiges Engagement. Die Assmann Büromöbel GmbH & CO.KG ist im Nachhaltigkeitsranking der Ecovadis, einem der renommiertesten Auditierungs-Unternehmen,wie schon 2019 mit der Gold-Medaille ausgezeichnet worden. Eine Gesamtbewertung mit 70 von 100 möglichen Punkten bedeutet dabei eine Steigerung um mehr als 10 Prozent im Vergleich zum vorangegangenen Bewertungszeitraum und ein Ergebnis deutlich über dem Durchschnitt der Branche. Assmann gehört damit zu den besten fünf Prozent aller aktuell bei Ecovadis bewerteten Unternehmen. Unter anderem in den Themenfeldern Umwelt (70/100 Punkten) sowie Arbeits- und Menschenrechte (80/100 Punkten) hat der Meller Büromöbelhersteller Top-Bewertungen erzielt. Äußerst positiv wurde dabei neben den regelmäßigen Audits für anspruchsvolle Managementzertifikate die umfassende und transparente Nachhaltigkeitskommunikation bewertet –auf der Website ebenso wie mit dem freiwilligen und bereits ausgezeichneten Nachhaltigkeitsbericht „#weiter_gehen“ und der aktuellen Erklärung des Deutschen Nachhaltigkeitskodex (DNK).

„Über die wiederholte Nachhaltigkeitsbewertung und Auszeichnung mit dem Ecovadis-Goldstatus freuen wir uns sehr, denn sie ist für uns eine wichtige Bestätigung unserer Anstrengungen und Aktivitäten rund um dieses uns sehr wichtige Thema“, so Dirk Aßmann. Der geschäftsführende Gesellschafter betont aber auch, dass die mit der unabhängigen Bewertung verbundenen Verbesserungsvorschläge für Assmann gleichzeitig Motivation und Antrieb seien, unter anderem die Nachhaltigkeitskommunikation laufend weiter zu optimieren: „Insbesondere in den Bereichen Ethik und nachhaltiger Beschaffung wollen wir in Zukunft noch transparenter und besser werden.“

Für das unabhängige Nachhaltigkeitsranking 2023 wurden über 900 Unternehmen der Möbelbranche weltweit bewertet und verglichen. Insgesamt wurde bis heute mehr als 100.000 Unternehmen aus aller Welt nach den Kriterien der Umwelt, Arbeits- und Menschenrechte, Ethik und nachhaltige Beschaffung durch Ecovadis evaluiert. Die Ergebnisse spiegeln – international anerkannt – die Qualität des jeweils kompletten Nachhaltigkeit-Managementsystems des Unternehmens wider.

So sieht der österreichische „Qualitätschampion“ aus

Am 22. März wurde Michael Danzl, der Egger Experte für Management-Systeme, für die Implementierung des Egger Management Systems (EMS) beim „Quality Austria Forum“ in Salzburg als Qualitätschampion Österreichs ausgezeichnet. Damit erhält das Management-System auch externe Anerkennung. Qualität prägt das tägliche unternehmerische Handeln von Egger. Mithilfe des EMS sichert Egger seine Standards gruppenweit und kann so das umfassende Qualitätsversprechen an seine Kunden halten.

Der voll integrierte Ansatz eines Management-Systems und die herausragende Umsetzung in einem IT-System verschaffte Danzl den Titel „Qualitätschampion“ 2022. „Ich freue mich sehr über die begehrte Auszeichnung. Mit dem Egger Management System haben wir ein wichtiges Werkzeug geschaffen, das alle Vorgaben für Prozesse und Verbesserungsmaßnahmen an einem Ort gebündelt darstellt. Dass dies auch von externen Experten in der Form anerkannt wird, macht mich sehr stolz!“ zeigt sich Michael Danzl erfreut über die Auszeichnung.

Der „Qualitätschampion“ ist eine österreichische Auszeichnung, die einmal jährlich an eine Person mit herausragender Leistung im Qualitätsmanagement vergeben wird. Die Verleihung wird von der Österreichischen Vereinigung für Qualitätssicherung initiiert und von Quality Austria, einem Unternehmen für Zertifizierung und Training, organisiert. Eine unabhängige Fachjury entscheidet, welches Projekt geehrt wird und wer den Titel des Qualitätschampions erhält. Mit der Auszeichnung ist der Egger Experte Michael Danzl auch als Kandidat für die Auszeichnung „European Quality Leader“ Ende dieses Jahres nominiert.

Das Egger Management-System (EMS) ist eine unternehmensinterne Plattform zur Dokumentation und Verbesserung der Egger Prozesse. „Man kann das EMS auch als Plattform für Wissensmanagement verstehen. Es bildet das gesamte Wissen ab, das für die Funktionsweise von Egger notwendig ist. Für die Steuerung von Verbesserungen wird es außerdem als Prozessmanagement-Tool gebraucht“, führt Qualitätschampion Michael Danzl näher aus.

Qualität prägt das tägliche Handeln von Egger. Der Holzwerkstoffhersteller hat den Anspruch, hohe Qualität über die gesamte Wertschöpfungskette zu bieten: von der Auftragserfassung bis zur Anlieferung bei Kunden. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, setzt Egger auf einheitliche Strukturen und Methoden an allen Produktionsstandorten. Das EMS bündelt relevante Informationen zur Erfüllung der internationalen Egger Standards. So trägt das EMS dazu bei, dem hohen Qualitätsanspruch gegenüber Kunden gerecht zu werden.

Überzeugt bei Hausmesse 2023 mit starken Impulsen im Customizing

Customizing rückt immer stärker in den Mittelpunkt ⎯ auch beim Einrichten von Unternehmen. Wie lassen sich individuelle Anforderungen von Kunden umsetzen? Davon hat Wini Büromöbel eine konkrete Vorstellung und zeigte diese am 23./24. März 2023 auf seiner Hausmesse in Coppenbrügge. Interessante Produktneuheiten, spannende Vorträge, intensiver Fachdialog ⎯ für die Fachhandelspartner und interessierten Kunden hat sich der Besuch der Wini Hausmesse 2023 absolut gelohnt.

Die Wini Hausmesse 2023 bot viel Input für die kreative Gestaltung kollaborativer Arbeitsbereiche, begeisterte als exklusives Live-Erlebnis und war sehr gut besucht. Insgesamt 600 Gäste haben sich das Messe-Event nicht entgehen lassen. Wini hat hierfür seine Ausstellung in der 1.500 Quadratmeter großen Sandsteinhalle komplett umgestaltet. Unter dem Motto „Let´s customize New Normal“ fokussierte sich die diesjährige Hausmesse auf die Themen Kommunikation, Customizing und Nachhaltigkeit. Dabei präsentierte sie Produktneuheiten, Programm-Erweiterungen sowie einen Einblick in das nachhaltige Denken und Handeln der Niedersachsen.

Kommunikationszonen spielen in der modernen Arbeitswelt eine immer zentralere Rolle. Wini hat hier eine Produktneuheit entwickelt, mit der sich diese Zonen variabel nach Baukasten-Prinzip gestalten lassen: „Winea Elements“. „Kollaboratives Arbeiten in Unternehmen erfordert immer flexiblere, multifunktionale Lösungen, die der Kunde nach seinem individuellen Bedarf anpassen kann“, sagt Jan Hendrik Karsch, Geschäftsführer von Wini Büromöbel.

Auf breites Interesse stieß auch die Produktneuheit „Winea Teams“. Das System empfiehlt sich, um kommunikative Unternehmensbereiche auszustatten, etwa Projektarbeits-Zonen oder Cafeterias. Ebenfalls im Fokus war der mobile Klapptisch „Twister“, der als Produkterweiterung einen neuen Look erhielt.

Neben den Produktneuheiten bot die Hausmesse ein vielseitiges Programm mit Vorträgen und Workshops rund um die Themen Agile Arbeitswelt, Customizing und Nachhaltigkeit. Dabei wurde der Nachhaltigkeitsgedanke mit langlebigen, recyclebaren Produkten und regionalen Sourcing erlebbar. Auf der „Wini Sustainability Tour“ konnten sich die Messebesucher von den verschiedenen Nachhaltigkeits-Maßnahmen des Unternehmens überzeugen, zum Beispiel am Hackschnitzelbunker. Denn Wini beheizt sämtliche Gebäude mit den Holzspänen aus der Fertigung mit einem Heizwert von ca. 2,8 Millionen KWh und schont so nicht-erneuerbare Ressourcen.

Was Customizing praktisch bedeuten kann, erfuhren die Fachhandelspartner am Beispiel des neuen Cuttingcenters. Wini Büromöbel hat seine Fertigungskompetenz im Bearbeiten von Polyestervlies ausgebaut und ist dank Cuttingcenter in der Lage, individuelle beziehungsweise selbstentworfene Motive von Kunden aus Vlies zu schneiden: ob als Sichtschutz, akustische Abschirmung, Raumaccessoire oder Wanddekoration. Wini präsentierte Anwendungsbeispiele und zeigte die Möglichkeiten des neuen Werkstoffes, mit dem sich zukünftig noch mehr individuelle Lösungen anbieten lassen. Doch Customizing gelingt nur gemeinsam mit den Handelspartnern. Im Fokus der Hausmesse stand letztlich die Frage: Was versteht Wini eigentlich unter Customizing? Ausstellung, Vorträge, Workshops und der intensive Fachaustausch gaben Antworten und Lösungsansätze. Ein starker Impuls für Winis künftige Entwicklung.

Übernimmt den Küchenproduzenten Warendorf

Viele etablierte Küchenhersteller fertigen mittlerweile auch andere Produktgruppen, beispielsweise Badmöbel oder Ess- und Wohnzimmermöbel. In die gleiche Richtung geht die „Hochzeit“, die gerade bekannt gegeben wurde – allerdings indem sich zwei Marken, die jede für sich in den letzten Jahren „Federn lassen mussten“, zusammentun: Die bekannte Möbelmarke Hülsta erwirbt den Luxusküchen-Hersteller Warendorf. Die Konstellation ist in der Möbelbranche bisher einzigartig: Beide bekannten deutschen Hersteller wollen künftig wertvolle Synergieeffekte nutzen, um sich erfolgreich zu positionieren. Fakt ist: Beide Unternehmen sind bereits durch Insolvenzen gegangen (siehe https://www.moebelfertigung.com/news/31537 und https://www.moebelfertigung.com/news/31755) und schaffen es hoffentlich gemeinsam, die etablierten Marken wieder auf eine Erfolgsspur zu setzen.

Der Küchenhersteller Warendorf wird auch unter dem Hülsta-Dach seine Unabhängigkeit bewahren. Für die bereits angestoßene, strategische Neupositionierung bleibt der bisherige Geschäftsführer Daniel Griehl in der Verantwortung. Bereits auf der letzten Hausmesse hat er mit seinem Team neue Konzepte vorgestellt, die jetzt weiterentwickelt und auf der Hausmesse 2023 präsentiert werden sollen. Daniel Griehl: „Wir freuen uns, dass wir nun unsere Zukunftsstrategie solide und langfristig in die Tat umsetzen können. Warendorf und Hülsta verbindet das Know-how für Wertarbeit und hochwertige Einrichtungen. Ich bin überzeugt, dass wir in dieser Konstellation gemeinsam – und für beide Marken – viel bewegen werden.“

Technik-Spezialist Waldemar Bauer wird künftig zusätzlich zu seiner Position als Geschäftsführer der Hülsta Produktion gemeinsam mit Daniel Griehl das neue Führungsduo bei Warendorf Küchen bilden. „Waldemar Bauer bringt ausgewiesene Erfahrung in der Optimierung von Qualitäts- und Produktionsprozessen mit. Gemeinsam werden wir das 2022 ausgerufene Projekt 110 Prozent Kundenzufriedenheit beschleunigen und erfolgreich abschließen. Dem hohen Anspruch an Qualität und Lieferperformance im Premium- und Luxussegment tragen wir so künftig noch besser Rechnung“, betont Daniel Griehl. „Warendorf und Hülsta sind ausgewiesene Holz-Spezialisten, die sich in ihren Kompetenzen hervorragend ergänzen. Diese Synergien werden wir konsequent nutzen“, so Waldemar Bauer.

Für Hülsta ist die Erweiterung um das Segment Küche ein konsequenter Schritt in Richtung der ganzheitlichen Möbel-Markenwelt, von der auch die bestehenden Handelspartner profitieren sollen. Dr. Thomas Knecht, Hülsta-Gesellschafter betont: „Die Partnerschaft zwischen Hülsta und Warendorf ist eine einzigartige Konstellation in unserer Branche, die spannende Projekte und Innovationen verspricht. Wir freuen uns darauf, gemeinsam neue Wege zu gehen und unsere Kunden mit herausragenden Möbeln und Küchen zu begeistern.“

Klimaneutrales Zulieferunternehmen für die Möbelindustrie

Die Erform GmbH aus Simbach am Inn ist dem Klimapakt der Deutschen Gütegemeinschaft Möbel (DGM) beigetreten und hat auf Anhieb dessen höchsten Stufe erreicht. „Wir freuen uns über den wichtigen Beitrag, den Erform zum Klimaschutz leistet und zeichnen das Unternehmen mit dem RAL-Gütezeichen für klimaneutrale Möbelherstellung aus – dem ersten Gütezeichen für den Klimaschutz im Qualitätssicherungssystem von RAL überhaupt“, so DGM-Geschäftsführer Jochen Winning.

Nach seiner Gründung 1898 in Wallern im Böhmerwald startete das niederbayerische Traditionsunternehmen Erform 1948 in Simbach am Inn neu durch. In den 1970er-Jahren folgte die Spezialisierung vom Möbelhersteller zum Zulieferer. Heute ist das Unternehmen ein wichtiger Partner der Möbelindustrie, der sie mit Möbelfertigteilen und Verbundplatten beliefert.

Nach einer PEFC- und FSC-Zertifizierung für die ausschließliche Verwendung nachhaltiger Hölzer unterstreicht Erform mit dem Engagement im DGM-Klimapakt erneut großes Verantwortungsbewusstsein im Umgang mit dem Klima, mit Ressourcen und nachfolgenden Generationen. In Zusammenarbeit mit einer Klimaschutzberatung hat das Zulieferunternehmen seinen Carbon Footprint (CO2-Fußabdruck) für das Bilanzierungsjahr 2020 ermittelt und seine Treibhausgasemissionen daraufhin bereits deutlich reduziert. Ein wesentlicher Baustein hierfür war die Umstellung der energetischen Versorgung auf Ökostrom, insbesondere aus den eigenen Photovoltaikanlagen. Schließlich wurden die unvermeidbaren CO2-Emissionen jetzt durch den Erwerb von hochwertigen Klimaschutzzertifikaten abgelöst und damit für das Jahr 2023 die Auszeichnung als „Klimaneutrales Unternehmen“ im DGM-Klimapakt erreicht.

Die Zertifikate im „Gold Standard“ und „Verified Carbon Standard“ (VCS) kommen sowohl der globalen CO2-Bilanz als auch der Infrastruktur an für den Klimaschutz weltweit wichtigen Projektstandorten zugute. „Klimaschutz ist eine Gemeinschaftsaufgabe, der sich alle stellen müssen. Die Hersteller und Zulieferer der Möbelindustrie möchten Verantwortung übernehmen und Vorbild für andere Branchen sein – so wie jetzt auch Erform Vorbild für andere Unternehmen ist“, so Jochen Winning.

23 Prozent Umsatzplus im Jahr 2022

Mit 19 Vertriebs- und Produktionsgesellschaften im In- und Ausland sowie zahlreichen Lizenznehmern und Vertretungen in 81 Ländern ist die Dauphin office interiors GmbH & Co. KG einer der führenden Büromöbelhersteller im europäischen Raum. Mit einem Jahresumsatz von rund 130 Millionen Euro blickt die Dauphin Gruppe auf ein sehr erfolgreiches Geschäftsjahr 2022 zurück. Gegenüber dem Vorjahr verzeichnet das Unternehmen ein deutliches Umsatzplus von ca. 23 Prozent und liegt damit weit über dem Marktwachstum der Branche. Der Auslandsumsatzanteil beläuft sich auf über 30 Prozent. „Durch die ebenfalls über Vorjahr liegende Entwicklung des Auftragseingangs zum Jahresende, sind wir zuversichtlich, unseren Erfolgskurs auch im Jahr 2023 fortsetzen zu können“, erläutert Geschäftsführer Dr. Jochen Ihring.

Mit der Etablierung hybrider Arbeits-Konzepte haben sich neue Gewohnheiten und Ansprüche an die Arbeitswelt entwickelt. Bei der Rückkehr ins Büro wird das Office mehr denn je zum Begegnungsort. Eine kommunikationsfördernde Arbeits-umgebung, in der sich Mitarbeiter wohlfühlen, ist besonders in Zeiten des Fachkräftemangels entscheidend für die Arbeitgeberattraktivität. Unternehmen setzen sich in Zukunft daher noch mehr mit innovativen Bürokonzepten auseinandersetzen, um die Rückkehr ins Office attraktiver zu gestalten. Hierbei sind Komfort, Material- und Farbvielfalt und nicht zuletzt nachhaltige Materialien und Langlebigkeit der Möbel ein bedeutender Bestandteil der New-Work-Kultur. Möbel sollten nicht nur miteinander kombinierbar sein, sondern sollten sich auch schnell und flexibel auf unterschiedliche Anwendungsbereiche anpassen lassen.

In 2023 setzt das Unternehmen daher neben der sehr erfolgreich angelaufenen Drehstuhl-Produktlinie „Dauphin Indeed“ auf die im Sommer 2022 vorgestellte „Dauphin Lounge Vibes“ Kollektion sowie auf die anlässlich der „Orgatec“ präsentierten Neuheiten: der Loungesessel „Züco Averio XS“, der Staffelstuhl „Dauphin Fiore nesting“, das in Technik und Look vereinheitlichte Raum-im-Raum-System „Bosse Cube 4.0“. sowie die Neuentwicklung „Bosse Mobile“ als multifunktionale Trennwände auf Rollen.

Im Sommer 2023 wird die Dauphin Gruppe ein innovatives New Work Konzept vorstellen. Das „Dauphin Human Design Center“ Frankfurt/Offenbach wird parallel dazu seit einigen Monaten zu einem repräsentativen Living Showroom auf Basis des neuen Dauphin New Work Konzepts umgestaltet.

Im Herbst 2023 wird Dauphin weitere Produktneuheiten auf den Markt bringen, die sich nahtlos in das New Work Konzept integrieren und den Ansprüchen hybrider Arbeitskonzepte Rechnung tragen. Auf Basis dieser neuen Konzepte und Produkte ist die Geschäftsführung optimistisch, die gute Unternehmensentwicklung auch in 2023 fortsetzen zu können. Die Unternehmen der Dauphin-Gruppe verfolgen eine Unternehmenspolitik, die sich an den Prinzipien der Nachhaltigkeit und des Umweltschutzes orientiert. So ist das Umweltmanagementsystem der Gruppe in Produktion und Management sowohl nach der internationalen Umweltnorm DIN EN ISO 14001 als auch nach der strengeren Verordnung (EG) Nr. 1221/2009 (EMAS) zertifiziert. 92 Dauphin-Stuhlmodelle tragen das europäische FEMB-Zertifikat für umweltfreundlich und sozial verantwortlich hergestellte Büro- und Objektmöbel. Dauphin ist zudem zertifiziertes Mitglied im Umweltpakt Bayern.

Mehrere Stuhlmodellreihen tragen das Umweltzeichen Blauer Engel. Darüber hinaus haben sich Management und Mitarbeiter strengen Selbstverpflichtungen verschrieben.

Bereits bei der Entwicklung neuer Erzeugnisse strebt Dauphin eine energie- und ressourceneffiziente und damit umweltverträgliche Produktgestaltung mit einem höchstmöglichen Anteil von Recyclat an. An den Standorten arbeitet das Unternehmen kontinuierlich daran, Abfallaufkommen, Emissionen, Energie- und Wasserverbrauch weiter zu reduzieren. Die Umstellung auf eine nachhaltige Transportverpackung und der Wechsel zu Ökostrom, mit dem jährlich rund 300 Tonnen CO₂ eingespart werden, erfolgte bereits vor mehreren Jahren. Das Energiemanagement bewirkte im Jahr 2022 eine Energieeinsparung um 3,5 Prozent, trotz des stark gestiegenen Outputs. Für das Jahr 2023 hat sich Dauphin das Ziel einer zusätzlichen Einsparung um weitere fünf Prozent selbst auferlegt.

Dieses zielstrebige Vorgehen erstreckt sich auch auf die Auswahl von Zulieferbetrieben und deren regelmäßige Überprüfung unter Umweltgesichtspunkten.

Die Dauphin-Gruppe hat nach eigenen Aussagen in Deutschland eine traditionell starke Position. Der Auslandsumsatzanteil liegt bei über 30 Prozent. Neben mehreren Produktionsstandorten in Deutschland besteht in den USA ein eigenes Werk, das selektierte Produkte herstellt und vermarktet. Durch eigene Vertriebsgesellschaften in Australien, Frankreich, Italien, der Schweiz, den Niederlanden und Belgien hat Dauphin eine internationale Präsenz geschaffen. Viele weitere Länder werden durch Ländervertretungen (Distributeure) vor Ort abgedeckt.

Im Sinne einer konsequenten Internationalisierungspolitik wird die Positionierung der jeweiligen Marken in den europäischen Ländern und in Übersee weiter gestärkt und ausgebaut. So war die Dauphin Gruppe Ende Februar als Exklusivpartner des Wohnfachhändlers und Luxuseinrichters Disamobili erstmals auf der „Seoul Living Design Fair“ 2023 vertreten. Auf der führenden Lifestyle- und Wohnmesse des Landes wurde das Bosse Tragrohrmöbelsystem „Modul Space“ mit großem Erfolg auf ca. 200 Quadratmetern präsentiert.

„Interzum 2023“

Mehr als 1.500 Aussteller bestätigt – Neue Hallenstruktur – Tickets nur über die App

Die „Interzum“ vom 9. bis 12. Mai in Köln ist auf Kurs. Stand gestern haben 1.534 Aussteller aus mehr als 60 Ländern eine Teilnahme gebucht. Damit hat die Koelnmesse ihre eigene Prognose von 1.400 ausstellenden Unternehmen bereits jetzt, sechs Wochen vor dem Messestart, deutlich übertroffen. Auf der Weltleitmesse werden etwa 60.000 Besucher aus aller Welt erwartet. Darüber informierte „Interzum“-Director Maik Fischer heute auf einer Pressekonferenz.

Mit dem globalen Leitthema „Neo-Ökologie“ rückt die internationale Leitmesse 2023 insbesondere die Themen rund um den Klimaschutz und die zukunftsorientierte Planung in den Fokus.

Thematisch gliedert sich die „Interzum“ wieder in die drei etablierten Angebotsbereiche Function & Components, Materials & Nature und Textile & Machinery. Verändern wird sich jedoch die Hallenstruktur. Sie soll, so Fischer, für mehr Effizienz und ein noch besseres Besuchererlebnis sorgen. „Wir nutzen erstmals auch die neu gebaute Halle 1 für den Bereich Materials & Nature. Hier werden sich viele großartige Unternehmen präsentieren, darunter auch einige, die bisher in Halle 6 vertreten waren.“

Mit der „interzum @home“ wird die Weltleitmesse zudem einen hybriden Veranstaltungsansatz verfolgen. Ein attraktives digitales Live-Event ergänzt die physische Messe und schafft so zusätzlichen Mehrwert.

Wichtig für Gäste: Der Besuch der „Interzum“ ist ausschließlich mit einem über die „Interzum“-App auf dem Smartphone gespeicherten Ticket möglich. Es wird keine Tageskasse geben. Ausdrucke von Papiertickets sind nicht möglich.

Alles zur „Interzum“ lesen Sie auch im einzigen von der Koelnmesse lizensierten Magazin zur Weltleitmesse INTERZUM VISIONS.

Reinschauen können Sie HIER.

Themen unter anderem: Living Trends 2023, warum sich die Branchenführer nach vier Jahren wieder auf die Weltleitmesse face-to-face freuen, alles über die Trendforen Function & Components, Materials & Nature und Textile & Machinery, die umweltfreundlichste Möbelfabrik der Welt, wie Sie jetzt schon Ihre Anreise und Ihren Aufenthalt in Köln optimal planen, spannende internationale Designprojekte und vieles mehr…

Wenn Sie Ihr Unternehmen und/oder Ihre Produkte werblich in diesem global verbreiteten Magazin präsentieren wollen, sprechen Sie bitte Hans-Christian Hahn an. +49 40 632018-43, hans-christian.hahn@vincentz.net. Alle Infos zur Verbreitung finden Sie HIER. Die nächste Ausgabe erscheint pünktlich vor der Messe Anfang Mai gedruckt und digital.