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Autor: Möbelfertigung

Ernennt Manfred Bracher zum Geschäftsführer

Manfred Bracher wird mit Wirkung zum 1. Mai 2023 zum CEO von Munksjö ernannt. Mit dem Eintritt des Unternehmens in seine nächste Wachstumsphase als erster Hersteller, der sich ausschließlich auf Dekorpapier spezialisiert hat, wird Manfred Bracher die Nachfolge des derzeitigen CEO Tomas Wulkan antreten, der Munksjö seit 2018 zunächst als Geschäftsbereich von Ahlstrom-Munksjo und zuletzt als unabhängiges Unternehmen geführt hat. Tomas wird Manfred während des Jahres 2023 unterstützen, um einen reibungslosen Übergang als CEO zu gewährleisten, und Ende des Jahres in den Ruhestand gehen.

Manfred Bracher verfügt über langjährige Erfahrung im Bereich Spezialwerkstoffe und Beschichtungen, zuletzt als COO von Surteco und davor als Executive Vice President Hygiene & Industrial von RKW und Managing Director von Clopay Europe. Der Österreicher ist Ingenieur und hat an der Montanuniversität Leoben einen Doktortitel in Volks- und Betriebswirtschaft erworben.

Tomas Wulkan war maßgeblich an der Ausgliederung von Munksjö Paper AB in ein unabhängiges Unternehmen beteiligt, das sich mehrheitlich im Besitz von Ahlström Capital befindet. Auf der Grundlage seines umfassenden industriellen und kommerziellen Verständnisses gab er Munksjö eine strategische Richtung vor und stärkte das Unternehmen als globalen Marktführer in unserer Branche. Tomas ist seit über 30 Jahren im Bereich der faserbasierten Werkstoffe tätig und war lange Zeit bei SCA, Essity und Ahlstrom-Munksjö beschäftigt.

Jukka Moisio, Vorsitzender des Verwaltungsrats, sagt: „Der Verwaltungsrat ist von der Ernennung von Manfred überzeugt. Die langjährige Erfahrung von Munksjö in der Branche und die Fortschritte, die sich aus Tomas‘ Beitrag in den letzten Jahren ergeben haben, werden es dem Unternehmen in Kombination mit Manfreds Fachwissen und Führungsqualitäten ermöglichen, sich weiterhin als bevorzugter Lieferant der Kunden zu profilieren und seine strategischen Ziele in Bezug auf Innovation und Nachhaltigkeit weiter voranzutreiben.“

„Ich freue mich, zu Munksjö zu kommen, einem führenden Unternehmen im Bereich Dekorpapier, das in der Branche einen guten Ruf für seine hochwertigen Produkte und überlegenen Papierlösungen genießt. Mit der langen Geschichte in der Papierherstellung, einem sehr erfahrenen Team und einer starken operativen Präsenz ist Munksjö gut aufgestellt, um das Geschäft mit seinen Kunden weiter auszubauen und die globale Führungsposition in unserer Branche zu stärken“, kommentiert Manfred Bracher.

Tomas Wulkan: „Ich habe Manfred zum ersten Mal kennengelernt, als er CEO von Clopay Europe war, wo er ein wichtiger Geschäftspartner für meinen früheren Arbeitgeber SCA war. In jüngerer Zeit habe ich ihn als geschätzten Kundenkontakt bei Surteco kennengelernt, einem unserer Top-Kunden bei Munksjö. Da ich Manfred aus der Vergangenheit kenne, bin ich zuversichtlich, dass sich Munksjö unter seiner Führung weiter entwickeln und neue Leistungsniveaus erreichen wird. Ich wünsche ihm alles Gute für seine neue Aufgabe.“

Feiert 20-jähriges Bestehen

Wie schnell die Zeit vergeht: In diesem Jahr feiert Goos Communication einen ganz besonderen Geburtstag. Die Kommunikationsagentur aus dem hohen Norden wird 20 Jahre alt. Von Anfang an verfolgte Gründer Florian Goos ein klares Ziel: Goos Communication zu einer der führen­den Kommunikationsagenturen der Einrichtungsbranche zu machen. „Nach 20 Jahren ist dieses Vorhaben umgesetzt – mit mehr als 20 Teammitgliedern in fest- und freiberuflicher An­stellung sowie einem großen Netzwerk an Experten“ heißt es aus Hamburg. Ein wichtiger Grund für die erfolgreiche Entwicklung ist die Bereitschaft, sich immer wieder neu zu erfinden und mit der Zeit zu gehen – ganz nach dem Motto: „Stillstand ist Rückschritt“. Daraus allein folgt schon, dass man sich in Hamburg-Winterhude auch für die Zukunft viel vorgenommen hat.

Am 28. Januar 2003 gründete Florian Goos in seiner Wohnung die Kommunikationsagentur Goos Communication, nachdem er beim Ferdinand Holzmann Verlag, Hamburg, seine Ausbildung zum Verlagskaufmann absolviert hatte und dort mehrere Jahre im Anzeigenverkauf tätig war. Zu dieser Zeit war die Welt der Kommunikation noch eine andere: Online-Publikationen hatten eine nur geringe Bedeutung – Pressemitteilungen wurden größtenteils noch ausgedruckt und per Post an die Journalisten verschickt – und Social Media steckte in den Kinderschuhen. In der Einrichtungsbranche waren nur einige wenige Platzhirsche am Markt präsent.

Schon damals war klar, dass es Florian Goos um mehr ging: „Ich hatte immer den Wunsch, keine One-Man-Show zu bleiben, sondern ein Team aufzubauen und ein Unternehmen zu entwickeln, das einen Wert hat – für die Mitarbeitenden, die Kunden und die Partner.“

Heute deckt das Unternehmen von klassischer PR und Media über Social Media, Online-Performance-Marketing bis hin zu diversen redaktionellen Leistungen alles ab, was notwendig ist, um die Geschichte der Kunden erfolgreich zu erzählen und damit ihre Bedürfnisse und Wünsche kompetent bedienen zu können. „Unser Fokus liegt auf der strategischen Kommunikationsberatung, der Content-Creation und -Distribution sowie der Evaluation. Wir begleiten unsere Kunden auf ihrem Weg als Sparringspartner auf Augenhöhe, liefern Impulse für neue Wege und leisten unseren Beitrag dazu, die Unternehmen, Produkte und handelnden Personen mit ihrer ganz eigenen Geschichte bekannt und erfolgreich zu machen“, so Florian Goos, der sich mit Yvonne Deters inzwischen kompetente Unterstützung in die Geschäftsleitung geholt hat. „Und wir wollen weiter gesund wachsen“, so Yvonne Deters. „Dabei treibt uns unsere Vision weiter an: Wir sind die führenden Kommunikationsexperten der Einrichtungsbranche“.

Schüler zu Gast in Detmold

Was verbindet eigentlich Kunst und Kultur mit dem Fachbereich MINT? Dieser Frage sind Schülerinnen und Schüler verschiedener Schulen im Kreis Lippe nachgegangen. Organisiert durch das größte Netzwerk zur Förderung des MINT-Nachwuchses zdi und gefördert durch die Bundesagentur für Arbeit sowie das Ministerium für Kultur und Wissenschaft beschäftigten sich Schülergruppen unter der Leitung von Sozialpädagogin Camilla Mink mit Streetart Kunst, insbesondere aber mit dem Graffiti.

Vier Dozenten der Rapschool NRW vermittelten in Workshops Techniken rund um die Gestaltung von Designs, aber auch um die Risiken, die Lacke und Farben mit sich bringen können. Das Graffitis leider oft auch illegal gesprüht werden, wurde in dem Zusammenhang ebenfalls thematisiert.

Das Projekt des zdi-Zentrums Lippe.MINT soll Schülerinnen und Schüler für MINTBerufe begeistern, die ihre Neigungen und Talente für diesen Bereich vielleicht noch nicht erkannt haben. Dazu besteht das Projekt aus einem Teil Kunst und Kultur und einem Teil MINT-Berufs- und Studienorientierung. Dieser Teil wurde zusammen mit der Plantag Coatings GmbH aus Detmold durchgeführt, die dieses Projekt im Rahmen ihres Ausbildungsmarketings gerne unterstützt hat. Die Schülergruppe war zwei Tage vor Ort im firmeneigenen Technikum und hat dort ganz praktisch gearbeitet. Am ersten Tag wurden Holzplatten geschliffen und grundiert, die dann als erste Übung mit einem eigenen Motiv besprüht worden sind. Am zweiten Tag wurden die Platten dann mit Klarlack veredelt. Die Holzplatten mit den eigenen Motiven konnten die Schülerinnen und Schüler mit nach Hause nehmen. Natürlich ließ es sich Plantag nicht nehmen, die Schülergruppe durch das Unternehmen am Standort zu führen und die Ausbildungsberufe vorzustellen.

Die Schule ist der Ort, an dem die Schülerinnen und Schüler, die meiste Zeit des Tages verbringen. In der Regel ist die Schule aber ein Ort, der hauptsächlich von Erwachsenen gestaltet wird. Oftmals stehen hier funktionale Aspekte im Vordergrund. Auch Farbpsychologie spielt nahezu keine Rolle. Im Laufe der Zeit wurde bei Neubauten zunehmend Wert auf Freundlichkeit gelegt. Dennoch werden die Schülerinnen und Schüler nur in wenige Prozesse eingebunden. Gemeinsam mit der Rapschool NRW, dem zdi Lippe und der Plantag Coatings GmbH ist es gelungen, dass die Jugendlichen eine Möglichkeit bekamen, ihre Selbstwirksamkeit im Außen zu spüren und zu erleben.

Seit einigen Jahrzehnten ist Hip-Hop, Graffiti und Streetart ein konstanter Teil der Jugendkultur und mittlerweile auch keine reine Protestbewegung mehr, sondern eine gesellschaftlich etablierte Kunst- und Ausdrucksform. Dieses Projekt, betont Sozialpädagogin Camilla Mink, verbindet beide genannten Aspekte. Auf der einen Seite sichtbare Elemente mit einfließen zu lassen, in denen sich Jugendliche und ihre Realität wiederfinden. Auf der anderen Seite an diesem für sie so wichtigen und prägenden Ort Stellen zu haben, an denen ihr ästhetisches Empfinden eine Berechtigung hat.

Jetzt bekommt auch München Planungsstudios

Ikea kommt noch in diesem Jahr mit Planungsstudios zentral nach München. Bislang ist das schwedische Einrichtungsunternehmen für die Menschen in der Region mit zwei Einrichtungshäusern in Eching und Brunnthal vertreten. „Mit Planungsstudios in zentralen Lagen von München erweitern wir unser Angebot und machen Ikea auch für Menschen ohne Auto erreichbar“, erläutert Walter Kadnar, Geschäftsführer und CSO (Chief Sustainability Officer) von Ikea Deutschland.

In Eching begann vor fast 50 Jahren mit dem deutschlandweit ersten Einrichtungshaus die Geschichte von Ikea Deutschland. „Dass wir auch die Zukunft des Unternehmens in dieser Region entwickeln, hat für uns eine ganz besondere Bedeutung“, so Kadnar, der Ikea Deutschland seit September 2022 verantwortet. „Ich freue mich auch persönlich darüber, denn München-Eching war mein Ausbildungshaus“, verrät er weiter.

„Wir wollen noch mehr Menschen in der Münchner Region ein besseres, nachhaltigeres Zuhause ermöglichen – zu erschwinglichen Preisen und immer mit Rücksicht auf unsere Umwelt und den Planeten. Neben unseren digitalen Angeboten und den klassischen Einrichtungshäusern sind unsere City-Formate ein wichtiger Baustein, um Ikea fließend über alle Kanäle erreichbar zu machen“, so Kadnar. Er erklärt: „Unsere Kund:innen und die Art, wie sie leben, verändern sich. Immer mehr Menschen erleben Ikea online. Wenn es aber um die Planung komplexerer Anschaffungen oder Inspiration geht, sehen wir nach wie vor, dass sie die persönliche Beratung schätzen und Einrichtungslösungen hautnah ausprobieren möchten. Unser Ziel ist es, dort zu sein, wo die Menschen sind – egal wann und wie sie Ikea begegnen wollen, ob vor Ort oder digital.“

Die ersten drei Ikea Planungsstudios in Deutschland eröffneten in Berlin. In diesem Frühjahr folgen zwei weitere Planungsstudios im Süden der Hauptstadt. Nun wird auch München in den Kreis der rund 40 Metropolregionen weltweit aufgenommen, in denen neue Ikea Konzepte entstehen. Die ersten beiden Standorte stehen bereits fest:

Eines der beiden Münchner Planungsstudios zieht in das größte Einkaufszentrum der Stadt, die „Riem Arcaden“, und ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln mühelos erreichbar. Im ersten Stock können sich Besucher:innen künftig auf über 300 Quadratmetern inspirieren und beraten lassen. Zu sehen sind modulare Systeme wie „Metod“ Küchen oder „Pax“ Kleiderschränke.

Der zweite Ikea Neuzugang in München findet sich künftig in den „Pasing Arcaden“ – und damit in direkter Nachbarschaft zu 150 weiteren Shops. Das Planungsstudio im Westen der Stadt ist ebenfalls gut zu erreichen und an den öffentlichen Nahverkehr angebunden. Auf knapp 300 Quadratmetern Ausstellungsfläche treffen Besucher:innen auch hier auf Planungsexpert:innen und schwedische Einrichtungsideen für die Küche oder Schlaf- und Wohnzimmer.

In den Ikea Planungsstudios unterstützen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beim Planen und Bestellen von Einrichtungslösungen, wie Küchen oder Schranksystemen. Auch die Inneneinrichtung ganzer Räume können Privatpersonen oder Unternehmen mit den erfahrenen Einrichtungsexpert:innen gemeinsam angehen. Besucher*innen können sich inspirieren lassen und eine Auswahl des Sortiments live erleben. Im Gegensatz zum klassischen Einrichtungshaus nehmen Kund:innen ihre Ware nicht direkt mit, sondern erhalten ihre Bestellung entweder ganz bequem per Lieferung nach Hause oder holen sie im Ikea Einrichtungshaus ihrer Wahl ab.

„Mit den gut angebundenen Planungsstudios werden wir in München nicht nur für Kund:innen besser erreichbar, sondern schaffen auch attraktive Arbeitsplätze in zentralen Lagen“, freut sich Michael Vortkamp, der als Metro Area Manager für den Münchner Markt zuständig ist. Interessierte können sich über www.ikea.de/jobs-muenchen bewerben.

Mit Blick auf die großen Pläne in München betont Vortkamp: „Wir verstehen uns als Nachbar und Partner für die Region und wollen dazu beitragen, nicht nur das eigene Zuhause zu einem besseren Ort zu machen, sondern auch positive Veränderungen für die Nachbarschaft und die Umwelt anzustoßen.“

Angepasste Hallenstruktur und eigenes Segment für Carpets & Rugs

Eine optimierte Hallenplanung und das neue Produktsegment Carpets & Rugs erwarten die internationalen Besucher:innen und Aussteller auf der größten und internationalsten Fachmesse für Wohn- und Objekttextilien. Die Neuerungen stießen direkt auf großes Interesse und positives Feedback aus dem Markt. Auch Unternehmen, die 2023 nicht vertreten waren, setzen mit ihrer Anmeldung auf die „Heimtextil“ 2024 als wichtige Business-Plattform. Mit Interior Design, Trends und Inspiration ist die „Heimtextil“ im Januar 2024 der verlässliche Auftakt für die neue Saison.

2024 stellt sich die „Heimtextil“ mit einer optimierten Hallenplanung noch besucherfreundlicher auf. Die beliebte lichtdurchflutete Halle 3 und die neue Halle 5 werden mit ans Netz genommen. Vom 9. bis 12. Januar 2024 finden Besucher:innen die neuesten Kollektionen aus dem Segment Wall Decoration, Textile Technology, das internationalste Angebot an Textil Designern und als Highlight die Heimtextil Trends 24/25 kompakt und zentral in der Halle 3.0 vor. Hier werden Kreativität und Innovation in einem einzigartigen Melting Pot an (technischen) Innovationen und Impulsen für Einkäufer*innen aus verschiedenen Segmenten zusammengeführt. Window & Interior Decoration wird in der Halle 3.1 verortet. Die „Heimtextil“ ermöglicht somit eine kompakte Präsentation und besucherfreundliche Anbindung, auch zu Möbelstoffen in der Halle 4. In der Halle 5.1 wird das neue Produktsegment Carpets & Rugs abgebildet. Die neue Halle ist direkt an der Via Mobile und am Übergang zur Halle 4 optimal angebunden. Internationale Besucher:innen profitieren von kurzen und direkten Laufwegen mit den relevanten Angebotsbereichen an einem Ort. Der 2023 erfolgreich eingeführte Produktbereich Fibres & Yarns für Deko- und Möbelstoffe wird ausgebaut und neben Interior.Architecture.Hospitality und Decorative & Furniture Fabrics wieder in der Halle 4.0 präsentiert. Besucher:innen können auch zur Heimtextil 2024 auf das bewährte Angebot von Smart Bedding, Beautiful Living, Bed & Bath Fashion, Asian Excellence und Asian Selection setzen. Die Hallen 10, 11 und 12 im Westgelände der Messe Frankfurt stehen zum Saisonauftakt wieder für deutsche und internationale Einkäufer:innen zur Verfügung.

Die „Heimtextil“ 2024 erweitert ihr Portfolio um ein eigenes Produktsegment für Teppiche. Der Bereich Carpets & Rugs ist exklusiv in der neuen Messehalle 5.1 zu finden. Präsentiert werden: abgepasste, handgefertigte und maßangefertigte Teppiche, maschinell hergestellte Webteppiche, Matten und Sauberlaufsysteme sowie Läufer und Brücken. Teppiche sind traditionell fester Teil der Messe und wurden von den Herstellern bisher in unterschiedlichen Hallen präsentiert. Ab 2024 wird das Angebot dauerhaft im jährlichen Rhythmus in einem eigenen Segment zusammengefasst. Damit geht die „Heimtextil“ auf die steigende Nachfrage aus dem Markt ein. Internationale Einkäufer:innen erhalten so einen optimalen gebündelten Überblick über eine breite Auswahl an abgepassten Teppichen. Der Bereich spricht den internationalen Großhandel ebenso wie Bau- und Heimwerkermärkte, den Möbelhandel und Einrichtungshäuser sowie den spezialisierten Fachhandel an.

Aktuelle Trends und jüngste Geräteentwicklungen bei Flurförderfahrzeugen erleben

Die international führenden Hersteller der Flurförderzeuge-Branche kommen mit zahlreichen Neuheiten zur „Logimat“ 2023. Premieren sind angekündigt unter anderem in den Bereichen Schubmast-, Elektro-Gegengewichts- und -Mehrwegestapler, Vertikal-Kommissionierer, Schmalganggeräten und Niederhubwagen. Zudem erhält das Fachpublikum einen Überblick über das aktuelle Angebotsspektrum in den flankierenden Bereichen wie etwa den Assistenzsystemen und alternativen Antrieben.

Allen Neuentwicklungen zur Automatisierung der Intralogistik zum Trotz: Flurförderzeuge, ob als Stapler, Hebegerät oder Schlepper, selbstfahrend, halbmanuell oder manuell betrieben, bleiben die Stütze von Mobilität und innerbetrieblichen Materialflüssen im Lager. Den aktuellsten Erhebungen zufolge, die von der European Materials Handling Federation mit den World Industrial Truck Statistics (WITS) veröffentlicht werden, sind die Bestellungen und Auslieferungen bei Flurförderzeugen auch 2022 gestiegen und werden das nach Stückzahlen bereits hervorragende Ergebnis des Vorjahres noch einmal übertreffen. Weiter deutliche Nachfrage verzeichnen danach insbesondere Elektrostapler (Klasse 1) und die Elektroniederhubwagen (Klasse 31) unter den elektrisch betriebenen Mitgängergeräten. Insgesamt werden die Hersteller wahrscheinlich um die 2,4 Millionen Neubestellungen empfangen und mehr als zwei Millionen Geräte ausgeliefert haben. Getrieben durch die steigende Nachfrage nach automatisierten Flurförderzeugen prognostiziert Global Research Consulting dem globalen Markt bis 2026 ein anhaltendes Wachstum im Vergleich zu 2020 von rund 7,6 Prozent.

„Die Staplerhersteller entwickeln die Geräte kontinuierlich weiter und erschließen den Nutzern damit zusätzliche Optimierungsoptionen und Effizienzvorteile bei den innerbetrieblichen Transporten“, fasst Messeleiter Michael Ruchty vom „Logimat“-Veranstalter Euroexpo Messe- und Kongress-GmbH, München, zusammen. „Die Fahrzeugflotten werden mit Assistenzsystemen immer sicherer und weiter optimiert. Parallel dazu erfolgen bei den Elektrogeräten hohe Entwicklungsinvestitionen in die alternativen Antriebstechnologien und in die Auslegung der Geräte als autonome Fahrerlose Transportfahrzeuge. Den aktuellen Stand dieser Geräteentwicklungen präsentieren die internationalen Flurförderzeuge-Hersteller mit ihren Exponaten auf der , „Logimat‘ 2023.“

In Halle 9 und Halle 10 zeigen die weltweit führenden Flurförderzeuge-Hersteller ihr aktuelles Spektrum an Neu- und Weiterentwicklungen im Bereich der Stapler, Kommissioniergeräte und Fahrerlosen Transportfahrzeuge (FTF). Premieren sind angekündigt unter anderem in den Bereichen Schubmast-, Elektro-Gegengewichts- und -Mehrwegestapler, Vertikal-Kommissionierer, Schmalganggeräten und Niederhubwagen. Zudem erhält das Fachpublikum einen Überblick über neue Ausstattungsmerkmale wie etwa innovative Alternativen zum Lenkrad sowie Neuentwicklungen bei Fahrerassistenz- und Flottenmanagementsystemen und alternativen Antriebstechniken nebst Batterie- und Energiemanagement. Darüber hinaus werden mit Einbindung von Drehstromtechnik, Energierückgewinnungssystemen, Hochfrequenz-Ladetechnik sowie hydrostatischen Antrieben weitere Neuheiten und Optimierungsoptionen im Bereich des Energiemanagements vorgestellt.

„Flankiert von den Exponaten in Halle 6, wo das Ausstellungssegment der Fahrerlosen Transportfahrzeuge und Autonome Mobile Roboter konzentriert ist, bietet die ,Logimat‘ 2023 dem Fachpublikum aus Industrie, Handel und Dienstleistung mit dem Ausstellerangebot in den Hallen 9, 10 und auf dem Außengelände sowie den Fachvorträgen im Rahmenprogramm einen umfassenden Überblick über die jüngsten Geräteentwicklungen und Lösungsperspektiven der internationalen Flurförderzeuge-Branche“, resümiert Messeleiter Ruchty. „Damit ist die ,Logimat‘ auch in diesem Jahr wieder ein Muss für jeden, der sich über die Trends und das aktuelle Geschehen im Bereich der Flurförderzeuge auf dem Laufenden halten will oder entsprechende Investitionen plant.“

„IWF“ Atlanta

Offizielle Messeauswertung der Veranstaltung aus 2022

Ein umfangreicher Rückblick, um dann in Richtung nächster Veranstaltung 2024 durchzustarten: Die Veranstalter der „IWF“ in Atlanta haben die vergangene Veranstaltung ausgewertet. Und veröffentlichten die Ergebnisse passend zum Anmeldestart bevorzugter, langjähriger Aussteller für die kommende Messe vom 6. bis zum 9. August 2024.
Die „IWF“ Veranstalter geben an, dass die während der Messetage stichprobenartig durchgeführte Umfrage stellvertretend für alle in 2022 registrierten Einkäufer und Aussteller sei. Die Studie wurde von Moore & Symons, einem nationalen Forschungsberatungsunternehmen mit Sitz in Atlanta, konzipiert, durchgeführt und der Messegesellschaft zur Verfügung gestellt.

Aussteller: Laut Umfrage sind 95 Prozent der Aussteller der Meinung, dass die „IWF“ 2022 von hochwertigen Einkäufern besucht wurde, die für das Geschäft der teilnehmenden Unternehmen wichtig sind. Ebenfalls 95 Prozent der Aussteller bewerteten die Messe darum mit „übertraf die Erwartungen“ oder „übertraf die Erwartungen bei weitem“. 94 Prozent bilanzieren, dass sich die Investitionen in die Veranstaltung gelohnt haben in Form entsprechender Geschäftsabschlüsse. Für 90 Prozent der Aussteller war die „IWF“ in 2022 von einer überragenden Kaufkraft seitens der Besucher geprägt. Ebenfalls 90 Prozent freuten sich über eine große Anzahl neuer Kunden. Auch wenn Messen heutzutage eher seltener Veranstaltungen sind, bei denen spontan gekauft wird, gaben 89 Prozent genau dies an. Demnach gab es spürbare Umsätze bei direkt auf der Messe abgeschlossenen Großaufträgen. 88 Prozent war mit dem Publikumsverkehr auf dem Stand zufrieden. Und 88 Prozent der Aussteller waren während der Messetage in 2022 sicher, im Jahr 2024 wiederzukommen. Immerhin noch 72 Prozent sehen in der „IWF“ eine Plattform für Geschäfte, die es ohne Veranstaltung nicht gegeben hätte.

Besucher: Auch die Besucher schwören auf die Veranstaltung in Georgia. 96 Prozent halten die „IWF“ im zweijährigen Turnus für eine unverzichtbare Messe für die amerikanische Holzbearbeitungsbranche. 90 Prozent sagten, dass alle ihre Erwartungen übertroffen wurden. Und 85 Prozent der Besucher sehen in der Messe die wichtigste Veranstaltung in den USA für ihr Unternehmen. 80 Prozent besuchten die Messehallen mit einer festen Kaufabsicht oder gaben an, dass sie Informationen zu einer konkreten Investition einholen. Die gleiche Anzahl an Besuchern sieht dementsprechend die „IWF“ als wichtigste Quelle für neue Holzbearbeitungstechnologien und Holzbearbeitungsprodukte an. 60 Prozent rechneten mit einem Kaufabschluss für Produkte, zu denen auf der Messe Inspiration gesucht wurde.

Zahl der Regelinsolvenzen im Februar gestiegen

Die Zahl der beantragten Regelinsolvenzen in Deutschland ist nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Februar 2023 um 10,8 Prozent gegenüber dem Vormonat gestiegen. Im Januar 2023 war sie hingegen noch um 3,2 Prozent gegenüber Dezember 2022 gesunken. Bei den Ergebnissen ist zu berücksichtigen, dass die Verfahren erst nach der ersten Entscheidung des Insolvenzgerichts in die Statistik einfließen. Der tatsächliche Zeitpunkt des Insolvenzantrags liegt in vielen Fällen annähernd drei Monate davor. Die Insolvenzstatistik bildet nur Geschäftsaufgaben ab, die im Zuge eines Insolvenzverfahrens ablaufen, nicht jedoch solche aus anderen Gründen beziehungsweise vor Eintritt akuter Zahlungsschwierigkeiten. Diese und weitere Hinweise sind bei der Interpretation der Insolvenzstatistiken zu beachten.

Im Jahr 2022 haben die deutschen Amtsgerichte nach endgültigen Ergebnissen 14 590 beantragte Unternehmensinsolvenzen gemeldet. Das bedeutet einen Anstieg um 4,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr, in dem der niedrigste Wert seit Einführung der Insolvenzordnung 1999 registriert wurde (13 933 Fälle). Hierbei ist zu beachten, dass von März 2020 bis Mai 2021 die Insolvenzantragspflicht für überschuldete Unternehmen infolge der Corona-Pandemie ganz oder teilweise ausgesetzt war. Einen Anstieg im Vorjahresvergleich hatte es zuletzt während der Finanzmarktkrise im Jahr 2009 gegeben (plus 11,6 Prozent gegenüber 2008). Seitdem ging die Zahl der Unternehmensinsolvenzen im Jahresvergleich stets zurück.

Die voraussichtlichen Forderungen der Gläubiger aus den im Jahr 2022 gemeldeten Unternehmensinsolvenzen bezifferten die Amtsgerichte auf rund 14,8 Milliarden Euro. Im Jahr 2021 hatten die Forderungen bei rund 48,3 Milliarden Euro gelegen. Dieser Rückgang der Forderungen bei gleichzeitigem Anstieg der Zahl der Unternehmensinsolvenzen ist darauf zurückzuführen, dass im Jahr 2021 mehr wirtschaftlich bedeutende Unternehmen Insolvenz betragt haben als im Jahr 2022.

Die meisten Unternehmensinsolvenzen gab es im Jahr 2022 im Baugewerbe mit 2 698 Fällen (Jahr 2021: 2 423; plus 11,3 Prozent). Es folgte der Handel (einschließlich Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen) mit 2 239 Verfahren (Jahr 2021: 2 122; plus 5,5 Prozent).

Gemeinsamer Vertrieb von Pigmenten in Europa

BTC Europe, die europäische Vertriebsorganisation der BASF, und Sudarshan Chemical Industries, ein Hersteller hochwertiger Pigmente mit Sitz in Pune, Indien, haben eine Vereinbarung über den Vertrieb von organischen und anorganischen Pigmenten sowie Effektpigmenten in Europa unterzeichnet. Beide Unternehmen wollen ihre Expertise und ihr industrielles Know-how nutzen und ihren Kunden Zugang zu einem breiten Portfolio an hochwertigen Pigmenten für verschiedene Branchen bieten.

„Wir freuen uns, mit Sudarshan einen starken Partner gefunden zu haben, der uns mit hochwertigen Pigmenten beliefern kann, die den gesamten Farbkreis abdecken“, so Jose Corral Montilla, Geschäftsführer von BTC Europe. „Unsere Kunden profitieren vom Zugang zu einer breiten Palette erstklassiger Pigmente für unterschiedliche Anwendungen und Branchen. Darüber hinaus wird uns die Zusammenarbeit zwischen unseren beiden Unternehmen ermöglichen, unser Produktportfolio passgenau zu erweitern und damit unseren Wettbewerbsvorteil im Pigmentmarkt zu stärken.“

„Durch die Kombination der Vorteile unserer Produkte mit der starken Position von BTC Europe im Chemiedistributionsmarkt in Europa können wir gemeinsam neue Marktpotenziale für hochwertige Pigmente erschließen“, sagte Milan Krumbe, General Manager Sudarshan Europe. „Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit und darauf, neue Vertriebskanäle für unsere Produkte zu erschließen, die unterschiedlichste Branchen und Anwendungen bedienen.“