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Auslandsumsatz steigt signifikant

Die neuesten Kennzahlen aus der Küchenmöbelindustrie signalisieren eine Verschnaufpause im Krisenmarathon um Stückzahlen und Umsatzeinbußen: Im Vergleich zum – bereits schwierigen – Vorjahresmonat schnitt der Februar 2025 zwar beim Gesamtumsatz mit rd. 472 Mio. Euro nochmal um drei Prozent schlechter ab als 2024. Jedoch ließ sich eine deutliche Aufhellung im Vergleich zum Vormonat Januar (rd. 391 Mio.) feststellen.

Auslandsumsatz +3 Prozent

Die Ende letzten Jahres vielzitierte Steigerung der Auftragseingänge scheint sich langsam auch im Umsatz bemerkbar zu machen. Sowohl im Inlands- als auch im Auslandsumsatz ist der Ertrag der Küchenmöbelindustrie damit im Vergleich zum Januar 2025 deutlich nach oben gegangen.

Während das in Deutschland zwar noch immer ein Umsatzminus von -7,85 Prozent im Vergleich zu Februar 2024 bedeutet, konnte der Auslandsumsatz in diesem Zeitraum um gute drei Prozent gesteigert werden. Dadurch stieg auch die Exportquote um +2,78 Prozent (Januar 2025: -1,54%). Ein Großteil entfällt davon wie üblich auf die Eurozone, die ihren Auslandsumsatz im Vergleich zum Vorjahresmonat um +4,89 Prozent steigern konnte.

Leicht zugelegt hat auch die Zahl der Beschäftigten innerhalb der Küchenindustrie, wobei auch dieser Wert rd. -3,5 Prozent unter dem Vorjahreswert liegt. Die geleisteten Arbeitsstunden schrumpften mit Blick auf Februar 2024 um rund -6 Prozent, was nach wie vor Instrumente der Kurzarbeit einschließt.

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