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Autor: Hahn, Sebastian

Wehrmann

Cornelius Oheimb zum CEO ernannt

Die Wehrmann Holzbearbeitungsmaschinen GmbH & Co. KG hat einen Wechsel an der Unternehmensspitze bekannt gegeben: Cornelius Oheimb übernimmt ab sofort die Position des Geschäftsführers und CEO. Das Unternehmen mit Sitz in Deutschland ist auf den Handel und die Projektierung von Maschinen und Anlagen für die Holzbearbeitung spezialisiert.

Mit Cornelius Oheimb gewinnt Wehrmann eine Führungspersönlichkeit mit strategischem Fokus auf Weiterentwicklung, Kundenorientierung und nachhaltiges Wachstum. Zuletzt war er als CEO für die DACH-Region bei der Biesse Group tätig. Er verfügt über mehr als 20 Jahre Top-Management-Erfahrung.

IKEA

Rollt Second-Hand-Ableger auch in Schweden aus

Die Ingka Group hat ihren Second Hand-Marktplatz nach Schweden gebracht. Damit ist die Plattform für gebrauchte Ikea-Produkte nun in fünf Ländern verfügbar. Neben Spanien, Norwegen, Portugal und Polen können Kunden nun auch dort gebrauchte Ikea-Produkte handeln. Die Plattform soll nachhaltiges Wohnen erschwinglicher machen und die Lebensdauer von Produkten verlängern.

Erfahrungen aus Pilotprojekten fließen ein

Nach erfolgreichen Testläufen in Spanien und Norwegen sowie dem Start in Portugal und Polen im Jahr 2025 hat Ikea die gewonnenen Erkenntnisse in den schwedischen Launch einfließen lassen. Vor der Öffnung für die breite Öffentlichkeit haben zunächst Ikea-Mitarbeiter:innen die Plattform mit Produkten bestückt. Kirsten Andersson, Managing Director für Platform & Marketplaces bei Ikea Retail, sieht in dem Launch einen bedeutenden Schritt. Man wolle ein erschwinglicheres Ikea-Sortiment erschließen und es Kund:innen gleichzeitig leicht machen, die Lebensdauer ihrer Artikel zu verlängern. Das Ziel sei eine lebendige Gemeinschaft, in der Menschen miteinander und mit Ikea in Kontakt treten können.

Schlafzimmer stark nachgefragt

Für 2026 hat sich Ingka Group das Ziel gesetzt, 170.000 Angebote auf der Plattform zu erreichen. Jedes eingestellte Produkt erhält automatisch eine Preisempfehlung, hochwertige Bilder und exakte Produktmaße. In den bereits aktiven Märkten zeige sich eine starke Nachfrage nach Schlafzimmermöbeln, Aufbewahrungslösungen und Wohnzimmersitzmöbeln, so Andersson. Besonders ermutigend sei, dass Endverbraucher:innen wiederholt kaufen oder verkaufen.

Wachsender Gebrauchtmöbelmarkt

Der globale Gebrauchtmöbelmarkt wächst laut Ikea mit einer prognostizierten jährlichen Rate von sieben Prozent und soll bis 2030 ein Volumen von 43 Milliarden US-Dollar erreichen. Ikea-Produkte machen demnach bereits rund neun Prozent des europäischen und vier Prozent des weltweiten Second-Hand-Marktes aus. Eine Studie von Ingka Group in Zusammenarbeit mit Globescan zeigt, dass 52 Prozent der jüngeren Menschen regelmäßig gebrauchte Möbel oder Haushaltsgegenstände kaufen, hauptsächlich um Geld zu sparen. Andersson spricht von einem kulturellen Wandel: Der Kauf gebrauchter Möbel sei nicht mehr stigmatisiert, sondern stilvoll, klug und gesellschaftlich akzeptiert. Mit der Plattform wolle man auf diese veränderten Kundenerwartungen reagieren.

So funktioniert der Marktplatz

Verkäufer scannen ihr Ikea-Produkt, woraufhin die Plattform Preisempfehlungen, Produktfotos und Maße bereitstellt. Jedes Angebot enthält detaillierte Beschreibungen, Montageanleitungen und Pflegehinweise. Verkäufer können zwischen Barauszahlung oder einer um 15 Prozent aufgestockten digitalen Ikea-Guthabenkarte wählen. Die Nutzung des Marktplatzes ist kostenlos.

Spanischer Büromöbler im Höhenflug

Der spanische Büromöbelhersteller Actiu hat 2025 erstmals die Umsatzmarke von 100 Millionen Euro überschritten. Das Familienunternehmen aus Castalla bei Alicante steigerte seinen Umsatz um 11,2 Prozent auf 100,2 Millionen Euro.

Allein 2025 flossen 6,8 Millionen Euro in Innovation und Digitalisierung. Das entspricht einem Anstieg von 70 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Mit diesen Mitteln stärkte Actiu nach eigenen Angaben sowohl die industrielle Leistungsfähigkeit als auch die Stabilität betrieblicher Abläufe.

Das 1968 von Vicente Berbegal gegründete Unternehmen setzt seinen Wachstumskurs fort. CEO Joaquín Berbegal Payá bezeichnet den Jahresabschluss als bedeutsamen Meilenstein, der bestätige, dass die strategischen Entscheidungen der vergangenen Jahre Wirkung zeigten. Besonders die Investitionen in operative Effizienz, Digitalisierung und industrielle Entwicklung sorgten für stabiles Wachstum.

Zur Untermauerung seiner Philosophie „Life Friendly Spaces“ arbeitet Actiu mit dem Neuroarchitektur-Labor der Polytechnischen Universität Valencia zusammen. So will das Unternehmen Wohlbefinden und Raumkomfort messbar machen.

Würth Österreich

Michael Hempt übernimmt als CEO

Michael Hempt übernimmt die CEO-Funktion bei Würth Österreich von Alfred Wurmbrand. Gemeinsam mit Vertriebsgeschäftsführer Mario Schindlmayr, Finanzchef Laurenz Tanzer sowie den Geschäftsleitern Stefan Gugerell und Josef Bierbaumer bildet er die fünfköpfige Geschäftsleitung.

Michael Hempt folgt auf Alfred Wurmbrand, der Würth Österreich mehr als 25 Jahre erfolgreich geführt und mit Jahresbeginn den Vorsitz im Aufsichtsrat übernommen hat. „Ich gratuliere Michael Hempt herzlich zu seiner neuen Position und danke ihm für die vertrauensvolle Zusammenarbeit. Dem Geschäftsleitungsteam wünsche ich Mut, Freude am Gestalten und viel Erfolg“, so Wurmbrand.

Hempt ist seit 2007 bei Würth Österreich tätig und war zuletzt als Mitglied der Geschäftsleitung unter anderem für IT, Marketing, Vertriebssteuerung, eBusiness und Shops verantwortlich. In diesen Bereichen hat er maßgeblich zur Weiterentwicklung des Unternehmens beigetragen. 

Erfahrung trifft auf frische Impulse

Mario Schindlmayr, langjähriger Geschäftsführer Vertrieb, setzt auf digital unterstützte Vertriebslösungen bei gleichbleibender Handschlagqualität. Laurenz Tanzer, der 2024 den Finanzbereich von Wilhelm Trumler übernommen hat, betont die Bedeutung von Stabilität im Wandel: „Wir stehen vor einem Generationenwechsel, knüpfen aber bewusst an eine starke Vergangenheit an. Finanzielle Stabilität und ein gesundes Fundament ermöglichen uns, Chancen aktiv zu nutzen und zugleich jene Konstanz zu bewahren, die Würth seit Jahrzehnten auszeichnet.“

Strategisch legt das Unternehmen mit Sitz in Böheimkirchen den Fokus auf Digitalisierung, Effizienz und Nachhaltigkeit. „Der Mensch wird dabei immer im Mittelpunkt unseres Tuns stehen“, betont Hempt. „Mir ist wichtig, Bewährtes zu erhalten und die Ausrichtung des Unternehmens weiter zu stärken. Bei knapp 1.000 Mitarbeitenden in ganz Österreich braucht es eine klare Richtung und gute Verbindung untereinander.“

Klare Verantwortlichkeiten in der Geschäftsleitung

Gemeinsam mit den Geschäftsleitern und Prokuristen Stefan Gugerell – verantwortlich für Logistik, Verkaufsinnendienst, Kundenservice, Qualitäts- und Facility-Management – sowie Josef Bierbaumer – verantwortlich für Einkauf, Produkt und Markt – bildet die Geschäftsleitung ein starkes Führungsteam.
Mit Blick auf die aktuelle Zusammensetzung der Geschäftsleitung betont Hempt: „Mir war wichtig, den Führungswechsel mit Stabilität zu verbinden und nicht mehrere Veränderungen gleichzeitig umzusetzen. Diversität in Führung ist dabei ein Thema, das wir bei künftigen Entwicklungen in der Geschäftsleitung auf jeden Fall berücksichtigen werden.“

Mit dieser Aufstellung positioniert sich Würth Österreich: persönlich verbunden, digital voraus und verantwortungsvoll wachsend – ein Profil, das im dynamischen Marktumfeld auch in Zukunft über Wettbewerbsfähigkeit entscheiden wird.

Rotpunkt Küchen

Rekordumsatz trotz schwieriger Marktlage

Rotpunkt Küchen aus Bünde in Westfalen hat das Wirtschaftsjahr 2025 mit einem Umsatzplus von 6,25 Prozent abgeschlossen. Die Erlöse stiegen auf den neuen Höchstwert von 103,7 Millionen Euro. Das Wachstum gelang dem Unternehmen trotz Konsumzurückhaltung, schwacher Neubautätigkeit und internationaler Unsicherheiten.

Getragen wurde das Plus von gestiegenen Durchschnittswerten pro Küchenkommission, die deutlich über den moderat umgesetzten Preiserhöhungen lagen. Auch mengenmäßig verzeichnete Rotpunkt ein Wachstum von 2,3 Prozent. Die Umsatzzahlen umfassen Möbel und Ausstattung für Küchen, Hauswirtschaftsräume, Ankleidezimmer und Bäder – Elektrogeräte vertreibt das Unternehmen nicht.

Exportgeschäft bleibt tragende Säule

Die Exportquote liegt stabil bei 80 Prozent. Wichtigster Auslandsmarkt sind die Niederlande, wo Rotpunkt deutlich zulegen konnte. In Frankreich wurde das Vorjahresergebnis gehalten, in Großbritannien steht ein leichtes Plus in der Bilanz. Von beiden Märkten erwartet Vertriebsgeschäftsführer Sven Herden künftig wieder höhere Umsätze – aus Frankreich werden bereits signifikant gestiegene Auftragseingänge gemeldet.

Der skandinavische Markt mit den Schwerpunkten Dänemark und Norwegen liegt insgesamt im Plus, wobei besonders Dänemark stark abschnitt. Auch Österreich sieht das Unternehmen nach einem soliden Markteinstieg wieder auf Wachstumskurs. Parallel baut Rotpunkt seine Aktivitäten im Nahen Osten aus, wo das Objektgeschäft in Zusammenarbeit mit lokalen Partnern deutlich gewachsen ist.

50 Millionen Euro für Modernisierung

Seit Ende 2023 investiert Rotpunkt am Standort Bünde rund 50 Millionen Euro in einen neuen Logistik-Hub, den Maschinenpark und die Digitalisierung aller Unternehmensbereiche. Die geschäftsführenden Gesellschafter Andreas Wagner und Heinz-Jürgen Meyer sowie Geschäftsführer Sven Herden zeigten sich zufrieden mit dem Erreichen des Umsatzziels von „100 Millionen plus X“. Zum Jahresende beschäftigte das Unternehmen an beiden Standorten 374 Mitarbeitende – 300 in Bünde-Ahle und 74 in Preußisch-Oldendorf.

Ausblick: Umsatzziel bei 110 Millionen Euro

Für 2026 erwartet Rotpunkt eine Fortsetzung der herausfordernden Marktbedingungen. „Die Marktbedingungen sind weiterhin kein Selbstläufer“, sagte Herden. Das Umsatzziel für das laufende Jahr liegt bei 110 Millionen Euro. Dynamische Impulse sieht das Unternehmen vor allem auf den Exportmärkten, investiert aber weiterhin auch in den deutschen Markt, der seit Jahren proportional an Bedeutung gewinnt.

Robert Bürkle GmbH

Investiert in die Zukunft am Standort Freudenstadt

Die Robert Bürkle GmbH setzt ein klares Zeichen für die langfristige Stärkung ihres Stammsitzes. Am Standort Freudenstadt startet Anfang 2026 die umfassende Modernisierung eines Werkteils sowie ein Werkneubau auf dem Firmengelände. Mit einer Investition in einstelliger Millionenhöhe werden die baulichen und technologischen Voraussetzungen geschaffen, um die Anforderungen der globalen Märkte auch künftig erfolgreich bedienen zu können. Der Abschluss der Bauarbeiten ist für Ende 2027 vorgesehen. „Mit der Modernisierung und dem geplanten Neubau in Freudenstadt möchten wir unseren 170 Mitarbeitern am Standort modernste und zukunftssichere Arbeitsplätze bieten und zeitgleich die Wettbewerbsfähigkeit des Standortes stärken“, erläuterte Jürgen Schröer, CEO der Robert Bürkle GmbH das Investitionsvorhaben. 

Breites Produktportfolio als Erfolgsfaktor

Der aktuelle Erfolg der Robert Bürkle GmbH basiert maßgeblich auf der Entwicklung kundenspezifischer Maschinen und Anlagen für ihre Kunden aus den unterschiedlichsten Industriezweigen. Insbesondere die hohe Nachfrage nach den Laminieranlagen aus dem Leiterplattensegment führte im vergangenen Geschäftsjahr zu einer deutlichen Erhöhung der Produktionskapazitäten in den betreffenden Werken. „Unsere Werke sind aktuell voll ausgelastet und das Unternehmen zeigt sich robuster und flexibler, um auf entsprechende Nachfragesteigerungen reagieren zu können. Außerhalb von Deutschland sehen wir neben der hohen Nachfrage nach unseren Laminieranlagen auch ein gesteigertes Interesse an unseren Technologien für Baukomponenten“, so Schröer über die aktuelle Geschäftslage.

Lösungsgeschäft als zukünftiges Wachstumsfeld

Neben der Ausweitung des globalen Vertriebsnetzwerkes im Bereich Woodworking zur Gewinnung weiterer Marktanteile, sind die langfristigen Entwicklungspartnerschaften mit Schlüsselkunden ein wesentlicher Bestandteil der zukünftigen Unternehmensstrategie. Diese ermöglichen es Bürkle, schon heute frühzeitig auf neue Marktanforderungen zu reagieren und innovative Technologien gemeinsam zur Serienreife zu führen. „Wir sind gerade dort erfolgreich, wo es auf die Entwicklung innovativer Herstellungsprozesse ankommt. Hier schaffen wir es kontinuierlich, die Nachhaltigkeit und die Ressourceneffizienz unserer Kunden zu erhöhen. Hierfür sehen wir uns auch in der Zukunft als den führenden Ansprechpartner in der Branche“, ergänzte Schröer.

Während der anhaltende und stabile KI-Boom auch über das kommende Geschäftsjahr hinaus für hohe Auslastung in den Werken des Anlagenbauers sorgen wird, entwickeln sich die Technologien zur Herstellung von technischen Gläser zu einem attraktiven langfristigen Wachstumsbereich. 

MIKO Connect 2026

SCM, Pytha Lab, Cruse Scanner, Moldtech, IHD und HB Fuller neu dabei

SCM, Pytha Lab, Cruse Scanner, Moldtech, IHD und HB Fuller haben sich diese Woche dazu entschieden, auf der MIKO Connect auszustellen. Damit reihen sie sich am 11. und 12. März in der Stadthalle Bielefeld in ein starkes Ausstellerfeld ein. Denn mit dabei sind zum Beispiel Hettich, HOMAG, Schattdecor, Chiyoda, SURTECO, Weinig, Kleiberit, Jowat, Henkel, Swiss Krono, MKT, Lignum Consulting, Felix Schoeller, HT Bendix, Viefe, Better Light, und Reichert Holztechnik

Das neue Branchenevent startet am 11. und 12. März in der Stadthalle Bielefeld. Im Fokus stehen Austausch, Networking, Partnerschaften mit einem großen, gemeinsamen Networking Dinner in einer exklusiven Location. Der Aufwand für Aussteller ist minimal: Ein fertig aufgebauter Systemstand wartet auf sie.

Besucher erhalten kostenfreien Eintritt, kostenloses Catering und einen klar strukturierten Überblick über relevante Trends und Entwicklungen – ohne langen Anreiseaufwand, ohne komplexe Messearchitektur und mit maximalem Fokus auf Begegnung. 

Mit dem ICDLI, dem AMK – Die Moderne Küche e. V., dem Igel e.V. sowie weiteren MIKO-Partnern entsteht ein Format, das die Branche dazu befähigen soll,gemeinsam schneller zu handeln, neue Partnerschaften zu knüpfen und Innovationen gezielt voranzutreiben. 

Seien Sie dabei und profitieren Sie von einer effizienten Teilnahme und der Möglichkeit, sich in einem hochwertigen, klar ausgerichteten Umfeld zu präsentieren. 

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie unter miko-connect.de

Salone del Mobile.Milano

Kommunikationskampagne untersucht Design-Ursprünge

Von einer Reflexion über den Menschen zur Bedeutung der Materie: Die Kommunikationskampagne des Salone del Mobile.Milano für das Jahr 2026 untersucht die physischen und symbolischen Ursprünge des Designs – eine visuelle Erzählung aus verschiedenen Perspektiven, vereint durch eine gemeinsame Idee von Transformation und Entstehung.

Von einer Reflexion über den Menschen zur Bedeutung der Materie: Die Kommunikationskampagne des Salone del Mobile.Milano für das Jahr 2026 untersucht die physischen und symbolischen Ursprünge des Designs – eine visuelle Erzählung aus verschiedenen Perspektiven, vereint durch eine gemeinsame Idee von Transformation und Entstehung.

Materie als Ausgangspunkt

Nach der menschenzentrierten Kampagne „Thought for Humans” für 2025, die vom einfühlsamen amerikanischen Dokumentarfotografen Bill Durgin konzipiert wurde, setzt der Salone del Mobile.Milano seine Reflexion über die Bedeutung von Design mit „A Matter of Salone” als Kommunikationskampagne für die Ausgabe 2026 fort. Während Design im letzten Jahr als Sprache im Dienste der Menschen untersucht wurde, ist der Ausgangspunkt für dieses Jahr der Begriff Materie. Materie, die man berühren, lesen und interpretieren kann. Materie, die Erinnerungen bewahrt und gleichzeitig noch unentdecktes Potenzial verbirgt.

Die Kampagne dreht sich um eine wesentliche Frage: Welche Bedeutung kann Design heute haben? Die Antwort, sowohl visuell als auch konzeptionell, hat ihre Wurzeln in der Materie, die nicht nur als physische Substanz verstanden wird, sondern als Ursprung, als Erinnerung, als Möglichkeit, die aktiviert werden kann. Es geht nicht mehr nur um Form oder Funktion: Es ist ein Prozess, durch den das Greifbare in Wert verwandelt wird. Materie ist in der Tat Materie, aber auch das, was zählt, was Bedeutung erzeugt.

Zusammenarbeit mit sechs zeitgenössischen Kreativen

Diese Ambivalenz bildet die Grundlage für „A Matter of Salone“, ein Gemeinschaftsprojekt von Motel409, an dem sechs zeitgenössische Kreative beteiligt sind: die Fotografen Charles Negre, Eduard Sánchez Ribot und Alecio Ferrari sowie die Bühnenbildner Studio Végété, Laura Doardo und Stilema Studio. Das Projekt hat ein vielschichtiges Bildsystem hervorgebracht, das von mehreren verschiedenen Händen geschaffen wurde und in dem jeder Beitrag die gemeinsame Vision verstärkt. Der Ansatz war bewusst multidisziplinär, um die Komplexität der ursprünglichen Idee durch eine Sprache aus Materie, Licht, Gestik und Transformation zu vermitteln. Das Ergebnis sind Bilder, die sowohl Konkretheit als auch Abstraktion vermitteln, eine visuelle Komposition, die sowohl evozieren als auch erklären kann und tief mit der Kultur des Designs verbunden ist.

Andrea Belegante übernimmt Hauptgeschäftsführung

Andrea Belegante hat zum 1. Januar 2026 die Hauptgeschäftsführung des Fachverbandes Leben Raum Gestaltung Hessen/Rheinland-Pfalz übernommen. Sie folgt damit auf Hermann Hubing, der den Verband lange Jahre geprägt hat.

Mit dem Amtsantritt übernimmt Belegante zugleich die Geschäftsführung und Schulleitung der Holzfachschule Bad Wildungen, die als führende privatwirtschaftlich geführte Fachschule für die Holzbranche im deutschsprachigen Raum in Trägerschaft des Fachverbandes steht. Darüber hinaus verantwortet sie die Geschäftsführung des DIB – Deutsches Institut für Bestattungskultur. Weitere verbundene Aufgaben innerhalb der Organisationsstruktur des Fachverbandes werden ebenfalls in ihrer Zuständigkeit gebündelt.

Belegante ist Juristin und bringt langjährige Erfahrung aus Verbandsarbeit und Führungsverantwortung mit. Zuletzt war sie als Partnerin der Personalberatung Stanton Chase tätig. Zuvor leitete sie den Bundesverband der Systemgastronomie als Hauptgeschäftsführerin und war dort zuvor stellvertretende Hauptgeschäftsführerin sowie Leiterin der Rechtsabteilung.

Der Führungswechsel war langfristig vorbereitet: Belegante wurde im November 2024 von der Delegiertenversammlung zur Nachfolgerin gewählt und trat zum 1. Juli 2025 als stellvertretende Hauptgeschäftsführerin an, um den reibungslosen Übergang in der Verbandsspitze sicherzustellen.

Der Fachverband Leben Raum Gestaltung Hessen/Rheinland-Pfalz ist der Landesinnungsverband für das hessische und rheinland-pfälzische Tischler- und Bestatter-Handwerk sowie Montagegewerbe. Er vertritt die Interessen von rund 2.000 Innungsbetrieben und setzt sich in Wirtschaft, Politik und Öffentlichkeit für die Belange der Gewerke ein.