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Autor: Hahn, Sebastian

Tischlermeister mit ihren Meisterbriefen
Tischler Nord

Meisterfeier der Tischler und Tischlerinnen in der Handwerkskammer Hannover

Während der Ausstellung der originellen Meisterstücke im Tischlerhandwerk in der Handwerkskammer Hannover, fand am Donnerstag, dem 13. Juli 2023, die Meisterfeier der Tischler und Tischlerinnen in der Handwerkskammer Hannover statt.

Die Ausstellung umfasste 23 Meisterstücke. Einige Prüfungsteilnehmer absolvierten erfolgreich die ersten beiden Teilprüfungen des Meisterabschlusses, während die anderen bereits alle Prüfungen zum Meistertitel in der Tasche hatten und den lang ersehnten Meisterbrief überreicht bekamen. Vier Mal konnte die Note Eins vergeben werden. „Das sind die besten Einserschnitte, die wir je hatten.“, äußerte sich der Meisterprüfungsausschuss begeistert.

Bemerkenswert war beispielsweise die Leistung des 25jährigen Julius Pastoor, der mit seiner Kommode „Kantige Krabbe“ aus Eschen- und Apfelbaumholz unter den besten Meisterprojekten war. Nach 16 Versuchen waren die schräg stehenden Füße der Kommode endlich so, wie sie sein sollten. Nach Ansicht der Freundin des Tischlers sehen diese wie eine Krabbe aus und waren schließlich Anlass für die Namensgebung des Möbelstücks.

Arne Voigt überzeugte ebenfalls mit herausragenden Leistungen. Seiner Garderobe „Quad Van“ aus Ahornholz gestaltete Voigt individuell anpassbar. Die einzelnen Elemente wie Haken, Staufächer und Sitzhocker lassen sich mit wenigen Handgriffen individuell für alle Familienmitglieder auf verschiedene Körpergrößen einstellen.

Julius Pastoor, der seinen Meisterbrief bereits erhalten hat, möchte später selbst einmal den „Tischler-Nachwuchs“ ausbilden. Arne Voigt, der die verbleibenden Teile III und IV der Meisterprüfung noch ablegen muss, arbeitet zurzeit im elterlichen Betrieb, wo er die Digitalisierung vorantreiben und administrativ mitgestalten möchte. Auch er hat das Ziel, später auszubilden. Er studierte zunächst BWL und merkte dann, dass er mehr Freude daran hat, etwas Praktisches zu machen. Jetzt möchte er erreichen, dass sich wieder mehr junge Menschen für eine Ausbildung statt für ein Studium entscheiden. Als frisch gebackene, motivierte Meister haben Pastoor und Voigt die besten Voraussetzungen ihre Pläne für die Zukunft umzusetzen.

Rund 500 Aussteller aus 40 Nationen zeigen auf der kommenden M.O.W. Flagge.
M.O.W.

Die richtigen Partner für den Erfolg im Möbelbusiness sind hier

Mit Kundenverständnis, Präsentation, Planung, Beratung, Lieferung und Montage kann der stationäre Möbelhandel punkten. Die M.O.W. präsentiert vom 17. bis 21. September im Messezentrum Bad Salzuflen als Schwerpunkt die richtigen Partner für serviceorientiertes, konventionelles Einrichten. Die Aussteller liefern Input für alle Wohnbereiche von der Diele bis zum Bad, bedienen alle Preislagen vom Preiseinstieg bis zur gehobenen Mitte und zeigen, was jetzt Wettbewerbsvorteile sichert. Das Angebot umfasst Kastenmöbel aus Massivholz, alternativ furniert, foliert oder lackiert, Polstermöbel aus Stoff und Leder, Tische aus Glas, Keramik und vieles mehr. Neben neuen Optiken sind auf der M.O.W. 2023 viele Innovationen in den Bereichen Nachhaltigkeit, Materialkombinationen, Technik, Trends und Vermarktungsideen zu erwarten.

Ein Auszug aus der Ausstellerliste zeigt, wie attraktiv das Angebot zur kommenden M.O.W. ist. Im Bereich Schlafen sind Wiemann, Staud, Adova, Dunlopillo, Breckle, Delux, IMC, LBC, Serta, Jumek, Cinall, Priess, Jadrina und  Tjoernbo mit dabei. Für das Segment Wohnen stehen Quadrato, Skalik, IMC, Gomab, Aleal, Munari, Wojcik, Len-Art, MCA oder Hammel. Bei Speisen zeigen MCA, Hela, Bodahl, Standard, Dan Form, Sven Form, Dudinger oder Minlife Flagge. Dielen präsentieren u. a.  Wittenbreder, Bienenmühle, Gradel, Voss, MCA, Pieper und Bodahl. Eine große Auswahl ist bei den Polstermöbeln mit ADA, Restyl, Easysofa, Benix, Wersal, Exxpo, Furninova, Ekornes, Nicoletti, Calia, Flexlux, Theca, Sits, Euro Comfort, Conform, Scapa, Primavera, Bali, Violino, HTL, Incanto und Hjort Knudsen zu erwarten. In Sachen Kind/Jugend gibt es Neuheiten von  Roba, Manis-h, Wimex, IMC, Relita, Finori, Euro Diffusion, Unico, Belenus, Trendteam, Mäusbacher und Cilek. Innovationen im Büro-Bereich zeigen Nowy Styl, Mäusbacher, Trendteam, Iversen, Duo Collection, M2, Femo und MCA. Kleinmöbel präsentieren u. a. IMC, Aleal, Carla & Marge, Gradel, HSM, M2, Voss, Phönix, Mobello, Concept, Vierhaus, Akante, Torna und Henke. Und aktuelel Programme beim Thema Bad haben Puris, Lanzet, Fackelmann, Tienne4, Savini, Idea, Astor, Deante und Comad dabei.

Darüber hinaus zeigt sich ein vielfältiges Angebot für Junges Wohnen und SB. Insgesamt werden rund 500 Unternehmen aus mehr als 40 Nationen erwartet. Neben Systemprogrammen für das konventionelle Einrichten finden sich verpackte Mitnahmeartikel, Dropship-Angebote für den E-Commerce sowie Aktionswaren, Topseller und Frequenzbringer. „Fast 90 Prozent der Aussteller stellen in Deutschland nur auf der M.O.W. aus“, betonen M.O.W.-Macher Bernd Schäfermeier und Maximilian Richter. „Einkäufer aus allen Vertriebskanälen können sich auf ein hochkarätiges Ausstellerspektrum, ein fachkundiges Publikum, verkaufsstarke Sortimente, Topseller und wegweisende Dienstleister freuen.“

Häfele Feier zum 100. Geburtstag
Häfele

Drei Tage Jubiläumsfeier in Nagold

Mit einem rauschen Fest feierte Häfele am vergangenen Wochenende in Nagold seinen 100. Geburtstag. Beginnend mit einem Festakt im „kleineren Kreise“ von 280 Gästen – Mitglieder der Familien Häfele und Thierer, Freunde und Geschäftspartner – und gefolgt von einem Jahrmarkt für die Mitarbeitenden, an dem am Samstag rund 2.000 Besucher teilnahmen, bis zum offenen Event am Sonntag, bei dem 8.000 Besucher in den Genuss eines bunten Programms kamen. Fünf Standorte in und um Nagold wurden – teilweise im wahrsten Sinne des Wortes – bespielt: Auf dem Areal am Teufelwerk konnte man Riesenrad oder Autoscooter fahren, im Stadtpark Kleb fanden an der neuen Häfele-Arena sportliche Aktivitäten statt, und die Ritterspiele auf der Burgruine Hohennagold erfreuten sich ebenfalls großer Beliebtheit.

Dem Anlass entsprechend schlug außerdem am Samstag der Bühnenauftritt der Junggesellschafter der vierten Generation die Brücke zwischen Vergangenheit und Zukunft: In einer Podiumsdiskussion diskutierten sie Themen wie Nachhaltigkeit oder den Umgang mit KI. Ein Schauspieler schlüpfte in die Rolle von Firmengründer Adolf Häfele, Mitarbeitende zeigten anhand beeindruckender Exponate die Bandbreite der Möglichkeiten aus dem Häfele-Kosmos und zu späterer Stunde wurde in einer packenden Trommelshow der Countdown zum nächsten Jahrhundert eingeläutet.

Im Geschäftsjahr 2022 erzielte die Häfele Gruppe einen Umsatz von 1,87 Mrd. Euro mit 8.000 Beschäftigten, 38 Tochtergesellschaften und Niederlassungen bei einem Exportanteil von 81 Prozent. „In der 100-jährigen Geschichte von Häfele ist eines beständig – der Wandel. Das Unternehmen hat sich immer an die jeweiligen Gegebenheiten angepasst und sich damit kontinuierlich verändert“, hob Sibylle Thierer, Vorsitzende des Verwaltungsrates, beim Festakt hervor und bedankte sich bei allen Aktiven der „Häfele Family“. Sie selbst hat rund zwanzig Jahre erfolgreich die Geschicke des Unternehmens gelenkt. Bereits im Januar hatte sie bekanntlich die Führung an Gregor Riekena übergegeben. Gemäß der Devise „Maximising the value of space. Together.“ („Den Wert von Raum maximieren. Gemeinsam.“) will er die Erfolgsstory rund um intelligente Beschlagtechnik, Beleuchtung und elektronischer Schließsysteme nun weiterschreiben.

Phase 1 abgeschlossen: In fünf Gruppen präsentierten die Teilnehmer am Stiftungsprojekt "change'in kitchen sales" in Leonberg ihre Zwischenergebnisse (rechts: Gründer und Initiator Ernst-Martin Schaible).
Der Kreis

Konzepte für den Küchenverkauf der Zukunft

„Wie sehen zukunftsorientierte und kreative Konzepte zu Planung, Beratung und Vertrieb von Küchen im Jahr 2030 aus?“ Zu dieser spannenden Frage lieferten jetzt 38 Studierende der HfK+G Stuttgart, der Hochschule Wismar (Innenarchitektur) sowie der Kölner MöFa Antworten. Der Aufruf kam durch das Stiftungsprojekt 2023/24 „change‘in kitchen sales“ auf Initiative von Der Kreis Anja Schaible Stiftung.

Mit den ersten Ergebnissen, die am 13. Juni präsentiert wurden, ist nun Phase 1 abgeschlossen. Vorgestellt wurden fünf sehr unterschiedliche Gruppen-Präsentationen mit viel Potenzial, wie es heißt, mit Highlights wie z.B. einem Küchenlabor, einem 3D-gedruckten Küchenmodell und Ideen für die Customer Journey. Nach erster Beurteilung durch die 17-köpfige Jury ging es bereits in die zweite Projektphase, um die Highlights für die Messepräsentation im kommenden Jahr zur Area30 (16. September 2024) in Löhne umzusetzen.

Zur Jury gehören Mitarbeiter von Der Kreis und den jeweiligen Hochschulen sowie Industriepartner und Dienstleister wie AEG, Ballerina, Hettich, Kesseböhmer und SHD. Stiftungsvorstand und Initiator ist Ernst-Martin Schaible, Gründer von Der Kreis.

TCP Logo
TCP

Partnerschaft mit Warendorf Werke wird fortgesetzt

Das in Mülheim an der Ruhr seit nunmehr 45 Jahren ansässige Software-Systemhaus TCP GmbH gibt bekannt, dass es die Partnerschaft mit der Warendorf Werke GmbH nach Insolvenz der Vorgängerin fortsetzt und ausbaut.

Gleichzeitig steht die TCP GmbH mit seinem Hauptprodukt, dem Planungssystem TCP, für die strategischen Ziele der Muttergesellschaft Hülsta Werke GmbH zur Verfügung. Dazu gehören nun insbesondere auch die Fähigkeiten des Produkts in Richtung Interior-Design und fotorealistische Darstellung von virtuellen Möblierungen.

Schwerpunkt der Tätigkeit liegt in der Kooperation mit dem Softwareunternehmen Cyncly für eine fehlerarme, effiziente und moderne Abwicklung der Aufträge bis in die Produktionsvorbereitung. Als wesentliches Merkmal zur Erreichung dieses Ziels nennt die TCP GmbH ihre besondere Fähigkeit, wissensbasierte und automatische Subsysteme während der Auftragsbearbeitung einzusetzen, und damit den Sachbearbeitern eine einfache und schnelle Handhabung zu ermöglichen. Dieses Konzept ist die Basis für die hohe Kosteneinsparung in diesem Teil der Prozesskette.

https://tcp.de/

Egger

Moderates Umsatzplus und starker Rückgang im Ergebnis

Egger blickt auf ein äußerst volatiles Geschäftsjahr 2022/2023 zurück, denn das Umfeld war gekennzeichnet von stark steigenden Zinsen, hoher Inflation, rückläufigen Neubauzahlen, sehr volatilen Rohstoff- und Energiemärkten sowie geopolitischen Unsicherheiten. Trotzdem erwirtschaftete die Gruppe einen Umsatz von 4.449,7 Mio. Euro (plus 5,1 Prozent zum Vorjahr). Das EBITDA belief sich auf 602,5 Mio. EUR (minus 31,3 Prozent zum Vorjahr) und die EBITDA-Marge betrug 13,5 Prozent (Vorjahr: 20,7 Prozent). Die Eigenkapitalquote liegt bei 45,9 Prozent (Vorjahr: 50,9 Prozent).

„Wir freuen uns, dass wir insbesondere in der aktuell herausfordernden gesamtwirtschaftlichen Lage ein weiteres erfolgreiches Geschäftsjahr abschließen konnten. Die letzten Jahre sind für unsere Branche als außergewöhnlich einzustufen, die Nachfrage nach unseren Produkten war während der Pandemie aufgrund des einhergehenden Cocooning-Effekts extrem hoch. Wir sehen nun eine Rückkehr unserer wesentlichen Kennzahlen auf ein stabiles und langfristig nachhaltiges Niveau“, so Thomas Leissing, Gruppenleitung Finanzen/Verwaltung und Sprecher der Gruppenleitung, bei der Jahrespressekonferenz am Stammsitz in St. Johann in Tirol. „Wobei das Wachstum im vergangenen Geschäftsjahr von Preisen getrieben wurde, während es im Jahr zuvor noch mengengetrieben war. Auch hatte Egger deutlich höhere Kosten von der Rohstoff- und Produktionsseite zu bewältigen. Und wir konnten nicht alle Kosten weitergeben.“

Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2022/2023 wurden Investitionen inklusive Akquisitionen in der Höhe von 540,6 Mio. Euro (Vorjahr: 293,6 Mio. Euro) getätigt. Dabei lag der Investitionsfokus auf den Bereichen Kreislaufwirtschaft, erneuerbare Energie und optimierte Logistik sowie auf weiteren Veredelungskapazitäten. Schon jetzt stammen 65 Prozent des von Egger eingesetzten Holzes aus Recycling oder Nebenprodukten industrieller Holzbearbeitungsschritte, wie Hackschnitzel oder Sägespäne. 70 Prozent der eingesetzten Energie werden aus erneuerbaren Quellen bezogen. Der Holzwerkstoffhersteller verfolgt die Zielsetzung, beide Anteile künftig noch weiter zu steigern. „Als produzierendes Unternehmen sieht Egger sich in der Verantwortung, aktiv zum Klimaschutz beizutragen und hat den Anspruch, die eigenen klimawirksamen Emissionen stetig zu verringern. Diese Ambitionen werden in künftigen Investitionsvorhaben klar zum Ausdruck kommen“, so Frank Bölling, Gruppenleitung Logistik.

Die Gruppe produzierte im Geschäftsjahr 2022/2023 9,6 Mio. m³ Holzwerkstoffe und Schnittholz – diese Menge speichert 6,4 Mio. Tonnen CO2. „Wir konnten unsere Primäranlagen trotz Herausforderungen in unseren Lieferketten im abgelaufenen Geschäftsjahr gut auslasten. Die allgemein gestiegene Nachfrage nach unserer wichtigsten Ressource Holz setzt uns zunehmend unter Druck und unterstreicht einmal mehr die Relevanz der kaskadischen Holznutzung, von der wir seit jeher überzeugt sind“, schildert Hannes Mitterweissacher, Gruppenleitung Technik/Produktion, die aktuelle Lage.

Die Entwicklung in den einzelnen Produktbereichen fiel im abgelaufenen Geschäftsjahr unterschiedlich aus. „Die Marktlage ist eine völlig andere als in den vergangenen Boom-Jahren. Auswirkungen auf die Nachfrage ergeben sich insbesondere durch die gestiegenen Lebenshaltungskosten und den Rückgang der Baugenehmigungen“, so Michael Egger jun., Gruppenleitung Vertrieb/Marketing. „Dieser Rückgang stellt natürlich eine Herausforderung dar. Auch sehen wir die Rezession in Deutschland natürlich mit Sorge, da dies ein enorm wichtiger Markt für Egger ist.“
Der Bereich Decorative Products (Produkte für den Möbel- und Innenausbau) erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2022/2023 einen unkonsolidierten Umsatz von 3.783,4 Mio. Euro (plus 8,9 Prozent / EBITDA minus 16,2 Prozent zum Vorjahr). Die Division Flooring Products liegt mit einem unkonsolidierten Umsatz von 511,1 Mio. EUR um +0,8 % ebenfalls leicht über dem Vorjahr (EBITDA minus63 Prozent). In beiden Produktbereichen erklären sich die Umsatzzuwächse im Wesentlichen durch die kostenbedingten Preissteigerungen. In der Division Building Products (Bauprodukte wie OSB und Schnittholz) fiel der unkonsolidierte Umsatz um minus 18,7 Euro auf 434,8 Mio. Euro (EBITDA minus 80,6 Prozent). Das Marktumfeld für Bauprodukte ist aufgrund der rückläufigen Neubauwirtschaft herausfordernd.  

Die Zahl der Mitarbeiter liegt aktuell bei 10.987 (Vorjahr: 10.629). „Dabei kommt hinzu, dass unsere Mitarbeiter im Durchschnitt immer qualifizierter sind, da die Anforderungen, zum Beispiel durch die Digitalisierung steigen. Hier investieren wir natürlich kontinuierlich in die Weiterbildung“, so Thomas Leissing.

Die Aussichten für das aktuelle Geschäftsjahr sind gedämpft: Die anhaltende Krise in der Ukraine, die volatilen Energie- und Rohstoffmärkte, die in wesentlichen Absatzregionen anhaltend hohe Inflation und weitere drohende geopolitische Krisen sowie die enormen Herausforderungen des Klimawandels sind bestimmende Elemente im gesamtwirtschaftlichen Ausblick. Für Egger ergeben sich aus der Währungsentwicklung in Argentinien zusätzliche Herausforderungen. Der Ausblick in der Umsatz- wie auch der Ergebnisentwicklung der Egger Gruppe ist gedämpft. „Eine Vorausschau für die nächsten Monate ist überaus schwierig. Wir sind dennoch überzeugt, dass wir mit unserer strategischen Ausrichtung des langfristigen Wachstums aus eigener Kraft die richtigen Weichen gestellt haben. Wir setzen weiterhin auf Produktvielfalt, Marktdiversifizierung, stabile Beziehungen mit unseren Partnern und stetige Innovationen für unsere Kunden. Zudem werden wir uns stark auf eine weitere Verbesserung unserer Nachhaltigkeitsleistung fokussieren“, so Thomas Leissing. „Auch werden wir in einem ähnlich hohen Maße wie in diesem Jahr investieren. Denn Investitionen sind für uns keine Jahresthemen. Darüber hinaus steht die Gruppe finanziell sehr stabil da, so dass wir uns Investitionen nicht nur leisten wollen sondern auch konnen.“
In der herausfordernden Zeit sieht Egger auch Chancen im Wettbewerb – auch weil man technisch besser aufgestellt sei als einige Marktbegleiter. „Das gilt es zu nutzen. Trotzdem werden die kommenden Monate sicher nicht einfacher“, betont Leissing abschließend.

Interzum Visions 3 jetzt online lesen
Interzum Visions

INTERZUM VISIONS 3/23 jetzt digital lesen

Die dritte Ausgabe INTERZUM VISIONS ist da und Sie können sie direkt online lesen! INTERZUM VISIONS ist das einzige von der der Koelnmesse offiziell lizenzierte Magazin zur Weltleitmesse Interzum. Herausgegeben von den Redaktionsteams möbelfertigung und arcade bündelt es die geballte Innovationskraft der Branche: Trends und Technik, Design und Funktion. Die dritte Ausgabe dreht sich natürlich um die Highlights der Messe und bietet einen Überblick über die innovativsten Neuheiten aus Köln.

Und falls Sie die bisherigen Ausgaben verpasst haben:

HIER geht es zu INTERZUM VISIONS 1

HIER geht es zu INTERZUM VISIONS 2

www.interzum.com

RUF Investierte zum Beispiel in ein Fünfachsbearbeitungszentrum.
RUF Brikettiersysteme

Investiert siebenstellig in Produktion

Die RUF Maschinenbau GmbH & Co. KG, Zaisertshofen, steigert stetig die Produktivität ihrer innovativen Brikettieranlagen. Gleiches gilt für die Produktionsprozesse im Unternehmen, während der Energieverbrauch permanent gesenkt wird. Dafür und um gleichzeitig das Arbeitsumfeld angenehmer zu gestalten, investiert RUF regelmäßig in den eigenen Maschinenpark.

Allein in den Jahren 2022/2023 nahm das Unternehmen für über ein Dutzend kleine und große Einzelprojekte rund eineinhalb Million Euro in die Hand. Damit wurde unter anderem ein komplexes Fünfachsbearbeitungszentrum von Hedelius mit externem Magazin für 240 Werkzeuge gekauft. Die Spezialisten der Zerspanungsabteilung sind mit dieser modernen Maschine in der Lage, zahlreiche Bauteile in einer Aufspannung zu fertigen, was die Werkstückgenauigkeit erhöht, die Rüstzeiten reduziert und letztlich die Bearbeitung beschleunigt.

Ähnlich wichtige Vorteile bringt die Anschaffung einer neuen Flachbett-Faserlaserschneidanlage von LVD, die seit einiger Zeit in der Blechbearbeitung zum Einsatz kommt. Der bisherigeren Maschine, die CO2-Laser-basiert war, ist sie in mehreren Punkten deutlich überlegen. Sie verbraucht viel weniger Strom und Gas, was die Kosten senkt und der Umwelt hilft. Zudem ist der Faserlaser wesentlich schneller, in Einzelfällen um mehr als das 20-fache. Nicht zu vergessen: Auch die Wartungsarbeiten sind einfacher und kostengünstiger.

Ebenso produktivitätssteigernd wirkt sich der neue Schweißroboter von Cloos aus. Das für RUF maßgeschneiderte Systeme ist optimal auf vorherrschenden Produktionsanforderungen abgestimmt und erreicht dank hoher Achsgeschwindigkeiten kurze Taktzeiten. Dabei sorgt nicht zuletzt das schlanke Produktdesign mit abgerundeten Formen und moderner Sicherheitstechnik für hohe Arbeitssicherheit.

Doch nicht nur große, sondern auch kleinere Investitionen tragen bei RUF dazu bei, die Wirtschaftlichkeit, Ergonomie und Arbeitssicherheit im Unternehmen zu verbessern. Um nur noch zwei weitere Beispiele zu nennen: Die Geschäftsleitung gab 2023 auch die Anschaffung von mehreren Abus-Kränen und Toyota-Elektrohochhubwagen frei. Damit lässt sich der Materialfluss noch zügiger, sicherer und arbeitsfreundlicher realisieren.

Berufsschullehrer und -lehrerinnen aus ganz Nordrhein-Westfalen besuchten den Adler Servicestützpunkt Herford.
Adler Lacke

Lack-Weiterbildung für Berufsschullehrer

Stets am Puls der Zeit sein, über alle Verordnungen, die neuesten Entwicklungen und Trends Bescheid wissen und dazu noch mit fundierter Fachkenntnis und praktischer Handwerkskompetenz punkten – das müssen die Ausbilder im Tischlerhandwerk, um den Schützlingen hilfreich zur Seite stehen zu können. Damit ihnen diese schwierige Aufgabe etwas leichter fällt, kam Adler gemeinsam mit dem Landesfachverband des Tischlerhandwerks Nordrhein-Westfalen die gute Idee, die engagierten Pädagogen und Pädagoginnen zu einem umfassenden Weiterbildungstag in Sachen Oberfläche einzuladen.

Mitte April durfte der Adler Gewerbeverkaufsleiter für Deutschland Nord, Heico Cuwalsky, mit seinem Team neun Berufsschullehrer, die aus dem gesamten Bundesland angereist waren, im Adler Servicestützpunkt Herford begrüßen. „Wir informierten sie über die neue Regelung zu den Isocyanaten, VOC und Decopaint sowie die Entwicklungen im Bereich der Nachhaltigkeit und der Wasserlacke“, erzählt Cuwalsky. Das Angebot wurde so begeistert aufgenommen und ist sicher auch für andere Landesverbände interessant.