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Autor: Hahn, Sebastian

Messezentrum Shanghai
CIFF

1.500 Aussteller auf 370.000 Quadratmetern

Vom 5. bis 8. September öffnet die 52. China International Furniture Fair (CIFF) in Shanghai ihre Tore. Seit 2015 findet die Veranstaltung im März in Guangzhou Pazhou und im September in Shanghai Honqiao statt. Nach acht Jahren kontinuierlicher Entwicklung konzentriert sich die CIFF Shanghai auf den Inlandsmarkt im High-End-Bereich und fördert wichtigsten Vertriebskanälen auf dem chinesischen und den internationalen Märkten.

Die kommende Messe legt ihren Fokus auf Innovation und Original Design. Dafür wurden zwei Pavillons reserviert, in denen Top-Marken vertreten sein werden. Darüber hinaus ist die CIFF eine Handelsplattform für den chinesischen Markt, um Partner zu finden und neue Offline- und Online-Vertriebskanäle zu entwickeln können.

Über 1.500 Aussteller inklusive vier thematische Sonderveranstaltungen werden sich auf der 370.000 qm großen Ausstellungsfläche im National Exhibition & Convention Center (NECC) präsentieren und die Segmente Wohn-, Outdoor- und Freizeitmöbel, Wohnaccessoires und Heimtextilien, Büromöbel und den Contract Bereich abdecken.

Mit der Vereinigung der Messeveranstaltung und dem rein kommerziellen Vertrieb von Möbelprodukten will die CIFF Shanghai wirksam zur Entwicklung des Möbelsektors beitragen und hat zu diesem Zweck die Aufteilung ihrer Ausstellungsflächen neu organisiert: 13 Hallen des NECC werden bereitgestellt, und um das Angebot besser zu organisieren und den zentralen Themen Möbel und neue Lebensstile den richtigen Stellenwert zu geben, wird die Messe in 4 thematische Ausstellungsevents unterteilt sein.

Aufträge Bau
Destatis

Auftragseingang im Bauhauptgewerbe weiterhin auf niedrigem Niveau

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) ist der preisbereinigte Auftragseingang im Bauhauptgewerbe im Mai 2023 gegenüber April 2023 kalender- und saisonbereinigt um 3,5 Prozent gestiegen. Im Hochbau ging der Auftragseingang um 2,2 Prozent und im Tiefbau um 4,7 Prozent nach oben.

Im Vergleich zum Vorjahresmonat Mai 2022 fiel der reale, kalenderbereinigte Auftragseingang um 5,7 Prozent. Dabei sank der Auftragseingang im Hochbau um 15,2 Prozent, während er im Tiefbau um 4,7 Prozent stieg. Der nominale (nicht preisbereinigte) Auftragseingang lag im Mai 2023 mit einem Volumen von 8,7 Milliarden Euro 2,1 Prozent unter dem Vorjahresniveau.

In den ersten fünf Monaten des Jahres 2023 sanken die Auftragseingänge im Bauhauptgewerbe gegenüber dem Vorjahreszeitraum kalender- und preisbereinigt um 14,7 Prozent und nominal um 3,7 Prozent.

Der reale Umsatz im Bauhauptgewerbe ist im Mai 2023 gegenüber dem Vorjahresmonat um 2,1 Prozent zurückgegangen. Der nominale Umsatz erhöhte sich aufgrund der gestiegenen Baupreise um 3,8 Prozent auf 9,5 Milliarden Euro.

In den ersten fünf Monaten des Jahres 2023 sanken die Umsätze im Vergleich zum Vorjahreszeitraum real um 7,3 Prozent und stiegen nominal um 4,8 Prozent.

Die Zahl der im Bauhauptgewerbe tätigen Personen erhöhte sich im Mai 2023 gegenüber dem Vorjahresmonat um 1,5 Prozent.

VdDP

Im Mai weniger Polstermöbel verkauft

Der Verband der Deutschen Polstermöbelindustrie (VdDP) veröffentlicht für Mai 2023, im Vergleich zum Vorjahresmonat, ein Minus von 8,8 Prozent. Der Umsatz der deutschen Polstermöbelhersteller lag damit bei 91,34 Mio. Euro. In Summe (Januar bis Mai 2023) konnte ein Umsatz von gut 486 Mio. Euro erwirtschaftet werden. Das entspricht im Vergleich zu 2022 einem Minus von 0,4 Prozent, wobei der Inlandsumsatz sogar noch ein kleines Plus aufweist (+0,4%), im Ausland ein Minus von 2,06 Prozent steht.

Erneut unter den Top 30 aller Online-Fachmedien

moebelkultur.de gehört zum wiederholten Mal zu den TOP 30 der meistbesuchten Fachmedienwebseiten Deutschlands. Das zeigt die jüngst vom Verband der Deutschen Fachpresse veröffentlichte Statistik der TOP 30 Online-Fachmedienangebote. Um 36,2 Prozent stiegen die Visits von www.moebelkultur.de zwischen Mai und Juni 2023.  Die Website ist aktuell das einzige Online-Medium der Möbelbranche, das IVW-geprüft ist. Wir liefern tagesaktuelle News und Hintergrundinformationen für die Möbelbranche, inklusive Bilderstrecken, außerdem Stellenanzeigen.

Auch für den Newsletter der „möbel kultur“ konnte innerhalb des letzten Halbjahres ein Abonnent:innen-Wachstum von über fünf Prozent verbucht werden. Der Branchennews-Dienst informiert derzeit immer montags und mittwochs um 7 Uhr über 10.000 Subscriber mit den wichtigsten Nachrichten aus der Möbelbranche.

L‘Engineers

Den Nagel auf den Kopf getroffen

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Nach langer Pause konnten L‘Engineers zusammen mit der Zimmer Group auf der „Ligna“ die Gelegenheit nutzen, innovative Konzepte sowie aktuelle und zukunftsorientierte Schwerpunkte rund um die Holz- und Möbelindustrie vorzustellen.

Mit der Zimmer Group haben L‘Engineers dem Thema „Auto­matisierung / Robotik“ viel Raum gewidmet. Der Messestand zeigte eindrucksvoll, wie Robotik die Produktionsprozesse in der Holz- und Möbelindustrie verändert. Mithilfe von fortschrittlichen Robotern und kollaborativen Robotersystemen werden Prozessschritte automatisiert, während gleichzeitig die Flexibilität und Qualität der Produktion verbessert werden. Die Besucher hatten die Gelegenheit, die Roboter in Aktion zu erleben und ihre vielfältigen Anwendungen für die Produktion zu entdecken. Von den Möglichkeiten im Bereich Handling bis hin zur präzisen Bearbeitung von Werkstoffen demonstrierten die Exponate das enorme Potenzial der Robotik in der Branche.

Zum Themenbereich Fabrikplanung zeigte L‘Engineers eine realisierte Planung auf Basis eines verschlankten und innovativen Materialflusskonzeptes. Kern des Konzeptes ist die Kombination von Transport, Entkopplung und Distributionsstufen. Dies in Verbindung mit einer funktionalen Erweiterung des Be- und Entladens von Kernprozessen ermöglicht eine Reduzierung der Logistik­flächen sowie die effektive Nutzung der eingesetzten Maschinen.

L’Engineers legte einen weiteren Schwerpunkt des Messestands auf das Thema Energiemanagement in der Möbelindustrie. Besucher erhielten Einblicke in intelligente Systeme zur Reststoffnutzung in Kombination mit regenerativen Energien sowie der Steuerung des Energieverbrauchs, die zur nachhaltigen Entwicklung der Branche beitragen.
Mehr Infos: www.lengineers.de

Mittelstandsverbund – ZGV

Konjunktur im Mittelstand geschwächt

Die wirtschaftliche Stimmungslage im kooperierenden Mittelstand war im 2. Quartal 2023 schlechter als zu Beginn des Jahres – so sind die Umsätze tendenziell rückläufig. Das geht aus der aktuellen Konjunkturumfrage des Mittelstandsverbundes ZGV unter seinen Mitgliedern hervor.

Mehr als 16 Prozent der Kooperationen sprechen von einem schlechten wirtschaftlichen Status Quo (Q1: 8,8 Prozent), während es für 36,4 Prozent der Verbünde aktuell wirtschaftlich gut aussieht (Q1: 45,6 Prozent). Gleichzeitig ist die Lage für mehr als 47 Prozent der Unternehmen stabil (Q1: 43,9 Prozent). „Die Konjunktur-Aussichten sind in vielen Branchen gedämpft. Gerade jetzt braucht es eine verlässliche Politik, die nicht nahezu wöchentlich mit neuen Auflagen und Bürokratiepaketen um die Ecke kommt. Zur Zeitenwende sollte auch ein Befreiungsschlag für die mittelständische Wirtschaft gehören.“, so Dr. Ludwig Veltmann, Hauptgeschäftsführer Der Mittelstandsverbund.

Dieser Trend zeigt sich auch bei den Umsätzen. So meldeten mehr als 49 Prozent einen Umsatzrückgang (Q1: 29,8 Prozent). Gleichzeitig stiegen bei rund 22 Prozent die Umsätze an (Q1: 40,4 Prozent). Für rund 29 Prozent stagnierten die Umsätze. 43,6 Prozent gehen auch für den weiteren Verlauf des Jahres von sinkenden Umsätzen aus (Q1: 22,8 Prozent) – 36,4 Prozent rechnen mit gleichbleibenden Umsätzen (Q1: 43,9 Prozent), während ein Fünftel einen Umsatzanstieg prognostiziert (Q1: 28,1 Prozent). Bei den Anschlusshäusern lässt sich bei 40 Prozent der Unternehmen eine rückläufige Entwicklung bei den Umsätzen ablesen (Q1: 28,1 Prozent). Zugleich sprechen 14,5 Prozent von einer positiven Umsatzentwicklung (Q1: 24,6 Prozent).

Auch die Ertragslage zeigt für 36,4 Prozent eine rückläufige Tendenz (Q1: 30 Prozent). Zugleich ist sie bei 45,5 Prozent stabil (Q1: 43,9 Prozent) und bei mehr als 16 Prozent zeigt sich ein Ertragsplus (Q1: 24,6 Prozent). Beim Ausblick gehen 40 Prozent von sinkenden Erträgen aus (Q1: 24,6 Prozent), während mehr als 16 Prozent mit einer Ertragssteigerung rechnen (Q1: 17,5 Prozent). Bei den Investitionen haben 20 Prozent zugelegt (Q1: 12,3 Prozent), 14,5 Prozent haben weniger investiert (Q1: 14 Prozent), 60 Prozent haben genauso viel investiert wie im Vorquartal (Q1: 70,2 Prozent). Rund 31 Prozent planen mehr Investitionen (Q1: 28,1 Prozent), während mehr als 27 Prozent weniger investieren wollen (Q1: 8,8 Prozent). 

Ein Plus zeigt sich bei der Beschäftigung: Mehr als 29 Prozent haben mehr Personal eingestellt (Q1: 17,5 Prozent), bei 5,5 Prozent waren die Einstellungen rückläufig (Q1: 3,5 Prozent). Bei 63,6 Prozent blieb die Beschäftigtenzahl unverändert (Q1: 77,2 Prozent). Für das laufende Jahr planen rund zwei Drittel der Unternehmen mit genauso vielen Beschäftigten wie im Vorquartal (Q1: 59,6 Prozent), während rund 24 Prozent mehr Personal einstellen wollen (Q1: 31,6 Prozent). Bei den Anschlusshäusern der Kooperationen stagnierte die Beschäftigtenzahl bei mehr als zwei Drittel (Q1: 70,2 Prozent) – etwas mehr als 9 Prozent stellte mehr Personal ein (Q1: 10,5 Prozent).

Den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) beurteilten übrigens rund 71 Prozent als grundsätzlich positiv, mehr als 16 Prozent sind eher skeptisch. Keines der befragten Unternehmen lehnt den Einsatz von KI grundsätzlich ab.

Anpassung der Prognose für 2023

Die Surteco Group SE gibt die Anpassung der Prognose für das Geschäftsjahr 2023 bekannt. Der vorläufige Umsatz für das erste Halbjahr 2023 beträgt 428 Mio. Euro (1 HJ 2022: 415 Mio. Euro) und das vorläufige EBIT (Ergebnis vor Finanzergebnis und Steuern) 7,6 Mio. Euro (1 HJ 2022: 33.5 Mio. Euro).

Wesentlich für den Ergebnisrückgang ist ein anhaltend schwieriges Marktumfeld in Europa und in Nordamerika, Einmalkosten im Zusammenhang mit der Omnova Akquisition sowie die Kaufpreisallokation. Die Gesellschaft hat Maßnahmen zur Gegensteuerung eingeleitet, die jedoch für ein Erreichen der ursprünglichen EBIT-Prognose für 2023 von 45 bis 55 Mio. Euro nicht mehr ausreichen dürften. Diese Maßnahmen führen im zweiten Halbjahr 2023 zu zusätzlichen einmaligen Restrukturierungsaufwendungen. Insofern wird nun für das Geschäftsjahr 2023 mit einem EBIT im Bereich von 20 bis 30 Mio. Euro gerechnet. Das EBIT adjusted (bereinigt um Akquisitions- und Integrationskosten, die Kaufpreisallokation (PPA) aus dem Erwerb der Omnova Geschäftsbereiche und Kosten aus dem Restrukturierungsprogramm) soll im Bereich von 45 bis 55 Mio. Euro liegen.

Alle Maßnahmen sollen dazu führen, dass ab dem Geschäftsjahr 2024 dauerhaft ein EBIT von über 60 Mio. Euro und ein EBITDA (Ergebnis vor Abschreibungen, Finanzergebnis und Steuern) über 110 Mio. Euro vor Sondereffekten erzielt werden.

Aufgrund der weiterhin schwachen Nachfrage wird auch der Konzernumsatz im Geschäftsjahr 2023 leicht unterhalb der ursprünglichen Prognose von 920 bis 950 Mio. Euro liegen.

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