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Autor: Hahn, Sebastian

Designschloss Bosfeld

Designschloss für B2B-Produktvorstellung

Parallel zu den diesjährigen Herbstmessen und der M.O.W. (17. bis 21. September) geht in Rheda-­Wiedenbrück ein neuer, ganz besonderer Showroom an den Start. Sieben Pre­mium-Brands eröffnen im sanierten Schloss Bosfeld eine permanente B2B-Ausstellung. Initiiert wurde der Design und Communication Hub von Toma Flach, Gründer und Geschäftsführer der neuen ­Bettenmarke Fine Furniture, sowie von Bernd Schellenberg, strategischer Begleiter des Unternehmens und langjähriger Branchenkenner.

Auf der Suche nach einem Büro mit Showroom-Fläche für Fine Furniture, stießen Firmengründer Toma Flach  und Bernd Schellenberg, der den Aufbau der neuen Bettenmarke strategisch begleitet, auf das als barockes Herrenhaus ­erbaute historische Wasserschloss in Bosfeld, ­einem Ortsteil von Rheda-Wiedenbrück. Die Wege von Flach, ehemals geschäftsführender Gesellschafter beim Betten-Produzenten Riposana, und Schellenberg, zuletzt ­Geschäftsführer von Schramm Werkstätten, kreuzten sich bereits vor vielen ­Jahren bei WK Wohnen. Gemeinsam wollen sie die aktuelle Umbruchphase im Markt ­nutzen und eine kleine, aber feine Marke für Betten made Germany vornehmlich bei ­kleineren Händlern und im Hospitality-­Sektor etablieren.

Da das mittlerweile frisch sanierte Schloss mit einer Fläche von rund 650 qm für Fine Furniture allein zu groß sein würde, suchten sich die beiden Branchenkenner ­Mitstreiter. „Wir wollen die Betten durch ­passende Sortimente ergänzen – und uns wie ein kleines, hochwertiges Einrichtungshaus präsentieren, nur auf B2B-Ebene“, erläutert Bernd Schellenberg. „Die Kooperation im Designschloss soll eine Plattform sein, um Synergien im Vertrieb und der Kommunikation zu ermöglichen.“ An Bord geholt haben sie ausgewählte Premium-Marken. Als einer der ersten hat sich Kettnaker dem neuen Ausstellungskonzept angeschlossen. „Wolfgang Kettnaker war sofort begeistert, damit seine Systemmöbel permanent auch im norddeutschen Raum präsentieren zu können“, so Toma Flach. Die süddeutsche Möbelmanufaktur will das Schloss in Zukunft zudem für eigene Schulungen in der Region nutzen. 

Darüber hinaus sind in Rheda-Wiedenbrück mit dabei: die traditionsreiche Schweizer Marke Willisau mit Tischen und Stühlen sowie mit den Zumsteg Outdoor-Möbeln aus der Willisau Group. Sitting Bull, bekannt für seine qualitativ hochwertigen Sitz­säcke, wird mit praktischen In- und Outdoor-­Möbeln teilnehmen und Village Garden stellt dort seine exklusiven BBQtion Outdoor-­Küchen vor. Auch zwei ganz unterschiedliche Leuchtenhersteller sind mit an Bord: Eloa präsentiert seine handwerklich gefertigten, poetischen Glasleuchten. Michael Raasch zeigt die zeitlos-reduzierten Modelle seiner Raasch Collection. Temporärer Partner nur für die Zeit der M.O.W. ist außerdem das Label ­Weibel-Weibel von Intertime mit ­Polstermöbeln made in Switzerland.

„In dieser Zusammensetzung ergänzen wir uns hervorragend. Gemeinsam wollen wir unsere Produkte nicht einfach nur nebeneinander zeigen, sondern den Netzwerkgedanken pflegen und Synergien nutzen“, freuen sich Bernd Schellenberg und Toma Flach.

Viel mehr Details können Sie im aktuellen arcade Designmagazin lesen. www.arcade-xxl.de

Logos VHK VDM
VDM/VHK

Branchenkonzept zur Lieferkette in Vorbereitung

Mit Beginn dieses Jahres ist das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz in Kraft getreten. Darin werden die unternehmerischen Sorgfaltspflichten im Kontext von Menschenrechten und Umwelt in den globalen Lieferketten adressiert. „Zur konkreten Umsetzung des Gesetzes in den Unternehmen sind allerdings diverse Fragen zu klären“, stellt Jan Kurth, Geschäftsführer der Verbände der deutschen Möbelindustrie (VDM/VHK), fest. Vor diesem Hintergrund arbeitet der Verband derzeit gemeinsam mit der Deutschen Gütegemeinschaft Möbel (DGM) und dem Deutschen Institut für Möbeltechnik (DIM) an einem Branchenkonzept, das die Möbelhersteller dabei unterstützen soll, die aus dem Gesetz resultierenden Anforderungen umzusetzen.

„Wir haben unser Branchenkonzept bereits mit der Aufsichtsbehörde, dem Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA), besprochen und eine positive Reaktion erhalten“, berichtet Kurth. Die Details des Konzepts werden momentan ausgearbeitet.Die Fertigstellung ist für den Herbst 2023 geplant.

„Ziel unseres Konzepts und des zugehörigen Leitfadens ist es, der Branche zu wichtigen Fragestellungen konkrete, mittelstandstaugliche Handlungsempfehlungen zu geben“, sagt DGM-Geschäftsführer Jochen Winning. Als Hilfestellung sollen den Firmen Vorlagen, etwa für die Risikoanalyse, und Prozessabläufe zur Verfügung gestellt werden.

Die Empfehlungen sollen für Unternehmen in allen Größen und Konstellationen realistisch und mit angemessenem Aufwand umsetzbar sein. Damit die Branche die Herausforderungen effektiv meistern könne, sei es sinnvoll, Informationen zu bündeln und firmenübergreifende Standards zu etablieren, so Kurth. „Bei der Vorstellung unseres Konzepts bei ersten Handelspartnern fiel die Resonanz sehr positiv aus, so dass wir für die gesamte Branche mit einer effektiven und zielgerichteten Umsetzung rechnen“, berichtet Winning.

Das Insolvenzverfahren von Willi Schillig Polstermöbelwerke GmbH & Co. KG wurde eröffnet.
W. Schillig

Insolvenzverfahren eröffnet

Am Dienstag hat das Insolvenzgericht Coburg das Insolvenzverfahren von Willi Schillig Polstermöbelwerke GmbH & Co. KG eröffnet – wie beantragt in Eigenverwaltung. Zum vorläufigen Sachwalter wurde Rechtsanwalt Joachim Exner von der Kanzlei Dr. Beck und Partner bestellt.

Wie W.Schillig mitteilt, will sich das Unternehmen strategisch neu ausrichten. Am 21. Juli hat die Geschäftsleitung gemeinsam mit der Arbeitnehmervertretung die Belegschaft über die Notwendigkeit eines Sanierungskonzeptes mit dem Betriebsrat verhandelt. Dieses sieht unter anderem vor, die Produktion in Frohnlach zu schließen. Das Headquarter mit der kompletten Verwaltung sowie Entwicklung und Vertrieb sollen dort bestehen bleiben. „Diese einschneidenden Maßnahmen sind für die Fortführung des Unternehmens leider unumgänglich. Noch im August planen wir auch den Insolvenzplan bei Gericht einzureichen“, so CEO Erik Stammberger.

Ein weiterer, wesentlicher Teil des Konzeptes sei die Optimierung der Prozesse und die Reduzierung der Komplexität in allen Bereichen, so W. Schillig weiter. Das erklärte Ziel sei es, das Unternehmen „schnellstens auf stabile Beine zu stellen“ und damit „langfristig die Wettbewerbsfähigkeit zu sichern“.

Rosario Ingarao in die Geschäftsleitung berufen

Bekanntermaßen wechselte die Geschäftsführung der Rheinspan GmbH & Co. KG zum ersten Juni 2023 und wird seitdem von Mauro Capozzo ausgeführt. Im Zuge weiterer Veränderungen wurde die Geschäftsleitung des Unternehmens zum ersten August 2023 um Rosario Ingarao erweitert, der als Geschäftsleitung Sales die Bereiche Vertrieb und Produktionssteuerung verantwortet. Neben Capozzo und Ingarao besteht die Rheinspan Geschäftsleitung noch aus Jasper Haunerland (GL Technik), Thomas Zickwolf (kaufmännische GL) sowie Oliver Strehle (GL HR).

https://www.rheinspan.de/index.php/de/

Zumtobel Nachhaltigkeitsbericht
Zumtobel Group

Neuer Nachhaltigkeitsbericht bestätigt Fortschritt

Der neue Nachhaltigkeitsbericht der Zumtobel Group wurde für das Geschäftsjahr 2022/23 veröffentlicht. Auf 166 Seiten berichtet der österreichische Lichtkonzern über die im vergangenen Jahr erfolgreich umgesetzten Maßnahmen, neue Meilensteine sowie zukünftige Ambitionen. Der jährlich veröffentlichte, durch die Wirtschaftsprüfer PricewaterhouseCoopers evaluierte Nachhaltigkeitsbericht der Zumtobel Group wurde nach dem GRI-Standard 2021 in der umfassenden Variante verfasst.

„Wir freuen uns, jedes Jahr einen neuen Nachhaltigkeitsbericht veröffentlichen zu dürfen, denn jedes Jahr entwickelt sich unser Bericht, sowohl inhaltlich, als auch strukturell weiter. Der Bericht für das Geschäftsjahr 2022/23 berücksichtigt bereits Elemente der zukünftigen Berichtspflichten, beschrieben durch die European Sustainability Reporting Standards. Erstmalig haben wir auch eine Übersicht aller relevanten Emissionen entlang der Wertschöpfungskette erstellt. Diese beinhaltet insbesondere auch die Scope 3-Emissionen, welche wir im Rahmen unserer Net-Zero-Zielsetzung sukzessive reduzieren werden“, so Mario Wintschnig, Manager Corporate Responsibility der Zumtobel Group.

Kontinuierliche Verbesserung der Nachhaltigkeitsleistung
Mit ihrer Strategie fokussiert sich die Zumtobel Group auf die drei Nachhaltigkeitsziele Klimaneutralität, Circular Economy und Partner der Wahl. Der diesjährige Bericht umfasst deren Weiterentwicklung im Geschäftsjahr 2022/23: Über das Ziel der Klimaneutralität in den Scopes 1 und 2 hinaus werden mit der Net-Zero-Zielsetzung nun auch Scope 3-Emissionen reduziert. Die Kreise bei der Zielsetzung Circular Economy schließend, werden mit der Beschaffung von nachhaltigeren Rohstoffen und der Erschließung von Second-Life-Möglichkeiten die vor- und nachgelagerten Prozesse der Produktentwicklung verbessert. Damit wir ein Partner der Wahl für unsere Kunden bleiben, stellen wir mit fachspezifischen Trainings für Mitarbeitende sicher, dass auf aktuelle Fragen und Anforderungen zum Thema Nachhaltigkeit optimal eingegangen werden kann.

Der nachhaltigen Zukunft einen Schritt näher
Das vergangene Geschäftsjahr war ein erfolgreiches: Durch die Optimierung von energieintensiven Prozessen konnten CO2-Emissionen um weitere 3.000 t reduziert werden. Die Zertifizierung nach dem Gesundheits- und Arbeitssicherheitsstandard ISO 45001 ist weiter fortgeschritten. Sieben von zehn Standorten sind nun zertifiziert. Dem Ziel eine Kreislaufwirtschaft zu etablieren ist die Zumtobel Group einen weiteren Schritt näher gekommen. Produkte der Lichtmarken Thorn und Zumtobel, die Deckenleuchte CHALICE und die Stehleuchte „Artelea“, welche nach dem internen Werkzeug der Circular Design Rules entwickelt wurden, gingen auf den Markt. Die Zumtobel Leuchte „Artelea“ wie auch LED-Module dreier Produktgruppen der Technologiemarke Tridonic wurden zudem mit dem Bronze Cradle to Cradle Certified® Zertifikat ausgezeichnet.

Den Nachhaltigkeitsbericht sowie weitere Informationen zu den Nachhaltigkeitsaktivitäten der Zumtobel Group finden Sie hier.

Vollmer schärft jetzt auch Mikrowerzeuge
Vollmer

Schärft jetzt auch Mikrowerkzeuge

Der Fortschritt in Bereichen wie medizinischen Implantaten und Wearables führt dazu, dass elektronische Komponenten zunehmend feiner und filigraner werden. Aus diesem Grund kommen in der Medizintechnik und Elektronikindustrie immer kleinere Werkzeuge in den Fertigungsprozessen zum Einsatz. Insbesondere für die Herstellung von Mikrochips sind PKD-Mikrowerkzeuge gefragt, deren Durchmesser bei 0,45 Millimeter und darunter liegen.

In diesen Mikrokosmos der Werkzeugfertigung ist jüngst der Biberacher Schärfspezialist Vollmer mit seiner Schleif- und Erodiermaschine VHybrid 260 vorgedrungen. Dank des Vpulse EDM Generators lassen sich kleinste Mikrowerkzeuge mit Durchmessern von 0,45 Millimeter und kleiner in höchster Präzision, Performance und Oberflächengüte herstellen. Die innovative Generator-Technologie erzielt beim Erodieren eine Oberflächengüte von bis zu 0,05 µm/Ra (Mikrometer/Mittenrauwert), was einer gemittelten Rautiefe von bis zu 0,24 µm/RZ entspricht. Zudem ist es mit der VHybrid 260 möglich, einen Schneidkantenradius von bis zu 1,5 µm zu erzeugen. Dadurch ist ein nachgelagertes Schleifen oder Polieren von Funktionsflächen des Werkzeuges nicht mehr nötig. Dies erspart zusätzliche Arbeitsschritte, die meist eine anspruchsvolle Prozessführung mit sich bringen, und senkt somit auch die gesamten Produktionskosten. 

Um eine optimale Rundlaufgenauigkeit von maximal 2 µm bei der Bearbeitung von Mikrowerkzeugen zu gewährleisten, ist die VHybrid 260 mit einer isolierten Schaftlünette, welche den Einsatz auch beim Erodieren erlaubt, ausgestattet. Des Weiteren lassen sich aufgrund des integrierten Messsystems „Laser Check“ bei der vollautomatischen Rundbearbeitung im Closed-Loop-Verfahren geforderte Toleranzen von ± 2 µm erzielen. 

Dass die VHybrid 260 derart präzise schärfen kann, liegt unter anderem an der innovativen und robusten Kinematik der Vollmer Maschine. Mit der VHybrid 260 können Werkzeughersteller sowohl Hartmetall- als auch PKD-Werkzeuge in einer Aufspannung zu je 100 Prozent schleifen beziehungsweise erodieren. Das Fundament der Schärfmaschine bildet eine Mehr-Ebenen-Bearbeitung, die durch zwei vertikal angeordnete Spindeln realisiert wird, wobei die untere Spindel sowohl zum Schleifen als auch Erodieren eingesetzt werden kann. Darüber hinaus lassen sich bis zu acht Schleif- und Erodierscheiben inklusive Kühlmittelzufuhr vollautomatisiert wechseln. Verschiedene Automatisierungsmöglichkeiten ermöglichen zudem einen mannlosen Betrieb rund um die Uhr.

„Auf der EMO 2023 in Hannover zeigen wir an unserem Messestand, wie sich die VHybrid 260 für die hochpräzise Bearbeitung von PKD-Mikrowerkzeugen eignet“, sagt Jürgen Hauger, Geschäftsführer der Vollmer Gruppe. „Mit der Optimierung der VHybrid 260 ermöglichen wir Werkzeugherstellern, dass sie ihre PKD-Mikrowerkzeuge ohne Nachbearbeitung produzieren können – und dies mannlos und rund um die Uhr.“ 

Vetrotech

Deutschland-Team ist nach Würselen umgezogen

Zum Sommerbeginn ist das fünfzehnköpfige Vetrotech-Deutschland-Team von Krefeld nach Würselen auf das Vetrotech-Firmengelände umgezogen. Damit sollen kürzere Wege, schnellere Abstimmungen und noch effizientere Abläufe zwischen Produktion, Technik und Vertrieb sichergestellt werden.

„Mit unserem Außendienstteam, einer effizienten Verwaltungsstruktur und kurzen Wegen zwischen Produktion, Technik und Vertrieb sind wir als vereintes Team auf dem Produktionsgelände für die steigenden Anforderungen des Marktes bestens gerüstet“, sagt Arnold Sirag, Sales Area Manager Benelux und Deutschland. Zum Vertriebsteam gehören auch zwei erfahrene Techniker für die technische Kundenberatung. Sie entwickeln kundenspezifische Lösungen zum Beispiel mit Systempartnern, arbeiten eng mit der Abteilung Forschung und Entwicklung zusammen und unterstützen Verarbeiter, Architekten, Gutachter usw.

Zu Vetrotech Saint-Gobain Deutschland gehören in Würselen das Produktionswerk, das neue Beschusslabor und der Sitz des Vertriebs- und Technikteams sowie in Herzogenrath das Brandschutz-Prüflabor IFTS und der Bereich Forschung und Entwicklung. Im Werk Würselen wird eine breite Palette feuerhemmender, schlagfester, angriffsfester, kugelsicherer, sprengwirkungshemmender, druck- und selbst hurrikanesicherer Hochsicherheitsgläser hergestellt. Das erklärte Ziel: innovative Lösungen anzubieten, die Sicherheit und Komfort auf höchstem Niveau in allen Lebensräumen selbst für anspruchsvollste Anwendungen bieten.

Besucher der SPS Messe in Nürnberg
SPS 2023

Ausstellungsfläche auf 16 Hallen erweitert

Bei der 32. Ausgabe der Fachmesse SPS – Smart Production Solutions – werden vom 14. – 16.11.2023 rund 1.300 Aussteller in Nürnberg erwartet. Die aktuellen Buchungszahlen der Aussteller zeigen ein deutliches Wachstum der Messe im Vergleich zur letztjährigen Veranstaltung und somit eine Entwicklung in Richtung Vor-Corona-Niveau. Aus diesem Grund erweitert der Veranstalter Mesago Messe Frankfurt die Ausstellungsfläche um zwei Messehallen.

In 16 Messehallen – und damit zwei mehr als 2022 – haben die Besucher der Messe die Möglichkeit, sich über die neuesten Trends und Entwicklungen aus dem Bereich der smarten und digitalen Automation zu informieren, in den persönlichen Austausch mit den Experten zu gehen und Lösungen für ihre Automatisierungsaufgaben zu finden. „Letztes Jahr hat deutlich gezeigt, welch hohen Stellenwert die SPS wieder für die Automatisierer hat, um in den wichtigen persönlichen und fachlichen Austausch mit den Besuchern aus den Anwenderindustrien zu gehen. Die Nachfrage ist mittlerweile so hoch, dass wir für die diesjährige SPS entschieden haben, das Messegelände um die Hallen 3C und 8 auf insgesamt 16 Hallen zu erweitern“, so Sylke Schulz-Metzner, Vice President SPS.

Friedrich P. Link, Geschäftsführender Gesellschafter, LQ Mechatronik-Systeme GmbH: „Wir schauen zuversichtlich auf unsere diesjährige Teilnahme an der SPS. In den vergangenen Jahren haben wir uns den Krisen und Herausforderungen gestellt sowie intensiv mit der Weiterentwicklung unserer Produkte und Dienstleistungen beschäftigt. Wir freuen uns, unsere Lösungen in Halle 8 unseren Bestandskunden und neuen Interessenten zu präsentieren.“

Fokussierte Besucherführung

Die SPS gliedert sich in acht Themenschwerpunkte, die auf 16 Messehallen verteilt sind. In der unteren Geländehälfte liegt der Fokus auf der Elektrischen Antriebstechnik, Mechanischen Infrastruktur und Sensorik & Systemlösungen, in der Mitte auf der Industriellen Kommunikation und Software & IT in der Fertigung und im oberen Hallenstrang finden sich die Schwerpunkte Interfacetechnik, Steuerungstechnik, Mensch-Maschine-Interface sowie ebenfalls Sensorik & Systemlösungen. Die Themenschwerpunkte sollen den Besuchern vor allem Orientierung auf dem Veranstaltungsgelände und die Möglichkeit bieten, sich einen umfassenden Überblick über ihr Interessensgebiet zu verschaffen.

Schwerpunkte der neuen Hallen

Die in diesem Jahr neu hinzukommenden Hallen 3C und 8 konzentrieren sich auf folgende Bereiche:

In der Halle 3C finden interessierte Besucher Anbieter aus dem Bereich der Mechanischen Infrastruktur, Steuerungstechnik sowie Software & IT in der Fertigung. Dazu zählen Unternehmen wie Rittal GmbH & Co. KG, EPLAN GmbH & Co. KG, Rockwell Automation GmbH und Eaton Electrical Systems Ltd., die ihr Portfolio der SPS-Community in der modernen Halle präsentieren.

Als inhaltliche Erweiterung und Verbindung der Hallen 7 und 9 bieten Aussteller wie LQ Mechatronik-Systeme GmbH, ROSE Systemtechnik GmbH oder auch Beijer Electronics AB in der Halle 8 ein breites Spektrum an Steuerungstechnik und Mensch-Maschine-Interface Produkte sowie Lösungen.

Aktuelle Informationen

Auf sps-messe.de teilt der Veranstalter regelmäßig Updates rund um die Messe. Interessierte können sich dort auch umfassend über einen Besuch der Veranstaltung sowie über Highlights der SPS 2023 und das Rahmenprogramm informieren.

David und Patrick Layer
Layer-Grosshandel

Generationswechsel in der Geschäftsführung

David Layer und Patrick Layer, die zweite Familiengeneration, haben zum 1. Juli 2023 die Geschäftsleitung von Layer-Grosshandel mit Hauptsitz in Tettnang übernommen. Der Gründer und bisherige Geschäftsführer Jürgen Layer ist in den Beirat des Familienunternehmens gewechselt.

Jürgen Layer, Gründer von LAYER-Grosshandel: „Ich freue mich, dass meine Söhne die Geschäftsführung von Layer übernehmen und wir so die Tradition von LAYER als Familienunternehmen in der nächsten Generation weiterführen. Mir war es wichtig, dass Layer auch weiterhin ein Familienunternehmen bleibt, in dem familiäre Werte gelebt werden und die Mitarbeiter eine starke Identifikation haben. Sie sind der Schlüssel für unseren Erfolg.“

David Layer ist bereits seit 2016 im Unternehmen und seit 2019 Teil der Geschäftsführung. David Layer: „Ich freue mich, Layer gemeinsam mit meinem Bruder Patrick weiterzuführen. Was Layer auszeichnet, sind unsere Werte, unsere Leidenschaft und unsere Begeisterung für den Kunden – und vor allem unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Diese hervorragenden Voraussetzungen werden wir nutzen, um Layer gemeinsam erfolgreich weiterzuentwickeln.“

Nun tritt auch Patrick Layer ein, um gemeinsam mit seinem Bruder das Unternehmen in die nächste Phase des Wachstums zu führen.

Er war zuvor in verschiedenen niederländischen Unternehmen in leitender Funktion für digitale Unternehmensstrategie und E-Commerce verantwortlich.

Patrick Layer: „Ich komme in einer spannenden Phase und freue mich sehr darauf, gemeinsam mit meinem Bruder einen Beitrag zur Weiterentwicklung unseres Familienunternehmens zu leisten. Unser Ziel ist es, Layer zukunftsweisend aufzustellen, um auch weiterhin auf Erfolgskurs zu bleiben – Innovation, Digitalisierung und neue Arbeitsweisen sind Bereiche, in die wir investieren und somit einen nachhaltigen Wert für unsere Kunden und Mitarbeiter schaffen.“

Mit dem Generationswechsel setzt Layer -Grosshandel seinen klaren Kurs der Zukunftsorientierung fort. Beide Geschäftsführer werden diese gemeinschaftlich als Doppelspitze vorantreiben.

Neben der Digitalisierung des Unternehmens liegt ein zentraler Schwerpunkt auf der Weiterentwicklung des neu eröffneten, hochmodernen Logistikzentrums. Durch Investitionen in automatisierte Fördertechnik, selbstfahrende Roboter und sensorische Erkennungstechnologien werden Lager- und Logistikprozesse für die Zukunft fit gemacht.