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Autor: Hahn, Sebastian

Die Zukunft der asiatischen Möbelwelt

Die CIFM/interzum guangzhou, die als Asiens wichtigste Veranstaltung für die Möbelindustrie gilt, wird vom 28. bis 31. März 2024 im Canton Fair Complex in Guangzhou stattfinden. Mit 1.200 Ausstellern aus der ganzen Welt, die 160.000 Quadratmeter belegen, erwartet die Veranstaltung mehr als 150.000 Fachbesucher und bietet internationalen Ausstellern einen einzigartigen Zugang zum chinesischen Markt und darüber hinaus.

Statistiken zufolge hat der globale Möbelmarkt im Jahr 2022 die 600-Milliarden-US-Dollar-Marke überschritten und wird in den nächsten vier Jahren (2023-2026) voraussichtlich weiter mit einer durchschnittlichen jährlichen Rate von 5 Prozent wachsen.

Da der globale Möbelmarkt weiter wächst, nutzt die CIFM/interzum guangzhou die Chancen, die sich durch Chinas Strategie der dualen Zirkulation ergeben, um internationalen Marken aktiv den Eintritt in den riesigen chinesischen Markt zu erleichtern – der in Bezug auf Möbelproduktion, -konsum und -export weltweit an erster Stelle steht – und gleichzeitig die Globalisierung der einheimischen Marken zu fördern.

Viele Aussteller sind bereits zum wiederholten Male dabei und neue Aussteller setzen frische Impulse.

So war die vierte Ausgabe der Oberflächen-Konferenz

Gestern und vorgestern war es endlich wieder soweit: Die mittlerweile 4. Ausgabe der Surface in Motion Technology & Design Conference ging im Kurhaus Wiesbaden an den Start. In diesem Jahr unter dem Leitthema „Innovation schafft Nachhaltigkeit“.

Nach einem Grußwort zum Auftakt von Tino Eggert, Chefredakteur und Objektleiter unserer Netzwerke arcade und möbelfertigung, lieferte am Dienstag Mittag Jan Kurth, Hauptgeschäftsführer der Verbände der deutschen Möbelindustrie, einen Überblick über die aktuelle wirtschaftliche Situation und die Erwartungen in der näheren Zukunft. Außerdem berichtete Roland Heeger, Vorstand bei der Schattdecor Group, vom Kampf des Unternehmens gegen Plagiate und Produktpiraterie. Den Abschluss der Keynotes des ersten Tages machte Kristina Kara vom Bundesverband Nachhaltige Wirtschaft (BNW) mit ihrem Vortrag „Nachhaltigkeit ist Zukunftssicherung! Wie die Wirtschaft zum Treiber werden kann – nicht nur an der Oberfläche“. Ein an den beiden Tagen noch vieldiskutierter Weckruf.

Roland Heeger, Vorstand Schattdecor, lieferte eine der Key-Notes der Surface in Motion.

Regen Austausch, kühle Getränke und gutes Essen bei schönstem Spätsommer-Wetter gab es am Abend beim Get-Together in der Wiesbadener Altstadt, bevor es am 2. Tag in den beiden Vortragssträngen Technologie und Design weiterging.

Networking bei bestem Wetter auf der Surface in Motion 2023.

Die Design-Session startete mit Thorsten Beinke von Tarkett mit seinem Vortrag „Ist Digitaldruck ein Game Changer? Danach lud Farbarchitektin Julia Hausmann mit ihrem Beitrag „Mehrwert Farbe“ in die faszinierende Welt der Farbwirkung ein. Martin Marxen von Lamigraf sprach in seinem Vortrag „The elastic future“ über kommende Wohntrends. Im Anschluss zeigte Gerda Karal von Lepel & Lepel anhand der neuen Telekom Flagship Stores, wie attraktiv zukunftsfähiges Retail Design aussehen kann. Architekt Stephen Williams von Stephen Williams Associates stellte das einzigartige Hamburger Office-, Gastronomie- und Club-Projekt „Der Player“ vor. Sarah Czittrich von Czisa Design erläuterte mit ihrem Trendreport 23+ die Material- und Oberflächentrends für neue gesellschaftliche Strömungen. Technischer, aber nicht weniger spannend, war der Vortrag von Stefan Höfs und Thorsten Dücker von CGS Oris, die neue Technologien für die 3D Oberflächen Visualisierung – von Scanning über Printing bis zum Rendering – präsentierten. Den farbenfrohen Abschluss der Design-Vorträge bot Linda Maglione von Rehau, die mit „Passion for Colour“ die neue Farbkollektion im Designverbund vorstellte.

Den Strang „Technology“ eröffnete Daniel Elfe-Degel, Product Manager und Sustainability Officer bei Rehau, mit einem Update zu den Nachhaltigkeitsbemühungen der Kantenprofis. Als nächstes stellte Frank de Jonge das modulare Konzept des Digitaldruck-Experten Neos vor und rief zu mehr Mut mit neuen Technologien auf. Brittany Laing und Marcelle Hodgson-Stokx zeigten anschließend ein Verfahren von Chiyoda, mit dem das Unternehmen nun auch HPL und CPL mit Synchronpore-Oberflächen ausstatten kann. Um nachhaltiges Papier ging es dann im Vortrag von Tim Gutendorf und Stefan Strunk von Felix Schoeller. Weiter mit Nachhaltigkeit ging es bei Ralph Lunkwitz von BASF, ehe Guido Lebbing und Karsten Klöpperpieper von Jagenberg Converting Solutions zeigten, dass auch im Tiefdruck noch Potenziale stecken. Den letzten Block im Technology-Strang bestritten dann Biagio Di Modugno von Cefla mit einem eindrucksvollen Überblick über das Oberflächenportfolio und Andreas Renzel von UV-Technik Speziallampen mit einem Abriss über Mess- und Prüftechniken von UV-Lampen.

Wir sagen noch einmal Herzlichen Dank an alle Referent:innen, Teilnehmer:innen und Sponsoren und freuen uns schon jetzt auf die kommende Surface in Motion, die am 18. und 19. September 2024 dann in Leipzig stattfinden wird.


Wer nicht so lange warten möchte, ist zudem herzlich auf die erste Surface in Motion Italia eingeladen, die am 7. und 8. Mai in Verona an den Start geht. Und sogar Indien haben wir bereits 2024 auf der Agenda. Als Joint Venture powered by Vincentz Network GmbH & Co. KG und NürnbergMesse India findet der erste Surface in Motion India Kongress am 23. Februar 2024 im Rahmen der ausgebuchten Fachmesse Indiawood in Bangalore statt. Alle weiteren Infos zu den kommenden Events gibt es hier.

Alle Fotos: Guido Schiefer

Remmers Website
Remmers

Machen als Markenkern

Auf fast 75 Jahre Tradition und Erfahrung in der Bauindustrie kann die Remmers Gruppe (Löningen) bereits zurückblicken. Seit der Messe BAU 2023 in München präsentiert sich der Spezialist für Bautenschutz, Bodenschutz sowie Holzfarben und Lacke nun mit einem geschärften Markenprofil und einem neuen Erscheinungsbild unter dem Motto „Machen!“ – fortschrittlich, leidenschaftlich, zupackend und persönlich.

Ziel der Markenschärfung war es, die Kultur und die besonderen Werte, die Kunden und Partner an Remmers schätzen, in der Kommunikation und im Unternehmensauftritt noch besser sichtbar zu machen. Dazu erklärt Dr. Johannes Voll, Bereichsleiter Marketing und Unternehmenskommunikation bei Remmers: „Wir wollten keine neue Marke erfinden, sondern einfach klarer zum Ausdruck bringen, was uns schon seit fast 75 Jahren ausmacht.“ Vor diesem Hintergrund wurden zunächst Remmers Kunden in verschiedenen Ländern befragt. Dabei wurde klar: Besonders das Persönliche, Zuverlässigkeit, Leidenschaft, eine enge Partnerschaft und Kundenorientierung sowie Fortschrittlichkeit zeichnen Remmers aus Sicht der Partner aus. Auf Basis dieser Erkenntnisse wurde der neue Markenauftritt des Unternehmens entwickelt. Dr. Johannes Voll: „Unsere Werte haben wir mit dem Grundthema „Machen!“ zusammengefasst – dieses zieht sich durch unseren neuen Markenauftritt. Wir sagen unseren Kunden und Partnern: Wir machen, damit Sie machen können. Wir bei Remmers tun alles, um Sie, Ihre Arbeit, Ihr Projekt, Ihre Idee, Ihre Vision persönlich ans Ziel zu bringen.“

Der neue Markenauftritt findet sich in der Kommunikation und Bildsprache konsequent wieder. Ein wesentlicher Baustein dabei ist die Einbindung der Remmers Mitarbeiter:Innen, denn sie sind diejenigen, die für die Kunden „machen“. Zudem zeigt sich das Design – basierend auf Bewährtem – moderner und frischer. Dr. Johannes Voll ergänzt: „Am Ende ist unser neues Design genauso wie wir: Persönlich, leidenschaftlich, zupackend, fortschrittlich – aber dabei auch bodenständig, zuverlässig und mit den Wurzeln eines mittelständischen Familienunternehmens.“

Im Zuge des neuen Markenauftritts wurde auch die Unternehmens-Website unter www.remmers.com überarbeitet und deutlich frischer sowie anwendungsfreundlicher gestaltet. Was macht Remmers eigentlich? Diese Frage wird gleich auf der Startseite beantwortet. Dabei stehen das Team Remmers und die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit Kunden und Partnern im Mittelpunkt. Über die drei Menüpunkte „Produkte“, „Anwendungen“ und „Branchen“ gelangen Besucher direkt und ohne Umwege zu den Informationen, die sie benötigen. Dabei unterstützt der Systemfinder unter „Produkte“ dabei, auf schnellstem Wege die passenden Lösungen für das jeweilige Bauvorhaben zu finden. Der Bereich „Anwendung“ enthält alles Wissenswerte unter anderem rund um „Bauten- & Bodenschutz“ oder „Holzfarben & Lacke“, während sich im Menüpunkt „Branchen“ spezifische Informationen zum Remmers Produktsortiment für die verschiedene Gewerke finden – von der Baubranche bis zum Fachhandel.

Die umfangreichen Remmers Dienstleistungen für Planer, Verarbeiter und Bauherren können unter dem Menüpunkt „Service“ abgerufen werden. Ein praktisches Extra: Der spezielle Ratgeber-Bereich mit interessanten Themen zu Bau und Sanierung – zum Beispiel Radon, feuchte Keller oder Schädlinge. So macht sich der neue Internetauftritt Remmers auch im World Wide Web unverwechselbar und kommuniziert die Markenwerte des Unternehmens als greifbare Geschichte.

TSD Diagramm Lebensplanung
Tischler Schreiner Deutschland

Umfrage zur Fachkräftesituation im Tischler- und Schreinerhandwerk

Knapp 1.000 Mitgliedsbetriebe hatten sich an der Erhebung im zweiten Quartal beteiligt und fast 60 Prozent von ihnen suchen aktuell nach Verstärkung für durchschnittlich mindestens eine offene Stelle. Gebraucht werden vor allem Gesellen mit Fortbildungen (50 Prozent), Meister (48 Prozent) und Gesellen (45 Prozent). Dabei setzt jeweils mehr als die Hälfte der Unternehmen auf die Agentur für Arbeit (53 Prozent) sowie die sozialen Medien (56 Prozent) und die eigene Firmenhomepage (53 Prozent). Etwa ein Drittel der Befragten vertraut zudem auf Werbung und regionale Stellenanzeigen. Professionelle Personaldienstleister und Onlinestellenbörsen nehmen hingegen jeweils weniger als ein Fünftel der Betriebe in Anspruch.

Neben Stellenausschreibungen legen sich die Unternehmen aber auch ins Zeug, wenn es darum geht, ihre derzeitigen Mitarbeiter im Betrieb zu halten. 85 Prozent haben deshalb in eine gute Betriebsausstattung investiert und 80 Prozent sehen im Übertragen von Verantwortung positive Effekte für das Betriebsklima. Bei drei Viertel der Befragten sind zudem flexible Arbeitszeiten eine beliebte Maßnahme und immerhin 63 Prozent haben regelmäßige Feedbackrunden sowie Mitarbeiter- und Teambesprechungen fest in die Betriebsabläufe integriert, um die Stimmung im Arbeitsalltag zu heben. Auch finanzielle Anreize, wie eine betriebliche Altersvorsorge, Urlaubs- und Weihnachtsgeld sowie eine übertarifliche Bezahlung, sind in 60 und mehr Prozent der Betriebe fester Bestandteil der Unternehmensstrategie. Weniger verbreitet sind hingegen neue Arbeitszeitmodelle, wie beispielsweise die Vier-Tage-Woche. „Eine Arbeitszeitreduzierung bei vollem Lohnausgleich ist im personalintensiven Handwerk nur bedingt zu bewerkstelligen. Anders mag es in der Industrie aussehen, wo die Lohnkostenanteile an den Produkten bis zu siebenmal geringer sind“, erklärt TSD-Präsident Thomas Radermacher. Das bedeutet aber nicht, dass das Thema völlig an den Betrieben vorbeigeht: „Auch im Tischler- und Schreinerhandwerk werden hier und da individuelle Betriebsmodelle getestet, bei denen Arbeitszeiten und Wochentage neu verteilt werden. Doch ein flächendeckender Trend ist bislang nicht auszumachen“, beurteilt Radermacher.

Gut die Hälfte der Unternehmen plant aktuell Fortbildungen für ihre Mitarbeiter, während bei den übrigen 50 Prozent die hohe Auftragsauslastung dafür sorgt, dass die eigenen Fachkräfte nur schwerlich entbehrt werden können. Die Auswertung zeigt aber auch, dass sich die Befragten ein insgesamt größeres Fortbildungsangebot, vor allem für Führungspersonal und im Bereich Social-Media-Marketing, wünschen und frustriert sind, wenn bereits gebuchte Lehrgänge wegen zu geringer Teilnehmerzahlen abgesagt werden müssen.

Ausbildungssituation und Betriebsstrukturen

Gut 70 Prozent der befragten Betriebe bilden selbst aus, und zwar im Durchschnitt zwei bis drei Lehrlinge über alle drei Ausbildungsjahre. In den Unternehmen, in denen aktuell nicht ausgebildet wird, gehört das Fehlen geeigneter Bewerber zu den Hauptursachen. Kosten- und Zeitgründe geben hingegen lediglich ein Viertel der Befragten an. 40 Prozent der Unternehmen mit voll besetzten Lehrstellen überlegen im Durchschnitt sogar bis zu zwei weitere Auszubildende einzustellen. Was die Betriebsstrukturen betrifft, zeigt die Umfrage eine gute Mischung. Jeweils 30 Prozent entfielen auf Unternehmen mit weniger als fünf beziehungsweise weniger als zehn Mitarbeitern. Rund 19 Prozent der Befragten bestanden aus Teams mit weniger als 20 Beschäftigten und knapp 17 Prozent aus Betrieben mit mehr als 20 Angestellten. Vom gemischten Fertigungsprogramm über den Innenausbau bis hin zu Bautischlerarbeiten zeigte die Fertigungsstruktur zudem den branchenüblichen Durchschnitt.

Neuer Standort in Mönchengladbach

Der Holzgroßhändler Becher erwirbt mit Wirkung zum 1. März 2024 einen weiteren Holzhandelsstandort. Die Carl Finis Holzhandlung GmbH wird in die Becher Gruppe eingegliedert. Die 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Standortes werden übernommen. Peter Finis, Geschäftsführer und Nachkomme des Gründers, wird Geschäftsleiter des Standortes innerhalb der Becher Gruppe. Sein Bruder Thomas wird in der Übergangszeit die Geschäfte weiter begleiten, in der die Zusammenarbeit der Unternehmen bereits jetzt intensiviert wird.

„Durch diese Vernetzung stärken wir unsere Positionierung als führender Holzgroßhandel in Nordrhein-Westfalen, können flächendeckend agieren und unseren Handwerkskunden eine noch größere Materialvielfalt und Lieferfähigkeit bieten. Wir sind sicher, dass wir damit gerade in diesen Zeiten ein positives Zeichen an unsere Kunden und Lieferanten senden“, sagt Michael Köngeter, Geschäftsführer der Becher Gruppe.

„Für uns ist dieser Zusammenschluss ein wichtiger Schritt, um uns den Herausforderungen der Gegenwart zu stellen und zugleich den Erhalt des Standorts und der Arbeitsplätze für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Zukunft zu sichern“, sagt Peter Finis, Geschäftsführer der Carl Finis Holzhandlung GmbH.

Neben Bodenbelägen, Türen und Platten liegt ein Schwerpunkt des Unternehmens Finis auf dem konstruktiven Holzbau, der das Becher Sortiment sinnvoll ergänzen wird. Darüber hinaus produziert das Unternehmen Industrie- und Transportverpackungen aus Holz für internationale Logistik. Diese Produktion wird fortgeführt.

Peter und Thomas Finis führen das vor über 90 Jahren gegründete Familienunternehmen in der dritten Generation und pflegen eine ähnliche Unternehmenskultur wie Becher, sodass sie auch in dieser Hinsicht perfekt zur Gruppe passen.

„Die Leidenschaft für Holz ist unser gemeinsamer Nenner. Beim Familienunternehmen Finis steht das Elternhaus noch auf dem Werksgelände. So begann es bei meinem Großvater, dem Gründer des Holzgroßhandels Becher, auch. Wir bedanken uns für das Vertrauen, die Tradition des Unternehmens und den erfolgreichen Geschäftsbetrieb innerhalb unserer Gruppe weiterzuführen“, sagt Dr. Christoph Becher, Vorsitzender des Beirats der Becher Gruppe.

Lösungen für klimaneutrale Industrie

„Innovative Technologien, wie wir sie im April auf der Hannover Messe erleben, ebnen den Weg zur klimaneutralen und zugleich leistungsfähigen Industrie“, sagt Dr. Jochen Köckler, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Messe AG. „Unternehmen benötigen jedoch Orientierung in der Frage, wie sie Automation, künstliche Intelligenz, erneuerbare Energien oder Wasserstoff sinnvoll einsetzen. Gleichzeitig bremsen Bürokratie und der Fachkräftemangel das Wachstumspotenzial.“
 
Unter dem Leitthema „Energizing a Sustainable Industry“ gibt die Hannover Messe 2024 Antworten auf diese Herausforderungen. Köckler: „Der Schlüssel liegt im Zusammenspiel der Technologien, branchenübergreifenden Kollaborationen, Technologieoffenheit und einem klaren politischen Rahmen. Gleichzeitig gilt es, die junge Generation für Hightech-Industriejobs zu begeistern.“
 
Die Hannover Messe ist die weltweit einzige Plattform, die den engen Austausch zwischen Politik, Industrie und Forschung vorantreibt, um gemeinsam Lösungen zu erarbeiten und den notwendigen Transformationsprozess zu gestalten.
 
Auf der weltweit wichtigsten Industriemesse stellen Unternehmen aus dem Maschinenbau, der Elektro- und Digitalindustrie sowie der Energiewirtschaft gemeinsam Lösungen für eine gleichermaßen leistungsstarke und nachhaltige Industrie vor. Mehr als 4.000 Unternehmen agieren als industrielles Ökosystem und zeigen, wie Klimaneutralität durch Elektrifizierung, Digitalisierung und Automation erreicht werden kann. Köckler: „Insbesondere der Einsatz künstlicher Intelligenz führt in der Industrie zu mehr Effizienz und Produktqualität.“

Mehr als 300 Startups aus unterschiedlichen Technologiefeldern zeigen Innovationen mit disruptivem Potenzial. Die Hannover Messe bietet innovative Beteiligungsformen, um die Industrieunternehmen mit den Startups über das persönliche Kennenlernen zu vernetzen.

Die nachhaltige und emissionsfreie Energieversorgung rückt zunehmend in den Fokus. Dazu zählt der Einsatz erneuerbarer Energien sowie deren Speicherung, die Implementierung eines umfassenden Energiemanagement-Systems und die Integration in ein intelligentes Stromnetz. Mit dem vermehrten Einsatz von volatilen Energiequellen hat grüner Wasserstoff an Bedeutung gewonnen. Auf der kommenden Hannover Messe präsentieren rund 500 Aussteller der Wasserstoff- und Brennstoffzellenbranche ihre Lösungen für ein emissionsfreies Wirtschaften.

Gabi Schupp Villeroy & Boch
Villeroy & Boch

Gabi Schupp wird ab dem 1. Januar 2024 neue Vorstandsvorsitzende

Gestern hat der Aufsichtsrat der Villeroy & Boch AG Gabi Schupp mit Wirkung ab dem 1. Januar 2024 zur Vorstandsvorsitzenden bestellt. Sie wird damit die Nachfolge von Frank Göring antreten. Darüber hinaus wurde der Vertrag von Finanzvorstand Dr. Markus Warncke verlängert.

„Ich freue mich sehr, dass wir mit Gabi Schupp eine sehr erfolgreiche und vertraute Führungspersönlichkeit aus den eigenen Reihen für diese große Verantwortung gewinnen konnten“, sagt Andreas Schmid, Vorsitzender des Aufsichtsrats. „Mit ihrer langjährigen, umfangreichen Erfahrung an der Spitze globaler Markenunternehmen und bei der Begleitung komplexer M&A-Prozesse bringt sie die richtigen Voraussetzungen mit, um den von Frank Göring eingeschlagenen Wachstumskurs fortzusetzen und die Integration von Ideal Standard erfolgreich zu managen. Im Aufsichtsrat sind wir überzeugt davon, dass Gabi Schupp Villeroy & Boch gemeinsam mit Vorstand und Beschäftigten in eine weiter erfolgreiche Zukunft führen wird.“

In den vergangenen knapp fünf Jahren hat Gabi Schupp den Unternehmensbereich Dining & Lifestyle gemeinsam mit ihrem Führungsteam strategisch neu positioniert und wirtschaftlich wie organisatorisch nachhaltig erfolgreich aufgestellt. Dabei hat sie sowohl die Marketing- und Vertriebs- als auch die Beschaffungsstrategie erfolgreich neu ausgerichtet. In der Folge stiegen Umsatz und Ertrag in einem herausfordernden Marktumfeld signifikant an. Vor ihrer Zeit bei Villeroy & Boch war Schupp über 20 Jahre in verschiedenen leitenden Positionen bei Procter & Gamble tätig, zuletzt im globalen Führungsteam, und bei Spencer Stuart beriet sie anschließend als Leiterin des Bereichs Konsumgüter und Retail für Europa namhafte internationale Unternehmen.

Frank Göring, dessen Vertrag zum 31. Dezember 2023 endet, plant, sich künftig verstärkt privaten Interessen zu widmen. Dennoch wird er dem Unternehmen weiterhin als Berater für die Integration von Ideal Standard erhalten bleiben. Andreas Schmid fügt hinzu: „Frank Göring, der seit 26 Jahren im Unternehmen ist, gebührt großer Dank. Mit Leidenschaft und Engagement hat er seit 2007 an der Spitze des Unternehmens die Internationalisierung und Digitalisierung erfolgreich vorangetrieben und Villeroy & Boch ertragsseitig auf ein neues Niveau gebracht. Wir freuen uns, dass er uns mit seiner Expertise bei der Integration von Ideal Standard beratend zur Seite stehen wird.“

Der Aufsichtsrat hat zudem den Vertrag von Dr. Markus Warncke als Finanzvorstand ab dem 01. Januar 2024 um weitere drei Jahre verlängert – ein klares Signal der Kontinuität und Stabilität in der Unternehmensführung. „Markus Warncke hat Villeroy & Boch erfolgreich finanziell durch die anspruchsvollen vergangenen Jahre gesteuert und die Basis für die solide Finanzierung der angekündigten Übernahme von Ideal Standard gelegt, die er nun weiterhin verantwortlich mitbegleiten wird“, so Schmid.

Sebastian Rosito
Koelnmesse

Holt international erfahrenen Expo-Experten zurück

Sebastian Rosito kehrt zur Koelnmesse zurück und übernimmt zum 01.01.2024 als Geschäftsbereichsleiter am Standort in Köln die Verantwortung für die Internationale Eisenwarenmesse, die Asia-Pacific Sourcing, die Spoga+Gafa, die Spoga Horse und die H+H cologne sowie im Zuge der globalen Portfolioverantwortung auch die jeweiligen Outbound-Veranstaltungen des Bereichsportfolios. Damit tritt der 43jährige die Nachfolge von Markus Oster an, der den Bereich zuletzt kommissarisch und zusätzlich zu seinen regulären Aufgaben als Geschäftsbereichsleiter für sein eigenes Messe-Portfolio übernommen hatte.

Derzeit Geschäftsbereichsleiter Corporate & Business Development bei der Messe Berlin, verfügt Sebastian Rosito über einen umfangreichen internationalen Track Record. So hat er für die Koelnmesse in der Vergangenheit den deutschen Pavillon auf der Expo 2020 in Dubai erfolgreich geleitet und das Geschäft der Auslandsmessebeteiligungen intensiv vorangetrieben.

„Sebastian Rosito hat bei der Koelnmesse bereits seine Innovationskraft und führungsstarke Persönlichkeit in verschiedenen Funktionen unter Beweis gestellt“, so Oliver Frese, Chief Operating Officer (COO) bei der Koelnmesse. „Als ausgewiesener Produktentwickler ist er eng am Markt, weiß, wie Produkte erfolgreich implementiert werden und wird gemeinsam mit seinem Team die Wachstumsstrategie der Koelnmesse mit viel Energie weiter forcieren.“

Für Sebastian Rosito ist der Wechsel nach Köln ein Nachhausekommen. Angefangen mit einem Praktikum im Jahr 2004, über ein Trainee-Programm, der Gruppenleitung Auslandsmessebeteiligungen bis hin zur Leitung des deutschen Pavillons auf der Expo 2020 in Dubai, ist der Diplom-Wirtschaftsinformatiker bereits über lange Jahre eng mit der Koelnmesse verbunden.

„Ich freue mich sehr auf die Rückkehr zu meinen Wurzeln. Hier bin ich aufgewachsen und habe meine ersten beruflichen Schritte gemacht“, so Sebastian Rosito. „Aufgrund meiner Vorliebe für komplexe Unternehmensthemen und vor dem Hintergrund meines bisherigen beruflichen Engagements mit ausgeprägten gestalterischen Möglichkeiten habe ich große Freude daran, die strategisch wichtigen Themen – national und international – zu betreuen und den Erfolg der Koelnmesse zu sichern.“

„Unser ausdrücklicher Dank gilt Markus Oster, der den Bereich zuletzt zusätzlich zu seinen eigentlichen Aufgaben nicht nur übernommen, sondern in den herausfordernden Zeiten des Restarts auch glänzend weiterentwickelt hat“, so Oliver Frese. Markus Oster zeichnet weiterhin verantwortlich für das globale Veranstaltungsportfolio seines eigentlichen Messemanagementbereichs, der die Internationale Dental-Schau, die didacta, Kind + Jugend sowie Art Cologne umfasst. „Alle weiteren, temporär übernommenen Messen übergibt er in voller Stärke an Sebastian Rosito, dem wir viel Erfolg für seinen persönlichen Neustart bei der Koelnmesse wünschen“, so Oliver Frese.

SIM India
Surface in Motion

Findet 2024 auch in Indien statt

Die heute in Wiesbaden gestartete Technology & Design Konferenz Surface in Motion, hinter der die Teams der Netzwerke möbelfertigung und arcade stehen, wird noch internationaler. Nachdem für 2024 bereits die Surface in Motion Italia angekündigt wurde, die am 07. und 08. Mai in Verona stattfinden wird, kommt nun noch die Surface in Motion India hinzu – als Joint Venture powered by Vincentz Network und NürnbergMesse India.

Der Kongress wird am 23. Februar 2024 im Rahmen der ausgebuchten Fachmesse Indiawood in Bangalore stattfinden.

Die Indiawood ist eine der weltweit führenden Messen für die Holzbearbeitungsindustrie und die Möbelherstellung sowie in Asien das führende Fachevent zu dem Segment und findet im Zwei-Jahres-Rhythmus statt.