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Autor: Möbelfertigung

Spendet 100.000 Euro an das Krankenhaus San Salvatore in Pesaro und startet eine Spendenkampagne

Die Biesse Group setzt ihr Engagement zur Unterstützung des „Ospedali Riuniti Marche Nord“ im Kampf gegen das Coronavirus fort. Seit Beginn der Corona-Krise arbeitet die Gruppe aktiv mit lokalen Unternehmen zusammen und schuf ein aktives Solidaritätsnetzwerk. Im ersten Schritt wurde die Anschaffung dringend benötigter Ausrüstungsgegenstände ermöglicht, die zur Bewältigung der Notlage in der Provinz benötigt wird, in der die Biesse Group ihren Hauptsitz hat.

Ende letzter Woche wurde gemeinsam mit anderen lokalen Unternehmern noch einmal eine Spende in Höhe von 100.000 Euro angekündigt, die Confindustria Pesaro Urbino koordiniert die Aktion. Das Geld soll dem Krankenhaus San Salvatore zugutekommen, damit hier weitere Geräte gekauft werden können, um Patienten im kritischen Zustand zu überwachen.

Damit nicht genug: „Wir haben Schritte unternommen, um über das Netzwerk eine neue Spendenkampagne zu koordinieren. In unserem Gebiet verfügen wir über viele Unternehmen in verschiedensten Branchen mit internationaler Reichweite und Kontakten in die ganzen Welt“, sagt Alessandra Parpajola Selci, geschäftsführendes Mitglied des Verwaltungsrats der Biesse Gruppe und langjährige aktive Verfechterin von Fragen der Nachhaltigkeit und der Kreislaufwirtschaft, die heute aktueller denn je sind.

„Wir möchten lokale Unternehmen und alle, die die Möglichkeit haben, dazu einladen, uns zu unterstützen und über alle offiziellen und persönlichen Kommunikationskanäle Spenden zu sammeln. Dadurch können wir noch einmal mehr Menschen erreichen und uns gemeinsam engagieren in der Gesundheitsversorgung.“

Der Aufruf geht letztlich an alle, jeder kann sich der Kampagne „Let‘s do more“ anschließen. Wie das geht, lesen Sie hier: https://gf.me/u/xrw3df. Auch mit dieser Summe soll die Anschaffung neuer Geräte im San-Salvatore-Krankenhaus in Pesaro beschleunigt und erleichtert werden.

Stefan Zinn, CCO von Pfleiderer

Wie ist die Situation in den einzelnen Unternehmen? Erste Produktionen ruhen, geschlossene Grenzen, neue Vorgaben im Speditionsbereich, mittlerweile sind auch einige Zulieferteile schwieriger zu bekommen. Und auch der Produktionsstopp in China macht sich durch ausbleibende Container-Lieferungen bemerkbar. Die „möbelfertigung“ hat sich am Markt umgehört und mit Anbietern entlang der Wertschöpfungskette gesprochen.

„möbefertigung“: Inwiefern sind Sie produktionsseitig von der Corona-Krise betroffen?
Stefan Zinn: Bislang spüren wir weder in der Belieferung mit Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen, noch in der Produktion merkliche Auswirkungen. Wir sind zum Glück bis jetzt nicht von Erkrankungen betroffen und haben schon vor Wochen vielfältige Maßnahmen getroffen, um unsere Mitarbeiter, Kunden, Lieferanten und Partner zu schützen. Derzeit laufen unsere Werke noch mit guter bis sehr guter Auslastung. Wir gehen davon aus, dass sich dieses Bild im April ändern wird.

„möbefertigung“: Gibt es Probleme in Ihrer Lieferkette, beispielsweise weil jetzt die letzten Container aus China eintreffen und bestimmte Teile weniger verfügbar sein werden?
Stefan Zinn: Die Bezugsquellen der Pfleiderer Gruppe für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind fast ausschließlich standortnah angesiedelt. Wir prüfen die Situation kontinuierlich mit unseren Lieferanten, um proaktiv agieren zu können. Die aktuelle Situation an den Grenzen, mit deutlich längeren Warte- und Übergangszeiten, ist in Einzelfällen bereits spürbar. Das ist derzeit noch nicht besorgniserregend, wir haben aber in den letzten Tagen und Wochen gesehen, wie schnell sich Umstände und Rahmenbedingungen ändern können.

„möbefertigung“: Wie bewerten Sie die Maßnahmen zur Einschränkung der Verbreitung des Corona-Virus?
Stefan Zinn: Mit einem Wort: „positiv“. Wir haben frühzeitig die Empfehlungen des Robert Koch Instituts umgesetzt und darüber hinaus erweiterte standortspezifische Maßnahmen ergriffen. Die gesellschaftlichen Maßnahmen aus Politik und Institutionen begrüßen wir und fordern unsere Mitarbeiter zur Beachtung auf. Sorgen bereitet der Umgang damit durch den Teil der Bevölkerung, der nicht verstehen will, wie wichtig diese Maßnahmen zur Bewältigung der Krise sind.

„möbefertigung“: Gibt es als Unternehmen dafür einen „Notfallplan“?
Stefan Zinn: Grundsätzlich hat man als Unternehmen Notfallpläne für diverse mögliche Ereignisse – aber Corona ist etwas völlig Neues. Gemeinsam befinden wir uns in einer Situation, die es auf der Welt so noch nicht gegeben hat – viele Umstände sind neu und ungewohnt für jeden Einzelnen von uns. In unserem Fall haben wir schnell und umsichtig bestehende Pläne der Situation angepasst. Wir gehen Stand heute davon aus, dass die Auswirkungen auf alle Lebens- und Geschäftsbereiche noch drastisch zunehmen werden.

„möbefertigung“: Welche Unterstützung würden Sie sich von der Regierung wünschen?
Stefan Zinn: Wir begrüßen, dass die Politik und die Zentralbanken sehr umfassende und sehr große Hilfspakete angekündigt haben beziehungsweise einige bereits umgesetzt haben. Wir fordern insbesondere Hilfspakete für unsere mittelständische Industrie und kleine Gewerbetreibende und Selbständige, die auch in unserer Industrie die Kundenbasis darstellen. Dies muss über Darlehen, die die Unternehmen in der Zukunft übermäßig belasten, hinausgehen.

Uneinheitliche Preisentwicklung bei Zulieferprodukten

Die Zulieferpreise entwickelten sich im Januar 2020 im Vergleich zum Vorjahresmonat uneinheitlich. Insbesondere der für die Branche wichtige Preis für Schnittholz sank um 7 Prozent. Auch die Preise für Holzwerkstoffe (-4,1 Prozent), für Kunststoffe (-2,7 Prozent) und der Preis für Erdgas (-17,6 Prozent) waren rückläufig. Dahingegen stiegen die Preise für Schlösser und Beschläge (+1,3 Prozent) sowie für elektrischen Strom (+4,5 Prozent) an.

Andere Kommunikationswege statt Messeteilnahme in Nürnberg

Es werden immer mehr. Auch die Koch-Gruppe entschied sich jetzt gegen eine Präsentation auf der verschobenen „Holz-Handwerk“ im Juni. Folgendes Statement veröffentlichte das Unternehmen aus Leopoldshöhe vor etwa einer Stunde auf „LinkedIn“: „Aufgrund der weltweit fortschreitenden Corona-Krise sehen wir von einer Teilnahme an der Messe ,Holz-Handwerk‘ im Juni ab. Diese Entscheidung ist vor allem zum Wohl unserer Mitarbeiter, ihrer Familien und unserer Kunden gefällt worden. In den kommenden Wochen ist es besonders wichtig, dass wir uns voll auf unsere Kunden und die laufenden Projekte konzentrieren, Transparenz schaffen und gemeinsam mit unseren Partnern durch diese spezielle Zeit gehen können. Daher haben wir uns dazu entschlossen, unseren gesamten Fokus bis auf Weiteres auf Kommunikationswege zu legen, die wir unter den gegebenen Umständen als angemessen und erfolgsführend ansehen, damit wir unsere Neuheiten und Weiterentwicklungen auch weiterhin der Fachwelt präsentieren können.“

Keine Versorgungsschwierigkeiten, Produktion läuft

„Ballerina setzt überwiegend Produkte aus Deutschland und Österreich ein. Somit sehen wir keine Versorgungsschwierigkeiten, solange der Warenverkehr aus Österreich möglich ist. Aus Italien kommen bei uns nur Randprodukte, die kaum umsatzrelevant sind. Daher liegen bei uns in der Warenversorgung keine Beeinträchtigungen vor“, skizziert Heidrun Brinkmeyer, Geschäftsführung Marketing/Vertrieb, die aktuelle Lage des Küchenherstellers in Rödinghausen.

Zudem gebe es noch keine Personalprobleme aufgrund der Corona-Problematik, sodass sich alle Ballerina-Mitarbeiter für den Lieferbetrieb einsetzen können. Denn nur so werde die Liquidität der mittelständischen Händler aufrechterhalten. Dazu ergänzt Brinkmeyer: „Endkunden, deren Häuser fertig werden oder die fixe Umzugstermine haben, sind auf ihre neuen Küchen angewiesen.

Wir sehen uns in der Verantwortung, den Wirtschaftskreislauf nicht ganz zusammenbrechen zu lassen. Solange unsere Kunden die Waren abnehmen und es keine weiteren staatlichen Einschränkungen gibt, sind wir für die nächsten 5 bis 6 Wochen lieferfähig und hoffen bis dahin auf Besserung der Situation.“

Klaus Schalk wird Geschäftsführer der Kinnarps GmbH

Zusätzlich zu seiner Position als Vertriebsleiter Deutschland übernimmt Klaus Schalk (45 Jahre) mit sofortiger Wirkung die Geschäftsführung der Kinnarps GmbH. Dies teilte der CEO der Kinnarps Gruppe, Robert Petersson, mit. Er hatte die Geschäfte seit dem 1. Mai 2019 in Deutschland geführt.

„Mit Klaus Schalk in der Doppelfunktion des Geschäftsführers und Vertriebsleiters hat Kinnarps in Deutschland sehr gute Voraussetzungen, um als Vertriebsgesellschaft erfolgreich zu sein“, betonte Petersson. Klaus Schalk ist bereits seit 2011 im Kinnarps-Konzern beschäftigt und seit dem 1. Mai 2019 Vertriebsleiter und stellvertretender Geschäftsführer der Kinnarps GmbH. Er verfügt über viele Jahre Erfahrung in der Möbelindustrie sowie in der Händlerbetreuung. Sein Hauptaugenmerk wird auf der weiteren Umsetzung des Strategieplans für Deutschland liegen, mit dem Ziel die Profitabilität zu verbessern und die Marktposition des Unternehmens weiter zu stärken. Schalk berichtet direkt an den CEO der Kinnarps-Gruppe, Robert Petersson.

HDH

Lage und Erwartungen waren in der Kunststoffindustrie im Februar positiv

Der ifo-Konjunkturtest bescheinigt der Kunststoffindustrie im Februar 2020 ein weitgehend stabiles Geschäftsklima. Der Wert für die Lage stieg im Februar 2020 gegenüber Januar 2020 von -2 auf +6 Punkte. Im Vorjahresmonat hatte der Wert bei 22 Punkten gelegen. Die Geschäftserwartungen stiegen im Februar 2020 gegenüber dem Vormonat von minus 3 Punkten auf 0 Punkte. Der Wert im Februar 2019 lag bei minus 14 Punkten. Hinweis: Das Ifo-Institut hat seine Berechnungsmethodik im April 2018 umgestellt, womit es zu leichten Abweichungen zu den zuvor ausgewiesenen Werten kommen kann.

Jürgen Köppel, CEO von Leitz, nimmt in einem exklusiven Video Stellung

Inwiefern ist Leitz als weltweit und agierendes und produzierendes Unternehmen von der aktuellen Corona-Krise betroffen, sind die Lieferketten und Produktionen in Gefahr? Jürgen Köppel, CEO von Leitz und als Vertriebsprofi normalerweise viel in der Welt unterwegs, übt sich derzeit wie so viele Andere in Video- und Telefonkonferenzen, fertigte der „möbelfertigung“ kurzerhand ein individuelles Video im Büro in Oberkochen an, um die wichtigsten Fragen zu beantworten.

Schauen Sie hier, wie der internationale Konzern aktuell agiert: https://bit.ly/3dq1leg

Unterstützt die #staythefuckhome-Kampagne

Wer zu Hause bleibt, kann Leben retten. Inmitten des weltweiten Ausnahmezustandes aufgrund der Ausbreitung des Corona-Virus entwarf der Unternehmer Florian Reifschneider das Selbstquarantäne-Manifest #Staythefuckhome (auf Deutsch: Bleib(t) verdammt nochmal zuhause) und entwickelte dazu die gleichnamige, mehrsprachige Website. Die Schwinn Beschläge GmbH, Ober-Ramstadt, unterstützt den Aufruf zur Selbstdisziplin in der Coronavirus-Krise.

Dazu hat der Zierbeschlaghersteller eine aktuelle Auswahl seiner Möbelgriffe originell in Form gebracht. Die Botschaft mit dem Hashtag #StayTheFuckHome verfolgt das Ziel, möglichst viele Menschen zu sensibilisieren und so die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen. Jeder einzelne, so heißt es auf der gleichnamigen Website, soll entsprechend seiner Möglichkeiten die Anzahl der physischen Kontakte zu anderen Menschen minimieren.

Die Krise mache kreativ, heißt es bei Schwinn: „Vielleicht können wir mit dieser Aktion eine neue Challenge ins Leben rufen, die wirklich Leben retten kann.“ Um vor allem auch die junge Generation zu erreichen, entschied man sich bei Schwinn, die mit „the fuck“ zugegebenermaßen streng vorgetragene Forderung zu übernehmen und ihre Wichtigkeit zu unterstreichen.