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Autor: Möbelfertigung

Drastischer Einbruch bei Ausbildungsplätzen

Die Lage auf dem Ausbildungsmarkt spitzt sich zu für die Kunststoff verarbeitende Industrie. Im vergangenen Ausbildungsjahr ist die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge, im Vergleich zum Vorjahr, um 12,3 Prozent gesunken.

Ungeachtet der konjunkturellen Situation, gestaltet sich die Einwerbung von Auszubildenden in die Kunststoff verarbeitende Industrie von Jahr zu Jahr schwieriger. Mit gerade einmal 2.069 neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen für den Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik, wurde 2019 ein Tiefstand erreicht. Insgesamt werden derzeit nur noch knapp über 6.000 Auszubildende beschäftigt, ein Wert, der letztmals im Jahr 2004 unterschritten wurde.

„Die Branche befindet sich in einem harten Wettbewerb gegenüber anderen, zum Teil attraktiveren Ausbildungsberufen. Hier sind wir gefordert, schnell zu handeln und nachzubessern. Unsere Aufgabe ist es, Ausbildungsberuf und -branche sichtbarer zu machen. Durch die jetzt angestoßene Neuordnung des Ausbildungsberufes, in der neben der Digitalisierung auch der Name des Berufes auf dem Prüfstand steht, wollen wir eine neue Attraktivitätsstufe für unseren Ausbildungsberuf erreichen“, betont Ralf Olsen, Hauptgeschäftsführer des Pro-K Industrieverbandes Halbzeuge und Konsumprodukte aus Kunststoff e. V. und im Gesamtverband Kunststoffverarbeitende Industrie e. V. zuständig für Bildungspolitik und Berufsbildung.

Arbeiten in Zukunft verstärkt zusammen

Die Homag Group AG und die 3Tec Automation GmbH & Co. KG haben einen Kooperationsvertrag geschlossen und wollen künftig eng zusammenarbeiten. Ziel ist die optimale softwaretechnische Anbindung von Maschinen unterschiedlicher Hersteller.

„Es kommt immer wieder vor, dass unsere Maschinen und Anlagen mit den Maschinen anderer Hersteller verbunden werden müssen“, erklärt Wolfgang Augsten, Executive Vice President der HOMAG Group. „Dies kann sowohl bei einem bestehenden Maschinenpark eines Kunden der Fall sein oder auch bei neuen Projekten. Bei dieser Integration im Rahmen einer übergeordneten Produktionssteuerung kann uns 3Tec wirkungsvoll unterstützen, um das bestmögliche Ergebnis für den Kunden zu erzielen.“

„Genau dieses Know-how haben wir uns über viele Jahre hinweg aufgebaut und verfügen über eine große Erfahrung bei der fertigungstechnischen Verknüpfung von Maschinen unterschiedlicher Hersteller“, betont Arno Sturm, Geschäftsführender Gesellschafter von 3Tec.

Die Homag Group ist der weltweit führende Anbieter von integrierten Lösungen für die Produktion in der holzbearbeitenden Industrie und dem Handwerk. Mit der digitalen Durchgängigkeit der Daten vom Point of Sale bis hin zum gesamten Produktionsprozess und einer umfassenden Software-Suite bietet sie ihren Kunden Lösungen für eine digitalisierte Produktion.

3Tec ist führend bei der Entwicklung von Softwarelösungen im Bereich der Fertigungsleittechnik (MES). Mit den neuesten Software-Technologien entwickelt 3Tec die Fertigungsleittechnik weiter, um die Automatisierungsprozesse der industriellen Produktion zu optimieren – insbesondere in der Küchen- und Büromöbelindustrie.

Wählt Milton Guerry zum neuen Präsidenten

Der Vorstand der International Federation of Robotics (IFR) hat Milton Guerry von Schunk USA zum neuen Präsidenten gewählt. Klaus König von Kuka Robotics ist neuer IFR-Vizepräsident.

„Ich fühle mich sehr geehrt, das Amt des IFR-Präsidenten zu übernehmen und freue mich auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit Klaus König und unseren IFR-Mitgliedern“, sagt Milton Guerry. Im Dezember 2019 war er bereits zum IFR-Vizepräsidenten gewählt worden. Milton Guerry folgt auf Steven Wyatt (ABB, Schweiz), der ABB verlässt und damit aus dem Amt ausscheidet. Steven Wyatt hatte das Amt des Präsidenten seit Dezember 2019 inne und war davor zwei Jahre lang Vizepräsident der IFR.

Milton Guerry dankte Steven Wyatt für seine langjährige erfolgreiche Arbeit im Dienst der International Federation of Robotics: „Steven hat hervorragende Arbeit für die Robotik geleistet. Mit seinem Wirken hat er die gesamte Branche, insbesondere die Vertreter der nationalen Roboterverbände, der Roboterhersteller und Forschungsinstitute sowie der Medien inspiriert. Wir werden seine Mission fortsetzen, das Verständnis der sich stets wandelnden Robotik und Automation weiter zu verbessern.

Milton Guerry leitet das Team von Schunk USA mit Sitz in Morrisville, North Carolina. Er kam im Jahr 2000 zu Schunk und hatte verschiedene Führungspositionen inne. 2007 übernahm er seine derzeitige Rolle als Geschäftsführer. Milton Guerry ist Mitglied des Vorstands der amerikanischen Robotic Industries Association (RIA). Er begann seine Karriere in der Automobilindustrie in verschiedenen technischen Funktionen.

Klaus König ist Chief Executive Officer (CEO) des Kuka-Geschäftsbereichs Robotics mit Sitz in Augsburg. Er trat im Juli 2017 als Chief Operating Officer (COO) in die Kuka AG ein. Zuvor hatte er verschiedene Führungspositionen in der deutschen Automobilindustrie inne. Während seiner Karriere übernahm er auch internationale Aufgaben und war mehrere Jahre lang in Kanada und Italien tätig. König hat einen Abschluss als Diplom-Ingenieur für Maschinenbau der RWTH Aachen.

Jetzt komplett in chinesischer Hand

2017 hatte die chinesische Nison-Gruppe die Mehrheitsanteile an Siematic übernommen, nun folgt auch der Rest. Denn Ulrich W. Siekmann und dessen Schwester Kathrin André haben ihre Anteile komplett abgegeben. Dies gab das Unternehmen aus Löhne in einer Presseinfo bekannt.

Zugleich endet damit die 1929 begonnene Tradition als Familienunternehmen unter dem Namen Siekmann, ein Jahr nach dem 90-jährigen Jubiläum. Zum 31. Juli wird auch Ulrich W. Siekmann (52) als geschäftsführender Gesellschafter ausscheiden und in beratender Funktion für Siematic tätig bleiben. Den Vorsitz der Geschäftsführung wird Hanjo Runde übernehmen, der bislang als Geschäftsführer die Ressorts Marketing und Vertrieb sowie Supply Chain Management verantwortet. Seit dem Einstieg von Hanjo Runde (ehemals Hilti-Manager für Marketing und Vertrieb) im vergangenen Herbst arbeiten er und Ulrich W. Siekmann bereits sehr eng zusammen, wie zum Beispiel im aktuellen Strategieprozess. Oliver Henle wird weiterhin als Mitglied der Geschäftsführung die kaufmännischen Ressorts verantworten.

Seit Beginn der Allianz mit der Nison-Gruppe habe sich Siematic „global sehr robust weiterentwickelt“, so heißt es weiter. Vor allem konnte die Position in den asiatischen Märkten weiter ausgebaut werden. Die Entwicklung in Deutschland und Europa wird nicht näher kommentiert. Derzeit beschäftigt das Unternehmen rund 420 Mitarbeiter weltweit.

Corona-Informationsseite für Unternehmer

Alle gängigen Medien-Portale bieten mittlerweile Corona-Live-Blogs und Newsticker an, denn es scheint dieser Tage – leider – nur noch dieses eine, alles bestimmende Thema zu geben: Die Verbreitung des Coronavirus. Tischler Schreiner Deutschland (TSD) hat darum gemeinsam mit Tischler NRW die Corona-Infoseite www.tischler-schreiner.de/corona/ online gestellt, auf der verschiedene Punkte wie etwa wirtschaftliche, gesundheitspolitische und rechtliche Aspekte der Corona-Pandemie gebündelt werden. Unternehmerinnen und Unternehmer können sich hier schnell auf Stand bringen und auch die eigenen Möglichkeiten prüfen. Die Informationen werden regelmäßig aktualisiert.

Erfolgreiches Geschäftsjahr 2019

Die Unternehmensgruppe Hund Möbelwerke zeigt sich zufrieden mit dem Abschluss des Geschäftsjahres 2019. Der Rekordumsatz aus dem Jahr 2017 wurde mit 27,7 Millionen Euro noch mal ganz leicht übertroffen. Der Auftragseingang zu Jahresanfang 2020 ist hingegen deutlich verhaltener als im vergangenen Jahr.

Hund Möbelwerke erzielt im vergangenen Jahr einen Umsatz von knapp 28 Millionen Euro. Geschäftsführer André Hund erklärt: „Gerade weil wir uns in einer sehr kompetitiven Branche mit den entsprechenden Margen bewegen, sind wir stolz auf diesen Umsatz. Für das laufende Jahr sind wir deutlich verhaltener in der Einschätzung. Noch lässt sich schwer abschätzen, ob der verhaltene Auftragseingang von Dauer sein wird und wie sich die Corona-Krise auf die weitere Geschäftsentwicklung auswirken wird.“

Das kommende Jahr hat dennoch einige Highlights im Büromöbelkalender parat. Hund Möbelwerke hat am Standort Sulzdorf a. d. L. in Unterfranken eine weithin sichtbare, markante und identitätsstiftende Ausstellung errichtet.

Das Biberacher Architekturbüro WWG-Architekten hat einen eindrücklichen messingfarbenen Gebäudekörper mit freispannenden Decken und größtmöglicher Flexibilität in den Ausstellungsräumen entworfen, der eine ausreichende Ausstellungs- und Präsentationsfläche mit attraktiver Konferenzmöglichkeit bietet. „Die messingfarbene Fassadengestaltung ist nicht nur ein Alleinstellungsmerkmal in der Region, sondern auch eine Referenz an den Qualitätsanspruch unseres Unternehmens und seiner Produkte“, so Geschäftsführer Hendrik Hund.

„In der Ausstellung zeigen wir mit unseren durchdachten Modularität Antworten auf die Herausforderungen unseres Marktumfeldes. Sie ist unsere Leitidee für die kommenden Jahre. Sie schafft vielfältige und individuelle Arbeitsumfelder in einer sich stetig wandelnden Arbeitswelt“, sagt Geschäftsführer André Hund.

„Mit dem neuen Ausstellungsgebäude konnten wir erstmals die integrierte Lösung von Gebäudetechnik, Zutrittskontrolle, Videokonferenzen und Möblierung umsetzen, eine angenehme Arbeitsatmosphäre und maximale Datensicherheit schaffen. Damit konnten wir unsere modularen Möbelsysteme einmal mehr erfolgreich für die digitale Welt testen“, berichtet Hendrik Hund.

Auf dem Feld der Digitalisierung gibt es noch etwas Neues. Ab März dieses Jahres bietet ein QR-Code an jedem Hund-Produkt die Möglichkeit, Informationen zu Produkt, Zubehör und Service via Smartphone abzurufen. Fragen zu eben jenen Themen können direkt gestellt und versendet werden. In einer digitalisierten Welt wird Hardware zukünftig Informationen mit sich tragen. „Mit dem QR-Code bekommen unsere Produkte eine Identifikation, sozusagen eine digitale Geburtsurkunde, die diese Informationen liefern kann“, so Hendrik Hund. Das Motto lautet: „Ihr Möbel kann mehr.“

Die Investitionstätigkeit bleibt auch dieses Jahr hoch. Alleine in den Maschinenpark und bauliche Modernisierung der Vorfertigung am Standort Biberach wurden und werden in den kommenden Jahren insgesamt über 4 Millionen Euro investiert. Am Standort Sulzdorf stehen weitere 2 Mio. Euro an. „Mit den Investitionen setzen wir Industrie 4.0 Konzepte um und werden zukünftig Abläufe weiter rationalisieren, kundenindividueller produzieren und das Serviceangebot erhöhen“, resümiert Geschäftsführer Hendrik Hund.

Bis zur KW 16 steht die Produktion still

Die gesamte Produktion wird für den Zeitraum ab der Kalenderwoche 13/2020 bis einschließlich der Kalenderwoche 16/2020 – also vom 23. März 2020 bis zum 19. April 2020 aussetzt. Damit reagiert Häcker als einer der ersten großen Küchenhersteller auf die Corona-Krise. Die Begründung: „Wegen zunehmender Versorgungsprobleme – viele unserer großen Zulieferer produzieren in Risikogebieten wie Italien oder Österreich – sehen wir uns dem Zusammenbruch unserer Lieferketten gegenüber. Alternative Lösungen der Belieferung sind geprüft worden und stehen uns nicht zur Verfügung.“

Auch das verfügbare Personal durch die neuen Vorschriften wird zunehmend weniger, was eine Produktionsplanung fast stündlich schwieriger gestaltete. Dank einer hohen Anzahl von Home-Office-Arbeitsplätzen sei die Erreichbarkeit im Vertriebsinnendienst und im Kundendienst jedoch sichergestellt. Der Außendienst sei ebenfalls telefonisch und per E-mail erreichbar. Schulungsmaßnahmen in den eigenen Räumen sind jedoch vorerst ausgesetzt.

Auch der Auslieferbereich ist schon negativ betroffen, weil keine Lkws in Risikogebieten geschickt werden können oder im Ausland Möbelhäusern und Küchenstudios vielerorts bereits geschlossen sind.

So wird die Auslieferung der Küchen und Reklamationswaren um vier Wochen verschoben. Die letzten Auslieferungen werden am 25. März 2020 durchgeführt.

Lässt den Betrieb für zwei Wochen ruhen

Blum unterbricht vom 23. März bis 5. April seine Betriebstätigkeiten. Damit will das Familienunternehmen die Gesundheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schützen und auf die rapide rückläufige Nachfrage aus den weltweit vom Corona-Virus betroffenen Märkten reagieren.

Auch der Beschlägehersteller ist von der Corona-Krise stark betroffen. So befinden sich derzeit derzeit rund 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in häuslicher Selbstisolation, teils behördlich und teils vom Unternehmen angeordnet. Die Bestellungen aus den internationalen Absatzmärkten sind stark eingebrochen und auch in Märkten wie beispielsweise den USA ist mit Bestellrückgängen zu rechnen.

„Wir sehen das aktuell als die beste Möglichkeit, um die Gesundheit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu schützen und für die Zeit nach der Pandemie handlungsfähig zu bleiben“, erklärt Geschäftsführer Philipp Blum.

Dennoch nimmt das Unternehmen auch in dieser Zeit Kundenaufträge an und beliefert diese mit Beschlägen.
In den zwei Wochen herrscht bei Blum Minimalbetrieb, analog zum jährlichen Betriebsurlaub im Sommer. Das bedeutet, dass in den meisten Bereichen alle Tätigkeiten niedergelegt werden, wenige wie beispielsweise die Auslieferung von lagernden Produkten und die Services für die weltweiten Kunden sollen weiterlaufen.

Um diesen Zeitraum zu überbrücken, werden die Gleitzeit- und Resturlaubkonten der Belegschaft belastet, danach greift das Corona-Kurzarbeitsmodell der österreichischen Regierung. Diesen Schritt sieht das Unternehmen als sinnvolle und gute Maßnahme, um Arbeitsplätze langfristig zu erhalten. Philipp Blum führt aus: „Wir werden alles unternehmen, um gemeinsam und gestärkt aus dieser Krise herauszukommen. Aus diesem Grund müssen wir diese einschneidenden, aber auch stabilisierenden Maßnahmen anwenden.“

Setzen sich gemeinsam für weitere Lieferungen ein

Die weitgehenden Maßnahmen der Bundesländer Bayern und Nordrhein-Westfalen in Bezug auf den Corona-Virus veranlassen den Verband der Deutschen Möbelindustrie (VDM), den Handelsverband Möbel und Küchen (BVDM) unter Einbeziehung des Mittelstandsverbundes (ZGV) zu einem gemeinsamen Appell. Zumal damit zu rechnen sei, dass weitere Bundesländer nachziehen. Auf Handelsebene sind der Handelsverband Deutschland (HDE) und die Handelsverbände auf Landesebene die Ansprechpartner, welche unmittelbare Kontakte zu Politik und Verwaltung haben.

Es handelt sich nach Auffassung der Verbände der Möbelindustrie und des Möbel- und Küchenhandels bei den bisherigen Erlassen von Bundesländern nicht um komplette Betriebsschließungen, sondern um den Ausschluss des Publikumsverkehrs aus den Geschäftsräumen. Aus den bislang bekannten Erlassen sei nicht abzuleiten, dass es den Unternehmen verboten ist, Mitarbeiter zu beschäftigen. Die Warenannahme, das Verräumen der Ware unter Ausschluss der Endkunden sowie die Auslieferung und Montage sind weiterhin möglich. Die Branchenorganisationen sprechen sich gemeinsam dafür aus, die Auslieferungskette zum Endkunden so lange wie möglich aufrechtzuerhalten. Dies wirke einerseits liquiditätssichernd und diene anderseits der Versorgung mit neuen Möbeln für den privaten Rückzugsraum, in dem die Menschen in Deutschland in den nächsten Wochen sehr viel Zeit verbringen werden.

Weiter heißt es: „Die deutsche Möbelindustrie ist nach wie vor lieferfähig und kann den Warenzufluss sicherstellen. Bei der Abwicklung von Warenlieferungen an den Handel sind gegenseitige Rücksichtnahme und Hilfestellung gefordert, um diese Sondersituation zu meistern. Handel und Industrie informieren sich deshalb gegenseitig möglichst frühzeitig über Störungen im Ablauf. Dies betrifft etwaige Schließungen der Warenannahme seitens des Handels sowie ausfallende Lieferungen seitens der Industrie. Hier sind Flexibilität und ein partnerschaftliches Miteinander gefordert. Bei einer kompletten Schließung der Warenannahme ist aus Sicht der Industrie ein Vorlauf von mehreren Tagen (idealerweise eine Arbeitswoche) extrem wichtig.“