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Autor: Möbelfertigung

Geschäftsbericht 2022/2023 erschienen

Der Gesamtverband Deutscher Holzhandel e.V. hat Mitte Dezember seinen Geschäftsbericht 2022/23 veröffentlicht. In einem vollständig überarbeiteten Format wird über aktuelle Herausforderungen, Projekte sowie Dienstleistungen des GD Holz informiert. Auf 76 Seiten sind unter anderem ein Interview mit Philipp Zumsteg über seine neue Rolle als DHWR-Vizepräsident, ausführliche Informationen zu der EU Verordnung Entwaldungsfreie Lieferketten sowie zu verbandsinternen Projekten wie dem Bürokratie Guide oder der Website „holzvomfach.de“ zu finden.
Zudem informiert der Verband über die Vorbereitungen zum 17. „Branchentag Holz“ am 7. und 8. November 2023 in Köln.

Der Geschäftsbericht steht Ihnen hier zum Download zu Verfügung: https://www.gdholz.de/news-aktuelles/single/geschaeftsbericht-2022-23/
Printausgaben können unter koenig@gdholz.de angefragt werden.

Erneute Auszeichnung für die Marke

Top Marken – dahinter stecken Spitzenprodukte, die sich im Alltag mehr als bewährt haben. Und weil Verbraucher am besten beurteilen können, wie kompetent ein Produkt ist, hat das Magazin „Testbild“ die unabhängige Marktforschungsgesellschaft Statista mit einer bundesweiten Konsumenten-Befragung zu den „Top Marken Haus & Wohnen 2023“ beauftragt.

Qualität, Langlebigkeit, Design, Preis/Leistung, Handhabung und Montage sowie Umwelt und Nachhaltigkeit: Auf Grundlage dieser Kriterien haben rund 6.000 Nutzer im Bereich „Haus & Wohnen“ 2.200 Marken aus unterschiedlichen Warenbereichen und Produktgattungen bewertet. Gesamtsieger in der Produktkategorie „Betten (ohne Lattenroste & Matratzen)“ wurde Ruf Betten. Der Bettenspezialist ist „Top Marke Haus & Wohnen 2023“ und konnte sich auch beim Einzelbewertungskriterium „Langlebigkeit“ erfolgreich gegen die Konkurrenz durchsetzen.

Zahlreiche weitere Auszeichnungen dokumentieren die Innovationsfreude der Marke Ruf Betten, die seit über 96 Jahren für Kreativität, Design und Qualität steht.

Beteiligt sich am europäischen Forschungsprojekt „Ecorefibre“

Das Institut für Holztechnologie ist ein Partner im Forschungs- und Entwicklungsprojekt „Ecorefibre“. Ziel des Projektes ist es, mit intelligenten Sortier- und Verarbeitungstechnologien aus Altholz und Altfaserplatten Fasern und andere Partikel herzustellen und diese dem Prozess der Holzwerkstoffherstellung wieder zuzuführen. Auf diese Weise sollen bis zum Jahr 2026 bis zu 25 Prozent der derzeit zur Faserwerkstoffherstellung verwendeten Frischfasern durch recycelte Fasern ersetzt und neuartige Produkte entwickelt werden. Um dieses Ziel zu erreichen, wurde ein renommiertes Konsortium aus Forschungsinstituten, Verbänden, Herstellern von Holzwerkstoffen und Anlagenherstellern, insgesamt 20 Einrichtungen aus 7 europäischen Ländern, gebildet.

Das IHD bringt sein Wissen unter anderem im Teilprojekt der Faserherstellung aus Altholz und Faserplatten ein. Dies beinhaltet neben Prozessanpassungen auch Anlagenmodifizierungen im Bereich der Zerfaserung.
Am 3. und 4. November 2022 fand das zweite Projekttreffen im IHD in Dresden statt. Dabei wurden in verschiedenen Workshops die bisherigen Ergebnisse diskutiert und die nächsten Aufgaben besprochen.

Das Projekt wird im Rahmen des Programms „Horizont Europa“ von der Europäischen Kommission gefördert.

Partner des Projektes:

  • Sveriges Lantbruksuniveritet, Sweden – Koordinator des Projektes
  • Ecole Supérieure du Bois, France
  • Institut Technologique FCBA (Foretcellulose Bois-Construction Ameublement, France
  • Nibio – Norsk Institutt for Biookonomi, Norway
  • IVL Svenske Miljoeinstitutet AB, Sweden
  • European Wood-based Panels Federation, Belgium
  • Innovawood ASBL, Belgium
  • Federazione Italiana delle Industrie del Legno del Sughero del Mobilee dell Arredamento Associazione, Italy
  • Steinbeis Innovation gGMBH, Germany
  • Dieffenbacher GmbH Maschinen- und Anlagenbau, Germany
  • Sonae Arauco Deutschland GmbH, Germany
  • Homanit GmbH+Co.KG, Germany
  • Smartpanel AS, Norway
  • Soprema, France
  • Cormatex Srl. – Macchinario Tessile Eimpianti, Italy
  • Biesse spa, Italy
  • Manifaktura srl, Italy
  • Veolia Proprete, France
  • Metallurgy4 I.K.E., Greece
„AGV Mesh-Up“ 2023

Testen für die Praxis

Das „AGV Mesh-Up“ bringt auch 2023 Fahrerlose Transportsysteme zum „Test Camp Intralogistics“ nach Dortmund und wartet gleich mit mehreren Premieren auf. Bereits zum dritten Mal findet das „AGV Mesh-Up“ als Live-Test der Kommunikationsschnittstelle VDA 5050 für Fahrerlose Transportsysteme im Rahmen des „Test Camp Intralogistics“ statt. Erstmals kommen am 29. und 30. März 2023 in der Messe Dortmund zwei Leitsysteme zum Einsatz, die von Kinexon und Siemens gestellt werden. Die Fahrzeuge vor Ort fahren an den beiden Eventtagen jeweils mit einem der beiden Leitstände. „2023 möchten die teilnehmenden Unternehmen vor allem realitätsnahe Applikationen mit den Fahrzeugen zeigen. Das heißt, es sind noch mehr Handling sowie Ein- und Auslagerprozesse als im Vorjahr zu sehen“, erklärt Andreas Scherb, Projektleiter des „AGV Mesh-Up“ im VDMA-Fachverband Fördertechnik und Intralogistik. Insgesamt neun Geräte fahren 2023 auf der Fläche. Gestellt werden sie von Bosch Rexroth, DS Automation, Ek Robotics, Fraunhofer IML, Grenzebach Gruppe, MLR, Omron, Safelog und Still.

Darüber hinaus konnte der Fachverband mit Nokia einen wichtigen Partner gewinnen, der für das „AGV Mesh-Up“ ein 5G-Campusnetz stellt. „Mit zunehmender Nutzung von IoT- und Automatisierungslösungen in der Logistikbranche wächst auch der Bedarf an zuverlässiger drahtloser Konnektivität mit geringer Latenz. Diese wird von Fahrerlosen Transportsystemen (FTS) beziehungsweise Autonomen Mobilen Robotern (AMR) für die Interaktion mit ihrer Flottenmanagement-Software und ihrem Lagerverwaltungssystem (WMS) benötigt. Darüber hinaus gibt es einen Trend zur Erfassung von Telemetrie-, Sensor- und Videodaten in Echtzeit und damit zur Verlagerung der Rechenleistung weg von den FTS und hin zu Edge-Computing-Ressourcen vor Ort, unterstützt durch 5G-Konnektivität. Nokia Digital Automation Cloud (Nokia DAC) und Mission Critical Industrial Edge (MXIE) bilden hier das 5G-Campusnetz, welches spezifisch für industrielle Anwendungen konzipiert ist“, erläutert Venkatesh Ramakrishnan, Head of Logistics Vertical, Nokia Enterprise.

Das „AGV Mesh-Up“ kreierte der VDMA-Fachverband gemeinsam mit seinen Mitgliedern, um die Praxistauglichkeit der Schnittstelle zu testen. Für die teilnehmenden Mitgliedsunternehmen bietet das weltweit einzigartige Event die optimale Umgebung, um ihre Fahrzeuge und Software in Sachen „VDA 5050“ auf Herz und Nieren zu prüfen. Für Zuschauer bietet das „AGV Mesh-Up“ die Gelegenheit, die Funktionen der Schnittstelle sowie Fahrzeuge und Leitsteuerungen live zu erleben. Zusätzlich ist ein persönlicher Austausch mit den Entwicklern und Produktmanagern vor Ort möglich. Erstmals fuhren bei der Weltpremiere 2021 Fahrerlose Transportsysteme via „VDA 5050“ unter einem Leitsystem zusammen. Das Schnittstellenprojekt wurde vom VDMA Fachverband Fördertechnik und Intralogistik und dem Verband der Automobilindustrie VDA initiiert und mit Unterstützung des KIT Institut für Fördertechnik und Logistiksysteme IFL als Open-Source-Projekt umgesetzt.

Das „AGV Mesh-Up“ findet auf einer Sonderausstellungsfläche des „Test Camp Intralogistics“ 2023 von 29. bis zum 30. März 2023 in der Messehalle 3 in Dortmund statt. Infos und Tickets für Fachbesucher gibt es unter https://testcamp-intralogistics.com/ticketbestellung. Alle Informationen und Hintergründe zum „AGV Mesh-Up“ findet man hier: https://www.vdma.org/agv-mesh-up.

„Drupa“ 2024

Globale Print- und Packaging-Branche setzt auf die Messe im kommenden Jahr

Rund eineinhalb Jahre vor dem Messestart nimmt die „Drupa“ einen bedeutenden Meilenstein: Mehr als 100.000 Quadratmeter Nettofläche ist bereits von rund 900 Ausstellern aus 45 Nationen gebucht. Das unterstreicht deutlich den Stellenwert und das Alleinstellungsmerkmal der „Drupa“ als globale Leitmesse für Drucktechnologien.

Von namhaften Global Playern bis hin zu aufstrebenden Newcomern – die Liste der angemeldeten Aussteller ist beeindruckend und liest sich bereits wie das Who ist Who der Print- und Packaging-Industrie entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Namhafte und langjährige Aussteller wie Bobst, Comexi, Duplo, Efi, Epson, Esko, Fujifilm, Heidelberg, Horizon, Koenig & Bauer, Kolbus, Komori, Konica Minolta, Kurz, Landa, Müller Martini, Screen, Windmöller & Hölscher und viele mehr sind angemeldet und werden vom 28. Mai bis 7. Juni 2024 ihre Innovationen, Technologietrends, Produktportfolios und Premieren in Düsseldorf präsentieren. Teilnehmende dürfen sich bereits jetzt auf ein einzigartiges Kundenerlebnis freuen, denn komplexe, automatisierte Workflows, Prozesse und neue Maschinen werden erneut im laufenden Betrieb präsentiert. Eine Übersicht aller bisher angemeldeten Aussteller ist auf www.drupa.de verfügbar.

Auch nach dem offiziellen Anmeldeschluss Ende Oktober verzeichnete die Messe Düsseldorf weiterhin starke Nachfrage nach Ausstellungsflächen. Zurzeit stellt Deutschland die stärkste Ausstellernation unter den Top 10, gefolgt von starken Ausstellerländern wie Belgien, China, Großbritannien, Indien, Italien, Japan, die Niederlande, Schweiz, Spanien, Türkei und die USA.

„Der aktuelle Buchungsstand und der positive Zuspruch der Aussteller stimmen uns trotz geopolitischer und wirtschaftlicher Herausforderungen sehr zuversichtlich und optimistisch, dass die ,Drupa‘ 2024 erneut zum weltweit wichtigsten Branchentreffpunkt wird“, bestätigt Sabine Geldermann, Director „Drupa“, Portfolio Print Technologies Messe Düsseldorf. „Mit rund 75 Prozent internationaler Beteiligung auf Ausstellerseite nimmt die drupa im weltweiten Vergleich einen herausragenden Stellenwert ein. Die Bandbreite, Vielzahl und Inszenierung an Innovationen sind einzigartig und ermöglichen erneut einen Blick in die Zukunft der Branche. Ideale Voraussetzungen für Aussteller und Besuchende, um intensiv zu netzwerken und zukunftweisende Projekte voranzutreiben.“

Ausstellerstimmen zur „Drupa“ 2024:
Ken Hanluec, VP Worldwide Marketing, Electronics For Imaging: „Efi liefert Kunden entscheidende Innovationen und Chancen mit Digitaldruck – für uns ist die ,Drupa‘ der Ort für die besten digitalen Ideen. Auf der ,Drupa‘ 2016 haben wir die Nozomi Single-Pass Inkjet-Druckmaschine vorgestellt, die eine neue Ära im Wellpappendruck eingeläutet hat. Und die Messe 2024 wird genauso wichtig für alle, die im Bereich Digitaldruck noch erfolgreicher sein wollen.“

Dirk Schröder, Sales Division Manager Paper / Film / Special Markets, Erhardt+Leimer: „’We create the future’ – der ,Drupa‘ Slogan ist auch unser Anspruch. Als führender Anbieter von Prozessautomatisierung arbeiten wir permanent an zukunftsweisenden Lösungen. Wir können es kaum erwarten, den Messebesuchern neben Themen wie Antriebstechnik oder Inline-Inspektion unsere neue EL.NET-Technologie auf Basis einer digitalen, vernetzbaren, IoT-fähigen und web-basierten Systemarchitektur vorzustellen.“

Markus Gorlt, Head of Global Marketing & Network, Ferag Deutschland GmbH: „Die Situation der Branche ist aus unserer Sicht aufgrund der gestiegenen Kosten zum Beispiel für Materialien und Energie aktuell sehr angespannt. Gerade deshalb ist unsere Zielsetzung und Botschaft für die kommende ,Drupa‘ 2024 klar: Unsere Kunden sollen spüren, dass Ferag langfristig, speziell im Bereich Service, Support und Ersatzteilversorgung, ein verlässlicher und innovativer Partner ist. Trends und Innovationen, die uns treiben sind flexible und nachhaltige Produktionstechnologien, neue disruptive Geschäftsmodelle, Automatisierung und Effizienzsteigerung für unsere Kunden und zukünftige Leasingmodelle für unsere Anlagen.“

Ken Zhao, Mitgründer der Hanglory Group

„Die ,Drupa‘ ist für die Hanglory Group eine äußerst wichtige Veranstaltung, denn sie bietet uns die große Bühne, auf der wir der weltweiten Druckbranche unsere Entwicklungen und Errungenschaften im Bereich Digital-Inkjet Druck präsentieren können. Angesichts der permanenten Veränderungen und Entwicklungen hat sich die Hanglory Group erneut für eine Teilnahme an der ,Drupa‘ 2024 entschieden: Für uns eine wertvolle Gelegenheit, im internationalen Markt für digitalen Inkjetdruck weiter Fuß zu fassen und mehr ausgezeichnete Produkte, Dienstleistungen und Lösungen zu bieten, die eher den internationalen Marktanforderungen entsprechen. Die Hanglory Group ergreift die Chancen, die die Zukunft bietet, und freut sich schon sehr auf die Gespräche und Zusammenarbeit mit Ihnen von Ort.“

Dr. Ludwin Monz, Vorstandsvorsitzender/CEO, Heidelberger Druckmaschinen AG: „Die ,Drupa‘ ist für uns eine Leistungsschau unserer führenden Technologien und Innovationen im Akzidenz- und Verpackungsdruck. Heidelberg möchte die Zukunft der Printmedien-Industrie weiter prägen und wir freuen uns auf ein Wiedersehen mit unseren Kunden in Düsseldorf im Jahr 2024 unter dem Motto ‚we create the future‘.“

Dr. Andreas Pleßke, Vorstandssprecher/CEO der Koenig & Bauer AG und Vorsitzender des „Drupa“ Komitees: „2024 klingt noch weit entfernt, doch die ,Drupa‘ ist für Koenig & Bauer schon sehr nah. Die Vorfreude, auf der weltweit wichtigsten Branchenmesse spannende Innovationen wieder hautnah erleben zu können, ist groß.

Vieles hat sich im Vergleich zur Planung der vergangenen Jahre geändert. Die Brücke von der digitalen Welt zu Maschinen in Aktion gilt es zu schlagen. Für die Besucherinnen und Besucher bedeutet das neue Erlebniswelten.
Als Aussteller setzen wir alles daran, die Leitthemen Digitalisierung und Nachhaltigkeit greifbar zu machen. Die Branche zieht hier erfreulicherweise an einem Strang und die Messe Düsseldorf bietet die Bühne.“

Hermann Veismann, General Manager Business Unit Printing and Finishing, Windmöller & Hölscher: „Die ,Drupa‘ ist die wichtigste Leitmesse für die Druckbranche. Daher werden wir auch 2024 selbstverständlich wieder in Düsseldorf präsent sein. Dort wird W&H auf Basis seines einzigartigen Druckmaschinenportfolios innovative Lösungen für die vielfältigen Herausforderungen präsentieren. Neben der Vorstellung neuer Produkte werden wir aufzeigen, welchen Beitrag Drucktechnologie zu mehr Nachhaltigkeit leistet und die großen Potenziale sichtbar machen, die in der Digitalisierung liegen.“

Interaktive Materialdatenbank lanciert

Die frisch gelaunchte, interaktive Materialdatenbank von Walter Knoll bildet erstmals online alle Materialien, Farben und Qualitäten des Möbelherstelles ab: Leder, Stoffe, Hölzer, Steine und weitere Oberflächen werden so digital erlebbar. Sorgsam kuratierte Moodboards fassen die Materialien in poetischen Farbwelten zusammen. Welche Farben passen zueinander? Welche Materialien lassen sich harmonisch kombinieren?

Die Rubrik “Materialien im Raum” stellt zudem eine Auswahl an realisierten Projekten vor, wie die Materialien konkret in verschiedenen Räumen eingesetzt wurden.

Suchen – Finden – Speichern, Wunschlisten erstellen, Wechsel zwischen Dark- und White-Modus als Hintergrund: Vielfältige Funktionen und Features unterstützen beim Entdecken, Planen, Beraten.

Mehrheitsanteile an Montas übernommen

Dass die beiden Störmer-Manager Christoph Fughe und Thorben Wiedemann mit ihrer neu gegründeten Inti SE Großes vorhaben und auch die Akquise weiterer Unternehmen dazuzählt, wurde bereits angekündigt. Jetzt wird dies im Hinblick auf den Logistik- und Montagedienstleister Montas konkreter: Aus der bestehenden Partnerschaft wird eine Mehrheitsbeteiligung.

Immerhin geht es hierbei um eines der größten unabhängigen Montageunternehmen Deutschlands, mit 50 Stützpunkten und rund 200 Monteuren, die als Subunternehmer für das Netzwerk – insbesondere für Küchenstudios und das Objektgeschäft – tätig sind. In der Zentrale in Aalen (bei Ellwangen) arbeiten 13 Angestellte.

Der Gesellschafterkreis von Montas (1989 gegründet) beschränkte sich bislang auf die Familie Siegmann. Laut Aussage von Geschäftsführer Dieter Siegmann (56) gegenüber der Redaktion der „möbel kultur‘“ sei allein die Begeisterung für das „Architecto“-Konzept, das 2023 unter Inti am Markt ausgerollt wird, ausschlaggebend für die Integration in die Gruppe gewesen. „Wir sehen Inti/Architecto als tolles, dem Zeitgeist entsprechenden Vermarktungskonzept an. Und wir haben richtig Lust darauf“, rechnet Siegmann mit zusätzlichem Wachstumspotenzial.

Die wirtschaftliche Situation von Montas sei indes stabil. Und das enge Zusammenrücken mit Inti berühre auch das angestammte Geschäft nicht. Als Full-Service-Montagelogistikmit eigenen Lagern für Kommissionierung, Auslieferung, Verpackungsentsorgung, Möbelmontage und Inkasso-Abwicklung ist Montas weithin bekannt. Von diesem Know-how profitiert nun auch die Inti-Gruppe in verstärktem Maße im Rahmen seiner Service-Ziele, die von der Full-Furnished-Einrichtungsplanung im Metaverse bis zur Auslieferung alles aus einer Hand reicht und neben Objektkunden auch Endverbraucher:innen ins Visier nimmt. Somit ist die Montas-Akquise der letzte Baustein in der Prozesskette für den One-Stop-Shop.

Neben Störmer Küchen gehört zur Inti-Gruppe – die ebenfalls unter einer neuen Inhaberstruktur auftritt (wie berichtet) – auch die belgische Software-Schmiede Prompto, die federführend das E-Commerce-Konzept umgesetzt hat.

Hat 10.000 Euro an den Sonnenhof e.V. gespendet

Die Bott GmbH & Co. KG spendete 10.000 Euro an die Tagesförderstätte des Sonnenhof e. V. in Gaildorf. Die symbolische Scheckübergabe fand am 15. Dezember 2022 am Hauptstandort der Einrichtung in Schwäbisch Hall statt. Mit dem Geld will der Sonnenhof e. V. die Ausgestaltung eines Sinnesraums für Menschen mit Unterstützungsbedarf finanzieren. Akustisch gedämmt und abgedunkelt dient er als Ort der Ruhe und Entspannung. Mit seiner Ausstattung werden in einem Sinnesraum gezielt einzelne Sinne angesprochen, ohne zu überfordern. Hierzu finden Lichtelemente an den Wänden, beleuchtete Wassersäulen, Klangschalen, eine Musikanlage und Aromalampen Verwendung. Zweck des Sinnesraums ist es, das Wohlbefinden von in der Tagesförderstätte betreuten Personen zu stärken und ihnen so die Bewältigung des Alltags zu erleichtern. Die Bott GmbH & Co. KG will mit der Spende gezielt unterstützungsbedürftige Menschen in der unmittelbaren Region fördern.

Abschluss einer Finanzierungsrunde über 110 Mio. Euro

Das europäische Kreislaufwirtschaft-Scale-Up Nornorm, gegründet unter anderem von einem ehemaligen Ikea-Manager, hat den Abschluss einer Finanzierungsrunde in Höhe von 110 Millionen Euro bekannt gegeben. Sie wird von der Beteiligungsgesellschaft Verdane zusammen mit der Inter Ikea Group und Philian AB angeführt. Ikea hält aktuell 18 Prozent an dem Unternehmen.

Nornorm ist ein Einrichtungsservice auf Abonnementbasis, der es Unternehmen ermöglicht, von Büromöbeln für den Einmalgebrauch auf ein Kreislaufmodell umzusteigen. Damit verbessert es nicht nur die Flexibilität und Kosteneffizienz für Geschäftsinhaber:innen und Vermieter:innen von Büroflächen, sondern hilft seinen Kund:innen auch dabei, ihre ökologischen Auswirkungen durch die Umstellung auf ein Kreislaufmodell erheblich zu reduzieren.

Mit der zusätzlichen Unterstützung von Verdane wird das Unternehmen die Finanzierungsrunde als Katalysator für die weitere globale Expansion nutzen. Nornorm ist derzeit in Dänemark, Schweden, Norwegen, Finnland, Deutschland, Frankreich, den Niederlanden, Belgien, Österreich und Polen aktiv. Das Unternehmen ist außerdem vor kurzem in den britischen Markt eingetreten und plant für 2023 den Markteintritt in den USA.

Nornorm wurde gemeinsam mit Inter Ikea Development im Jahr 2020 gegründet. In weniger als zwei Jahren hat Nornorm Abonnements für über 200.000 Quadratmeter Büromöbel verkauft. Zum internationalen Kundenstamm gehören unter anderem Volvo, Electrolux, Castellum, IWG, Wolt, Miro, Edge und Netflix.

Verdane ist ein skandinavischer Growth-Investor, der unter anderem auch bei PremiumXL eingestiegen ist, um den E-Commerce-Möbelhändler zu einer größeren Home&Living-Gruppe auszubauen. Zudem ist er im Möbelsegment aktuell beispielsweise an Bemz, Cura, Desenio und Hem beteiligt.