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Autor: Möbelfertigung

Hatte die europäische Möbelindustrie zu Gast

Für zwei Tage im Spätherbst 2022 lag das Zentrum der europäischen Möbelindustrie in Tirol: Beim internationalen Möbelindustrie-Event im Adler-Werk in Schwaz trafen sich Hersteller aus ganz Europa zu inspirierenden Vorträgen, fachlichem Austausch und einem entspannten Miteinander.

Mehr als 100 Teilnehmer konnte Adler-Spartenleiter Daniel Pesserer zu der zweitägigen Veranstaltung begrüßen, die unter dem Motto stand: „Alles im grünen Bereich!“ Bereits der erste Vortrag gab einen Vorgeschmack auf das hochkarätige Programm: Andreas Huber, Geschäftsführer des deutschen Club of Rome, stellte die provokante Frage: Sind wir Veränderer oder Verhinderer auf dem Weg in eine lebensfördernde Zukunft? Sehen wir nur die Hindernisse oder vielmehr die Möglichkeiten, um unsere Welt zum Besseren zu verändern? Welche Möglichkeiten der Lackierprozess für einen „positiven ökologischen Fußabdruck“ bietet, erläuterten anschließend Reinhard Guem und Christian Schütz, Entwicklungs- bzw. Vertriebs-Leiter für den Bereich Möbelindustrie bei Adler: effiziente Verfahren mit geringem Materialverlust und Energiebedarf, emissionsarme Beschichtungen mit einem hohen Anteil natürlicher und nachwachsender Rohstoffe, Produktdesign nach den Prinzipien der Kreislaufwirtschaft und nicht zuletzt eine hohe Oberflächenqualität, durch die sich die Lebensdauer jedes Möbelstücks verlängern lässt.

Innovative Beschichtungsverfahren standen im Mittelpunkt des zweiten Tages beim internationalen Möbelindustrie-Event von Adler: Edy Bortolotto, Geschäftsführer des italienischen Lackier-Unternehmens Innova, berichtete von positiven Erfahrungen mit der Excimer-Technologie und den entsprechenden UV-Lacksystemen von Adler für tiefmatte und widerstandsfähige Oberflächen. Cefla-Vertriebsleiter Patrick Görner gab einen Ausblick auf neue Anlagentechnologien für eine besonders material- und energieeffiziente Beschichtung. Und Stefan Veil vom UV-Spezialisten IST Metz erklärte, wie sich mit „Freecure“ und LED höhere Oberflächenqualität mit geringerem Energiebedarf realisieren lässt. Den krönenden Schlusspunkt unter das Event setzte schließlich Kurt Matzler: Der Tiroler Strategie- und Management-Forscher übersetzte seine Erfahrungen beim Race Across America, dem härtesten Radrennen der Welt, in acht wertvolle Leadership-Lektionen.

Den Vorträgen stand auch das Rahmenprogramm in nichts nach: Abwechslungsreiche kulinarische Pausen, eine Führung durch das moderne Adler-Werk und ein Burgherren-Abend auf der Festung in Kufstein boten den Rahmen, um alte Kontakte aufzufrischen und neue zu knüpfen. „Es gibt nicht oft Gelegenheiten, an denen Vertreter so vieler unterschiedlicher Hersteller an einem Ort zusammenkommen und die Gelegenheit zum fachlichen Austausch finden“, blickt Daniel Pesserer auf ein gelungenes Event zurück: „Neue Kontakte, interessante Gespräche und wertvolle Denkanstöße, dazu auch genügend Zeit für das gemütliche Miteinander – mit diesen positiven Erfahrungen freuen wir uns jetzt schon auf unser nächstes internationales Möbelindustrie-Event in zwei Jahren.“

Diese Personalmeldungen haben am meisten interessiert

Personalwechsel – schon immer von großem Interesse, vielfach geklickt und gelesen. Hier kommen die Top10 der meistgeklickten Artikel auf www.moebelfertigung.com

Veränderungen bei Häfele, das interessiert natürlich die Branche. Von daher ist die Ankündigung, dass CEO Sybille Thierer nach 20 Jahren an der Spitze im Jahr 2023 den Staffelstab weitergibt, auf Platz 1 gelandet. Der Wechsel findet passend zum 100. Geburtstag von Häfele statt.

Der 75. Geburtstag von Branchengröße Michael Egger war im August von großem Interesse. Gleichzeitig gab der Holzwerkstoffhersteller bekannt, dass sich Michael Egger aus dem Aufsichtsrat zurückzieht und Michael Egger jun. In die Egger Gruppenleitung eingetreten ist.

Einigermaßen überraschend kam der Ausstieg von Geschäftsführer Albert Trebo bei Grass Ende August. Der Grund dafür waren unterschiedliche Vorstellungen zur Ausrichtung der Grass-Gruppe.

Platz 4 geht an die Pfleiderer Group und die Nachricht, dass Dr. Boris Gorella seine leitenden Funktionen im Unternehmen aufgibt.

Hettich musste in 2022 einen großen Verlust hinnehmen: Dr. Erwin Hettich, der langjährige geschäftsführende Gesellschafter der Hettich-Unternehmensgruppe, verstarb am 30. Juli 2022 im Alter von 89 Jahren. Auch diese Meldung stieß auf viel Interesse, immerhin war Dr. Erwin Hettich eine bekannte und geschätzte Branchenpersönlichkeit.

Mitte Juni war es so weit: Rainer Hribar übernahm den Vorsitz der Geschäftsführung (CEO) der Rauch Gruppe von Michael Stiehl. Darüber hinaus gab es noch einige andere Personalwechsel im Unternehmen.

Die „Ligna“ unter neuer Führung: Auf Platz 7 landeten Stephanie Wagner als neue Projektleiterin der Leitmesse in Hannover und Hendrik Engelking als Leiter Trade Fair & Product Management, zu denen die Veranstaltungen „Ligna“, „Interschutz“, „Parts2clean“ und „Surface Technology Germany“ gehören.

Im Mai wurde bei der Rauch Gruppe die Zusammenarbeit mit den Geschäftsführern Jochen Arndt, CCO, und Andreas Gerecke, COO, mit sofortiger Wirkung beendet. Das haben viele Leser bei uns recherchiert.

Erst bei Lechner, dann Siematic und zuletzt Warendorf Küchen: Daniel Griehl sorgte zuletzt für einige Meldungen. Im Juni stieg er als geschäftsführender Gesellschafter bei dem Küchenproduzenten ein – und musste hier Anfang Dezember den Gang zum Insolvenzverwalter antreten.

Platz 10 belegt Poggenpohl mit den Managementveränderungen. Etwa eineinhalb Jahre nach der Übernahme von Poggenpohl durch die chinesische Jomoo Group verkündet Geschäftsführer Dirk Lange organisatorischen Änderungen im Rahmen des Erneuerungskurses. Dazu gehören einige personelle Neubesetzungen leitender Funktionen.

Zukunft des Wohnens ist eines der Leitthemen

Die Mietpreise steigen kontinuierlich und Wohnraum ist vor allem in den Ballungsräumen knapp. Materialmangel, Lieferprobleme und explodierende Energiepreise verstärken die angespannte Situation auf dem Wohnungsmarkt. Die „Bau“ 2023 nimmt sich im kommenden April des Themas an. Aussteller zeigen, wie durch technologische Lösungen günstiger und schneller gebaut werden kann. Und im Vortragsprogramm stellen Vertreter von Architektur und Wohnungswirtschaft Strategien für moderne und bezahlbare Wohnkonzepte vor.

Die Baubranche boomt. Aktuell zehren Bauunternehmen noch von vollen Auftragsbüchern. Doch der Schein trügt. Denn die Preise für Energie und Zinsen steigen, ebenso die Inflation. Auch die Herstellung von Baustoffen und Baumaterialien ist laut Zentralverband Deutsches Baugewerbe (ZDB) so teuer wie nie. Das alles verunsichert Investoren und Bauherren und führt dazu, dass Investitionen zurückgestellt und Baustellen eingestellt werden (müssen).

Die Folgen dieser Entwicklung sind jetzt schon sichtbar: Die Zahl der erteilten Baugenehmigungen für Wohnungen ist in den ersten sieben Monaten des Jahres um 2,1 Prozent, für Einfamilienhäuser sogar um 16,1 Prozent zurück gegangen. Laut Mieterbund fehlen aktuell 1,5 Millionen Wohnungen, vor allem in den Ballungszentren. Der ZDB mahnt deshalb die Harmonisierung des Baurechts, die Vereinfachung der Bauverordnungen und die Beschleunigung von Planungs- und Genehmigungsverfahren an.

Die Bundesregierung versucht gegenzusteuern. Sie braucht die Bau- und Wohnungswirtschaft, nicht nur um den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu sichern, sondern auch um die bis 2045 angestrebte Klimaneutralität zu erreichen. Denn der energieintensive Bausektor gehört zu den größten CO2 Emittenten. Es geht also darum, möglichst schnell bezahlbaren Wohnraum zu schaffen und dabei Umwelt, Klima und Ressourcen zu schonen.

400.000 Wohnungen pro Jahr sollen künftig gebaut werden, davon 100.000 geförderte Sozialwohnungen. „Eine große gesellschaftliche Aufgabe“, nennt Bundeskanzler Olaf Scholz dieses von der Bundesregierung ausgegebene Ziel. Wie es erreicht werden kann – was 2022 faktisch schon nicht mehr möglich ist – darüber hat sich das „Bündnis bezahlbarer Wohnraum“ Gedanken gemacht, ein Zusammenschluss von 35 Institutionen aus allen gesellschaftlichen Bereichen.

Im Oktober 2022 wurden in einem 65-seitigen Dokument 187 Maßnahmen vorgestellt. Eine davon ist die massive Förderung des sozialen Wohnungsbaus. 14,5 Milliarden Euro stellt der Bund bis 2026 dafür zur Verfügung. Im Bereich Klima setzt das Bündnis auf Bau- und Dämmstoffe sowie Gebäude- und Heiztechnik mit geringem CO2- Fußabdruck. Auch die Wiederverwertung von Baustoffen und -Materialien (Circular Economy) soll vorangebracht werden. Beim Baurecht haben die 16 Bundesländer zugestimmt, die Landesbauordnungen nach dem Vorbild der Musterbauordnung des Bundes möglichst zu harmonisieren. Öffentliche Planungs- und Genehmigungsverfahren sollen beschleunigt werden. Ganz wichtig: die Digitalisierung. Sie ist die Voraussetzung für schnelleres und effizienteres Planen und Bauen. Auch das serielle Bauen mit industrieller Vorfertigung hängt davon ab. Das Bündnis will ermöglichen, dass Bauantrage künftig bundesweit digital eingereicht werden können.

Bezahlbaren, möglichst auch noch klimagerechten Wohnraum zu schaffen, ist das eine. Zu berücksichtigen sind aber auch gesellschaftliche Entwicklungen, die neue Wohnkonzepte erfordern: Der Trend zum Home-Office und zu flexiblen Arbeitsmodellen bedingt vielseitig nutzbare Räumlichkeiten, der demographische Wandel verlangt altersgerechte und generationenübergreifende Lösungen. Eine davon sind partizipative Wohnmodelle, die Alt und Jung zusammenführen und Menschen aus der Anonymität der Großstadt herausholen. Die junge Generation, um die Jahrtausendwende geboren, ist besonders gesundheits- und umweltbewusst und will auch so leben und arbeiten: smart, gerne auf dem Land, möglichst flexibel und in Teilzeit.

Städten und Gemeinden, der Wohnungs- und der Bauwirtschaft erwachsen daraus herausfordernde Aufgaben. Denn Bauland ist rar, teuer und oft nicht im kommunalen Besitz. Kommunale und regionale Bodenfonds sollen dem entgegenwirken und Boden „bevorraten“, so die Pläne des Bündnisses. Eine schnellere Lösung verspricht die Umnutzung von Bestandsimmobilien. Aus Bürogebäuden, Fabriken oder Lagerhallen kann neuer Wohnraum entstehen, sofern das technisch und baurechtlich umsetzbar ist. Der Trend zum Homeoffice hat viele Büroflächen überflüssig gemacht. Studien der Arbeitsgemeinschaft für zeitgemäßes Bauen e. V. und des Eduard Pestel Instituts haben ergeben, dass alleine durch die Umnutzung von Büroflächen etwa 235.000 neue Wohnungen im innerstädtischen Bereich entstehen könnten.

Neben der Umnutzung sind unkonventionelle Ideen und flexible Konzepte gefragt, beispielsweise Wohnungen über Supermärkten oder auf Parkplätzen. Ein probates Mittel, Wohnraum zu schaffen, ist auch die Nachverdichtung, also die Schließung von Baulücken oder die Aufstockung bestehender Gebäude. „Dachflächen sind Bauflächen“, sagt Bundesbauministerin Klara Geywitz.

Wie die Zukunft des Wohnens aussieht, welche Konzepte Planer und Architekten verfolgen und welche Lösungen es bei Materialien und Technologien gibt, das zeigt die „Bau“ 2023 quer durch alle Ausstellungsbereiche sowie in den Vorträgen des Rahmenprogramms.

2022 war ein Jubiläumsjahr

Höcker Polytechnik gehört seit 60 Jahren zu den führenden Unternehmen der Branche. Teamgeist und die Begeisterung für innovative Technik stehen bei den „Polytechniker/innen“ im Vordergrund.

Als der Kaufmann Günther Höcker am 1. Juli 1962 die Handels- und Montagefirma Polytechnik gründete, legte er den Grundstein für eine beeindruckende Erfolgsgeschichte. Früh erkannte er die tatsächlichen Bedürfnisse des Marktes und konzentrierte sich auf die Entwicklung und Produktion von platz- und energiesparenden Absaug- und Filteranlagen. Unternehmerische Weitsicht und intelligent gesteuertes Wachstum führten 1991 zur logischen Konsequenz: Neben der bestehenden Produktion am Standort Hilter wurde in Polen ein Produktions- und Vertriebsstandort gegründet, der ein sehr wichtiger Bestandteil des Unternehmens ist.

1993 erfolgte der Generationswechsel: Günther Höcker übergab die Geschäftsleitung an seinen Sohn Frank, der ebenfalls konsequent auf Fortschritt setzte: Neben dem Ausbau des Geschäfts in den neuen Bundesländern forcierte er die Etablierung und Pflege eines Qualitätsmanagement-Systems. 2001 berief er den langjährigen Mitarbeiter und Prokuristen Christian Vennemann zum zweiten Geschäftsführer. Noch heute arbeiten die beiden Geschäftsführer erfolgreich zusammen.

2009 platzte der Unternehmensstandort Hilter aus allen Nähten; man musste dem Wachstum Tribut zollen. Frank Höcker entschied sich für die größte Einzelinvestition in der Unternehmensgeschichte: 2010 wurde ein neues Bürogebäude errichtet; 2012 folgte der Neubau des Logistikzentrums, welcher mit 3300 m2 Nutzfläche viel Lagerraum und Kommissionierfläche bietet. Durch die Übernahme der Pipgras Lackieranlagen GmbH wurde im Jahr 2014 das Produktportfolio von Höcker Polytechnik erweitert um den Bereich Lackieranlagentechnologie. 2015 ging ein weiteres Solarkraftwerk auf dem Dach der Fertigung in Betrieb; zusammen werden jährlich über 230.000 kW/h Strom erzeugt. Durch moderne Wärmepumpen-Heizungs- und Kühlanlagen sind die Gebäude seit 2021 von fossilen Brennstoffen weitgehend unabhängig. Seit 2016 ist das eingeführte Energiemanagementsystem gemäß ISO 50001 zertifiziert.

Im Jahr 2017 wurde Höcker Polytechnik mit der Tapio-Markteinführung weltweit der erste Hersteller von Absauganlagen, die 100 Prozent schnittstellenkompatibel zu Tapio sind. Darüber hinaus wurde das neue Laserzentrum im Werk II am Standort in Polen eröffnet und ein Jahr später wurde die komplett neuartige „MultiStar C Hybrid“-Filteranlage in den Markt eingeführt. Innovationen wie das neu entwickelte „Vacumobil“ mit IE5-Effizenz-Powerpack und der „Vacumobil MD160 Mitteldruck Entstauber“ wurden der Öffentlichkeit in den Jahren 2020 und 2021 vorgestellt und machen das Unternehmen bis heute erfolgreich.

Im Jahr 2021 begann der Neubau eines neuen zusätzlichen Firmengebäudes mit Parkhaus, dessen Fertigstellung für Ende dieses Jahres eingeplant ist. Hier werden die gesamte Elektrotechnik mit Schaltanlagenbau umsiedeln sowie die Abteilungen Konstruktion und der IT-Bereich. Auch dieser Neubau bekommt eine PV-Anlage mit nochmals knapp 150 kWp. Im kommenden Jahr wird weiter gebaut und die Produktion erweitert; ferner werden auch in Polen die Bagger im nächsten Jahr wieder rollen.

Heute ist Höcker Polytechnik nach eigenen Angaben einer der führenden Hersteller von Absaug- und Filteranlagen für die effiziente Prozessabfallentsorgung, für die holzverarbeitende Industrie, für die Kartonagen- und Wellpappenindustrie sowie für die Recylingindustrie in Deutschland und Europa und innovativer Hersteller von Lackierkabinen. Das breit gefächerte Produktprogramm umfasst ferner Brikettierpressen, Abfallverdichtungsanlagen, Shredder, Abscheider, Lüftungsanlagen und Energie-Effizienz-Systeme. Auf Wunsch wird jede Anlage von den Höcker-Ingenieuren auf die beim Kunden vor Ort herrschenden Bedingungen angepasst.

Ebenso wichtig wie die richtigen Produkte und das Planungsknowhow ist natürlich der Service vor, während und nach der Installation. Insgesamt 80 Monteure sorgen für schnelle Reaktionszeiten und kompetenten Service, wenn er gebraucht wird.

Höcker Polytechnik lebt die Themen wie Qualität, Nachhaltigkeit und Sicherheit. Das Qualitätsmanagementsystem ist gem. ISO 9001 zertifiziert und der hohe Qualitätsstandard wird durch das Qualitätssicherungsteam gewahrt. Die Produkte von Höcker Polytechnik sind auf geringen Energieverbrauch ausgelegt und das firmeneigene Energiemanagementsystem gemäß ISO 50001 zertifiziert. Die Produktsicherheit wird über DGUV und GS sowie amtliche Explosionsprüfungen bei Filteranlagen und Zellenradschleusen gewährleistet.

Höcker Polytechnik bedient weltweit alle wichtigen Märkte. Auf allen Kontinenten befinden sich eigene Vertriebsniederlassungen oder Handels- und Servicepartner. Rund um die Uhr wird dabei ein Kundenservice gewährleistet, der für eine maximale Betriebssicherheit der installierten Anlagen sorgt.

Bis heute wurden mehr als 60.000 Anlagen entwickelt, produziert und aufgebaut. Höcker Polytechnik ist einer der größten Arbeitgeber in Hilter a.T.W. mit hervorragenden Sozialleistungen, Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten; derzeit werden 32 Auszubildende ausgebildet.

„Always one idea ahead“ – der Claim von Höcker Polytechnik symbolisiert für alle Mitarbeiter die selbst auferlegte Verpflichtung, bereits heute Trends zu erkennen und Produkte zu entwickeln, die der Markt von morgen fordert.

Erster PU-Schaumstoffhersteller, dessen Klimaziele von der Science Based Targets-Initiative genehmigt wurden

Die Vita Group, einer der führenden europäischen Anbieter von Polyurethan-Weichschaum (PU), hat sich verpflichtet, unternehmensweite Emissionsreduktionsziele im Einklang mit der Initiative Science Based Targets (SBTi) festzulegen, die darauf abzielt, ehrgeizige Klimaschutzmaßnahmen im gesamten privaten Sektor weltweit voranzutreiben.

Vita mit Sitz in Manchester, ist damit nach eigenen Aussagen der erste Hersteller von PU-Schaumstoff, der sich wissenschaftlich fundierte Emissionsminderungsziele gesetzt hat, die dem Grad der Dekarbonisierung entsprechen, der erforderlich ist, um die Ziele des Pariser Abkommens zu erreichen – die globale Erwärmung auf deutlich unter 2°C über dem vorindustriellen Niveau zu begrenzen und die Bemühungen zur Begrenzung der Erwärmung auf 1,5°C fortzusetzen.

Das Target Validation Team des SBTi hat Vitas Scope-1- und Scope-2-Ziel eingestuft und festgestellt, dass es mit einem 1,5°C-Pfad übereinstimmt, der derzeit ehrgeizigsten Bestimmung, die im Rahmen des SBTi-Prozesses möglich ist. Vita hat sich außerdem verpflichtet, die absoluten Scope-3-Emissionen bis 2030 um 13,5 % zu reduzieren, ausgehend von einem Basisjahr 2019.

Die Ankündigung stützt sich auf den Anfang des Jahres veröffentlichten ersten Nachhaltigkeitsbericht von Vita, in dem detailliert dargelegt wurde, wie das Unternehmen kommerzielle Ziele mit moralisch und ethisch vertretbaren Geschäftspraktiken in Einklang gebracht hat. In den letzten zwei Jahren hat das Unternehmen seine direkten und indirekten Treibhausgasemissionen um 50 % reduziert. Zu den weiteren Erfolgen zählen die Verringerung der Abfallmenge auf nur 2,01 % und die Einführung der ersten Schaumstoffserie aus Rohstoffen, die aus Altprodukten gewonnen werden.

Diese bedeutenden Umwelterrungenschaften wurden im Vita-Nachhaltigkeitsbericht 2021 – Enhancing Everyday Life – dargelegt. Die im Bericht dargelegte Nachhaltigkeitsstrategie wurde in Zusammenarbeit mit Schneider Electric UK entwickelt, einem weltweit führenden Unternehmen im Bereich der digitalen Transformation von Energiemanagement und Automatisierung.

Ian Robb, CEO von The Vita Group, sagte: „Die Bestätigung unserer Klimaziele durch den SBTi ist der jüngste Meilenstein auf unserem Weg zur Nachhaltigkeit und ein sehr stolzer Moment für unser Unternehmen. Als wir Anfang des Jahres unseren Nachhaltigkeitsbericht vorstellten, haben wir nicht nur dargelegt, was wir getan haben, sondern auch, dass wir nicht aufhören werden, bis wir unsere bahnbrechenden Ziele erreicht haben, wie zum Beispiel bis 2040 keine Produktionsabfälle mehr zu deponieren.
Rasche und tief greifende Emissionssenkungen sind von entscheidender Bedeutung, wenn wir die globalen Emissionen vor 2030 halbieren und vor 2050 netto null erreichen wollen. Ich freue mich darauf, in den kommenden Monaten mit unserer Lieferkette und unseren Kunden darüber zu sprechen, warum sie sich uns anschließen sollten, um sich mit der Klimawissenschaft in Einklang zu bringen, indem sie sich ebenfalls zu wissenschaftlich fundierten 1,5°C- und Netto-Null-Zielen verpflichten.“

Die SBTi ist ein globales Gremium, das es Unternehmen ermöglicht, ehrgeizige Emissionsreduktionsziele im Einklang mit der neuesten Klimawissenschaft festzulegen. Ihr Ziel ist es, Unternehmen weltweit dazu zu bewegen, ihre Emissionen bis 2030 zu halbieren und bis 2050 auf Null zu reduzieren.

Die Initiative ist eine Zusammenarbeit zwischen dem CDP, dem Global Compact der Vereinten Nationen, dem World Resources Institute (WRI) und dem World Wide Fund for Nature (WWF) und ist eine der Verpflichtungen der We Mean Business Coalition. Die SBTi definiert und fördert bewährte Praktiken bei der Festlegung von wissenschaftsbasierten Zielen, bietet Ressourcen und Leitlinien zum Abbau von Hindernissen bei der Einführung und bewertet und genehmigt die Ziele von Unternehmen unabhängig.

Umfrageergebnis: Die Branche fühlt sich geggen Cyberkriminalität gewappnet

Bei der fünften Konferenz Effiziente Möbelfertigung in der Praxis“ haben wir wie jedes Jahr einige Fragen an das Auditorium gestellt. Die Teilnehmer konnten dabei mit dem Handy abstimmen. So konnten wir einige Stimmungsbilder einfangen. Alle Umfrageergebnisse – auch in Relation zu den Ergebnissen früherer Veranstaltungen – finden Sie in unserer nächsten Ausgabe.

Bei der Frage, wie die Gefahr durch Cyberkriminalität eingeschätzt wurde, kam es für uns zum überraschendsten Ergebnis: Ganze 72 Prozent der Abstimmenden gibt an, bestens auf Angriffe aus dem Netz vorbereitet zu sein. 22 Prozent sind bereits Opfer eines Angriffes gewesen. Nur sechs Prozent der Befragten gab an, dass Cyberkriminalität derzeit kein Thema sei. Wir drücken die Daumen, dass die Selbsteinschätzung der guten Vorbereitung wirklich zutrifft. Genug Angebote, sich zu informieren und den Schutz zu überprüfen gibt es heutzutage ja.

Pflanzt erneut Bäume

Bereits das dritte Jahr in Folge verzichtet Elka auf Weihnachtsgeschenke und unterstützt stattdessen ein Aufforstungsprojekt in der Region. Die Entscheidung fiel zu Gunsten des Forstreviers Enkirch-Irmenach und wartet mit einer Besonderheit auf. Der Gemeindewald Enkirch zählt mit über 1.000 Hektar Waldfläche zu den größten waldbesitzenden Gemeinden in Rheinland-Pfalz. Seit 2018 musste hier aufgrund der Borkenkäferkalamitäten ein Großteil der Nadelholzvorräte (überwiegend Fichte) vorzeitig bzw. außerplanmäßig genutzt werden. Dadurch sind knapp 80 Hektar Kahlflächen entstanden, die in den kommenden Jahren wieder bewaldet werden müssen. Als Ersatz für die geernteten Fichten wurden Kahlflächen in den vergangenen Jahren in der Regel wieder mit Douglasien aufgeforstet. Da auch die Douglasie zunehmend mit Schadinsekten, Pilzbefall und Trockenheit zu kämpfen hat, sollte man im Hinblick auf den Klimawandel über weitere alternative Nadelbaumarten nachdenken.

Im Gemeindewald Enkirch wurden daher im November 2022 zwei Versuchsanbauten mit einer Gesamtfläche von 0,7 Hektar angelegt, in denen das Wachstum von Atlas- und Libanonzeder näher untersucht und beobachtet werden soll. Beide Baumarten stammen aus dem Mittelmeerraum. Sie sind sowohl trocken- als auch kälteresistent.

In Deutschland gibt es aktuell wenig Erfahrungen mit dem forstlichen Anbau von Zedern. Umso wichtiger ist es, durch Versuchsbauten neue Erkenntnisse zu eventuellen Alternativbaumarten im Klimawandel zu gewinnen. Die ersten Bäume wurden Anfang November von der Elka-Geschäftsleitung zusammen mit dem Ortsbürgermeister von Enkirch, Roland Bender und dem Revierleiter Christoph Anton gepflanzt.

Elka unterstützt das Projekt mit 700 Libanonzedern, 700 Atlaszedern und 700 Douglasien und leistet somit einen wichtigen Beitrag für den Erhalt und die Stärkung unserer heimischen Wälder.

Strampeln für den guten Zweck

Drei Mal durchkreuzte die Corona-Pandemie die Pläne des betrieblichen Gesundheitsmanagements „Remmersfit“, Spenden für einen wohltätigen Zweck zu sammeln. In Kooperation mit dem Löninger Fitnessstudio „Fitness & Gesundheit“ konnte vor einigen Wochen die Indoor-Cycling-Veranstaltung endlich stattfinden, bei der 25 Remmers-Mitarbeitende sowie weitere Mitglieder des Fitnessstudios in drei Gruppen auf jeweils 20 Indoor-Fahrrädern für den guten Zweck in die Pedale traten. Dabei kam die beträchtliche Summe von 6.000 Euro zustande – je zur Hälfte gesponsert von der Remmers Gruppe und dem Fitnessstudio.

In dessen Räumen fand jetzt die offizielle Übergabe der Spendenschecks an die Vereine Elterninitiative Kinderkrebshilfe Emsland, Grafschaft Bentheim und Umgebung e.V. und Herzenswünsche e.V. statt, die damit ihre Arbeit auf solidem finanziellem Fundament fortführen können. „Wir freuen uns nicht nur über die sportliche Fitness unserer Mitarbeitenden, sondern vor allem auch darüber, dass eine solch erhebliche Summe zusammengekommen ist.“ so Monika Witte und Eugen Wolf vom betrieblichen Gesundheitsmanagement „Remmersfit“.

Feiert mit Küpeliler Endüstri AS die erste Platte

Eine „Erste Platte“ im wahrsten Sinne des Wortes produzierte am 3. Dezember der türkische Holzwerkstoffproduzent Küpeliler Endüstri AS: Am Standort Kutahya wurde die erste kontinuierlich produzierte OSB-Platte mit „Contiroll“-Pressentechnik in der Türkei verpresst.

Die neue OSB-Anlage mit einer „Contiroll“-Presse im Format 4‘ x 33,8 m, verlängerbar auf 48,7 m, markiert eine absolute Premiere im türkischen Markt. Zum Einsatz kommt sie bei bei Küpeliler Endüstri AS, einem Unternehmen, das seine Innovationsstärke in sieben Geschäftsbereichen umsetzt, neben der Holzwerkstoffindustrie zum Beispiel in der Zement- und der Verpackungsindustrie.

Die kontinuierliche Pressentechnologie optimiert im Vergleich zu herkömmlichen Taktpressenanlagen sowohl die Dickentoleranzen als auch die mechanischen Eigenschaften. Das „OSB-Contifinish“ sorgt zudem für eine exzellente Oberflächenqualität. Dies zahlt auf die generelle Hochwertigkeit der OSB ein, die Küpeliler Endüstri AS vorwiegend in der Bauindustrie platziert, zum Beispiel in Form von Verschalungen.

„Wir, Team Siempelkamp, gratulieren unserem Partner nicht nur herzlich zu diesem Meilenstein, sondern sagen herzlich ‚Dankeschön‘ für die tolle Zusammenarbeit. Es war eine Freude, dieses Projekt gemeinsam umsetzen zu dürfen und mit dieser Premiere eine neue Benchmark im türkischen Markt zu setzen“, so Ulrich Kaiser, Head of Sales Holz/Neuanlagen bei Siempelkamp.