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Autor: Möbelfertigung

pro-K

Sven Weihe ab sofort für Kommunikation verantwortlich

Der Pro-K Industrieverband Halbzeuge und Konsumprodukte aus Kunststoff e.V. hat einen neuen Kommunikationsverantwortlichen: Seit 1. Januar 2023 füllt Sven Weihe die Position aus. Der 48-jährige studierte Germanist und Historiker widmet sich in seiner neuen Funktion der Pressearbeit, der Mitglieder- und Digitalkommunikation sowie Bildungs- und Public Affairs-Themen. Er arbeitet dabei eng mit pro-K-Hauptgeschäftsführer Ralf Olsen zusammen.

„Die kunststoffverarbeitende Industrie steht vor vielfältigen Herausforderungen, etwa bei der Erfüllung des Green Deals, der Fachkräftesicherung und dem Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit. Sven Weihe verfügt über langjährige Erfahrungen in Fragen der Verbandspositionierung, der Zielgruppenansprache und im politischen Umfeld. Mit diesem Hintergrund wird er die Kommunikation bei pro-K entscheidend weiterentwickeln – extern wie intern“, sagt Ralf Olsen zur Neubesetzung.

Übernimmt Vorarlberger Traditionsunternehmen Bertschenergy

Jedes Unternehmen muss heutzutage auf die Energiewende vorbereitet sein oder noch besser, ein Teil davon sein. Darum hat Dieffenbacher zum 1. Januar 2023 das gesamte Know-how sowie alle wesentlichen Vermögensgegenstände des Kraftwerkbauers Bertschenergy mit Sitz in Bludenz, Westösterreich, übernommen. Dafür wurde ein neues Tochterunternehmen namens Dieffenbacher Energy gegründet.

Neben der klassischen Rostfeuerung, welche Dieffenbacher seit vielen Jahren erfolgreich in Energieanlagen einsetzt, werden nun auch Wirbelschichtfeuerungsanlagen für Festbrennstoffe, Gas- und Dampfturbinen zur Strom- und Dampfproduktion sowie industrielle Abhitze-Systeme angeboten werden. Die Akquisition bedeutet für Dieffenbacher somit eine Erweiterung der Geschäftsfelder, da zukünftig Kraftwerke für verschiedenste Brennstoffe zur Wärme- und Stromerzeugung angeboten werden können.

Dieffenbacher wird den bisherigen Unternehmenssitz in Bludenz (Vorarlberg) weiter nutzen und plant, alle 150 Mitarbeiter zu übernehmen. „Das vorhandene Know-how der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und die fortschrittlichen Technologien passen hervorragend zur strategischen Ausrichtung unseres Unternehmens. Sie sind eine perfekte Ergänzung für unsere Business Units Wood und Recycling. Wir werden den Standort nachhaltig weiterentwickeln und möchten mit unserer sprichwörtlichen Verlässlichkeit dadurch sowohl Kunden als auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine langfristige Perspektive geben“, so CEO Christian Dieffenbacher.

Dieffenbacher und Bertschenergy haben schon in der Vergangenheit Kundenprojekte gemeinsam erfolgreich relaisiert. Dieffenbacher geht daher davon aus, die notwendigen organisatorischen Maßnahmen zur Integration von Mitarbeitern und Unternehmen noch im Januar abzuschließen.

Bereits 65 Prozent der verfügbaren Fläche beim „Branchentag Holz“ ausgebucht

Der 17. „Branchentag Holz“ des Gesamtverbandes Deutscher Holzhandel e.V. (GD Holz) findet vom 7. bis 8. November in der Halle 8 der Koelnmesse statt. Der Vorverkauf für die Veranstaltung startete bereits im vergangenen November. Laut dem Veranstalter haben bereits jetzt 87 Aussteller einen Messestand gebucht. Damit ist mehr als 65 Prozent der verfügbaren Fläche bereits vergeben. Der „Branchentag Holz“ findet jetzt bereits zum zehnten Mal in Köln statt und kombiniert an zwei Tagen die Netzwerkmöglichkeiten einer Messe mit einem Kongress. Ab sofort können alle interessierten Unternehmen ihren Stand auf www.branchentag.de buchen. „Wir rechnen wie bereits 2021 mit ca. 3000 nationalen und internationalen Fachbesuchern sowie 1500 Gästen zum Branchenabend“, so Thomas Goebel, Geschäftsführer des GD Holz. Die Besucher erwartet in diesem Jahr neben der vielfältigen Ausstellung auch ein neu aufgestelltes Forum mit hochkarätigen Fachvorträgen. „Wir wollen den Fachbesuchern neben der Kontaktpflege mit Kollegen vermehrt die Möglichkeiten bieten, den Branchentag Holz auch als Informationsplattform zu nutzen“, betont Thomas Goebel weiter.

Wie in den Vorjahren wird auch 2023 wieder der Innovationspreis „Woody Award“ ausgeschrieben. Ab Februar sind die Zielgruppen dann aufgefordert, ihre Bewerbungen beim GD Holz einzureichen. Am ersten Messetag findet vor Publikum und Fachpresse die feierliche Verleihung des „Woody Award“ statt.

Neuer Service für Handwerkskunden

Möbelbeschläge von Hettich haben einen hohen Bekanntheitswert im Fachhandwerk. Viele Tischler und Schreiner nutzen den Hettich eShop, um dort auf die umfangreichen Produktinformationen zuzugreifen. Zur Bestellung konnten sie ihren Warenkorb jedoch bislang nicht direkt an einen Online-Shop des Fachhandels übergeben. Diese Lücke hat Hettich nun mit einem digitalen Tool des Anbieters Nexmart geschlossen.

Im mehrstufigen Vertrieb ist die Digitalisierung des Vertriebs besonders anspruchsvoll: Tischler und Schreiner können nicht direkt bei Hettich kaufen, denn der Vertrieb der Hettich-Produkte erfolgt über Partner im Fachhandel. Jan Hübschmann, Vertriebsleiter Handel/Handwerk für Zentraleuropa bei Hettich: „Unsere Handwerkskunden informieren sich sehr häufig zu unseren Produkten im Hettich eShop, und sie können dort auch alle benötigen Produkte auf einer Bestellliste sammeln.“ – Um die ausgewählten Artikel im Fachhandel zu kaufen, mussten jedoch bisher beim Handelspartner alle Informationen wieder neu erfasst werden.

„Wir investieren in die digitale Zukunft und wollen damit unseren Service für Handel und Handwerk ständig verbessern. Hettich-Produkte zu kaufen muss einfach sein“, so Hübschmann. „Mit ,Retail Connect‘ haben wir eine Prozesslücke in unserer Customer Journey erfolgreich geschlossen. Unsere Handwerkskunden profitieren weiterhin von der hohen Datenqualität und den vielen Produktinformationen im Hettich eShop. Gleichzeitig erhalten sie nun den direkten Zugang zu unserem Händlernetzwerk. Dort sehen sie sofort, bei welchen unserer gelisteten Handelspartner das jeweilige Produkt aktuell verfügbar ist – und dann bestellen sie ganz einfach und direkt im Online-Shop des gewählten Händlers.“

Der Warenkorb aus dem Hettich eShop wird dabei vollständig in den Online-Shop des Handelspartners übergeben. Oder der Kunde lässt das Produkt am stationären POS für sich reservieren, lässt sich beraten und schließt dann den Kauf ab. Von dieser Verbindung profitieren alle Beteiligten im Prozess: Hersteller, Handwerk und Handel. Hettich hat mit diesem Angebot einen weiteren wichtigen Digitalisierungs-Schritt vollzogen und unterstützt seine Kunden und Partner nun noch effizienter und zielgenauer in ihrem Arbeitsalltag.

Donald Schieren wird Nachfolger von Harald Kastner

Vor gut einem Jahr als langjähriger Einkaufschef der MHK ausgeschieden, wird Donald Schieren nun Einkaufsleiter international beim Systemverbund Der Kreis. Anlass ist die altersbedingte Neubesetzung des Postens, da Einkaufsleiter Harald Kastner zum Ende des Jahres in den Ruhestand geht.

Donald Schieren (58) war rund 24 Jahre bei der MHK Group für den Einkauf verantwortlich und war seit 2018 auch Vorstandsmitglied. Im Januar bei der Leonberger Konkurrenz gestartet, wird es in diesem Jahr eine Übergangsfrist gemeinsam mit Harald Kastner geben. Für den Einkauf im Inland bleibt indes Achim Mürdter zuständig.

Schieren berichtet direkt an Verbandsgeschäftsführer Ralph Leimbach. Erwartet wird, dass er mit seinem Knowhow zum Impulsgeber für den strategischen Einkauf und den Ausbau des Europageschäfts der bereits international ausgerichteten Leonberger Verbundgruppe wird. So betont Ralph Leimbach: „Mit Donald Schieren können wir unser Einkaufsteam deutlich verstärken. Wir freuen uns, dass wir mit ihm einen national wie international erfahrenen Einkaufsprofi gewinnen konnten, der unseren Wachstumskurs weiter vorantreiben und Mitgliederinteressen stärken wird. Gleichermaßen wichtig ist auch die menschliche Komponente – als guter Teamplayer passt er perfekt zur Einkaufscrew.“

Lanciert Whitepaper mit fünf Grundprinzipien für ein erfolgreiches Büro in einer hybriden Arbeitswelt

In einem neuen Whitepaper zur hybriden Arbeitswelt stellt Kinnarps fünf Grundprinzipien vor, die Entscheidern helfen, eine nachhaltige und erfolgreiche Büroumgebung zu entwickeln. Das Whitepaper erhält auf 17 Seiten konkrete Tipps, wie Unternehmen sowie Klima und Umwelt von Gesundheit, Produktivität und Kreativität profitieren können.

Das erste der fünf Prinzipien betrifft das Thema der nachhaltigen Entscheidungen. Aber was bedeutet dies eigentlich im Hinblick auf eine neue Inneneinrichtung? Die Leser erhalten hierzu in jedem Kapitel eine Checkliste, die dabei hilft, das Prinzip in die Tat umzusetzen.

Wichtig ist auch die frühzeitige Analyse der Bedürfnisse eines Unternehmens: „Planen und analysieren Sie Ihre Anforderungen – Ihre Vorbereitungsarbeit bedingt das Endergebnis“ heißt Prinzip Nr. 2. Eine Arbeitsplatzanalyse ist ein nützliches Instrument, um Anforderungen zu ermitteln. Sie unterstützt beim Changemanagement, bietet eine Auswertung der aktuellen Situation und hilft, wertvolles Wissen und nützliche Daten zu sammeln, bevor ein Büro gestaltet wird.

Darüber hinaus ist das Wohlbefinden der Mitarbeitenden am Arbeitsplatz ein wesentlicher Faktor – sowohl im „War for Talents“, als auch in der Zusammenarbeit der Teams im Büro. „Gesundheitsfördernde Umgebungen mit ganzheitlicher Ergonomie gestalten“ heißt daher das dritte Prinzip. Viele Faktoren tragen dazu bei, wie die Menschen sich im Büro fühlen und was Sie leisten. Dazu gehören physische Faktoren wie das Bürolayout, Akustik, aber auch soziale Faktoren wie die Arbeitsatmosphäre. Kinnarps sorgt mit dem Konzept der „Ganzheitlichen Ergonomie“ dafür, das ergonomische Ganze im Blick zu behalten.

Ein weiteres Prinzip ist das einer flexiblen Einrichtung, die immer wieder für verschiedene Arbeitsanforderungen geändert werden kann. Da beim hybriden Arbeiten funktionierende Technik Voraussetzung ist, fordert Kinnarps als fünftes Prinzip, das physische und das digitale Büro zu verbinden.

Während der „Orgatec“ konnten die Besucherinnen und Besucher die fünf Prinzipien für ein gelungenes Büroumfeld auch am Kinnarps-Stand als Stationen durchlaufen. Auf der „Stockholm Furniture Fair“ im Februar besteht erneut die Gelegenheit, die fünf Grundprinzipien am Messestand kennenzulernen.

Mit dem Whitepaper liegt nun auch ein praktischer Ratgeber für die Umsetzung vor. Es kann hier auf der Kinnarps Website heruntergeladen werden.

Restrukturierung in Asien und Stellenabbau

Um sich an die aktuelle Marktentwicklung anzupassen und die Wettbewerbsfähigkeit weiterhin zu gewährleisten, setzt Ekornes aktuell einige operative Anpassungen um. Dazu gehören eine Restrukturierung in Asien, Maßnahmen zur Steuerung der Kosten- und Margenentwicklung, sowie ein Stellenabbau in Norwegen.

Während die Nachfrage nach Wohnmöbeln während der Covid-19-Pandemie von 2020 bis ins Jahr 2022 hinein deutlich gestiegen ist, kehrt die Nachfrage nun wieder auf das Niveau vor der Pandemie zurück. In Kombination mit einer allgemeinen Verlangsamung der Weltwirtschaft wirkt sich dies negativ auf die Umsatz- und Auftragsentwicklung aus, erklärt das Unternehmen. „Gleichzeitig übt die Kosteninflation Druck auf die Margen aus, insbesondere bei Rohstoffen und Transport, was sich im vierten Quartal 2022 und bis 2023 negativ auf das Konzernergebnis auswirkt.“ Interims-CEO Fredrik Ødegård Nilsen betont: „Das Marktumfeld verändert sich und Ekornes muss die Produktionskapazitäten anpassen und die Rentabilität schützen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Unsere führenden Produkte und Marken werden auf der ganzen Welt verkauft, und wir müssen kosteneffizient und flexibel sein, um uns gut um unsere Kunden, Partner und Mitarbeiter zu kümmern.“

Daher will Ekornes jetzt seine Produktionskapazitäten in der gesamten Gruppe ausbauen und gleichzeitig einen Personalabbau realisieren. Der Standort in Norwegen soll um bis zu 150 Stellen reduziert werden. Dies kommt zusätzlich zu einer Reduzierung der Betriebskapazität um 80 Vollzeitstellen, die seit September letzten Jahres eingeführt wurde. Darüber hinaus werden die Supportfunktionen und die Zentrale um bis zu 40 Vollzeitstellen verkleinert.

In der Region Asien-Pazifik wird Ekornes die Aktivitäten in Thailand konzentrieren, die Aktivitäten in Vietnam einstellen und die Belegschaft um etwa 700 Vollzeitstellen reduzieren. Ekornes hat erhebliche Investitionen in die Produktionsstätte in Thailand getätigt, um die Konzentration aller asiatischen Aktivitäten an einem Standort zu ermöglichen. Dieser Prozess wird im ersten Quartal 2023 abgeschlossen.

Zudem setzt die Gruppe weitere Preiserhöhungen um, um die Auswirkungen der gestiegenen Kosten abzumildern. Sie wird neben der Optimierung des Produktportfolios auch die Investitionsausgaben und indirekten Kosten reduzieren, um die Rentabilität und finanzielle Robustheit zu schützen.

Ulrich Rotte Anlagenbau & Fördertechnik

Produktschautag am 31. Januar

Mit Rotte Anlagenbau & Fördertechnik die Zukunft des Maschinenbaus erleben: Der Maschinenbauer aus Salzkotten veranstaltet am 31. Januar einen Produktschautag und informiert in diesem Zuge über die innovative Anlagentechnik und realisierte Projekte rund um die Themen „Flexible Fertigung“, „Individuelles Kommissionieren und Sortieren“ sowie „Ganzheitliche Intralogistiklösungen“. Hierbei ist hervorzuheben, dass Rotte in den letzten Jahren bei vielen namhaften großen Möbelproduzenten neuartige Konzepte umsetzen durfte.

Besucher des Rotte Produktschautags dürfen sich auf interessante und hoch automatisierte Lösungen für unterschiedlichste Fertigungs- und Logistikprozesse freuen. Zudem gibt es die Möglichkeit, direkt vor Ort mit dem gesamten Rotte Team in engen Austausch zu kommen.

Rotte versteht die Veranstaltung als Plattform für das Networking mit fachkundigen Experten, Anwendern und Entwicklern, stellt Einblicke in neuste Maschinenbautrends in Aussicht. In Anschluss an den Produktschautag, den Partner von Rotte wie beispielsweise Optonic, Unity, EK Robotics, Imess, SLM Solutions und 3Tec ab 10 Uhr mit Fachvorträgen bereichern, gibt es ab 18 Uhr ein Networking-Dinner.

Direkt zur Anmeldung geht es HIER.

Wurde von Nevotex AB übernommen

Ein gutes Gefühl! – diesen Zusatz zum Firmennamen gab sich die Art Novel Textil GmbH aus Ebersdorf bei Coburg im Jahr 2015. Und dieses gute Gefühl hat der deutsche Stoffgroßhändler auch bei der Übernahme durch Nevotex AB. Offiziell ist Art Novel Textil jetzt eine 100-prozentige Tochter von Nevotex und wird in Nevotex Art Novel GmbH umbenannt.

Seit Herbst 2022 wurde mit Nevotex verhandelt. „Nordeuropas führender Lieferant von Stoffen, Leder und technischen Materialien für die Innenarchitektur und die Möbelindustrie“, wie sich die Schweden auf Linkedin beschreiben, ist seit langem daran interessiert, sich auf dem deutschen Markt zu etablieren. Die Gespräche liefen zur Zufriedenheit beider Partner.

„Diese Übernahme schafft Raum für Nevotex, um sich auf dem deutschen Markt zu etablieren. Zudem eröffnet die Partnerschaft neue Absatzkanäle auf dem europäischen Kontinent, die wir mit unserer breiten Produktpalette erschließen können. Die Unternehmen ergänzen sich und stärken unsere Position auf dem Markt“, sagt Thom Nilson, CEO der Nevotex Group.

„Wir sehen Nevotex als einen starken Partner, der Art Novel langfristige Entwicklungsmöglichkeiten bietet. Wir sehen großes Potenzial, unsere Unternehmen gemeinsam weiterzuentwickeln und ein professioneller, zuverlässiger Lieferant mit erweitertem Produktportfolio zu sein“, sagt Stephan Eckerlein, CEO von Nevotex Art Novel.