Zum Hauptinhalt springen

Autor: Möbelfertigung

Schürfeld-Gruppe erhöht Beteiligung

Die Schürfeld Gruppe, Hamburg, hat der Gesellschaft gestern mitgeteilt, dass sie ihre Beteiligung an der Gesellschaft erhöhen werde. Sie hat ferner mitgeteilt, dass sie über die PKG Schürfeld GmbH bereits heute ca. 4,6 Prozent der Aktien an der Surteco Group SE halte. Die PKG Schürfeld GmbH habe einen Vertrag über den Erwerb einer weiteren Beteiligung in Höhe von ca.15,7 Prozent des Grundkapitals abgeschlossen, der im Januar 2021 vollzogen werden solle. Mit Vollzug des Kaufvertrags werde sich die Beteiligung an der PKG Schürfeld GmbH an der Surteco Group SE auf insgesamt ca. 20,34 Prozent erhöhen. Verkäuferin der Aktien sei die Klöpfer & Königer Management GmbH, Garching. Diese hatte ihre Mitgliedschaft im Aktionärspool zum Ablauf des 31. Dezember 2020 gekündigt. Der Vollzug des Kaufvertrages erfolge, so die Mitteilung der Schürfeld-Gruppe, voraussichtlich Anfang Januar 2021. Er stehe unter dem Vorbehalt der erforderlichen Kartellfreigaben.

HDH

Holzindustrie trotzt der Corona-Krise – aber Aussichten verschlechtern sich wieder

Noch lassen die Zahlen hoffen und verdeutlichen, dass sich die Holzindustrie in der Corona-Krise in den meisten Teilsegmenten bisher gut schlägt: Wie schon in den Vormonaten fiel das Geschäftsklima im Oktober deutlich besser aus als im gesamten verarbeitenden Gewerbe in Deutschland. Dessen Wert blieb mit plus 1,6 Punkten deutlich hinter dem entsprechenden Wert von plus 12,5 Punkten der Holzindustrie zurück. Grund hierfür ist insbesondere, dass die heimische Nachfrage noch intakt ist: 70 Prozent des Absatzes der Holzindustrie finden im Inland statt.

Insgesamt schätzen die Unternehmenslenker der Holzindustrie ihre aktuelle wirtschaftliche Lage den sechsten Monat in Folge positiv ein, der Wert liegt im Oktober bei plus 19,8 Punkten (September: plus 14,1 Punkte). Die Erwartungen für die kommenden Monate fielen im Vergleich zum Vormonat (plus 14,8 Punkte) aber wieder negativer aus – der aktuelle Wert liegt bei +5,4 Punkten. Insgesamt sank der Konjunkturindikator des Hauptverbandes der Deutschen Holzindustrie (HDH) im Oktober leicht auf plus 12,5 Punkte (Vormonat: plus 14,7 Punkte). Zum Vergleich: Während des Lockdowns im April lag der HDH Konjunkturindikator bei -62,3 Punkten. Der durch die erste Pandemie-Welle im Frühjahr verursachte Einbruch wurde von der deutschen Holzindustrie somit weitgehend überwunden.

Trotz der guten Entwicklung bleibt die Stimmungslage in den einzelnen Segmenten der Holzindustrie uneinheitlich. Die Unternehmen in der Sägeindustrie (plus 45,3 Punkte), in der Holzwerkstoffindustrie (plus 57,9 Punkte), im Baunahen Bereich der Holzindustrie (plus 74,5 Punkte) und insbesondere im Holzfertigbau (plus 90,6 Punkte) schätzen ihre aktuelle Situation als sehr positiv ein. Dagegen beurteilt die Möbelindustrie ihre aktuelle Geschäftslage (minus 4,1 Punkte) verhalten und die Holzverpackungsindustrie (minus 26,1 Punkte) deutlich negativ.

Die Erwartungen für die kommenden sechs Monate sind in den meisten Teilbranchen pessimistischer als die aktuelle Einschätzung und lassen vor dem Hintergrund der sich wieder verschärfenden Pandemie-Situation eine Verschlechterung der Lage befürchten. Einzige Ausnahme bildet noch die Holzwerkstoffindustrie: Hier erwarten die Unternehmen eine deutliche Verbesserung.

Hintergrund: Der HDH-Konjunkturindikator stützt sich auf die Ergebnisse der monatlich durchgeführten Konjunkturumfragen des Münchner ifo-Instituts. Dabei handelt es sich um eine Befragung von repräsentativen Unternehmen aus den bedeutendsten Segmenten der Holzindustrie. Die Werte der Indikatoren bewegen sich zwischen plus 100 (alle Meldungen positiv) und minus 100 (alle Meldungen negativ) Punkten.

„German Brand Award“ 2021

Bewerbungsphase startet im Dezember

Die Bewerbungsphase hat begonnen: Präsentiert vom Rat für Formgebung und dem German Brand Institute werden für den „German Brand Award“ 2021 ab sofort die innovativsten Marken und besten Strategien konsequenter Markenführung sowie nachhaltiger Markenkommunikation ausgezeichnet. Zur Teilnahme aufgerufen sindUnternehmen, Agenturen und Marketeers weltweit.

Die Preisverleihung und die „German Brand Convention“ – ein Dialogformat für Wissensaustausch und Networking – finden im Juni 2021 in Berlin statt. Der „German Brand Award“ bietet damit Marken-, Kommunikations- und Marketing-Experten ein Forum und fördert den Diskurs aktueller Themen und zukünftiger Strategien.

Der Award 2021 ist in zwei Wettbewerbe unterteilt: „Excellent Brands“ prämiert die besten Produkt- und Unternehmensmarken einer Branche. „Excellence in Brand Strategy and Creation“ zeichnet die stärksten Kampagnen, Konzepte und Strategien einzelner Fachdisziplinen aus. Auf die Wettbewerbe abgestimmte Zusatzkategorien dienen dazu, branchen- und disziplinübergreifend die „Best of Best“ ausfindig zu machen.

Die wichtigsten Informationen im Überblick:

  • Informationen und Anmeldung unter anmelden.german-brand-award.com
  • Early Bird-Deadline: 04. Dezember 2020
  • Anmeldeschluss: 12. Februar 2021
  • Die Preisverleihung inkl. German Brand Convention findet am 17. Juni 2021 in Berlin statt

Der Jury gehören an:

  • Dr. Saskia Diehl, Geschäftsführerin und Miteigentümerin GMK Markenberatung, Köln
  • Günter Moeller, Geschäftsführer hm+p Hermann, Moeller + Partner, München
  • Stefan Raake, Geschäftsführer AMC Finanzmarkt GmbH, Düsseldorf
  • Prof. Mike Richter, Fachbereich Gestaltung, Hochschule Darmstadt, Mitgründer iconmobile group und banbutsu, Veritas Entertainment, Berlin
  • Prof. Dr. Simone Roth, Professur für Marketing Hochschule Ruhr West, Mülheim
  • Christian Rummel, Deputy Global Head of Brand Communications & Corporate Social Responsibility Deutsche Bank AG, Frankfurt am Main

Landesentscheid „Die Gute Form“ 2020

Jakob Claußen aus Altrip hat den rheinland-pfälzischen Landesentscheid „Die Gute Form“ gewonnen. Mit seinem Gesellenstück, einem Schreibtisch aus Kirschbaum, sicherte sich der Jung-Tischler den ersten Platz des Nachwuchs-Designwettbewerbs und wird das Land Rheinland-Pfalz im kommenden Jahr beim Bundesentscheid vertreten. Die Siegerehrung fand coronabedingt unter Ausschluss der Öffentlichkeit Leyendecker HolzLand in Trier statt. Schirmherr des Wettbewerbs war der Präsident des Rheinland-Pfälzischen Landtags Hendrik Hering.
Unter dem Motto „Die Gute Form – Tischler gestalten ihr Gesellenstück“ veranstaltet der Landesinnungsverband des rheinland-pfälzischen Tischlerhandwerks TischlerRheinland-Pfalz jedes Jahr einen Nachwuchs-Designwettbewerb für junge Tischlerinnen und Tischler, die ihre Gesellenprüfung erfolgreich absolviert haben. Im Fokus stehen die Gesellenstücke des Branchennachwuchses, die von einer Fachjury vor allem unter dem Gesichtspunkt der zeitgemäßen Gestaltung bewertet werden. Jede Tischler-Innung aus Rheinland-Pfalz hatte im Vorfeld die Möglichkeit, ihre besten Gesellinnen und Gesellen für den Landesentscheid „Die Gute Form“ 2020 zu nominieren – so qualifizierten sich insgesamt 17 Teilnehmerinnen und Teilnehmer für die Finalrunde in Trier.

Den ersten Platz sicherte sich der Altriper Jakob Claußen (Ausbildungsbetrieb: F. Jung Möbelschreinerei GmbH, Ludwigshafen), der die Jurymitglieder mit seinem Gesellenstück überzeugen konnte: „Ein reduziertes Möbel, das seinen besonderen Charakter aus der Linienführung bezieht. Der Schreibtisch hat von jeder Seite einen anderen Charakter und ist doch immer schlüssig in der Formgebung. Von der Nutzerseite her präsentiert er sich offen und filigran, fast wie ein Freischwinger, dessen Anmutung er reflektiert. Die Rückseite wirkt durch die graue Front mit den eingeschobenen Beinen fast schon monolithisch. Durch den gelungenen Materialmix aus grauem ,Fenix‘ und Kirschholz hat das Möbelstück eine gleichzeitig moderne als auch wohnliche Ausstrahlung. Das Gestaltungskonzept ist schlüssig durchgehalten und entspricht in jeder Beziehung den Kriterien des Wettbewerbs ,Die Gute Form‘“, begründete die Jury ihr Urteil.

Den zweiten Platz belegte Josef Pinn aus Trier (Ausbildungsbetrieb: Norbert Brakonier Möbeltischlerei, Gusterath-Tal) mit seiner Sitzbank „Amos“, Dritter wurde Mohammad Karoom aus Trier (Ausbildungsbetrieb: Schreinerei Adams GmbH, Trier) mit seinem Gesellenstück „Barschrank mit Koffertüren“. Von der Jury belobigt wurden außerdem der „Schreibtisch mit Klavierintarsien“ von Maximilian Fuchs (Ausbildungsbetrieb: Weber Innenausbau GmbH, Wittlich) sowie der „Schreibtisch“ von Marius Windhausen (Ausbildungsbetrieb: Bulbaum GmbH, Bitburg).

Alle Gewinner durften sich darüber hinaus über Preisgelder freuen: Für den ersten Platz gab es 500 Euro, für den zweiten Platz 350 Euro und für den dritten Platz 200 Euro. Die beiden Belobigungen wurden mit jeweils 50 Euro prämiert. Zusätzlich erhielten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Finalrunde professionelle Fotos ihrer Stücke sowie das Video-Grußwort des Landtagspräsidenten Hendrik Hering auf einem USB-Stick.

Erste Einblicke in den neuen Katalog online möglich

Im Januar 2021 wird der neue „Große Häfele“ an alle Geschäftspartner verschickt. Ein erster Blick auf das Kapitel mit den innovativen „Topco“-Services kann ab sofort unter www.haefele.de mit dem Suchbegriff „Topco“ geworfen werden.

Mit „Topco“-Produkten und Dienstleistungen nach Maß sichern sich Schreiner, Tischler und Innenausbauer ihren Vorsprung am Markt, dank fertig konfektionierter Komponenten zum direkten Einbau in Möbel und Einrichtungen ab der Stückzahl 1.

Highlights im „Topco“-Angebot sind die zu jedem Kundenwunsch  passenden Komplettschubkästen von Häfele. Sie sind fix und fertig vormontiert – Zargen, Boden, Rückwand – alles schon dran. So spart man Zeit, Geld und Ressourcen. Häfele Konfiguratoren erleichtern die Online-Bestellung rund um die Uhr.

Mit neuer Arbeitsplatten-Kollektion und neuem POS-Auftritt in den Bauhaus-Fachcentren

Kunden von Bauhaus in Deutschland steht ab sofort eine vollständig überarbeitete Arbeitsplatten-Kollektion von Resopal zur Verfügung. Hierfür wurden in den letzten Monaten 144 Fachcentren in Deutschland mit einem neuen POS-Auftritt ausgestattet. Darüber hinaus stellt Resopal auch die passenden Nischenrückwände, Zubehörartikel sowie eine neue Kollektion an Fensterbänken zur Verfügung. Im nächsten Jahr folgt der internationale Roll-Out mit weiteren 100 Märkten in Europa.

„Wir sind sehr stolz, dass wir die langjährige und erfolgreiche Partnerschaft mit Bauhaus weiter ausbauen können. Wir sind davon überzeugt, dass die neue Produktvielfalt und vor allem auch der neue Auftritt am Point of Sale die Kunden der Bauhaus-Fachcentren begeistern wird“, erklärt Vanessa Hörmann von Hörbach, Brand Managerin von Resopal.

Auswertung des dritten Quartals 2020

Es lässt sich nicht anders deuten: Die Verkäufe der italienischen Maschinen- und Werkzeughersteller für die Holzbearbeitung und Möbelherstellung bleiben deutlich hinter den Erwartungen zurück. Gegenüber dem Vergleichsquartal in 2019 gibt es einen Auftragsrückgang um 10,1 Prozent. Innerhalb Italiens gab es sogar einen Rückgang um 32,3 Prozent, die internationale Nachfrage verzeichnete nur ein Minus von einem Prozent. Gemessen an dem “Corona-Sonderjahr 2020” und vor allem dem schwierigen zweiten Quartal gab es allerdings bereits wieder einen Anstieg der Aufträge um mehr als 40 Prozent.

Die Quartalsumfrage des Acimall unter den Mitgliedern ergab, dass die Auftragsreichweite aktuell bei 3,1 Monaten lieg. Aufgrund ausbleibender Aufträge im zweiten Quartal war dieser Wert auf 2,4 Monate gesunken. Seit Anfang 2020 stiegen die Preise um 0,6 Prozent.

Der Umsatzrückgang im Vergleich zum gleichen Quartal im Jahr 2019 beträgt 9,5 Prozent, im zweiten Quartal 2020 war es ein Minus von 29,8 Prozent verglichen mit 2019.

Ergebnis der Auswertung ist darüber hinaus ist ein positiver Produktionstrend bei 47 Prozent der befragten Unternehmen, 18 Prozent hatten einen weiteren Rückgang und 35 Prozent einen stabilen Geschäftsverlauf. 65 Prozent werden ihre Belegschaft stabil halten, 29 gehen davon aus, Entlassungen vorzunehmen zu müssen und nur sechs Prozent planen Mitarbeiter einzustellen. Hinsichtlich der Lagerbestände gaben 65 Prozent stabile Zahlen an, bei sechs Prozent stiegen die Bestände, bei 29 Prozent nahmen sie ab.

„Stockholm Furniture & Light Fair“

Fällt 2021 aus – Nächste Ausgabe vom 8. bis 12. Februar 2022 geplant

Als Reaktion auf die anhaltend angespannte Corona-Lage, wird die „Stockholm Furniture & Light Fair“ im Februar 2021 (9. bis 13.02.) nicht stattfinden. Die nächste Ausgabe soll vom 8. bis 12. Februar 2022 über die Bühne gehen.

Unterstützt regionales Forschungszentrum

Als langjähriger Partner der TH Deggendorf unterstützt die Einhell Germany AG schon seit über 15 Jahren die Forschung der Hochschule. Mit der Eröffnung des neuen Forschungszentrums Moderne Mobilität in Plattling vergangene Woche sieht der Werkzeughersteller aus Landau an der Isar neue Potenziale, um mit Forschungsprojekten zu neuen Energiespeichern auch Innovationen im Segment der kabellosen Werkzeuge- und Gartengeräte zu erarbeiten.

Bereits seit einigen Jahren setzt Einhell mit seiner Akku-Plattform „Power X-Change“ den Fokus seiner Produktpalette klar auf akkubetriebene Werkzeuge und Gartengeräte. Die Technologie der Akkus als Kernelemente der Plattform wird dabei konsequent weiterentwickelt und gemäß neuester Standards optimiert. Aus diesem Grund war Einhell von Beginn an ein großer Befürworter und Unterstützer des neuen Forschungszentrums „Moderne Mobilität“ (MoMo) der TH Deggendorf in Plattling, das sich neben zwei weiteren Fachrichtungen v.a. auf die Bereiche Elektrochemie, Leistungselektronik und Automation spezialisiert.

Der zur Eröffnung des Technologie Campus als Podiumssprecher geladene CTO der Einhell Germany AG, Dr. Markus Thannhuber, äußerte sich begeistert: „Es ist toll, dass mit dem MoMo nun ein Technologie- und Forschungszentrum in unserer unmittelbaren Nähe eröffnet wird.“ Vor allem die Kombination aus Elektrochemie und Leistungselektronik sei für Einhell ideal, da es eine der zentralen Herausforderungen der Akku-Technologie sei, immer leistungsfähigere Akkus zu entwickeln. „2019 konnten wir uns bereits die Marktführerschaft für akkubetriebene Gartengeräte sichern. Unser Ziel ist es jedoch im DIY-Umfeld Vorreiter im Akku-Bereich zu sein. Mit der Kooperation bei Forschungsprojekten an dem neuen Forschungszentrum wollen wir unsere Kompetenz in dem Feld weiter ausbauen und zudem dazu beitragen, die gesamte Akku-Technologie voranzubringen.“ Außerdem stärke der Technologie-Campus auch die Zukunftsfähigkeit der Region und bringe hochqualifizierte Nachwuchsmitarbeiter für regionale Unternehmen hervor, lobte Thannhuber.

Besonders positiv sieht Einhell der künftig noch engeren Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Michael Sternad, dem wissenschaftlichen Leiter des neuen Forschungszentrums, entgegen. Bereits in der Vergangenheit war dieser an Akku-Entwicklungen aus dem Hause Einhell beteiligt, wie zum Beispiel der neuartigen „Multi-Ah“ Technologie, bei der die Akku-Lebensdauer im Vergleich zu herkömmlichen Akkus um mehr als 300 Prozent erhöht werden kann.