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Autor: Möbelfertigung

VDM

Skandinavien ist eine Region mit Potenzial

Trotz des derzeit schwierigen Umfelds setzt der Verband der Deutschen Möbelindustrie (VDM) seine Exportoffensive fort. „Auch wenn uns der starke deutsche Markt derzeit hilft: Die Exportquote von knapp einem Drittel ist mittelfristig deutlich ausbaufähig“, sagt VDM-Geschäftsführer Jan Kurth. Innerhalb Europas sieht er insbesondere in Skandinavien Wachstumschancen. „Die Region bietet unseren Herstellern vielversprechende Möglichkeiten, ihr Geschäft auszubauen.“ Der vor zwei Jahren gegründete Arbeitskreis Export, mit dessen Hilfe der VDM die Auslandsaktivitäten der Branche nachhaltig stärken will, hat Schweden, Dänemark und Norwegen als weitere Schwerpunktländer festgelegt – neben den USA, China und Russland. Als erster Schritt wurde in dieser Woche eine detaillierte Markstudie mit praktischen Arbeitshilfen für das erfolgreiche Engagement deutscher Möbelhersteller in Skandinavien vorgestellt.

Im Auftrag des VDM analysierte der Furniture Club die drei skandinavischen Märkte unter dem Aspekt der Machbarkeit für den Export von deutschen Möbeln. Angesichts starker nationaler Möbelindustrien sei das Möbelbusiness in den Ländern durchaus wettbewerbsintensiv und herausfordernd, stellt die Studie fest. Die Märkte sind trotz hoher Verbrauchereinkommen preissensibel, was für deutsche Hersteller keine neue Herausforderung darstellen dürfte. Darüber hinaus spielt das Thema Nachhaltigkeit eine erhebliche Rolle. Im Rahmen der Exportoffensive ist auch eine deutsche Gemeinschaftsbeteiligung an der Möbel- und Einrichtungsmesse Stockholm „Furniture & Light Show“ geplant, die vom 9. bis 13. Februar stattfinden soll. „Den Teilnehmern am German Pavillon bietet sich die Möglichkeit, zu günstigen Konditionen neue, interessante Kundenkontakte zu knüpfen“, stellt Alexander Oswald, Leiter Außenhandel beim VDM, fest.

Das Auslandsgeschäft der deutschen Möbelhersteller litt im ersten Halbjahr 2020 spürbar unter den negativen Auswirkungen der Corona-Krise. Die deutschen Möbelexporte sanken von Januar bis Juni um 11,9 Prozent auf 3,3 Milliarden Euro. In den meisten Ländern ging der Absatz infolge von Lockdown-Maßnahmen, Reisebeschränkungen, den negativen Folgen des Brexits und dem Handelskonflikt zwischen den USA und China deutlich zurück. Eine Ausnahme bildete die Schweiz als mittlerweile wichtigstem Exportmarkt der deutschen Möbelindustrie mit einem Plus bei den Ausfuhren von 4,6 Prozent auf 517 Millionen Euro. Zudem fand der weltweit größte Möbelmarkt – China – erfreulicherweise nach der Überwindung der Folgen der Corona-Krise sehr schnell zu seiner alten Stärke zurück: Die deutschen Möbelexporte nach China kletterten im ersten Halbjahr 2020 um 1,9 Prozent auf rund 74 Millionen Euro. In den drei wichtigsten skandinavischen Ländern Schweden, Dänemark und Norwegen wurden im ersten Halbjahr 2020 deutsche Möbel im Wert von mehr als 104 Millionen Euro abgesetzt.

Leichter Anstieg beim Auftragseingang des Verarbeitenden Gewerbe im September

Der reale (preisbereinigte) Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe war nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im September 2020 saison- und kalenderbereinigt 0,5 Prozent höher als im August 2020. Im Vergleich zum Vorjahresmonat September 2019 gab es kalenderbereinigt einen Rückgang um 1,9 Prozent. Ohne die Berücksichtigung von Großaufträgen lag der reale Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe im September 2020 saison- und kalenderbereinigt 4,5 Prozent höher als im August 2020.

Die Corona-Krise prägt seit einigen Monaten die Entwicklungen im Verarbeitenden Gewerbe. Im Vergleich zu Februar 2020, dem Monat vor dem Beginn der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie in Deutschland, war der Auftragseingang im September 2020 saison- und kalenderbereinigt um 2,6 Prozent niedriger.

Im Vergleich zum Vormonat stiegen die Aufträge aus dem Inland im September 2020 um 2,3 Prozent, die Auslandsaufträge verringerten sich um 0,8 Prozent. Dabei nahmen die Auftragseingänge aus der Eurozone um 6,0 Prozent ab. Die Auftragseingänge aus dem restlichen Ausland stiegen um 2,7 Prozent.

Bei den Herstellern von Vorleistungsgütern lag der Auftragseingang im September 2020 um 4,0 Prozent über dem Vormonatsniveau. Bei den Herstellern von Investitionsgütern gab es hingegen einen Rückgang um 2,0 Prozent und im Bereich der Konsumgüter stiegen die Aufträge um 2,6 Prozent.

In der größten Branche des Verarbeitenden Gewerbes, der Automobilindustrie, ist der Auftragseingang im September 2020 weiter angestiegen (+5,1 % zum Vormonat) und liegt damit 5,8 Prozent über dem Vorkrisenniveau im Februar 2020. Für den Auftragseingang im Maschinenbau ergab sich im September 2020 ein Rückgang von 3,7 Prozent zum Vormonat, im Vergleich zu Februar 2020 liegt er 8,2 Prozent niedriger.

Für August 2020 ergab sich nach Revision der vorläufigen Ergebnisse insgesamt ein Anstieg um 4,9 Prozent gegenüber Juli 2020 (vorläufiger Wert: +4,5 %).

Der reale Umsatz im Verarbeitenden Gewerbe lag nach vorläufigen Angaben im September 2020 saison- und kalenderbereinigt um 1,1 Prozent höher als im Vormonat. Im Vergleich zu Februar 2020, dem Monat vor dem Beginn der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie in Deutschland, war der Umsatz im September 2020 saison- und kalenderbereinigt 8,9 Prozent niedriger. Für August 2020 ergaben die Revisionen keine Ergebnisänderungen. Der Rückgang von 0,1 Prozent gegenüber Juli 2020 wurde damit bestätigt.

In der Automobilindustrie ist der Umsatz im September 2020 gegenüber dem Vormonat um 1,1 Prozent gestiegen und liegt um 8,4 Prozent unter dem Wert von Februar 2020.

Doppelter „German Design Award“ für „Soft Top“ und „Twig“ von Skandiform

Die Kinnarps-Marke Skandiform hat gleich zweimal den „German Design Award“ 2021 „Excellent Product Design“ gewonnen. Die Bankserie „Soft Top“ von Brad Ascalon und der Stuhl „Twig“ von Johannes Lindner überzeugten die Jury in der Kategorie Möbel.

Die universelle Bankserie „Soft Top“ von Brad Ascalon setzt sich aus verschiedenen Sitz- und Tischmodulen zusammen, die in viele Umgebungen passt und ein Gefühl von „Nachhausekommen“ verbreitet. In der Erklärung der Jury heißt es: „Das Möbel wirkt dank seines Gestells aus Stahlrohr sehr stabil und dennoch angenehm leicht – ein Eindruck, der durch die schlicht gepolsterten Sitze und die dezenten Farben noch verstärkt wird“.

Der Holzstuhl „Twig“ von Designer Johnannes Lindner ist ein reduzierter und gleichzeitig skulpturaler Stuhl. Die Jury begründete ihre Entscheidung mit der Besonderheit des für „Twig“ charakteristischen Rundelements: „Die Rückenlehne schließt mit einem horizontalen Rundholz ab, dessen Enden deutlich hervorstehen. Eine originelle Designidee, die einen praktischen Nutzen hat, etwa als Bügel oder Griff, und dem minimalistischen Stuhl ein Merkmal verleiht, das ihn unverwechselbar macht.“ Das Rundholz betont aber nicht nur optisch die Rückenlehne, es bietet auch Unterstützung für den Ellenbogen und dient gleichzeitig als Halterung für eine Tasche oder Jacke.

Claudio Feltrin ist neuer Präsident

Am 30. Oktober 2020 wählte die Generalversammlung des italienischen Verbands Federlegno Arredo Arper-Chef Claudio Feltrin zu ihrem neuen Präsidenten. Der Dachverband der italienischen Holz- und Möbelindustrie fördert und organisiert u. a. über seine hundertprozentige Tochterfirma Federlegno Arredo Eventi S.p.A. den Salone del Mobile. Für einen Zeitraum von vier Jahren (2020 bis 2024) steht Feltrin nun an der Spitze von Federlegno Arredo. Damit tritt er die Nachfolge von Emanuele Orsini an.

Im Jahr 2014 wurde Feltrin Mitglied des Verwaltungsrates des italienischen Möbelherstellerverbands Assarredo, dessen Präsident er von 2017 bis September 2020 war. Hier rückte Maria Porro nach. Die Marketing- und Kommunikationsleiterin des gleichnamigen Herstellers ist die erste Frau an der Spitze des Verbands.

HDH

Umsatz mit Holz sinkt im August im Inland leicht, steigt im Ausland

Das Holzgewerbe vermeldete im August 2020 insgesamt steigende Umsätze. Während die Inlandsumsätze um moderate -1,5 Prozent fielen, stiegen die Auslandsumsätze um 6,3 Prozent. Damit lag der Gesamtwert 0,3 Prozent über dem Wert vom August 2019. Damals hatte es einen Umsatzrückgang von insgesamt -7,5 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat gegeben. Dabei hatte der Umsatzrückgang im Inland bei -5,4 Prozent gelegen und der Umsatz im Ausland war um -13,8 Prozent gesunken.

Zeichen der Erholung im dritten Quartal

Die Homag Group verzeichnete im dritten Quartal 2020 eine deutliche Verbesserung des Auftragseingangs (+43%) und eine wirtschaftliche Erholung gegenüber dem zweiten Quartal 2020. Dennoch sind auch die Neunmonatszahlen geprägt von der Corona-Pandemie.

„Wie der gesamte Maschinenbau spüren auch wir nach wie vor die Auswirkungen der Corona-Pandemie“, erklärt der Vorsitzende des Vorstands Pekka Paasivaara. „Im dritten Quartal erholte sich der Auftragseingang aber spürbar. Ob sich diese positive Entwicklung nachhaltig fortsetzt, hängt sehr stark vom weiteren weltweiten Verlauf der Pandemie ab.“

In den ersten neun Monaten 2020 insgesamt verringerten sich der Umsatz der Homag Group um 13 Prozent auf 833 Millionen Euro (Vorjahr: 957 Mio. Euro) und der Auftragseingang um 16 Prozent auf 763 Millionen Euro (Vorjahr: 907 Mio. Euro). Der Auftragsbestand lag zum 30. September 2020 bei 461 Millionen Euro (31.12.2019: 546 Mio. Euro). In den ersten drei Quartalen 2020 erzielte die Homag Group ein operatives EBIT von 20,8 Mio. Euro (Vorjahr: 58,5 Mio. Euro). Zum 30. September 2020 waren 6.482 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (30.09.2019: 6.615) beschäftigt.

Die Geschäftsentwicklung in den verschiedenen Marktregionen ist Paasivaara zufolge unterschiedlich. „Wir sehen eine Erholung besonders in China sowie in Nord- und Osteuropa. Auch in anderen Regionen ist der Trend positiv, wenngleich wir dort noch unter Vorkrisenniveau liegen.“

„Pop up my Bathroom“/„ISH digital“ 2021

Das sind die drei großen Badtrends

„Pop up my Bathroom“, die Informationsplattform für kreative Badgestaltung, Architektur und Design, geht in die nächste Badezimmer-Saison: Anlässlich der „ISH digital“ 2021 thematisiert die Kommunikationskampagne der Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft e.V. (VDS) und der Messe Frankfurt die neuesten Trends bei der Gestaltung von Badezimmern. Dabei sind es vor allem die drei Trends „Smart Bathroom“, „Green Bathroom“ und „Living Bathroom“, die bei der Gestaltung und Umsetzung von Badezimmern in den nächsten Jahren nachhaltigen Einfluss entfalten werden. Mit dem neuen Leitmotto „Inside | Outside“ lenken die Initiatoren von „Pop up my Bathroom“ bei der Darstellung der Trends die Aufmerksamkeit auf den zunehmenden Einfluss der innovativen Technik „hinter der Wand“.

Was macht eigentlich ein modernes Badezimmer aus? Ist es der Look oder die sanitäre Ausstattung, die Materialität oder doch eher die Technik? Die Wahrheit ist: Man wird künftig kaum mehr unterscheiden können – die Faktoren verschmelzen zu einem homogenen Angebot mit unterschiedlichen Qualitäts-Levels. Profilieren können sich Bauherren und Badausstatter durch eine professionelle Planung mit intelligenter Zonierung, eine Lifestyle-orientierte Gestaltung, ein Komfort-Plus oder ein überdurchschnittlich umweltfreundliches Gesamtkonzept. Mehr und mehr Standard werden nachhaltige und innovative Sanitärprodukte sowie die technische Grundausstattung, die zunehmend digitale Features ins Badezimmer bringt. Und gerade hier – bei Mehrwert-Konzepten durch technische Ausstattungen – wird sich in den nächsten Jahren zeigen, welche Features durch eine bedarfsgerechte Implementierung überzeugen können.

„Die neuen Herausforderungen bei der Setzung eines neuen Qualitätsstandards sind weniger bei den einzelnen Produkten zu suchen als in der klugen Vernetzung aller Produkte. Für die Zukunft brauchen wir ein neues Verständnis von Ganzheitlichkeit, indem wir systemübergreifende Konzepte ausprobieren“, erläutert Jens J. Wischmann, Geschäftsführer der Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft e.V. (VDS), das Motiv hinter dem neuen „Pop up my Bathroom“-Motto „Inside | Outside“. Wie gewohnt will die Trendplattform der VDS bei der Darstellung des Trendgeschehens mit ihrem Motto auf Entwicklungen aufmerksam machen, die alle Bereiche betreffen.

Glaubt man Marktforschungsunternehmen, so kommt auf den Immobilienmarkt in den nächsten Jahren eine lange Welle von Sanierungen zu. In Deutschland steht dabei die Erneuerung des Bades an erster Stelle der geplanten Sanierungsmaßnahmen. Das legen die Ergebnisse einer Befragung im Auftrag der VDS nahe. Demzufolge beabsichtigen 16,7 Millionen Bundesbürger, zeitnah in ihr Bad zu investieren, und 6,2 Millionen planen sogar eine Generalüberholung. Vor diesem Hintergrund erhält die internationale Leitmesse der Branche, die „ISH digital“ 2021 in Frankfurt, eine besondere Bedeutung. Auf Sanierung und Modernisierung spezialisierte Produktkonzepte könnten der Branche helfen, die Dynamik dieses Marktes auch bei knapper Personalausstattung voll auszuschöpfen und effizienter zu gestalten. „Mit dem Schwerpunktthema ,Inside | Outside‘ wollen wir die Aufmerksamkeit auf die Helden der professionellen Badplanung lenken: Das sind die unsichtbaren Produkte und Technologien hinter der Wand, die erst eine ganzheitliche Badplanung ermöglichen und die Montage für den Handwerker zunehmend erleichtern. Ein modernes Bad ist die Summe aus innovativen Produkten vor der Wand und intelligenten Systemen und Technik hinter der Wand – auf der ,ISH digital‘ 2021 werden wir viele innovative Lösungen für den boomenden Sanierungsmarkt für Badezimmer sehen“, erwartet Wischmann.

Je technischer und größer das Produkt ist, desto höher ist der Anteil von Fachhandwerk und Handel bei der Badsanierung. Die Sanitärindustrie hält unterschiedliche Installationssysteme bereit, um die Sanierung möglichst einfach zu gestalten. Vorwand-Installationen werden gleich von mehreren Herstellern angeboten und erleichtern die Montage von neuen wasserführenden Produkten deutlich. Das Angebot beinhaltet Elemente für Wand-WCs und Dusch-WCs mit einer optional verfügbaren Geruchsabsaugung. Dazu gibt es Vorwandelemente für Wandarmaturen und Duschen mit Wandablauf. Ebenfalls erhältlich sind Elemente für Waschtische, Urinale und Bidets, und auch für die barrierefreie Bad(um)gestaltung hält die Industrie Montageplatten für die Aufnahme von Stütz- und Haltegriffen bereit. „Pop up my Bathroom“ will zur „ISH digital“ 2021 die Komplexität des Bauprojekts aufzeigen, das einmal ein Lifestyle-Badzimmer werden soll: ein Projekt, dass nur in der Synchronisierung der Gewerke ein harmonisches Ganzes ergibt. Diese Wechselbeziehung zwischen Sanitärprodukten und Installationssystemen für die Montage und Renovation beschreibt auch das neue Key-Visual der Kommunikationskampagne: Ohne Handwerk kein Private Spa. In den nächsten Monaten werden drei „Pop up my Bathroom“-Trends wie ein transparent gemachtes Uhrwerk visualisiert. Die Verknüpfung von design – und technikorientierten Elementen dürfte sowohl für Architekten als auch für Badplaner interessant sein. Sie werden mit der Kampagne von „Pop up my Bathroom“ 2021 gezielt angesprochen – auf emotionaler und fachlicher Ebene.

„Smart Bathroom“ steht für innovative Technik, die die Nutzungsabläufe im Badezimmer optimiert. „Pop up my Bathroom“ zeigt nicht das Badezimmer einer fernen Zukunft, sondern das Smarte Badezimmer mit den technischen Möglichkeiten unserer Zeit. In der Kombination von auf dem Markt verfügbaren Produkten entsteht ein beispielhaftes „Smart Bathroom“: der Spiegel als Info-Zentrale, smarte Steuerung von Wasseranwendungen (Dusche etc.), die App-Steuerung bei Dusch-WCs, Hygienefunktionen durch UV-Schutz, eine intelligente Lichtsteuerung und berührungslose Technologien werden im „Smart Bathroom“ zu finden sein.

„Green Bathroom“ ist Ressourcen-Schonung und geht mit einem Gefühl von Naturnähe dank nachhaltiger Produkte und neuer Gestaltungsoptionen einher. Das „Green Bathroom“ ist ein Evergreen von zunehmender Bedeutung für die Branche. Der Weg zu einem nachhaltigen Badezimmer führt nicht nur über technisch hochkomplexe Produkte und modernste Technologien, sondern auch über langjährig nutzbare Produkte, die aus natürlichen Materialien bestehen. Das „Green Bathroom“ ist ein Zukunftskonzept, das smarte, Wasser und Energie sparende Produkte, umweltschonende Industrieproduktion, nachhaltige Materialien und ein langlebiges Design optimal kombiniert – und dabei auch ein Gefühl von Naturverbundenheit vermittelt.

Mit „Living Bathroom“ wird das Bad immer mehr zum Lifestyle-Badezimmer. Das „Living Bathroom“ ist die Antwort auf den aktuell nochmals gestiegenen Bedarf nach einem individuellen, komfortablen und wohnlich gestalteten Wellness-Rückzugsort in den eigenen vier Wänden. Schon über die letzten Jahre hat das Badezimmer eine kontinuierlich steigende Aufwertung erfahren. Wohnlichkeit, Zeitgeist, Mode und Stil, aber auch moderne Nutzungskonzepte für mehr Aufenthaltsqualität und gesundheitsrelevante Aktivitäten sind heute die gefragten Eckpunkte professioneller Badplanung. Es wird möbeliger, stofflicher, flexibler und schöner im „Living Bathroom“ – und es warten viele alte Badezimmer darauf, wachgeküsst zu werden.

„Pop up my Bathroom“ will Badplanern, Architekten, Innenarchitekten, Trendforschern sowie Industrie, Handel und Handwerk Impulse für eine moderne Badplanung und ihre Möglichkeiten für die Badkultur einer individualistischen Gesellschaft geben. Nach einem umfangreichen Relaunch der Seite www.pop-up-my-bathroom.de finden Besucher hier den wohl größten Fundus an Referenzberichten zum Thema Bad sowie einen aktuellen Überblick über Trends, Materialien und neue Produkte. Die Verlängerung der digitalen Badausstellung ins Social Web kommt auch auf Instagram sehr gut an: Die vielleicht coolste Badaustellung im Netz profitiert von der redaktionell kritischen Auswahl und wächst kontinuierlich. „Mit unserer neutralen und werbefreien Plattform Pop up my Bathroom steuern wir mit 1 Mio. Seitenaufrufen in diesem Jahr auf einen neuen Zugriffsrekord zu. Rund ein Drittel der Besucher kommt dabei aus dem Ausland“, fasst Wischmann die Erfolgsbilanz der zweisprachigen VDS-Plattform zusammen.

Die Zukunftsperspektive für das Badezimmer ist eine Systemplattform für individualisierbare Designlösungen ganz unterschiedlicher Ausrichtung. Im Vordergrund steht dabei der systemische Gedanke, das Bad als ganzheitliches Planungsprojekt aufzufassen. Die „ISH digital“ 2021 ist Schaufenster für Produkte vor wie für Produkte hinter der Wand und wird diese Zukunftsperspektive abbilden. Neben der Intensivierung der Website als zentraler Informations-Hub für Badplaner und Architekten sieht die VDS auch in der Veröffentlichung von Presseinformationen über das digitale Pressezentrum von „Pop up my Bathroom“ eine unterstützende Funktion für Branche und „ISH“. „,Pop up my Bathroom‘ wird bei der ,ISH digital‘ 2021 sicherlich eine Sonderrolle einnehmen, weil wir sozusagen auf eine große Community aufbauen können. Wir fokussieren uns zur ,ISH digital‘ 2021 auf drei wichtige Trendthemen in der Erlebniswelt Bad. Die drei Themen Wohnlichkeit, Nachhaltigkeit und Smartness werden das Badezimmer der Zukunft in den nächsten Jahren dermaßen prägen, dass wir mit unserer Kampagne Pop up my Bathroom ein Zeichen setzen wollen“, beschreibt der VDS-Geschäftsführer die Rolle der Trendplattform auf der „ISH digital“ 2021.

Weitere Informationen: www.pop-up-my-bathroom.de

Doppelspitze: Jürgen Hauger ergänzt die Geschäftsführung

Jürgen Hauger verstärkt seit Anfang November die Geschäftsführung des Biberacher Maschinenbauers Vollmer. Gemeinsam mit dem langjährigen Geschäftsführer, Dr. Stefan Brand, wird er im Führungsduo die Geschicke des Traditionsunternehmens leiten. Hauger ist bereits seit 25 Jahren für Vollmer tätig und verantwortet zukünftig in der Geschäftsführung die Bereiche Vertrieb, Marketing und Dienstleistungen. Brand zeichnet sich weiterhin verantwortlich für Technologie, Produktion, Logistik und Verwaltung.
„Die zunehmende Komplexität der Aufgaben und die konsequente Weiterverfolgung unserer erfolgreichen Strategie erfordern eine breitere Aufstellung der Geschäftsführung,“ erklären Brand und Hauger. „Mit der Verteilung der Managementverantwortung auf zwei Schultern wollen wir unsere Marktposition stärken und ausbauen.“

Vollmer hat sich bewusst für eine Besetzung aus den eigenen Reihen entschieden, da Hauger neben langjährigen Führungs- und Vertriebskompetenzen auch eine klare Wertorientierung mitbringt, die das familiengeprägte Unternehmen auszeichnet: Der Maschinenbautechniker ist bereits seit 25 Jahren für Vollmer tätig und leitet seit 2008 als Prokurist den Bereich Vertrieb und Marketing der weltweiten Vollmer-Gruppe. Davor sammelte er umfangreiche Erfahrungen im internationalen Umfeld. So war er unter anderem über viele Jahre erfolgreich als Geschäftsführer in den Vollmer-Niederlassungen in Brasilien und Italien tätig.
Brand und Hauger arbeiten bereits seit Jahren eng zusammen und verfolgen gemeinsam konsequent die Vollmer-Ziele. Die bisherigen Prozesse und die Stärken der beiden spiegeln sich so auch in den neuen Verantwortungsbereichen wider. Brand legt seinen Fokus auf die Technik und Produktion während sich Hauger auf den Vertrieb und den Service konzentriert. Mit der Erweiterung der Geschäftsführung stellt sich Vollmer so nachhaltig für eine Weiterführung seiner Erfolgsgeschichte auf, die sowohl auf Innovation wie auch auf Kundennähe basiert.

Erweitert seine Prüfkammerkapazität

Bedingt durch die zunehmende Nachfrage nach Prüfungen von Formaldehyd- und VOC-Emissionen aus verschiedenen Produkten wie Holzwerkstoffen, Fußböden, Möbeln und Beschichtungen hat das Entwicklungs- und Prüflabor Holztechnologie GmbH (EPH) in Dresden seine Prüfkammerkapazität deutlich erweitert. Seit Oktober 2020 stehen zusätzlich 15 Edelstahlprüfkammern mit einem Volumen von je 0,225 Kubikmeter zur Verfügung. Die Anzahl der Prüfkammern liegt nunmehr bei insgesamt 92. Weitere Prüfkammern sind derzeit im Aufbau. Gegenwärtig wird eine 36 Kubikmeter-Prüfkammer für Formaldehyd- und VOC-Prüfungen in Betrieb genommen. Das Unternehmen verspricht sich davon, unter anderem die Vorlaufzeiten von Aufträgen für Emissionsprüfungen zu verkürzen, um zukünftig flexibler auf Kundenanfragen reagieren zu können. Das nach DIN EN ISO/IEC 17025 akkreditierte Prüflabor des EPH führt in seinem Laborbereich für Chemische Prüfungen unter anderem Emissionsprüfungen nach nationalen und internationalen Regelwerken wie CARB/EPA, ChemVerbotsV, Blauer Engel und weitere für Kunden aus dem In- und Ausland durch. Zudem ist das EPH Lieferant von Prüfkammersystemen und Gasanalyseapparaturen für nationale und internationale Unternehmen.