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Autor: Möbelfertigung

Gewinnt „Green Collection Award“ 2023

Das ter Hürne-Team hat für seinen innovativen Echtholz-Hybridboden Hywood den „Green Collection Award“ 2023 bekommen. Der bekannte Hersteller aus Südlohn ist damit einer von nur neun Preisträgern, die von einer hochkarätigen Fachjury für ein besonders nachhaltiges und wohngesundes Produktkonzept im Rahmen der Weltleitmesse „Domotex“ ausgezeichnet wurden.

„Wir sind stolz auf den Gewinn dieses prestigeträchtigen Preises und nehmen ihn als Ansporn, um auf unserem Weg gesunde und nachhaltige Fußböden anzubieten, noch stärker zu investieren“, freute sich ter Hürne-Geschäftsführer Bernhard ter Hürne während der Preisverleihung in Hannover. Die Jury hatte in ihrer Laudatio sowohl die wohngesunde Dimension als auch die Nachhaltigkeitskonzeption des Produktes „Hywood“ überzeugt: Denn der patentierte „Hywood“-Boden hat einen positiven Einfluss auf das Wohnumfeld und speichert gleichzeitig CO2. So bindet ein Boden von 40 Quadratmetern die CO2-Emission eines Einfamilienhauses eines ganzen Jahres. Ebenso lobte die Jury das zirkuläre Konzept der Produktion von „Hywood“, denn in Südlohn setzt man auf Recycling ohne Downcycling: Aus Abfällen in der Produktion, und gebrauchten „Hywood“-Böden entstehen in Südlohn neue „Hywood“-Böden, die in viele Haushalte einziehen.

Ergänzend zu „Hywood“ hatte es auch die Neuheit Avatara von ter Hürne im Vorfeld geschafft, für den begehrten „Green Collection Award“ nominiert zu werden. „Allein die Nominierung ist schon eine Auszeichnung, denn nur Produkte, die aus Sicht der Jury den Anforderungen nach Wohngesundheit, Nachhaltigkeit und zirkulärer Rohstoffnutzung in besonderem Maße gerecht werden, schaffen es überhaupt in die Auswahl. Wir sind sehr stolz, dass gleich zwei unserer Neuheiten diesen Sprung geschafft haben und unterstreichen so unseren unbedingten Willen, Konzepte zu entwickeln, die den Anforderungen der Zukunft für nachhaltige und wohngesunde Fußböden entsprechen“, so Bernhard ter Hürne.

Delius ist neues Mitglied im Förderkreis

Der BDIA begrüßte zuletzt Anfang Januar Cosentino als neues Mitglied im Förderkreis. Nun ist mit Delius ein weiteres frisch hinzugekommen. Das Bielefelder Familienunternehmen entwickelt hochwertige und schwer entflammbare Objekttextilien mit dem Anspruch, Wohlfühlwelten mit Ästhetik und Funktion entstehen zu lassen.

„Delius ist ein Unternehmen mit Geschichte, das seit drei Jahrhunderten auf eigene Erfahrungswerte baut. Mit Delius wächst unser Förderkreis um ein Unternehmen, das höchste Beratungskompetenz aufweist,“ so Frithjof Jönsson, Bundesgeschäftsführer des BDIA.

„Seit Jahren arbeiten wir mit Innenarchitektinnen und Innenarchitekten bei der textilen Ausstattung von öffentlichen Gebäuden zusammen. Den BDIA und seine Leistungen für die Innenarchitektur schätzen wir sehr,“ sagt Geschäftsführer Kai Hofmeister. „Dieses Engagement möchten wir gern als Förderkreis-Mitglied unterstützen.“

Ist Neumitglied der Deutschen Gütegemeinschaft Möbel und des Klimapaktes

Das Unternehmen Rummel Matratzen aus Neustadt an der Aisch ist neues Mitglied in der Deutschen Gütegemeinschaft Möbel (DGM). Der Hersteller von hochwertigen Schlafsystemen bestehend aus Matratze, Unterfederung und Kissen erfüllt die strengen Güte- und Prüfbestimmungen RAL-GZ 430 und wird von der DGM mit dem bekannten RAL-Gütezeichen „Goldenes M“ zertifiziert. Ebenfalls neu ist Rummel Matratzen im Klimapakt für die Möbelindustrie, den die DGM 2016 ins Leben gerufen hat.

DGM-Geschäftsführer Jochen Winning freut sich über den doppelten Beitritt des mittelfränkischen Unternehmens und lobt: „Neben einem hohen Qualitätsanspruch unterstreicht das Engagement von Rummel Matratzen auch das große Verantwortungsbewusstsein des Herstellers für unsere Umwelt, für das Klima und für nachfolgende Generationen. Diese Werte sind wichtiger denn je und werden von Endverbrauchern zunehmend geschätzt oder sogar gefordert und in die Kaufentscheidung von neuen Möbeln einbezogen.“

Das familiengeführte Unternehmen Rummel Matratzen wurde 1948 am Standort Neustadt an der Aisch in Mittelfranken gegründet. Von Anfang an verbindet es individuelle Kundenwünsche für gesunden und wohltuenden Schlaf mit dem eigenen Anspruch, die Umwelt zu schützen und Qualitätslösungen anzubieten. Neben individuellen Schlafsystemen für das private Premiumsegment zählen auch funktional anpassbare Systeme für Schlaftypen mit gesundheitlichen Problemstellungen sowie Lösungen für den Objektbereich, insbesondere für Hotels, zur Angebotsvielfalt aus der Rummel-Manufaktur. Das Unternehmen beschäftigt heute knapp 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die mit verschiedenen Instituten und Schlafexperten zusammenarbeiten, um von Ergonomie und Liegekomfort bis hin zu Materialien und der Produktionslebensdauer die höchsten Ansprüche zu erfüllen. „Dies alles waren gute Voraussetzungen für die Auszeichnung mit dem ‚Goldenen M‘ und den Beitritt in den Klimapakt für die Möbelindustrie“, sagt Jochen Winning.

Die Unternehmen des Klimapakts bilanzieren ihre CO2-Emissionen und verfolgen das Ziel, diese so weit wie möglich zu reduzieren. Dabei werden Einsparpotenziale aufgedeckt, die dem Klimaschutz unmittelbar zugutekommen und die auch wirtschaftlich für die Hersteller relevant sind. Insgesamt zählt der Klimapakt inzwischen 70 Teilnehmer aus der Möbelindustrie, die damit ein starkes Zeichen für den Klimaschutz setzt.

„Das Kork-Logo“ auf alle Kork-Bodenbeläge erweitert

Seit 1997 können geprüfte Kollektionen von Kork-Parkett und Kork-Fertigparkett der Mitglieder des Deutschen Kork-Verbands e.V. (Herford) das Qualitätszeichen „Das Kork-Logo“ tragen. Die zugrundeliegenden Prüfbestimmungen haben einen umfassenden, teilweise über gesetzliche Regelungen hinausgehenden Verbraucherschutz im Fokus. Im Kontext zum technischen Fortschritt hat der siegelgebende Verband nun die Nutzungsbedingungen und die Publikation seiner Kollektivmarke auf alle Kork-Bodenbeläge ausgedehnt, sofern sie die erforderlichen und unabhängig durchgeführten Prüfungen bestanden haben.

Die Prüfbestimmungen wurden grundlegend aktualisiert, redaktionell und inhaltlich überarbeitet beziehungsweise präzisiert. Unverändert bleibt die Mitgliedschaft im Deutschen Kork-Verband e.V. als Grundvoraussetzung, die Kollektivmarke zu tragen beziehungsweise zertifizierte Produkte damit auszeichnen zu können.

Um die Palette der Kork-Bodenbeläge möglichst umfassend abzubilden, umfasst das Prüfkonzept „Das Kork-Logo“ ab erstem Januar 2023 neben Kork-Parkett und Kork-Fertigparkett zudem „Kork-Fertigböden“ als neue Produktkategorie. Damit werden nun auch Kork-Bodenbeläge mit einer Kork-Deckschicht unter 2,5 Millimeter Mindestauflagendicke inkludiert, die die mechanischen Anforderungen nach EN 16511 erfüllen.

Unter dem Aspekt der Verbrauchersicherheit wird mit dieser grundlegenden Erweiterung ein deutlich für den Laien erkenn- und schnell erfassbarer Zusatz um die der jeweiligen Produktkategorie zu Grunde liegende Produktnorm in unmittelbarem Umfeld des QS-Zeichens zwingend erforderlich. Rechts neben oder direkt unter der bekannten, nicht nur von Branchenkennern oder Umweltverbänden geschätzten Marke ist ab Stichtag der Schriftsatz „Gemäß…“ EN 12104 für Kork-Parkett, ISO EN 20326 für Kork-Fertigparkett oder EN 16511 für Kork-Fertigböden auf jedweder Form der Produktkommunikation (Verpackungen etc.) zu publizieren. Die Übergangsfrist endet zum 31. Mai 2023.

„Das Kork-Logo“ ist das Gütezeichen des ersten und einzigen auf Kork-Bodenbeläge zugeschnittenen Prüfkonzepts, das geeignet ist, die Qualität von Kork-Bodenbelägen kontinuierlich sicherzustellen. Die im Kork-Logo aufgeführten Prüfungen stellen den sinnvollen Untersuchungsrahmen für diese Produktgruppe dar. Die Prüfmethodik basiert auf DIN EN 16516 und den Vorgaben des AgBB-Schemas, die Bewertungskriterien sind jedoch im Sinne des Vorsorgeprinzips und Verbraucherschutzes in bestimmten Parametern strenger gesetzt – beispielsweise im Vergleich zum „Blauen Engel“.

Das Kork-Logo kann für den jeweilig geprüften und zertifizierten Korkfußboden bzw. die jeweilige Kollektion einer Produktkategorie mit einer Dauer von drei Jahren geführt werden. Nach Ablauf dieser Zeit sind zur weitergehenden Nutzung des QS-Systems „Das Kork-Logo“ erneute Produktprüfungen verpflichtend.

Loddenkemper / Femira

Geschäftsführer Waldemar Bauer geht

„Die Unternehmen Loddenkemper und Femira und Herr Waldemar Bauer werden zukünftig beruflich getrennte Wege gehen.“ Das teilte die Wiemann-Gruppe gestern mit.

Als technischer Geschäftsführer half Waldemar Bauer seit April 2019 der „verstaubten Perle“, wie Gesellschafter Markus Wiemann, Loddenkemper zum Zeitpunkt der Übernahme 2018 sah, wieder zu neuem Glanz zu verhelfen. Das gelang durch Investitionen in die Fertigung, aber auch Straffung der Prozesse beim Wohn- und Schlafzimmer-Hersteller Loddenkemper Raumsysteme in Oelde und auch beim Boxspring- und Polsterbetten-Hersteller Femira in Herzebrock-Clarholz. Denn Erfahrungen als Sanierer brachte Bauer durch seine Tätigkeit bei Welle mit.

Zum Abschied bedankt sich Markus Wiemann jetzt bei Waldemar Bauer und „wünscht ihm beruflich und persönlich für die Zukunft alles Gute“.

Ralf Priefer wird Vertriebsleiter für Deutschland und Frankreich

Mit Ralf Priefer übernimmt ein erfahrener Branchenexperte den Vertrieb in Deutschland und Frankreich von Grass. Der 55-Jährige ist dabei Teil der neuen Vertriebsstruktur des Unternehmens: Zukünftig werden fünf Regionsleiter die internationalen Vertriebsaktivitäten des österreichischen Unternehmens vorantreiben.

Priefer war seit mehr als zehn Jahren Geschäftsführer Vertrieb, Marketing, Produktmanagement, Technik, Produktion und Qualitätssicherung bei Ninkaplast.

„Mit Ralf Priefer holen wir uns exakt das Know-how ins Haus, das wir brauchen, um unsere langfristigen Wachstumsziele zu erreichen“, sagt Helmut Kainrad, Geschäftsführer der Grass-Gruppe, an den Ralf Priefer in seiner neuen Position berichten wird.

Ralf Priefer startet in seiner neuen Position am 1. April 2023. In dieser Funktion wird er künftig die gesamten Vertriebsaktivitäten für Industrie und Handel in Deutschland und Frankreich verantworten. Außerdem übernimmt Priefer die globale Verantwortung für den Bereich Key Account Management Handel und den Bereich Hausgeräte.

Exporte in Nicht-EU-Staaten im Dezember gesunken

Im Dezember 2022 sind die deutschen Exporte in die Staaten außerhalb der Europäischen Union (Drittstaaten) gegenüber November kalender- und saisonbereinigt um 9,6 Prozent gesunken. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anhand vorläufiger Ergebnisse weiter mitteilt, wurden in dem Monat kalender- und saisonbereinigt Waren im Wert von 56,3 Milliarden Euro exportiert.

Nicht kalender- und saisonbereinigt wurden im Dezember 2022 nach vorläufigen Ergebnissen Waren im Wert von 57,2 Milliarden Euro in Drittstaaten exportiert. Im Vergleich zum Vorjahresmonat Dezember 2021 stiegen die Exporte um 6,7 Prozent. Dieser wertmäßige Anstieg ist auch vor dem Hintergrund der stark gestiegenen Außenhandelspreise zu sehen.

Wichtigster Handelspartner für die deutschen Exporteure waren auch im Dezember 2022 die Vereinigten Staaten. Dorthin wurden Waren im Wert von 12,4 Milliarden Euro exportiert. Damit stiegen die Exporte in die Vereinigten Staaten gegenüber Dezember 2021 um 16,1 Prozent. In die Volksrepublik China wurden Waren im Wert von 8,4 Milliarden Euro exportiert, das waren 0,6 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Die Exporte in das Vereinigte Königreich stiegen im Vorjahresvergleich um 2,3 Prozent auf 5,0 Milliarden Euro.

Die deutschen Exporte in die Russische Föderation sanken im Dezember 2022 gegenüber Dezember 2021 infolge des Kriegs in der Ukraine und der gegen Russland getroffenen Sanktionen um 59,1 Prozent auf 0,8 Milliarden Euro. Im Dezember 2022 lag Russland damit auf Rang 14 der wichtigsten Bestimmungsländer für deutsche Exporte außerhalb der EU. Im Februar 2022, vor dem Angriff auf die Ukraine, hatte Russland noch Rang 5 belegt.

Setzt in Großbritannien den Rotstift an

Weil Umsatz und Gewinn beim britischen Küchengeschäft nicht mehr den Erwartungen von Nobia entsprechen, hat der schwedische Konzern ein Kostensenkungsprogramm beschlossen. Ziel sind jährliche Einsparungen von über 26,8 Mio. Euro, die bereits im zweiten Quartal 2023 Wirkung zeigen sollen. Dies beinhaltet auch die potenzielle Entlassung von 500 Mitarbeitern.

Das organische Wachstum der gesamten Gruppe lag im vierten Quartal 2022 im niedrigen einstelligen Bereich, vor allem durch Preiserhöhungen, so heißt es. Der vorläufige Betriebsgewinn des Konzerns für das vierte Quartal ging auf knapp 2 Mio. Euro zurück, was durch anhaltend höhere Zulieferkosten in Skandinavien und eine schwächere Leistung in UK beeinflusst wurde. „In Großbritannien werden wir unrentables Projektgeschäft neu positionieren beziehungsweise aufgeben, um die notwendige Rentabilitätsverbesserung voranzutreiben,“ kündigte dazu CEO Jon Sintorn an.

Kosten sollen in der Fertigung, ggf. durch Schließung der die Produktionsstätten in Dewsbury und Greys, und auch in der britischen Zentralorganisation reduziert werden.

Das Kostenprogramm wird nicht zuletzt im Zusammenhang mit dem Bau der neuen Fabrik in Jönköping notwendig. Das Werk werde dann das modernste und effizienteste der Branche, stellt Sintorn in Aussicht: „Ich gehe davon aus, dass die Maßnahmen, die wir jetzt umsetzen, zu jährlichen Kosteneinsparungen von über 27 Millionen Euro sowie zu einer weiteren Margenverbesserung durch starke Preisdisziplin und betriebliche Effizienz in unserer Lieferkette führen werden.“

Premium-Anbieter von maßgefertigten Schränken will Marktpräsenz in Deutschland ausbauen

Mehr Manpower, verstärkte Messepräsenz und ein umgestalteter Showroom in Bünde, Ostwestfalen: Mit diesen und weiteren Maßnahmen wollen Noteborn und der dänische Gleittürhersteller KA Interiør ihre Marktposition in Deutschland weiter ausbauen. „Wir wollen unseren Bestandskunden in Deutschland zukünftig einen noch besseren Service bieten – und neue Kunden für uns gewinnen. Dafür haben wir uns einiges vorgenommen“, erklärt Alain Janssen, Vertriebsleiter bei Noteborn. Neue Mitarbeiter im Außendienst sollen eine optimale Betreuung für den stationären Handel vor Ort gewährleisten. Gleiches gilt für die jeweiligen Marketing- und Innendienstabteilungen im niederländischen Heerlen beziehungsweise im dänischen Grindsted.

Zusätzlich setzen Noteborn und KA Interiør auf Messepräsenz: Die Stände auf der „Küchenwohntrends“ 2023 im österreichischen Salzburg im Mai sowie auf der „Imm Cologne“ 2023 in Köln im Juni sind gebucht. Mit Blick auf die „Küchenmeile A30“ im September wird derzeit im ostwestfälischen Bünde ein gemeinsamer Showroom gestaltet – und der soll bereits zum zweiten Quartal als Kompetenzcenter für den Handel zur Verfügung stehen.

Als Unterstützung für die Erreichung ihrer Ziele haben die beiden Unternehmen mit Beginn des Jahres Manfred Röse als externen Berater für mindestens die nächsten zwei Jahre unter Vertrag genommen. Dieser ist seit über 30 Jahren im Möbelvertrieb tätig, davon mehr als 25 Jahre mit eigener Vertriebsagentur im Premium- und High-End-Bereich.

„Der Homing-Trend hält im deutschen Markt nach wie vor an und bietet ein vielversprechendes Marktumfeld“, so Alain Janssen. „Für uns ist das die perfekte Ausgangslage, um unsere Position weiter auszubauen.“