Insolvenzantrag
Schlechte News zum Jahresende von Noteborn: Am 19. Dezember wurde mit Urteil des Bezirksgerichts Limburg die am 15. Dezember gewährte vorläufige Zahlungseinstellung aufgehoben und gleichzeitig der Konkurs des Schrank- und Schiebetürenherstellers Noteborn B.V. mit Sitz in Heerlen erklärt. Zum Konkursverwalter wurde Rob Lemmens ernannt. Wie auf der Website des Herstellers zu lesen ist, prüft der Konkursverwalter „die Möglichkeit eines Neustarts“ und „welche der für die kommenden Wochen geplanten Aufträge von Noteborn abgeschlossen und ausgeliefert werden können“.
„Ich bedauere, Ihnen mitteilen zu müssen, dass die für Woche 51 geplanten Lieferungen in dieser Woche nicht stattfinden werden. In den nächsten Tagen sollte sich herausstellen, ob die Lieferungen in Woche 1 des Jahres 2024 erfolgen können. Wir gehen davon aus, dass wir Sie sehr kurzfristig informieren können“, so Operations Manager Yves Schulz. Und er betont: „Wir werden in der kommenden Zeit sehr hart dafür kämpfen, Noteborn eine Zukunft zu ermöglichen.“
Das niederländische Unternehmen wurde 1983 von Jan Noteborn gegründet und seit 1995 in zweiter Generation von Norman Noteborn geführt. Im März 2017 übernahm Vivonio Furniture das Ruder, sah mit dem Portfolio gute Möglichkeiten, um beispielsweise im Bereich begehbare Kleiderschränke mit Schulterschluss zur Vivonio Tochter Martin Staud deutlich zu wachsen.
Zuletzt machte die Vivonio Gruppe vermehrt mit Negativ-Schlagzeilen auf sich aufmerksam, entschied sich zur Schließung der Maja-Werke. Auch Noteborn stand zuletzt auf dem Prüfstand, jetzt blieb nur der Gang zum Insolvenzverwalter. Im Management von Vivonio gab es erst vor Kurzem einen Geschäftsführerwechsel: Niels Ackermann schied aus, Manuel Althoff übernahm.
Maja Möbel Noteborn Vivonio Vivonio Furniture Vivonio Furniture Group Vivonio/Maja Kasendorf









