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Autor: Möbelfertigung

„Digitaltag“ 2021

Countdown für zweiten deutschen Digitaltag gestartet

Einkaufen im Netz, Lernen mit dem Tablet oder Familienfeier per Video-Telefonie: Die Digitalisierung verändert unseren Alltag und unser Berufsleben tiefgreifend und mit hoher Geschwindigkeit – in der Corona-Pandemie noch schneller als je zuvor. Dabei muss jede und jeder in die Lage versetzt werden, sich sicher und selbstbestimmt in der digitalen Welt zu bewegen. Mit dem Ziel, digitale Teilhabe für alle zu fördern, haben sich 27 Organisationen aus den Bereichen Zivilgesellschaft, Kultur, Wissenschaft, Wirtschaft, Wohlfahrt und öffentliche Hand in der Initiative „Digital für alle“ zusammengeschlossen. Am 18. Juni richtet das Bündnis den zweiten bundesweiten Aktionstag für digitale Teilhabe aus. Mit zahlreichen Veranstaltungen in Deutschland werden Wege zu digitaler Teilhabe aufgezeigt und Räume für Debatten geschaffen.

Bereits jetzt sind mehr als 500 Veranstaltungen verschiedenster Formate für digitale Teilhabe in allen gesellschaftlichen Bereichen angekündigt. Beispielhaft dafür stellt die Initiative „Digital für alle“ zehn Aktionen vor. Das vollständige Veranstaltungsangebot kann auf einer Aktionslandkarte erkundet und unter www.digitaltag.eu/aktionsübersicht gezielt abgerufen werden. Eigene Formate können bis zum 7. Juni kostenfrei unter www.digitaltag.eu/aktionsanmeldung registriert werden.

Thema „Gesellschaft und Umwelt“: Kann Künstliche Intelligenz den Alltag älterer Menschen erleichtern? | (BAGSO – Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen e.V.)
Kann Künstliche Intelligenz zur Lebensqualität älterer Menschen beitragen und wenn ja, wie gelingt das? Dieser Frage geht die BAGSO (Bundesarbeits-gemeinschaft der Seniorenorganisationen) gemeinsam mit 16 lokalen Partnern im Projekt „Digitale Souveränität älterer Menschen mit KI-Technologien fördern” nach. In der Online-Veranstaltung gibt es erste Antworten auf diese Fragen – und es wird erklärt, in welchen Bereichen Technologien, die auf Künstlicher Intelligenz basieren, bereits Einzug gehalten haben.

Thema „Bildung und Wissenschaft“: Unterrichtsgestaltung digital: Trickfilme mit Smartphone und Tablet | (Volkshochschule Neuss)
Im Zeitalter der Smartphones werden sogar Kino-Blockbuster mit Mini-Kameras gedreht. Die Geräte fungieren aber längst nicht nur als Videokameras, sondern auch als Mal-Block oder Fotoapparat. Mit wenig Aufwand können so kreative Filme entstehen. Wie man eigene Projekte realisiert und was dazu notwendig ist, erklären die Expertinnen und Experten der Volkshochschule Neuss. Und dazu braucht es tatsächlich nicht mehr als Smartphone oder Tablet.

Themen „Wirtschaft und Innovation“: Technik, Ethik, Zukunft – was denkst Du? | (Bücherhallen Hamburg und Hamburg open online University)
Gentechnik, Big Data, künstliche Intelligenz: Das Vokabular der Digitalisierung wird immer bekannter. Doch wie funktioniert die Technik dahinter? Wer stellt sie her – und wer macht die Regeln? Die Bücherhallen Hamburg und die Hamburg open online University wollen die spannende Schnittstelle zwischen Ethik und Zukunft mit Jung und Alt diskutieren. Einem Input von IT-Forscher Axel Dürkop folgen praktische Anteile und Überlegungen in Kleingruppen, die dann wieder in großer Runde diskutiert werden.

Thema „Gesundheit“: Corona-Warn-App-Detektor – Auseinandersetzung mit dem Alltagbegleiter | (Fraunhofer FOKUS / Digital Public Services)
Seit fast einem Jahr gibt es sie und seitdem ist sie manchen Alltagsbegleitung: Die Corona-Warn-App. Expertinnen und Experten von Fraunhofer FOKUS klären im Workshop auf, auf welcher Funktechnik die Anwendung basiert und wie man dieses Technikwissen nutzen kann, um in der eigenen Umgebung nach der App Ausschau zu halten. Per Bauanleitung können Teilnehmende einen Corona-Warn-App-Detektor selbstständig erstellen.

Thema „Sicherheit“: Lebensmittel aus dem Internet für Seniorinnen und Senioren | (Verbraucherzentrale NRW)
Zeitersparnis, eine größere Auswahl und nicht zuletzt die bequeme Lieferung nach Hause – das sind häufige Gründe für den Lebensmitteleinkauf im Internet. Gerade in Corona-Zeiten ist es besonders attraktiv, möglichst wenig Kontakte zu haben und gleichzeitig lange Wege zum Einkaufsmarkt, die Parkplatzsuche oder das Schleppen schwerer Taschen dadurch zu vermeiden. Doch was müssen Verbraucherinnen und Verbraucher über Vorteile und Fallstricke oder Kühlketten und Hygiene wirklich wissen? Das erklärt die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen in ihrem Online-Vortrag.

Thema „Politik und Verwaltung“: Virtueller Rundgang durch den Landtag von Baden-Württemberg | (Landtag von Baden-Württemberg)
Politik ganz nah erleben und doch auf dem heimischen Sofa sitzen bleiben: Das wird beim „Digitaltag“ möglich – bei einem virtuellen Rundgang durch den Landtag von Baden-Württemberg. Teilnehmende erhalte Einblicke in den Plenarsaal sowie das Bürger- und Medienzentrum. Bei der Führung werden den Interessierten die Aufgaben und die Arbeitsweise des Landtags nähergebracht und Fragen beantwortet.

Thema „Kultur und Medien“: Freiburg Hackathon 2021 | (DIGIHUB Südbaden in Zusammenarbeit mit weiteren Akteurinnen und Akteuren in Freiburg)
Die Konzertsäle leer, die Galerien verlassen – dieser Anblick dominierte die vergangenen Pandemie-Monate. Dabei sind Kunst und Kultur wichtiger Bestandteil des Lebens in der Stadt. Mit dem „Freiburg Hackathon“ sollen sie digital gedacht werden – verknüpft mit Kreativität, Innovation und Technologie. Vom 18. bis 20. Juni haben nicht nur Menschen mit Programmierkenntnissen und Fähigkeiten für Web-Entwicklung, sondern auch Designbegeisterte und Teilnehmende aus der Bürgerschaft die Chance, ihre Fähigkeiten und Ideen im Digitalen einzubringen.

Thema „Stadt und Land“: „MeetUp“ zur Zukunft der urbanen Mobilität | (TÜV-Verband)
Die Devise ist klar: Autonom und vernetzt werden unsere Städte nachhaltiger und lebenswerter. Wie kann der Weg dahin gelingen – und wie lässt sich sicherstellen, dass etwa alle Alters- und Einkommensgruppen in gleichem Maße mobil bleiben? In einem „MeetUp“ will der TÜV-Verband genau diese Frage beantworten – mit spannenden Gästen: Hartmut Abeln, CEO der TÜV NORD Mobilität GmbH, Marion Jungbluth, Leiterin Team Mobilität und Reisen beim Verbraucherzentrale Bundesverband e.V. und Stefan Gelbhaar, Mitglied im Bundestag, Obmann im Ausschuss für Verkehr und digitale Infrastruktur und Sprecher für Verkehrspolitik und Radverkehr von Bündnis 90/Die Grünen.

Thema „Sport und Freizeit“: Gaming mit MaKey MaKey. Digitales Spielen in Bewegung | (Münchner Stadtbibliothek)
Mit einer Computertastatur oder einen Controller zu zocken, ist kinderleicht. Warum nicht etwas Bewegung „ins Spiel“ bringen? Das hat sich auch die Stadtbibliothek Isarvorstadt gefragt – und stellt deshalb zum „Digitaltag“ kurzerhand einen eigenen Gaming-Controller aus Bodenplatten auf. Mit ihm können Teilnehmende Spiele einfach mit den Füßen steuern. Die Aktion zum Ausprobieren ist Teil des Digitaltag-Programms der Landeshauptstadt München.

Thema „Arbeit und Leben“: Einsatz von VR/AR-Anwendungen in der beruflichen Aus- und Weiterbildung anhand praktischer Beispiele | (Kompetenzzentrum Digitales Handwerk)
Die Digitalisierung im Handwerk ist im vollen Gange. Der Einsatz von AR- und VR-Technologien in der beruflichen Aus- und Weiterbildung eröffnet neue Möglichkeiten. Anhang von praktischen Beispielen werden in dem Seminar Möglichkeiten der verschiedenen Technologien gezeigt und die Unterschiede der einzelnen Technologien erläutert.

Der „Digitaltag“ ist der bundesweite Aktionstag zur Förderung digitaler Teilhabe und fand erstmals 2020 statt. Trägerin ist die Initiative „Digital für alle“, in der 27 Organisationen aus den Bereichen Zivilgesellschaft, Kultur, Wissenschaft, Wirtschaft, Wohlfahrt und öffentliche Hand versammelt sind. Mit mehr als 1.400 Aktionen bei der Premiere im vergangenen Jahr wurden Menschen in ganz Deutschland erreicht. Zu den Unterstützerinnen und Unterstützern gehörten unter anderen Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. Der Aktionstag soll die Digitalisierung mit zahlreichen Veranstaltungen und Aktivitäten überall in Deutschland erklären, erlebbar machen, Wege zu digitaler Teilhabe aufzeigen und auch Raum für kontroverse Debatten schaffen. Es steht allen frei, eigene Aktionen anzumelden. Anlässlich des Aktionstags wird der mit 20.000 Euro dotierte „Preis für digitales Miteinander“ vergeben. Informationen und Hintergründe zur Initiative „Digital für alle“ sowie zum Digitaltag, den Aktionen und Beteiligungsmöglichkeiten gibt es unter www.digitaltag.eu.

HDH

Rohstoff- und Materialversorgung: Holzindustrie veröffentlicht Lösungsansätze

Die Rohstoff- und Materialversorgung bereitet vielen Branchenunternehmen zunehmend Probleme. Potentielle Lösungsansätze berät die Politik diese Woche im Bundeskabinett und EU-Wirtschaftsrat. Der Hauptverband der Deutschen Holzindustrie (HDH) adressierte gemeinsam mit weiteren Branchenverbänden erarbeitete Vorschläge im Rahmen eines Positionspapiers an das Wirtschaftsministerium.

„Das Interesse seitens der Politik an der derzeitigen Lage ist ein wichtiges Signal für die Branche. Ordnungs- und prozesspolitische Eingriffe in Märkte sollten die Ausnahme bleiben und mögliche unerwünschte Nebeneffekte vorher genau abgewogen werden“, so HDH-Hauptgeschäftsführer Denny Ohnesorge.

So treffe die Einsetzung des Forstschäden-Ausgleichsgesetzes und die damit verbundene gesetzliche Reduzierung des Angebots an frischem Fichtenrohholz den Markt zur Unzeit. Es verschärfe die aktuell schwierige Versorgungssituation in der Bauwirtschaft nur. Die hohe Nachfrage nach Schnittholz verlange eine kontinuierliche Rohstoffversorgung.  

Neben der sofortigen Aussetzung des Forstschäden-Ausgleichsgesetzes sollte eine gesetzliche Regelung zur Vermeidung von Konventionalstrafen geschaffen werden. Dadurch würde ein vertraglich in Verzug geratenes Unternehmen von einer existenzbedrohenden Strafe befreit, wenn es Corona-bedingt entweder in seiner wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit erheblich beeinträchtigt ist oder die Leistungen wegen aktueller Beschränkungen nicht erbringen kann.

Als weitere Lösungsansätze regt die Holzindustrie an, das fehlerhafte Senkenziel im LULUCF-Sektor des neuen Klimaschutzgesetzes zu korrigieren. Danach müsse der Sektor in 2040 eine Kohlenstoffsenke von 35 Millionen Tonnen sein, was im Vergleich zu heute bedeute, bis zu 55 Millionen Tonnen Treibhausgase einsparen zu müssen. Angesichts der überzogenen Zielvorgaben kann die Bundesregierung nur mit großräumigen Flächenstilllegungen kalkulieren, was ihren selbstgesteckten Zielen zuwiderlaufe: „Nur durch aktive Waldbewirtschaftung und eine forcierte Holzverwendung sichern wir das Ökosystem und die maximale CO2-Bindung des Sektors“, macht Ohnesorge deutlich.

Zum Positionspapier geht es HIER.

Wird dauerhaft in den Oktober verschoben und läuft parallel mit der Automatisierungsmesse „Bi-Mu“

Wenn der Messekalender wegen der Corona-Pandemie sowieso völlig durcheinandergewirbelt wird, dann ist das ein idealer Ausgangspunkt, um Veranstaltungen auf den Prüfstand zu stellen. Das haben jetzt das Messeteam der „Xylexpo“ gemacht. Und rüttelt nicht nur am bewährten Zeitpunkt im Mai, der alternierend zur „Ligna“ immer im „Ligna“-freien Jahr lag, sondern auch an der Bündelung von Themenbereichen. Darum geht vom 12. bis zum 15. Oktober 2022 nicht nur eine verschobene „Xylexpo“ an den Start, sondern das Ganze wird mit der parallel laufenden 33. „Bi-Mu“, einer Fachmesse für Werkzeugmaschinen, Robotik und Automatisierung, additive Fertigung, digitale und unterstützende Technologien zum Messedoppel. Veranstaltungsort bleibt das Messegelände „Fiera Milano-Rho“.

Möglich wird der Schulterschluss der beiden etablierten Messen durch eine Partnerschaftsvereinbarung zwischen den veranstaltenden Verbänden Ucimu-Sistemi per produrre – dem Verband der italienischen Hersteller von Werkzeugmaschinen, Robotern und Automation sowie dem Acimall. Beide Messen ergänzen sich laut der Italiener perfekt, vor allem im Hinblick auf die Entwicklung mit immer nachhaltigeren und effizienteren Methoden, gemäß den Prinzipien von Industrie 4.0 zu produzieren.

Beide Messen fanden in der Vergangenheit im zweijährigen Turnus statt, was auch künftig bleiben soll. Sie laufen dann im Oktober in jedem geraden Jahr als eigenständige, sich ergänzende Branchenplattformen auf dem großen Messegelände in Mailand. Besucher können aber problemlos beide Messen mit ihrem Ticket erleben.

Die Italiener erhoffen sich von dieser Bündelung viele Synergien: Zum einen dürften sich der Kreis der potenziellen Besucher erweitern, anderseits erwarten den traditionellen Interessenten aus der Möbelindustrie ein deutlich erweitertes Spektrum mit „Blick über den Tellerrand“. Geplant ist zudem ein begleitendes Programm mit Präsentationen, Seminaren und Konferenzen zu technischen, technologischen und wirtschaftlichen Themen, die für beide Bereiche relevant sind.

„Dieses Projekt ist viel mehr als die Summe zweier bewährter und beliebter Ausstellungen“, so Barbara Colombo, Präsidentin von Ucimu-Sistemi per produrre. „Wir glauben, dass der Zusammenschluss von ,Bi-Mu‘ und ,Xylexpo‘ der in beiden Messen vertretenen Industrie helfen wird, das Beste ihres Könnens und ihres Potenzials zu zeigen. Unter diesen Voraussetzungen glauben wir, dass die Veranstaltung ein Anziehungspunkt für die globale Fertigungsindustrie sein wird, mit starker Strahlweite in Italien und im Ausland, zum Nutzen aller Unternehmen, die sich für eine Teilnahme entscheiden.“

Laut Luigi De Vito, Präsident von Acimall, „…erfordert ein immer voller werdender Messekalender, der durch die Verlegung vieler Veranstaltungen aufgrund der Pandemie, aber auch durch neue Technologien und immer stärkere internationale Konkurrenz erschwert wird, eine tiefgreifende und genaue Überarbeitung des bisherigen Messekonzepts. Es darf nicht länger ,nur‘ ein Ort sein, an dem sich Nachfrage und Angebot treffen. Die Zusammenarbeit zwischen ,Xylexpo‘ und ,Bi-Mu‘ soll sich zu einer innovativen Plattform entwickeln, die sich auf High-End-Technologie und gewinnbringende Interaktionen konzentriert. Und letztlich eine erfolg- und erlebnisreiche Veranstaltung, die Anwender, Aussteller, Institutionen und vielfältige Interessengruppen gleichermaßen anspricht.“

Luca Palermo, Geschäftsführer von Fiera Milano-Rho, kommentiert das Konzept der neuen Doppelmesse folgendermaßen: „Wir sind stolz darauf, dass die ,Bi-Mu‘ und die ,Xylexpo‘ – beides herausragende Veranstaltungen für Italien und die ganze Welt in ihren jeweiligen Branchen – seit über fünfzig Jahren in unserem Messekalender zu finden sind. Es ist ein Beweis für die Qualität unseres Geländes und der von Fiera Milano angebotenen Dienstleistungen. Ich glaube, dass die Entscheidung, diese Messen zusammenzulegen, den Veranstaltern und Ausstellern weitere Vorteile bringen wird. Unsererseits sind wir bereit, alle Details des neuen Projektes gemeinsam zu prüfen.“

Farbenindustrie bestätigt Vorstand und Präsidium

Die Mitglieder des Verbandes der deutschen Lack- und Druckfarbenindustrie (VDL) haben auf ihrer digitalen Jahresversammlung am 19. Mai 2021 Vorstand und Präsidium des Verbandes mit großer Mehrheit bestätigt. Präsident Peter Jansen sieht die Branche wegen anhaltend hoher Rohstoffpreise vor „großen Belastungen“. Die deutsche Lack- und Druckfarbenindustrie setzt damit in der Corona-Krise auf Kontinuität. Über 60 Teilnehmer der Jahresversammlung haben die Personen der Leitungsgremien mit überwältigender Mehrheit im Amt bestätigt.

Der Vorstand des rund 200 Mitglieder zählenden Verbandes setzt sich weiterhin zusammen aus Präsident Peter Jansen (P.A. Jansen GmbH u. Co. KG), dem Vizepräsidenten Dr. Rainer Frei (Emil Frei GmbH & Co. KG), der zusätzlich auch als Schatzmeister fungiert, sowie Robert Fitzka (Sun Chemical Group GmbH). Die Amtszeit aller Vorstandsmitglieder währt drei Jahre.

Auch die bisherigen Mitglieder des Präsidiums wurden bestätigt und bilden nach wie vor die große Bandbreite der Branche ab:
• Dr. Harald Borgholte (BASF Coatings GmbH)
• Rainer Hüttenberger (Sto SE & Co. KGaA)
• Thomas Kleps (Hubergroup Deutschland GmbH)
• Thomas Mangold (Axalta Coating Systems GmbH)
• Dr. Ralf Murjahn (DAW SE)
• Michael Schulz (Schulz GmbH Farben und Lackfabrik)

Hauptgeschäftsführer Dr. Martin Kanert dankte den Gewählten für ihren hohen Einsatz zum Wohle der Branche und wünschte auch für die Zukunft Erfolg bei der Arbeit für die gemeinsamen Ziele.

In seiner Ansprache betonte Präsident Peter Jansen, dass die Farbenbranche in der Pandemie bisher trotz ganz unterschiedlicher Betroffenheit solidarisch geblieben sei und sich gut auf die Situation eingestellt habe. Die Entwicklung neuer Produkte mit antiviralen Eigenschaften, neue Wege in Information und Kommunikation oder auch viele Spenden von Desinfektionsmitteln und Masken „haben bestätigt, dass wir in einer für die Gesellschaft innovativen und kreativen Branche arbeiten“.

Trotzdem stehe die Lack- und Druckfarbenbranche vor erheblichen Belastungen. Die wirtschaftlichen Auswirkungen der Krise seien noch gar nicht absehbar. Während Industrielacke und Druckfarben 2020 empfindliche Einbußen hinzunehmen hatten, erlebten viele Hersteller von Bautenanstrichmitteln sogar einen Aufschwung. Die Krise sei aber noch nicht vorbei, da erwachse aus ihr schon die nächste: „Aktuell leidet die Branche unter anhaltend hohen Rohstoffkosten ungeahnten Ausmaßes. Corona, gestörte Lieferketten, der Brexit, Force Majeure bei Rohstoffherstellern, schlechte Ernten, Frostschäden in den USA – eine Verkettung negativer Einflüsse führt zu einer extrem eingeschränkten Verfügbarkeit von Rohstoffen. Das belastet die Unternehmen erheblich“, blickte der alte und neue Präsident in die zweite Jahreshälfte 2021.

Eine weitere zentrale Herausforderung stelle der Green Deal der EU-Kommission dar, erläuterte Hauptgeschäftsführer Martin Kanert. Selbstverständlich befürworte die Branche nicht nur grundsätzlich die ehrgeizigen Klimaziele des Green Deal; sie begreife sich auch als Teil der Lösung. Allerdings setze die EU mit einer ganzen Reihe geplanter Maßnahmen, die zum Teil gar nicht auf das Erreichen der Klimaziele abzielten, die Industrie unter Druck, insbesondere die neue Chemikalienstrategie zur Nachhaltigkeit. „Dies mündet fast schon in einer Neuordnung der Chemikalienpolitik, die befürchten lässt, dass viele Rohstoffe, die für die Performance von Farben, Lacken und Druckfarben notwendig sind, gar nicht mehr zur Verfügung stehen – ein enormer Reformulierungs-Aufwand der maßgeschneiderten Rezepturen wäre die Folge“, so Kanert. Die Farbenbranche bekenne sich ausdrücklich zum Leitbild einer nachhaltigen Entwicklung. Beispielhaft hierfür habe die Mitgliederversammlung fünf Branchenziele verabschiedet, die allesamt an den Sustainable Development Goals, den Nachhaltigkeitszielen der UNO, ausgerichtet sind.

Ruft zu Geschlossenheit auf

Die derzeitige Lage der Rohstoff- und Materialversorgung ist für viele Unternehmen herausfordernd und stellt die Betriebe vor ein großes Problem. Preise für diverse Vorprodukte, Rohstoffe, Materialien und viele Holzprodukte ziehen in einem bisher nicht gekannten Tempo an; teilweise werden nur noch Tagespreise bekannt gegeben. In einem Nachfragehoch und in einer Zeit der Bewältigung der wirtschaftlichen Verwerfungen der Corona-Pandemie trifft diese Situation die Holzbau-Branche ebenso wie die gesamte Bauwirtschaft zu einer Unzeit. Die Unkalkulierbarkeit der Materialpreise stellen insbesondere Unternehmen vor große Herausforderungen, die größere Projekte mit langen Preisbindungen durchführen. Der Kunde erwartet kalkulierbare Kosten.

Der DHWR und seine Branchenverbände betonen, dass jedes Unternehmen frei und individuell am Markt agieren können muss. Sie lehnen Beschränkungen des freien Marktes grundsätzlich ab. Im Bewusstsein dieser außerordentlichen Dimension der aktuellen Marktsituation richten sie gemeinschaftlich folgenden Appell an alle Marktpartner:

  1. Wir rufen alle Unternehmen und Verbände unserer Branche zur Geschlossenheit auf.
  2. Wir werben für einen fairen Umgang zwischen allen Marktpartnern und betonen die Bedeutung von langjährigen Partnerschaften und Geschäftsbeziehungen.
  3. Die Hersteller und Lieferanten unternehmen alle zumutbaren, wirtschaftlich vertretbaren Anstrengungen, um ihre vertraglichen Verpflichtungen zu erfüllen, Lieferketten aufrecht zu erhalten und mögliche Versorgungslücken so gering wie möglich zu halten.
  4. Alle Marktpartner sollten Hamsterkäufe in der derzeitigen Situation vermeiden, da diese der ganzen Branche schaden können.
  5. Ziel sollte sein, die Auswirkungen bei der Warenversorgung für den privaten Endverbraucher und den sich so positiv entwickelnden klimafreundlichen Holzbau so gering wie möglich zu halten.

Der Appell richtet sich an jedes Unternehmen in der Wertschöpfungskette Holz, die unvorhersehbare Krisensituation im fairen und besonnenen Umgang miteinander gemeinschaftlich zu bewältigen und die eigene, ökonomische Gewinnorientierung in dieser besonderen Marktsituation verantwortungsvoll abzuwägen. Ein offener und partnerschaftlicher Dialog entlang der Lieferkette stellt auch weiterhin sicher, zusätzliche negative Auswirkungen in der Warenversorgung und unerwünschte Wettbewerbsverzerrungen zu vermeiden.

Getragen wird der Aufruf von den Branchenverbänden des Deutschen Holzwirtschaftsrates: Arbeitsgemeinschaft Rohholz e.V., Bundesverband Deutscher Fertigbau e.V., Deutscher Holzfertigbau-Verband e.V., Deutscher Massivholz- und Blockhausverband e.V., Gesamtverband Deutscher Holzhandel e.V., Bundesverband Pro Holzfenster e.V., Deutsche Säge- und Holzindustrie – Bundesverband, Hauptverband der Deutschen Holz und Kunststoffe verarbeitenden Industrie und verwandter Industriezweige e.V., Holzbau Deutschland, Studiengemeinschaft Holzleimbau e.V., Bundesverband Tischler Schreiner Deutschland, Überwachungsgemeinschaft KVH e.V., VDMA Fachverband Holzbearbeitungsmaschinen, Verband der Deutschen Holzwerkstoffindustrie e. V., Verband der Deutschen Möbelindustrie, Verband Deutscher Papierfabriken e.V.

KI für die Arbeits- und Lernwelt: Neues Kompetenzzentrum „Karl“

Künstliche Intelligenz, die den Menschen da entlastet, wo es nötig ist, transparent und datenschutzkonform – das ist die Vision des neuen Kompetenzzentrums „Karl“. Das Akronym steht für „Künstliche Intelligenz für Arbeit und Lernen in der Region Karlsruhe“. Das im April gestartete Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) bis 2025 mit acht Millionen Euro gefördert und ist eines von bundesweit erst vier Kompetenzzentren des Schwerpunkts „Zukunft der Arbeit“. Mit Möglichkeiten, die Arbeit von morgen zu verbessern, befassen sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Fraunhofer- Instituts für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung IOSB in der Forschungsgruppe Perceptual User Interfaces.

„Im Vordergrund unserer Forschung stehen innovative Assistenzsysteme, die den Nutzenden wahrnehmen und sich personalisiert anpassen“, sagt Dr.-Ing. Michael Voit, Leiter der Gruppe, die sich mit neuen Ansätzen in der Mensch-Maschine-Interaktion beschäftigt: „Wir bieten Lösungen wie beispielsweise unseren KI-basierten Cobot zur intelligenten Unterstützung von Montagearbeiten oder QSelect, unser System zur sprach- oder gestengesteuerten Fehlermarkierung an Bauteilen. ,Karl‘ unterstützt uns dabei, dieses Wissen in konkrete Methoden und Prozesse zu überführen und in realen Anwendungsfällen bei den Partner-Unternehmen zu testen.“

Der Informatiker und sein Team koordinieren in „Karl“ die Evaluation von prototypischen Arbeitsmethoden. Im Mittelpunkt stehen Anwendungen, die den Arbeitsalltag in der industriellen Produktion verbessern. Am Cobot – Collaborative Robot – setzen die Entwickler:innen modernste KI-Methoden maschinellen Lernens ein, um zu zeigen, wie eine intuitive, werkerzentrierte und effiziente Montageassistenz aussehen kann. Kamerabasiert erkennt der CoBot Arbeitsschritte und passt sich individuell an Werker:innen an, die das System zusätzlich über Sprache oder Gesten steuern können. Über eine ähnlich intuitive Steuerung verfügt QSelect: Der Kontrollierende zeigt einfach auf einen Fehler am Bauteil und bestimmt Art und Schweregrad des Fehlers entweder per Sprachbefehl oder über ein maßgeschneidertes Menü.

Neben dem Finden geeigneter Methoden und Einführungsprozesse ist das Fraunhofer IOSB auch im Gestaltungsfeld „Transparenz und Nachvollziehbarkeit KI-basierter Lösungsvorschläge“ von „Karl“ aktiv. Vertrauen in KI-Entscheidungen ist essentiell, damit KI in Arbeits- und Lernumgebungen tatsächlich eingesetzt werden kann. KI zu entwickeln, zu erklären und Entscheidungsmechanismen transparent zu machen, das ist Ziel und langjähriges Forschungsthema am Fraunhofer IOSB. Unter Beweis stellt das etwa die neue eXplainable AI (XAI)-Toolbox, die einen Einblick in die Black-Box KI-Entscheidungen gibt. Über eine benutzerfreundliche Oberfläche können Anwender:innen das Ergebnis des KI-Verfahrens und die dazugehörigen Erklärungen intuitiv und korrekt interpretieren und schnell die richtigen Schlüsse ziehen.

Ein weiteres zentrales Thema von „Karl“ ist der Datenschutz. Wie Informationen, die den Arbeitsprozess betreffen, privatsphärengerecht und datenschutzkonform ausgewertet werden können, beschäftigt auch die Gruppe von Michael Voit: „Unsere modernen Bedienkonzepte sind häufig kamerabasiert und erfordern eine Personen- oder Arbeitsraumerfassung. Deshalb beschäftigen wir uns intensiv mit den Themen Daten-schutz und Privatsphäre. Wir möchten noch über gesetzliche Vorgaben hinaus ein Arbeitsumfeld schaffen, das den Menschen intuitiv unterstützt und bei Bedarf qualitätssichernd eingreift – ohne zu überwachen. Für die sichere Dokumentation kritischer Arbeitsschritte haben wir 4Crypt Video entwickelt, eine Software zur technischen Durchsetzung des Vier-Augen-Prinzips“. 4Crypt Video ermöglicht eine verschlüsselte Aufbewahrung von Videoaufzeichnungen, deren Entschlüsselung nur möglich ist, wenn mindestens eine zweite Partei zustimmt. Typischerweise agiert der Betriebsrat als zweite Partei, sodass dessen Zustimmung zur Sichtung von Aufzeichnungen durch 4Crypt Video technisch erzwungen wird.

Die Zusammenarbeit mit den verschiedenen Partnern in „Karl“ erlaubt es dem Fraunhofer IOSB seine Kompetenzen vielseitig einzubringen, anwendungsorientiert zu evaluieren und so auf eine neue Stufe zu heben. Durch die Förderung von „Karl“ wird außerdem die regionale KI-Kompetenz des breit aufgestellten Konsortiums bundesweit anerkannt: Neben dem Fraunhofer IOSB sind das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI, die Hochschule Karlsruhe, das Karlsruher Institut für Technologie (KIT), das Hightech-Unternehmer-Netzwerk „Cyberforum“ sowie zehn Unternehmen beteiligt. „Karl“ stärkt das bereits etablierte und stetig wachsende KI-Netzwerk und damit das Wertschöpfungspotential der Region Karlsruhe.

Ohne Axel Brömstrup

Kurz und knapp vermeldete die Vivonio-Tochter Maja Möbel Kasendorf, dass Geschäftsführer Axel Brömstrup das Unternehmen zum 19. Mai verlassen hat. „Herr Brömstrup hat in den vergangenen Jahren die erfolgreiche Geschäftsentwicklung von Maja Möbel Kasendorf entscheidend mitgeprägt. Wir danken ihm für die Zusammenarbeit und wünschen für die Zukunft alles Gute“, sagt dazu Elmar Duffner, Geschäftsführer & CEO von Vivonio.

Die Aufgaben von Axel Brömstrup übernimmt interimsweise bis zur Nachfolgeregelung Peter Völkner. Der 52-Jährige war erst am 1. April neu in der Geschäftsleitung bei Maja Möbel in Wittichenau und Kasendorf gestartet und hat dort die jeweils neu geschaffene Position des kaufmännischen Geschäftsführers in beiden Werken übernommen.

Mehr Übersicht dank weiterer Kataloge

Die Bereiche Möbeldesign und Inneneinrichtung sind von Trends und Innovationen geprägt. Damit Tischler und Schreiner im Möbel- und Innenausbau immer auf dem neusten Stand sind, hat Ostermann vor Kurzem zwei neue Kataloge versendet.

Die Ostermann-Vielfalt für den Möbel- und Innenausbau umfasst inzwischen über 40.000 verschiedene Artikel. Um dem Handwerker noch mehr Service zu bieten, gibt es in Anlehnung an die einzelnen Arbeitsschritte bei der Möbelfertigung ab sofort 3 verschiedene Kataloge: Technische Planung, Kreative Gestaltung und Praktische Verarbeitung. Der Katalog „Praktische Verarbeitung“ ist vollkommen neu. Der Katalog „Kreative Gestaltung“ wurde neu aufgelegt. Beide Nachschlagewerke werden Ende April von Ostermann versendet. Wer kein Exemplar erhalten hat oder zusätzliche benötigt, kann diese über die Homepage des Unternehmens anfordern. Zeitgleich stehen alle Kataloge auch digital im Downloadbereich auf www.ostermann.eu zur Verfügung.

Der neue Katalog „Praktische Verarbeitung“ beinhaltet die Rubriken Kantenvielfalt sowie Werkstatt & Klebstoffe. Hier finden Tischler/Schreiner das gesamte Kantensortiment mit allen aktuellen Farben und Dekoren. Besonders lesenswert sind auch die Informationen zu den unterschiedlichen Kantenmaterialien, Oberflächen und Prägungen sowie zu den Lösungen für die modernen Nullfugen-Technologien. Weiterhin enthält der Katalog Produkte, die der Handwerker für die Montage und das Finish seiner Werkstücke benötigt. Hierzu zählen Leime und Reiniger ebenso wie Materialien für die Verpackung und den Transport.

Der zweite, neu aufgelegte Katalog „Kreative Gestaltung“ enthält alle Artikel, mit denen man Möbeln eine einzigartige und individuelle Optik verleiht. Gleich zu Beginn erwarten den Leser neue Inspirationswelten, die auf die Anwendungen Küche, Büro, Schlafraum, Bad und Ladenbau einstimmen. Danach folgt die Vielfalt an Design-Produkten. Hierzu zählen nicht nur die große Auswahl an Griffen und das erweiterte Licht-Sortiment, sondern auch zahlreiche aufmerksamkeitsstarke Oberflächen in Holz- und Steinoptik! Ein besonderer Blick lohnt sich hier auch auf die neuen natürlichen und nachhaltigen Roll-Oberflächen.

Planen, gestalten, verarbeiten … passend zu den 3 Arbeitsschritten beim Möbel- und Innenausbau gibt es auch drei verschiedene Nachschlagewerke von Ostermann. Ergänzend zu den beiden gerade vorgestellten Neuheiten bleibt der Katalog „Technische Planung“ mit allen wichtigen Informationen für die Vorbereitung, Konstruktion und technische Ausführung der Möbel weiterhin gültig.

Verstärkt den Bereich Massivholz durch weiteres Vorstandsmitglied

Die Homag Group AG forciert den Ausbau ihres Massivholzsegments und hat mit Dr. Daniel Schmitt nun ein speziell für dieses Geschäft zuständiges Vorstandsmitglied berufen. Dr. Daniel Schmitt wird ab ersten Juli 2021 die Business Unit Solid Wood Processing leiten, mit der sich Homag als führender Technologiepartner für nachhaltiges Bauen mit Massivholz etablieren will.

Zum Massivholzgeschäft von Homag gehören neben der Tochtergesellschaft Weinmann auch die beiden zuletzt erworbenen dänischen Unternehmen System TM und Kallesoe. Beliefert werden vor allem Hersteller von Bauelementen für nachhaltige Holzhäuser. In diesem stark wachsenden Sektor will Homag seinen Marktanteil von derzeit 10 Prozent deutlich auszuweiten. Im laufenden Jahr soll der Umsatz im Massivholzsegment auf deutlich über 100 Millionen Euro steigen.

Der Vorstandsvorsitzende Ralf W. Dieter betont: „Wir wollen zum führenden Systemlieferanten für den Holzbau werden und das Massivholzgeschäft zu einem zweiten Standbein neben unseren Aktivitäten mit der Möbelindustrie entwickeln. Die Stärkung unseres Management-Teams zeigt, wie wichtig uns dieser neue Bereich ist.“

Gerhard Federer, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Homag Group AG: „Die Dynamik in der Homag Group ist hoch und um die Vielfalt der strategischen und operativen Themen nachhaltig zu bewältigen, ist eine Erweiterung des Vorstands notwendig. Mit Dr. Daniel Schmitt konnten wir einen ausgewiesenen Experten mit großer Anlagen- und Technologiekompetenz gewinnen. Er ist ein hervorragender Teamplayer und hat bewiesen, dass er Stärken bündeln und neue Geschäftsfelder ausbauen kann.“

Dr. Daniel Schmitt wird das Massivholzgeschäft gemeinsam mit den Führungsteams von Weinmann, System TM und Kallesoe leiten. Zusätzlich wird er im Vorstand die Verantwortung für die Business Unit CNC-Technik sowie das Qualitätsmanagement übernehmen. Der promovierte Chemieingenieur kommt von der Homag-Konzernmutter Dürr. Dort leitete er seit 2017 die Umwelttechnik-Division Clean Technology Systems und war unter anderem für die Akquisition und die komplexe Integration des US-Unternehmens Megtec/Universal zuständig. Zuvor hatte er über viele Jahre verschiedene Führungspositionen bei der Freudenberg Gruppe in Weinheim inne. Dr. Daniel Schmitt erklärt: „Der Trend zur Nachhaltigkeit führt dazu, dass immer mehr Gebäude aus Holz entstehen. Mit der starken Position von Weinmann und den jüngsten Zukäufen ist Homag gut aufgestellt, um im Massivholzsektor kräftig zu wachsen. Mein Ziel ist es, die Stärken des neu formierten Bereichs Solid Wood Processing zur Geltung zu bringen und zugleich die Flexibilität und Kundennähe der darin operierenden Unternehmen zu erhalten.“