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Autor: Möbelfertigung

VDM

China erstmals Top-Möbelimporteur

Neben den Exporten wuchsen auch die deutschen Möbelimporte mit einem Zuwachs von 12,3 Prozent auf 2,4 Mrd. Euro im ersten Quartal kräftig. Dabei stiegen die Einfuhren aus China mit einem Plus von 42,4 besonders stark. Damit überholte die Volksrepublik den langjährigen Ranglistenersten Polen und war erstmals das mit Abstand wichtigste Möbelherkunftsland. „Die polnischen Möbelhersteller mussten ihre Produktion im vergangenen Jahr coronabedingt deutlich herunterfahren, während China die Krise schon früher überwinden konnte“, kommentiert VDM-Außenhandelsexperte Alexander Oswald die Entwicklung. Vor allem in den Segmenten Polster- und Sitzmöbel sowie Büromöbel zogen die Importe aus China in den ersten drei Monaten stark an.

HDH

Umsatz mit Holz im In- und Ausland positiv

Das Holzgewerbe vermeldete im Februar 2021 positive Umsatzentwicklungen im In- und Ausland. Während die Inlandsumsätze um 4,7 Prozent stiegen, kletterten die Auslandsumsätze um 17,1 Prozent. Damit lag der Gesamtwert um 7,8 Prozent über dem Wert vom Januar 2020. Damals gab es ein Umsatzplus von insgesamt 0,9 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Dabei hatte der Umsatzanstieg im Inland bei 1,9 Prozent gelegen und der Umsatz im Ausland war um 2,2 Prozent gefallen.

Neue Qualifikation für Monteure erfolgreich absolviert

Am 12. März 2021 hatten 15 junge Tischler aus ganz Hessen, die in ihren Betrieben schwerpunktmäßig in der Montage eingesetzt werden, in Bad Wildungen die modular aufgebaute Aufstiegsfortbildung zur „Geprüften Montagefachkraft“ gestartet.

Zur „Geprüften Montagefachkraft“ bedurfte es der Teilnahme an insgesamt vier eintägigen Pflichtmodulen und vier weiteren Wahlmodulen, die alle mit einer Prüfung abgeschlossen werden mussten. Hierbei waren als „Pflichtprogramm“ die Themen „Organisation der Abläufe auf der Baustelle“, „Die sichere Baustelle“, „Techn. Problemlösungen für den Monteur vor Ort“ sowie „Umgang mit Kunden/-innen“ zu absolvieren. Außerdem konnten die Teilnehmer sich aus den Wahlmodulen „Trockenbau“, „Einbruchschutz“, „Montage von Funktionstüren“, „Montage von Fenstern und Türen“ sowie „Oberflächeninstandsetzung“ vier weitere Module auswählen.

Die ersten vier neuen Absolventen des Lehrgangs zur „Geprüften Montagefachkraft“ erhielten ihre Zertifikate von DIM-Geschäftsführer Hermann Hubing und Lehrgangsleiter Ulrich Leber: Fabian Oehrling und Jan Mager (Jehn GmbH und Co.KG, Ebersburg), Yannick Kuhl (Eidam Tischlerei GmbH, Lohra) sowie Daniel Rose (Schreinerei Herbert, Fernwald).

Am 24. April 2021 war es schließlich für die ersten vier zukünftigen „Geprüften Monteure“ soweit: Gemeinsam mit Lehrgangsleiter Ulrich Leber überreichte der Hauptgeschäftsführer des Fachverbandes Leben Raum Gestaltung Hessen Rheinland-Pfalz in seiner Funktion als Geschäftsführer des DIM Deutsches Institut für Montagetechnik GmbH die begehrten Zertifikate. Die anderen 12 Teilnehmer trennt noch ein letztes Wahlmodul von der angestrebten Qualifikation.

Der nächste Lehrgang zur „Geprüften Montagefachkraft“ ist für den Herbst 2021 geplant. Nähere Informationen und Anmeldungen: Ulrich Leber Betriebstechnischer Berater, leber@leben-raum-gestaltung.d

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Umsatz bei Kunststoff bis Februar 2021 negativ

Der Kunststoffsektor entwickelte sich im Zeitraum Januar-Februar 2021 gegenüber dem Vorjahreszeitraum negativ: Die Umsätze sanken um 2,1 Prozent. Dabei entwickelten sich die einzelnen Segmente uneinheitlich. Als einziges Segment legten die Baubedarfsartikel aus Kunststoff um 7,1 Prozent zu. Dagegen sanken die Umsätze bei Platten und Folien um 0,4 Prozent. Rückläufig waren auch die Umsätze bei Kunststoffverpackungen (-2,7 Prozent) sowie bei sonstigen Kunststoffwaren (-5,7 Prozent).

VDM

Exporte im ersten Quartal gestiegen

Die Exporte der deutschen Möbelindustrie wachsen: Erstmals seit 2019 hat das Auslandsgeschäft im ersten Quartal 2021 wieder angezogen. So stiegen die Möbelausfuhren nach Angaben des Statistischen Bundesamtes im Vorjahresvergleich um 8,7 Prozent auf 1,98 Milliarden Euro. „Für diese Belebung waren die Öffnungsschritte im Möbelhandel auf wichtigen Auslandsmärkten ausschlaggebend“, erläutert Jan Kurth, Geschäftsführer der Möbelverbände (VHK/VDM). Ein Zuwachs ergibt sich nicht nur gegenüber dem Corona-bedingt eher schwachen Vorjahresquartal. Denn die Ausfuhren lagen auch deutlich über dem Niveau des ersten Quartals 2019 (plus 6,4 Prozent).

Dabei konnten die deutschen Möbelhersteller ihr Geschäft besonders in den Nachbarländern wieder ausbauen. Die Verkäufe auf den wichtigsten Absatzmarkt Frankreich kletterten um knapp 22 Prozent. Auch beim Export in die Schweiz ( plus 12,3 Prozent), nach Österreich (plus 13,7 Prozent), in die Niederlande (plus 12,7 Prozent) und nach Belgien (plus 7,7 Prozenz) wurden Zuwächse erzielt. Die Ausfuhren nach Italien (plus 26,1 Prozent) und nach Spanien (plus 19,7 Prozent) lagen ebenfalls deutlich über dem Vorjahr.

Eine Stabilisierung zeichnet sich bei den Möbelexporten nach Großbritannien (plus 0,7 Prozent) ab, die zuletzt unter den Unsicherheiten rund um den Brexit und unter der Pandemie gelitten hatten. Beeindruckend ist dabei das starke Wachstum der deutschen Küchenmöbelindustrie, die ihre Ausfuhren in das Vereinigte Königreich um knapp 18 Prozent steigern konnte. Bei Wohn-, Ess- und Schlafzimmermöbeln gelang ebenfalls ein Zuwachs (plus 15,3 Prozent), während die Polstermöbelproduzenten auf dem britischen Markt eine leichte Einbuße von 4,5 Prozent hinnehmen mussten.

Gesunken sind die Möbelverkäufe Richtung Vereinigte Staaten (minus 14,5 Prozent), den wichtigsten außereuropäischen Absatzmarkt. Dagegen zogen die Ausfuhren nach China um 5,5 Prozent an. Vor allem Küchen (plus 16,6 Prozent) und Polstermöbel (plus 18,7 Prozent) aus deutscher Produktion waren im Reich der Mitte stärker nachgefragt als im Vorjahr.

Ist jetzt auch „klimaneutraler Möbelhersteller“

Neben dem klaren Bekenntnis zum Standort Deutschland baut Ruf Betten sein Engagement innerhalb des Klimapaktes der Deutschen Gütegemeinschaft Möbel aus. Ab sofort ist die Marke als klimaneutraler Möbelhersteller zertifiziert. „Diese durch die DGM vergebene Auszeichnung unterstreicht die Verantwortung und Initiative von Ruf Betten als deutscher Möbelhersteller, nachhaltig das Thema CO2 Belastung global zu reduzieren. So werden wir unserer Markenreputation und zukünftigen Generationen gerecht“, sagt Geschäftsführer Heiner Goossens.

Im Kontext des weltweit schnell voranschreitenden Klimawandels sowie den damit verbundenen massiven Auswirkungen auf Mensch und Natur unterstützt die Deutsche Gütegemeinschaft Möbel (DGM) das 1,5-Grad-Ziel der Vereinten Nationen.

Innovations-Preis für „Flex-Frame“

Zukunftsweisende Produkte, die das Leben verbessern, die man auf den ersten Blick aber nicht sieht, hebt der German Innovation Award ins Rampenlicht. So auch die Montagelösung „Flex-Frame“ von Naber, die in der Kategorie „Excellence in Business to Consumer – Kitchen“ als „Winner“ aus dem Wettbewerb 2021 hervorgeht.

Das sehr einfach zu verbauende Befestigungssystem für wasserführende Rohrleitungen, Ventile, Aufputzsteckdosen und anderes mehr schafft Ordnung im Unterschrank zum Beispiel einer Kücheninsel. Es verhilft zu einer bestmöglichen Nutzung des oft knappen Stauraums. Die flexible Sanitärmontage mit dem „Montec Flex-Frame“ ist in Unterschränken von 500 bis 1.000 Millimeter Breite möglich und ebenso außerhalb des Schrankes im Bauraum dahinter.

Das preisgekrönte Tool besteht aus zwei Befestigungswinkeln und einem verschiebbaren Mittelstück als Funktionselement. Hier finden die vom Boden kommenden Anschlüsse und Abläufe ihren sicheren Platz, außerdem alle anderen für die Installation vorgesehenen Komponenten. Gegenüber Einzelmontagen mit diversen Bohr- und Fixierarbeiten reduziert sich der zeitliche Aufwand bei Verwendung des „Flex-Frame“ deutlich.

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Möbelumsatz bis Februar 2021 unter Vorjahresniveau

Die Umsätze der Möbelindustrie sanken nach amtlichen Angaben im Zeitraum Januar bis Februar 2021 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 10,4 Prozent. Dabei entwickelten sich die einzelnen Segmente überwiegend negativ. Die „sonstigen Möbel“ – also beispielsweise Wohn-, Ess- und Schlafzimmermöbel, nicht gepolsterte Sitzmöbel und Möbelteile – wiesen mit minus 22,3 Prozent den höchsten Rückgang auf. Die Laden- und Objektmöbel landeten bei minus 11,8 Prozent, die Büromöbel bei -9,9 Prozent, Polstermöbeln -1,6 Prozent. Positiv fielen die Veränderungsraten allein bei den Küchenmöbeln mit +5,0 Prozent aus. In allen Segmenten mit Ausnahme der Küchenmöbel und der Laden- und Objektmöbel war der Rückgang bei den Auslandsumsätzen weiterhin signifikant höher als im Inlandsgeschäft.

Drittes Planungsbüro in Berlin öffnet

Heute um 10 Uhr öffnet Ikea das dritte Planungsstudio im Berliner Raum, erstmals inmitten eines Shopping-Centers im Stadtteil Tegel in Berlin-Reinickendorf. Auf 610 Quadratmetern Ausstellungsfläche können sich Kundinnen und Kunden künftig im ersten Obergeschoss der denkmalgeschützten Hallen am Borsigturm von Ikea Einrichtungsideen inspirieren lassen. Der Fokus liegt auf individueller Beratung bei komplexen Planungen für Küchen, Kleiderschränke und Wohnzimmeraufbewahrung.

Mit dem Planungsstudio in Reinickendorf bringt Ikea das dritte City-Format im Berliner Raum binnen eines Jahres an den Start. Seit Spätsommer 2020 empfängt Ikea Besucherinnen und Besucher in den Planungsstudios in Berlin-Pankow und Potsdam. „Wir freuen uns sehr, dass die neuen Planungsstudios trotz pandemiebedingter Herausforderungen sehr gut angenommen werden. Mit Reinickendorf gehen wir nun den nächsten Schritt, um ein neues Ikea in den Städten zu schaffen und die Menschen dort zu treffen, wo sie sich tagtäglich bewegen“, erläutert Nele Bzdega, Expansion Managerin bei Ikea Deutschland. „Die kleineren Formate in zentraler Innenstadtlage sind ein wichtiger Baustein, um ein nahtloses Omnichannel-Erlebnis für unsere Kundinnen und Kunden zu schaffen, ganz egal, ob sie uns digital oder vor Ort treffen wollen“, erklärt Nele Bzdega. Der Berliner Raum ist eine von rund 40 Metropolregionen weltweit, in denen neue Ikea Konzepte entstehen.

Mit den Planungsstudios schafft Ikea neue Möglichkeiten für ein modernes Einkaufserlebnis, bei dem Inspiration und Beratung im Mittelpunkt stehen. Kundinnen und Kunden können ihre Wunschprodukte vor Ort testen, planen, bestellen und sich bequem nach Hause liefern lassen. In der Ausstellung in Reinickendorf, Am Borsigturm 2, werden modulare Systeme wie „Metod“ Küchen, „Pax“ Kleiderschränke oder „Besta“ Kombinationen erlebbar gemacht. Auf Basis der aktuell geltenden lokalen Bestimmungen können Kundinnen und Kunden unter www.ikea.de/standorte Planungstermine vereinbaren oder spontan im Planungsstudio vorbeischauen.

Neben den drei Planungsstudios in Pankow, Potsdam und Reinickendorf und den vier Einrichtungshäusern im Berliner Raum sieht Ikea weiteres Potenzial in der Hauptstadt. „Wir möchten mit noch viel mehr Menschen in unmittelbarer Nähe ihres Wohnortes in Kontakt treten und werden daher unsere Präsenz im Berliner Raum weiter ausbauen. Ikea plant in der Hauptstadt zwei weitere Planungsstudios und ein kleineres Store-Format im Herzen von Berlin“, so Nele Bzdega.