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Autor: Möbelfertigung

Setzt vermehrt auf die Social-Media-Welt

„Seit nunmehr zehn Jahren bauen wir gezielt unsere onlinegetriebenen Marketing- und Vertriebskanäle aus“, sagt Jürgen Hauger, Geschäftsführer der Vollmer Gruppe. „Über Social Media wollen wir nicht nur unsere Kunden und Partner interaktiv ansprechen, sondern auch unser Recruiting zielgruppengerecht gestalten, um junge und erfahrene Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für Vollmer zu begeistern.“

LinkedIn, Facebook, Instagram und YouTube sind aktuell die vier Pfeiler, auf die Vollmer seine Social-Media-Strategie gesetzt hat. Die Kombination aus Schrift, Ton und Bild ermöglicht es dem Biberacher Schärfspezialist, fundiert und zielgruppengerecht Maschinen, Services und Unternehmen darzustellen. Insbesondere Technologie, Einsatz und Nutzen seiner Schärfmaschinen, die auf den Bearbeitungsverfahren Schleifen, Erodieren und Lasern basieren, lassen sich digital anschaulich über Wort und Bewegtbild vermitteln. Ziel von Vollmer ist darüber hinaus, fundierte Inhalte und generelles Fachwissen zu Schärftechnologien zu erläutern.

Bereits 2011 startete Vollmer seinen YouTube-Kanal mit Erklärvideos zu Schleif- und Erodiermaschinen. Filme von Auszubildenden zeigen informativ, persönlich und unterhaltsam, wie sich die Ausbildung bei Vollmer gestaltet. Zwei Jahre nach ihrem YouTube-Kanal öffnete der Maschinenbauer die Tore zu seiner interaktiven Facebook-Fanpage „Vollmer Group“, um sich vor allem mit jungen Menschen zu den Themen Schärfen und Arbeiten bei Vollmer auszutauschen.

Eigene LinkedIn-Auftritte betreibt Vollmer für Deutschland und die internationalen Tochtergesellschaften in Amerika, China, Großbritannien, Spanien und Japan. Über feste Rubrik erhalten Follower Wissenswertes zu neuen Technologien und Dienstleistungen, zudem werden Einblicke in die konkrete Werkzeugbearbeitung mit Schärfmaschinen gegeben. Videos, Bilder und Artikel zu Produkten teilt Vollmer über LinkedIn genauso wie die Ankündigungen von Events, Messeauftritten oder Web-Seminaren.

Seit gut einem Jahr ist der Instagram-Account das jüngste Mitglied der Social-Media-Welt von Vollmer. Auf Instagram fokussiert sich der Maschinenbauer auf das Thema Ausbildung. Interessierte Jugendliche erhalten sowohl aufschlussreiche als auch humorvolle Bild-Storys aus dem Vollmer Azubi-Alltag. Dabei werden die Inhalte in erster Linie von den Auszubildenden selbst mit viel Kreativität und Liebe zum Detail erdacht und umgesetzt.

„Gerade die Corona-Pandemie hat nicht nur uns, sondern der gesamten Welt gezeigt, wie entscheidend eine digitale Kommunikation für Unternehmen ist“, sagt Dr. Stefan Brand, Geschäftsführer der Vollmer Gruppe. „Und obgleich wir uns derzeit bestens auf den Social-Media-Plattformen präsentiert sehen, arbeiten wir ständig daran, die onlinebasierte Kommunikation auszubauen und zu schärfen.“

VDM

Inlands- und Auslandumsatz der Möbelindustrie im Januar im Minus

Laut Statistischem Bundesamt lag der Umsatz der Möbelindustrie im Januar 2021 im Vergleich zum Januar 2020 deutlich im Minus. Die Hersteller verzeichneten einen Umsatzrückgang von 12,9 Prozent. Dabei fielen die Erlöse im Ausland um 18,7 Prozent, im Inland um 10,2 Prozent. Im Januar 2020 hatte es im Vergleich zum Januar 2019 ein Minus von 1,5 Prozent gegeben. Die Auslandsumsätze waren damals um 0,1 Prozent gefallen, die Inlandsumsätze um 2,1 Prozent.

Werk V in Saarlouis ist eröffnet

Auch wenn die Eröffnungsfeier Corona-bedingt eher klein ausfallen musste: Heute wurde Nobilias Werk V in Saarlouis offiziell seiner Bestimmung übergeben. Alle Wichtigen waren dabei: Neben Dr. Lars Bopf als Vorsitzender der Nobilia-Geschäftsführung, Ministerpräsident Tobias Hans, seiner Stellvertretenden Anke Rehlinger auch der Oberbürgermeister von Saarlouis, Peter Demmer. Den symbolischen Startknopf drückte Nobilia-Inhaber Werner Stickling.

Fast genau zwei Jahre hat es seit dem ersten Spatenstich gedauert, bis das Großprojekt auf einer Produktionsfläche von 105.000 Quadratmetern fertiggestellt war. Die Industrialisierung und erste Probeläufe sind in der 600 Meter langen und 250 Meter breiten Werkshalle abgeschlossen. 100 Mitarbeiter:innen sind es für den Anfang, die mit etwa 100 Küchen am Tag die Bänder zum Laufen bringen. Und wie von Nobilia gewohnt, ist dabei jede Menge Hightech im Spiel. In der Endausbaustufe sollen rund 1.000 Beschäftigte über 1.600 Kommissionen fertigstellen. Kostenpunkt für das Werk insgesamt: 200 Millionen Euro.

Bekanntlich war für die Wahl des Standorts die Nähe zum wichtigsten Auslandsmarkt Frankreich ausschlaggebend, wobei Werk V im Gewerbegebiet „Lisdorfer Berg“ perfekte logistische Bedingungen bietet, wie Dr. Bopf betonte. Das Gelände insgesamt umfasst 290.000 Quadratmeter und ermöglicht somit voraussichtlich weiteres Ausbaupotenzial.

Werk V ist für Nobilia ein wichtiger Meilenstein, um das weitere Unternehmenswachstum sicherzustellen, so wurde anlässlich der Eröffnung heute nochmals betont. Wobei neben der Auslandsentwicklung auch die Erweiterung des Produktportfolios über die Küche hinaus, hin zu Bad- und Wohnmöbeln, zählt. Derzeit wird für Saarlouis weiteres Personal gesucht, für die Produktion wie auch den hier installierten Fuhrpark.

Auf Basis der modularen Planung wird das Produktionsvolumen nun sukzessive hochgefahren. Wie schnell die Anzahl der Kommissionen wächst, hänge von der Markt- und Nachfragesituation ab, erklärte Dr. Bopf.

Becher Akademie

Kostenfreie „Fibo“-Online-Schulungen

Die Becher Akademie bietet am 11. und 17. Juni 2021 zwei kostenfreie Online-Schulungen für die Verarbeitung des Werkstoffs „Fibo“ an. Das Wandpaneel-System ist die neue Lösung für Nassräume und die Alternative zur Fliese. In den anderthalb- bis zweistündigen Webinaren erfahren die Teilnehmenden alles über die Besonderheiten des Materials und dessen Verarbeitung. Die praxisorientierten Schulungen richten sich an Tischler/Schreiner, Zimmerer sowie Auszubildende.

Ob in Küche oder Bad – mit „Fibo“ wird funktionales Design in höchster Qualität verarbeitet. Das moderne Wandpaneel-System mit Multiplexkern ist 100 Prozent wasserdicht, nachhaltig und kostengünstig montierbar. In den „Fibo“-Schulungen werden die beiden Experten David Wolf, Leiter Becher Akademie und Becher InoArt, und Sven Konrad, „Fibo“ Sales Manager, die Vorteile des Materials sowie Einsatzmöglichkeiten bei Sanierung und Neubau erläutern. Zudem lernen die Teilnehmenden die Verarbeitung an Musterwänden kennen und erfahren professionelle Kniffe und Tricks.

Die Termine sind am Freitag, 11. Juni 2021, um 10 Uhr und am Donnerstag, 17. Juni 2021, um 15 Uhr. Die Online-Schulungen finden mit der Videokonferenzsoftware Zoom statt. Eine Anmeldung ist möglich unter: www.becher-holz.de/becher-akademie

„Fibo“ gehört zum Produktportfolio von Becher InoArt, eine Sparte von Becher, die auf exklusive Sonderprodukte spezialisiert ist. Produktinformationen sowie Materialmuster können per E-Mail unter inoart@becher.de angefordert werden.

HDH

Umsatz mit Holz fällt im Inland, Ausland positiv

Das Holzgewerbe vermeldete im Januar 2021 unterschiedliche Umsatzentwicklung im In- und Ausland. Während die Inlandsumsätze um 6,2 Prozent fielen, kletterten die Auslandsumsätze um 8,2 Prozent. Damit lag der Gesamtwert um 2,2 Prozent über dem Wert vom Januar 2020. Damals hatte es ein Umsatzplus von insgesamt 5,2 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat gegeben. Dabei hatte der Umsatzanstieg im Inland bei 3,0 Prozent gelegen und der Umsatz im Ausland war um 11,3 Prozent gestiegen.

Céline Abecassis-Moedas ist die neue Direktorin

Ein neues Gesicht an der Spitze von Lectra: Auf der außerordentlichen Hauptversammlung von Lectra, die am 30. April stattfand, stimmten die Mitglieder für die Ernennung von Céline Abecassis-Moedas als neue unabhängige Direktorin. Sie wurde für einen Zeitraum von vier Jahren nominiert und wird Mitglied des Prüfungsausschusses, des Vergütungsausschusses und des Strategieausschusses.

„Ich freue mich, die Ernennung von Céline Abecassis-Moedas zum Director von Lectra bekannt zu geben“, sagt Daniel Harari, Chairman und Chief Executive Officer von Lectra. „Ihre internationale Erfahrung und ihr Wissen in den Bereichen Strategie und Innovationsmanagement sowie ihre fundierten Kenntnisse der Modeindustrie sind ein großer Gewinn für das Unternehmen“.

Die Aufnahme von Céline Abecassis-Moedas in den Vorstand von Lectra soll insbesondere den Strategieausschuss stärken, der sich mit einer zunehmenden Anzahl von Investitionsprojekten in innovative Unternehmen und der Weiterentwicklung der Angebote für Industrie 4.0 befassen wird.

Céline Abecassis-Moedas kann ihre internationale Erfahrung zudem als unabhängiges Mitglied des Verwaltungsrats einbringen, die sie in fast zehnjähriger Tätigkeit in vier Unternehmen in Spanien und Portugal gesammelt hat. Sie kann eine beeindruckende Karriere vorweisen:

Die 49-jährige Abecassis-Moedas, ist heute Dekanin für Executive Education und außerordentliche Professorin an der Católica-Lisbon. Sie begann ihre Karriere in der Forschung bei France Telecom R&D, bevor sie 1999 als E-Business-Produktmanagerin zu Lectra in New York und im Jahr 2000 als Beraterin zu AT Kearney in London wechselte. Von 2002 bis 2005 war sie Dozentin für Strategie an der Queen Mary University of London und wirkte dann als Assistenzprofessorin für Strategie- und Innovationsmanagement an der Universität Católica-Lisbon. Von 2014 bis 2020 war Abecassis-Moedas außerdem Affiliate Professor an der ESCP und Co-Wissenschaftsdirektorin des Lectra-ESCP-Lehrstuhls „Fashion and Technology“.

Céline Abecassis-Moedas ist Absolventin der École Normale Supérieure de Cachan, der Université Paris Dauphine (DEA in wissenschaftlichen Managementmethoden), Inhaberin eines Doktortitels in Management von der École Polytechnique und Inhaberin des 2017 erworbenen INSEAD-Zertifikats in Corporate Governance.

Ada

Von „Testbild“ im Bereich Umwelt & Nachhaltigkeit ausgezeichnet

Ada macht aus Sofas individuelle Wohlfühloasen. Seit über 60 Jahren fertigt das österreichische Unternehmen Polstermöbel, die mit Komfort, Funktionalität und Nachhaltigkeit begeistern. Dafür erhält Ada nun von Test-Bild die Auszeichnung „Top Marke Haus & Wohnen 2021“ in der Kategorie „Sofa“ und wird hier im Bereich „Umwelt und Nachhaltigkeit“ mit dem ersten Platz prämiert. Ermittelt wurden die Top-Marken 2021 in einer gemeinsamen Befragung von „Testbild“ und dem Meinungsforschungsinstitut Statista. Über 5000 Konsumenten teilten ihre Erfahrungen mit rund 2400 Marken aus dem Bereich „Haus und Wohnen“. In die Bewertung flossen neben der Gesamtattraktivität auch Qualität, Langlebigkeit, Preis/Leistung, Montage/Handhabung, Umwelt und Nachhaltigkeit sowie Design ein.

Als verantwortungsbewusstes Unternehmen gehören bei Ada Qualität und Umweltanspruch untrennbar zusammen. Wohnqualität auf höchstem Niveau sowie der Wunsch, langlebige Möbel ressourcenschonend und energieeffizient zu produzieren, ist für Ada die Antriebskraft. Als Mittelpunkt des Wohnbereichs muss ein Sofa heute nicht nur den individuellen Designansprüchen gerecht werden, sondern zudem mit enormer Flexibilität überzeugen. Ob sitzend oder liegend – mit raffinierten Funktionen passen sich die Sofalandschaften von Ada an die persönliche Lieblingsposition an und garantieren Erholung in jeder Lage. Praktische Sitztiefen- und Armteilverstellung, klappbare Rückenlehnen, eine bequeme Vorziehbank und Relaxliege oder die Umwandlung vom gemütlichen Sofa in ein komfortables Bett gehören zu den Raffinessen der Sitzmöbel. Modelle der Marke „Ada Austria premium“ werden mit jahrzehntelanger Erfahrung als Unikat in Österreich hergestellt und zeichnen sich durch Design, Funktionalität und Langlebigkeit aus.

Das oststeirische Familienunternehmen setzt in der Produktion auf hochwertige Materialien. Bei Ada wird nur Holz von sorgfältig ausgesuchter, hoher Qualität verarbeitet, das aus nachhaltiger, ökologischer Forstwirtschaft stammt. Textilien zeichnen sich durch Strapazierfähigkeit und Langlebigkeit aus. Im Sortiment befinden sich auch Recycling-Stoffe, die aus PET-Flaschen oder alten Kleidungsstücken hergestellt werden und somit ein zweites Leben erhalten. Die Zertifizierung des Produktsortiments mit dem „Goldenem M“ sowie der OEKO-Tex Standard für Matratzen unterstreichen die hervorragende Qualität.  Am Ende steht ein individuelles Polstermöbel, auf dem es sich mit maximalem Komfort und gutem Gewissen entspannen lässt.

Der Mittelstandsverbund – ZGV

„Klimaverbund Mittelstand“ bringt Klimaschutz-Know-how in die Unternehmen

Bundesumweltministerium fördert innovatives Klimaschutzprojekt des Mittelstandsverbundes mit zwei Millionen Euro Wirtschaften mit Verantwortung und Weitblick: Der Mittelstandsverbund hat mit seinem Qualifizierungsprogramm „Klimaprofi“ ein zukunftsweisendes Beratungsangebot ins Leben gerufen. 17 „Klimaprofis“ haben jetzt die Abschlussprüfung bestanden und werden ab sofort in ganz Deutschland in verschiedenen Branchen unterwegs sein, um kleine und mittlere Unternehmen (KMU) fit zu machen für Klimaschutz, Energieeffizienz und einen schonenden Umgang mit Ressourcen. Das innovative Klimaschutzprojekt des Mittelstandsverbundes wird über die Nationale Klimaschutzinitiative (NKI) des Bundesumweltministeriums mit zwei Millionen Euro gefördert. Gemeinsames Ziel ist es, innerhalb von gut zwei Jahren 1.000 Unternehmen zu beraten und 50.000 Tonnen Kohlendioxid einzusparen.

Bundesumweltministerin Svenja Schulze dazu: „Wer in den Klimaschutz investiert, investiert auch in die Zukunftsfähigkeit des Standorts Deutschland. Um die Klimaschutzziele der Bundesregierung zu erreichen, brauchen wir mehr Unternehmen, die zeigen, dass nachhaltiges Wirtschaften und ökonomischer Erfolg zusammengehören und mit ihren Best Practices andere Unternehmen motivieren. Die Klimaprofis beraten auch kleine und mittlere Unternehmen dabei, sich für den Klimaschutz zu engagieren und dabei fit für die Zukunft zu machen. Das unterstütze ich gerne.“

Dr. Ludwig Veltmann, Hauptgeschäftsführer des Mittelstandsverbundes erklärt: „Die Anschlusshäuser der Verbundgruppen können durch das Beratungsangebot nur gewinnen. Wer sich technologisch auf den neuesten Stand der aktuellen Entwicklungen bringen lässt, nutzt die Chance, vor der Welle zu reiten und sich krisensicher und zukunftsfit aufzustellen. Wir freuen uns, dass unsere Klimaprofis jetzt die Fackel für den verantwortlichen und klugen Umgang mit Klima und Ressourcen in die angeschlossenen Unternehmen und Betriebe tragen.“

Dr. Sabine Schäfer, Projektleiterin beim Mittelstandsverbund, fasst zusammen: „Große Ziele brauchen die richtigen Maßnahmen. Wir wollen dafür sorgen, dass praktisches Wissen über Neuerungen im Bereich Klimaschutz bei den kleinen und mittleren Unternehmen ankommt.“

Die „Klimaprofis“ kommen meist aus den eigenen Reihen der Verbundgruppen und haben größtenteils einen ingenieurswissenschaftlichen oder betriebswirtschaftlichen Hintergrund. Um sie für die interdisziplinären Fragen der Beratungen fit zu machen, wurde vom Mittelstandsverbund das Qualifizierungsprogramm „Klimaprofi“ entwickelt. Als Durchführungspartner für die Schulung konnte das Beratungsinstitut B.A.U.M. gewonnen werden. B.A.U.M. kann auf eine über dreißigjährige Erfahrung zum Thema Nachhaltigkeit zurückgreifen. Für die einzelnen Betriebe, die in einer der Verbundgruppen organisiert sind, ist die Beratung – dank Projektförderung – kostenfrei.

Bereits 2016 startete das durch die Nationale Klimaschutzinitiative (NKI) geförderte Vorgängerprojekt „Klimaprofi für den Mittelstand“, an dem fünf Pilotbranchen teilnahmen. Dank des Erfolgs wurde das Projekt „Klimaverbund Mittelstand“ jetzt auf ein breiteres Fundament gestellt, indem 15 Verbundgruppen einbezogen wurden, bei denen die Klimaprofis unter Vertrag sind. Aufgrund der engen Verbindung der Verbundgruppenzentralen zu den angeschlossenen Unternehmen ist die Kommunikation leicht zu kanalisieren. Unternehmerinnen und Unternehmer können von der breit gefächerten Fachkompetenz der Klimaprofis profitieren, ganz gleich ob bei Energieeffizienz, Mobilität, Logistik, Prozessabläufen, Ressourcen- oder Abfallmanagement. Es gilt nicht nur Treibhausgasemissionen zu reduzieren, sondern ebenso Einsparpotentiale aufzuzeigen und dadurch den Unternehmen auch betriebswirtschaftlich einen Schub zu geben. Zugleich sollen Mitarbeiter sensibilisiert und zu technologischen Neuerungen und dem Zugang zu Förderprogrammen für Investitionen in den Klimaschutz informiert werden. Die Klimaprofis beraten dabei unabhängig und branchenspezifisch.

Um die direkten Klimaschutzbeiträge darzustellen, dokumentiert der „Klimaprofi“, welche Maßnahmen mit welchem Einsparpotential umgesetzt wurden. Die Auswertung und Bewertung der Zielerreichung erfolgt in einer eigens entwickelten Datenbank. Das Projekt ist auf insgesamt drei Jahre angelegt, die gemeinsame Zielmarke ehrgeizig. Bei erfolgreicher Teilnahme erhalten die Unternehmen ein Zertifikat, das insbesondere auch Kunden und potentielle neue Mitarbeiter anspricht. Denn gerade auch letztere werden anspruchsvoller im Hinblick auf das Wohlverhalten des Arbeitgebers in Sachen Klima und Ressourcen. Projektleiterin Dr. Sabine Schäfer, die im Vorgängerprojekt selbst als Klimaprofi unterwegs war, kann bestätigen: „Die teilnehmenden Betriebe wissen das umfangreiche Know-how und die Erfahrungen gerade auch aus anderen Branchen zu schätzen. Die richtigen Netzwerke, Kompetenz und starke Partner sind die drei maßgeblichen Faktoren, die Unternehmen aus dem Mittelstand im Wettbewerb heute voranbringen. Genau dafür steht der Klimaverbund.“

Seit 2011 fördert und initiiert das Bundesumweltministerium unter dem Dach der NKI innovative Klimaschutzprojekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Aktuell werden 86 Klimaschutzprojekte mit einem Fördervolumen von rund 71 Millionen Euro umgesetzt. Projektskizzen können in diesem Jahr vom 1. Juli bis 30. September eingereicht werden. Die besten Projekte werden in einem wettbewerblichen Verfahren ausgewählt und zur Antragstellung aufgefordert.

Weitere Informationen zum Förderaufruf für innovative Klimaschutzprojekte stehen unter https://www.klimaschutz.de/innovative-klimaschutzprojekte zur Verfügung.

Delegationsreise Holz- und Möbelindustrie nach Polen im Oktober

Anbieter von Maschinenlösungen für die Holz- und Möbelindustrie reisen vom 18. bis 22. Oktober 2021 zu einer Geschäftsanbahnungsreise nach Polen. Die Teilnehmer haben dabei Gelegenheit, konkrete Kontakte zu potenziellen Kunden zu schließen. Wegen wachsender Nachfrage und steigenden Fachkräftemangels investieren die polnischen Holz- und Möbelunternehmen derzeit stark in neue Maschinen und Anlagen, so dass in den kommenden Jahren hervorragende Marktperspektiven bestehen.

Polen ist global der sechstgrößte Importeur von Holzbearbeitungsmaschinen. Durchschnittlich wurden in den vergangenen Jahren Maschinen und Anlagen im Wert von 300 bis 400 Millionen Euro importiert. Zusätzlich hat sich Polen zu einem attraktiven Produktionsstandort einiger deutscher Maschinenlieferanten entwickelt.   

Die Reise, die mit einer Präsentationsveranstaltung in Polen beginnt, wird von der Deutsch-Polnische Industrie- und Handelskammer (AHK Polen) in Kooperation mit dem VDMA organisiert. Die Reise ist Teil des Außenwirtschaftsförderangebotes von Germany Trade & Invest (GTAI) und wird im Rahmen des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU durchgeführt. Teilnehmer zahlen daher nur einen geringen Eigenbetrag sowie ihre Reisekosten. Im Fokus stehen firmenindividuelle Treffen mit potenziellen polnischen Geschäftspartnern.   

Anmeldeschluss ist der 9. Juli 2021.