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Autor: Möbelfertigung

Security: Leitfaden IEC 62443 für den Maschinen- und Anlagenbau veröffentlicht

Neuer Leitfaden unterstützt den Maschinen- und Anlagenbau bei der Security in Betriebsprozessen und der Resilienz der Produkte gegen Cyber-Angriffe und andere IT-induzierte Schäden im Unternehmen.

Security kann in der Praxis nur dann erfolgreich sein, wenn Wirtschaftlichkeit und leichte Anwendbarkeit gegeben sind. Insbesondere letzterer Aspekt ist vor allem für kleine und mittlere Unternehmen von Relevanz, da diese in der Regel nicht über angemessene Fachexpertise auf diesem Gebiet verfügen. In der Praxis ist die Anwendung eines international harmonisierten Branchenstandards zielführender als eigene Entwicklungen, weil Erfahrungswissen betroffener Unternehmen direkt einfließen und Hersteller international anschlussfähige Produkte entwickeln können. Hier bietet der Leitfaden zum Standard IEC 62443 für den Maschinen- und Anlagenbau konkrete Unterstützung an. „Wir fördern die Integration von Security in Maschinen und Anlagen und bieten den Unternehmen dafür eine praxisnahe Handreichung an“, sagt Steffen Zimmermann, Leiter des Competence Center Industrial Security im VDMA.

Aus Sicht des VDMA ist es notwendig, dass die Industrial Security praxisgerecht umsetzbar ist, ohne den Anspruch auf Wirksamkeit zu verlieren. „Mit unserem Leitfaden zeigen wir den Unternehmen einen praktikablen Weg der Umsetzung von IEC 62443-Anforderungen“, sagt Zimmermann. Dabei ist das Ziel: die Umsetzung des Security-Level 2 der IEC 62443, welches die Abwehr von mehr als nur zufälligen Beeinträchtigungen bedeutet. Der Leitfaden bietet insbesondere Einsteigern eine gute Möglichkeit, sich mit der IEC 62443 grundlegend vertraut zu machen. Dabei gilt es zu beachten, dass Unternehmen neben aktuellen Herausforderungen auch zukünftige Bedrohungen im Blick behalten müssen, um die gegenwärtigen Produktentwicklungen voranzutreiben. „Bei der Reise ins Ungewisse benötigen Security-Verantwortliche einen langen Atem“, sagt Zimmermann, „Security kommt nicht von allein, wer sich auf Erfolgen ausruht, kann leicht wieder zurückfallen.“

Nicht zuletzt kann durch eine gestärkte Security „Made in Europe“ ein Wettbewerbsvorteil erzielt werden, der umso deutlicher ausfällt, je stärker die Anforderungen an industrieller Cybersicherheit wachsen. Dies gilt insbesondere dann, wenn Industrial Security als wesentliches Produktmerkmal neben der klassischen, funktionsorientierten Sicherheit erkannt und im Rahmen des Produktlebenszyklus vernetzter Anlagen bei der Gestaltung der Produkte, der cyber-sicheren Inbetriebnahme und über den Nutzungszeitraum hinweg etabliert wird.

Der Leitfaden ist für VDMA-Mitglieder kostenfrei und im Webshop des VDMA verfügbar:
PDF: https://www.vdmashop.de/Informatik-und-Technik/Leitfaden-IEC-62443-fuer-den-Maschinen–und-Anlagenba…

Druck: https://www.vdmashop.de/Informatik-und-Technik/Leitfaden-IEC-62443-fuer-den-Maschinen–und-Anlagenba…

Möbelwerke A. Decker reduzieren und neutralisieren seit 2016 ihre CO2-Emissionen

Die Deutsche Gütegemeinschaft Möbel (DGM) hat die Möbelwerke A. Decker erneut als „Klimaneutraler Möbelhersteller“ zertifiziert. Seit 2016 bilanziert, reduziert und neutralisiert das Unternehmen aus Borgentreich seine CO2-Emissionen. „Die Möbelwerke A. Decker sind von Anfang an Mitglied im Klimapakt für die Möbelindustrie. Zum fünften Mal konnten wir das Unternehmen jetzt für sein vorbildliches Engagement zum Wohle des Klimas und nachfolgender Generationen auszeichnen“, freut sich DGM-Geschäftsführer Jochen Winning.

Der DGM-Klimapakt ist ein Schulterschluss der teilnehmenden Möbelhersteller, die dem Klimawandel und seinen bereits spür- und sichtbaren Auswirkungen auf die Umwelt entgegentreten. Das gemeinsame Ziel ist erstens die Bilanzierung, zweitens die Reduzierung und drittens schließlich die Neutralisierung von klimaschädlichem CO2 quer durch alle Unternehmensbereiche. „Es ist bemerkenswert, dass der Massivholzmöbelhersteller Decker seine CO2-Emissionen im Vergleich zum Vorjahr nochmal signifikant reduzieren konnte“, so Winning. „Für die Ablösung der unvermeidlichen Treibhausgasemissionen schließlich erwirbt ein von uns als ‚Klimaneutraler Möbelhersteller‘ zertifiziertes Unternehmen hochwertige Klimaschutzzertifikate von Projektbetreibern auf der ganzen Welt.“

Diese Zertifikate kommen beispielsweise Projekten zur Aufforstung, zur Gewinnung regenerativer Energien oder zur Trinkwasseraufbereitung zugute. Das Besonders an den ausgewählten Projekten sei, dass sie sowohl die globale CO2-Bilanz verbessern als auch die Infrastruktur vor Ort fördern. Zudem nutzt die Auszeichnung „Klimaneutraler Möbelhersteller“ auch dem Vertrieb des ostwestfälischen Massivholzmöbelherstellers, wie DGM-Geschäftsführer Winning erklärt: „Die zertifizierten Hersteller sind angehalten, offensiv mit dem Klimalabel und ihrem Engagement für das Klima zu werben. Es kann ihnen einen Wettbewerbsvorteil verschaffen und für das wichtige Thema Klimaschutz sensibilisieren. Wir alle können und müssen mithelfen, das 1,5-Grad-Ziel der UN zu erreichen.“ Diese Zertifizierungen sorgen für Transparenz und dienen damit auch der Bewusstseinsbildung und der Orientierung des Endverbrauchers.

Große Marketing-Offensive „Volks-Akku“ in Kooperation mit Bild.de

Mit der crossmedialen Kampagne Volks-Akku ist die Einhell Germany AG in die Frühjahrssaison 2021 gestartet. Der nach eigenen Angaben führende Hersteller von Akku-Werkzeugen und Gartengeräten setzt dabei auf die Reichweite und Attraktivität des Markenkonzepts Volks-Produkt in einer gemeinsamen Aktion mit Bild.de (eine Marke der Axel Springer SE). Die zeitlich limitierte Marketing-Offensive läuft vom 13. April bis zum 19. Mai 2021.

Hauptprodukt der Marketing-Offensive der Einhell Germany AG ist der 4,0 Ah-Akku (Ah = Amperestunden) aus der Systemfamilie „Power X-Change“. Der Volks-Akku inklusive Schnellladegerät wird während der zeitlich limitieren Aktion zu einem unverbindlich empfohlenen Aktionspreis von 39,95 Euro statt der regulären unverbindlichen Preisempfehlung von 99,95 Euro angeboten, was einem Preisvorteil von 60 Prozent entspricht. Ergänzt wird das Angebot um einen Akku-Bohrschrauber und eine Akku-Heckenschere. Begleitet wird diese Marketing-Offensive von einer reichweitenstarken TV-Kampagne in Deutschland, Österreich und Ungarn sowie zusätzlichen Platzierungen im Print- und Onlinebereich. Die Volks-Akku-Produkte sind unter anderem bei folgenden Händlern erhältlich: Amazon, Bauhaus, BayWa Bau & Garten, Contorion, Ebay, Hagebaumarkt, Hellweg, Leitermann, ManoMano, MyToolStore, Obi, Otto, svh24.de und Toom.

Andreas Kroiss, Vorstandsvorsitzender der Einhell Germany AG: „Wir haben uns bewusst für die crossmediale Volks-Produkt-Kampagne der Bild Gruppe entschieden. Als Vorreiter im Bereich der Akku-Technologie bieten wir somit möglichst vielen Heimwerkern und Hobbygärtnern die ideale Gelegenheit, in die ,Power X-Change‘-Welt von Einhell einzusteigen. Gleichzeitig stärken wir damit Einhell als innovative und qualitativ hochwertige Marke für kabellose Freiheit. Der Volks-Akku repräsentiert unsere geballte Akku-Kompetenz im DIY Bereich. Ein Akku für Alles. Unsere Plattform umfasst bereits heute mehr als 200 Akku-Werkzeug und Gartengeräte und bis Ende 2025 werden wir das Angebot auf 350 Geräte ausgebaut haben. Unsere Kunden profitieren also nachhaltig von Einhell und ,Power X-Change‘.“

„Power X-Change“ Geräte schneiden bei unabhängigen Produktvergleichen immer wieder hervorragend und oft als Testsieger ab. So wurde im November vergangenen Jahres der 2,0 Ah-Akku aus der „Power X-Change“ Familie, der kleine Bruder des Volks-Akkus, in einem Vergleichstest der Stiftung Warentest vor namhafter Konkurrenz als Testsieger ausgezeichnet (Quelle: test.de, Ausgabe 11/2020).

„Stiftung Warentest und andere Produkttests bestätigen uns in der klaren Mission, unseren Kunden kabellose Freiheit, Freude und Vereinfachung bei all ihren Do-It-Yourself-Projekten zu ermöglichen“, erklärt Andreas Kroiss.

Insgesamt steigende Preisentwicklung bei Zulieferprodukten

Die Zulieferpreise entwickelten sich im Februar 2021 im Vergleich zum Vorjahresmonat einheitlich nach oben. Insbesondere der für die Branche wichtige Preis für Schnittholz stieg um 8,8 Prozent. Auch die Preise für Holzwerkstoffe stiegen (+1,9 Prozent), für Schlösser und Beschläge (+0,9 Prozent) sowie für elektrischen Strom (+3,3 Prozent), Erdgas (+23,8 Prozent) und Kunststoffe (+0,1 Prozent).

VDDK

Werbetrommel für „Lehrfabrik Möbelindustrie“

Am 20. Mai begrüßten der stellvertretende Vorsitzende Dirk Krupka und Geschäftsführer Jan Kurth in einer virtuellen Vorstandssitzung rund 20 Gäste und Mitglieder des Verbands der Deutschen Küchenmöbelindustrie e.V. (Herford). Im Fokus standen wichtige Branchenthemen wie die geplante „Lehrfabrik der Möbelindustrie“ in Löhne, die aktuelle Branchenlage samt Materialengpässe und Messeförderung. In einem Eingangsreferat informierte Kooperationspartner Ecoprotec (Paderborn) über Dienstleistungen zum betrieblichen Arbeitsschutz.

Mit einem Umsatzplus von 7,9 Prozent im ersten Quartal 2021 entwickelt sich die Küchenmöbelindustrie aktuell gut, auch wenn der Inlandsmarkt noch Reserven hat. Angesichts der hohen Sparquote, den GfK-Eckdaten zur Anschaffungsneigung und die derzeit positive Entwicklung der Auftragseingangsstatistik ist mit einem positiven Trend zu rechnen.

Allerdings machen Materialengpässe insbesondere bei beschichteten Spanplatten, Beschlägen, Verpackungsmitteln und logistischen Dienstleistungen den Herstellern das Leben schwer. „Eine Entspannung ist kurzfristig nicht in Sicht und die derzeitige Angebotsverknappung lässt die Einkaufspreise deutlich steigen. Auch die Politik ist mittlerweile für dieses Aufschwung bremsendes Thema sensibilisiert“, so Jan Kurth in der Live-Schaltung.

Mittelfristig extrem wichtig für die Branche sind die Themen Qualifizierung und Nachwuchsgewinnung. Deshalb wird in Löhne eine neue und erste Lehrfabrik geplant wie es in der @möbelfertigung als Medienpartner schon mehrfach thematisiert (siehe https://www.moebelfertigung.com/news/29151, https://www.moebelfertigung.com/news/28826 und https://www.moebelfertigung.com/news/28567). VdDK-Geschäftsführer Jan Kurth warb nochmals leidenschaftlich für weitere Mitstreiter für dieses entscheidende Zukunftsprojekt.

HDH

Geschäftsklima der Kunststoffindustrie: Lage positiver, Erwartungen verschlechtern sich

Der ifo-Konjunkturtest für die Kunststoffindustrie zeigt im März 2021 eine differenzierte Entwicklung beim Geschäftsklima. Der Wert für die Lage stieg im März 2021 gegenüber Februar 2021 von 24 auf 35 Punkte. Im Vorjahresmonat hatte der Wert bei +10 Punkten gelegen. Dagegen fiel der Wert bei den Geschäftserwartungen im März 2021 gegenüber dem Vormonat von +24 Punkten auf +20 Punkte. Der Wert im März 2020 hatte bei -32 Punkten gelegen.

Unterstützung durch Niko Ott und Andreas Bielefeld

Noch beherrscht Corona das wirtschaftliche Geschehen. Doch mit Blick auf 2022 wird sich die Lage sukzessive entspannen. Das beflügelt insbesondere Geschäftsplattformen wie Fachmessen, die einer langen Zwangspause unterlagen, zuletzt oft umgeplant werden mussten oder als Hybrid-, häufiger jedoch als rein virtuelle Veranstaltungen die Innovationszyklen zu unterstützen versuchten. Der kommende Zulieferevent „ZOW“ im Februar 2022 wird deshalb einer der ersten sein, der wieder ein persönliches Treffen ermöglichen und somit zum wichtigsten B2B-Event der Möbelbranche werden wird: Eine Messe wiederbelebter Kontakte, des persönlichen Austauschs „face-to-face“, der Kommunikation und der Vorstellung vieler, teils „angestauter“ Neuentwicklungen aus den Zulieferunternehmen. Eine echte Messe als Marktplatz eben!

Auch im nächsten Jahr wird die Konzeption der Fachmesse grundsätzlich beibehalten, in manchen Punkten jedoch deutlich weiterentwickelt.  „Wer sich fit für die Zukunft machen möchte, muss auch den Mut zur Veränderung haben. Deshalb öffnen wir die ,ZOW‘ für einen individuellen Standbau und heben innerhalb gewisser Rahmenbedingungen auch die Standflächenbegrenzung auf,“ so Maik Fischer, Director der „ZOW“ bei der Koelnmesse.

Niko Ott (Ott-Design) und Andreas Bielefeld, lange Zeit Verantwortungsträger bei Steinhoff und Nobilia, werden für die „ZOW“ 2022 den Veranstalter unterstützen – branchenweit und besonders vor Ort in Ostwestfalen-Lippe. Durch ihre ausgewiesene Branchenexpertise und mit ihrem sehr guten Netzwerk sollen sie helfen, neue Aussteller für die „ZOW“ 2022 zu gewinnen. „Wir werden die Gunst der Stunde nutzen: Die vergangenen zwei Jahre ohne Präsenzmessen in unserem Segment erzeugen einen gewaltigen Handlungsdruck, der sich erstmals auf der ,ZOW‘ 2022 mit einem Feuerwerk an neuen Produktentwicklungen und intensiven Geschäftsgesprächen entspannen wird“, ist Andreas Bielefeld überzeugt.

Die „ZOW“ – Zuliefermesse für Möbelindustrie und Innenausbau – geht unter Regie der Koelnmesse vom 8. bis 10. Februar 2022 in die dritte Runde

Transparente Rekordzahlen im Umfeld der digitalen Weltleitmesse „Interzum @home“

Die „möbelfertigung“ hat ihre digitale Ausnahmestellung im Wettbewerb der relevanten Netzwerke für die Möbel-Zulieferindustrie erneut unterstrichen. Im für den Markt wichtigen Vorfeld der „Interzum @home“ erreichte das Portal www.moebelfertigung.com im April Rekordwerte und verzeichnete 60.401 Visits und 112.489 Page Impressions.

Als einziges Portal im Wettbewerb der relevanten Zuliefer-Netzwerke stellt sich „möbelfertigung“ seit Jahren auch Online der Prüfung durch die IVW (Informationsgemeinschaft zur Feststellung und Verbreitung von Werbeträgern), setzt also im Sinne seiner Kunden auch hier auf Transparenz.

Als einziger Verlag weltweit war die „möbelfertigung“ mit einem Beitrag auf der offiziellen Pressekonferenz der „Interzum“ vertreten. Mit dem Kuratieren der „Mattress Recycling Stage“ unterstrich das Branchen-Netzwerk zudem seine Stellung in Sachen Agenda-Setting für die internationale Branche.

Und auch der Branchenriese Häfele setzt auf das Know-how aus dem Ferdinand Holzmann Verlag: Auf den „Häfele-Dicoveries“ punktete das „möbelfertigung“-Team mit dem Beitrag „Eine Reise durch die digitale Transformation“. Dieser wurde als einer vor nur vier Beiträgen von Häfele bereits auf der Startseite der innovativen Plattform gehiglightet. Verena Fink, Geschäftsführende Gesellschafterin von Woodpecker Finch, spricht dort mit Tino Eggert, Chefredakteur & Objektleiter der „möbelfertigung“, über Künstliche Intelligenz.

Und da eine innovative Branche innovative Produkte benötigt, können sie unsere Magazine seit Jahren komplett auch Online lesen. Dabei sind alle Anzeigenkunden direkt auf ihre Unternehmens-Webseite beziehungsweise das relevante Produkt verlinkt.

Neu in unserer Familie: möbelfertigung. Die App. Auch dort können Sie die kompletten Ausgaben der „möbelfertigung“ mobil lesen. Jetzt downloaden im Google Play Store beziehungsweise im App Store von Apple.

Wenn Sie Fragen zu unseren digitalen Angeboten haben, stehen Ihnen Sarah Johanson, sarah.johanson@holzmann.de, und Nicole Pornhagen, nicole.pornhagen@holzmann.de, zur Verfügung.

Zudem freuen wir uns, Sie im vierten Quartal endlich wieder face-to-face auf unseren Veranstaltungen begrüßen zu dürfen:

Surface in Motion, Wiesbaden, 03./04.11.

Internationale Möbeltage Dresden, 07./08.11

Effiziente Möbelfertigung in der Praxis, Düsseldorf, 06./07.12.

Unsere aktuellen Hefte finden Sie HIER und natürlich in der App!

Große Pläne in Lateinamerika

Schattdecor glaubt an das Potenzial Lateinamerikas, an das Wachstum seiner Kunden und an die Erschließung und Generierung neuer Märkte: Bereits 2019 hatte die deutsche Unternehmensgruppe eine neue Imprägniermaschine für den brasilianischen Standort São José dos Pinhais erworben: die „PMI XIX“ hat ihren Betrieb im März dieses Jahres aufgenommen. Mit einer Produktionskapazität von mehr als 70 Millionen Quadratmetern pro Jahr sowie einer Nenngeschwindigkeit von 90 m/min ergänzt die neue Investition den brasilianischen Industriepark des Oberflächenspezialisten, welcher auch davor schon drei Imprägnierungskanäle umfasst hatte.

In der zweiten Jahreshälfte 2021 wird Schattdecor do Brasil seinen strategischen Investitionsplan mithilfe der Installation eines neuen Harzreaktors fortsetzen. Ziel ist es, im Rahmen der Herstellung von Harzen und Additiven mit einer Gesamtkapazität von 48.000 Tonnen pro Jahr Autarkie zu erreichen. Darüber hinaus hat der brasilianische Schattdecor-Standort zum Ende dieses Jahres einen 9′-Imprägnierkanal „PMI XXIII“ erworben, welcher planmäßig in den ersten Monaten des Jahres 2022 in Betrieb genommen werden soll. Dank dieses fünften Kanals steigert Schattdecor Brasilien seine Imprägnierkapazität auf eine Produktion von 220 Millionen Quadratmeter imprägniertem Papier pro Jahr.

Weitere Investitionen sind zudem im Drucksektor vorgesehen. Derzeit verfügt der brasilianische Standort über drei hochproduktive Druckanlagen sowie eine Lackiermaschine zur Herstellung von Finish-Folien. All dies verschafft Schattdecor einen Vorsprung in Sachen Flexibilität sowie Kapazität und ermöglicht es, Kunden in ganz Lateinamerika zu bedienen.