Zum Hauptinhalt springen

Autor: Möbelfertigung

Fünf Hochwert-Hersteller und ein Küchenstudio laden ein

Mit Fokus auf ein qualitatives Angebot für den gehobenen Anspruch: Die Architekturwerkstatt in Löhne öffnet zur Küchenmeile A30 vom 18. bis 23. September. Auf über 2.000 qm wollen Leicht Küchen, Liebherr, V-Zug, Inalco und Gessi ihre Hochwert-Kollektionen für 2022 präsentieren. Erstmals als Gastaussteller mit dabei ist das Küchenstudio Mayr + Mayr, das im Außenbereich auf einer Sonderfläche eine Outdoor-Küchenkollektion vorstellen wird.

Die Architekturwerkstatt öffnet für Besucher:innen und Mitarbeiter:innen gemäß der 3-G-Regelung und den zu diesem Zeitpunkt gültigen Sicherheits- und Hygienebedingungen.

30-jähriges Firmenjubiläum & gute Bilanz trotz Pandemie

Der Büromöbelhersteller Narbutas feiert sein 30-jähriges Bestehen. Das Unternehmen begann seine Möbelproduktion 1991 mit einem Computertisch und bietet heute mehr als 70 verschiedene Möbelkollektionen in über 50 Ländern an. Während die Pandemie das rasante Geschäftswachstum der letzten Jahre verlangsamt hat, ist Narbutas davon verschont geblieben – mit aktuellen Umsätzen, die bereits das Niveau vor dem Lockdown übertreffen. Das Unternehmen feiert den 30-jährigen Meilenstein mit einer neuen Fabrik, neuen Möbelkollektionen und der Verpflichtung gegenüber Mensch und Umwelt.

Das Unternehmen wurde ein Jahr nach der Wiedererlangung der Unabhängigkeit Litauens gegründet. Damals war alles, einschließlich der Computer, etwas Neues für die Menschen. Der von Narbutas entworfene Computertisch war das, was der Markt zu dieser Zeit am meisten brauchte – ein hochwertiges, funktionales und benutzerfreundliches Möbelstück. Das Bestreben, das zu liefern, was den Kunden am wichtigsten ist, bestimmte die Richtung der Geschäftsentwicklung des Unternehmens.

„Ich habe auch herausgefunden, dass, genau wie ich selbst auch, unsere Kunden funktionelle und hochwertige Produkte lieben und nicht bereit sind für etwas zu bezahlen, das sie nicht benötigen. Das ist der Grund, warum unsere Produkte funktionell, von hoher Qualität und attraktiv, aber gleichzeitig einfach und schlicht sind. Unser Design-Motto lautet „Nichts Überflüssiges“, so Petras Narbutas, Gründer und CEO der Narbutas Unternehmensgruppe.

Seit den ersten Produktionsaufträgen ist das Unternehmen gewachsen und hat sich nach eigenen angaben zu einem der führenden Büromöbelhersteller Europas entwickelt. Nachdem es seine Präsenz in Litauen, Russland, der Ukraine und den Nachbarländern etabliert hat, verfügt das Unternehmen heute über ein weltweites Netzwerk von 750 zuverlässigen Vertriebspartnern.

Während sich der Großteil der Exporte nach wie vor auf Europa konzentriert, ist das Unternehmen auch auf einigen neuen Märkten aktiv, nämlich in den USA, in südamerikanischen Ländern und Australien. Die Partner des Unternehmens in verschiedenen Ländern haben Großaufträge für die Einrichtung von Büroflächen erhalten, einige davon mit bis zu tausenden von Arbeitsplätzen. Narbutas-Möbel werden unter anderem von Unternehmen wie BioNTech, Colgate, Volkswagen und Aston Martin sowie im World Business Centre in Dubai eingesetzt.

Die Produkte und modernen Büromöbellösungen von Narbutas werden in fünf Ausstellungsräumen präsentiert, die sich in den strategischen Exportmärkten des Unternehmens befinden: Deutschland, Vereinigtes Königreich, Frankreich, die USA und Litauen.

Die Produkte des Unternehmens werden wegen ihres Designs sowohl von Kunden als auch von Design-Profis geschätzt. In diesem Jahr hat der „North Cape“ Chefsessel, der in Zusammenarbeit mit dem italienischen Designer-Duo Baldanzi & Novelli entstanden ist, den als „Design-Oscar“ bekannten „Red Dot Award gewonnen“. 2019 ging diese Auszeichnung an den vom Narbutas-Produktentwicklungsteam entworfenen Besprechungstisch „Nova Wood“ und den Loungestuhl „Twist&Sit“ des dänischen Designstudios Strand+Hvass, das die diesjährige Ergänzung der Narbutas-Möbelkollektion entworfen hat.

Mit der Ausweitung der Exportgeographie des Unternehmens und der Steigerung des Umsatzes baut Narbutas seine Produktionskapazität weiter aus. Das Unternehmen rüstet seine Ausrüstung jährlich auf und arbeitet in diesem Jahr an der Vergrößerung seiner Produktionsfläche. Die Investition von 25 Millionen Euro Eigenmitteln ermöglicht es dem Unternehmen, die bestehende Produktionsfläche um 60 Prozent zu vergrößern. Dies wird das zweite Entwicklungsprojekt für seine Produktionsanlagen sein. Das erste wurde 2018 mit einer 25-prozentigen Vergrößerung des Produktionsstandortes des Unternehmens umgesetzt.

Die Coronavirus-Pandemie hat die Bereiche Bürodesign und Büromöbel erheblich beeinflusst. Infolgedessen hat auch Narbutas einen Umsatzrückgang verzeichnen müssen. 2019 lag der konsolidierte Umsatz des Unternehmens bei 98,8 Millionen Euro und im Jahr 2020 bei 93,4 Millionen Euro. Die globale Krise hat seine Entwicklungspläne jedoch nicht auf Eis gelegt und sein umfangreiches Netzwerk von Partnern und Exporten verspricht einen optimistischen Ausblick. Die Finanzdaten des Unternehmens zeigen, dass die Umsätze im März und April wieder das Niveau von vor dem Lockdown erreicht und sogar übertroffen haben.

Das ist Verbraucher:innen im Leben und im Warenkorb wichtig

Das Konsumverhalten der Verbraucher:innen verändert sich, doch wohin genau? Um das herauszufinden haben das Berliner Studio für Brand Design Kreated und die Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE) eine Umfrage durchgeführt, um ein Stimmungsbild zu erhalten, wie Nachhaltigkeit und Marken aktuell beurteilt werden. Das Ergebnis dessen wurde im „Nachhaltigkeitsmagazin 2021“ veröffentlicht.

Bei der stichprobenartigen Erhebung unter 100 Personen im Alter von 16 bis 65 Jahren oder älter (62 % Frauen, 38 % Männer) ging es insbesondere um die Frage: Was ist uns wichtig? Im Leben und im Warenkorb? Dabei hat sich ergeben, dass grundsätzlich 90 Prozent der Befragten tendenziell mehr auf Nachhaltigkeit achten als noch vor fünf Jahren. 99 Prozent kaufen sogar mindestens gelegentlich nachhaltige Produkte. Die Gründe dafür sind vor allem deren Qualität, Design und Nachhaltigkeit. Auch bei den Kriterien zur Auswahl der Produkte nannten die Teilnehmer:innen zuerst Qualität, gefolgt von Praktikabilität und letztlich Nachhaltigkeit. 

Besondere Beachtung beim Thema Nachhaltigkeit bekommen alltägliche Güter wie Lebensmittel und Getränke, Gesundheits- und Hygieneprodukte sowie Energie und Heizung. Die Bekanntheit einer Marke spielt dabei eine eher untergeordnete Rolle. Bei elektronischen Geräte sowie Finanzen und Versicherungen wird dagegen weniger auf Nachhaltigkeit geachtet.

Wenn es um das Vertrauen und die Nachhaltigkeit geht, setzen die Befragten vor allem auf Marken von nachhaltigen Start-ups. Etablierte Unternehmen haben es dagegen schwerer, das Vertrauen der Teilnehmer:innen zu gewinnen, und das, obwohl diese der Meinung sind, dass vor allem etablierte Marken in Bezug auf die Nachhaltigkeit ihrer Produkte und Dienstleistungen am meisten bewirken können. 

Durch den Kauf von nachhaltigen Produkten versuchen die Befragten einen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten, soziale Gerechtigkeit fördern zu wollen und etwas für die Gesundheit zu tun. Nachhaltigkeit sieht für sie naturnah und minimalistisch aus. 

“Wer langfristig Erfolg haben will und eine starke Marke etablieren möchte, muss sich mit der Thematik beschäftigen. Nachhaltigkeit wird damit zur Default-Einstellung, zur Voraussetzung, um überhaupt mitspielen zu können,” erklärt Ingo Hübner, Managing Partner von Kreated. 

Das Nachhaltigkeitsmagazin 2021 von Kreated in Zusammenarbeit mit der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde kann hier kostenlos heruntergeladen werden.

Rohstoffknappheit und Lockdown lassen Umsatz und Absatz im ersten Quartal einbrechen

Die Lieferengpässe von Rohstoffen und Vormaterialien sowie die damit verbundenen Preisexplosionen haben haben die Matratzenhersteller hierzulande auch im ersten Quartal dieses Jahres erneut mit voller Wucht getroffen – und das zusätzlich zu den Auswirkungen des seit November 2020 andauernden Lockdowns. Aus diesem Grund war es der Branche nicht möglich, an die guten Ergebnisse der letzten beiden Quartale 2020 anzuknüpfen, wie der Fachvernamd Matratzen-Industrie mitteilte. So sind Umsatz und Absatz verglichen mit dem Vorjahreszeitraum jeweils im zweistelligen Bereich eingebrochen.

Die herben Verluste schlugen sich auf nahezu allen Technologien nieder. Einzig Latex und Sonstige konnten den Angaben zufolge den bereits im vierten Quartal 2020 erkennbaren positiven Trend fortsetzen und sowohl beim Absatz als auch beim Umsatz ein jeweils zweistelliges Plus verbuchen. Allerdings schlägt sich dieses positive Ergebnis aufgrund ihrer insgesamt geringen Marktanteile kaum auf die Gesamtzahlen nieder.

Im Vergleich der Warengruppen  zeigt sich, dass wegen stark rückläufiger Werte beim Umsatz und Absatz von Unterfederungen der Marktanteil von Matratzen und Toppern im Verhältnis steigt. Durch die weiterhin extrem angespannte Lage bei den Rohstoffengpässen und den damit verbundenen Kosten bleibt die Situation für die Hersteller schwierig und herausfordernd.

Spendet 99.990 Euro an „Licht für die Welt”

Blum hat erneut Unterschriften in Spenden umgewandelt. Die Messebesucher der hybriden Messe „Blum Connects“ konnten im Gästebuch unterschreiben. Das Familienunternehmen spendet nun für jede Unterschrift 30 Euro – so viel kostet eine Augenoperation für Menschen mit Grauem Star in Afrika. Die Unterschriften, die Blum digital und analog gesammelt hat, ermöglichen 3.333-mal lebensrettende Augenoperationen für junge und alte Menschen.

Seit 36 Jahren unterstützt der österreichische Beschlägehersteller Blum soziale Einrichtungen. „Als Unternehmen tragen wir auch gesellschaftliche Verantwortung. Eine lebensrettende Augenoperation bedeutet für die Menschen in den Armutsgebieten dieser Erde die Schule besuchen oder einer Arbeit nachgehen zu können und somit Lebensperspektive“, erklärt Philipp Blum, Geschäftsführer des österreichischen Familienunternehmens Blum, den Gedanken und das Engagement der Sozialaktion. Das wissen auch die vielen langjährigen Kunden – inzwischen ist es zu einem gemeinsamen sozialen Anliegen geworden. Obwohl die „Interzum dieses Jahr im klassischen Format entfallen musste, präsentierte Blum seinen Kunden die Beschlägeneuheiten, Trends und Innovationen im hybriden Format „Blum Connects“. Insgesamt kamen durch die Einträge ins digitale Gästebuch und vor allem durch die vielen persönlichen Kundengespräche bei den lokalen Events in den verschiedenen Märkten weltweit 3.333 Unterschriften zusammen. 99.990 Euro gehen an „Licht für die Welt“.

Der unabhängige österreichische Verein „Licht für die Welt“ ist weltweit tätig und setzt sich mithilfe von Spenden seit über 30 Jahren gemeinsam mit Partnern auf der ganzen Welt für eine inklusive Gesellschaft ein. „Licht für die Welt“ ist vor allem eine erfahrene Fachorganisation im Verhindern und Heilen vermeidbarer Blindheit – 2,2 Milliarden Menschen weltweit haben eine Sehbeeinträchtigung, 36 Millionen sind blind, wobei der Graue Star für rund 50 % der Blindheit verantwortlich ist. Der Arbeitsschwerpunkt des gemeinnützigen Vereins liegt in Afrika. Mit den Spenden werden mobile Hilfsteams gebildet, Augenkliniken errichtet Spitäler und die Ausbildung von Augenärzten ermöglicht.

Kauft Grundstück für kommende Erweiterung

Franken Systems will weiterwachsen: Dafür hat sich der Flüssigkunststoffhersteller das Nachbargrundstück seiner Firmenzentrale im bayerischen Gollhofen gesichert. „Wir sind ganz klar auf Wachstumskurs. Seit Jahren zählen wir zu den Innovationsführern der Branche und arbeiten intensiv daran, unsere Flüssigkunststoffe noch effizienter und nachhaltiger zu gestalten. Um uns schon heute mit Weitblick für künftige Aufgaben perfekt aufzustellen, haben wir das benachbarte Grundstück an unserem neuen Stammsitz übernommen“, sagt Sven Luckert, Geschäftsführer der Franken Systems GmbH.

Erst 2020 hatte der Abdichtungs-Spezialist seinen neuen Firmensitz nahe der A7 bezogen und sich damit deutlich vergrößert. Neben der Fertigung umfasst das nachhaltige Gebäude moderne Arbeitsplätze für Forschung & Entwicklung sowie für Verwaltung und Vertrieb. Ein weiteres Highlight ist das Schulungszentrum, das in ansprechender Architektur und mit hochwertiger Ausstattung Platz für das Trainingsprogramm der Anwendungstechnik sowie für externe Veranstaltungen bietet.

Mit der Übernahme des Nachbargrundstücks verdoppelt der Experte für die Dach- und Bauwerksabdichtung seine Gesamtfläche beinahe auf 35.000 m2 und steht nun in den Startlöchern für die nächste Ausbaustufe.

Wird Mehrheitsgesellschafter bei Actiforce

Ein weiterer Meilenstein für beide Unternehmen: Die Hettich Unternehmensgruppe ist im Juni 2021 mehrheitlich beim Tischsystemspezialisten Actiforce (www.actiforce.com) eingestiegen. Die höhenverstellbaren Tischsysteme ergänzen das Produktprogramm von Hettich.
Actiforce bleibt als Unternehmen eigenständig. Das bestehende erfahrene Management-Team unterstützt in bewährter Funktion und als Mitinhaber das Unternehmen ebenfalls weiterhin. Hettich übernimmt die Mehrheit der Unternehmensanteile und erweitert das Produktportfolio mit seinem breiten Zugang zum Markt.

Zuhause im Homeoffice wie auch im Büro gewinnt das ergonomische und gesunde Arbeiten zunehmend an Bedeutung. Auch in anderen Lebensräumen wird Ergonomie und Komfort durch die elektrische Höhenverstellung wichtiger. Trends wie „Schöner Wohnen“ und das Denken in neuen (Home-)Office Welten bieten daher weitere Wachstumspotenziale für die strategische Partnerschaft. Gemeinsam soll durch das Bündeln von Know-how und Erfahrung die Position als Systemanbieter für innovative Arbeitsplatz- und Einrichtungslösungen weiter gestärkt werden.

“Höhenverstellbare Systeme halten Einzug in immer weitere Bereiche des täglichen Lebens. Im Bürobereich gehört hierzu der Markt für ergonomische Arbeitsplätze. Immer mehr Schreibtische lassen sich in der Höhe einstellen und sorgen so für den ergonomisch wichtigen Wechsel zwischen Sitzen- und Stehen. Das fördert die aktive Gesunderhaltung im Büro und im Homeoffice“, so Uwe Kreidel, Geschäftsführer Hettich.

„Hettich ist ein Weltmarktführer, der bereits über große Erfahrungen im Bereich elektromotorischer Tischsysteme verfügt. Wir freuen uns, dass wir unser vielfältiges Know-how und unsere Erfahrungen in die Hettich Gruppe gemeinsam erfolgreich weiterentwickeln können. Durch die Kooperation stellen sich beide Unternehmen nun viel breiter und kompetenter auf“, ergänzt Jason de Weerd, CEO Actiforce.

Ergebnis vor Steuern mit 46,1 Mio. Euro über Erwartungen

Auf der virtuellen Hauptversammlung hat der Vorstandsvorsitzende der Surteco Group SE den Aktionären die Entwicklung im Pandemiejahr 2020 sowie die aktuelle Geschäftslage erläutert. Dank einer überraschend guten Geschäftsentwicklung im dritten und vierten Quartal 2020, niedrigeren Materialkosten sowie der bereits in 2019 initiierten Restrukturierung lag das Ergebnis vor Finanzergebnis und Ertragsteuern (EBIT) in 2020 mit 46,1 Mio. Euro über den ursprünglichen Erwartungen. In das Geschäftsjahr 2021 startete die Gesellschaft mit dem besten Quartal der Unternehmensgeschichte. Der Umsatz stieg in den Monaten Januar bis März 2021 um 10 Prozent auf 188,5 Mio. Euro und das EBIT um 61 Prozent auf 21,5 Mio. Euro. Das zweite Quartal ist nunmehr gekennzeichnet von drastischen Rohstoffkostensteigerungen und ungenügender Verfügbarkeit. Ab dem dritten Quartal geht die Gesellschaft von einer Beruhigung der Roh-stoffpreise und der Lieferzeiten aus und ab dem vierten Quartal von einer Beruhigung der Nachfrage. Insofern dürfte für das Gesamtjahr 2021 der Umsatz am oberen Ende der Prognose von 650 bis 675 Mio. Euro zu erwarten sein. Auch beim EBIT stellt der Vorstandsvorsitzende Wolfgang Moyses den oberen Rand der Spanne von 47 bis 52 Mio. Euro in Aussicht.

Die Aktionäre genehmigten alle Tagesordnungspunkte mit deutlicher Mehrheit. So berief die Hauptversammlung das bisher gerichtlich bestellte Aufsichtsratsmitglied Herrn Jan Oberbeck als Anteilseignervertreter in den Aufsichtsrat. Die Vergütungssysteme für den Vorstand und Aufsichtsrat wurden gebilligt. Zudem beschloss die Hauptversammlung eine Dividende von 0,80 Euro je Aktie. Dies entspricht, bezogen auf den aktuellen Aktienkurs, einer Dividendenrendite von rund 2,9 Prozent. Mit einer Ausschüttungsquote von rund 37 Prozent vom Konzerngewinn wird auch dem vom Staat erhaltenen Kurzarbeitergeld in der Pandemie Rechnung getragen.

Meisterwerke

Objektbereich wird ausgebaut

Anfang 2020 sind Meisterwerke ins Objektgeschäft eingestiegen. Jetzt wird der Bereich unter der Leitung von Dirk Steinmeier weiter ausgebaut. So ist Stefan Walther seit Mai in der neu geschaffenen Position als Objektberater Deutschland Nord für die Gruppe tätig.

Der 46-jährige Betriebswirt bringt umfangreiche Erfahrungen im Objektvertrieb von Bodenbelägen mit, unter anderem beim Hersteller Amtico, und ist ausgewiesener Fachmann für Bodensysteme. Er berichtet in seiner Funktion an Dirk Steinmeier. Dieser wird sich parallel auf die operativen Objektgeschäfte in Deutschland Süd konzentrieren. Stefan Walther wird den Norden Deutschlands von seinem Wohnort Soltau aus betreuen. „Wir freuen uns, dass wir mit Stefan Walther einen gestandenen Vertriebs- und Bodenbelagsprofi gewinnen konnten“, erklärt Vertriebsleiter Stefan Pföhler. „Der neu geschaffene Geschäftsbereich Objekt entwickelt sich gerade im Wohnbau-Sektor hervorragend. Das können wir gemeinsam mit Stefan Walther jetzt noch stärker ausbauen.“