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Autor: Möbelfertigung

Mehr Eigenständigkeit für die Geschäftseinheiten und Staffelübergabe im Supervisory Board des Familienunternehmens

Die Rehau Unternehmensgruppe stellt Rehau Automotive sowie Rehau Industries als eigene Gesellschaften innerhalb der Gruppe auf. Gemeinsam mit den bestehenden Gesellschaften Raumedic und Meraxis sowie der kürzlich gegründeten Innovationseinheit New Ventures bilden diese künftig die starken Säulen der Rehau Gruppe. Gleichzeitig übergibt Jobst Wagner nach mehr als 20 Jahren an der Spitze des Supervisory Boards von Rehau zum 1. Juli 2021 das Amt des Präsidenten an seinen Bruder Dr. Veit Wagner und übernimmt dessen jetzige Funktion als Vizepräsident.

„In den vergangenen mehr als 20 Jahren haben mein Bruder und ich die Unternehmensgruppe stetig weiterentwickelt und konsequent die Weichen für eine starke, global agierende Unternehmensgruppe gestellt“, so Jobst Wagner. „Den Kern bildete dabei immer unsere unverwechselbare Kultur, die uns als unabhängiges Familienunternehmen von Anfang an ausgezeichnet hat: Innovation, unternehmerischer Gestaltungsspielraum und Kundennähe. Vor allem aber stehen für uns unsere Mitarbeitenden im Mittelpunkt, mit denen wir gemeinsam diesen erfolgreichen Weg fortführen.“ 

Dr. Veit Wagner sagt: „Als modernes Familienunternehmen setzen wir auf Wandel, um die Unternehmensgruppe in eine nachhaltig erfolgreiche Zukunft zu führen. Insbesondere wollen wir unsere Unternehmensbereiche noch fokussierter und schlagkräftiger aufstellen.“ Der Automobilbereich und die anderen Divisionen unterscheiden sich bezüglich Geschäftsmodell, Kundenstruktur und interner Organisation deutlich voneinander. Die bisherige Division Automotive wird daher zu einer eigenständigen Gesellschaft unter dem Namen Rehau Automotive. Die neue Geschäftseinheit erhält mehr Eigenständigkeit, um agiler und wettbewerbsfähiger zu werden – mit mehr Handlungs- und Entscheidungsspielraum, aber weiterhin unter dem starken Dach der Rehau Gruppe. 

Das heutige Automotive Executive Board (AEB) mit Michael Colberg als Chief Operations Officer (COO) und Stefan Ficht als Chief Financial Officer (CFO), unter der Leitung von CEO Dr. Markus Distelhoff, nimmt weiterhin seine operative Führungsfunktion in der neuen Gesellschaft wahr. Das AEB berichtet künftig direkt an ein eigenes Automotive Supervisory Board, dessen Mitglieder werden William Christensen, CEO des heutigen Group Executive Boards von Rehau, sowie Dr. Martin Zwyssig, CFO der Rehau Gruppe. Als externer Vertreter wird der langjährige Brose-CEO Jürgen Otto das Gremium ergänzen. Dazu Dr. Veit Wagner: „Wir freuen uns, dass wir mit Jürgen Otto einen ausgewiesenen Experten und versierten Manager aus der Automobil-Industrie für uns und den weiteren Ausbau unseres Automotive-Geschäfts gewinnen konnten.“ 

Die neue Gesellschaft Rehau Industries bildet das gemeinsame Dach für die weiteren Divisionen von Rehau: Building Solutions, Window Solutions, Furniture Solutions und Industrial Solutions. Außerdem sind in ihr die divisionsübergreifend tätigen Services-Einheiten angesiedelt. Damit sind beide neuen Einheiten optimal aufgestellt für einen marktorientierten, kundenfokussierten Wettbewerb und profitables Wachstum. Rehau Industries wird auch zukünftig von CEO William Christensen geführt. 
Der Übergang in die neue Struktur mit den beiden Gesellschaften Rehau Automotive sowie Rehau Industries soll im ersten Halbjahr 2022 abgeschlossen sein. Für die Mitarbeitenden bei Rehau bleiben alle Arbeitsverträge, Vertragsinhalte sowie die anrechenbaren Betriebszugehörigkeiten unverändert. 

Mit den gesellschaftsrechtlichen Veränderungen nimmt das Unternehmen den nächsten wichtigen Schritt zu einer durchschlagskräftigen, marktorientierten Organisation mit starken, eigenständigen Säulen. „Die Rehau Gruppe bleibt weiterhin das verbindende, starke Dach für alle Geschäftseinheiten: familienkontrolliert, unabhängig und diversifiziert auf der Grundlage unserer gemeinsamen Werte Vertrauen, Innovation und Zuverlässigkeit“, unterstreicht Dr. Veit Wagner. 

Insgesamt steigende Preise bei Zulieferprodukten

Die Zulieferpreise entwickelten sich im April 2021 im Vergleich zum Vorjahresmonat einheitlich nach oben. Insbesondere der für die Branche wichtige Preis für Schnittholz legte kräftig um 27,1 Prozent zu. Auch die Preise für Holzwerkstoffe stiegen (+4,7 Prozent), für Schlösser und Beschläge (+0,8 Prozent) sowie für elektrischen Strom (+1,5 Prozent), Erdgas (+38,6 Prozent) und Kunststoffe (+10,6 Prozent).

AMK

„Tag der Küche“ 2021 im Livestream

Noch genau 100 Tage, dann können sich beim „Tag der Küche“ am Samstag, den 25. September 2021, die Besucher über alle Neuheiten der Küchenbranche informieren. Der bundesweite Aktionstag findet auch in diesem Jahr wieder virtuell und per Live-Stream mit mehr als 2.000 mitwirkenden Küchenfachgeschäften, Küchenstudios und bei Möbelhändlern mit Küchenfachabteilungen statt. Viele Industriepartner werden beim Live-Stream zu Wort kommen. Außerdem kann jedes Studio live dabei sein. Für die Teilnahme ist lediglich der YouTube- oder Facebook-Link zum Live-Event erforderlich. Interessierte Händler können sich bei Rückfragen an die Arbeitsgemeinschaft Die Moderne Küche e.V. (AMK) wenden, die den Aktionstag ins Leben gerufen hat. Neben vielen Innovationen wird es Kochevents, Profitipps und das beliebte Gewinnspiel geben. „Der ‚Tag der Küche‘ zeigt den Verbrauchern die immer vielfältigere Ausstattung der modernen Küche“, sagt AMK-Geschäftsführer Volker Irle.

Wer bis zum „Tag der Küche“ und auch darüber hinaus auf dem Laufenden bleiben will, kann sich in den sozialen Netzwerken informieren. Unter Facebook und „instagram.com/tagderkuche“ finden sich aktuelle Mitteilungen über das laufende Gewinnspiel und Informationen zu den neuesten Trends. Weitere Infos unter: www.tag-der-kueche.de

Ganzheitliche Digitalisierungsstrategie bei Impuls Küchen

Nach den guten Erfahrungen mit der führenden Branchenlösung „Bpi Sales Performer“ führt der Küchenhersteller Impuls Küchen aus Brilon die Digitalisierungsstrategie mit der mobilen Anwendung „Bpi Sales Performer App“ fort. Die neue Applikation für mobile Endgeräte gibt Impuls Küchen die Möglichkeit, dass alle Informationen für die täglichen Aufgaben und Termine auf sämtlichen Mobilgeräten mitgeführt und jederzeit und überall im Team bearbeitet werden können. Das Unternehmen beabsichtigt mit der neuen App die Vertriebsprozesse zu beschleunigen und den Kundendialog noch effizienter zu gestalten. Die App auf Basis der PWA (Progressive Web Apps) unterstützt Impuls Küchen in ihrem Bestreben die Prozesse stetig zu verbessern und die existierenden Daten noch besser zu nutzen. Minimale Ladezeiten, Push-Benachrichtigungen und Offline-Inhalte sorgen für mehr Informationen und Transparenz.

Die Teamarbeit wird damit um ein Vielfaches einfacher. Die Verbindung mit Teammitgliedern ist jederzeit und überall möglich. Daten und Dateien können direkt hinzugefügt werden, um auf diese zuzugreifen und die Prozesse durchgängig zu gestalten. Damit findet jederzeit eine tagesaktuelle Kundenkommunikation statt und der End-to-End-Vertriebszyklus lässt sich schnell und einfach verwalten.

Die einfache Bedienbarkeit, der anwenderfreundlichen Aufbau und die umfassenden Funktionen überzeugen bei Impuls Küchen. Das Menu, das Dashboard und alle Oberflächen passen sich den individuellen Anforderungen an. Sämtliche Module sind in der Sidebar sofort sichtbar und mit allen benötigten Datenbereichen unter Einhaltung der Rechtesteuerung verbunden. Besonders beeindruckt hat bei Impuls Küchen die hohe Benutzerfreundlichkeit und Gebrauchstauglichkeit der neuen Lösung, die den Herausforderungen des digitalen Wandels Rechnung trägt. Ob Informationen zu Marktpartnern, Platzierungen oder Reklamationen, statistische Auswertungen und tagesaktuelle Daten und Auswertungen sind sofort im Zugriff.

HDH

Geschäftsklima in der Kunststoffindustrie: Lage positiver, Erwartungen verschlechtern sich

Der ifo-Konjunkturtest für die Kunststoffindustrie zeigt im Mai 2021 eine differenzierte Entwicklung beim Geschäftsklima. Der Wert für die Lage verblieb im Mai 2021 gegenüber April 2020 bei +44 Punkten. Im Vorjahresmonat hatte der Wert bei -30 Punkten gelegen. Dagegen fiel der Wert bei den Geschäftserwartungen im Mai 2021 gegenüber dem Vormonat von +8 Punkten auf +5 Punkte. Der Wert Mai 2020 hatte bei -33 Punkten gelegen.

Als klimaneutraler Möbelhersteller rezertifiziert

Leicht Küchen aus Waldstetten hat seinen CO2-Fußabdruck im vergangenen Jahr weiter verkleinert und die verbliebenen Treibhausgasemissionen erneut neutralisiert. Für sein umfassendes Engagement zum Wohle des Klimas wurde das Unternehmen von der Deutschen Gütegemeinschaft Möbel (DGM) als „Klimaneutraler Möbelhersteller“ rezertifiziert.

„Wir freuen uns, dass Leicht Küchen wieder eine ausgeglichene CO2-Bilanz entsprechend den Vorgaben des Klimapakts für die Möbelindustrie aufweisen kann. Durch die Investition in hochwertige Klimaschutzprojekte hat das Unternehmen seine CO2-Emissionen des vergangenen Jahres erneut vollständig abgelöst. Das würdigen und kennzeichnen wir gerne mit der Zertifizierung als ‚Klimaneutraler Möbelhersteller‘“, so DGM-Geschäftsführer Jochen Winning.

Der „Klimapakt für die Möbelindustrie“ ist ein Schulterschluss der Möbelindustrie, den die DGM im Jahr 2016 ins Leben gerufen hat, um das 1,5-Grad-Ziel der Vereinten Nationen (UN) zu unterstützen. Der Klimapakt fußt auf drei Grundprinzipien: Erstens der Bilanzierung, zweitens der Reduzierung und drittens der Neutralisierung von CO2-Emissionen. Zur Belohnung ihres Engagements für den Klimaschutz profitieren die teilnehmenden Möbelhersteller nicht nur von einer besseren Umwelt, sondern erhalten auch ein aussagekräftiges DGM-Klimalabel. Hiermit können die Unternehmen offensiv für sich und ihre Produkte werben und Endverbraucher auf ihr vorbildliches Engagement als „Klimaneutraler Möbelhersteller“ aufmerksam machen.

Buchung der digitalen Teilnahmepakete ab sofort möglich

Mit einem Dreiklang aus Expo, Conference und Networking bietet das „Ligna.Innovation Network“ der internationalen Holzbe- und verarbeitenden Branche vom 27. bis 29. September 2021 eine alternative, digitale Plattform. Die Vorbereitungen für das neue Digital-Event laufen auf Hochtouren. Aussteller können sich ab sofort im „Ligna-Shop“ für das „Ligna.Innovation Network“ anmelden und ihre digitalen Teilnahmepakete buchen. Das neue Online-Event wird von der Deutschen Messe Hannover gemeinsam mit dem VDMA Fachverband Holzbearbeitungsmaschinen entlang der Fokusthemen der „Ligna“ veranstaltet.

Das „Ligna.Innovation Network“ trifft auf positive Resonanz in der Branche. Viele Unternehmen begrüßen die neue Plattform, die ihnen trotz Kontakteinschränkungen durch die weltweite Covid-19-Pandemie die Möglichkeit bietet, mit der Branche im Austausch zu bleiben, Produkte und Innovationen zu präsentieren sowie neue Kontakte auf Kunden und Partnerseite zu knüpfen.

„Für Homag ist die ,Ligna‘ die Leitmesse unserer Branche und wir sehen den digitalen Event als einen wichtigen Baustein mit den Kunden in Verbindung zu bleiben und die Zeit bis zur ,Ligna‘ 2023 zu überbrücken. Die Erkenntnisse aus diesem Event sind auch eine wichtige Basis für die Formatgestaltung der ,Ligna‘ 2023, um diese zukunftsfähig weiter zu entwickeln“, kommentiert Dr. Markus Vöge, Executive Vice President Global Sales & Service, Homag GmbH die Beteiligung beim „Ligna.Innovation Network“ 2021.

Für Oliver Kunzweiler, Leiter Zentrales Marketing der Michael Weinig AG bietet das „Ligna.Innovation Network“ einen Ersatz für ausgefallene Präsenzmessen: „Seit Jahrzehnten ist Weinig ein überzeugter ,Ligna‘-Aussteller. Diese Partnerschaft führen wir auch in diesem Jahr fort und unterstützen das ,Ligna.Innovation Network‘. Auch wenn der persönliche Kontakt auf einer Messe für uns durch nichts zu ersetzen ist, ist diese neue, digitale Plattform eine gute Alternative, um mit Kunden und Partnern weltweit im Austausch zu bleiben und ein wichtiges Format, um Zugang zu neuen Kontakten zu bekommen.“

Auch der langjährige „Ligna“-Aussteller Siempelkamp freut sich auf das neue Format: „Die ,Ligna“ ist für Siempelkamp seit Jahren eine ideale Messe-Plattform – das internationale Schaufenster, um der Holzwerkstoffindustrie unsere innovativen Technologien als führender Systemlieferant der Branche vorzustellen. Die Corona-Pandemie stellt alle Beteiligten auch in 2021 vor neue Herausforderungen – Veranstalter und Fachbesucher ebenso wie uns als Aussteller. Auch wir haben aus der Herausforderung eine Chance gemacht und mit unserer digitalen und zukunftsorientierten Content-Plattform einen neuen Messeauftritt entwickelt, den wir ins ,Ligna.Innovation Network‘ einbinden werden. Das neue ,Ligna‘-Format ist deshalb für uns die perfekte Ergänzung, um mit Kunden, Partnern und Branchenexperten in Kontakt zu kommen“, erläutert Jetmir Shaini, Senior Manager Strategic Marketing, G. Siempelkamp GmbH & Co. KG.

Die digitalen Teilnahmepakete bieten den Ausstellern eine hohe internationale Reichweite, neue Möglichkeiten der Interaktion mit den digitalen Besuchern und neue Formen der Kontaktanbahnung. Die Aussteller können zwischen digitalen Paketen in den Formaten S, M, L und XL mit unterschiedlichen Leistungen wählen. Je nach Umfang des gebuchten Pakets sind unter anderem Aussteller-Streamings, Videos in der Produktmediathek, Teilnahme am Business-Dating, Unternehmens-und Produktpräsentationen mit verschiedenen Dialogfunktionen sowie die Generierung neuer Kontakte über die Interaktion der Fachbesucher mit den digitalen Ausstellerangeboten (Added Qualified Leads) enthalten.

Darüber hinaus werden auch Pakete für Gemeinschaftsbeteilungen sowie Hochschulen angeboten. Weitere Informationen zu den Teilnahmepaketen stehen zum Download zur Verfügung. Buchungen der digitalen Teilnahmepakete sind ab sofort im „Ligna-Shop“ möglich.

Doppelt erfolgreich beim „German Brand Award“ 2021

Bereits zum zweiten Mal wurde Nowy Styl mit dem renommierten „German Brand Award“ prämiert und gleich doppelt in der Disziplin „Excellence in Brand Strategy and Creation“ ausgezeichnet. Als „Winner“ konnte das Unternehmen in der Kategorie „Brand Strategy“ überzeugen. Darüber hinaus erhielt Nowy Styl das Prädikat „Special Mention“ für die Markenstrategie des Jahres. Die Auszeichnungen des „German Brand Awards“ bestätigen die erfolgreich implementierte Markenstrategie des Herstellers, welcher 2019 einen Rebranding-Prozess eingeleitet hatte.

Im Rahmen der diesjährigen Preisverleihung gab es nicht weniger als 1.134 Einreichungen aus 17 Ländern. Mit der Auszeichnung zollt der angesehne Wettbewerb Nowy Styl Anerkennung für den Aufbau einer starken, globalen Marke.

Anlässlich der gewonnenen Auszeichnungen blickt Nowy Styl auf einen Rebranding-Prozess zurück: Vor dem Hintergrund einer Reihe internationaler Akquisitionen in den vergangenen Jahren, war es dem Büromöbelhersteller wichtig, die eigenen Stärken hervorzuheben und ein neues, konsistentes Markenportfolio zu schaffen. „Wir sind alle stolz auf die gemeinsamen Anstrengungen unserer internationalen Teams. Jeden Tag arbeiten wir mit vereinten Kräften am Aufbau einer starken, globalen Marke. Wir wollen noch besser auf die Anforderungen und Bedürfnisse unserer Kunden eingehen“, so Przemysław Różowicz, Brand Management, PR & CSR Director bei Nowy Styl.

Unter dem Dach der globalen Marke Nowy Styl vereint das Unternehmen den internationalen Austausch von Fachwissen, dem Kundenportfolio sowie innovativen Technologien. „Die Veränderung spiegelt sich in zahlreichen Geschäftsbereichen wider. Neben einer neuen visuellen Identifikation, einem einheitlichen Product Branding und weiteren, mit dem Rebranding einhergehenden Prozessen, konnten wir unter anderem unsere Online-Reichweite erhöhen und ebenso die Customer Experience ausbauen“, erklärt Corinna Graf, Marketingleitung Nowy Styl Deutschland.

Deutliche Erholung der Auftragslage

Die Hersteller von Textile Care, Fabric and Leather Technologies in Deutschland konnten im April 2021 ihre Auftragseingänge um real 69 Prozent im Vergleich zum Vorjahr steigern. Dabei legten die Orders aus dem Inland um 55 Prozent und aus dem Ausland sogar um 80 Prozent zu. Aus den Euro-Staaten kamen im April 158 Prozent mehr Bestellungen, die Nicht-Euro-Länder steigerten ihre Orders um 22 Prozent. Auch die Umsätze konnten ein Plus von 9,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr verzeichnen.

„Nach pandemiebedingt starken Auftrags- und Umsatzeinbrüchen im Jahr 2020 füllen sich die Auftragsbücher vieler Firmen wieder sukzessive“, sagte Elgar Straub, Geschäftsführer VDMA Textile Care, Fabric and Leather Technologies. „Jedoch stellen nach wie vor internationale Reisebeschränkungen sowie eine nach wie vor schwierige pandemische Situation in vielen Ländern der Welt eine große Herausforderung dar. Hinzu kommen aktuell die explodierenden Rohstoffpreise mit massiven Lieferverzögerungen für Vorprodukte, immer noch stark eingeschränkte und sehr teure Transportbedingungen und ein erheblicher Mangel an Verpackungsmaterialien.“

Die Hersteller von Textile Care, Fabric and Leather Technologies konnten 2020 Maschinen im Wert von 788 Millionen Euro exportieren, das waren 9,5 Prozent weniger als 2019 (872 Millionen Euro). Der wichtigste Exportmarkt 2020 war Polen, gefolgt von den USA und Frankreich. Die Exporte nach Polen konnten 2020 um 69 Prozent auf 89 Millionen Euro zulegen, wohingegen die Ausfuhren in die Vereinigten Staaten um 12 Prozent auf 77 Millionen Euro zurückgingen. Ebenso sanken die Exporte nach Frankreich um 8 Prozent auf 68 Millionen Euro.

Auch im ersten Quartal 2021 blieb Polen der wichtigste Exportmarkt für die Branche, gefolgt von Frankreich und den USA. Besonders die Exporte innerhalb der EU entwickelten sich im ersten Quartal 2021 positiv und konnten um 3 Prozent auf 90 Millionen Euro zulegen.