30-jähriges Firmenjubiläum & gute Bilanz trotz Pandemie
Der Büromöbelhersteller Narbutas feiert sein 30-jähriges Bestehen. Das Unternehmen begann seine Möbelproduktion 1991 mit einem Computertisch und bietet heute mehr als 70 verschiedene Möbelkollektionen in über 50 Ländern an. Während die Pandemie das rasante Geschäftswachstum der letzten Jahre verlangsamt hat, ist Narbutas davon verschont geblieben – mit aktuellen Umsätzen, die bereits das Niveau vor dem Lockdown übertreffen. Das Unternehmen feiert den 30-jährigen Meilenstein mit einer neuen Fabrik, neuen Möbelkollektionen und der Verpflichtung gegenüber Mensch und Umwelt.
Das Unternehmen wurde ein Jahr nach der Wiedererlangung der Unabhängigkeit Litauens gegründet. Damals war alles, einschließlich der Computer, etwas Neues für die Menschen. Der von Narbutas entworfene Computertisch war das, was der Markt zu dieser Zeit am meisten brauchte – ein hochwertiges, funktionales und benutzerfreundliches Möbelstück. Das Bestreben, das zu liefern, was den Kunden am wichtigsten ist, bestimmte die Richtung der Geschäftsentwicklung des Unternehmens.
„Ich habe auch herausgefunden, dass, genau wie ich selbst auch, unsere Kunden funktionelle und hochwertige Produkte lieben und nicht bereit sind für etwas zu bezahlen, das sie nicht benötigen. Das ist der Grund, warum unsere Produkte funktionell, von hoher Qualität und attraktiv, aber gleichzeitig einfach und schlicht sind. Unser Design-Motto lautet „Nichts Überflüssiges“, so Petras Narbutas, Gründer und CEO der Narbutas Unternehmensgruppe.
Seit den ersten Produktionsaufträgen ist das Unternehmen gewachsen und hat sich nach eigenen angaben zu einem der führenden Büromöbelhersteller Europas entwickelt. Nachdem es seine Präsenz in Litauen, Russland, der Ukraine und den Nachbarländern etabliert hat, verfügt das Unternehmen heute über ein weltweites Netzwerk von 750 zuverlässigen Vertriebspartnern.
Während sich der Großteil der Exporte nach wie vor auf Europa konzentriert, ist das Unternehmen auch auf einigen neuen Märkten aktiv, nämlich in den USA, in südamerikanischen Ländern und Australien. Die Partner des Unternehmens in verschiedenen Ländern haben Großaufträge für die Einrichtung von Büroflächen erhalten, einige davon mit bis zu tausenden von Arbeitsplätzen. Narbutas-Möbel werden unter anderem von Unternehmen wie BioNTech, Colgate, Volkswagen und Aston Martin sowie im World Business Centre in Dubai eingesetzt.
Die Produkte und modernen Büromöbellösungen von Narbutas werden in fünf Ausstellungsräumen präsentiert, die sich in den strategischen Exportmärkten des Unternehmens befinden: Deutschland, Vereinigtes Königreich, Frankreich, die USA und Litauen.
Die Produkte des Unternehmens werden wegen ihres Designs sowohl von Kunden als auch von Design-Profis geschätzt. In diesem Jahr hat der „North Cape“ Chefsessel, der in Zusammenarbeit mit dem italienischen Designer-Duo Baldanzi & Novelli entstanden ist, den als „Design-Oscar“ bekannten „Red Dot Award gewonnen“. 2019 ging diese Auszeichnung an den vom Narbutas-Produktentwicklungsteam entworfenen Besprechungstisch „Nova Wood“ und den Loungestuhl „Twist&Sit“ des dänischen Designstudios Strand+Hvass, das die diesjährige Ergänzung der Narbutas-Möbelkollektion entworfen hat.
Mit der Ausweitung der Exportgeographie des Unternehmens und der Steigerung des Umsatzes baut Narbutas seine Produktionskapazität weiter aus. Das Unternehmen rüstet seine Ausrüstung jährlich auf und arbeitet in diesem Jahr an der Vergrößerung seiner Produktionsfläche. Die Investition von 25 Millionen Euro Eigenmitteln ermöglicht es dem Unternehmen, die bestehende Produktionsfläche um 60 Prozent zu vergrößern. Dies wird das zweite Entwicklungsprojekt für seine Produktionsanlagen sein. Das erste wurde 2018 mit einer 25-prozentigen Vergrößerung des Produktionsstandortes des Unternehmens umgesetzt.
Die Coronavirus-Pandemie hat die Bereiche Bürodesign und Büromöbel erheblich beeinflusst. Infolgedessen hat auch Narbutas einen Umsatzrückgang verzeichnen müssen. 2019 lag der konsolidierte Umsatz des Unternehmens bei 98,8 Millionen Euro und im Jahr 2020 bei 93,4 Millionen Euro. Die globale Krise hat seine Entwicklungspläne jedoch nicht auf Eis gelegt und sein umfangreiches Netzwerk von Partnern und Exporten verspricht einen optimistischen Ausblick. Die Finanzdaten des Unternehmens zeigen, dass die Umsätze im März und April wieder das Niveau von vor dem Lockdown erreicht und sogar übertroffen haben.














