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Autor: Möbelfertigung

VDM

Geschäftsklima bei den Möbel-Segmenten etwas positiver

Das Geschäftsklima bei den Möbeln hat sich weiter leicht verbessert. Der Wert stieg im Mai 2021 im Vergleich zum Vormonat von -1 auf +6 Punkte. Bei den Wohnmöbeln gab es zwar einen negativen Trend von -7 auf -21 Punkte, bei den Büromöbeln von +15 auf +10, bei den Polstermöbeln von -21 auf -26. Bei den Küchenmöbeln dagegen stieg der Wert für das Geschäftsklima von +5 Punkten auf +36 Punkte, bei den Ladenmöbeln von -25 auf -18 Punkte.

Die Preise für Büromöbel steigen weiter

Bereits im ersten Quartal 2021 mussten die Hersteller von Büro- und Objektmöbeln bei Rohmaterialien und Zukaufkomponenten mit Lieferverzögerungen, Mengenkürzungen und Kostensteigerungen zurechtkommen. Eine Entspannung ist bislang nicht in Sicht. Vielmehr müssen die Möbelproduzenten einen erneuten Anstieg der Materialkosten verkraften. Das, so die Einschätzung des Industrieverband Büro und Arbeitswelt (IBA), wird sich auch in steigenden Preisen für Büro- und Bürositzmöbel niederschlagen.

Mit Lieferverzögerungen ist laut einer verbandsinternen Umfrage des IBA derzeit am häufigsten bei Spanplatten, Komponenten aus Stahl und Schaumstoffen zu rechnen. Aber auch andere Teile und Transportkapazitäten sind mancherorts knapp. Gleichzeitig steigen die Materialkosten in ungekannter Geschwindigkeit. Laut Umfrage legten die Preise für Spanplatten in den ersten vier Monaten des Jahres durchschnittlich um neun Prozent zu. Das war aber nur der Anfang. Bei den nächsten Einkäufen werden die Kosten durchschnittlich 20 Prozent über dem Vorjahr liegen. Kunststoffteile schlagen mit Mehrkosten von 16 Prozent zu Buche, Rundrohre und Beschläge verteuerten sich um 27 bzw. um 19 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Noch kritischer ist die Situation bei Walzstahl, der beispielsweise für die Herstellung der Korpusse von Stahlmöbeln verwendet wird. Künftig muss für diesen im Schnitt fast doppelt so viel bezahlt werden wie im Vorjahr.

Thomas Jünger, Geschäftsführer des IBA, blickt mit Sorge auf die aktuelle Entwicklung. „Eine derartige Situation hatten wir noch nie. Den Büro- und Objekteinrichtern bleibt gar nichts anderes übrig, als wenigstens einen Teil der gestiegenen Kosten an ihre Kunden weiterzugeben“, heißt es aus Wiesbaden. So geht man beim IBA von einer flächendeckenden Anhebung der Preise für Büro- und Objektmöbel im Laufe der nächsten Wochen aus. Wie hoch diese ausfallen werde, hänge wesentlich von der Art der Möbel und der darin verarbeiteten Materialien ab. „Leicht wird es sich aber kein Unternehmen machen. Schließlich bewegen wir uns in einem Umfeld, in dem die Kunden teils sehr unter der Corona-Pandemie gelitten haben“, gibt Jünger zu bedenken. So hofft man in Wiesbaden, dass die notwendigen Preiserhöhungen die seit kurzem wieder steigende Nachfrage nach Büroeinrichtungsgegenständen nicht ausbremsen werden und setzt bei der Preisgestaltung auf einen partnerschaftlichen Umgang über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg.

Thomas Klode ist der neue Vorsitzende

Wechsel an der Spitze des Fachverbandes Tischler NRW: Bei der digitalen Mitgliederversammlung am 16. Juni 2021 haben die Delegierten der Tischler-Innungen in Nordrhein-Westfalen Thomas Klode mit großer Mehrheit zum neuen Verbandsvorsitzenden gewählt. Der 49-jährige Düsseldorfer tritt damit die Nachfolge von Rainer Söntgerath an. Der bisherige Vorsitzende des Fachverbandes hatte bereits bei der Wahl im Jahr 2018 angekündigt, aus Altersgründen nicht mehr für die komplette fünfjährige Amtszeit zur Verfügung zu stehen. Mit seinem Rücktritt machte der 67-Jährige nun den Posten des Landesinnungsmeisters, den er seit 2010 innehatte, frei für seinen Nachfolger.

Bei der Wahl zum neuen Vorsitzenden konnte Thomas Klode – bei zwei Enthaltungen – knapp 93 Prozent der Stimmen für sich verbuchen. „Ich bedanke mich für das Vertrauen meiner Kollegen und freue mich darauf, gemeinsam mit ihnen die Zukunft des Fachverbandes gestalten zu können“, sagt der Düsseldorfer Tischlermeister und bisherige stellvertretende Verbandsvorsitzende. „Eine der großen Herausforderungen wird es sein, den digitalen Wandel unseres Berufes zu begleiten. Ebenso ist die Gewinnung von geeigneten Nachwuchskräften für mich ein großes Thema. Bei vielen dieser Aufgaben wird es darum gehen, den Blick nicht nur auf NRW zu richten, sondern bundesweit zusammenzuarbeiten.“

Durch das Ausscheiden von Rainer Söntgerath aus dem Vorstand galt es bei der Mitgliederversammlung zudem, den freigewordenen Posten eines stellvertretenden Vorsitzenden und einen Sitz im Vorstand neu zu besetzen. Bei der Abstimmung wählten die Delegierten Markus Köster aus Altenberge zum neuen Stellvertreter. Dieses Amt teilt sich der 52-Jährige mit Thomas Radermacher, der gleichzeitig auch Präsident des Bundesverbandes Tischler Schreiner Deutschland ist. Für den Posten eines neuen Vorstandsmitgliedes standen mit Sebastian Bächer aus Köln und Jürgen Bröker aus Winterberg zwei Kandidaten zur Wahl. Da jeweils exakt die Hälfte der abgegebenen Stimmen auf beide Kandidaten entfiel, wurde auf eine weitere Stichwahl verzichtet. Stattdessen verständigten sich alle Beteiligten darauf, dass sowohl Sebastian Bächer als auch Jürgen Bröker bis zur nächsten regulären Wahl als kooptierte Mitglieder in den Vorstand aufgenommen und eng in die Vorstandsarbeit eingebunden werden sollen.

VDM

Geschäftsklima Möbel: Lage und Erwartungen besser

Das Geschäftsklima in der Möbelindustrie verbesserte sich im Mai 2021 leicht. Der Wert für die Geschäftslage stieg im Mai 2021 im Vergleich zum Vormonat von -5 auf +2 Punkte. Im Mai 2020 hatte der Wert bei -76 Punkten gelegen. Auch bei den Geschäftserwartungen für die kommenden sechs Monate zeigt sich die Möbelindustrie optimistischer: Hier stieg der Wert im Vergleich zum Vormonat von +2 Punkten auf +11 Punkte. Im Vorjahresmonat hatte der Wert für die Geschäftserwartungen bei -8 Punkten gelegen.

Guter Auftragsbestand im Verarbeitenden Gewerbe im April

Der reale (preisbereinigte) Auftragsbestand im Verarbeitenden Gewerbe war nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im April 2021 saison- und kalenderbereinigt 2,9 Prozent höher als im Vormonat. Der Auftragsbestand stieg damit im elften Monat in Folge und hat seinen höchsten Stand seit Einführung der Statistik im Januar 2015 erreicht. Der Grund dafür ist, dass die Auftragseingänge sich stärker entwickelten als die Umsätze. Die offenen Aufträge aus dem Inland erhöhten sich im April 2021 gegenüber März 2021 um 2,4 Prozent und die offenen Aufträge aus dem Ausland um 3,2 Prozent. Im Vergleich zum Februar 2020, dem Monat vor dem Beginn der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie in Deutschland, war der Auftragsbestand im April 2021 saison- und kalenderbereinigt 11,4 Prozent höher.

Bei den Herstellern von Vorleistungsgütern stieg der Auftragsbestand im April 2021 gegenüber dem März 2021 um 3,6 Prozent. Bei den Herstellern von Investitionsgütern stieg er um 2,7 Prozent. Im Bereich der Konsumgüter lag der Auftragsbestand 4,1 Prozent höher als im März 2021.

Die Reichweite des Auftragsbestands betrug im April 2021 im Verarbeitenden Gewerbe 7,0 Monate (März 2021: 7,1 Monate). Bei den Herstellern von Vorleistungsgütern lag die Reichweite des Auftragsbestandsbei 3,9 Monaten (März 2021: 3,8 Monate). Bei den Herstellern von Investitionsgütern betrug sie 9,5 Monate (März 2021: 9,8 Monate) und im Bereich der Konsumgüter lag sie bei 3,1 Monaten (März 2021: 3,0 Monate).

Die Reichweite gibt an, wie viele Monate die Betriebe bei gleichbleibendem Umsatz ohne neue Auftragseingänge theoretisch produzieren müssten, um die vorhandenen Aufträge abzuarbeiten. Sie wird als Quotient aus aktuellem Auftragsbestand und mittlerem Umsatz der letzten zwölf Monate im betreffenden Wirtschaftszweig berechnet.

Begrüßt Impress Surfaces als außerordentliches Mitglied

Der Verband der mehrschichtig modularen Fußbodenbeläge (MMFA) begrüßt Impress Surfaces als Neuzugang im Verband.

„Mit Impress Surfaces haben wir ein ausgezeichnetes neues Mitglied gewonnen, das ein vielfältiges Produktportfolio im Bereich dekorativer Oberflächen bietet. Wir sind besonders erfreut über die globale Präsenz des Unternehmens mit sieben weltweiten Standorten und über seine kontinuierlichen Bemühungen, die Auswirkungen auf die Umwelt zu reduzieren“, so Matthias Windmöller (Windmöller), Präsident des MMFA.

Sascha Kostros, Head of Decor Management bei Impress Surfaces, erklärt: „Wir sind hocherfreut, uns in die Riege namhafter Fußbodenexperten beim MMFA einzureihen! Mit unserem globalen Netzwerk an Trendscouts freuen wir uns darauf, andere Mitglieder über die neuesten Designtrends für dekorative Oberflächen entsprechend ihren jeweiligen Bedürfnissen, Kulturen und Märkten auf dem Laufenden zu halten.“

Mit diesem Neuzugang verfügt der MMFA nun über 28 ordentliche Mitglieder (Hersteller von MMF-Bodenbelägen oder ihre europäischen Vertretungen), 31 außerordentliche Mitglieder (Zulieferunternehmen) und drei fördernde Mitglieder (wissenschaftliche Institute).

HDH

Geschäftsklima Holz: Lage besser, Erwartungen stabil

Die Geschäftslage der Unternehmen im Holzgewerbe besserte sich im Mai 2021 weiter: Der Wert der Geschäftslage stieg im Vergleich zum Vormonat von +59 auf +72 Punkte. Im Mai 2020 hatte dieser Wert bei -16 Punkten gelegen. Die Geschäftserwartungen bleiben im Vergleich zum Vormonat bei +4 Punkte unverändert. Im Mai 2020 hatte der Wert bei -43 Punkten gelegen.

Großes Bedürfnis nach persönlicher Begegnung – guter Anmeldestand

Es sieht gut aus: Die „Heimtextil“ geht optimistisch in die Planung für 2022. Der Grund sind ein viel versprechender Anmeldestand und positive Rückmeldung aus der Branche. Auch wenn es noch etwas dauert, „die Branche scharrt mit den Hufen und sehnt sich nach einer Rückkehr auf die internationale Bühne“, teilten die Messeorganisatoren heute mit. Persönliche Gespräche, physische Produktpräsentationen und wertvolle Inspirationen – der Wunsch nach einem internationalen Branchentreffen mit all seinen Facetten sei sieben Monate vor der nächsten turnusmäßigen Leitmesse für Wohn- und Objekttextilien.

Vor dem Hintergrund sinkender Corona-Infektionszahlen sorgen die gegenwärtigen Lockerungen und Öffnungsschritte für Zuversicht, national wie international. „Wir sehen endlich Licht am Ende des Tunnels. Und auch wenn das noch kein Anlass zur Euphorie ist, stimmt es uns doch sehr optimistisch. Wir stehen in guten Kontakt zu unseren internationalen Kunden. Sie äußern ein großes Bedürfnis nach persönlicher Begegnung, direktem Austausch und neuen Eindrücken“, sagt Olaf Schmidt, Vice President Textiles & Textile Technologies der Messe Frankfurt. Das spiegelt sich auch in der erfreulich hohen Zahl der Registrierungen wider, die es bereits jetzt gibt. Rund 80 Prozent der Aussteller der „Heimtextil“ 2020 interessieren sich demzufolge bislang für eine Teilnahme.

Das Programm-Highlight für Design-Interessierte wird 2022 erneut der „Trend Space“ in der Halle 4.0. In dem Trend- und Inspirationsareal wird es darum gehen, wie die Pandemie unser Leben und damit auch unsere Art des Einrichtens verändert hat. Ein besonderer Fokus liegt dabei unter anderem auf dem Megathema „New Work“, das mit neuen Facetten betrachtet wird. Die Regie bei der Inszenierung des „Trend Space“ übernimmt erneut Anja Bisgaard Gaede mit ihrem Team von Spott Trends & Business.

Digitale Zusatzangebote werden das Produktspektrum der „Heimtextil“ 2022 in Frankfurt ergänzen. Geplant sind Live-Streams und Online-Services aus dem Vortragsprogramm. Es umfasst Themen wie „Sleep“, die „Heimtextil Trends“ sowie „Interior.Architecture.Hospitality“, das Angebot für (Innen-) Architekten und Hospitality Experten. Auch das Thema Nachhaltigkeit sowie die Future Materials Library werden mit Vorträgen abgebildet. Mit dem Order- und Datenmanagement-Portal Nextrade gibt es einen weiteren digitalen Service der Messe Frankfurt. Nextrade bietet mit einer digitalen 24/7-Geschäftsbeziehung zwischen Händlern und Lieferanten. Als erster digitaler B2B-Marktplatz für Home & Living führt die Plattform Angebot und Nachfrage der gesamten Branche digital zusammen und schafft damit einen großen Mehrwert für beide Seiten: www.nextrade.market

HDH

Umsatz mit Kunststoff im In- und Ausland entwickelt sich positiv

Der Umsatz der Kunststoffindustrie ist im März 2021 gegenüber März 2020 um 13,9 Prozent gestiegen. Dabei verzeichnete der Inlandsumsatz ein Plus von 12,2 Prozent und der Auslandsumsatz stieg ebenfalls um 16,4 Prozent. Der Umsatz im März 2020 war im Vergleich zum März 2019 um insgesamt 3,2 Prozent gefallen. Dabei war der Umsatz im Auslandsgeschäft um 3,1 Prozent zurückgegangen, im Inland um 3,2 Prozent.