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Autor: Möbelfertigung

Positiver Buchungstrend für den Branchentag Holz 2021 setzt sich fort

Der 16. Branchentag Holz des Gesamtverbandes Deutscher Holzhandel e.V. (GD Holz) findet vom 9. bis 10. November in der Halle 8 der Koelnmesse statt. Laut dem Veranstalter haben inzwischen über 120 Aussteller einen Messestand gebucht. Somit sind bereits knapp 85 Prozent der verfügbaren Fläche vergeben. Durch das kompakte 2-Tages-Format, das die Netzwerkmöglichkeiten einer Messe mit einem Kongress verbindet, gilt der Branchentag Holz als zentraler Treffpunkt für die gesamte Branche Holzhandel, Holzindustrie und Dienstleister. Der GD Holz hat sich bewusst für eine physische Veranstaltung entschieden: „Nach nunmehr 1,5 Jahren Pandemie mit dutzenden ins Internet verlegten Veranstaltungen, ist der Branchentag der perfekte Auftakt für die Rückkehr zu echten vor-Ort-Veranstaltungen mit vielen persönlichen Begegnungen im Kreis der Branchenfamilie“, betont Thomas Goebel, Geschäftsführer des GD Holz. „Eine sehr großzügige Hallenaufplanung, entzerrte Laufwege und weitere konsequente Maßnahmen wie ein regelmäßiger vollständiger Luftaustausch in der Halle oder auch eine umfassende Flächendesinfektion sind elementare Bausteine unseres Hygienekonzeptes, das wir in enger Abstimmung mit der Koelnmesse erarbeitet haben“, führt Goebel weiter aus.

Der GD Holz bietet den Ausstellern außerdem ein ausgedehntes Stornierungsangebot an, das den Unternehmen einen kostenfreien Rücktritt bis Ende Juli einräumt. Im August findet dann ein Ausstellervorgespräch statt, in dem alle Hygienemaßnahmen im Detail erläutert werden.

Wie bereits Anfang des Jahres mitgeteilt, kann der traditionelle Branchenabend am Abend des ersten Messetages voraussichtlich nicht in der gewohnten Form stattfinden. Um aber dennoch den Austausch nach dem Messetag anbieten zu können, erarbeitet der GD Holz derzeit ein angepasstes Format, das laut Goebel „ein ungezwungenes Get-Together mit den weiterhin notwendigen Schutzmaßnahmen in Einklang bringt“. In den vergangenen Jahren folgten regelmäßig rund 1.500 Gäste der Einladung zu diesem Netzwerkabend, der zuletzt hinter der Ausstellungsfläche in der Messehalle durchgeführt wurde.

Wie in den Vorjahren hat der GD Holz auch 2021 wieder den Innovationspreis „Woody Award“ ausgeschrieben. Der Einsendeschluss war Mitte Juni, die Zahl der eingereichten Bewerbungen lag zu dem Zeitpunkt in etwa auf dem Niveau von 2019. Die Preisträger werden wieder im Zuge des Branchentags ausgezeichnet. Weitere Informationen zum Branchentag finden sich unter www.branchentag.de, darunter der aktuelle Hallenplan, das Ausstellerverzeichnis und Details zur Standbuchung.

Erfolgreiche Präsenzmesse in Nersingen

Biesse Deutschland präsentierte dem Publikum während der Inside Spring am 20. und 21. Mai 2021 auf dem Campus Ulm in Nersingen ein umfassendes Programm. Rund 90 Besucher informierten sich ausgiebig über intelligente Maschinenlösungen und aktuelle Software für den Holz- und Kunststoffbereich.

An beiden Tagen liefen über 20 CNC-Bearbeitungs- und Plattenzuschnittzentren, Kantenanleim-, Kalibrier- sowie Schleif- und Bohrmaschinen auf Hochtouren. Den Interessenten standen die Spezialisten von Biesse mit Rat und Tat zur Seite: „Viele Besucher nutzten die Gelegenheit und bedienten unter fachlicher Anleitung selber eine unserer Maschinen. Außerdem konnten wir während der intensiven Beratungsgespräche viele Detailfragen klären. Großes Interesse bestand vor allem an unseren Winstore-Automationslösungen, den CNC-Maschinen und -Kantenanleimern sowie den Bereichen Fensteranlagen und Nesting“, fasst Verkaufsleiter Sebastian Marschner von Biesse Deutschland die Messetage zusammen.

Die sechs vor Ort vertretenen Partnerfirmen trugen ihren Teil zum gelungenen Event bei: „Leitz“ führte seine Präzisionswerkzeuge für die Holzbearbeitung direkt auf den Biesse-Maschinen vor. Die CNC-Maschinen zur Bearbeitung von Kunststoff waren mit Zerspanungssystemen von „Hufschmied“ bestückt. Erstausstatter „KA.EF.“ war mit einer großen Schleifmittelauswahl zur Stelle, während im Bereich Software „Moldtech“ leistungsfähige CAD/CAM-Software zeigte, „SmartWOP“ seine spezielle Schrankgenerator-Software vorführte und „direkt CNC-Systeme“ maschinenunabhängige CAM-Systeme für die Holz- und Kunststofffertigung präsentierte. Im Rahmenprogramm sorgten ein Food Truck und ein duftender Kaffeewagen für das leibliche Wohl der Gäste, die sich trotz Regenwetters nicht von einem Besuch abhalten ließen. „Trotz dieser schwierigen Zeiten war es eine sicherere und gelungene Veranstaltung. Das Echo der Kunden und Interessenten war durchweg positiv und wir konnten einige Aufträge auf der Messe abschließen“, zeigt sich Jacek Pigorsch, Geschäftsführer der Biesse Deutschland GmbH, äußerst zufrieden.

Die Hausmesse war Teil der Inside Spring des italienischen Mutterkonzerns. Vom 10. bis 28. Mai 2021 lud die Biesse Group im Online-Format zum Entdecken des kompletten Sortimentes ein. In Deutschland richtete Biesse am zweiten Standort in Löhne am 10. und 11. Juni 2021 eine weitere Hausmesse aus. Hier lag der Fokus auf den Holzbearbeitungsmaschinen für die Möbelindustrie. Die Experten von Biesse gingen umfassend auf die Fragen der Besucher ein, die sich direkt vor Ort von der Performance und Leistungsfähigkeit der Hochleistungsmaschinen überzeugen konnten.

Nachhaltigkeit als strategische Ausrichtung des Unternehmens

Die Besorgnis über die negativen Auswirkungen menschlicher Aktivitäten auf die Umwelt und die Möglichkeiten, diese zu mindern, hat sich in letzter Zeit intensiviert. Der Schwerpunkt liegt normalerweise auf der Umweltfreundlichkeit von Rohstoffen, dem Recycling von Produkten und der Verwendung von recycelten Materialien bei der Herstellung neuer Produkte. Die größte positive Wirkung kann jedoch durch die Reduzierung des Konsums erzielt werden. Die Produktgarantien, Qualität, Langlebigkeit und die Möglichkeit von Büromöbelspezialist Narbutas, einzelne Komponenten der Möbel auszutauschen, sorgen für eine lange Lebensdauer der Möbel, sogar noch dann, wenn die Büroeinrichtung umgestaltet oder das Gebäude umgebaut werden.

Bei der Herstellung der Möbel wird kein Wasser, dafür aber viel Energie verbraucht. Aus diesem Grund ist die gesamte Energie, die in der Narbutas-Produktionsstätte verbraucht wird, grüne Energie. Dies bedeutet, dass 100 Prozent der Energie aus erneuerbaren Energiequellen stammt. Eine dieser Quellen ist ein Solarkraftwerk, das auf dem Dach der Möbelfabrik errichtet wurde. Es produziert durchschnittlich 15 Prozent der gesamten Energie, die jährlich verbraucht wird. Dieses Solarkraftwerk wird mit der Fertigstellung des neuen Gebäudes erweitert.

Die kontinuierliche Modernisierung der Produktionsanlagen ist ein weiterer Faktor, der dazu beiträgt, einen effizienteren und saubereren Betrieb zu gewährleisten sowie Ressourcen einzusparen. Neue Ausrüstungen weisen nicht nur eine höhere Energieklasse auf, sondern erleichtern auch die Umsetzung von Änderungen im technologischen Produktionsprozess, wie z.B. die Verwendung von Lacken oder Klebstoffen auf Wasserbasis.

Die Tatsache, dass sich das Unternehmen im kontinuierlichen Wandel befindet, bekräftigt auch der Gründer und CEO von Narbutas. „Einer der Schlüssel zu unserem jüngsten Erfolg ist unser dynamischer Ansatz und dass wir ein modernes, fortschrittliches Unternehmen sind. Und modern sein bedeutet, sich ständig zu verändern. Ich hoffe, dass sich unser Unternehmen bis zum 50-jährigen Bestehen völlig neu erfindet. Und unsere Werte und Modernität werden die einzigen Dinge sein, die unverändert bleiben“, sagte Petras Narbutas.

Online-Konfigurator der Voit GmbH für Partner nutzbar

Möbel nach Maß online konfigurieren – das können ab sofort die Partner des Schreiner- und Tischlernetzwerks TopaTeam. Dank der neuen Kooperation mit der Voit GmbH aus Au in der Hallertau profitieren die TopaTeam-Mitglieder vom flexiblen Profi-Planungstool „Myschrank.de“. TopaTeam vermittelt zudem interessierten Schreinern und Tischlern außerhalb der Verbundgruppe die Nutzung dieses Planungstools von Voit.

„Für unsere Partner ist ein Lieferant wichtig, mit dem sie Möbel individuell und nach Maß planen können“, sagt Walter Greil, Geschäftsführer der TopaTeam GmbH. „Mit der Voit GmbH haben wir dafür genau das richtige Unternehmen gefunden.“

Die Voit GmbH ist ein familiengeführter Betrieb, der auf einer Produktionsfläche von 8.500 Quadratmetern mit etwa 60 Mitarbeitern und hochmoderner Fertigungs- und Verpackungstechnik täglich tausende Bauteile fertigt. Zudem ist das Unternehmen mit 100-jähriger Historie für die Objektausstattung und Produktion von Corporate Möbeln für die Automobilbranche bekannt.

Die TopaTeam-Partner bekommen nun Schulungen, um optimal mit dem Planungstool auf Myschrank.de umgehen zu können. Das Programm wird künftig laufend von Software-Spezialisten auf die Bedürfnisse der TopaTeam-Schreiner und -Tischler angepasst, so dass diese bestmögliche Konditionen und nahezu uneingeschränkte Konfigurationsmöglichkeiten erhalten.

Ob einzelner Korpus oder komplett konfigurierte Schrankwand – der Online-Konfigurator bietet vielfältige Konstruktions- und Ausstattungsdetails. Die Möbel werden in höchster CNC-Präzision gefertigt und sind bereits vier Wochen nach der Bestellung gut verpackt beim Partnerbetrieb. Die Voit GmbH bietet auch ein Planungstool für Privatkunden an, dieses unterscheidet sich allerdings von der B2B-Variante.

Doppelinterview mit Vorstand Claudia Küchen und Sabrina Wieland, Abteilungsleiterin Designteam, jetzt vorab in der App lesen

Claudia Küchen hat das Thema Design beim Weltmark­t­führer Schattdecor geprägt, wie niemand sonst. Als Vorstand verantwortet sie aktuell neben dem Design auch die Ressorts Marketing, Kommunikation und Dekormanagement weltweit. Die Abteilungsleitung für das Designteam hat Sabrina Wieland inne. Im Doppel-Interview sprechen die beiden Kreativen unter anderem über digitale Recherche- und Präsentationsmöglichkeiten, Designtrends in einer schnelllebigen Welt und die neue Kollektion.

Das komplette Interview lesen Sie in der Ausgabe 4/2021 der „möbelfertigung“, die Mitte Juli erscheint. Oder sofort mit der neuen App der „möbelfertigung“. Dazu müssen Sie lediglich die kostenlose App aus den bekannten Stores auf Ihr Smartphone oder Tablet downloaden. Hier geht es direkt zum Download der App:
Apple App Store: https://apps.apple.com/us/app/id1560325557
Google Play Store: https://play.google.com/store/apps/details?id=com.pressmatrix.moebelfertigung

Um eine bessere Lesbarkeit zu garantieren, können Sie einzelne Textblöcke nun durch einmaliges Anklicken (bzw. touch auf mobilen Geräten) hervorheben und vergrößern.

Peilt für 2022 500 Mio. Euro Umsatz an

Die Messe Frankfurt blickt optimistisch in die Zukunft. „Wenn sich die Pandemielage immer weiter verbessert, sind wir zuversichtlich, dass wir in 2022 wieder in allen Bereichen voll durchstarten können. Wir streben einen Umsatz über 500 Millionen Euro an“, sagte Wolfgang Marzin, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Frankfurt, heute auf der Unternehmenspressekonferenz. Wenn es das Infektionsgeschehen sowie die behördlichen Vorgaben zulassen, sollen in der zweiten Jahreshälfte auch am Heimatstandort wieder Veranstaltungen organisiert werden.

Seit Beginn der Pandemie im März 2020 war es für die Messe Frankfurt so gut wie unmöglich, in Deutschland Umsatz zu generieren. Im Ausland, wie in China, konnten Veranstaltungen nur bedingt über die Bühne gehen. Aus diesem Grund wurde das jahrzehntelange Wachstum der Unternehmensgruppe abrupt ausgebremst. Seitdem steuert die Messe Frankfurt den Konzern liquiditätsorientiert mit einem flexiblen, aber straffen Kostenplan. Nach wie vor sind betriebsbedingte Kündigungen nicht vorgesehen.

Das Geschäftsjahr 2020 wurde mit einem Konzernumsatz von rund 257 Millionen Euro abgeschlossen (2019: rd.736 Mio. Euro). Mit einem Konzernjahresfehlbetrag in Höhe von rund 122 Millionen Euro ist das Ergebnis weit entfernt von den Konzernjahresüberschüssen der Vorjahre (2019: rd. 50 Mio. Euro). Auch das laufende Geschäftsjahr werde noch zu einem wirtschaftlichen Rückgang bei allen finanziellen Leistungsindikatoren führen. Trotz erschwerter Bedingungen fanden im abgelaufenen Geschäftsjahr 153 Veranstaltungen statt, darunter 46 Messen und Ausstellungen (2019: 155) mit mehr als 33.000 (2019: 99.246) ausstellenden Unternehmen und 1,2 Millionen Besucher:innen.

„Die zwangsweise vollständige Verlagerung von Veranstaltungen in den digitalen Raum hat die Wichtigkeit von physischen Begegnungen in ihrer Funktion für den Geschäftserfolg verdeutlicht“, resümierte Marzin. Und Detlef Braun, Geschäftsführer der Messe Frankfurt, ergänzt: „Der digitale Alltag, der Austausch auf Distanz, der uns seit über einem Jahr begleitet, hat bei vielen zu einer gewissen digitalen Ermüdung geführt. In der Gesamtbetrachtung unserer Veranstaltungen werden hybride Events weiterhin einen wichtigen Part spielen und zu einem Mehrwert für die Branchen beitragen.“

Für das dritte und vierte Quartal des laufenden Geschäftsjahres plant die Messe Frankfurt Veranstaltungen als digitale, hybride sowie haptische Formate. Daneben setzen rund 70 geplante Gastveranstaltungen wichtige Impulse für einen Aufbruch.

„Klimaziele brauchen konkrete Konzepte statt Sommerloch“

Klare Meinung: Zur Umsetzung des deutschen Klimaschutzgesetzes und zum anstehenden „Fit for 55“-Paket der EU sagt VDMA-Präsident Karl Haeusgen: „Mitte des Monats wird die EU-Kommission ein Paket ,Fit for 55‘ mit zwölf Klimaschutz-Gesetzesinitiativen vorlegen. Die neue Bundesregierung sollte von Tag eins an wissen, wie sie sich hier positionieren wird. Beim Klimaschutz darf es kein Sommerloch geben! Nach der Verabschiedung des deutschen Klimaschutzgesetzes braucht gerade die mittelständische Industrie nun auch im Wahlkampf konkrete Aussagen der Parteien, wie sie Deutschland auf den Klimapfad nach Paris bringen wollen. Die nationalen und europäischen Ziele werden tiefgreifende Veränderungsprozesse benötigen. Das Paket der EU zeigt auch, dass Klimaschutz nicht mit blumigen Versprechen zu haben ist. Es muss Transparenz geschaffen werden, zu Belastungen und wie diese verteilt werden; aber auch, welche volkswirtschaftlichen Impulse zu erwarten sind. Wir sind davon überzeugt, dass marktwirtschaftliche Instrumente, Technologieoffenheit und massive Genehmigungs- und Planungserleichterungen die Hauptleistung erbringen können. Der Maschinen- und Anlagenbau als technologischer Ermöglicher einer positiven Klima- und Energiezukunft steht bereit, sich konstruktiv in die Debatte einzubringen, aber noch immer fehlen klare Konzepte der Parteien dazu.“

Hat Automatisierungsbranche erfolgreich eine digitale Bühne geboten

„Automatica Sprint“ und „Munich_i“ feierten vom 22. bis 24. Juni 2021 gemeinsam erfolgreich Premiere: Das neue digitale Format im „Automatica“-Portfolio und der weltweit einzigartige „Munich_i“ Hightech-Summit zum Thema Robotik und Künstliche Intelligenz (KI) stießen bei den Teilnehmern auf durchweg positive Resonanz, mitunter Begeisterung. Mehr als 3.500 Teilnehmer aus der Robotik- und Automationsindustrie nutzten die Chance, sich auf der „Automatica Sprint“ auszutauschen und online zu vernetzen. Und im Rahmen von „Munich_i“ digital in KI- und Robotik-Welten einzutauchen.

Falk Senger, Geschäftsführer Messe München zieht nach drei erfolgreichen Tagen Online-Event eine positive Bilanz: „Nach der Corona-bedingten langen Veranstaltungspause war es unser Ziel, der Branche mit der „Automatica Sprint“ endlich wieder einen Treffpunkt für Austausch und Wissenstransfer zu bieten. Mit Beteiligungen von knapp 90 Ausstellern und über 3.500 Teilnehmern wurde das Format gut angenommen. Zusätzlich konnten wir mit „Munich_i“ einen wichtigen Mehrwert für die Branche liefern. Nun freuen wir uns darauf, im Juni nächsten Jahres unsere Aussteller und Besucher wieder face-to-face hier in München begrüßen zu dürfen.“

Über 3.500 Teilnehmer nutzten an den drei Veranstaltungstagen das digitale Angebot von „Automatica Sprint“ und „Munich_i“. Besonders attraktiv war das Rahmenprogramm: Die hohe Beteiligung von durchschnittlich 110 Teilnehmern je Vortragsformat spiegelt die Qualität des Programms wider. Dabei hat jeder Teilnehmer durchschnittlich sechs Vortragsformate besucht. Spitzenreiter mit knapp 1.400 Teilnehmern während der drei Veranstaltungstage war der „Munich_i“ Hightech-Summit. Erfreulich positiv war auch das Interesse an den Brand Rooms der Aussteller. Viele Teilnehmer nutzten die Möglichkeit, sich Online mit Geschäftspartnern zu vernetzen und Nachrichten auszutauschen. So kamen an den drei Veranstaltungstagen über 2.800 Kontaktaufnahmen mit regem Austausch zustande.

Die nächste „Automatica“ findet in genau einem Jahr, vom 21. bis 24. Juni 2022, in München statt.

Neuer Firmensitz wurde bezogen

Die Eurotech Vertriebs GmbH hat im Mai ihre neuen Geschäftsräume in Rosenfeld bezogen, in die das Unternehmen 3,65 Millionen Euro investiert hat. Das Land Baden-Württemberg förderte das Projekt mit 400.000 Euro aus dem Entwicklungsprogramm ELR und EFRE.

Mit dem offiziellen Spatenstich am 4. Mai 2020 hatten die Bauarbeiten an dem neuen Firmengebäude im Rosenfelder Industriegebiet Dornbrunnen begonnen. Zwölf Monate später sind die Produktions- und Lagerflächen (2.245 m²) sowie ein zweistöckiges Verwaltungsgebäude (740 m²) in der Maybachstraße 7 fertiggestellt. Auch die rund 40 Mitarbeiter des Spezialisten für Vakuumtechnik haben mittlerweile ihre modernen Räumlichkeiten auf dem 7.740 Quadratmeter großen Areal bezogen.

„Eurotech geht mit dieser Investition einen weiteren wichtigen Schritt in eine erfolgreiche Zukunft“, unterstreicht Thomas Schulz, Geschäftsführer des mittelständischen Unternehmens. „Notwendig wurde die räumliche Neuaufstellung, um den gestiegenen Anforderungen der Branche und dem hohen Auftragsvolumen gerecht zu werden.“

Damit kehrt Eurotech zu seinen Wurzeln in Rosenfeld zurück, wo das Unternehmen 1996 von Peter Bunnenberg gegründet worden war. Seit 2001 hatte der Spezialist für Vakuum-, Hebe- und Transporttechnik seinen Sitz im nahe gelegenen Geislingen. Hier, wo die Räumlichkeiten schon länger an ihre Grenzen stießen, war auch die Produktion angesiedelt. Eine weitere Fertigungshalle musste über Jahre in Balingen angemietet werden. Der Neubau bietet jetzt nicht nur deutlich mehr Platz, bei guter Anbindung an die A 81 zeichnet er sich vor allem auch durch Ressourcen- und Energieeffizienz aus: Als KfW 55 gebaut, benötigt das Gebäude nur 55 Prozent der Energie eines vergleichbaren Referenzgebäudes gemäß der Energieeinsparverordnung EnEV. Zu einer Effektivitätssteigerung von circa 20 Prozent führen zudem die entfallenen Transportfahrten zwischen Geislingen und Balingen sowie die gestrafften Arbeitsabläufe. Insbesondere jedoch schafft der neue Firmensitz die Voraussetzung für ein gesundes, nachhaltiges Wachstum des schwäbischen Unternehmens.

Unterstützt wurde Eurotech bei dem Neubau vom Land Baden-Württemberg. Mit der Förderlinie „Spitze auf dem Land! Technologieführer für Baden-Württemberg“ aus dem Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum wird unter anderem die Entwicklung und wirtschaftliche Nutzung neuer Produkte und Dienstleistungen gefördert. Die Planung und Leitung der Bauarbeiten hatte die Bau Cooperation aus Offenburg inne.