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Surteco Group SE  | 

Ergebnis vor Steuern mit 46,1 Mio. Euro über Erwartungen

Auf der virtuellen Hauptversammlung hat der Vorstandsvorsitzende der Surteco Group SE den Aktionären die Entwicklung im Pandemiejahr 2020 sowie die aktuelle Geschäftslage erläutert. Dank einer überraschend guten Geschäftsentwicklung im dritten und vierten Quartal 2020, niedrigeren Materialkosten sowie der bereits in 2019 initiierten Restrukturierung lag das Ergebnis vor Finanzergebnis und Ertragsteuern (EBIT) in 2020 mit 46,1 Mio. Euro über den ursprünglichen Erwartungen. In das Geschäftsjahr 2021 startete die Gesellschaft mit dem besten Quartal der Unternehmensgeschichte. Der Umsatz stieg in den Monaten Januar bis März 2021 um 10 Prozent auf 188,5 Mio. Euro und das EBIT um 61 Prozent auf 21,5 Mio. Euro. Das zweite Quartal ist nunmehr gekennzeichnet von drastischen Rohstoffkostensteigerungen und ungenügender Verfügbarkeit. Ab dem dritten Quartal geht die Gesellschaft von einer Beruhigung der Roh-stoffpreise und der Lieferzeiten aus und ab dem vierten Quartal von einer Beruhigung der Nachfrage. Insofern dürfte für das Gesamtjahr 2021 der Umsatz am oberen Ende der Prognose von 650 bis 675 Mio. Euro zu erwarten sein. Auch beim EBIT stellt der Vorstandsvorsitzende Wolfgang Moyses den oberen Rand der Spanne von 47 bis 52 Mio. Euro in Aussicht.

Die Aktionäre genehmigten alle Tagesordnungspunkte mit deutlicher Mehrheit. So berief die Hauptversammlung das bisher gerichtlich bestellte Aufsichtsratsmitglied Herrn Jan Oberbeck als Anteilseignervertreter in den Aufsichtsrat. Die Vergütungssysteme für den Vorstand und Aufsichtsrat wurden gebilligt. Zudem beschloss die Hauptversammlung eine Dividende von 0,80 Euro je Aktie. Dies entspricht, bezogen auf den aktuellen Aktienkurs, einer Dividendenrendite von rund 2,9 Prozent. Mit einer Ausschüttungsquote von rund 37 Prozent vom Konzerngewinn wird auch dem vom Staat erhaltenen Kurzarbeitergeld in der Pandemie Rechnung getragen.

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