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Autor: Möbelfertigung

Meisterwerke

„Innovationsmotor“ und Senior-Chef Johannes Schulte feiert 80. Geburtstag

Senior-Chef Johannes Schulte wird morgen 80 Jahre alt. Er hatte den Vorläufer der Meisterwerke – damals noch eine kleine Schreinerei mit gerade einmal vier Mitarbeitern – 1972 von seinem Vater Josef Schulte übernommen und den Handwerksbetrieb im Laufe der Zeit zu einem international tätigen Unternehmen mit mehr als 700 Mitarbeitern ausgebaut – dem größten Arbeitgeber der Stadt Rüthen. Von Anfang an zeigte sich dabei sein besonderes Gespür für Markt und Trends sowie der unbedingte Wille, Innovationen bis zum Schluss zu denken, umzusetzen und damit erfolgreich zu sein.
Zu den wichtigsten Produktideen gehören beispielsweise die erste Deckenabschlussleiste oder der erste Laminatboden mit integrierter Trittschalldämmung. Für die Bodengattung Laminat setzte er sich als Gründungsmitglied des Verbandes der Europäischen Laminatfußbodenhersteller (EPLF) in ganz besonderem Maße ein. „Es sind genau solche Innovationen meines Vaters, die den Grundstein für das stetige Wachstum und den nachhaltigen Unternehmenserfolg der Meisterwerke gelegt haben“, erklärt der geschäftsführende Gesellschafter Guido Schulte. „Johannes Schulte ist immer noch täglich im Unternehmen unterwegs und wird als Ideengeber und Tüftler, aber vor allem auch als Mensch und Vorbild geschätzt“, ergänzt Geschäftsführer Ludger Schindler. „Von seinen Impulsen und seiner Hands-on-Mentalität profitieren wir alle bei den
Meisterwerken.“

Will Gemini CAD Systems übernehmen

Der französische Cad/Cam-Spezialist gibt eine weitere strategische Übernahme bekannt: Es gibt eine unterzeichnete Vereinbarung, um das gesamte Kapital und alle Stimmrechte des rumänischen Unternehmens Gemini CAD Systems zu erwerben.

Das 2004 gegründete Unternehmen Gemini CAD Systems (Gemini) hat mehrere innovative Softwarelösungen, vor allem im Bereich Computer Aided Design (CAD), für kleine und mittlere Modeunternehmen entwickelt. Dank seines Partnernetzes ist Gemini in über 60 Ländern vertreten.

„Wir freuen uns, die talentierten Teams von Gemini willkommen zu heißen, die beeindruckende Softwarelösungen entwickelt haben, die für die Art und Weise, wie Modeunternehmen heute arbeiten wollen, relevant sind. Das Produktportfolio von Gemini ergänzt das Softwareangebot von Lectra, das bereits durch die kürzliche Übernahme von Gerber Technology gestärkt wurde“, sagt Daniel Harari, Chairman und CEO von Lectra. „Gemeinsam werden wir Synergien zwischen den aktuellen Angeboten von Gemini, Lectra und Gerber Technology schaffen und der Modeindustrie neue, bahnbrechende Innovationen bieten“, schließt er ab.

Diese Übernahme steht im Einklang mit der Strategie von Lectra, seine Präsenz auf dem Modemarkt auszubauen und sein Portfolio zu erweitern.

„Wir freuen uns sehr, Teil der Lectra-Familie zu werden. Wir sind davon überzeugt, dass wir mit der starken Führung von Lectra, seiner beispiellosen Expertise in der Modebranche und der Stärke seiner Teams in der Lage sein werden, die Wettbewerbsfähigkeit unserer Kunden zu steigern und sie dabei zu unterstützen, ihre digitale Transformation zu beschleunigen“, erklärt Traian Luca, CEO und Gründer von Gemini.

Die Transaktion betrifft den Erwerb von 60 Prozent der Anteile an Gemini für 7,6 Millionen Euro zum jetzigen Zeitpunkt. Der Erwerb des restlichen Kapitals und der Stimmrechte erfolgt in zwei Schritten, im September 2024 und im September 2026. Der Gesamtbetrag für den Erwerb von 100 Prozent des Kapitals von Gemini hängt von der Umsatzentwicklung von Gemini ab und dürfte zwischen 13 und 20 Millionen Euro liegen.

Die deutsche Küchenmöbelindustrie setzt Maßstäbe

Industrie 4.0, bestehen im internationalen Wettbewerb, Möglichkeiten und Stolpersteine auf dem Weg zur modernen Produktion – darum wird sich erneut alles beim vierten Kongress der „Effiziente Möbelfertigung in der Praxis“ der „möbelfertigung“ am 06. und 07. Dezember im Düsseldorfer Hotel „Intercontinental“ drehen. Und zwar absolut praxisbezogen: Neben Anwendungsbeispielen aus der Küchen- und Badmöbelindustrie gibt es auch Referenten aus dem Maschinenbau, der Unternehmensberatung und der Zulieferindustrie, die sich konkret mit der Möbelindustrie befassen.

Einer der Referenten des zweiten Konferenztages ist Dirk Krupka. Der Geschäftsführer Technik bei Häcker Küchen gibt hier bereits einen kleinen Einblick in seinen Vortrag:

„möbelfertigung“: Welchen Aspekt der Digitalisierung – beziehungsweise von Industrie 4.0 – wollen Sie in Ihrem Unternehmen keinesfalls mehr missen?
Dirk Krupka:
Wir arbeiten bereits seit einigen Jahren an der durchgehenden Digitalisierung unserer gesamten Prozesskette. Die Realisierung ist uns auf der Basis unseres Wertschöpfungssystems gut gelungen. Wenn Sie so fragen, ist es schon schwer vorstellbar, darauf verzichten zu wollen.
Unsere durchgehenden elektronischen Prozessketten, von der Händler-Herstellerkoppelung bei der Auftragsannahme, über das Monitoring unseres Fuhrparkes durch den Kunden selbst, bis zur elektronischen Reklamationsabwicklung bieten unseren Kunden alle Möglichkeiten.
Losgröße eins und durchgehende Automatisierungslösungen sind mittlerweile Selbstverständlichkeiten. Ich glaube übrigens, dass Sie von den führenden Küchenmöbelherstellern vergleichbare Antworten bekämen, da die deutsche Küchenmöbelindustrie hier insgesamt Maßstäbe setzt.

„möbelfertigung“: In Bezug auf eine zunehmende Digitalisierung wird immer von neuen Geschäftsmodellen gesprochen. Sehen Sie solche konkret für Ihr Unternehmen? Oder ist es vielmehr eine Verbesserung der vorhandenen Ressourcen?
Dirk Krupka:
Neben der Verbesserung von Prozessen zur Effizienzsteigerung, insbesondere in den Dimensionen Qualität und Kosten, kann durch die Digitalisierung ein zusätzliches Dienstleistungsangebot geschaffen werden.
Im Idealfall wird das Produkt oder auch der Prozess, zur Basis einer fortlaufenden Kommunikation mit unseren Kunden. Im Zentrum unserer Überlegungen steht für uns nach wie vor die Partnerschaft mit unseren Händlern, die wir in allen Geschäftsprozessen bestmöglich unterstützen wollen.
Erfolgreiche Unternehmen werden ihren Weg gemeinsam mit ihren Kunden gehen. Wichtig ist bei allen Ansätzen die Generierung eines wahrnehmbaren Zusatznutzens. Für die Planung und die Umsetzung gibt es keine Vorlagen oder Standards.

„möbelfertigung“: Was wird der Schwerpunkt Ihres Vortrages beim Branchenevent „Effiziente Möbelfertigung in der Praxis“ der „möbelfertigung“ sein?
Dirk Krupka:
Die Komplexität unseres Tagesgeschäftes stellt hohe Anforderungen an unsere Mitarbeiter und an den gesamten Führungsprozess. Für uns als Küchenhersteller ist es wichtig, das Problemlösungsverhalten vor Ort – auf dem „Shopfloor“ – optimal durch digitale Ansätze zu unterstützen. Mögliche Prozessabweichungen von unseren Standards werden so durchgängiger und vor allem rechtzeitig erkannt.
Die Schwerpunkte meines Vortrages sind deshalb das digitale „Shopfloor-Management“ und unsere Ansätze im Rahmen des „Predictive Maintenance“ zur Optimierung der Maschinenverfügbarkeit. Hier liegen enorme Potentiale.

Unter www.holzmann-events.de/effiziente-moebelfertigung/ können Sie mehr über das Programm und die Referenten erfahren und sich für unseren Kongress anmelden. Am 5. November endet die Phase mit einem vergünstigten Frühbucherpreis. Angesprochen sind Möbelproduzenten jeder Sparte, aber genauso Zulieferer und Maschinenhersteller rund um das Thema Möbelproduktion. Wir freuen uns sehr darauf, Sie am 06. Dezember im Düsseldorfer Hotel „Intercontinental“ begrüßen zu können.

Wir bedanken uns bei unseren Sponsoren: 2020, Biesse Group, Hettich, Homag Group, L‘Engineers, Mink Bürsten und SCM Group. Über individuelle Sponsoring-Möglichkeiten im Rahmen des Kongresses informiert Sie Hans-Christian Hahn, 040-632018-43, hans-christian.hahn@holzmann.de.

Darf sich jetzt klimaneutrales Unternehmen nennen

Elka-Holzwerke engagiert sich seit vielen Jahren für die Themen Wohngesundheit, Emissionsreduzierung und Nachhaltigkeit. Das Unternehmen arbeitet seit 115 Jahren mit dem nachwachsenden Rohstoff Holz und hat seit jeher eine enge Verbundenheit zur Natur. In einer einzigartigen und vorbildlichen Wertschöpfungskette wird das eingesetzte Rundholz zu sinnvollen Holzprodukten für die Bauindustrie verarbeitet.

Bereits im April 2021 wurden mit der innovativen „Esb“-Produktlinie von Elka die ersten Holzwerkstoffplatten im deutschen Markt als klimaneutral zertifiziert. Nachwachsende und CO2-neutrale Baustoffe helfen die fossilen und mineralischen Ressourcen zu schonen und das verbaute Holz bindet bereits aufgenommenes CO2 langfristig.

Nach den einzelnen Elka-Produkten folgte die aufwendige CO2-Zertifizierung des Gesamtunternehmens mittels einer detaillierten CO2-Ökobilanz. Damit verfolgt Elka konsequent den Weg der Reduktion des Corporate-Carbon-Footprint (CCF) und der Transparenz über die gesamte Produktions- und Lieferkette. Zusammenfassend wurden bei der Gesamtherstellung von ein Kubikmeter Elka-Holzprodukten 0,021 Tonnen CO2 ermittelt.

Derzeit unvermeidbare CO2-Emissionen wurden durch gezielte Förderung klimafreundlicher Projekte kompensiert. Die Ergebnisse sind letztlich die Grundlage Minderungspotenziale zu identifizieren und betriebliche Maßnahmen zur CO2-Reduktion in der Herstellung zukünftig einzuplanen.

Den verantwortungsvollen Umgang mit der Ressource Holz weist Elka durch entsprechende Zertifizierungen seiner Produkte und Prozesse nach. Den Anspruch auf Nachhaltigkeit der Elka-Produkte bestätigen bereits die Label-Zertifizierungen der DGNB (Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen e.V.) für den Holzwerkstoffbereich. Die Verwendung von Holz aus nachhaltiger und umweltfreundlicher Forstwirtschaft wird zum Beispiel durch PEFC und FSC-Zertifizierung nachgewiesen. Ein seit Jahren umfangreiches Energiemanagement – System ISO 50001 überwacht alle energierelevanten Prozesse des Unternehmens.

Nicht nur die betrieblichen Prozesse werden bei Elka permanent optimiert sondern auch die Qualität der Arbeitsplätze. Für die Mitarbeiter wurde bereits in 2018 ein Gesundheitsmanagement-System etabliert, welches sich in der COVID-Zeit bewährt hat.

Mit dem konsequenten Engagement der CO2 Zertifizierung als klimaneutrales Unternehmen unterstreicht Elka einmal mehr das aktive Handeln einer nachhaltigen Holzbe- und -verarbeitung zum Wohle der gesellschaftlichen Entwicklungen.

VDM

Martin Staud GmbH erhielt das neue Herkunftslabel „Möbel Made in Germany“

Der Möbelhersteller Martin Staud GmbH hat sich bereits im Juni erfolgreich für das neue Herkunftslabel „Möbel Made in Germany“ zertifiziert. Das Unternehmen fertigt seine hochwertigen Schranksystemen ausschließlich am Unternehmenssitz in Bad Saulgau in Oberschwaben. „Die Auszeichnung unterstreicht unseren Anspruch, Möbel in höchster Qualität am Standort Deutschland zu produzieren“, sagte Geschäftsführer Wolfgang Schwägele bei der Überreichung der „Möbel Made in Germany“-Urkunde durch Jan Kurth, den Geschäftsführer des Verbands der Deutschen Möbelindustrie (VDM). „Wir freuen uns außerordentlich, die Martin Staud GmbH zum Kreis unserer Label-Hersteller zählen zu können“, sagte Kurth. „Das Unternehmen zeichnet sich durch ein hohes Qualitätsniveau der planungsintensiven Schlafraummöbel, durch eine prozessoptimierte Fertigung und anspruchsvolle Vertriebs- und Logistiksysteme aus.“

Der VDM hat das Herkunftslabel „Möbel Made in Germany“ gemeinsam mit dem renommierten Deutschen Institut für Gütesicherung und Kennzeichnung (RAL) entwickelt, um den Verbrauchern eine verlässliche Orientierungshilfe beim Möbelkauf zu bieten. Die Kriterien besagen, dass Konstruktion, Montage und Qualitätsprüfung der Möbel in Deutschland erfolgen müssen. Zudem muss der für die Qualität relevante Herstellungsprozess überwiegend in Deutschland stattfinden. Die Einhaltung der Kriterien wird von der Deutschen Gütegemeinschaft Möbel (DGM) im Auftrag des VDM überwacht. Mittlerweile haben sich 56 Möbelhersteller für das Label zertifiziert.

Die Geschichte von Staud lässt sich bis in das Jahr 1653 zurückverfolgen, als Matthäus Staud in Bad Saulgau eine Schreinerei gründete. Anfang der 1970er Jahre erfolgte die Spezialisierung auf Schwebetürenschränke. Darüber hinaus fertigt die Martin Staud GmbH Drehtürenschränke, Eckschranklösungen, Betten, Kommoden und TV-Möbel. Die in einer Fülle von Ausführungen und Designvarianten erhältlichen Qualitätsmöbel werden in mehr als 20 Länder Europas geliefert. Seit 2012 gehört Staud zur Münchener Vivonio-Gruppe, die sieben Möbelhersteller unter ihrem Dach vereint. Staud beschäftigt rund 170 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

„Mobile Roboter“ revolutionieren die Industrie weltweit

Mobil arbeitende Roboter boomen weltweit: Der Absatz von Autonomen Mobilen Robotern (AMR) wird beispielsweise zwischen 2020 und 2023 in der Logistikbranche jährlich um 31 Prozent steigen. Gleichzeitig nimmt der Einsatz von AMRs im öffentlichen Raum rasant zu – die IFR prognostiziert ein Wachstum der jährlichen Verkaufszahlen um 40 Prozenjt weltweit. Wie sich Mobilität auf die Robotik auswirkt und warum es sich dabei um eine bahnbrechende Entwicklung handelt, hat die International Federation of Robotics untersucht und in dem neuen Whitepaper „A Mobile Revolution“ veröffentlicht.

„Mobile Roboter werden traditionell in einem industriellen Umfeld eingesetzt, etwa um Werkteile in der Fabrik zu transportieren oder Maschinen zu beschicken“, sagt Milton Guerry, Präsident der International Federation of Robotics. „Heute arbeiten AMRs auch in Anwendungen, bei denen sie sich im öffentlichen Raum bewegen. Dabei informieren die mobilen Helfer Kunden beim Einkauf, liefern Zimmerservice-Bestellungen in Hotels aus oder unterstützen bei polizeilichen Aufgaben, indem sie beispielsweise in städtischen Parks patrouillieren. Das IFR-Whitepaper zur mobilen Revolution gibt einen Überblick über die Anwendungsszenarien für mobile Roboter und ihre wichtigsten Auswirkungen.“

Während Forscher bereits seit den 1940er Jahren an Technologien für autonome Mobilität gearbeitet haben, sind autonome mobile Roboter erst in den vergangenen zehn Jahren kommerziell nutzbar geworden. Dies ist in erster Linie darauf zurückzuführen, dass seither weitaus leistungsfähigere und preiswertere Computer verfügbar sind. Das führte zu einer raschen Entwicklung von Sensor-, Bildverarbeitungs- und Analysetechnologien, die es den Robotern möglich machen, sich in Echtzeit mit ihrer Umgebung zu vernetzen. Heute verzeichnen „Autonome Mobile Roboter“ ein zweistelliges Wachstum. AMRs navigieren inzwischen selbständig und führen Aufgaben in Industrie- und Dienstleistungssektoren autonom aus. Das ebnet den Weg für die Einführung mobiler Roboter weltweit.

„Die mobile Robotik ist ein sehr dynamisches Entwicklungsfeld – wir erwarten hier spannende Fortschritte in den nächsten zehn Jahren“, sagt Milton Guerry. Diese Fortschritte sind bei der Hardware und Software gleichermaßen zu erwarten. Mobile Roboter werden immer leichter und flexibler. AMRs und Serviceroboter sind zunehmend in der Lage, in verschiedensten Innen- und Außenumgebungen zu navigieren. Fortschritte bei Sensoren und Softwarealgorithmen führen dazu, dass Navigation und visuelle Fähigkeiten immer präziser werden.

Happy Birthday „Raukantex“!

Es gibt Produkte, die ihre wichtige Arbeit im Hintergrund verrichten. Das gilt auch für die Möbelkante. Fast jeder Mensch weltweit hat sie täglich vor Augen, doch nur die wenigen Expert:innen aus der Möbelbranche wissen, welche Bedeutung sie für das Möbelstück hat.

Jetzt feiert „Raukantex“, die Möbelkanten-Innovation aus dem Hause Rehau, Geburtstag. Die starke Marke, mit der Rehau gleichzeitig in den Bereich „Furniture Solutions“ einstieg, wird 50 Jahre alt. Und da Kanten keinen Champagner trinken, hat sich das Unternehmen entschlossen, sie auf andere Weise zu würdigen:

Mit einem eigenen Online-Auftritt unter www.rehau.com/raukantex-50 schenkt Rehau der Kante einen Moment im Rampenlicht – und bringt allen Interessierten ein Stück Geschichte, Gegenwart und Zukunft der Kante nahe. Denn: In dieser wichtigen Zutat zum Möbelstück steckt mehr als mancher denkt.

Neustart der „HPL Academy“ nach der Sommerpause

Die „HPL Academy“ wird ihr Seminarangebot nach der Sommerpause wieder aufnehmen. Von dem insgesamt 6 Module umfassenden Akademieprogramm werden nach dem Sommer zunächst 3 Module angeboten werden.

Den Anfang macht am 15. und 16. September 2021 das Modul I „Einführung in der Herstellung und Verarbeitung von HPL“. Das Modul II „Papiertechnologie – Kraftpapier, Dekorpapiere, Harzsysteme“ ist für den 19. Oktober und den 23. November 2021 vorgesehen. Ebenfalls in diesem Jahr wird noch das Modul VI „Design und mehr“ am 27. Oktober stattfinden.

Die Module der „HPL Academy“ werden abwechselnd sowohl in Deutsch als auch in Englisch angeboten. Zudem werden alle Module als Hybrid-Veranstaltungen durchgeführt. Die Technischen Grundlagen, die allen angebotenen Modulen zugrunde liegen, sind im HPL Kompendium hinterlegt. Das HPL Kompendium ist ein 170 Seiten umfassendes Buch zur Herstellung, Verarbeitung und Anwendung von HPL und HPL Compact. Nachdem es bisher in Deutsch und Englisch vorliegt sollen mit Italienisch und Russisch zwei weitere Sprachversionen im Herbst hinzukommen.

Weitere Module der „HPL Academy“ werden im kommenden Jahr folgen. Interessierte können sich in der Geschäftsstelle gabriele.koegler@pro-kunststoff.de und auf der Website https://www.pro-hpl.org/hpl-academy/ zu den verschiedenen Modulen anmelden.

Auch weiterhin klimaneutraler Möbelhersteller

Nolte Küchen ist von der Deutschen Gütegemeinschaft Möbel (DGM) als „Klimaneutraler Möbelhersteller“ rezertifiziert worden. Seit 2016 ist das ostwestfälische Unternehmen Mitglied in der DGM und seit vergangenem Jahr klimaneutral entsprechend den Vorgaben des DGM-Klimapakts. „Wir freuen uns sehr, dass der Hersteller Nolte Küchen nicht nur großen Wert auf die Qualität seiner Möbel legt, sondern sich auch weiterhin für den Klimaschutz stark macht“, so DGM-Geschäftsführer Jochen Winning.

Der DGM-Klimapakt ist eine Initiative der Möbelindustrie gegen den Klimawandel. Die teilnehmenden Hersteller bilanzieren mit professioneller Unterstützung einer Klimaschutzberatung ihre Treibhausgasemissionen und erstellen so ihren Carbon Footprint (CO2-Fußabdruck). Im nächsten Schritt zielt der Klimapakt darauf ab, die CO2-Emissionen so weit wie möglich zu reduzieren und drittens im Idealfall alle unvermeidbaren Emissionen vollständig zu kompensieren. Dafür erwerben die Möbelhersteller hochwertige Klimaschutzzertifikate, die weltweit von verschiedenen Projektbetreibern angeboten werden. Nolte Küchen hat in Zertifikate von Waldprojekten investiert, welche die globale CO2-Bilanz nachhaltig verbessern, und damit seine unvermeidbaren Emissionen ausgeglichen. „Als Nachweis für sein Engagement erhält Nolte Küchen das DGM-Label ‚Klimaneutraler Möbelhersteller‘“, schließt Winning.