Auch HPL-Branche von schwieriger Rohstofflage betroffen
Mit Schwung sind die Herstellenden von HPL in das Jahr 2021 gestartet. Nach einem schwierigen Jahr 2020 haben die Produzenten schnell wieder in die Spur gefunden. Dabei beweist HPL einmal mehr seine Leistungseigenschaften durch seine enorme Anwendungsbreite von dünnem HPL bis HPL-Compact. Nachdem der Messe- und Ladenbau im vergangenen Jahr deutlich an Fahrt verloren hat, ist HPL umso mehr bei Anwendungen gefragt, wo es besonders auf die hygienischen Eigenschaften der Oberflächen ankommt, wie zum Beispiel in medizinischen und klinischen Bereichen.
Sorge bereitet den Herstellenden allerdings der Blick auf die Rohstoffversorgung. Hier insbesondere bei den chemischen Vorprodukten für die Harzherstellung sowie bei Dekorpapieren. „Die angespannte Rohstoffversorgung ist damit nicht nur im Bereich der thermoplastischen Kunststoffe ein Thema, sondern auch bei den Duroplasten angekommen“, hebt Ralf Olsen, Hauptgeschäftsführer des Pro-K Industrieverband Halbzeuge und Konsumprodukte aus Kunststoff e. V., zu der die Fachgruppe ProHPL gehört, hervor.
Die Absage der physischen Weltleitmesse „Interzum“ in Köln wird von der Fachgruppe sehr bedauert. Sicherheit und Schutz von Besucher:innen und Aussteller:innen ist oberstes Gebot, dennoch wird der Marktplatz „Interzum“ in diesem Jahr fehlen.






