Zum Hauptinhalt springen

Autor: Möbelfertigung

Geschäftsführer Daniel Griehl verlässt das Unternehmen

Daniel Griehl, langjähriger Geschäftsführer von Lechner, wird das Unternehmen am 30. September verlassen. Die vertrieblichen Aufgaben übernimmt zukünftig Christian Eichenberg, bisher Vertriebsleiter Deutschland Handel Nord & Österreich. Den Bereich Marketing & Produkt­management leitet nun Johann Zindler. Bis eine endgültige Nachfolgeregelung für die Geschäftsführung gefunden ist, führt die Vorstandsvorsitzende und Geschäftsführerin Andrea Lechner-Meidel das Unternehmen.

In den vergangenen Jahren hat Daniel Griehl zusammen mit Andrea Lechner-Meidel und dem gesamten Lechner-Team viel erreicht. So wurde das Unternehmen unter anderem mit Allein­stellungsmerkmalen im Markt neu positioniert, der Vertrieb digitalisiert und der Service zum Kunden immer weiter optimiert. Darüber hinaus hat sich die Marke hin zum Endkunden geöffnet. Das alles hat zu einer überaus erfolgreichen Geschäftsentwicklung samt Ausbau des Marktanteils im In- und Ausland geführt.

„In den letzten Jahren haben wir Lechner fit für die Zukunft gemacht. Wir danken Herrn Griehl für sein Engagement und wünschen ihm für seinen weiteren beruflichen Werdegang alles Gute“, so Andrea Lechner-Meidel.

Johann Zindler hat die Leitung Marketing & Produktmanagement bereits übernommen und wird den eingeschlagenen Weg ziel­gerichtet fortsetzen. Johann Zindler ist seit 2020 bei Lechner beschäftigt und war zuvor unter anderem für Blanco und Franke tätig.

Christian Eichenberg, seit 2017 bei Lechner als Vertriebsleiter Nord tätig, verantwortet er seit Anfang 2021 zusätzlich das Gebiet Österreich. Er blickt auf über 15 Jahre erfolgreiche Vertriebsarbeit in verschiedenen Branchen zurück, zunächst im Außendienst, später als Verkaufsleiter mit Personalverantwortung. Ihm zur Seite stehen Florian Abenthum (Handel Süd sowie DIY und Industrie) sowie für den Export in den Kernmärkten Frankreich, Schweiz und Belgien Nicolas Jecker. „Unsere Handelskunden aus dem In- und Ausland stehen bei uns im Mittelpunkt. Ein Trio aus drei bekannten und kompetenten Vertriebsprofis wird unsere erfolgreiche Geschäftsentwicklung nicht nur festigen, sondern weiter kontinuierlich aufbauen“, so Andrea Lechner-Meidel.

Showroom zeigt, wie der Wachstumsmarkt Wohnen im Alter erschlossen werden kann

wie wollen wir im Alter leben? Selbstbestimmt und in einem wohnlichen Umfeld, würden wohl die meisten Menschen antworten. Wie das aussehen kann, zeigen die neuen „Universal Rooms“: „Unser Konzept begeistert, weil wir ästhetisch anspruchsvolle Räume zeigen, die das Leben erleichtern und die man in jedem Alter haben will“, erläutert Geschäftsführerin Carolin Pauly, die Universal Rooms zusammen mit Oliver Conrad als Kurator und Art Director Stefan Wachtendonk gründete. Die Leitidee orientiert sich am Prinzip des „Universal Designs“, nach dem Produkte und Räume für die größtmögliche Gruppe von Menschen gestaltet werden. 

Wie man damit den Wachstumsmarkt des Wohnens im Alter erschließen kann, zeigt der neue Showroom im Haus Aussel, einem ehemaligen Burgmannshof aus dem 16. Jahrhundert. Er bietet ab 15. September eine zukunftsweisende Plattform sowohl für Betreiber und Planer als auch für die Möbel- und Einrichtungsbranche. Um die verschiedenen Fachwelten weiter vernetzen, sind künftig auch Events geplant. „Räume muss man begehen, um sie wirklich einschätzen und ihre Atmosphäre spüren zu können“, betont Carolin Pauly. „Wir haben Universal Rooms als Marketing- und Vertriebsplattform entwickelt, als Schnittstelle zwischen den Wünschen der Betreiber und den manchmal unklaren Vorstellungen der Industrie und dem Markt des Service Wohnens. Insbesondere für Neueinsteiger in dieses Segment bietet dieser begleitete Einstieg in die Branche mit ihren besonderen Anforderungen, große Chancen.“

Interior Design trifft Anforderungen der Pflegewirtschaft 

Nichts an der Wohnung sieht auf der ersten Blick nach Alter aus. Ganz dezent kommen die Assistenzlösungen ins Spiel. So bieten die Küche und der Hauswirtschaftsraum diverse Unterstützungen, zum Beispiel eine leicht zu befüllende Waschmaschine, die bewegungseingeschränkte Menschen bei den täglichen Handhabungen unterstützt. Besonders clever ist das Bad. Dank einer zum Schlafzimmer aufklappbaren Wand erleichtert es Pflegekräften, direkt am Bett Menschen zu waschen. Im Schlafzimmer sorgen höhenverstellbare Betten für besten Komfort. Der Kleiderschrank erleichtert das Auswählen der Kleidung, indem sich die Kleiderstange auf Griffhöhe absenken lässt. Komfortable, moderne Stühle gehören ebenso zum Interior-Konzept wie Funktions-Sofas und -Sessel sowie ein durchdachtes Lichtkonzept.

„Universal Rooms ist in Deutschland der einzige Showroom, der eine kuratierte, auf die Anforderungen der zukünftigen Nutzer ausgerichtete Kompletteinrichtung eines Service Appartements präsentiert“, erklärt Designer Oliver Conrad. Wohnlichkeit steht im Vordergrund, Pflegekomponenten sind versteckt eingebaut. Betreiber, Investoren, Projektentwickler und Architekten können sich in Ruhe inspirieren lassen. Architekten etwa können das Zusammenspiel der verschiedenen Einrichtungsgegenstände, Materialien, Farben, Formen vor der Fertigstellung des Gebäudes erleben und müssen nicht anhand von Fotos, Farb- und Produktmustern entscheiden. Betreiber wiederum können ihre Anforderungen an die Gestaltung der Innenräume abgleichen mit der Live-Atmosphäre des eingerichteten Apartments – und damit ausprobieren, ob die Räume nicht nur gefallen sondern auch im Hinblick auf Bewohnersicherheit, Prozessoptimierung, Wohlfühlcharakter funktionieren. Die Möbelindustrie kann sich Anregungen holen für funktionale und dennoch ästhetische Möbel, die Pflege erleichtern und unterstützen. 

Stark wachsender Markt des Seniorenwohnens – Trend zu alternativen, universell nutzbaren Wohnformen 

Der Markt des Service Wohnens bietet aktuell Perspektiven für mehr als eine halbe Million neuer Wohneinheiten, davon mehr als 85.000 in Premium-Qualität“, ergab eine Studie des Berliner Projektentwicklers Terragon. Mittelfristig steigen diese Zahlen bis 2035 um weitere 200.000 Service-Wohnungen (gesamt), davon etwa 33.000 in Premium-Qualität. Insgesamt rechnet der Projektentwickler mit einem Investment-Potenzial von rund 64 Milliarden Euro. 

Zugleich wird das klassische Pflegeheim in den kommenden zwanzig Jahren an Bedeutung verlieren, während der Bedarf an alternativen, universell nutzbaren Wohnformen steigen wird, schätzen Branchenexperten. So entstand auf Initiative des Fachmedienhauses Vincentz Network (Hannover) – mit seinen Fachredaktionen „CARE Invest“ und „arcade“ – die Idee für das Designkonzept Universal Rooms. Dominik Wagemann, Verlagsleiter bei Vincentz Network: „Der Trend geht zum selbstbestimmten Wohnen im Alter. Investoren, Projektentwickler und Betreiber von Healthcare-Immobi­lien verstehen es, geeignete Gebäude­konzepte zu entwickeln. Um dauer­haft erfolgreich zu sein, muss man jedoch auch die hohen Ansprüche der künftigen Bewohner berücksich­tigen. Genau dort setzen wir an. Mit sorgfältig kuratierten Innenein­richtungen ergänzen wir das Angebot und schließen eine wichtige Lücke in diesem Wachstumsmarkt. Damit schaffen wir Alleinstellungsmerkmale für die Betreiber und bieten der Möbel- und Einrichtungsbranche die Möglichkeit, mit ihrer Expertise und ihren Kollektionen neue Umsatzpotenziale zu erschließen. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um in den Markt einzusteigen!“

Carolin Pauly sieht noch weitere Perspektiven: „Zunächst haben wir einen Masterplan für fünf Jahre entwickelt. Unter unserem Ansatz ‚Wohnen für alle‘ verstehen wir auch Konzepte für generationsübergreifende Quartiersprojekte, temporäres Wohnen, Mitarbeiterwohnungen oder auch Smart Home-Konzepte. Für uns ist es auch vorstellbar, mit der Hotelbranche zusammenzuarbeiten sowie Vermarktungskonzepte für den klassischen Möbelhandel zu entwickeln.“ 

Mit diesen Trend-Konzepten punktet auch das Handwerk

Zu den absoluten Stärken von Möbelschreiner und -tischlern gehört die individuell gestaltete Küche. Denn in den Betrieben liegen Kompetenzen, die die Industrie nicht bieten kann. Dabei sollte ein Handwerker unbedingt hinsichtlich der Innovationen und Design-Trends der Zulieferer im Bilde sein. Gerade die Trendkonzepte der Dekordrucker können spannende Impulse geben. Diese tragen natürlich den miteinander verschmelzenden Wohnwelten Rechnung. So setzt zum Beispiel Surteco in seinem Konzept „One spirit“ auf verschiedene authentische Materialien, die sich zu einem harmonischen Gesamtkonzept verbinden. Beispiele hierfür sind die Eiche „Culver Oak“ – an Eiche kommt nach wie vor niemand vorbei – sowie die Marmorimpression „Karlsbad“. Schattdecor setzt im Rahmen seines Trendkonzepts „Resilient Habitats“ in der Küche auf rustikale Holz- und Steindekore, wie „Flagstaff Oak“ oder „Valongo“, mit natürlichem Ursprungscharakter oder handwerklichem Look.

Welche Designtrends die Zulieferer für die Küche noch zu bieten haben und womit die Beschlagspezialisten punkten, lesen Sie in der „möbelfertigung Handwerk & Innenausbau“, die am 14. September erscheint.

Weitere Themen dieser Ausgabe: Weshalb die „Tech Together“ gerade jetzt so wichtig ist, wo beim Handwerk der Schuh aktuell besonders drückt, wie die Schreinerei Holder in Richtung Handwerk 4.0 geht, warum der Einbruchschutz in den Regularien der Baubranche eine untergeordnete Rolle spielt, wie Designmöbel-Hersteller Müller Small Living seine Produktion effizienter macht, warum Maschinen- und Lacktechnologie perfekt ineinandergreifen müssen, was das „Ligna.Innovation Network“  zu bieten hat und noch Vieles mehr.

Außerdem: Die umfassende Redaktionsstrecke zum Thema Software & IT mit der großen Übersicht der wichtigsten Anbieter.

SCM Group

Höchste Effizienz mit der neuen Baureihe von Massivholz-Bearbeitungszentren

SPONSORED ARTICLE:

According to wood: Hinter dem Leitspruch von SCM für die Markteinführung ihrer neuen Baureihe der Bearbeitungszentren für Massivholz stehen die umfassende Bedeutung und der Wert eines Projekts, das die Tür zu einer neuen Ära in der Bearbeitung von Türen, Fenstern, Treppen und weitere Massivholzbearbeitungen ganz weit aufstößt.
In diesem Zusammenhang präsentiert SCM die neuen Bearbeitungszentren „Accord 500/600“. Dabei erhöht das Unternehmen die Produktivität im Vergleich zu den Marktstandards um 30 Prozent. Der „Gantry“-Aufbau mit geschlossenem Rahmen macht‘s möglich.
„Accord 500“ verbindet Tradition, Einfachheit und Kompaktheit mit High-Tech: Das Arbeitsaggregat mit fünf Achsen und 17 kW stellt die gesamte Leistung in den Dienst des Holzes und bietet die Möglichkeit einer Konfiguration Pro-Space ohne Umzäunungsschutz für Standorte mit wenig Platz. „Accord 600“ verfügt, für die Reduzierung der Produktionszeiten auf ein Minimum in allen Anwendungsbereichen, über ein brandneues leistungsstarkes Arbeitsaggregat, das mit drei unabhängigen Einheiten ausgestattet ist. Die Elektrospindeln mit vier Achsen und JQX mit 5 Achsen, beziehungsweise mit jeweils 21 und 13,5 kW, gestatten über die unabhängigen On-Board-Magazine einen Werkzeugwechsel im laufenden Betrieb auch während der Bearbeitung durch das unabhängige Front-Aggregat, je nach Anforderung mit BRC-S oder Bohrkopf.
Mehr Infos: www.scmgroup.com/de

Das sind die wichtigsten Trends für 2022/2023

Mit „Next Horizons“ präsentiert die Heimtextil ihre Designprognose für die neue Saison 2022/23 – analysiert von internationalen Trendforscher*innen und gespickt mit wertvollen Inspirationen und Informationen. Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung stehen dabei im Mittelpunkt. Die kommende „Heimtextil“, internationale Fachmesse für Wohn- und Objekttextilien, empfängt vom 11. bis 14. Januar 2022 in Frankfurt am Main die textile Einrichtungsbranche.

Drei internationale Designagenturen bilden das Heimtextil Trend Council und haben im Auftrag der Messe eine fundierte, globale Vision für die kommenden Interior Trends entwickelt. Im Namen des Trend Councils präsentierte Anja Bisgaard Gaede von Spott Trends & Business aus Dänemark am ersten September 2021 in einer Online-Konferenz live aus Frankfurt am Main die Trendprognose für die neue Saison. Gemeinsam mit ihrem Team steuert sie in dieser Saison die Trendaktivitäten. Ebenso gaben die Trend Council-Mitglieder Anne Marie Commandeur vom Stiljinstituut Amsterdam und Caroline Till vom Londoner Studio FranklinTill Einblicke in die Zukunft des textile Wohnens. Designer:innen, Innenarchitekt:innen und Dekorateur:innen lassen sich von der Designprognose für die kommende Saison inspirieren.

Hinter „Next Horizons“ verbirgt sich kein festes Ziel oder Fixpunkt. Der Ansatz ist vielmehr als neue Denkweise zu sehen – langfristig und zirkulär, um die Welt nachhaltiger zu machen. Seither zeichnete sich Nachhaltigkeit häufig daraus aus, dass Ressourcenprobleme innerhalb des Produktionssystems angegangen wurden. Die Produktion selbst wurde häufig nicht verändert. Doch das Ziel soll künftig lauten: Bei innovativen Designprodukten soll erst gar kein Abfall entstehen. Vielmehr sollte die Kreation von neuem Design im Einklang mit einer langfristigen und zirkulären Denkweise stehen und unsere Wirtschaft als in die Natur eingebettet betrachtet werden. Die „Heimtextil“ identifiziert hierzu vier Trendthemen, die den neuen Denkansatz abbilden: „Deep Nature“, „Hyper Nature“, „Beyond Identity“ und „Empowered Identity“.

Mit „Next Horizons“ geht die „Heimtextil“ neue Wege und macht die Trendinformationen erstmals vollständig digital verfügbar. Unter www.heimtextil-trends.com stellt die „Heimtextil“ die einzelnen Trends vor – reich illustriert und mit den angesagten Farben, Designer-Features, Kurzfilmen und einem Soundtrack aufbereitet.

Die vom Studio FranklinTill kuratierte Future Materials Library wurde zur „Heimtextil“ 2020 ins Leben gerufen und ist mit neuen Materialien unter www.heimtextil-trends.com/future abrufbar. Die Sammlung innovativer Interior-Materialien aus der ganzen Welt würdigt radikale Designer:innen und progressiv sowie nachhaltig arbeitende Hersteller:innen, die dazu beitragen, das derzeitige lineare System von Produktion und Konsum in ein Kreislaufmodell zu überführen. Damit liefert die neue Library ein hervorragendes Sourcing- und Recherche-Tool für progressiv arbeitende Hersteller.

Deep Nature: Neues Gleichgewicht durch neues Wissen
„Deep Nature“ erforscht die Strategien unseres Ökosystems: Es ist unser Erbe und zugleich unsere Zukunft. Wir müssen umlernen und uns auf ungezähmte Texturen, langsame Prozesse, natürliche Strukturen und lebendige Farben einlassen. „Deep Nature“ ist ein langfristiger Transformations- und Umlernprozess, der uns in die Lage versetzt, die natürliche Welt für eine regenerative Zukunft wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Die Farbskala für „Deep Nature“ hat einen harmonischen und weichen Ausdruck, der für ungezähmte Muster verwendet wird. Pilzartige, pflanzliche Töne und zarte Blau- und Rougetöne schaffen einen ruhigen, tonalen und erdigen Ansatz.

Hyper Nature: Zurück zur Natur durch Technik
Bei „Hyper Nature“ geht es darum, mit Hilfe von Technologie wieder eine Verbindung zur Natur herzustellen. Das Thema ist ein digitaler Vermittler des Bauplans der Natur, der Technologie und Natur in einen Protopia-Zustand verschmilzt und Schritt für Schritt eine bessere Zukunft schafft. Reaktionsfähige Materialien, technische Fasern, fließende Muster und mikroskopische Strukturen beschreiben Materialien und Textilien für „Hyper Nature“. Der wissenschaftliche Ansatz sieht leuchtende und klare Farben sowie verschwommene Grün- und Graunuancen vor. Reflexionen und künstliches Licht schaffen eine neue Wahrnehmung von Farben aus der Natur. Lachs und helles Himbeer stechen dabei hervor.

Beyond Identity: Wertvorstellungen statt körperlicher Attribute
„Beyond Identity“ geht mit hoffnungsvollen Botschaften und sanftem, kraftvollem Widerstand gegen bestehende Normen in die Zukunft. Für die Welt der Textilien und der Inneneinrichtung sieht „Beyond Identity“ recycelte synthetische Stoffe, Vintage-Seide und -Satin, naturfarbene Textilien und Stoffe auf Zellulosebasis vor. Sie erscheinen durch unkontrolliertes Färben in einem pastellfarbenen Look, der an den ständigen Wandel der Identität erinnert. Die Farbskala für „Beyond Identity“ umfasst eine Reihe von Pastelltönen, die durch ein vertrautes Grau und ein helles Khaki als gedämpfte Übergangsfarben ergänzt werden.

Empowered Identity: Handwerkskunst stärken und Kultur bewahren
Bei „Empowered Identity“ geht es um die Schaffung nachhaltiger kultureller Verbindungen und die Erneuerung handwerklicher Inspirationsquellen auf kollaborative Weise. „Empowering Identity“ ermutigt dazu, neue Verbindungen zwischen historischen Kulturen und künftigen Generationen zu schaffen. Recycelte und historische Textilien in Kombination mit Handwerkstechniken wie Tuften, Sticken und besonders das Sticken mit Kreuzstich stehen dabei im Fokus. Die Primärfarben ähneln den Ursprüngen ihrer Farbpigmente und unterstreichen so den traditionellen Aspekt dieses Themas. Sie werden ergänzt durch Nuancen von Koralle und gräulichem Lila. Grundlegend sind farbenfrohe Kombinationen, die symbolische und positive Botschaften aussenden.

Der Hausmesse-Zusammenschluss „Tech Together“

Eine Gruppe von engagierten Maschinen- und Anlagenbauern aus Ostwestfalen-Lippe hat sich dazu entschlossen, ein alternatives Eventformat ins Leben zu rufen, das Holzbearbeitungstechnologie mit interessierten Kunden zusammenbringen soll: Die „Tech Together“ vom 27. bis zum 29. September 2021.

Das Unternehmen MB Maschinenbau gehört zu den Verfechtern der Idee dieser neuen ostwestfälischen Hausmesse. Verkaufsleiter Heiko Dowe unterstreicht: „Ziel der Initiierung der ,Tech Together‘ war es, das derzeitige Fehlen der Präsenzmessen aufzubrechen und den Kunden ein wirkliches Messeerlebnis zu bieten. Die Online Meetings waren inmitten der Corona Krise eine hervorragende Möglichkeit, mit Kunden in Kontakt zu bleiben und sich und die Produkte zu präsentieren. In Folge dessen haben sich viele Anbieter hoch professionell aufgestellt und stark investiert. MB Maschinenbau gehört auch dazu.

Dennoch spüren wir bei den Kunden den Wunsch der persönlichen Kommunikation und des ,hands on‘ Erlebnisses, dem die ,Tech Together‘ durch die individuelle Betreuung im Hause der einzelnen Unternehmen entgegenkommt. Was liegt also näher, als hierfür die geballte Power der ostwestfälischen Holzbearbeitungsmaschinenbauer und Industriepartner zu bündeln? Eine so starke Gemeinschaft ist in der Lage, ein attraktives Angebot zu machen.

Wir gehen davon aus, dass die Kunden das honorieren und die ersten Zeichen lassen einen deutlichen Zuspruch für die ,Tech Together‘ erkennen.“

Mehr über die neue Veranstaltung und vor allem Details über die Maschinenhighlights einiger Teilnehmer erfahren Sie in der „möbelfertigung Handwerk & Innenausbau“, die am 14. September erscheint.

Weitere Themen dieser Ausgabe: Wo beim Handwerk der Schuh gerade besonders drückt, wie die Schreinerei Holder in Richtung Handwerk 4.0 geht, warum der Einbruchschutz in den Regularien der Baubranche eine untergeordnete Rolle spielt, mit welchen Konzepten und Produkten der Zulieferindustrie die Küche aufgewertet wird, wie Designmöbel-Hersteller Müller Small Living seine Produktion effizienter macht, warum Maschinen- und Lacktechnologie perfekt ineinandergreifen müssen, was das „Ligna.Innovation Network“ zu bieten hat, welche Besonderheiten die Jeld-Wen Innentüren im Neubau von Puma in Herzogenaurach aufweisen und noch Vieles mehr.

Außerdem: Die umfassende Redaktionsstrecke zum Thema Software & IT mit der großen Übersicht der wichtigsten Anbieter.

Forderung nach Runderneuerung für die Wirtschaft

Während der Bundestag die Lage in Deutschland debattiert, mahnt VDMA-Hauptgeschäftsführer Thilo Brodtmann mehr Freiraum für die Wirtschaft an: „Die anstehenden Herausforderungen sind nur mit mehr und nicht mit weniger wirtschaftlicher Vernunft zu lösen“, sagt VDMA-Hauptgeschäftsführer Thilo Brodtmann mit Blick auf den Schlagabtausch, den sich die Parteien drei Wochen vor der Bundestagswahl im Bundestag geliefert haben. „Wir brauchen eine Runderneuerung, die den Unternehmen wieder mehr Spielraum gibt.“ Mit einer Politik, die einseitig auf staatliche Regulierung setzt, würden dagegen Investitionen verschleppt.

Das wichtigste Beispiel hierzu liefert seiner Meinung nach der Klimawandel. So sei der Maschinen- und Anlagenbau durchaus in der Lage, auf ökologische Herausforderungen die technischen Lösungen zu liefern und somit für mehr Nachhaltigkeit zu sorgen. Brodtmann stellt klar: „Die technischen Voraussetzungen für die Erreichung der Klimaziele von Paris sind gegeben. Politische Voraussetzung ist aber eine Klimapolitik mit klaren und verlässlichen Rahmenbedingungen.“ Die nächste Bundesregierung müsse deshalb unter anderem dafür sorgen, dass die Planungs- und Genehmigungsverfahren beschleunigt werden, damit die Investitionen für mehr Erneuerbare Energien getätigt werden können, lautet seine Forderung.

Der VDMA-Hauptgeschäftsführer sieht die nächste Bundesregierung ebenfalls dringend gefordert, über Reformen im Unternehmensteuerrecht einen signifikanten Beitrag für mehr private Investitionen zu leisten. Denn nur durch Wachstum könnten Beschäftigung langfristig gesichert und die enormen Belastungen der öffentlichen Haushalte durch die Corona-Krise bewältigt werden. Brodtmann fügt hinzu: „Deutschland liegt bei der Unternehmensteuerbelastung im Spitzenfeld der Industriestaaten. Die Gesamtbelastung muss daher spürbar abgesenkt werden, um die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen zu erhalten.“

Die technischen und ökonomischen Herausforderungen, vor denen die Unternehmen wegen des Klimawandels und der Digitalisierung stehen, haben auch Konsequenzen für ihr Personalmanagement. „Für notwendige Transformationsprozesse benötigen die Unternehmen mehr Flexibilität bei steigendem Fachkräftebedarf. Weitere Regulierungen des Arbeitsmarktes, wie sie einige Parteien fordern, drohen allerdings mehr Beschäftigung zu verhindern“, warnt der VDMA-Hauptgeschäftsführer.

Preisreduktionen zu Beginn des neuen Geschäftsjahres

Zum Auftakt des neuen Geschäftsjahres Anfang September hat Ikea zahlreiche Preise gesenkt. „Nicht zuletzt in Folge der Corona-Pandemie sind viele Menschen in Deutschland in finanzielle Schwierigkeiten geraten. Gleichzeitig ist das Zuhause aber mehr denn je zum wichtigsten Ort der Welt geworden. Deshalb ist es gerade jetzt unser Anspruch, dass möglichst viele Menschen sich ein schönes und funktionales Zuhause leisten können“, sagt Siegfried Donner, Country Sales Manager bei Ikea Deutschland.

Die Produkte mit neuem, gesenktem Preis ziehen sich durch alle Bereiche des Sortiments. Gleichzeitig wächst „die Zahl der Produkte, die im Branchenvergleich konkurrenzlos günstig sind“ um etwa 20 Prozent, heißt es in einer Mitteilung. Über das gesamte kommende Geschäftsjahr ziehen darüber hinaus rund 350 Neuheiten mit besonders günstigem Preis in die Angebotspalette ein.

Um auch in Sachen Nachhaltigkeit weiter Gas zu geben, haben die Schweden zudem stark in die günstigen Preise von Produkten aus besonders nachhaltigen Materialien wie Bambus oder Baumwolle investiert. Damit will das Unternehmen zeigen, dass es möglich ist, Geld zu sparen und zugleich wertvolle Ressourcen zu schonen.

In Pfullendorf gehen endgültig die Lichter aus

Alle Hoffnungen, dass in letzter Minute noch ein Investor die Neue Alno GmbH retten wird, haben sich zerschlagen. Wie gestern Abend schon öffentlich-rechtlichen Rundfunksendern zu entnehmen war, ist Ende des Monats endgültig in Pfullendorf Schluss. Kurz nachdem das Amtsgericht Hechingen am ersten September das Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung über die Vermögen der Neue Alno GmbH und der BBT Bodensee Bauteile GmbH eröffnet hat, teilt die Geschäftsführung nun das Ende der Betriebstätigkeit in Pfullendorf mit. Nur noch bis Ende September werden bestehende Aufträge nach entsprechender Planung und in Rücksprache mit den Kunden ausproduziert.

„Im Ergebnis konnte trotz einer breiten Ansprache möglicher Investoren leider kein Investor gefunden werden, der den operativen Geschäftsbetrieb der Gesellschaften fortführt. Aufgrund der wirtschaftlichen Situation kann der Geschäftsbetrieb aus eigener Kraft nicht fortgeführt werden“, so die Geschäftsführung unter Michael Spadinger und Jochen Braun.

Gemeinsam mit Sachwalter Dr. Holger Leichtle wird derzeit die Möglichkeit zur Einrichtung einer Transfergesellschaft beziehungsweise Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft geprüft.