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Autor: Möbelfertigung

Brexit-Nachlese: Exporte in das Vereinigte Königreich leicht gesunken

Ein Jahr nach dem Austritt des Vereinigten Königreichs aus der Europäischen Union sind die deutschen Exporte in das Vereinigte Königreich weiter rückläufig. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach ersten vorläufigen Berechnungen mitteilt, wurden im Jahr 2021 Waren im Wert von 65,4 Milliarden Euro in das Vereinigte Königreich exportiert. Damit gingen die Exporte in das Vereinigte Königreich nach dem von der Corona-Pandemie geprägten Jahr 2020 (-15,3 % gegenüber 2019) im Jahr 2021 durch die Auswirkungen des vollzogenen Brexits nochmals um 2,5 Prozent gegenüber 2020 zurück. Die Angaben für das Gesamtjahr 2021 basieren auf einer Schnellmeldung aus den ersten vorliegenden Exportzahlen für Dezember 2021.

Vollständige Daten liegen aktuell bis November 2021 vor. Von Januar bis November 2021 wurden Waren im Wert von 60,5 Milliarden Euro in das Vereinigte Königreich exportiert und Waren für 29,4 Milliarden Euro von dort importiert. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum gingen damit die Exporte um 2,0 Prozent und die Importe um 7,7 Prozent zurück. In der Rangfolge der wichtigsten Handelspartner Deutschland fiel das Vereinigte Königreich bei den Exporten von Rang 5 im Jahr 2020 auf Rang 8 im Zeitraum Januar bis November 2021, bei den Importen von Rang 11 im Jahr 2020 auf Rang 13 im Zeitraum Januar bis November 2021.

Wichtigste Handelsgüter bei den deutschen Exporten in das Vereinigte Königreich waren von Januar bis November 2021 Kraftfahrzeuge und Kraftfahrzeugteile mit einem Wert von 14,0 Milliarden Euro (-2,1 % zum Vorjahreszeitraum).

Importseitig waren von Januar bis November 2021 die für Deutschland wichtigsten Handelsgüter aus dem Vereinigten Königreich Metalle im Wert von 4,0 Milliarden Euro. Aufgrund der starken Preisanstiege nahmen die Importe von Metallen um 84,0 Prozent zu. Rückgänge waren bei den Importen von Januar bis November 2021 vor allem bei den Datenverarbeitungsgeräten (-29,6 %) und den pharmazeutischen Erzeugnissen (-30,4 %) zu verzeichnen. Die Importe von Datenverarbeitungsgeräten aus dem Vereinigten Königreich gingen von 2,8 Milliarden Euro im Januar bis November 2020 auf 2,0 Milliarden Euro im Zeitraum Januar bis November 2021 zurück. Die Importe von pharmazeutischen Erzeugnissen sanken von 2,6 Milliarden Euro auf 1,8 Milliarden Euro.

Das sind die aktuellen Trends 2022

Geborgenheit, Resilienz, Gesundheit – die Werteskala der Gesellschaft hat sich in den letzten Monaten neu justiert. Denn unser Leben verändert sich rasant. Rückzug, Ausflüge in die Natur und geschützte Räume haben Priorität. Was vor zwei Jahren noch selbstverständlich war, birgt Gefahren, unbeschwerte Abende in großer Runde bereiten Unbehagen. Sind zuweilen sogar verboten. Planungssicherheit – selbst für kurze Zeiträume – entfallen. Berufe werden neu definiert und soziales Leben findet überwiegend über den PC statt. Das spiegelt sich nicht nur in der Stimmung unserer Gesellschaft, sondern auch im Wohnen wider. In den eigenen vier Wänden leben wir die Gegensätze von Isolierung und Geselligkeit aus. Und bauen Brücken. Hier trifft Minimalismus auf Cocooning. Raum für gemeinsame Aktivitäten braucht auch Platz für Individualität. Wir sehnen uns nach traditionellen Werten und erleben gleichzeitig ein neues, digitales Zeitalter. Dazu gehört das Kaufen von regionalen Produkten im Bioladen ebenso wie globales Shoppen im Internet. Deshalb sind aktuelle Trends eng mit dem Zeitgeschehen verwoben und scheinen sich manchmal zu widersprechen. Fakt aber ist: Das Zuhause erfährt eine spürbare Aufwertung. „Mit einem sicheren Gespür für Qualität, wertigen Materialien und hoher Systemintelligenz erfüllt die heimische Möbelindustrie die Verbraucherwünsche nach mehr Nachhaltigkeit, handwerklicher Perfektion und smarter Technik. Entsprechend zielsicher ortet sie aktuelle Trends und Strömungen“, erklärt Dr. Georg Emprechtinger, Vorsitzender der Österreichischen Möbelindustrie, und stellt die Trendthemen der Branche für 2022 vor.

Entspannen & arbeiten: Während im Wohnzimmer schon der Feierabend begonnen hat, läuft wenige Meter weiter der PC noch auf Hochtouren. Denn der Arbeitsplatz hat sich in den eigenen vier Wänden fest etabliert. Und er wird bleiben. Darauf haben sich die Möbelspezialisten aus Österreich mit innovativen Lösungen eingestellt. „Das Trendthema ‚New Work’ bietet ein weites Feld, in dem wir unsere Kompetenzen ausspielen“, unterstreicht Dr. Georg Emprechtinger. „Um einen vollwertigen Arbeitsplatz in ein häusliches Umfeld zu integrieren, sind Experten gefragt.“ Wohnliche Schreibtische mit zahlreichen funktionalen Features, ergänzenden Stauraummöbeln, Regalen und Kommoden erfüllen höchste Ansprüche. Auch in der Optik. Schließlich soll das Home-Office nach getaner Arbeit Raum zur Entspannung lassen und sich nahtlos in den Wohnbereich einfügen. Keinesfalls darf die Einbindung und Professionalisierung des Arbeitsplatzes in das Zuhause auf Kosten der Behaglichkeit gehen.

Konnektivität & Individualität: Dennoch brauchen die neuen Medien ihren Platz. Denn sie sind aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken. Zwei Klicks und schon steht die Netzverbindung für das Meeting, die virtuelle Familienfeier oder das Livestreaming eines Konzerts. Dank der modernen digitalen Konnektivität können wir uns in wenigen Minuten weltweit miteinander vernetzen. Auf diese Weise entstehen Kommunikationsmodelle, die zwar auf einer Gemeinschaft basieren, aber ganz andere Strukturen aufweisen. Das verändert unser Leben und ruft neue Gewohnheiten auf den Plan. Wie zum Beispiel Sharing-Plattformen und digitale Netzwerkgemeinschaften. Gleichzeitig wächst aber auch die Sehnsucht nach Haptik, fühlbarer Schönheit und Dingen, die maßgefertigt auf die eigenen Bedürfnisse gefertigt sind. „In einem Umfeld aus virtuellen Welten, Schnelllebigkeit und Hightech wünschen sich immer mehr Menschen Handgemachtes, Produkte, die mit Expertise gefertigt wurden und sich durch Langlebigkeit auszeichnen“, erklärt Dr. Georg Emprechtinger. „Die Betriebe aus Österreich sind Spezialisten für sichtbare handwerkliche Details und aufwendige Holzverbindungen. Auf diese Weise unterstreichen sie den Manufaktur-Charakter und die Qualität eines Möbels.“

Natürlich & multifunktional: So spielt das Naturmaterial Holz in der Einrichtung wieder eine zentrale Rolle. In Zeiten von Unsicherheit, Klimawandel und Digitalisierung fängt der nachwachsende Werkstoff mit seiner natürlichen Ausstrahlung den Menschen auf. Pur und intensiv bringt er wohlige Wärme ins Wohnen und verwöhnt die Sinne. Aber auch Naturstein, ökologische Stoffe und recycelte Materialien werden immer beliebter. Kombiniert mit edlen Details, modernem Design und raffinierten Funktionen, entstehen Unikate mit einzigartigem Charakter. Denn in Österreich versteht man es, die Möbel mit ideenreicher Funktionalität zu versehen. Das gilt auch für Polster- und Bettenanbieter. Mit wenigen Handgriffen verwandeln sich hochwertige Sitzmöbel in einen bequemen Relaxer oder ein komfortables Bett. Fein integrierte, verborgene Funktionen gehören zu den Stärken der heimischen Möbelindustrie und machen den spürbaren Unterschied aus. Das ist vor allem im urbanen Raum, kleinen Wohnungen oder in Co-Living-Gemeinschaften von großem Vorteil und erlaubt sehr individuelle Planungen.

Regional & global: Gleichzeitig wird das Leben auf dem Lande immer attraktiver. Spätestens mit der Familiengründung wächst der Wunsch nach einem Leben im Grünen. Home-Office und die digitalen Möglichkeiten machen uns unabhängig. Der Wohnsitz spielt nun eine untergeordnete Rolle und der Wunsch, der Natur nahe zu sein, lässt sich leichter verwirklichen. Was sich im Zuge des Trends zu mehr Regionalität während der Corona-Krise noch einmal verstärkt hat. So führte die Intransparenz globaler Lieferketten zum wachsenden Bedürfnis nach heimischen Produkten. Das gilt natürlich auch für Möbel. „Hier erwies sich die standortnahe Fertigung der heimischen Betriebe als großer Vorteil. Da nahezu alle notwendigen Werkstoffe und Materialien größtenteils aus dem eigenen Land oder dem benachbarten europäischen Ausland bezogen werden, war es möglich, die Lieferketten kurz zu halten und die Möbel weiterhin auszuliefern“, unterstreicht Dr. Georg Emprechtinger. Experten nennen diese Entwicklung „Glokalisierung“. Meint: die Auswirkung globaler Effekte auf die regionale Ebene und deren Zusammenhänge. Diese kommt auch in Österreich zum Tragen und hat sich als Vorteil für die Branche entpuppt. Wertschöpfungsketten wurden, dort wo es möglich war, zurückgeholt und die Digitalisierung ermöglichte neue internationale Kontakte.

Nachhaltig & smart: Globale Themen sind aber auch die Corona-Krise und der Klimaschutz. Sie beeinflussen weltweit das Leben der Menschen. Gesundheit, Ökologie, nachhaltige Produkte und Achtsamkeit haben deshalb stark an Bedeutung gewonnen. Sie bestimmen das Kaufverhalten der Verbraucher und prägen dementsprechend die Trends. So ist das Umweltbewusstsein messbar gestiegen und gelebte Nachhaltigkeit schon längst mehr als nur eine Modeerscheinung. Das Bewusstsein für Dinge, die dem Körper und der Seele guttun, uns physisch ebenso wie mental stärken, nimmt messbar zu. Das betrifft auch die Einrichtung. So liegen offene oder großzügige Wohnküchen im Trend, die mit durchdachten Funktionen die achtsame Zubereitung frischer Kost zum Vergnügen machen. Darüber hinaus nehmen smarte Lichtanwendungen und steuerbare Funktionen Fahrt auf. Alles, was das Leben unbeschwerter und leichter macht, wie zum Beispiel elektrisch gesteuerte Relaxer, Massagesessel und Lattenroste oder integrierte Lautsprecher in Wohnwänden verstärken den Wohlfühlfaktor in der Wohnung. „Ökologisch einwandfreie Möbel, aber auch Polster, Betten und Einrichtungssysteme mit hoher Funktionalität kommen diesem Trend entgegen und bieten den Menschen sowohl Mehrwert als auch einzigartigen Komfort, der sie entspannen und auftanken lässt“, so Dr. Georg Emprechtinger.

Organische Formen, Resilienz & Minimalismus: Das zeigt sich auch im Design: Organische Formen, abgerundete Ecken und Kanten in Verbindung mit samtigen, hochwertigen Stoffen schaffen eine heimelige Gemütlichkeit. Wertig, aber nicht überladen. Im Gegenteil: Kontemplation und Kuschelfeeling vereinen sich zu einem transparenten Wohnstil, in dem ausgewählte Stücke als Solitäre im Fokus stehen und sich Klarheit mit Emotionen auf angenehme Art mischt. In den ungewissen Monaten der Pandemie bildete diese Neuentdeckung der Achtsamkeit einen wohltuenden Gegenpol zur Digitalisierung und Automatisierung. Wohnpsychologen sprechen auch von Resilienz. Dabei geht es um die Fähigkeit, Krisen zu überwinden. Das Zuhause hat sich als sicherer Ort bewährt, aber auch als Platz, um alle Hüllen fallen zu lassen, sich einzukuscheln und Schwäche zu zeigen. Die Erklärung zum Wort weiter oben platzieren, wenn es das erste Mal verwendet wird. Dieses Bedürfnis spiegelt sich in soften Optiken, weichen Textilien und pastelligen Farben wider. Verletzbarkeit, Ruhebedürfnis und Stärke gehen Hand in Hand.

Grenzenlos & strukturiert: Keine leichte Aufgabe für die Innenarchitekten. Zum einen verschmelzen Lebensbereiche wie Küche, Speisen und Wohnen grenzenlos miteinander, zum anderen braucht es Abgrenzungen. Wir verbringen mehr Zeit in den eigenen vier Wänden, arbeiten zu Hause, betreuen dort die Kinder und machen Urlaub auf Balkonien. Das erfordert Freiräume – für jeden Mitbewohner. „Einrichtungssysteme made in Austria lösen klassische Raumstrukturen auf und schaffen Privatsphären, in denen sich Menschen künftig noch individueller entfalten können“, erklärt Dr. Georg Emprechtinger. „Insbesondere das Home-Working benötigt Rückzugsflächen. Es erobert zunehmend private Räume, die gut geplant sein müssen. Das erfordert intelligente Gestaltungslösungen von erfahrenen Möbelspezialisten.“ Die modernen Möbel aus Österreich punkten deshalb mit Mehrfachnutzen für flexible Raumbedürfnisse und kleine Flächen. Vereint mit hoher Funktionalität. Vom Kabelmanagement über Lichtlösungen bis hin zu mobilen Einrichtungssystemen und elektrischen Bedienhilfen. Auch das Schlafzimmer öffnet seine Türen: Als neues Entspannungsareal erstreckt es sich nahtlos vom Schlafen bis zum Bad zu einem wohnlichen und sehr persönlichem Privatbereich. Ganz nach Wunsch lassen sich dazu noch weitere Zonen einrichten: ob Schminktisch für die täglichen Beauty-Rituale, kompaktes Home-Office, Lese-Ecke oder Ankleide-Zimmer mit großem Platzreservoire und raffinierter Systemintelligenz. „Um diese Ansprüche optimal bedienen zu können, ist Flexibilität ebenso gefragt wie hohe Ingenieurs- und Fertigungskompetenz“, so Dr. Georg Emprechtinger. „Hier spielt die Möbelindustrie aus Österreich in der obersten Liga mit. Von der Linienführung über patentierte Funktionen bis hin zu gelebter Nachhaltigkeit – unsere Produkte sind bis weit über die Grenzen hinaus für ihre Vielfalt und Qualität begehrt.“

Ladenbau: Online- & Offline-Shopping: Innovative Strategien sind auch im Ladenbau gefragt. In der Zukunft wird es zunehmend darum gehen, digitale Technologien mit dem klassischen Ladenbau zu verbinden. Silvio Kirchmair, CEO des Ladenbauunternehmens Umdasch The Store Makers hat zum Beispiel mit seinem Expertenteam eine besondere Retail-Experience-Plattform entwickelt. Sie ermöglicht dem Händler, elektronische Preisschilder unterschiedlichster Hersteller, Digital Signage sowie Möbel wie Liquid- und Solid Dispenser und andere Technologien mittels einer gemeinsamen Software anzusteuern. Denn jetzt werden Store-Konzepte neu gedacht und die technologischen Möglichkeiten voll ausgeschöpft. In Österreich setzen die Experten deshalb konsequent auf einen versierten Mix von digitalen Technologien mit dem klassischen Ladenbau und gehören auch in diesem Bereich zu den Schrittmachern.

Hat seinen Vorstand wieder komplettiert

Die Weinig AG, führender Technologieanbieter für die holz- und holzwerkstoffbearbeitende Industrie und das Handwerk, bekommt einen neuen Technikvorstand: Der Aufsichtsrat hat den 56-jährigen Dr. Georg Hanrath berufen. An der Seite des Vorstandsvorsitzenden Gregor Baumbusch und des Finanzvorstandes Axel Steiger verantwortet Dr. Hanrath als CTO den Bereich Technik.

Dr. Hanrath ist verheiratet und hat drei Kinder. Nach seinem Studium des Maschinenbaus mit Schwerpunkt Fertigungs-/Produktionstechnik, Abschluss Dipl.-Ing. an der RWTH Aachen, promovierte Herr Dr. Hanrath zum Dr.-Ing. an der RWTH Aachen. Von 1997 bis 2003 war er in verschiedenen Funktionen bei Tochterunternehmen der ThyssenKrupp AG in Deutschland und den USA tätig. In dieser Zeit absolvierte er ein berufsbegleitendes Studium zum Master of Science in Organizational Leadership and Quality in USA. Von 2003 bis 2005 war er als Bereichsleiter Konstruktion und Entwicklung bei Gildemeister AG tätig und von 2006 bis 2015 in verschiedenen leitenden Funktionen bei Starrag Group Holding AG, dort zuletzt für vier Jahre als Executive Vice President Operations.

Von 2016 bis heute war Herr Dr. Hanrath als Mitglied der Konzern-Geschäftsführung der Leitz GmbH & Co. KG in Oberkochen für den Bereich Technik als COO verantwortlich. Er wird sein Amt zum ersten Februar 2022 antreten.

„Mit Dr. Georg Hanrath haben wir einen exzellenten, international erfahrenen Technikvorstand gewinnen können. Wir sind davon überzeugt, dass wir mit dem neuen, nun wieder kompletten Vorstand sehr gut für die Zukunft aufgestellt sind, um die Entwicklung der Weinig Gruppe erfolgreich fortführen zu können“, betont Aufsichtsratsvorsitzender Thomas Bach.

Wurde mit der Auszeichnung „Klimaschutz-Unternehmen“ gewürdigt

Die Möbelwerke A.Decker haben das 4-stufige Bewerbungsverfahren erfolgreich durchlaufen und sind seit Dezember 2021 Mitglied des Vereins Klimaschutz Unternehmen. Die Auszeichnung als „Klimaschutz-Unternehmen“ wurde im Rahmen der Partnerschaft für Klimaschutz, Energieeffizienz und Innovation von Bundesumweltministerium (BMUB), Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) und dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) für besonderes Klimaschutz-Engagement von Unternehmen entwickelt.

„Es wird viel über Klimaschutz geredet. Doch auch viele leise Stimmen bleiben ein unverständliches Geflüster. Klimaschutz Unternehmen e.V. fordert deutliche Aussagen und beweiskräftige Zahlen und schafft ein Netzwerk von Unternehmen, die sich dieser Verantwortung stellen, Wege aufzeigen und innovative Lösungen umsetzen. Deswegen sind wir dabei“, erklärt Andreas Decker, die Zielsetzung der Mitgliedschaft seines Unternehmens. Decker führt das Unternehmen in dritter Generation und hat sich wie zuvor schon Großvater und Vater „ohne wenn und aber“ dem Anspruch der Nachhaltigkeit verpflichtet. Als Sprecher des Vorstands der Deutschen Gütegemeinschaft Möbel (DGM) hob er schon 2015 den Klimapakt der Möbelindustrie aus der Taufe. Dieser Klimapakt dient mittlerweile der gesamten Holzindustrie als Vorlage für eine Klimaschutzinitiative. Als eines der ersten Unternehmen seiner Branche wurde Decker als klimaneutraler Hersteller zertifiziert. Die Ziele für die eigene Öko-Bilanz sind hochgesteckt und intern wie extern transparent. Ressourcennutzung, Energieeffizienz sowie das Vermeiden von CO2-Emissionen sind wichtige Eckpfeiler eines Klimaschutz-Unternehmens. „Als Gesellschaft stehen wir erst ganz am Anfang. Unternehmen müssen einen großen Teil der Verantwortung übernehmen, um die Entwicklung von Klima- und Naturschutz schnell voran zu treiben. Viel Zeit für lange Veränderungsszenarien haben wir nicht. Deswegen ist das Motto des Vereins Klimaschutz- Unternehmen absolut richtig; „Vorangehen. Vorleben. Vordenken.“ Ein permanenter Austausch von Ideen und erfolgreichen Lösungen sowie das Gestalten gemeinsamer Wege, sind wichtige Beschleunigungsfaktoren.“ Seine Verbundenheit mit dem Material Holz und die Liebe zur Natur beweist der Unternehmer auch, in dem er eine 2,9 Hektar große Fläche, deren Nadelholz Bestand durch Borkenkäfer, Trockenheit und Wind verkümmert war, mit 2.200 Laubbäumen wieder aufforsten ließ.

Im Oktober 2021 war die Möbelwerke A. Decker GmbH von „Focus online“ und der Nachhaltigkeitsinitiative des Burda Verlags „For Our Planet“ als eines von 130 Unternehmen für ihr „TOP Klima Engagement“ ausgezeichnet worden. Für diese Auszeichnung hatte sich das Unternehmen nicht beworben. Die Würdigung für sein „TOP Klima Engagement“ erhielt der Massivholzmöbelhersteller als Ergebnis einer Faktenrecherche durch ein Expertengremium.

Profilwechselsystem gewann Innovationspreis 2021

Zum Ende des vergangenen Jahres wurde die Leitz GmbH & Co. KG mit dem Innovationspreis der Industrie- und Handelskammer Ostwürttemberg ausgezeichnet – für die Entwicklung des automatischen Profilwechselsystems „Flextrim3“. Das Produkt des Weltmarktführers – nach eigenen Angaben – aus Oberkochen überzeugte und begeisterte die Jury im Besonderen hinsichtlich der Bewertungskriterien „Wirtschaftlichkeit“, „Originalität“, „Realisierungs- und Nutzungschance“ „Aufwand für die Idee“ und „Nachhaltigkeit“. Der „Preis für Patente und Talente“ geht jedes Jahr an regionale Unternehmen, Personen und Organisationen für die Entwicklung und Umsetzung herausragender innovativer Ideen.

Jährlich verliehen seit 2002, wird der Innovationspreis gemeinsam von der Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH Region Ostwürttemberg (WIRO), der Industrie- und Handelskammer Ostwürttemberg und den Kreissparkassen der Landkreise Ostalb und Heidenheim ausgeschrieben. Eingereichte Innovationen müssen entweder patentiert oder in einem überregionalen Wettbewerb ausgezeichnet worden sein.

Das patentierte „Flextrim3“ System wurde im Speziellen für den schnellen Profilwechsel innerhalb fortlaufender Produktionsprozesse entwickelt und erfolgreich zur Marktreife gebracht. Seit der Markteinführung vor rund zwei Jahren fertigen zwischenzeitlich Möbelhersteller auf der ganzen Welt ihre Möbelbauteile wie beispielsweise Korpusse oder Fronten mit diesem Werkzeugsystem. Auf Durchlauffertigung in Losgröße 1 entfaltet „Flextrim3“ seine volle Wirkung und führt zu deutlichen Effizienzsteigerungen des Fertigungsablaufes und zu signifikanten Senkung der Stillstandzeiten zum Profilwechsel. Da manuelle Werkzeugwechsel viel Zeit in Anspruch nehmen, ist diese Art des Profiltausches für Losgröße-1-Produktionen einfach unwirtschaftlich. Alternative Systeme zum Werkzeugwechsel sind in der Regel sehr teuer und beanspruchen zudem viel Bauraum innerhalb der Maschine.

Im Hinblick auf die Nachhaltigkeit wurde besonders Wert auf einen möglichst effizienten Ressourceneinsatz gelegt. Durch den Einsatz von Diamantschneiden erreichen die Werkzeuge sehr lange Standzeiten, von einem Jahr und länger, bis sie ausgetauscht werden müssen. Zudem kann die Druckschaltmechanik nach Standzeitende der Werkzeuge wiederverwendet werden.

Beendet 2021 trotz schwieriger Bedingungen mit Rekordumsatz

Trotz Corona-Krise, Rohstoffmangel und Kurzarbeitertagen zum Jahresstart 2021, weist das Unternehmen Palmberg mit einem Jahresumsatz von 116,8 Millionen Euro erneut ein Rekordergebnis aus und kann somit gegenüber dem Vorjahr eine Umsatzsteigerung von 6,7 Prozent verzeichnen. Im Jahr 2020 waren es 109,5 Millionen Euro, 2019 106,8 Millionen Euro. Mittlerweile beschäftigt Palmberg mehr als 580 Mitarbeiter – ein Höchststand in der Unternehmensgeschichte. 62 davon kamen in 2021 dazu.

Seit Beginn der Pandemie ist die weltweite Wirtschaft extremen Schwankungen ausgesetzt, was auch die Büromöbelbranche zu spüren bekam. Dennoch blieb für viele Kund:innen das Unternehmen Palmberg häufig die erste Wahl, bei der Gestaltung moderner Wohlfühlarbeitsplätze – egal ob Arbeitszimmer zu Hause oder Arbeitsplatz im Büro. „Dies ist vor allem auf die sehr gute Zusammenarbeit mit den Fachhandelspartner:innen sowie auf ein engagiertes Team von mittlerweile mehr als 580 Mitarbeiter:innen zurückzuführen“, wie Uwe Blaumann, Geschäftsführer von Plamberg, besonders betont. „Wir haben im letzten Jahr durch unsere Beständigkeit sogar weitere Fachhandelspartner:innen für uns gewinnen können, die lieber mit Palmberg planen, statt mit anderen Herstellern. Das freut uns natürlich.“

„In Corona-Zeiten so ein Ergebnis zu realisieren, beweist eindrucksvoll die Zuverlässigkeit und Flexibilität des Unternehmens und die Leidenschaft, mit der sich alle unsere Mitarbeiter:innen ins Zeug legen: Sie sind unsere wichtigste Ressource und zugleich ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal im Wettbewerb“, bekräftigt die Palmberg-Geschäftsführung, die neben Blaumann noch aus Juliane Utz-Preußing und Nicole Eggert besteht. Grundsätzlich ist Hali der Ausbau der Marke im abgelaufenen Geschäftsjahr noch einmal sehr gut gelungen – ein Ziel, dass auch für 2022 natürlich weiter auf der Agenda steht.

Bereits mit Ankündigung des ersten Lockdowns im März 2020 hat Palmberg seine digitale Arbeitswelt massiv ausgebaut. So mussten für die Kommunikation mit den Kund:innen und Mitarbeiter:innen alternative Formen gefunden werden. Unzählige digitale Angebote wie neue Produktfilme, interaktiv klickbare Broschüren oder digitale Schulungsangebote sind dabei entstanden und seither fester Bestandteil der internen wie auch externen Kommunikation. Aber auch die Einführung des mehrfach bereits ausgezeichneten Trennwandsystem „Clamp“, prägte neben den positiven Geschäftszahlen und weiteren Palmberg-Highlights das Jahr 2021. Egal ob Meetingzonen, Lounge- und Pausenbereiche oder als Trennwand zwischen den Arbeitsbereichen. Mit „Clamp“ lassen sich Großraumbüros zukünftig unabhängig von den baulichen Voraussetzungen klar und doch offen in viele verschiedene Bereiche zonieren. Dazu bietet das Programm eine hohe akustische Wirksamkeit für konzentriertes Arbeiten und auch die Anpassung an das aktuelle Infektionsschutzgesetz, das das Leben wohl noch längere Zeit bestimmen wird, ist mit „Clamp“ kein Problem.

Immer mehr zu schaffen macht Palmberg die Materialversorgung, vor allem mit Holzwerkstoffen, Aluminium-Bauteilen und Elektronik-Bauteilen. „Merken tun es unsere Kunden nicht, bisher waren wir immer in der Lage, alle Lieferzeiten einzuhalten“, so Blaumann. Allerdings sei das Unternehmen mittlerweile gezwungen die Preiserhöhungen, die mit der Verknappung einhergeht, an die Kunden weiterzugeben. Nach wie vor sei die Gewinnsituation aber sehr solide.

Auch das Jahr 2022 wird aus Unternehmenssicht wieder sehr spannend werden. Mit dem demografischen Wandel und der Digitalisierung gibt es zwei wesentliche Gründe für die Veränderungen zukünftiger Arbeitswelten. Begleitend wird die Bürowelt auch immer bunter, wohnlicher und individualisierbarer, so dass ein entspannter und verspielter Charakter im Hinblick auf die Gestaltung von Arbeitsplätzen Einzug in den Büroalltag hält. Es wird deshalb noch wichtiger sein, auf Kund:innenwünsche zu reagieren, aber gleichzeitig selbst Lösungen und Entwicklungen als Hersteller voranzutreiben. Das heißt, wir als Hersteller müssen Möbel entwickeln, die sich möglichst flexibel und nachhaltig an die persönlichen Bedürfnisse anpassen lassen. Nur so kann jeder Mitarbeiter oder jedes Team den vorhandenen Raum zukünftig ideal für sich nutzen. Begleitend werden Büros immer mehr zu einem gesünderen und produktiveren Ort.

Dem Jahr 2022 sieht der Büromöbelspezialist sehr wohlwollend entgegen, denn auch für dieses Jahr ist die Einführung von effizienten Lösungen geplant. Die Idee, die dabei hinter den Palmberg-Produkten steht, ist im Zusammenspiel mit den unterschiedlichen Mitarbeiter:innenanforderungen flexibel nutzbare Räume mit Wohlfühlambiente entstehen zu lassen. Diese Ausrichtung, die Palmberg auch 2022 weiterhin über den Firmen-Claim „Ich freue mich aufs Büro“ an die Kund:innen kommunizieren wird, bedeutet auch, dass das Unternehmen stetig Veränderungen in der Arbeitswelt frühzeitig in den Blick nehmen wird und insbesondere auch die neuen Generationen der Office-Worker in die Entwicklung der eigenen Büro-Konzepte eingebunden werden. Für die Präsentation der Neuheiten fokussiert sich das Unternehmen auf die „Orgatec“ im Oktober. Trotz der Tatsache, dass aktuell Messen eher wieder abgesagt und verschoben werden, konzentriert sich Palmberg voll auf die Präsenz in Köln, plant einen neuen Messestand und darf sich durch die Absage eines Marktbegleiters über eine noch zentralere Messefläche freuen. „Wir wollen begeistern und nicht halbherzig auftreten“, erklärt Blaumann. Bereits jetzt stehen alle Vorzeichen auf Erfolg, denn das Unternehmen blickt auf eine Auftragslage von rund 19 Millionen Euro. Im Jahr 2020 waren es zum gleichen Zeitpunkt 13 Millionen Euro.

Neben der Vorstellung von Neuheiten & co hat Palmberg für 2022 noch weitere Pläne. So wird beispielsweise am Standort Schönberg weiter investiert. Neben einer bereits fest verplanten Investitionssumme von 3,5 Millionen Euro werden noch einmal rund 5 Millionen Euro für eine neue Lagerhalle hinzukommen. Rund 3.800 Quadratmeter werden bebaut, auf 1.000 Quadratmetern gibt es aktuell noch alte Bausubstanz. Palmberg will mit dieser Maßnahme vor allem die interne Logistik verbessern mit kürzeren Wegen in der Produktion. Dies betrifft vor allem die Tischmontage, für die es neue Montageplätze beziehungsweise eine neue, weiter automatisierte Montagelinie geben soll, aber auch die Schrankmontage soll mit einer neuen Schrankpresse profitieren. „Am Ende geht es auch darum, die Materialversorgung in der Montage auf ein neues Level zu heben, hier können wir noch einmal enorm an der Effizienzschraube drehen“, berichtet Blaumann.

Darüber wünscht sich Blaumann, die Exportquote weiter zu erhöhen. „Wir liefern überwiegend nach Benelux, Österreich und in die Schweiz, der Umsatzanteil des Exports beträgt etwa 8 Prozent. Da ist definitiv noch Luft nach oben. Wobei wir jetzt in der Corona-Pandemie auch immer wieder mit erschwerten Auslieferungsbedingungen ins Ausland zu kämpfen hatten, da hat es geholfen, dass wir in Deutschland so gut aufgestellt sind.“ Die meisten Wünsche gehen aber in Richtung Mitarbeiter: „Es ist nahezu unmöglich, Auszubildende für die Produktion zu finden. Das macht mir und uns zunehmend Sorgen.“

Schließt kürzere Öffnungszeiten wegen Omikron-Variante nicht aus

Die Corona-Pandemie hat Deutschland weiter fest im Griff. Steigende Kranken- und Quarantänezahlen aufgrund der Omikron-Variante zeigen auch erste Auswirkung im Möbelhandel. „Analog zur Entwicklung in der Gesellschaft verzeichnen auch wir derzeit eine höhere Krankenquote. Auch die Zahl derer, die in Quarantäne sind, ist gestiegen“, erklärte Ikea Deutschland im Rahmen eine Umfrage der „Welt am Sonntag“. Bislang habe das Unternehmen die Ausfälle kompensieren können, indem Mitarbeiter:innen vorübergehend in andere, vor allem beratungsintensive Abteilungen wie die der Küche oder des Schlafens wechselten. Darüber hinaus übernahmen gesunde Kolleg:innen aus der Quarantäne heraus Online-Planungen aus dem Homeoffice. Gleichzeitig räumte eine Unternehmenssprecherin gegenüber dem Blatt ein: „Sollte die Situation aber deutlich an Dynamik gewinnen, sind Schließungen von Abteilungen und verkürzte Öffnungszeiten nicht auszuschließen.“

Fusionieren zu neuem Software-Schwergewicht

Der Supply-Chain-Spezialist Remira und Roqqio, der Experte für Omnichannel-Commerce-Softwarelösungen, schließen sich unter dem weiterentwickelten Markendach Remira zusammen. Mit rund 500 Mitarbeitern und einem kumulierten Jahresumsatz von 50 Millionen Euro entsteht eines der größten Softwareunternehmen mit Hauptsitz in Deutschland.

Durch die Fusion der Lösungswelten Supply Chain Solutions und Omnichannel Commerce schafft Remira mit Unified Commerce eine End-to-End-Lösung, die sich vollständig auf das Verhalten des Endkunden und des Marktes fokussiert. „Mit dem Zusammenschluss gehen wir den nächsten logischen Schritt in unserer Unternehmensstrategie“, erklärt Stephan Unser, CEO von Remira. „Insgesamt betreuen wir rund 8.000 Kunden. Und das nach wie vor zu 80 Prozent von Deutschland aus. Wir zählen damit zu den wichtigsten deutschen Softwareunternehmen.“

Remira ist bereits heute einer der führenden Anbieter von Supply Chain Solutions für Handels-, Logistik- und Industrieunternehmen aller Branchen.  Das international tätige Dortmunder Unternehmen fördert mit KI-gestützten Cloudlösungen den technologischen Fortschritt in der Supply Chain. Zu den Anwendern von Remira-Produkten zählen unter anderem REWE Systems, Gedore, Fressnapf und Olymp. Der Spezialist für Supply-Chain-Management begleitet seine Kunden mit den fünf vernetzten Geschäftsbereichen Planning, Purchasing, Manufacturing, Transportation und Warehousing über die gesamte Wertschöpfungskette. Roqqio ist eines der führenden Softwareunternehmen für Omnichannel-Lösungen im stationären Handel und Onlinehandel. Die Lösungen des Unternehmens sind bei namhaften Marken aus dem Mode-, Sport- und Retail-Bereich im Einsatz. Auf der Referenzliste stehen unter anderem Bogner, Rose Bikes, Intersport und Expert.

Mit der Fusion beider Unternehmen wird das Produktangebot von Remira um einen sechsten Bereich – Commerce – erweitert. Darin finden sich unter anderem Soft- und Hardwarelösungen rund um den Point of Sale sowie mit der Commerce Cloud eine zentrale Software-as-a-Service-Plattform. Diese ermöglicht das Erfassen, Steuern und Überwachen aller Prozesse sowie Touchpoints mit den Kunden und trägt damit maßgeblich zur Verbindung des stationären Handels mit dem Onlinehandel bei. Mit der nahtlosen Verzahnung der On- und Offlinewelten bricht Remira Datensilos auf. Händler erhalten einen 360-Grad-Blick auf ihre Kunden und deren Kaufverhalten. So sind sie in der Lage, die Warenverfügbarkeit für jeden Verkaufskanal sicherzustellen und gleichzeitig den Gesamt-Warenbestand zu optimieren. Das steigert einerseits die Kundenzufriedenheit und verbessert gleichzeitig die Ertragssituation des Unternehmens. Die Verbindung dieser etablierten Commerce-Prozesse mit den umfangreichen Services aus dem Bereich des Supply Chain Management wird als Unified Commerce den Handel der Zukunft maßgeblich prägen.

Das zukünftige Supply-Chain- und Unified-Commerce-Angebot von Remirawird Anwendern dabei helfen, ihre Wertschöpfungskette zu optimieren und so entscheidende Wettbewerbsvorteile zu generieren. Um die dafür notwendige Transparenz zu schaffen, werden künftig alle Produkte und Services vernetzt kommunizieren. „Wir wollen größtmöglichen Erfolg für unsere Kunden. Dazu müssen wir deren Endkunden in den Fokus unseres Bemühens nehmen“, erklärt Stephan Unser. „Genau da setzen wir mit der Fusion an. Von der optimierten Absatzplanung über den Einkauf und belastbare Prognosen bis hin zur Kundenzentrierung über alle Verkaufskanäle hinweg schaffen wir vollständige Konnektivität. Durch die so gewonnenen Daten und der damit einhergehenden Transparenz helfen wir unseren Anwendern, maximale Verfügbarkeit bei gleichzeitig optimalen Warenbeständen sicherzustellen – und das unabhängig vom Verkaufskanal. Dies wird entscheidend sein für den langfristigen Erfolg unserer Kunden in einem sich kontinuierlich verändernden Wettbewerbsumfeld.“

Sechs Prozent mehr Umsatz im Jahr 2021

Einen Umsatz von 107 Millionen Euro hat Team 7 im vergangenen Geschäftsjahr erzielt. Verglichen mit 2020 ist das ein Plus von sechs Prozent. Um die positive Entwicklung weiter voranzutreiben, investiert der österreichische Hersteller kontinuierlich in eine nachhaltige Fertigung. Bereits von 2017 bis 2019 steckte das Unternehmen rund 25 Millionen Euro in den Ausbau. Bis 2024 sollen noch einmal 37 Millionen Euro in verschiedene Projekte fließen – davon allein 24 Millionen Euro in die Team 7 Welt.

Mit seinen Investitionen unterstreicht Team 7 die Verbundenheit zum heimischen Standort. Insgesamt beschäftigt das Unternehmen 730 Mitarbeiter, davon 604 in Österreich und zudem noch 31 Lehrlinge. Das Sortiment des Herstellers, alle Wohnbereiche inklusive Küche umfasst, wird mit einer Exportquote von 86 Prozent in über 34 Länder ausgeliefert.